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Samstag, 30. November 2013

Hierarchien-Bildung

Erstveröffentlichung im Oktober 2012 in der SprechLichtung.

Bevor es los geht hier eine kleine WortKunde (geliehen von Wikipedia. Danke!):
Als Hierarchie, - altgr. ἱεραρχίαhierarchia, zusammengesetzt aus ἱερόςhierós: „heilig“ und ἀρχήarché[in]: „Anfang, Führung, Herrschaft“, daraus ab dem 17. Jahrhundert kirchenlateinisch hierarchia: „Rangordnung der Weihen“ - bezeichnet man ein System von Elementen, die einander über- bzw. untergeordnet sind. Im Sinne der Monohierarchie ist dabei jedem Element höchstens ein anderes Element unmittelbar übergeordnet, während bei einer Polyhierarchie auch mehrere über- und untergeordnete Elemente möglich sind.
Mathematisch betrachtet bedarf eine Hierarchie einer Ordnungsrelation, die einen Baum (Monohierarchie) oder gerichteten azyklischen Graphen (Polyhierarchie) definiert.
Das Komplement ist die Heterarchie.
Ende Wikipedia.

Die Hierarchie ist also ein System zur Strukturierung einer Menge von Etwas, nach dem Zugriff oder dem Erhalt von Mehr und Weniger von Etwas Anderes. Zum Beispiel Macht, also Einfluss auf/in ..., oder Wissen, das Eine mehr, das Andere weniger, oder Sex, das Eine mehr, das Andere weniger, oder ...?

Alles Bewegliche ist hierarchisierbar, verteilbar, aufteilbar und sowohl Gefühle, wie Wissen und Dinge sind zuteilbar, also hierarchsierbar. 
Das "nur" als Vorwort zum Thema: Bildung.
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Ed Ruscha, "This was then, this is now. #1", 1989
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Alle Bildungsinteressierten (v.a. Menschen) und viele "Aufgeklärt-Es", werden vielleicht schon die Frage gestellt haben, warum aus den Mündern so Vieler (auch Politiker) die Bildung als unser wertvollstes Gut ausgesprochen (könnte ich auch gepredigt sagen, s.o.?) wird, aber danach so wenig dazu getan wird?

Nun könnte freilich Jedes von Ihnen denken, was will das Autor denn, in EU ist es doch wunderbar, die Hälfte macht einen Hochschulabschluss, und die andere Hälfte brauchen Wir zum arbeiten und zum putzen, mindestens.
Dann haben Sie schon den einen oder anderen Punkt berührt, warum mehr und bessere Bildung so oft gefordert, aber genau so oft auch genau dort gekürzt wird.

Und eines möchte Oliver-August Lützenich ganz klar einflechten, *mir geht es hier um kein Urteil, erst recht nicht um eine Verurteilung von Unseren Handlungen - ich beziehe mich da auf jeden Fall mit ein -, *mir geht es hier um eine klare Sicht auf Unsere Handlungsweise und eine ebenso klare Sicht auf die Gründe dieses Handelns, mehr noch, *mir geht es hier um die Einfühlung in Unser Handeln.

Mir ist nun mal schon seit Jahren aufgefallen, dass Politiker, Lehrer, Wissenschaftler und Verbände beständig die Erhöhung der Wertschätzung und der Aufwendungen für die Wissensvermittlung und weitere befriedende Gesellschaftstechniken fordern und sogar ankündigen:
Die Wirklichkeit an den Schulen und Hochschulen aber einen anderen Trend anzeigt. Dort wird bestenfalls ein Zustand beibehalten, aber verbessert wird nur selten. Nur dort, wo darum gekämpft wird, und wo etwas dringend, im allgemeinen Konkurrenzkampf der Gesellschaften, Nationen oder Religionen oder sonstwas, gebraucht wird, dort wird wirklich verbessert und manchmal auch geklotzt. Wenn es um den Ellenbogen geht, und um die Rangordnung innerhalb z.B. der Nationen-Hierarchie, da wird dann gegeben, aber dann ist es auch schon wieder gut.

Lange Rede, kurze Vision: Die Vergleichslatte, die *ich dabei an den heutigen Zustand anlege, ist eine Gefühls- und Wissensübertragung an Alle Menschen. An wirklich ALLE Menschen. Der Vergleichsmassstab zu Heute ist, dass Jedes Kind, Jedes Mensch von all dem Gefühl und Wissen vermittelt bekommt, das aktueller Stand ist und nicht die Einen mehr und Viele Viele Andere viel weniger, eigentlich die Meisten weniger, oder sogar nichts, wenn ich in manche Regionen Afrikas, Asiens, Südamerikas und Ost- und Südosteuropas blicke, oder auch auf die Situation von Sinti und Roma und den Einwanderern in die EU.

Dabei behalte *ich im Wissens-Hintergrund, dass sowohl die Gefühle variabel und ausbaubar sind, wie auch das Wissen wenig und ALLES ist, wobei in beiden Bereichen der geringste, wie der höchste Zustand für Lebewesen, wie Wir es sind, nicht zu erreichen ist, so empfinde ich das.
Lebewesen sind (schwingen) in einem Bereich DaZwischen.

Jede Verbindung --> und EsLebendigkeit ist doch eine Form der Verbindung? <-- braucht eine Grundmenge an Gefühl und Wissen und kann sehr viel davon aufnehmen, bis auch auf diese Weise die Verbindungen wieder gelöst werden (Da das DaSein eventuell so etwas wie ein Frequenzbereich im SEIN ist - eine Wellenfront -, verläuft diese Welle wohl bei wenig und zerbröselt bei zuViel. Und das EsLebendigkeit ist im DaZwischen? Die Physik und die Mathematik deuten so etwas an).

Wir EsLebewesen haben den Zustand der höchst-möglichen Beweglichkeit in den Gefühlen und der weitest-möglichen Füllung an Wissen noch längst nicht erreicht.
Die Frage ist somit: wollen und können Wir das überhaupt? So wie Wir jetzt aufgebaut sind und handeln?

Ein Verdacht:
Bildung ist deshalb kein gesellschaftlicher (menschlicher) Schwerpunkt, weil alle Gesellschaften - weil die gesamte EsLebendigkeit (darIn das Menschheit) -, bisher unterteilend und verschieden versorgend organisiert ist und daher auch im Bildungswesen eine Hierarchie gesellschaftlich gefördert und sogar gefordert wird.
Bildung darf bisher nicht an AllEs und All-Es in derSelben Art und Weise ausgegeben, also zur Verfügung gestellt werden.
Bildung muss in Bereichen gefördert und stark sein und in weiten Bereichen be-, ja sogar verhindert werden, sonst würde die DaSein-Hierarchie aufgelöst.

Kinder, die auf britische Internate dürfen; und wesentlich mehr Kinder, die auf Schulen müssen, die ..., na, sie wissen schon: schlechte Schulbücher, kein Sportunterricht, schimmelige Klassenräume, überforderte LehrKräfte ...
Ja, ist klar, es gibt stets auch die breite RaumZeit im DaZwischen, also mit Schulen, die einigermassen gepflegt sind, mit schönen Klassenräumen und motivierten Lehrkräften und mit guten und neuen Ansätzen in der Gefühls- und Wissensvermittlung: kein Trichterunterricht mehr, sondern die Verlockung der Vielfalt und Weite des Gefühls und der Vielheit und Nutzbarkeit des Wissens, ...
Ja, hier und dort gibt es das - Hierarchie auch dort -, die Realität ist jedoch zumeist eine der Banalität und der Ignoranz bei der WeiterVermittlung von Gefühl und Wissen.

Wie in jeder Hierarchie üblich, ist die beste Ausstattung und der schönste Ausblick nur für Wenige und der Rest wird gebraucht. Verbraucht vielleicht. So ist das bisher in der Natur geregelt. Jetzt bitte, machen sie Schluss damit, zu glauben, dass ich das schlecht finde oder verurteile, noch gar auf Uns kleine Wesen, also auch auf Oliver-August Lützemich, mit dem Finger zeige und ungeduldig fuchtle: Nein.

Es geht mir, wie oben angedeutet, in allem erforschen darum, zu verstehen; und *ich möchte dabei jede Anklage vermeiden, auch wenn das, was ich verstehen möchte und [er?]finde, weh tut; - oder es auch zu Überhöhen, wenn es gut tut.
Naja, ein wenig ungeduldig bin *ich schon, wenn ein-Es mal einen Fortschritt erkennt, möchte Es ihn am besten sogleich erfahren, auch wenn das Erkennen erst der erste Schritt ist. Von vielleicht etlichen, die noch zu tun sind (Schrittchen), bevor dieser Fortschritt erreicht ist und dann ist dieser erreichte Fortschritt möglicherweise schon wieder nicht genug und es geht weiter, immer weiter, aber genug, hier geht es um die aktuelle Bildungs-Hierarchie.

Es geht *mir um die Erkenntnis der Ein- und Aufteilungen in Hierarchien innerhalb der Natur, von der wir Menschen nur Eine sind.
Schon die Körper, die Wir sind, sind hierarchisch aufgebaut. Jeder Anatom und Physiologe wird den Leses das bestätigen, genauso die Neurologie.
Lebendigkeit ist ein hierarchisches Geschehen, ein Geschehen, das auf UnGleichheiten aufgebaut ist, auf einem Hier mehr und Dort weniger und DaZwischen genug, wobei das DaZwischen der grösste Bereich ist.

Die Meisten haben genug, deshalb ist dort so wenig Bewegung, dort - und mit diesem "genug" begründet -, ist die Beharrlichkeit des DaSein zu finden.
Was genug hat und is[s]t, braucht keine grössere Veränderung, will gar keine, jeweils nur ein bisschen, weil das die Entropie des DaSein fordert, aber mehr bitte nicht, sonst macht die Mitte (Masse?) im DaZwischen, die genug is[s]t und hat, Revolution.
Keine Evolution oder gar Provolution, sondern nur Revolution: -> da wird dann intern ein wenig umgebaut und umgestellt, und dann ist aber auch schon wieder gut und die "Propheten" des Fortschritts sind vertrieben oder ruhig gestellt. Die Hierarchie ist wieder eingesetzt. So war und ist das bis Jetzt. Siehe die aktuellen Revolutionen.
Also Alles normal und richtig.

Die Schluss-Fragen sind:
Mal angenommen, die Gefühls-, Wahrnehmungs- und Wissens-Bildung erreicht und belebt Alle Menschen, Was (Frau und Mann und was immer ein-Es DaZwischen oder auch DaNeben sein möchte oder ist: Was) macht dann die Schmutzarbeit, Was putzt dann und teert die Strassen und Was verlegt Schienen und gräbt Kanäle und wäscht Schmutzwäsche und genehmigt Anträge und fährt die Menschen nach ... und überwacht die Maschinen und programmiert und sät und erntet und hegt und pflegt und ist Prostituiert und hält zu und ist Kapitän und ist Bonze und ist Star und ist Genie und ist Berühmt und ist Präsident?
Wenn All-Es das machen könnten und vielleicht kein-Es das mehr machen möchte, weil All-Es nur noch hinaus wollen, hinüber zur nächsten Galaxie (Andromeda) oder mitten hinein in das Zentrum der "Milchstrasse" und das Schwarze Loch (aus-)lutschen - oder ist das gefährlich?

Was machen wir Menschen, ohne unsere angeborenen Hierarchien, also ohne die teils gewaltigen Verschiedenheiten in der Menge und die enormen Unterschiede, in Ausstattung und Weitblick?

Ist das Mensch dann noch Mensch, oder doch eher Maschine, oder einfach gar nicht mehr Da, weil das im DaSein, also in das Natur einfach unmöglich ist?

Ist doch mal ne Frage wert, oder?

Schönen ersten Advent.

Montag, 28. Oktober 2013

Naivi-tat

Diesen Beitrag vom Oktober 2012 habe ich nun auch ein wenig angepasst und ausgebaut, aber ansonsten ist alles Gleich geblieben, wie auch die Situation auf den Bildern - ebenso von Anfang Oktober 2012 - zwischen dem Text fast Gleich geblieben ist. Es ist und bleibt ein Beitrag der Verwunderung eines "jungen" Forschend-Es, welches langsam verwortet, was Es - *ich - fühlt und spürt im persönlichen Selbst und im DaSein. Naivität.

Ab hier:
Ein bisschen Abstand gefällig?
Wo Wir doch ALLE eigentlich näherrücken wollen? 
Ist doch unser irdischer Trieb, oder?; das Näherrücken, das Verkürzen der Distanz[en], aber irgendwas bleibt und ist immer DaZwischen.

Die Leses wissen in-zwischen von meiner Neigung, stets das Mikroskop hinein in die Worte und die Taten; und das Makroskop um Alles, was auch Da-Hinter und Da-Zwischen ist anzulegen, manches mal fische ich dabei noch ziemlich im Trüben.

Aber aufGrund der oft herausragenden Denk-Es und Forsch-Es, die mir und Uns voraus-erLebt haben und teils noch erLeben, treffe ich oft auch ins "Schwarze" (Warum eigentlich "das Schwarze"?, ach ja, wegen dem schwarzen Zielpunkt auf jeder Zielscheibe; jetzt ist mir das auch klar.), weil sonst ...?

Heute sind mir ein paar Zeilen zur Verschiedenheit eingefallen.
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Bilder vom Zeltplatz der protestierenden Asylbewerber
 aus ganz Deutschland auf dem Oranienplatz in Berlin-
Kreuzberg. Wie gehen Wir miteinander um?
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Was empfinde *ich im Wort: Verschiedenheit?

Bisher ist die Verschiedenheit fast ausschliesslich zwischen den Menschen.
Ausserhalb.

Zwischen den einzelnen Menschen ist die Verschiedenheit zu finden.
Die Verschiedenheit, die eine Grösse ist, die eine kleine Portion ist, von Mensch zu Mensch, von Lebewesen zu Lebewesen, die ein ganz klar erkennbares Volumen ist, wird bisher noch stets nach Aussen getragen, ins Umfeld verlagert: als Besitz, als Einfluss bei Ander-Es, auf Ander-Es (Macht), als Oberfläche[-n-Spannung); und da das so ist, bleibt im Inneren, also im jeweiligen Selbst, fast nur die Gleichheit, die absolute Selbst-Ähnlichkeit zurück.

Und wird als Gleich-Gültigkeit ausagiert.

Verschiedenheit ist ein Grösse (keine Kleine) im DaSein, die bisher jedoch fast nur im DaZwischen zu [er]finden ist.
Innen ist fast immer AllEs und All-Es dasSelbe.
Innen ein (Selbst), Aussen viel (Es) Verschiedenheit (Es).

Noch geht es meist um das Haben, um den Haufen, um das zustellen oder dirigieren von Ander-Es, darin steckt noch die Verschiedenheit (fest) und im Selbst fehlt sie meist.
Klar sind Wir alle Verschieden, aber nicht worin, sondern woran?

Wir sind Verschieden an und in der Oberfläche, am An-Schein, am Kontostand und an Einfluss, aber weiter und auch tiefer ist die Verschiedenheit noch nicht gekommen.

Ein bisschen weiter und tiefer ist die Verschiedenheit in den demokratischen und wissens-stärkeren Bereichen (Gesellschaften) der Menschen-Gemeinschaften gekommen. Aber genau dort ist auch die Verlagerung der Verschiedenheit nach Aussen am stärksten. Das Band zwischen Verschieden und Selbst ist fast zum zerreissen gespannt. Die Gleichheit zum Platzen gedehnt. Die Übertreibung in/mit der Verschiedenheit im Aussen, weckt - in *mir -einen Widerstand und bewirkt eine Erkenntnis, eine Einsicht: 

Der Widerstand und damit verbunden die Einsicht, fördern ein Bewegung, nämlich die Verschiedenheit von Aussen abzuholen und diese Portion in die MitGlied-Es des DaSein einzubetten. Ja, Wir sind Alle Gleich, das meint jedoch auch, dass wir Alle verschieden sind. Dass wir Alle verscheiden. Verschieden und verscheiden, eine kleine Umstellung aber ein grosse Wirkung: Intimes der ErLebendigkeit.
Wenn auch erst mal nur im Deutschen.

Wir leben stets in Gruppen, in denen Konformität gilt, Gruppen die Anpassung einfordern, die automatisch einen Zwang zur EinHegung und Kappung der Verschiedenheit erregen. 

Gruppen sind in Haut gegossene Mengen.
Gruppen brauchen einen hohen Grad der Aus-Richtung an eine Mitte, eine stete Verkleinerung der Verschiedenheit.
Jedes ErLebewesen ist eine in Haut gegossene AnGleichung.

Das Mensch ist eine AnGleichung von aberBillionen von Zellen. Mit direktestem Kontakt, intensivster Verständigung und hoher Abstimmung: jede kleinste Muskelbewegung, jedes kleines Gedanke - z.B. - braucht Millionen-, Milliarden-, manches auch Billionenenfaches Abstimmen und Übereinstimmen (Kohärenz, Kompilation, Komposition, Kompetenz und Koordination, alles in ein-Es!). Banal, ich weiss.

Mensch-Sein ist in Gruppen-Sein.
Wir sind Gruppen-ErLebeWesen und das zwingt zur Anpassung, AnGleichung und Übereinstimmung. Wie weit geht da die Verschiedenheit vonEinander, inEinander?

Naivität: Kein Mensch ist allein, kein Mensch ist ganz und gar verschieden, also un-Gleich, also verschieden in einem nur phantasierbaren vollkommenen Sinne. Das gibt es im DaSein nicht, das DaSein ist enorme Massen an Selbst-Sein. Ist Gleichheit, mit einer grossen Portion Verschiedenheit, auch durch Verscheidenheit.

Fast Alle er-möglich[t]e Verschiedenheit ist bisher jedoch noch im Aussen ausgelagert, im DaZwischen der Menge des Selbst organisiert ausgelagert.
Organisiert, statt Individualisiert.
So empfinde ich das.

Oliver-August Lützenich ist lieber die Verschiedenheit etwas mehr einzuholen, ins Selbst, und damit auch die Freude und die Schönheit, die in Verschiedenheit ist und - was weiss *ich schon - vielleicht entlastet das auch die Verscheidenheit; und Wir erLeben damit etwas mehr und auch länger?
Naivitat Ende.