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Sonntag, 29. Dezember 2013

Temperatur-Entwicklung

Vorsätze: Diesen und den "BruderBlog": SprechLichtung werde *ich nicht weiter beschreiben, das Warum habe ich in den letzten Beitrag der SprechLichtung eingestellt: Trauer-Arbeit. Den zufällig hier hinein geschneiten Leses, wünsche ich viel Freude beim schmökern in meinen beiden Blogs.

Die Leses werden beim folgenden lesen vielleicht bald denken, na und, was soll mich das interessieren! Das oder ähnliches, erfahre ich alltäglich im direkten Umfeld.

Und *ich gebe Ihnen fast vollkommen recht, denn wir Erdmondlichen sind bis gerade eben jetzt, komplett ohne diese Erkenntnisse mehr oder weniger gut zurecht gekommen, also wozu das ganze Wissen, von mehr, als Wir zum alltäglichen Erhalt und für ein bisschen Luxus brauchen?

Ja, genau! Aber wozu sammeln wir Erdmondlichen - uns Menschen mit ein begriffen - das Alles, wenn es für die Alltäglichkeit nicht nötig ist?
Keine Ahnung. Aber Wir tun es, und zwar immer eiffriger, also auch mit immer grösserem Aufwand.
Diese Antwort suche *ich: Warum tun wir teils wesentlich mehr, als wir zum Erhalt und der Fortsexung brauchen?

Nun also ein wenig Mehrwert.

Das Einstein-Bose-Kondensat (http://de.wikipedia.org/wiki/Bose-Einstein-Kondensat) ist auf elementarer Ebene die Aufgabe / Abgabe jeglichen erkennbaren Selbst-daSeins (Individualität), also der Verschiedenheit von Gleichen / -m.
Die Atome, also die einzelnen "Individuen" eines Elements, sind dabei in einem Zustand der - bis auf den jeweiligen RaumZeit-Ort - völligen Übereinstimmung. Alle "Beteiligten" tun dasSelbe. Ein Schwingungszustand einer Masse, in und aus der keinerlei "TeilnehmEs" mehr erkennbar für ein Äusser-Es herausragt.
Die alte Formulierung: "Alles ist EinEs", ist darin Wirklichkeit.

Die Temperatur ist dabei annähernd 0 Grad, also ist k[aum]eine Temperatur messbar. Und die Leses wissen, dass die "Temperatur" einfach die Beweglichkeit und die Bewegungen von Partikeln innerhalb eines (begrenzten) Bereichs im DaSein ist und misst. Je mehr Beweglichkeit, je heftiger die Bewegungen einer Substanz oder auch von enormen Mengen an Partikeln des DaSein, umso höher die Temperatur.

Das ist ganz einfach auch auf uns Menschen übertragbar. Wir erdmondlichen erLebeWesen sind entstanden und werden erhalten in einem sehr niedrigen Temperatur-Bereich des DaSein. Im Vergleich mit den möglichen HitzeGraden des DaSein, erLeben Wir hier fast völlig am unteren Ende der Temperaturskala.
Das erdmondliche daSein ist ein Kalt-daSein.

Der angenehme Temperatur-Bereich für uns Menschen umfasst in Etwa ganze 20 bis höchsten 25 Grad, so zwischen 300 und 320 Grad Kelvin, in Celsius zwischen 25 und 45 Grad. Darunter und darüber brauchen Wir entweder Kleidung oder Kühlung. Und die mögliche Temperatur im DaSein ist in der Höhe fast unendlich. Millionen Grad sind dabei fast Mittelwerte.

Am unteren Ende werden die Elemente also zu einer gleichschwingenden Einheit, in der sogar der RaumZeit-Ort verschwimmt und in den höchsten Höhen ist ebenso verschwommene nur noch brodelnde Einzelheit, allerdings in Form einer unfassbaren Flüssigkeit.
In der Tiefe der Skala engste Verbundenheit, in den höchsten Höhen der Skala absolute flüssige Unverbundenheit.

Worin ist mehr Freiheit zu finden, so wie die Meisten Menschen sie verstehen? 

Wir haben es schon ganz angenehm hier, hier in unserer kleinsten Schutzhülle irgendwo in den fast Unermesslichkeiten des DaSein. Und wie komme ich jetzt zu der unten eingestellten FAZ-Rezension? Das Thema ist ja die Evolution, vielleicht ist *mir deshalb die Einleitung eingefallen, so als Grundierung des Themas?
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Eine farbenfrohe Riesigkeit nicht sehr weit entfernt in der Galaxie.
Der Orion-Nebel, im gleichnamigen Sternbild
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Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 12.11.12, von Thomas Weber.
Eine Rezension zu Enrico Coens Buch: "Die Formel des Lebens". Von der Zelle zur Zivilisation. Aus dem Englischen von Elisabeth Ranke.
Hanser Verlag, München 2012. 383 S., geb., €24,90 

Titel: Die Evolution würfelt immer und überall
Untertitel: Am Anfang die befruchtete Zelle und zuletzt die kulturelle Evolution: Enrico Coen findet zwar nicht die Lebensformel, hat aber ein lesenswertes Buch über Entwicklungsformen von Organismen geschrieben.

Obgleich die Biologie die Physik als Leitwissenschaft weitgehend abgelöst hat, leiden die Lebenswissenschaften unter einem beharrlichen Minderwertigkeitskomplex: Sie haben eben keine allgemeingültigen Naturgesetze zu bieten. Es gab zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Versuche, eine "allgemeine Biologie" zu formulieren und in der Nachkriegszeit trat die Biologische Kybernetik mit dem Anspruch auf, Steuerung und Selbstregulation von Systemen zum leitenden Deutungsrahmen zu machen. Die Molekularbiologie und die Theorie des egoistischen Gens versprachen schließlich mit einem radikalen Reduktionismus, die Wissenschaftlichkeit der Biologie zu garantieren. All diese ehrgeizigen Versuche scheitern letztendlich an der Geschichtlichkeit des Lebens: Lebende Systeme sind in einem unheimlich komplexen historischen Zusammenspiel von Zufall und Notwendigkeit zusammengeschusterte Erscheinungen, die sich einer Unterwerfung unter eine biologische "theory of everything" bisher erfolgreich widersetzt haben.

Trotz dieser illustren, aber gescheiterten Vorläufer macht der britische Entwicklungsbiologe Enrico Coen einen neuen Versuch, eine solche allgemeine Theorie des Lebens zu entwerfen. Coen erkennt sieben Prinzipien - Variation, Beständigkeit, Verstärkung, Wettbewerb, Wiederholung, Kooperation und Vielfalt -, die Wandel auf sämtlichen Organisationsebenen des Lebens vorantreiben. Die ersten vier Prinzipien bilden die von Charles Darwin und Alfred Russel Wallace formulierte Grundlage der Evolution durch natürliche Auslese. Coen betont aber auch - wie schon andere vor ihm -, dass Wettbewerb allein nicht reicht, um evolutionären Wandel zu verstehen. Der Zusammenschluss von Genen zu Chromosomen, von Zellen zu Organismen und von Organismen zu Gesellschaften kann nur als kooperativer Prozess verstanden werden. Mit Wiederholung (Rekurrenz) beschreibt Coen das Phänomen, dass Anpassungen meist nur relativ sind und daher die Evolution nie eine Pause einlegen oder gar einen Abschluss finden kann. Der Kontext, in dem evolutionärer Wandel stattfindet, ändert sich ständig. Mit Vielfalt meint der Autor, dass der Raum der Möglichkeiten - ob nun genetisch oder kulturell - so groß ist, dass die Evolution nahezu unendlich viele Richtungen einschlagen kann. Coens "Formel des Lebens" beschreibt nun das vielschichtige Wechselspiel dieser sieben Prinzipien.

{Sieben? Da war doch kürzlich was? Erinnern Sie noch die GPC-Rezeptoren, das sind die Proteinketten, die in den Zellmembranen für den Transport aller Arten von Sinnes-Eindrücken zuständig sind (siehe auch den Beitrag "Die noble Chemie") und die dabei jeweils sieben mal gefaltet sind. Und denken Sie bitte auch an die sieben Todsünden, denen die sieben Tugenden gegenüberstehen und so einige Sieben mehr. Ein Zweifl-Es könnte jetzt schon mal die Kaumuskulatur lockern und die Mundwinkel hochheben, wobei vielleicht ein leichtes Grinsen erscheint und dabei denken: "Ja, genau, die dreizehnte Etage, die zwölf Jünger und Alle guten Dinge sind drei und wenn sie noch nicht gestorben sind, dann vielleicht Morgen, oder so, aber ... Sieben? Irgendwas bedeutet das, nur was?}

Coen macht sich an eine ausführlich Beschreibung, wie mit seiner Formel des Lebens die Entwicklung der befruchteten Eizelle zum ausgewachsenen Organismus, das individuelle Lernen und sogar die kulturelle Evolution zu fassen ist. Auf sicherem Grund bewegt sich Coen in seiner Heimatdisziplin, der evolutionären Entwicklungsbiologie. Er beschreibt fachkundig und gekonnt die Vielzahl der Prozesse, die die Individualentwicklung beeinflussen und steuern. Dabei zeigt er sich auch gegen die Gefahr gefeit, Genen zu viel Macht in diesen Prozessen einzuräumen. Gene sind neben physiko-chemischen Prozessen nur eine Ressource, die im sich entwickelnden Embryo wirksam sind. Das Zusammenspiel von genetischen und anderen Prozessen illustriert hervorragend das Prinzip der Vielfalt in der Individualentwicklung.

Ebenso gewandt und überzeugend beschreibt Coen das individuelle Lernen. Aber nur knapp und unzureichend analysiert Coen die kulturelle Evolution. So bleibt offen, ob der Begriff Evolution überhaupt geeignet ist, kulturellen Wandel zu beschreiben. Es wäre hilfreich gewesen, die denkbaren Verbindungen zwischen biologischem und kulturellem Wandel kritischer zu betrachten. Gerade Coens eigene Disziplin, die Entwicklungsbiologie, bietet Möglichkeiten, gängige Modelle der kulturellen Evolution zu kritisieren und neue Ideen zu entwickeln. So hat die evolutionäre Entwicklungsbiologie beispielsweise endlich eine befriedigende Antwort auf die Frage gefunden, was eigentlich die voneinander unabhängigen evolutiven Entwicklungslinien folgenden Merkmale eines Organismus auszeichnet.

Nahezu alle Theorien der kulturellen Evolution stellen sich nicht ernstlich der Frage, was eigentlich die entsprechenden "Merkmale" des kulturellen Wandels sind. Meme waren einst eine populäre Antwort, sie werden allerdings nur noch in der Popwissenschaft ernst genommen. Die beiden Philosophen James Griesemer und William Wimsatt haben erste wichtige Schritte unternommen, neue Konzepte für die Analyse kultureller Evolution zu entwerfen - Konzepte, die individuelles Lernen in seiner sozialen Einbettung berücksichtigen und auch erlauben, die Einheiten kultureller Evolution besser zu bestimmen. Allem Anschein nach kennt Coen weder diese noch andere wichtige Arbeiten auf diesem Terrain.

Gelingt es Coen also, eine allgemeine Theorie evolutionären Wandels zu entwickeln? Hier sind ernsthafte Zweifel angebracht, denn die Theorie bleibt zu sehr an der Oberfläche. Coen bietet eine Gruppe von Modellen an, die sich mit seinen sieben Prinzipien des Wandels auf einer rein formalen Ebene analog beschreiben lassen. Doch dies gestattet noch nicht, von einer allgemeingültigen Theorie zu reden.
Die Behauptung, partielle Differentialgleichungen seien die Theorie der Diffusion von Molekülen, der Wärmeleitung und der räumlichen Ausbreitung von Populationen, würde zu Recht als bestenfalls eigensinnig beurteilt werden. Als heuristisches Werkzeug hingegen, das Denken in neue Bahnen lenken kann, ist Coens Buch mit seinen leidenschaftlich formulierten Ideen und präzise beschriebenen Entwicklungsphänomenen durchaus lesenswert.
Ende FAZ-Rezension.

Die Formel des Lebens?
Das Streben nach Greifbarkeit und Einfachheit des DaSein. Machen Wir es Uns dabei nicht zuu Einfach? Scheuen Wir dabei vielleicht die Komplexität? Also, wenn ich Uns, also zum Beispiel *mich, so im Spiegel betrachte und dabei denke, dann fehlt mir jede Einfachheit, dann fühle ich ziemlich viel kompliziertes.
Ich bin es auf jeden Fall schon mal nicht - einfach -, oder mache *ich es nur kompliziert und die Such-Es nach der einfachen Weltformel, im bekannten Format von: "E = mc²", liegen richtig?

Noch ein paar EndeinSprengsel zur eventuell weiteren Mensch-Entwicklung


Die Leses werden es vielleicht nicht glauben, aber vielleicht ahn[t]en die Leses es auch bereits, das DaSein kennt keine Haltbarkeit, kennt keine dauerhafte Beschäftigung und kennt auch keine ewige Bestandsgarantie, ausser ein-Es nimmt diese Ewigkeit "bestenfalls" als Dauer einer Lebendigkeits-Spanne.
Also im besten Menschen-Fall, für etwa 80 oder ein paar mehr Sonnenumellipsungen. Und diese Haltbarkeits-Begrenzung gilt vom Kleinsten bis zum Grössten, ist also eine Binsenweisheit. Dieses Verhalten des DaSein steckt natürlich auch in allen Beteilligten drinn, also auch in Uns Menschen.

Auch in das Mensch steckt somit die Haltbarkeitsgrenze: die Entlassung, der Garantieverlust und der Verfall der Ewigkeit, vom Kleinsten, also Jedes Einzeln-Es, bis zur Gänze, also der Spezies. So einfach, so wahr, so umfassend, ein bisschen Gespür genügt, darin auch ein Blick. Auch alle unsere Produkte sind so gestaltet.
Alles pure Endlichkeit.

Seit ein paar Jahrzehnten gibt es eine Gruppe von Menschen, die diese Folgerichtigkeit aufgenommen haben und versuchen diese Folgerichtigkeit auszuhebeln. Diese wollen das DaSein "austricksen", dem DaSein eine Bestandsgarantie einpflanzen und die Ewigkeit als Endlichkeit abschaffen. Diese Menschen wollen einfach für immer DaSein, dauernd DaSein, unendlich festhalten am Ich.

Kann das sein im DaSein, für immer daSein?

Diese Jenigen wollen das Mensch quasi unhaltbar machen und das ausdauernd und garantiert. Ist das im DaSein enthalten, das DaSein "auszuhebeln", die Grundlegung des DaSein?

Die Eigenbezeichnung lautet: Transhumanisten (die "DarüberHinaus-Menschlichen", die "Durch-Menschlichen", die "Hindurch-Menschlichen", die "Wechsel-Menschlichen"?; keine Ahnung, wie Nicht-Lateiner das benennen könnten?).

Hier eine kleine Zusammenfassung (in Kürze) von Aussagen des Transhumanismus: 
"Ziel des Transhumanismus ist es, den Menschen, insbesondere das Individuum, von seinem fehlbaren, unvollkommenen, verfallenden Körper - diesem Fleischklumpen {hat ein-Es wirklich so formuliert.} -, zu befreien, zu entkoppeln, um die Beschränkungen der Körperlichkeit in Geschwindigkeit (z.B. der Weiterentwicklung) und Kapazität (z.B. WissensMenge) zu überwinden, und dabei ein Teil des Netzes zu werden (breitere Verbindung (gar Verschmelzung) mit den Anderen), um dem körperlichen Tod zu entkommen."

So in Etwa habe ich das aufgeschnappt, genaueres erfahren Sie, bei Interesse, auf den Seiten der Transhumanisten eben im Netz.
Ein bekannterer Mensch dieser Bewegung ist Ray Kurzweil.

Könnte Oliver-August Lützenich diese Ziel-Richtung, einer so gewünschten Selbst-Veränderung, als Selbst-Aufgabe, als Selbst-Flucht bezeichnen, oder gar als Selbst-Überwindung?
Das körperliche Mensch als Übergangs-Wesen, als blosse Entwickler-Entität für eine neue Spezies des DaSein, das körperliche Mensch also als Evolutions-Gehilfe, weniger noch, als blosses Evolutions-Werkzeug?

Bedeutet das, das Mensch gilt fast nichts im DaSein, das Mensch ist ausbaubar, aus-bau-bar, aus-tausch-bar, ein blosser WeggWerf-Artikel, wie unsere Plastik-Artikel. Das Mensch wird aus der Lebendigkeit entfernt -ausgebaut- und das "Nützliche", das in -Es enthalten war, wird in eine dauerhaftere und flexiblere Einheit eingebaut, eine "Einheit", die auch den Beschränkungen (Bedingungen) dieses Kleinst-Planeten-Systems Erde-Mond nicht mehr ausgeliefert ist, also der besonderen Schwerkraft, dem angenehm niedrigen Temperaturbereich, der Lufthülle (das Mensch ist ja auch noch ein GasWesen, das Neue ist es nicht (mehr)) und der Sonne, als Energiequelle und auch für die gute Laune.
Habe ich etwas vergessen?

Ach ja, die Vielfalt, die Gefühle und Triebe, all das Soziale und ..., die braucht das Neue dann wohl auch nicht mehr, oder nur noch eingedämmt auf das nötigste. 
Die Suche nach Perfektionierung, nach Optimierung, besserer Effizienz, höherer Effektivität, treibt diese Entwicklung voran und fordert und fördert den Transhumanismus.
Vielleicht ist ja genau diese Suche der Hintergrund der Evolution?

Denn, keine Spezies darf in der Entwicklung stehen bleiben, keine Einzelheit im Geschehen des DaSein darf auf kurze, erst recht auf lange Dauer unverändert bleiben. Um Uns herum ist beständiger Wandel, also sind auch Wir kleine Einzelheiten, in diesem Treiben, zu beständigem Wandel aufgefordert, mehr noch: gezwungen.
Denn der Wandel ist ja nicht nur UM Uns herum, sondern auch IN Uns drinn, wenn Viele das auch nicht glauben, aber die Leses wissen(!), was vom g/Glauben meist zu halten ist. Ab und zu erweist auch das g/Glaube[n] eine stimmige Wahrheit.

Dabei  bin Oliver-August Lützenich ein wahrer Gläubiger, bin ein sehr gläubiger Mensch, weil *ich sehr sehr sehr ... vieles einfach nicht weiss, deshalb glaube *ich noch fast Alles, ahne einiges und weiss wenig, aber eins weiss *ich, dass die Evolution, also die stete Entwicklung der Lebendigkeit, um Uns herum UND in Uns drinn weitergeht.

Na, wie dem auch sei: Gute/n Nacht/Tag.

Samstag, 21. Dezember 2013

Un-Markt-lich

Vor ein paar Wochen habe ich den folgenden Beitrag, noch ein wenig roh, in die SprechLichtung eingestellt, mit der Ankündigung, ihn noch etwas zu erweitern und mit neuem Titel wieder einzustellen, was hiermit geschieht.

Wie schaffe ich es nur, das Handeln, das zwischen den einzelnen Individuen stattfindet, also auch das gesamte Markt-Geschehen, das wir Menschen in einem grossen Teil-Bereich auch Kapitalismus nennen, mit dem in jedem Einzel-Wesen stattfindenden internen Handeln zu verbinden? Mir ist einleuchtend bis fast gewiss, dass DaZwischen eine starke Verbindung besteht. Warum?
Weil auch das [Markt-]Handeln keine bewusste oder gar geplante Entwicklung ist, sondern ein Geschehen ist, das vor JahrZehntausenden aus Uns heraus entstand.
Ein-Es hatte Etwas, was ein ander-Es gebrauchen konnte, z.B. einen zugespitzten Ast, oder einen angeschärften Stein, oder auch eine grössere Menge farbigen Pulvers. Und k[aum]ein-Es verschenkte Das, was -Es da hatte.
Dieses Aus- und Ver-Handeln ist in Uns. Auch Geschenke sind immer - gut, wenn die Leses wünschen, fast immer - an eine Vor-Leistung geknüpft oder mit einer Hoffnung oder gar einer gefühlten Erwartung verbunden.
Wie geht ein Spruch: "Auch das Tod ist nicht umsonst, es "kostet" das erLeben". Den habe *ich jetzt in meiner Schreibweise etwas umgeformt.
Jedes Geben ist mit einem Nehmen verknüpft, auch wenn beide Handlungen in das RaumZeit weiter auseinanderliegen mögen. So weit, so klar.

Das Kapitalismus ist kein Geschehen, das erst ausgedacht worden ist, sondern eines, das aus Uns herausgewachsen ist.
So bemerke Oliver-August Lützenich das.
Also keine HandlungsArt, die uns Menschen von anderen MitMenschen übergestülpt worden ist. Alle Modelle und Interpretationen des Marktes sind weit weit nachträglich nach-gedacht; z.B. die von Julius von Soden und von David Ricardo, über Adam Smith, Karl Marx, Werner Sombart, Ludwig von Mises, von Hayek, Max Weber und Vielen mehr, bis zu den unten im eingestellten F.A.Z.-Essay von Emanuel Derman erwähnten aktuellen Nobelpreisträgern. Mir wird das jetzt erst langsam alles klar, denn *ich nahm auch an, das Kapitalismus sei eine von Menschen erst vor kurzer RaumZeit erfundene WirtschaftsArt.

Das Kapitalismus ist wahrscheinlich gerade deshalb auch am erfolgreichsten, weil Es dem inneren {natürlichen (tierischen)} Handeln am nächsten kommt, und all die gut gemeinten Modelle, wie das Sozialismus, das Solidarismus und Kommunismus und andere Ideen und Visionen, eben nicht. Das Kapitalismus ist somit eine körperliche HandlungsArt, die anderen Modelle sind eher vernünftige, also nach-, ausgedachte Handlungsweisen, die dem allgemeinen inneren Treiben fast - oder auch etwas - widersprechen, zumindest nicht entsprechen und daher wohl auch verschwinden oder eben nur, wie auch das Vernunft, eine untergeordnete Rolle im zwischen-menschlichen Handeln spielen. Und eins ist auch klar, das Tarnen und Täuschen ist ebenso eine ganzkörperliche HandlungsArt.

Ein kleines Loblied:
Das Kapitalismus entspricht uns Menschen noch am Meisten, es fordert und fördert die Entwicklung, die Weiter-Entwicklung des Organismus und auch der Organismen (auch Menschen) bis Jetzt noch am Besten (erinnern die Leses noch meinen Beitrag "Kapitafixmus", in der SprechLichtung?). Alle anderen Vorstellungen und Ideen dienen wohl eher einem gepflegten Phlegma. Sozialismus führte zu Stillstand. Zu besichtigen war das in der UDSSR, der DDR, genauso, wie heute noch in Kuba, in ... ?; oder auf Kuba, was ist richtig? Wie das mit dem "gut gemeint" eben so ist.

Das Kapitalismus entspricht wohl am ehesten der Kombination Magen-Darm: Hunger, Verdauen und den Abfall etwas anreichern und rausscheissen. Oder? Von mir aus auch der Kombination Lunge-Herz-Niere-Leber-Blase: Hineinsaugen oder auch Pressen und dann in Umlauf bringen und etwas angereichert mit Abfallstoffen wieder hinausatmen oder -pissen. Das Kapitalismus macht noch gewaltig Dreck, nach ebenso gewaltigem Hunger.
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SchauFenster.
Keine Ahnung, wo ich das
aufgenommen habe? Irgendwo
in Berlin.
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Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 06. November 2013, von Emanuel Derman, aus dem Englischen von Michael Bischoff.

Titel: Sie wollen alles vorhersagen 

Untertitel: Ist Ökonomie eine Wissenschaft? Selbstverständlich. Nur hat sie weniger mit den Naturwissenschaften gemein als mit der Philosophie und den Geisteswissenschaften. Zutreffender ist die Bezeichnung Protowissenschaft. 

Eugene Fama, Robert Shiller und Lars Hansen sind mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet worden. Um ihre Beiträge zu verstehen, habe ich einige ihrer Arbeiten nochmals gelesen.

Fama, Professor der Finanzwissenschaft, eines Teilgebiets der Wirtschaftswissenschaften, ist durch seine Effizienzmarkthypothese (EMH) aus den sechziger Jahren berühmt geworden. Diese Hypothese besagt, dass sich unmöglich voraussagen lässt, ob der Kurs einer Aktie im nächsten Augenblick steigen oder sinken wird. Famas Veröffentlichung aus dem Jahr 1965 war eine sorgfältige Untersuchung historischer Daten und eine Analyse der Voraussetzungen, die zu der These berechtigen, Aktienkurse seien nicht vorhersagbar. Aktienkurse, so behauptete er, bewegen sich so, dass „der zukünftige Weg des Kurses eines Wertpapiers ebenso wenig vorhersagbar ist wie der Weg einer Reihe kumulierter Zufallszahlen, das heisst, wie eine sogenannte Irrfahrt oder ein Random-Walk.“ Die Effizienzmarkthypothese war eine listige Antwort auf einen Teil der Wirtschaftswissenschaftler, eine Antwort, die eine Schwäche in eine Stärke zu verwandeln versuchte: Ich bin bei Vorhersagen erfolglos, also erhebe ich das zu einem Prinzip.

Der Aktienkurs ist eine Primadonna

Zweifellos lässt sich nur unglaublich schwer voraussagen, ob ein Kurs in einem bestimmten Zeitraum steigen oder fallen wird, und in diesem Sinne zerstören Märkte effizient unsere Fähigkeit, ihre Entwicklung vorauszusagen. Man könnte Famas Hypothese mit der Theorie der Evolution durch natürliche Selektion vergleichen, da sie eine prinzipielle Aussage trifft. Man könnte sie auch mit den Kepplerschen Gesetzen der Planetenbewegung vergleichen, da sie versucht, Bewegungsmuster zu erkennen. Aber diese Vergleiche wären allzu schmeichelhaft, denn Mendels Kreuzungsversuche und die Entdeckung der Bedeutung der DNA als Erbmaterial bieten eine Fülle von Bestätigungen und Mechanismen, und Keplers präzise mathematische Beschreibung der Planetenumlaufbahnen hält der Beobachtung sehr viel strenger stand, als das für die von Fama behaupteten Regelmässigkeiten gilt.


{Das ist doch zuckersüss, da wird also das Nicht-Wissen zum Prinzip (Grundlage, Grundsatz) erhoben, mehr noch, das Nicht-Wissen wird geadelt und dadurch auch All-Es, die zu bequem sind, nach wirklichen Gründen und Ursachen (Prinzipien) zu fahnden.

Denn eins ist *mir hier klar, es hat Gründe für das Auf und Ab und die allgemeine Entwicklung von Kursen und sonstigen Börsen- und Handels-Entwicklungen. Und diese Gründe liegen im Menschen, das dieses zwischenmenschliche Handeln gestaltet (Psychologie und Soziologie und verwandte Gebiete der Menschen-Forschung) und in den aktuellen erdmondlichen Umgebungs-Entwicklungen.
Also sowohl in der Entwicklung der MarktTeilnehm-Es (Menschen-Anzahl und deren Bildungs- und zwischenmenschlicher VerhaltensStand), als auch in der technischen Entwicklung (Robotik, Nanotechnologie, BioTechnik, ... Ganz allgemein, welche Industriezweige werden wachsen, welche werden verschwinden, welche Rohstoffe werden gebraucht, wieviel menschliche Arbeitskraft ist nötig u.s.w.), in der Menge der vorhandenen Ressourcen und auch der allgemeinen erdmondlichen Befindlichkeit (Klima!).
Aber klar, auch das - die Hände in den Schoss legen und einfach alles geschehen lassen -, ist ein häufig angewandtes erLebens-Stil. Und, *ich weiss, wovon *ich da schreibe, *ich tue es noch.}


Famas Mitpreisträger Shiller ist ein Wirtschaftswissenschaftler, der sich auf die Finanzwissenschaft spezialisiert hat. Sein Beitrag bestand darin, dass er gut fünfzehn Jahre nach der Formulierung der Effizienzmarkthypothese ein Loch in dieses Gebilde bohrte. Für Fama bildete die Effizienz die Garantie für die Nichtvorhersagbarkeit der Kursbewegungen. Shillers Publikationen aus den achtziger Jahren zeigten, dass Märkte in einem anderen Sinne ineffizient sind. Er demonstrierte, dass Kurse zwar unvorhersehbar fluktuieren, aber weitaus dramatischer nach oben und unten ausschlagen als die zukünftigen Dividenden, die sie den Aktienbesitzern am Ende einbringen. Das ist sonderbar, weil in einer rationalen Welt gerade die zukünftigen Dividenden die Belohnung für den Kauf der Aktie darstellen. Man könnte sagen, Aktienkurse sind Primadonnen, während Dividenden – um die Metaphern zu vermischen – lediglich Corps de ballet sind. Aktienkurse sind im Vergleich zu Dividenden bipolar, und es zeigt sich, dass sie am Ende fallen, falls sie zu hoch sind, und steigen, falls sie zu niedrig sind. Es gibt kaum Zweifel, dass Shiller gleichfalls ein zutreffendes Muster erkannte.


{Wäre es vortrefflich, wenn die ErLebeWesen fast nur von der Logik bestimmt wären? Die Frage ist ja: Was ist Logik? Was ist eine Folgerichtigkeit von Handlungen oder auch Bewegungen?

Ist das genau zu bestimmen, was eine folge richtige Bewegung ist, welche Handlung ganz logisch einer zuvor getanen Handlung folgen muss? Mir scheint immer mehr die Logik ein Wunschbild zu sein, fast schon eine Mär; je mehr *ich davon weiss, was wirklich passiert und wie auch wir in der Vergangenheit und aktuell handeln.
Aus was besteht das DaSein? Wieviel Prozent des DaSein ist Folgerichtigkeit und wieviel ist Chaos, oder Zufall, oder UnSinn, oder Unvorhersagbar; wie die Leses wollen?
Eines ist mir klar, das DaSein ist ein geräumiger Platz für jede Menge Unsinn und Zufälligkeit. Das ist sogar ein Muss. Vielleicht ist ja sogar das DaSein der einzige Platz in den unfassbaren WEITEn des SEIN, in dem auch das Un- sein Wesen aus-erLeben darf.
Dass es immer noch Menschen gibt, die "GLAUBEN"!, dass das Mensch in irgendeinem Bereich fast ganz rational handelt und darauf sogar Modelle und Erwartungen ausrichten, erzeugt in *mir Fassungslosigkeit. Was wissen diese Menschen und Menschen-Gruppen vom persönlichen Selbst? Wenig? Und wahrscheinlich noch weniger vom umgebenden DaSein.
Es ist ja bis Jetzt noch so, dass in allen Ökonomien und deren Schulen,  und fast allen Märkten, die Umwelt (also vielleicht auch das einzelne Mensch-Selbst?) als blosse Externalität (etwas Äusseres [Nebensächlichkeit?]) bezeichnet und ebenso behandelt - oder sollte ich schreiben "misshandelt" - wird. Derweil weiss und ist jedes nur halbwegs aufrichtiges Mensch klar, dass das Mensch ohne diese UmWelt Nichts ist. Die UmWelt und deren Mit-LebeWesen und Materialien, darin auch unser AtemGas, das Wasser, all unsere Nahrung und die Grundstoffe all unserer Produkte, sind absolute und vollkommene Notwendigkeit. Wieso müssen Ökonom-Es das noch lernen?
Gestern schrieb ich einen Beitrag mit dem Titel "Blasen-Wesen", *mir kommt es fast so vor, als würde uns All-Es ein wenig mehr Öffnung der Blasenhaut (Permeabilität) gut tun. Ein gesunder Egoismus ist für uns Menschen auf jeden Fall noch nicht erreicht.}


Ökonomie entzieht sich naturwissenschaftlicher Kausalität

Manche Kommentatoren vergleichen Fama und Shiller mit Newton und Einstein, aber das ist nicht gerechtfertigt. Newtons Bewegungs- und Gravitationsgesetze erklärten letztlich Keplers Muster; und Einstein verfeinerte später Newtons Begriffe der Zeit, des Raums, der Bewegung und der Gravitation, so dass sie besser funktionierten, mit Folgen wie Atombomben und iPhones, die von der Korrektheit dieser Begriffe abhängen.

Dagegen hat noch kein Finanzwissenschaftler – und Fama oder Shiller bilden da keine Ausnahme – ein Modell vorgelegt, das eine tatsächliche Erklärung des Verhaltens von Kursbewegungen böte. Damit möchte ich Famas und Shillers Leistung keineswegs schmälern; aber es ist einfach eine Tatsache, dass die Finanzwissenschaft viel schwieriger ist als die Physik.

{D'accord. Der Markt hat so viele "Teilnehmer", da kommt die Mathematik noch nicht mit. Die Mathematik schafft bis Jetzt gerade einmal die Berechnung des weiteren Verhaltens in "komplexen" Systemen mit 3 (in Worten: Drei) "Teilnehmern". Bei mehr Teilnehmern liefern die Berechnungen nur ungültige Ergebnisse (mehr dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrkörperproblem). Die Physik kommt damit bis Jetzt einigermassen aus, wie wir an unseren technischen Geräten und den ausserirdischen Flügen merken. In Vielteilchen-Systemen bleiben nur Wahrscheinlichkeiten übrig (aber auch damit arbeiten die ForschEs bis Jetzt grossartig). Auch das wohl ein Grund für die "Un-Berechenbarkeit" des Marktes.}

Andere Kommentatoren haben sich über diesen Nobelpreis lustig gemacht, weil er zwei gegensätzliche Beschreibungen zu ehren scheint. Und da das in den Naturwissenschaften nicht vorkommen kann, ziehen sie daraus den Schluss, dass die Wirtschaftswissenschaft keine Wissenschaft sei. Aber das ist nicht richtig. Fama und Shiller versuchen, das empirische Verhalten von Märkten zu beschreiben, und es ist durchaus möglich, dass beide in grosser Annäherung Regelmässigkeiten entdeckt haben.

{Herr Derman ist überaus freundlich und wahrscheinlich näher an der Realität der Märkte, als *ich, mit meiner Einschätzung? Wie weit bin *ich Idealist oder gar Träumer?}

Untrennbare Verbindung mit Philosophie und Politik

Fama und Shiller haben Beiträge auf dem Gebiet der Finanzwissenschaft geleistet, einem Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, das sich auf das Management und die Bewertung von Vermögenswerten konzentriert. Das heisst, dass die Mathematik hier selbstverständlich eine grosse Rolle spielt. Ich bin deshalb bereit, die Finanzwissenschaft als Wissenschaft zu bezeichnen, auch wenn ich glaube, dass Thomas Kuhns Begriff der Protowissenschaft hier wahrscheinlich angemessener wäre: Eine Protowissenschaft ist keine Pseudowissenschaft wie die Astrologie, ähnelt aber dennoch „in ihren Entwicklungsmustern eher der Philosophie und den Geisteswissenschaften als den etablierten Naturwissenschaften, etwa in der Weise wie die Chemie und die Elektrizitätslehre vor der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts“. Das ist wahrscheinlich eine zutreffende Einordnung der Finanzwissenschaft, die zwar umfangreichen Gebrauch von der mathematischen Syntax der Naturwissenschaften macht, aber eine deutlich geringere Effizienz aufweist.

Bei den Wirtschaftswissenschaften stehen die Dinge etwas anders. Der verstorbene Professor Lionel Robbins hat sie so definiert: „Die Ökonomie ist die Wissenschaft, die menschliches Verhalten als Verhältnis zwischen Zielen und knappen Mitteln mit alternativen Verwendungsweisen untersucht.“ Ich zöge es vor, den Ausdruck „Wissenschaft“ in diesem Satz durch einen Ausdruck wie „Gebiet“ oder „Feld“ zu ersetzen. Ziele und Zwecke werden von Menschen gewählt – das ist eines der letzten Rechte, die uns als Individuen vorbehalten bleiben. Obwohl die Finanzwissenschaft eng mit der Mathematik verbunden ist, sind Ziele und Ökonomie doch untrennbar mit Philosophie und Politik verknüpft. Der traditionelle PPE-Studiengang an britischen Universitäten (Philosophy, Politics, Economics) ist die angemessene Zusammenstellung. Die Ökonomie vermag sich nur als Wissenschaft zu verkleiden, indem sie entweder vorgibt, dass die Ziele offenkundig und universell seien, oder indem sie deren Rolle gänzlich ignoriert.

Keine Scheinwissenschaft

Naturwissenschaft verfährt reduktiv. Sie sucht nach Prinzipien, die das Verhalten beobachteter Systeme kausal erklären. Die auf diesen Prinzipien basierende Technik ist konstruktiv. Sie versucht Geräte und Vorrichtungen zu bauen, die so funktionieren, wie man es beabsichtigt hat. Die mechanische Technik basiert auf den Newtonschen Gesetzen, die Elektrotechnik auf den Maxwellschen Gleichungen u.s.w. Die Naturwissenschaft bietet die Autorität, auf deren Grundlage die Technik vorzugehen vermag.

Im Blick auf den Nobelpreis für Fama und Shiller hat Ray Chetty, Professor für Ökonomie in Harvard, kürzlich in der „New York Times“ einen Artikel mit dem Titel „Ja, die Ökonomie ist eine Wissenschaft“ veröffentlicht. In Chettys Biographie findet sich der Hinweis, er verbinde „empirische Forschung mit Wirtschaftstheorie, um eine effizientere staatliche Politik zu ermöglichen“. Zu Beginn seines Artikels äussert er die Sorge, die Menschen könnten meinen, die Ökonomie sei „ein wirres Fachgebiet, eine Scheinwissenschaft, deren Ergebnisse keine brauchbare Grundlage für politische Entscheidungen“ bieten könnten. Es bekümmert ihn, dass die Menschen die Fähigkeit der Ökonomie anzweifeln könnten, „politische Entscheidungen durch empirische Befunde statt durch Ideologie“ zu untermauern.

Manipulation durch politische Technologen

Warum legt Chetty solchen Wert darauf, dass die Ökonomie als Wissenschaft gilt? Weil er wie alle, die politische Technologie betreiben, darauf angewiesen ist, dass die Ökonomie als Wissenschaft gilt, um die Illusion aufrechtzuerhalten, dass politische Technologie auf einem gesunden und unwiderleglichen Fundament ruhe. Politische Technologen wie die „Nudgers“ brauchen die Illusion einer geistigen Verbindung zur echten Wissenschaft Newtons, Maxwells, Darwins und Einsteins, um den Universalitätsanspruch der von „ihnen“ für „andere“ entworfenen Politik zu untermauern, obwohl diese Politik keineswegs ideologiefrei ist.

Ich fürchte, viele Ökonomen wissen nicht sonderlich viel über echte Wissenschaft und deren Effizienz. Ich habe den Verdacht, dass einige von ihnen zu viel Zeit auf das inzestuöse Spiel mit ökonomischen Modellen verwenden, die sämtlich von zweifelhafter Zuverlässigkeit sind. Ich fürchte, wenn ihre Modelle überhaupt funktionieren, dann nur an einem bestimmten Ort, in einer bestimmten Gemeinschaft und zu einer bestimmten Zeit. Viele Ökonomen haben gar keinen Sinn für die Effizienz von Modellen, weil sie nie ein wirklich erfolgreiches Modell gesehen haben. Ich fände es gut, wenn alle Ökonomen verpflichtet würden, einen Kurs in Newtonscher Mechanik zu belegen, damit sie wissen, was ein wirklich gutes Modell zu leisten vermag, und sich danach Modellen menschlichen Verhaltens mit grösster Demut nähern.

Ziele und Zwecke sind nicht universell. Die Menschen sind nicht dazu da, ihr Verhalten von politischen Technologen manipulieren zu lassen. Auden hat einmal in einem etwas anderen Kontext geschrieben: „Wie alle Behavioristen wendet er seine Dogmen nicht auf sich selbst an.“
Ende FAZ-Essay.

Da habe *ich oben in meinen Zwischenkommentaren schon fast von Herrn Derman abgeschrieben. Oder bin zumindest ähnlicher Meinung.
Fakt ist, dass die Märkte bisher einigermassen gut funktionieren, nur für Wen und Was?

Denn die GrundFrage lautet doch: Was kann das zwischen-menschliche Handeln - also auch alles Dienstleisten, Produzieren (Nahrung und Waren), alles Forschen und alle Kunst - sicherstellen, gewährleisten und bewirken?
Und was davon leistet die aktuelle zwischen-menschliche Handlungsart?

Die Spanne reicht dabei wie in jedem Handlungsbereich von 0 bis 100 Prozent.
Vom verdursten, verhungern, von völliger Unbildung, persönlicher Entwicklungs- und allgemeiner Fortschritts-Behinderung, von der Verweigerung der Geborgenheit und Anerkennung als vollwertiges Mitglied der erdmondlichen EsLebens-Gemeinschaft, bis hin zu: "mir fehlt nur Eins, die Antwort auf die Frage: Was können Wir noch verbessern?".

Bisher sind viel zu viele MitMenschen weit unter 50% der bestmöglichen Versorgung mit Gefühlen, Waren und Kunst; viele unserer Mit-EsLebeWesen ebenso, manche vegetieren sogar nahe 0, sind also kurz vor dem Aussterben, oder nur noch "Fabrikware", zum Fressen gern.

Die längeren Leses wissen, dass in *meinen Sätzen kein Vorwurf enthalten ist, sondern ernstliches Interesse an einer Steigerung unseres erdmondlichen Wohlergehens.
Wie ich schon öfter hier geschrieben habe, ist mir klar, dass an kaum einer Ware, Ressource, Energie und Emotion ein Mangel ist. Allerdings gibt es bis Jetzt einen Mangel an Organisation und passender Bewertung des Geschehens und der Möglichkeiten im und vom DaSein.
Oder ist das falsch? Keine Ahnung.
Schönen Sonntag.

Montag, 18. November 2013

Das Kopf Schütteln

Die Leses bitte Oliver-August Lützenich um etwas Gnade. Es ist klar, dass *ich hier in diesen Blogs und den Beiträgen, die teils gleichen Themen und Phrasen oft wiederhole und durcharbeite; *ich denke Selbst beim wieder durchlesen meiner Beiträge: "Mann!; wie oft denn noch, wann habe *ich Dieses oder Jenes endlich abgehakt und begriffen, und brauche es nicht noch einmal erwähnen oder betrachten?

Aber *ich tue es konsequent, und so lange, wie das Thema und das Detail des DaSein *mich beschäftigt. Wenn E[twa]s begriffen ist und passend eingeordnet, dann verschwindet Es sowieso von der Themenliste. Aber manches ist einfach in *mir noch immer Kopfschütteln und solange es *mich schüttelt, schüttle *ich es auch über die Tastatur hier hinein.

Nach Google. Weil das Google alles abspeichert, was Es so findet, im DaZwischen-Netz, und *ich auch noch so freundlich bin, es direkt nach Google (Blogger/Blogspot ist ein Dienst von Google) zu schreiben, nach *mir muss Google also gar nicht suchen. Denn, *ich habe Google gefunden.
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Berlin, U6, Station Alt-Tempelhof
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Ab hier die Neu-, vielleicht besser Nach-Bearbeitung eines Beitrags von 10.2012, aus der SprechLichtung.
Sie wissen ja inzwischen, dass hier ein-Es die Wirklichkeit erkundet und dabei vor k[aum]einem Zerrbild zurückschreckt und auch nicht vor einem Süsswarenverkäufer, einer der ALLES befragt und wenn möglich daneben und dahinter spüren (= hören, tasten, sehen, riechen, schmecken; fehlt noch was?) möchte, wenn es ein DaNeben und ein DaHinter gibt; manchmal endet die Fragerei ja auch an einer Wand und da ist dann oft einfach nichts mehr DaHinter. Oder etwa doch? Gut, Wand passt nicht so gut, also eine wirkliche Grenze.

Ein Nein, liegt mir einfach nicht so.
Und das Wirklichkeit ist oft ziemlich beklommen und nicht einfach, deshalb habe ich auch hier so viele Leses;-) Hihi. Und dann verschrecke ich die Wenig-Es auch noch mit direkter Ansprache, so aus der Fremdheit heraus und hinein, und da macht Natur ja einfach erst mal dicht, bei sowas, oder?
Oder sind Sie nicht Natur?

Gut, Natur kann auch auf machen, wenn es unangenehm oder auch angenehm wird, aber das erkennt das Natur oft erst mal nicht, ach ja, *ich gleite schon wieder etwas ab, möchte Sie aber mit diesem Abgleiten auf den eigentlichen Grund dieses Beitrags einstimmen und der ist wieder mal nicht einfach zu ertragen, ausser, Sie wissen das schon längst, und bei den wenigen Leses, die hier sind, hier geblieben sind, ist fast anzunehmen, dass Sie inzwischen keines meiner persönl*ichen Befunde mehr scheuen und erst recht nicht schockiert.
Mich leider erst mal schon noch.

Manchmal bin ich einfach noch fassungslos, beim einholen von Antworten und Befunden des Wirklichkeit, mein Hals tut vom Schütteln schon ziemlich weh, Muskelkater im Hals, hatten Sie sowas schon mal?; also wissen Sie, es ist schon seltsam, da fragt Mensch-s ich manchmal wirklich, aber am besten lässt Mensch es an gewissen Tagen sein und schaltet einfach auf einfach und über-liesst, was so nach Selbst-Erkenntnis und Tiefen- sowie Breitenschürfung von und um ein-Es aussieht, oder überhört, wenn ein-Es von Ergebnissen aus das Wirklichkeits-Forschung erzählt, ... ausser, Es lächelt dabei, aber selbst das läutet oft eine niederschmetternde Facette ein.

Ach wissen Sie, wenn Sie gute Laune behalten wollen, oder nicht noch tiefer einzutauchen wünschen in einen herbstlichen DaSein-Frust, dann klicken Sie nun woanders hin, *ich habe ja auch hübsches und lustiges geschrieben, oder Sie klicken ganz woanders hin.
Tschö.
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Brunnen-"Installation", am Engelbecken in B-Kreuzberg
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Noch da? Es geht, wie so oft um die Frage: Wie gehen Wir Menschen miteinander um?

Diese Frage berührt, so weit ich diese Frage und das RaumZeit darin verstehe,  jedes Selbst im Inneren genauso, wie im Aussen. Die Antwort sagt also genauso viel über den jeweils persönlichen Umgang im Selbst, als auch den Umgang des Selbst im mitEinander.

Die Erkenntnis, die ich aus meinen Reisen und aus den Berichten aus aller Welt gewonnen habe, ist, dass Wir hier in MittelEuropa, genauer im westlichen MittelEuropa, schon ziemlich gut miteinander umgehen. Dachte ich.
Was ist für mich guter Umgang?

Zum guten Umgang (mit Fremden genauso, wie mit engsten Familien und Freunden) zählt: wechselseitige Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Aufmerksamkeit für-Einander, also anschauen, zuhören, mit empfinden, aufeinander eingehen, auch das Gefühl des oder der  Andere-Es mitFühlen - den Ort und dessen Schwingungen mitgehen (Das geht nicht immer, aber wenn es geht, dann auch darauf einlassen.) -,  weder Übergriffe noch Übervorteilung, freundliche Nähe und respektvolle Distanz.

Vielleicht fällt Ihnen noch mehr ein, *ich werde das noch mal genauer in einen extra-Beitrag, oder auch auf mehrere verteilt, einfü[l/h]len.

Ja, und das machen Wir hier in MittelEuropa in Ansätzen schon ganz gut, wie ich das so empfinde, aber dann lese ich folgendes und lese die Einschätzung der Autorin, sowie des Anwalts und wache aus meinem kleinen Umkreis und aus meiner Betriebsblindheit auf:

Aus Süddeutsche Zeitung, Seite 3, vom 05.10.2012, von Annette Ramelsberger.
Titel: Die Zerstörung
Untertitel: Ein Lehrer wird von seiner Kollegin beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben. Der Mann geht für Jahre ins Gefängnis. Dabei war alles frei erfunden.

Wenige Auszüge: "Die zuständige Strafkammer des Landgerichts Darmstadt ist nie am Tatort in der Schule gewesen, die Richter haben nie die Tat nachstellen lassen, es gibt keine DNA-Spuren. ... Das Urteil beruhte alleine auf den Aussagen der Lehrerin. ... Die Pause dauerte nur 15 Minuten, vier Minuten brauchte die Lehrerin alleine vom Ort der angeblichen Vergewaltigung bis zu ihrem Klassenzimmer. In elf Minute soll ein Gespräch, ein Kampf eine Vergewaltigung und eine Flucht stattgefunden haben. In diesen 11 Minuten will sich die Lehrerin auch noch im Hof erbrochen und im Gebüsch versteckt haben. Erbrochenes wurde nie gefunden. Und in der Klasse erschien sie rechtzeitig und makellos - keine roten Flecken im Gesicht, kein derangierter Rock. Danach hielt sie noch zwei Stunden Unterricht. Zwei Tage später musste sie zur Amtsärztin, wegen der anstehenden Verbeamtung und gab an völlig beschwerdefrei zu sein.
[...]
Mindestens drei Jahre dauert ein Wiederaufnahmeverfahren. Im Fall Arnold dauerte es 4 Jahre - alleine die Staatsanwaltschaft Darmstadt sass neun Monate auf den Akten, ohne sie an das zuständige Gericht weiterzuleiten. Und dann die Zeugen: Lierow {der Anwalt von Horst Arnold} musste die Lehrer überzeugen, dass es ihnen keine Nachteile bringt, wenn sie vor Gericht aussagen. Er musste lästig sein, immer wieder anrufen, dass sie sich endlich eine Aussagegenehmigung besorgen.
Und er wunderte sich, wie viel stärker als Logik und Anstand die Behäbigkeit derer ist, die einfach keinen Ärger haben wollen. Egal, ob ein Mensch unschuldig verurteilt wurde."
Ende SZ-Auszug.

In dem SZ-Artikel wird auch noch geschildert, dass Herr Arnold "selbstverständlich" nach seiner Entlassung aus der Haft, auch nach seiner vollständigen Rehabilitierung, keine Anstellung als Lehrer mehr gefunden hatte und wenige Jahre später, mit 50, in 2011, an Herzversagen verstorben ist. Die Lehrerin ist suspendiert und lebt mit halben Bezügen weiter in "Freiheit".
Die gesamten Umstände, aller Beteiligten, - die Vertrauenslehrerin, die die Lügen der Lehrerin aufgedeckt hat, den Anwalt und Herrn Arnold mal ausgenommen -, ist erschreckend. Desinteressierte Staatsanwaltschaften und Gerichte, eine Lehrerschaft die lieber weggschaut und schweigt, als zu helfen, lieber einen MitMenschen "über die Klinge springen lässt", als die eigene Bequemlichkeit zu überwinden.
Mich macht sowas fertig.

Soweit *ich das mitbekommen habe, ist die Lehrerin inzwischen auch vor Gericht gestanden, aber *ich habe den Prozess und den Ausgang nicht richtig verfolgt. Des weiteren ist ja auch der NSU-Prozess im Gange, auch das ein Indiz für die Wahrnehmungs-Schwäche oder Verzerrung beim EsLeben des DaSein. Auch von Oliver-August Lützenich. Darum geht es *mir ja in allen Texten, um möglichst genaue und stimmig eingeordnete WahrNehmung dessen, was so in und um *mich herum geschieht, also um Selbst-Erkenntnis.
Aber zurück zu dem obigen Geschehen.

Was mich dabei vor allem fertig macht, ist, dass dieses Verhalten völlig normal ist.
Warum möchte ich das nicht einfach akzeptieren, dass das Natur so ist, wie Es ist.
Dass Mensch ist eben so.
Und dass es nunmal nur sehr sehr wenige Ausnahmen von dieser Regel gibt.
Regel ist: Wurschtigkeit für das persönliche DaSein und ebenso für das Mit-Welt.
Und diese Wurschtigkeit ist angefüllt mit Dumpfheit und Unwissenheit und Grobheiten. Daher ist wohl auch die übliche Bezeichnung eines solchen Verhaltens passend: Gleich-Gültigkeit. Dem DesInteresse in das Selbst, entspricht dabei genau das DesInteresse in das Darum Herum. Alles mehr oder weniger Wurscht, oder auch egal. Fast Immer.
Darin sind Wir in das Masse wirklich alle GLEICH gültig.
Verdammt schade, das. Verdammt schade!

Ein weiteres Beispiel aus der heutigen, 06.10.2012, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Beilage: Bilder und Zeiten, einem Gespräch von Marco Schmidt mit Salma Hayek.

Ein kurzer Auszug: "FAZ: Sie engagieren sich seit langem für diverse humanitäre Zwecke - etwa als UNICEF-Botschafterin oder als Aktivistin gegen häusliche Gewalt. Glauben Sie, dass Prominente eine besondere Verantwortung haben?


Salma Hayek: Nein, ich wollte schon immer die Welt verbessern. Als Kind versorgte ich Obdachlose mit Essen und Kleidung und Spielzeug, mit sechzehn arbeitete ich als Freiwillige im Kinderkrankenhaus. Meine Mutter hatte mir vorgelebt, dass kleine Gesten Grosses bewirken können. Als ich meine Tochter noch gestillt habe und im Zuge einer Kampagne für die Tetanus-Impfung in Sierra Leone auf ein Baby traf, das vor Hunger schrie, weil seine Mutter keine Milch mehr hatte, da gab ich ihm kurzerhand meine Brust. Das löste in den USA einen Skandal aus und bescherte mir eine Flut von Hassbriefen. Aber für mich war das ganz selbstverständlich. Wenn ich helfen kann, dann tue ich das auch."
Ende FAZ-Auszug.


Klar, könnte Mensch Salma Hayek für diese Handlung Publicity-Getue unterstellen, oder Pornographie; oder Faschisten schreien auf, beim Anblick von Verschiedenheit, oder ..., oder ein Mensch sagt einfach: Grossartig!


Da ist ein Mensch, das ohne Umschweife und ohne falsche Hemmungen hilft, einfach mit dem aushilft, was gerade gebraucht wird und ein-Es (in diesem Fall: eine-Frau) gerade auch anzubieten hat und was folgt darauf: Hassbriefe.

Ein [Selbst-]ErklärungsVersuch:

So ist das Natur. Das irdische Natur läuft nur so durch in das RaumZeit, ohne auf die Einzelheiten, also auch die einzelnen EsLebewesen zu achten und darum besorgt zu sein.
Was zählt, ist nur und weit weit überwiegend die Masse, die Art.
Und da die meisten Menschen eben einfachste Natur sind und auch nur so mitlaufen, in aller Gleichgültigkeit, passieren diese Dinge andauernd: Bürgerkriege, Drogenkriege, Schlepperbanden, Diktaturen, [Massen]Arbeitslosigkeit, Mobbing, Menschenhandel, Terror, Stalking, Vergewaltigungen, oder eben auch Prozessverschleppung oder RechtsBlindheit, Falschfahrer, ... aber ich möchte Sie jetzt nicht mit einer dutzende Seiten langen Ansammlung an alltäglichen Selbst-Verletzungen und Grausamkeiten quälen.

Was tut dieses Wissen und dieses Geschehen einem Menschen an, das weiss, dass wir Menschen auch anders im mitEinander umgehen könnten, das weiss, dass die gesamte Organisation der Menge/Masse Mensch und des irdischen Es[Tod]Leben, in das Wir eingebunden sind, wesentlich freundlicher, aufmerksamer, achtsamer, gesünder und witziger ablaufen könnte, wenn Wir diese natürliche Gleichgültigkeit und natürlich eingeprägte Trieb-Steuerung und dadurch Selbst-Bestimmung aufgeben?

Also weitestgehend ohne Angst, ohne Lügen, ohne Selbst- und ander-Es-Betrug, ohne KleinTierHaltung und gegenseitige Bedrohung, Ausbeutung und die so natürliche Abscheu und das Misstrauen im vorEinander.
Es tut ander-Es noch viel mehr weh, als Es mir persönl*ich schon weh getan hat, dieses gleichgültiges Natur und dieses darIn ebenso gleichgültig ablaufende natürliche Geschehen.

Die Frage, die ein informiertes Mensch, ein schmerzempfindliches und einigermassen aufgeklärtes (auch logisches) Mensch, bei all dem WeltGeschehen des Menschen stellt, ist:
Möchte *ich so weiterhin Mensch sein?

SchlussFolgerungen:

Aber gleich darauf kommt die Einsicht: Mensch-Sein = Natur-Sein.
Genau darum kreisen fast alle meine Beiträge hier, dass ich ganz klar erkennen möchte, was Mensch-Sein ist und wie weit Mensch Natur ist, also in all die natürlichen Prozesse eingewebt und eingebunden ist - auch wenn einige Menschen seit ein paar tausend Jahren, oder auch länger, behaupten, wir Menschen seien so etwas wie eine Sonder- oder auch Spezial-Schöpfung. Sie und *ich wissen, dass kein einziges der umfangreichen Forschungen auch nur einen Hauch von Sonderanfertigung gezeigt hat, nicht den geringsten, sondern nur die natürlichen Verschiedenheiten von Spezies zu Spezies, also von Rose zu Tulpe oder eben von Pan Troglodytes zu Homo Sapiens, die ungefähr ein (1) Prozent im ansonsten für ALLE irdischen Es[Tod]Lebewesen gleichen GrundBauSystem ausmacht.
Und diese geringe Verschiedenheit besteht auch zwischen einem Frosch und einer Kröte.

Die Frage: Möchte *ich weiterhin Mensch sein, würde also darauf hinauslaufen, auf die erweiterte Frage: Und welches DNAchen hätten's denn gerne?
Und wieder landet das Mensch in das Natur.
Ändert also nix.

Dann bleibt ein-Es halt Mensch und spürt diesem Unsinn, dieser raubbauenden Schizophrenie und dieser paranoiden Gewalt- und Schmerzensorgie weiterhin zu; und hofft weiter auf eine langsame Besserung, die ja schon läuft, aber ..., dass diese eben noch zu seinen EsLebe-RaumZeit-en wenigstens eine kleine Veränderung zu mehr FREUDE bringt, statt so vergangenheitsversessen überwiegend dem LEID ausgeliefert zu bleiben.

PS: Noch die Blog-Zahlen vom 18./19. Oktober 2013, 01:00 bis 01:00. Danke.
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