Posts mit dem Label DaSein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label DaSein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 29. Dezember 2013

Temperatur-Entwicklung

Vorsätze: Diesen und den "BruderBlog": SprechLichtung werde *ich nicht weiter beschreiben, das Warum habe ich in den letzten Beitrag der SprechLichtung eingestellt: Trauer-Arbeit. Den zufällig hier hinein geschneiten Leses, wünsche ich viel Freude beim schmökern in meinen beiden Blogs.

Die Leses werden beim folgenden lesen vielleicht bald denken, na und, was soll mich das interessieren! Das oder ähnliches, erfahre ich alltäglich im direkten Umfeld.

Und *ich gebe Ihnen fast vollkommen recht, denn wir Erdmondlichen sind bis gerade eben jetzt, komplett ohne diese Erkenntnisse mehr oder weniger gut zurecht gekommen, also wozu das ganze Wissen, von mehr, als Wir zum alltäglichen Erhalt und für ein bisschen Luxus brauchen?

Ja, genau! Aber wozu sammeln wir Erdmondlichen - uns Menschen mit ein begriffen - das Alles, wenn es für die Alltäglichkeit nicht nötig ist?
Keine Ahnung. Aber Wir tun es, und zwar immer eiffriger, also auch mit immer grösserem Aufwand.
Diese Antwort suche *ich: Warum tun wir teils wesentlich mehr, als wir zum Erhalt und der Fortsexung brauchen?

Nun also ein wenig Mehrwert.

Das Einstein-Bose-Kondensat (http://de.wikipedia.org/wiki/Bose-Einstein-Kondensat) ist auf elementarer Ebene die Aufgabe / Abgabe jeglichen erkennbaren Selbst-daSeins (Individualität), also der Verschiedenheit von Gleichen / -m.
Die Atome, also die einzelnen "Individuen" eines Elements, sind dabei in einem Zustand der - bis auf den jeweiligen RaumZeit-Ort - völligen Übereinstimmung. Alle "Beteiligten" tun dasSelbe. Ein Schwingungszustand einer Masse, in und aus der keinerlei "TeilnehmEs" mehr erkennbar für ein Äusser-Es herausragt.
Die alte Formulierung: "Alles ist EinEs", ist darin Wirklichkeit.

Die Temperatur ist dabei annähernd 0 Grad, also ist k[aum]eine Temperatur messbar. Und die Leses wissen, dass die "Temperatur" einfach die Beweglichkeit und die Bewegungen von Partikeln innerhalb eines (begrenzten) Bereichs im DaSein ist und misst. Je mehr Beweglichkeit, je heftiger die Bewegungen einer Substanz oder auch von enormen Mengen an Partikeln des DaSein, umso höher die Temperatur.

Das ist ganz einfach auch auf uns Menschen übertragbar. Wir erdmondlichen erLebeWesen sind entstanden und werden erhalten in einem sehr niedrigen Temperatur-Bereich des DaSein. Im Vergleich mit den möglichen HitzeGraden des DaSein, erLeben Wir hier fast völlig am unteren Ende der Temperaturskala.
Das erdmondliche daSein ist ein Kalt-daSein.

Der angenehme Temperatur-Bereich für uns Menschen umfasst in Etwa ganze 20 bis höchsten 25 Grad, so zwischen 300 und 320 Grad Kelvin, in Celsius zwischen 25 und 45 Grad. Darunter und darüber brauchen Wir entweder Kleidung oder Kühlung. Und die mögliche Temperatur im DaSein ist in der Höhe fast unendlich. Millionen Grad sind dabei fast Mittelwerte.

Am unteren Ende werden die Elemente also zu einer gleichschwingenden Einheit, in der sogar der RaumZeit-Ort verschwimmt und in den höchsten Höhen ist ebenso verschwommene nur noch brodelnde Einzelheit, allerdings in Form einer unfassbaren Flüssigkeit.
In der Tiefe der Skala engste Verbundenheit, in den höchsten Höhen der Skala absolute flüssige Unverbundenheit.

Worin ist mehr Freiheit zu finden, so wie die Meisten Menschen sie verstehen? 

Wir haben es schon ganz angenehm hier, hier in unserer kleinsten Schutzhülle irgendwo in den fast Unermesslichkeiten des DaSein. Und wie komme ich jetzt zu der unten eingestellten FAZ-Rezension? Das Thema ist ja die Evolution, vielleicht ist *mir deshalb die Einleitung eingefallen, so als Grundierung des Themas?
.
Eine farbenfrohe Riesigkeit nicht sehr weit entfernt in der Galaxie.
Der Orion-Nebel, im gleichnamigen Sternbild
.
Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 12.11.12, von Thomas Weber.
Eine Rezension zu Enrico Coens Buch: "Die Formel des Lebens". Von der Zelle zur Zivilisation. Aus dem Englischen von Elisabeth Ranke.
Hanser Verlag, München 2012. 383 S., geb., €24,90 

Titel: Die Evolution würfelt immer und überall
Untertitel: Am Anfang die befruchtete Zelle und zuletzt die kulturelle Evolution: Enrico Coen findet zwar nicht die Lebensformel, hat aber ein lesenswertes Buch über Entwicklungsformen von Organismen geschrieben.

Obgleich die Biologie die Physik als Leitwissenschaft weitgehend abgelöst hat, leiden die Lebenswissenschaften unter einem beharrlichen Minderwertigkeitskomplex: Sie haben eben keine allgemeingültigen Naturgesetze zu bieten. Es gab zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Versuche, eine "allgemeine Biologie" zu formulieren und in der Nachkriegszeit trat die Biologische Kybernetik mit dem Anspruch auf, Steuerung und Selbstregulation von Systemen zum leitenden Deutungsrahmen zu machen. Die Molekularbiologie und die Theorie des egoistischen Gens versprachen schließlich mit einem radikalen Reduktionismus, die Wissenschaftlichkeit der Biologie zu garantieren. All diese ehrgeizigen Versuche scheitern letztendlich an der Geschichtlichkeit des Lebens: Lebende Systeme sind in einem unheimlich komplexen historischen Zusammenspiel von Zufall und Notwendigkeit zusammengeschusterte Erscheinungen, die sich einer Unterwerfung unter eine biologische "theory of everything" bisher erfolgreich widersetzt haben.

Trotz dieser illustren, aber gescheiterten Vorläufer macht der britische Entwicklungsbiologe Enrico Coen einen neuen Versuch, eine solche allgemeine Theorie des Lebens zu entwerfen. Coen erkennt sieben Prinzipien - Variation, Beständigkeit, Verstärkung, Wettbewerb, Wiederholung, Kooperation und Vielfalt -, die Wandel auf sämtlichen Organisationsebenen des Lebens vorantreiben. Die ersten vier Prinzipien bilden die von Charles Darwin und Alfred Russel Wallace formulierte Grundlage der Evolution durch natürliche Auslese. Coen betont aber auch - wie schon andere vor ihm -, dass Wettbewerb allein nicht reicht, um evolutionären Wandel zu verstehen. Der Zusammenschluss von Genen zu Chromosomen, von Zellen zu Organismen und von Organismen zu Gesellschaften kann nur als kooperativer Prozess verstanden werden. Mit Wiederholung (Rekurrenz) beschreibt Coen das Phänomen, dass Anpassungen meist nur relativ sind und daher die Evolution nie eine Pause einlegen oder gar einen Abschluss finden kann. Der Kontext, in dem evolutionärer Wandel stattfindet, ändert sich ständig. Mit Vielfalt meint der Autor, dass der Raum der Möglichkeiten - ob nun genetisch oder kulturell - so groß ist, dass die Evolution nahezu unendlich viele Richtungen einschlagen kann. Coens "Formel des Lebens" beschreibt nun das vielschichtige Wechselspiel dieser sieben Prinzipien.

{Sieben? Da war doch kürzlich was? Erinnern Sie noch die GPC-Rezeptoren, das sind die Proteinketten, die in den Zellmembranen für den Transport aller Arten von Sinnes-Eindrücken zuständig sind (siehe auch den Beitrag "Die noble Chemie") und die dabei jeweils sieben mal gefaltet sind. Und denken Sie bitte auch an die sieben Todsünden, denen die sieben Tugenden gegenüberstehen und so einige Sieben mehr. Ein Zweifl-Es könnte jetzt schon mal die Kaumuskulatur lockern und die Mundwinkel hochheben, wobei vielleicht ein leichtes Grinsen erscheint und dabei denken: "Ja, genau, die dreizehnte Etage, die zwölf Jünger und Alle guten Dinge sind drei und wenn sie noch nicht gestorben sind, dann vielleicht Morgen, oder so, aber ... Sieben? Irgendwas bedeutet das, nur was?}

Coen macht sich an eine ausführlich Beschreibung, wie mit seiner Formel des Lebens die Entwicklung der befruchteten Eizelle zum ausgewachsenen Organismus, das individuelle Lernen und sogar die kulturelle Evolution zu fassen ist. Auf sicherem Grund bewegt sich Coen in seiner Heimatdisziplin, der evolutionären Entwicklungsbiologie. Er beschreibt fachkundig und gekonnt die Vielzahl der Prozesse, die die Individualentwicklung beeinflussen und steuern. Dabei zeigt er sich auch gegen die Gefahr gefeit, Genen zu viel Macht in diesen Prozessen einzuräumen. Gene sind neben physiko-chemischen Prozessen nur eine Ressource, die im sich entwickelnden Embryo wirksam sind. Das Zusammenspiel von genetischen und anderen Prozessen illustriert hervorragend das Prinzip der Vielfalt in der Individualentwicklung.

Ebenso gewandt und überzeugend beschreibt Coen das individuelle Lernen. Aber nur knapp und unzureichend analysiert Coen die kulturelle Evolution. So bleibt offen, ob der Begriff Evolution überhaupt geeignet ist, kulturellen Wandel zu beschreiben. Es wäre hilfreich gewesen, die denkbaren Verbindungen zwischen biologischem und kulturellem Wandel kritischer zu betrachten. Gerade Coens eigene Disziplin, die Entwicklungsbiologie, bietet Möglichkeiten, gängige Modelle der kulturellen Evolution zu kritisieren und neue Ideen zu entwickeln. So hat die evolutionäre Entwicklungsbiologie beispielsweise endlich eine befriedigende Antwort auf die Frage gefunden, was eigentlich die voneinander unabhängigen evolutiven Entwicklungslinien folgenden Merkmale eines Organismus auszeichnet.

Nahezu alle Theorien der kulturellen Evolution stellen sich nicht ernstlich der Frage, was eigentlich die entsprechenden "Merkmale" des kulturellen Wandels sind. Meme waren einst eine populäre Antwort, sie werden allerdings nur noch in der Popwissenschaft ernst genommen. Die beiden Philosophen James Griesemer und William Wimsatt haben erste wichtige Schritte unternommen, neue Konzepte für die Analyse kultureller Evolution zu entwerfen - Konzepte, die individuelles Lernen in seiner sozialen Einbettung berücksichtigen und auch erlauben, die Einheiten kultureller Evolution besser zu bestimmen. Allem Anschein nach kennt Coen weder diese noch andere wichtige Arbeiten auf diesem Terrain.

Gelingt es Coen also, eine allgemeine Theorie evolutionären Wandels zu entwickeln? Hier sind ernsthafte Zweifel angebracht, denn die Theorie bleibt zu sehr an der Oberfläche. Coen bietet eine Gruppe von Modellen an, die sich mit seinen sieben Prinzipien des Wandels auf einer rein formalen Ebene analog beschreiben lassen. Doch dies gestattet noch nicht, von einer allgemeingültigen Theorie zu reden.
Die Behauptung, partielle Differentialgleichungen seien die Theorie der Diffusion von Molekülen, der Wärmeleitung und der räumlichen Ausbreitung von Populationen, würde zu Recht als bestenfalls eigensinnig beurteilt werden. Als heuristisches Werkzeug hingegen, das Denken in neue Bahnen lenken kann, ist Coens Buch mit seinen leidenschaftlich formulierten Ideen und präzise beschriebenen Entwicklungsphänomenen durchaus lesenswert.
Ende FAZ-Rezension.

Die Formel des Lebens?
Das Streben nach Greifbarkeit und Einfachheit des DaSein. Machen Wir es Uns dabei nicht zuu Einfach? Scheuen Wir dabei vielleicht die Komplexität? Also, wenn ich Uns, also zum Beispiel *mich, so im Spiegel betrachte und dabei denke, dann fehlt mir jede Einfachheit, dann fühle ich ziemlich viel kompliziertes.
Ich bin es auf jeden Fall schon mal nicht - einfach -, oder mache *ich es nur kompliziert und die Such-Es nach der einfachen Weltformel, im bekannten Format von: "E = mc²", liegen richtig?

Noch ein paar EndeinSprengsel zur eventuell weiteren Mensch-Entwicklung


Die Leses werden es vielleicht nicht glauben, aber vielleicht ahn[t]en die Leses es auch bereits, das DaSein kennt keine Haltbarkeit, kennt keine dauerhafte Beschäftigung und kennt auch keine ewige Bestandsgarantie, ausser ein-Es nimmt diese Ewigkeit "bestenfalls" als Dauer einer Lebendigkeits-Spanne.
Also im besten Menschen-Fall, für etwa 80 oder ein paar mehr Sonnenumellipsungen. Und diese Haltbarkeits-Begrenzung gilt vom Kleinsten bis zum Grössten, ist also eine Binsenweisheit. Dieses Verhalten des DaSein steckt natürlich auch in allen Beteilligten drinn, also auch in Uns Menschen.

Auch in das Mensch steckt somit die Haltbarkeitsgrenze: die Entlassung, der Garantieverlust und der Verfall der Ewigkeit, vom Kleinsten, also Jedes Einzeln-Es, bis zur Gänze, also der Spezies. So einfach, so wahr, so umfassend, ein bisschen Gespür genügt, darin auch ein Blick. Auch alle unsere Produkte sind so gestaltet.
Alles pure Endlichkeit.

Seit ein paar Jahrzehnten gibt es eine Gruppe von Menschen, die diese Folgerichtigkeit aufgenommen haben und versuchen diese Folgerichtigkeit auszuhebeln. Diese wollen das DaSein "austricksen", dem DaSein eine Bestandsgarantie einpflanzen und die Ewigkeit als Endlichkeit abschaffen. Diese Menschen wollen einfach für immer DaSein, dauernd DaSein, unendlich festhalten am Ich.

Kann das sein im DaSein, für immer daSein?

Diese Jenigen wollen das Mensch quasi unhaltbar machen und das ausdauernd und garantiert. Ist das im DaSein enthalten, das DaSein "auszuhebeln", die Grundlegung des DaSein?

Die Eigenbezeichnung lautet: Transhumanisten (die "DarüberHinaus-Menschlichen", die "Durch-Menschlichen", die "Hindurch-Menschlichen", die "Wechsel-Menschlichen"?; keine Ahnung, wie Nicht-Lateiner das benennen könnten?).

Hier eine kleine Zusammenfassung (in Kürze) von Aussagen des Transhumanismus: 
"Ziel des Transhumanismus ist es, den Menschen, insbesondere das Individuum, von seinem fehlbaren, unvollkommenen, verfallenden Körper - diesem Fleischklumpen {hat ein-Es wirklich so formuliert.} -, zu befreien, zu entkoppeln, um die Beschränkungen der Körperlichkeit in Geschwindigkeit (z.B. der Weiterentwicklung) und Kapazität (z.B. WissensMenge) zu überwinden, und dabei ein Teil des Netzes zu werden (breitere Verbindung (gar Verschmelzung) mit den Anderen), um dem körperlichen Tod zu entkommen."

So in Etwa habe ich das aufgeschnappt, genaueres erfahren Sie, bei Interesse, auf den Seiten der Transhumanisten eben im Netz.
Ein bekannterer Mensch dieser Bewegung ist Ray Kurzweil.

Könnte Oliver-August Lützenich diese Ziel-Richtung, einer so gewünschten Selbst-Veränderung, als Selbst-Aufgabe, als Selbst-Flucht bezeichnen, oder gar als Selbst-Überwindung?
Das körperliche Mensch als Übergangs-Wesen, als blosse Entwickler-Entität für eine neue Spezies des DaSein, das körperliche Mensch also als Evolutions-Gehilfe, weniger noch, als blosses Evolutions-Werkzeug?

Bedeutet das, das Mensch gilt fast nichts im DaSein, das Mensch ist ausbaubar, aus-bau-bar, aus-tausch-bar, ein blosser WeggWerf-Artikel, wie unsere Plastik-Artikel. Das Mensch wird aus der Lebendigkeit entfernt -ausgebaut- und das "Nützliche", das in -Es enthalten war, wird in eine dauerhaftere und flexiblere Einheit eingebaut, eine "Einheit", die auch den Beschränkungen (Bedingungen) dieses Kleinst-Planeten-Systems Erde-Mond nicht mehr ausgeliefert ist, also der besonderen Schwerkraft, dem angenehm niedrigen Temperaturbereich, der Lufthülle (das Mensch ist ja auch noch ein GasWesen, das Neue ist es nicht (mehr)) und der Sonne, als Energiequelle und auch für die gute Laune.
Habe ich etwas vergessen?

Ach ja, die Vielfalt, die Gefühle und Triebe, all das Soziale und ..., die braucht das Neue dann wohl auch nicht mehr, oder nur noch eingedämmt auf das nötigste. 
Die Suche nach Perfektionierung, nach Optimierung, besserer Effizienz, höherer Effektivität, treibt diese Entwicklung voran und fordert und fördert den Transhumanismus.
Vielleicht ist ja genau diese Suche der Hintergrund der Evolution?

Denn, keine Spezies darf in der Entwicklung stehen bleiben, keine Einzelheit im Geschehen des DaSein darf auf kurze, erst recht auf lange Dauer unverändert bleiben. Um Uns herum ist beständiger Wandel, also sind auch Wir kleine Einzelheiten, in diesem Treiben, zu beständigem Wandel aufgefordert, mehr noch: gezwungen.
Denn der Wandel ist ja nicht nur UM Uns herum, sondern auch IN Uns drinn, wenn Viele das auch nicht glauben, aber die Leses wissen(!), was vom g/Glauben meist zu halten ist. Ab und zu erweist auch das g/Glaube[n] eine stimmige Wahrheit.

Dabei  bin Oliver-August Lützenich ein wahrer Gläubiger, bin ein sehr gläubiger Mensch, weil *ich sehr sehr sehr ... vieles einfach nicht weiss, deshalb glaube *ich noch fast Alles, ahne einiges und weiss wenig, aber eins weiss *ich, dass die Evolution, also die stete Entwicklung der Lebendigkeit, um Uns herum UND in Uns drinn weitergeht.

Na, wie dem auch sei: Gute/n Nacht/Tag.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Null-Druck-Material

Zügeln Sie bitte ihren Ernst.
Hier reitet die Lachhaftigkeit.
Geht noch weniger als 0 (Null)?
Die Meisten werden spontan sofort verneinen. Weniger als gar nichts, werden Diese spüren ist nichts drinn. Nur die Ökonomen werden leise lächeln und wissend den Kopf neigen und insgeheim die Schulden summieren, die ihre Bilanzen zieren. Hihihi, ja klar geht weniger als da ist und ein-Es hat, genau darauf sind doch die Banken und im weiteren die inzwischen ganzen VolksWirtschaften aufgebaut, auf Miesen, auf weniger als Null, auf Schulden. Und ich kann Ihnen da DrAussen schreiben, ach, das wissen Sie ja bereits genauso wie ich, Wir haben inzwischen Schulden angesammelt, in diesem kleinen Planeten-System, die kann ein-Es alleine gar nicht mehr aufzählen, soooo viele Nullen hängen da vor dem Komma oder dem Punkt drann, das kann ein Mensch nicht mehr [er]fassen.

Also: Geht noch weniger als 0?
Klar, es geht immer was, auch wenn Nichts mehr da ist, dann erfinden Wir eben etwas, BitCoins zum Beispiel, oder auch Goldpluffs oder von mir aus auch Stiebeldruggs, zwei Stiebeldruggs, ergeben dann 1 Goldpluff und schon gehts los, aus Nichts wird ruckzuck Etwas, vielleicht sind Wir - und damit meine *ich hier das gesamte DaSein - auch so aus dem Nichts gezaubert worden, manche PhysikEs behaupten das ja bereits seit JahrZehnten, und die MathematikEs geben Diesen dann auch gleich die entsprechenden Gleichungen an die Tafeln: 0 = Irgendwas. Muss ja nichts konkretes sein, so wie die Ökonomie ja auch eigentlich nichts konkretes ist. Aber wichtig. Und: Irgendwas <= (kleiner gleich) Null; ist auch Etwas und sogar besonders wichtig.  Oder liege ich da falsch?
Ja, bestimmt; und wie komme ich jetzt auf diesen Beitrag, aus der SprechLichtung, den ich Heute hier etwas modernisiert einstelle?

Ab hier: Der Beitrag war solala erfolgreich (< 100 Ansichten), mit dem Titel: Plasmatiker.
Ein Plasma ist ein unaufgeladener, weitgehend neutraler Zustand der Materie, also z.B. ionisiertes Gas, das sind GasMoleküle, die weitgehend von den Elektronen entzweit oder auch befreit sind. Materie, die aus der Form gerät, die die Stabilität verliert, die die Haut verliert und das fliessen beginnt.
Das Quark-Gluonen-Plasma (QGP) ist dann die völlige Auflösung jeder Form und Farbigkeit, Materie wird zum wabernden unsichtbaren ?
Kann ich Brei dazu schreiben? Denn ein Brei ist ja noch etwas Konkretes, für Uns Menschen sogar essbares, aber ein Plasma ist fast ohne Konkretion und ganz und gar nicht essbar, also würde die Metapher des Breis ziemlich danebengehen, eine falsche Vorstellung erregen.
Plasma, gerade das QGP ist pure Möglichkeit, ist Potential für ...; für eigentlich fast AllEs und All-Es, was wir Menschen uns so vorstellen können. Aus einem Plasma aus Wasserstoff- und Helium-Atom-Kernen und noch einer Winzigkeit Stickstoff-Atom-Kernen, mit einer enormen Menge an freien beweglichen Elektronen[-Energie], sind Wir entstanden, soweit so bekannt und mit Wir sind das gesamte Material gemeint, welches auch wir Menschen sind, und für Uns mit unseren Händen greifbar und mit unseren Augen sichtbar und mit der Zunge schmeckbar und mit der Nase riechbar ist.

Aber da ist noch mehr, mehr als Wir bisher ersinnen und damit auch einigermassen verworten können, was Wir vielleicht erfühlen und erspüren und davon beeinflusst und bestimmt werden, was aber noch im un-bewussten ist. Vielleicht? Ich bin kein Esoteriker, oder Mystiker oder gar Phantast. Wir sind eine sehr neugierige Lebensform, wir forschen und forschen und entdecken mehr und aufdecken noch mehr, was noch Momente vorher unbekannt und unfassbar und für viele sogar unvorstellbar war.

Das Plasma hat Form angenommen, Wir Erdmondlichen sind eine Vielfalt davon, Was weiss, was noch so Alles in den enormen WEITEN des Universums herum- und herausformt?
Plasma ist eine Übergangsförmlichkeit und nicht der Grundstoff, der Grundbaustein, besser: die Grundbestandteile der Wirklichkeit, genauer: der förmlichen Wirklichkeit.
Von den Uns bisher bekannten Plasma-Zuständen ist das QGP das Vielfachste, -> das Vielfachste deshalb, weil es die meisten Möglichkeiten zur Form- und Farbannahme enthält, es ist fast pures Materie-Potential ohne Einschränkung, fast ohne - denn die Einschränkungen kennen Wir noch nicht -. Die einfachsten Plasma-Zustände sind die von Gasen, also z.B. ionisiertes Argon-Gas.
Oliver-August Lützenich bin gebändigtes Plasma. Beschränktes Plasma.

Eine ZwischenIdee, oder auch ein Konzentrationsverlust, aber ich komme auf das Thema zurück, versprochen - verschrieben? -.
Immer wieder wird mir klar, dass die EsLebendigkeit im Grunde eine permanente Einengung ist, eine, die den Beschränkten, den Eingeengten versüsst wird, aber eben eine Spanne, eine Phase, Etwas mit Anfang und Ende, Etwas mit eingehegter Form und abgeregelter Farbigkeit.
DaSein ist gebändigtes SEIN.

Wissen die Leses, dass jeweils nur ein paar zehntausend Menschen den Alltag und die Grenzen des jeweiligen DaSein verlassen dürfen, um in die Weiten und Fernen ausserhalb der Haut zu fühlen und zu spüren (z.B. auch Denken), es ist stets nur einer ganz kleinen Anzahl gestattet, die Alltäglichkeit auszudehnen. Nicht zu verlassen, das geht nicht, aber die Haut ein wenig aus dem üblichen ins unübliche, ins unbekannte auszudehnen, wobei ganz klar ist, dass das Uns Allen möglich ist: Jedes Mensch ist die Fähigkeit dazu, aber die Fertigkeit ist jeweils nur wenigen gestattet.

Von diesen Wenigen, wäre *ich gerne Eines, ich versuche es gerade, aber ich tue es noch nicht, die Leses merken das, es bleibt beim Versuch, die Tat ist mir noch verwehrt, ich stuppse die Haut noch an, ohne sie wirklich in ein Ausserhalb, ein Jenseits, ein Unfassbar oder gar ein Unvorstellbar auszudehnen, und ich würde es auch nur gerne machen, wenn Alle mir dabei folgen möchten, ich bin so ein Vorsichtiger, ein Schüchterner, aber vielleicht ist das ja genau die Grundvoraussetzung dafür, denn ein Alpha-Irgendwas wirkt ja jeweils nur auf die Innenwelt einschüchternd und einhegend, dem Alpha fehlt aber jeweils der Mut zur Neuerung, bitte, zur wirklichen ErNeuerung!, nicht einer Revolution, also einem blossen Umkrempeln der gegebenen Verhältnisse, ein Schrank, der neu eingeräumt wird, die Hemden diesmal in die rechte Schublande und die Hosen weiter nach oben, oder so ähnlich, nur als unzulängliches Kurzfilmchen.

Alpha-Irgendwas ist für mich als Beobachter: Über-mut, und Sie wissen, der tut selten gut. Mir geht es um Mut, nicht Unter-mut, also Feigheit, mir geht es um den guten Mut, der mit gesättigtem Vertrauen durch reichlich erlebtes Fühlen und umfangreiches Wissen vom DaSein und aus dem DaSein und mit gedämpfter Angst, also mit Vorsicht, einfühlt und ausspürt und spekuliert.

Dabei bin Oliver-August Lützenich gerne "nur" ein Ζήτα (Minuskel: ζ), die Kennes in(mitten von) den Leses wissen, das ist der 7. Buchstabe des griechischen Alpha(na ja, ist halt so benannt)bets. Es steht in der Mathematik als Zeichen für die Riemannsche Funktion und in der Meteorologie für die Wirbelstärke eines Systems. Mir genügt es, das Siebte (ζ) zu sein, noch, aber ist Άλφα nur immer das Stärkste, das Bestimmende, das Andere »hemmende«, was es bisher ist, wenigstens so bezeichnet wird.
Meist natürlich - oder sollte ich "Selbst-verständlich" schreiben? -, die »Männchen« einer Spezies, seltener auch die »Weibchen«, bei Spinnen zum Beispiel. Das Stärkste hemmt die Schwachen, schüchtert sie ein, marschiert voran und stirbt im Kampf oder siegt, Alpha ist kämpfen, ich bin für Mut und Achtung, ich bin für das aufmerksame und respektvolle Erforschen des Bekannten und des Vielleicht.

Wie komme ich jetzt zum Plasma zurück?

Plasma ist Möglichkeit. Noch ungestalt und alle Farben.
Kennen Sie eine bereits bekannte aber noch anfängliche Technik: die 3D-Drucker?
Aus Masse Form gewinnen, aber anders, als Uns das bisher möglich war, also aus einem Block (Erz, Stein, Holz, ...) eine Form schmelzen, fräsen oder herausmeisseln, oder wie aus einem Rasierschaum- oder Sahnespender eine Form spritzen, sondern aus einem Materi[e/-al]mix, fast in Atome zerlegt, neue Materialien oder auch bekanntes Material Punkt für Punkt, Struktur für Struktur aufzubauen. Der Anfang für ganz neue Techniken, Dinge zu fertigen und zu gestalten. Zum Beispiel auch Lebensmittel.

Noch eine ferne und unbekannte Melodie, vielleicht etwas misstönend in den Ohren oder gar kratzig im Hals, aber bestimmt bald keine phantastische Theorie mehr. Alles, was aus Materie besteht, also aus ... ?
Die Leses wissen schon, ist bald mit den weiterentwickelten Methoden der Nano (= 10−9), oder bald auch der Piko (10−12) oder gar Femto (10−15)-Technologie herstellbar, aus einer blossen Plasma-Wolke oder einem -Saft, aus den jeweils benötigten Materiebestandteilen.
Wir brauchen bald keine Mit-EsLebewesen mehr "züchten" und töten und keine grossen Flächen für Gemüse und Obst und ... zu »bebauen«, um für feinste und reichhaltigste Nahrung zu sorgen.

Kommt den Treckies das bekannt vor? Klar. Was (Er + Sie + ? = Was) hätte das gedacht, dass das nicht blosse Einbildung oder Phantasterei ist und bleibt, sondern mit den geeigneten Werkzeugen, der Technik und vor allem: dem geeigneten Wissenstand, auch umsetzbar ist.
Der Anfang ist bereits gemacht, lesen Sie dazu vielleicht auch den folgenden Artikel:

.
DaZwischen der Blog-Autor
Vielleicht etwas unvorteilhaft, aber im Licht.
Lächeln Sie, aber lachen Sie nicht.
Foto vom Oktober 2012.
.
.
Aus Der Tagesspiegel, vom 28.10.2012, von Markus Fischer
Titel: Revolution oder Humbug: Koteletts zum Ausdrucken
Untertitel: 3-D-Drucker können Alltagsgegenstände herstellen. Bald sollen sie gar Lebensmittel drucken können. Skeptiker halten das für Spinnerei. Andere hingegen glauben an eine neue industrielle Revolution.

Es ist der 3. Oktober 2032 morgens um zehn Uhr. Kaffeeduft in der Küche, man setzt sich. Dann fällt auf: Es ist Feiertag und keiner hat daran gedacht, Eier zu kaufen. Aber der Ärger währt nur kurz, denn einen Moment später erscheint auf dem Laptop die Internetseite des Supermarkts. Dann noch den Küchendrucker anschalten, der die Mikrowelle ersetzt hat. Ein Klick auf „Drucken“, und mit einem leisen Surren setzt sich der Druckkopf des Küchendruckers in Bewegung. Die Eiweißmoleküle werden herausgepresst und langsam, Schicht um Schicht, baut der Drucker die Schale, Eiweiß und Eigelb. Nach ein paar Minuten ist das Ei fertig und kann gegessen werden.

Das Frühstück ist gerettet.

So könnte die Zukunft aussehen, wenn sich das sogenannte „Bioprinting“ im Alltag durchsetzt. In den USA haben Mitarbeiter des Biotechnolgie-Start-ups Modern Meadow angeblich bereits ein Schweinekotelett ausgedruckt, gebraten und gegessen. Das künstliche Stück Fleisch besteht aus Schweinezellen aus der Petrischale, die Muskelfleisch formen, wenn sie richtig zusammengesetzt werden. Bioprinting soll die Ökobilanz der Fleischesser aufbessern: Das entstandene Kotelett hat weder Unmengen an Weidefläche verbraucht noch wurde ein Tier auf engstem Raum in Industrie-Ställen gehalten.

„Das ist ein Werbe-Gag“, sagt Zukunftsforscher Robert Glaßner vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung aus Berlin. Er ist skeptisch, ob Bioprinting den Lebensmittelbereich in der Masse revolutionieren könnte. „In einem Bioreaktor Tonnen von Tierzellen zu produzieren und zu ernähren, ist schwierig“, sagt Glaßner. Zudem fielen Unmengen von Abfallprodukten an, die entsorgt werden müssten. Glaßner hält den Ansatz in der Lebensmittelproduktion nicht für wirtschaftlich. Bioprinting sei in naher Zukunft eher in Spezialbereichen wie der Medizin relevant. Seit der japanische Mediziner Makoto Nakamura vor knapp zehn Jahren feststellte, dass die Tröpfchen von Tintenstrahldruckern dieselbe Größe wie menschliche Zellen haben, träumt die Wissenschaft davon, dass man mithilfe von Stammzellen menschliche Ersatzorgane quasi ausdrucken kann.

Während Ersatzorgane und gedrucktes Essen doch noch eher Science-Fiction sind, begeistern 3-D-Drucker immer mehr ambitionierte Hobbybastler. Sie drucken Schmuckstücke, Spielzeuge oder Modelle aus Kunststoff. Inzwischen kosten Heimdrucker, die selbst zusammengebaut werden müssen, weniger als 1000 Euro – mit ihnen kann man aber nur wenige Zentimeter große Objekte drucken.

Die 3-D-Drucker ähneln vom Prinzip her den herkömmlichen Druckern: In der günstigeren Variante werden aus Druckerpatronen Kunststofftröpfchen gepresst, ein Metallarm fährt dazu über eine Platte und druckt das Objekt mikrometergenau Schicht für Schicht aus. Der Prozess kann mehrere Stunden dauern. Teurere Varianten können mehr: Hier wird durch eine bewegliche Leiste ein Polymer-Gips, der an Mehl erinnert, von einer Wanne in eine andere geschoben. Dort verklebt dann ein weiterer Metallarm, an dem eine Druckerpatrone befestigt ist, das Material und kann es auch mit Farbe versehen. Wird statt dem Gips ein Metallpulver verwendet, braucht man ein noch teureres Gerät, dass mithilfe eines Lasers das Material in Form bringt.

Chris Anderson, Chefredakteur der amerikanischen Technologiezeitschrift „Wired Magazine“ und Autor des Buches „Makers – The New Industrial Revolution“, prognostiziert, dass 3-D-Drucker in naher Zukunft in jedem Haushalt zu finden sein werden. In Zukunft könne deshalb die Warenproduktion von Asien wieder in den Westen zurückkehren, denn man brauche kein Heer von billigen Arbeitern mehr, sondern Designer. In das gleiche Horn stößt die US-amerikanische Denkfabrik Atlantic Council – sie sieht durch 3-D-Drucker eine zweite industrielle Revolution heraufziehen.

Es werde so bald keine 3-D-Drucker für zu Hause geben, sagt dagegen Bernhard Voslamber vom Berliner 3-D-Modelle-Drucker Object-Plot, das sei noch etwas für Freaks. Mit den billigsten Druckern, die für Hobbybastler produziert würden, könne man ohnehin nichts Sinnvolles drucken. Hinzu komme, dass der Heimanwender in der Lage sein muss, mit einem 3-D-Programm am Computer eine Vorlage für den Drucker zu erstellen, die dieser dann auch ausdrucken kann. „Es ist naiv zu glauben, der 3-D-Drucker sei ein Massenprodukt“, sagt Voslamber entschieden, weder für zu Hause noch in der Wirtschaft. „Wir werden nicht erleben, dass plötzlich nur noch 3-D-Drucker zur industriellen Produktion eingesetzt werden, um Werkzeuge oder Ersatzteile herzustellen, der herkömmliche Spritzguss ist viel günstiger und schneller.“ Für den professionellen Einsatz kann das Material für den Druck einige hundert bis tausend Euro kosten. Der Hobbydrucker zahlt für ein Kilo PLA knapp 30 Euro.

Häufig verwendete Kunststoffe für den 3-D-Druck sind Polylactide (PLA), sie werden aus Milchsäure hergestellt. PLA wird auch bei Prothesen oder Verhütungsmitteln benutzt, weil sie keine giftigen Abbauprodukte enthalten. Einer ihrer Grundstoffe ist Milchsäure, die zum Beispiel durch die Vergärung von Milch oder Molke gewonnen werden kann.
Die Nachfrage nach Biokunststoffen wie PLA ist bislang gering: Knapp 1,1 Million Tonnen wurden 2011 weltweit produziert, sagt der Branchenverband European Bioplastics, gegenüber etwa einer Million im Jahr 2010. Mehr als ein Drittel der weltweiten PLA-Produktion findet in Asien statt, was an der These von der industriellen Revolution, welche die Arbeit wieder zurück in den Westen bringt, zweifeln lässt. Vielmehr bleibt alles beim Alten: Die Geräte stehen hierzulande und die Rohstoffe kommen aus Entwicklungs- und Schwellenländern.
Ende Tagesspiegel-Artikel

Seit dem ich den Beitrag: "Die Jetzt-Welle", im Oktober 2012, geschrieben hatte, bin ich verunsichert, ob die allgemeine Auffassung der RaumZeit-Richtung noch stimmt, diese allgemeine Auffassung ist, dass die RaumZeit aus einer Vergangenheit kommend oder stammend, zu einer Zukunft entwickelt, geformt wird und Wir DaSeienden stets an der Vorderfront dieser Entwicklung esLeben und esLeiden, im mitschwingenden Jetzt.
Die Vergangenheit als das Zurückliegende und die Zukunft als das VorausDaSeiende, aber ist diese Vorstellung, Einstellung passend?

Wenn das DaSein eine Projektion ist, also das Ergebnis einer bereits vorauslaufenden Entwicklung, eines bereits erzielten Ergebnisses, dann wäre die Zukunft nicht Ergebnis-offen, sondern weitgehend beschlossen und fertig, die Freifläche, die winzige veränderliche RaumZeit-Phase, läge dann in dem DaZwischen, zwischen dem Projektor und der Projektionsfläche, in den dort herumfliegenden Staubpartikeln oder der Atemluft, die ein leichtes Flirren in die Projektion einwebt. Aber wo ist dann die Richtung? Wenn die Vergangenheit und die Zukunft weitestgehend geschehen sind?

Noch einmal kurz zurück an den Anfang dieses Beitrags.
Ist es nicht phantastisch, das Wir nichts konkretes Wissen, weder woher AllEs und All-Es kommt, noch worin Wir hier Alle sind, noch wohin das AllEs und wir All-Es hin entwickeln und doch tun wir leidig bis fröhlich dahin und daher und machen aus Nicht jede Menge Etwas und hinterlassen vielleicht einen riesigen gigantischen Schulden- oder Müllberg, ohne den Hauch einer Ahnung von das ALLES. 
Also wenn das nichts ganz und gar phantastisch ist, na dann weiss ich nichts, oder?
Aber genau so isses.
....au.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Immerzu hernach



Immerzu hernach


In diesem Beitrag möchte *ich Sie gerne auf eine kleine sowohl phantastische als auch philosophische Reise WEIT weit hinein und hinaus mitnehmen, in dem Stoff aus dem ALLES, also auch WIR Lebewesen, insbesondere Wir Menschen, sind, satteln Sie(-ich) also ihre Pferde, oder so ...

Wahrscheinlich kennen Sie die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der Wahrnehmungs-ErForschung, wissen also, dass alles Wahr-nehmen, mithin alle inneren wie von aussen auftreffenden SinnesReize und deren Bemerken in den Neuronen-Clustern, nach dem jeweiligen Ereignis (dem Wahr-sein?) passiert. (Genaueres habe ich auch in dem Beitrag in der SprechLichtung: "Vergangenheit", im September 2013 beschrieben.)

Bisher basiert Unser Aller Wahr-nehmung und -gebung weit überwiegend (# s.u.) auf den elektro-magnetischen Wellen, die mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind, schnell zwar, im Vakuum immerhin annähernd 300.000 km/sec, aber eben mit einer endlichen Geschwindigkeit, einer also stets erfassbaren RaumZeit-Spanne und keinem instantanen (RaumZeit-losen) Transport, von Ort zu Ort.

Und das gilt selbstverständlich auch in Jedes Lebewesen drinn, wenn ein Signal in oder auf das Haut entsteht / auftrifft vergehen einige JETZT-Momente, bis die gesamte Körperlichkeit eines jeweiligen Selbst diese Wahrheit [an-/ein-]nimmt.

Was Oliver-August Lützenich dabei begreifen möchte, ist, dass das Jetzt, welches auch vom Sprach-Ursprung schon "immerzu" bedeutet, dass dieses Jetzt - immerzu - Vergangenheit ist, Wir also nie an den Moment, an dem ein Ereignis erregt ist oder erregt wird, heranreichen, weder mit dem Gespür, noch gar mit dem Bewusst-Sein (Vernunft, Verstand, Geist, ...) darIn, selbst, wenn es in Uns Selbst passiert. Dann sind Wir es zwar, die erregt sind oder erregt werden, aber bis Eines das UrEreignis als Geschehen [er]fassen kann, vergehen jeweils viele Momente, also etliche Jetzt.

Das Gefühl ist wahr-scheinlich das Erregung das an jedem Ursprung, an jedem UrErregung direkt beteilligt ist. Bis ein-Es allerdings das Gefühl in-s ich bemerkt (also dessen bewusst ist, oder es gar verwortet: "mich zwickts am linken Fussknöchel, mal schaun, was da los ist; vielleicht ein Mückenstich?") können teils Minuten vergehen

Somit ist (fast) Alles - Was ist - (DaSein) Vergangenheit.
Auch in jedes Selbst drinn ist (fast immerzu) alles Vergangenheit. Wenn ein-Es fühlt, fühlt -Es vergangenes. Wenn ein-Es wahr nimmt, nimmt -Es vergangenes wahr.

Wenn Oliver-August Lützenich sehe, sehe *ich vergangenes, wenn *ich taste, ist das ertastete bereits Vergangenheit, wenn *ich rieche, wenn *ich schmecke, wenn *ich höre, auch wenn *ich nur, ins *ich hinein fühle, ist es vergangenes.

Alles (diesmal nicht "fast", sondern alles) Wahrnehmen ist somit Vergangenheit.
Den Punkt des Jetzt hat noch kein - und jetzt kommt eine wichtige Verschiedenheit -> bemerktes Gefühl erreicht, -> den Punkt des Jetzt, hat noch keine Wahrnehmung auch noch kein [Nach!]Denken erreicht.

Erleben und Erleiden ist Vergangenheit, auch AllEs und All-Es, das auf mich zukommt (Zukunft) ist bereits Vergangenheit. Denn das erste Jetzt eines jeden "neuen" Geschehens, das RaumZeit-Ort des Anfangs aller verschiedenen Handlungen im DaSein, ist stets vorne drann, ist für die Lebendigkeit nie (da Jedes Lebendige aus enorm vielen Regungen (Jetzt-Momenten) ist [= besteht] ) greifbar.

Alles, was Wir tun ist ein nach-machen, Alles was Wir wahrnehmend erleben, ist bereits geschehen. Alles Handeln ist un-bemerkt, bemerkt ist es immer erst - nach - dem Jetzt (immerzu). Das Jetzt, das jetzt gerade, in diesem Augenblick passiert, ist noch un-bewusst. Das Bewusst-Sein ist eine Summe an Handlungen und die ist stets ein Nachlauf des Jetzt im Jetzt-Verlauf (immerzu).

Das Nachher ist vollkommen üblich.

Und Wir kommen bisher und vielleicht auch noch Unsere gesamte Erlebens-RaumZeit, gut mit dieser Tatsache zurecht: dass das Anfangs-Jetzt Uns immer (weit!) voraus ist.
Dass Wir ein Geschehen im Nach-Lauf sind. Was Wir Alle im Hier und Heute erleben und erleiden ist stete Vergangenheit, ein Nachlauf des Jetzt, das vor Uns Allen passiert, damit Wir passieren, damit Wir sind, passiert vor Uns etwas.
Was für eine Erkenntnis!

.
Victoriapark in B-Kreuzberg,
um den "Kreuzberg" herum.
.
Damit Wir sind, muss vor Uns etwas SEIN.

Die Jetzt-Welle.

Damit Wir stattfinden, oder auch weil Wir stattfinden, läuft vor dem aktuellen DaSein, also auch vor Uns EsLebendigen hier - auf diesem KleinstPlaneten-System Erde-Mond - damit Wir also Alle stattfinden und das DaSein ist, läuft vor Uns eine RaumZeit-Welle her, auf der Wir (quasi) Alle "surfen".

Wir "surfen" auf einer Jetzt-[Kette/]Welle, wahrscheinlich ist es eher so, dass Wir IN einer Jetzt-Welle surfen, aber eben nie an deren Front, das geht einfach nicht, sondern an deren Nachlauf. Wenn *ich es genau nehme mit meiner Phantasie, mit der steten Vergangenheit, dann sollte *ich nicht, wie *ich es in den vergangenen Sätzen getan habe, von "vor" schreiben, dass also die Ereignisse des Jetzt vor der EsLebendigkeit passieren, das wäre ja Zukunft, sondern, dass das Geschehen aus dem auch Wir entstehen "hinter" Uns abläuft, denn es hat ja bereits stattgefunden, damit Wir sind.

Wir sind also zwar Nachlauf eines VorGeschehens aber auch Nach[Vor-?]lauf in der RaumZeit, so gesehen sind wir EsLebeWesen auch Zukunft, Wir sind vielleicht die Projektion einer Jetzt-Kette (DaSein?), - einer Erregungs[Gefühls]-Kette -, inmitten des SEIN, analog mit dieser Kino-Metapher wäre das RaumZeit also das Projektor und das/im SEIN das LeinWand, auf das das DaSein als Geschehen abgespielt wird. Abläuft. Sie wissen vielleicht das Mathematik-Es und die theoretische Physik bereits Gleichungen zu diesem Geschehen formuliert haben, vielleicht sind Sie ja ein solches Physik-Es?
.
Die Jetzt-Welle hat mich fast umgeworfen.
B-Kreuzberg, Columbiadamm.
.
SEIN?

Worin läuft diese Welle?
Wenn *ich das DaSein aus dem SEIN heraushebe, was *ich ja nun schon in einer bereits langen philosophischen Tradition tue, wenn *ich also das DaSein als Besonderheit in das SEIN einstelle, dann [ver]läuft diese Welle irgendwo und -wann im SEIN.

Und nun ein wenig Phantasie:
Wie *ich bereits schrieb, erachte *ich das SEIN als Form(Gestalt)Lose Energie und verstreute Substanz. Wie und Was genau das ALLES (das SEIN) ist, bleibt Uns noch als Aufgabe der Erforschung. In diesem Formlosigkeit entstand (steht?) eine Welle, also eine konkrete Form, durch das Verbindung, oder auch - nur - eine "Vereinbarung" zweier oder auch mehrerer Partikel des SEIN.

Wenn die Partikel (die Substanz) des SEIN unverbunden - verstreut - einfach Da ist/sind (unverbunden), was soll dann passieren? Wenig, auf jeden Fall. Nichts konkretes. Wenn aber zwei oder mehr Partikel des SEIN eine Verbindung aufnehmen und mit-einander handeln, - vermute *ich - ist das bereits die Grundform einer Linie.

Wenig, aber bereits Etwas Konkretes, eine Form. Wenn diese Verbindung von z.B. zwei Partikeln des SEIN vielleicht Freude bereitet, binden weitere Partikel an die Beiden ersten Partikel an. Jedes Partikel ist Potential, ist pure Möglichkeit, ohne Form, ist ein variabler Energievorrat.
So empfinde ich das bisher. Das SEIN könnte die Möglichkeit zur Form und zu deren vielfältigster Gestaltung sein: Aus- und In-Gestaltung; denn das DaSein ist Form.

Wenn also die Jetzt-Welle das DaSein erst erzeugt /  formt und damit auch Uns Irdischen, dann ist Unser Handeln stets ein Nach-Handeln, Unser Fühlen stets ein Nach-Hall und Unser Empfinden nimmt noch stets das Vergangenheit wahr.

Wir sind Vergangenheit, Wir sind nach dem Jetzt, Wir sind Nach-Jetzt, Wir reiten in das "Schaumkrone" des DaSeins und ganz Vorne ist stets nur ein Einzelnes Augenblick[chen], ein Moment des Jetzt, gebildet aus dem Verbindung und dem Handlung[en] mehrerer Partikel im SEIN.

Und diese geben die Richtung vor und Wir erleben danach und folgen dieser Richtung. Bis Heute. Da bin *ich bis Jetzt (Sie wissen, wie das gemeint ist) ziemlich sicher, dass, obwohl Wir das gerne hätten und auch gerne phantasieren, Wir stets Folgende sind, dass die ErLebendigkeit immer eine Folge des Geschehens ganz Vorne ist, in das DaSeins-Welle im SEIN.

Und Wir können - meiner Meinung nach (!) - gerne folgen, denn die Aussichten sind gut.
Da Vorne wird gute Arbeit geleistet. Wir kommen langsam aber sicher aus das Enge heraus. Wir werden immer weiter und immer gescheiter und stets besser in Unserem Tun. 

.
Ein Anti-Anti-Gentrifizierungs-
Plakat, nötig in B-Kreuzberg
.

Aber (Sie wissen, in dieses DaSein, in diese Verbindungen mehrerer Partikel des SEIN, ist stets das Zweifel = ein Spiel (und *ich meine mit "Spiel" die Beweglichkeit und auch spontane Veränderbarkeit einer Verbindung, somit alles andere als Starre ein"gebaut") also die Auflösung, die Hinzuznahme und somit Änderlichkeit einge"rechnet", ein aber) das mit den Maschinen und der Selbst-Übertragung darauf / darein oder gar Selbst-Aufgabe in die Technik, sollten Wir Uns vielleicht noch einmal überlegen, vielleicht machen Wir es Uns damit zu leicht, oder auch zu schwer?

Wo Wir doch so ein noch fast unentdecktes und unerschlossenes Potential in Uns sind, wo wir Uns Selbst doch noch kaum kennen und schon wollen Wir das Wenige, was Wir Jetzt in Uns kennen und von Uns wissen, bereits aufgeben.

Irgendwie geht, wenigstens *mir, das zu rasch!
Warum lehnen Wir das Selbst (ich) so ab?
Es ist doch das Einzige, was Wir / ich sind
und das einzige mal, dass Wir / ich sind? 
Muss ich noch mal nach-denken!
Wenigstens das bleibt Uns doch übrig,
oder?

(#) "weit überwiegend" deshalb, weil *ich - angeregt durch die Erkenntnisse des Physik und des Astronomie - vermute, dass es noch mehr Übertragungsmittel von eines Ort, zu eines anderes Ort gibt, als nur elektromagnetische Wellen, also alle Formen von "Licht".

Dieses Universum besteht, laut den aktuellen astrophysikalischen Erkenntnissen zu fast 96% aus für Uns noch nicht erfassbaren und erklärbaren - allerdings errechenbaren! -  Substanzen und Bewegungen (Energien), die Wir deshalb als "dunkel" bezeichnen, eben, weil kein "Licht".

Da auch wir Irdischen Selbst daraus und darin sind (Dunkel), ist neben dem Licht-Wahrnehmung sicher noch ein weiteres Bemerken in und für Uns zu erwarten.
Und zwar zu etwa 96% Wahrscheinlichkeit.
Und das ist viel, oder?

Bitte.

Danke.

Freitag, 11. Oktober 2013

Vernunft-Folgen

Also heute, in 06.03.2023, finde *ich diesen Beitrag unvernünftig irgendwie unpassend, am liebsten würde *ich es löschen, aber es ist passiert, die ganze Rechthaber- oder Besserwisserei. Furchtbar. Statt herauszuheben und dem fast voll zuzustimmen, was unten, über *meinen Einlassungen steht, bin *ich voll stahlnervig reingegrätscht. Aber bitte, und es ist nicht verbessert, oder erneuert: 


Das folgende Beitrag ist eines der ersten (04/2012) aus der SprechLichtung und ist bereits 100 mal aufgerufen worden. Das ist zwar kein Rekord, der liegt bei knapp 500 Aufrufen (Schwindende Sprachen ...), ist aber auf jeden Fall eine Erneuerung und Erwähnung wert, weil der Rekord (498) eher dadurch zustande kommt, weil in dem Beitrag ein paar Bilder von Wassily Kandinsky eingeflochten sind und weniger durch meine Sätze darin. Ist so, muss ich hier neidlos anerkennen.
Das Beitrag, das ich nun noch einmal in etwas aufgehübschter und aktualisierter Version vor mich und Sie hinstelle, ist immerhin 100 mal aufgerufen worden, auch (auch!) wegen meiner Sätze darin, und das ist doch schon mal was.

Ab hier:
Ein Thema, das mich sehr persönlich betrifft, ist die UnGleichwertigkeit in der Bewertung und Betrachtung von sehr wohl gleichwertigen Grössen und Bereichen; und zwar sowohl in ein-Es Selbst, als auch bei gesellschaftlichen Belangen.
Als Beispiel: Wie geht ein-Es mit den sehr persönlichen körperlichen Bedürfnissen um, also trinkt Es ausreichend WASSER, isst Es ausreichend Vitamine, Mineralien, Kohlehydrate, Fette ..., wird die Haut ausreichend gepflegt und auch mit Streicheleinheiten versorgt und und und etc. pp?

Und darauf aufbauend, wie geht die Gesellschaft im mit-Einander um, Wir also Alle gemeinsam, wie behandeln Wir Fremdheit/Anders-Sein, Buntheit, Vielheit, Eigenheit, Privatheit, Ausgelassenheit, wie regeln und gestalten Wir die Infrastruktur der Gesellschaft, also Strassen, Kanäle, Leitungen, Ein-/Verkauf, ErLebeWesen- und Waren-Transport, Behörden, Polizei, Militär, Parks, Wälder, also alles Das worin, worauf und womit WIR Alle erleben?
.
Max Beckmann, "Mondlandschaft"
.
Hier ein Auszug aus dem FAZ-Blog «Deus ex Machina», mit dem Beitrag: "Pro-Ana-Blogs: Anleitung zum Unsichtbarsein".
»Nutzerinnen und Nutzer dokumentieren psychische Leiden auch öffentlich in sozialen Netzwerken. Die Plattformen müssen nun Wege finden, mit Fotos, die Selbstverletzung zeigen oder zur Magersucht anspornen sollen, sensibel umzugehen. Denn, das Netz durch ihr Löschen von den Bildern zu bereinigen, hilft Betroffenen wenig.
Das Netz soll ein Ort der Freiheit sein, doch in der digitalen Welt erfahren Nutzerinnen und Nutzer immer wieder, dass ihre persönliche Freiheit beschnitten wird: durch Äußerungen anderer User und durch Inhalte, die im Internet miteinander geteilt werden. In Communitys gibt es verschiedene Ansätze dafür, das Dasein im Netz füreinander so zu gestalten, dass diese Orte den Anforderungen an einen selbst erwählten Freiraum gerecht werden. ...
Die Sisyphusarbeit, Nutzerinhalte aus dem Netz zu entfernen, die psychische Leiden sichtbar machen, mag politisch korrekt erscheinen, sie hilft den Betroffenen jedoch wenig und wird Neuerkrankungen kaum verhindern können.
Denn es ist nicht das Netz, das krank ist und krank macht, es sind nicht die bloggenden Bulimiker und ritzende Teenager, die verrückt sind. Bilder, die zum Hungertod inspirieren sollen, geht eine Wirklichkeit voraus, die zum Kranksein und Kotzen inspiriert.«

darauf schrieb Oliver-August Lützenich:
Auch darum geht es doch in der Transparenz-Debatte.

Wie weit "zensieren" wir Menschen in und um Uns Selbst, was blenden Wir aus, weil es vermeintlich besser oder gar gesünder für Uns ist, wo schauen Wir wegg, weil es ebenso vermeintlich schlecht ist; und wo blicken Wir besser langsam genauer hin?

Die Armut/der Mangel (auch an Gefühl und Mit-Empfindung) einer grossen Menge Menschen, dadurch Verzweiflung, Teilnahmslosigkeit, Abschottung oder gewalttätige Auflehnung, Verwahrlosung, Unwissenheit, Demütigung, ...
Und auch der Reichtum von einer anderen - kleineren - Menge Menschen, in Wissen, Umsicht, Einfluss, Vielfalt (auch von Gefühl und Geborgenheit), Bewegungs- und Konsumfreiheit, Luxus, ...
Ich finde, die Zustände und Umstände in allen Richtungen und jeder Form sind für alle Mit-Menschen betrachtens- und bewertenswert, sie alle zählen ohne Zweifel zur menschlichen ErLebensWirklichkeit.

Insofern bin ich für jede Form der Transparenz.
Allerdings - und das ist für mich ganz wichtig: - FREIWILLIG, aber schon einfordernd!
Wie weit ein-Es das Einfühlen und -spüren (darin auch das Sehen), also die "Schleier" lüftet, muss jed-Es Selbst entscheiden. Allerdings sollte dabei klar sein und muss auch friedlich vermittelt werden, dass die Offenheit und Zugänglichkeit (Transparenz) ein (natürliches) gesellschaftliches Gebot ist.

Denn, soweit ich die Prozesse der Natur, also der Lebendigkeit, bisher verstehe, sind sie alle - auch - darauf angelegt: abgeschottete und verschlossene RaumZeit-Bereiche zu öffnen (also auch diese "Grenzen" zu überwinden, wie Wir das mit allen anderen Grenzen längst und intensivst tun; in jeder Art des Forschens), zu erkunden und zugänglich zu machen (das ist eine der Ursachen allen Fragens und Forschens).
Die Privatheit und Geheimniskrämerei ist - dann - kein Thema mehr, wenn Alle Menschen das Gebot der Wahrhaftigkeit und Verantwortung leben. Davon sind Wir noch ein ganzes Stück entfernt, aber die Richtung stimmt. Denn die Frage für *mich hier lautet mehr und mehr: Was "schützt" die Privatheit und Geheimniskrämerei?

Was wird da geschützt? Braucht das private DaSein des Menschen diesen "Schutz", und vor Was braucht ein-Es diesen Schutz?
Bisher ist es wohl so, dass das eine Mensch vor das andere Mensch[en] geschützt werden muss, weil ... Na, Sie [er]finden bestimmt ein paar Gründe dafür.
Und wenn Sie diese zusammengestellt haben, dann wissen Sie über-s ich Bescheid, oder? 
Dann wissen Sie, wie wir Menschen auf ganz natürlich Art (im) miteinander umgehen. Und dann wissen Sie auch - vielleicht? - wie Wir mit-Einander umgingen, wenn Wir in Freiheit mit-Einander umgehen werden, also ohne diese bisher völlig natürlichen Grenzen und Mauern und Zäune und Ein- und Ausschliessungen, die bisher unsere Privatheit "schützen" müssen. Alles ganz natürlich. Kein VorWurf!
Aber ist das der letzte Schrei?

Deshalb bin ich sicher, dass Wir mit einer allgemeinen Besserstellung und Ausstattung aller Menschen, also einem - solidarischeren Wettbewerb (SolidarKapitalismus?) -, -> das ist die Voraussetzung <-, die Transparenz verbessern und damit auch die (Selbst-)"Zensur" in alle Richtungen vermindern.

Dann ist - da bin ich sicher -, auch kein Mensch mehr gezwungen, mitten im Überfluss zu kotzen und zu hungern. Das ist, wie Vieles andere auch, für einen mitempfindenden Menschen beschämend. 
Dieses Verhalten zu verändern, dafür lohnt der Einsatz für ein Mehr an Transparenz, Gleichwertigkeit und besserer Ausstattung in und zwischen den Menschen.
-
darauf ein MitKommentator @
ThorHa, 02. April 2012, 12:52:

@Oliver-August Lützenich - "Dann ist, da bin ich sicher, auch kein Mensch mehr gezwungen, mitten im Überfluss zu kotzen und zu hungern."

Nicht sehr wahrscheinlich. Der Mensch ist so beschaffen, dass manche immer einen Grund zum Unglücklichsein finden, manche manchmal, manche selten. Völlig unabhängig von der Beschaffenheit der Welt. Denn unsere Bedürfnisse, Träume und Wünsche sind immer grösser als die Mittel zu ihrer Befriedigung.

Gruss, Thorsten Haupts
-
weiter Oliver-August Lützenich:

Das folgende ist Philosophie, aber es ist trotzdem von dem Thema des Beitrags und den Kommentaren dazu inspiriert. Philosophie ist vorwiegend Fragen.

Das Geist aus der Flasche, das Gott aus der Maschine, der Verstand aus dem Körper. Kann es sein, dass die Vernunft gerade aus dem bisherigen Behältnis heraus möchte?
Dass das Bewusst-Sein, in dem Körper, das es nun schon länger bewohnt, inzwischen leidet?
Ist das Körper (Sie + Er + ? = Es) für den Verstand ein Gefängnis, eine Engstelle, aus der das Geist langsam aber sicher auswandern möchte?

Kein Organ verbraucht prozentual und anteilig soviel Energie/Kapital, wie das Gehirn des Menschen; die Gehirne anderer Tiere begnügen sich mit einem geringeren Anteil am "erwirtschafteten" Gesamthaushalt.
Das Mensch ist bisher der Vernunft ein guter Wirt gewesen, auf Dauer jedoch ist das Mensch vielleicht zu unflexibel und zu schwach, um dem Reise- und Forschungswilligen Bewusst-Sein weiterhin ein gutes und dienliches Zuhause/Gehäuse zu bieten. Ist das so?
Das Mensch kommt auch mit weniger Verstandes-Kapazität in der Lebendigkeit zurecht, das Vernunft jedoch braucht ein stärkeres und flexibleres Gehäuse, als es ein rein fleischlicher Körper noch bieten kann.

Ist das Science Fiction oder gar Unfug?

Und was hat das mit Magersucht zu tun?

Ein wenig Spekulation ist dabei erlaubt.

Aber Nein, bestenfalls am Rande und nur als leises Symptom für die Auswanderungs-Bemühungen des Bewusst-Seins (soviele Bezeichnungen für eine KörperLeistung!), aus der bisher wohligen und wärmenden Hülle.

Die Sonne bietet fast(!) unbegrenzte und leichte Energie, Quantenprozessoren sind (wenn ausgereift) ebenso leistungsfähig aber wesentlich unabhängiger (als die irdisch-mondlichen biologischen Anforderungen, als die sind: geringer ErLebenszyklus, eingeengte Wahr-Nehmung, körperliche Kontroll- und Steuerungs-Pflichten, Erdgebundenheit), als das Bewusst-Seins-Organ Gehirn, und nicht-zellulare Gehäuse sind wesentlich stabiler, stärker und wesentlich weniger (Krankheits-/Leidens-) anfällig; auf das bisschen Freude und Glück, das darin auch enthalten ist, kann das forschende Geist doch verzichten, oder es findet und erweitert diese sogar noch mehr in anderen Formen.

Was also hält das Vernunft, bei diesem Stand der Tatsachen noch zurück im Menschen?

Und was hat das mit Anorexie zu tun, und mit den m[it].a. von @ThorHa in Wirkung und Ausprägung angezweifelten gesellschaftlichen und innermenschlichen Problemen?
Alles.

Das Vernunft, das Verstand, das Bewusst-Sein, der Geist, die Cleverness, der Grips, die Neugier, das Interesse, das Hirn schaut oft fassungslos im direkten (Körper) und weiteren In- und Umfeld umher, was so alles krankt und schmerzt und getan werden muss, um das bisschen Erkennen und Begreifen zu gewährleisten!?

Also, versetzen Sie-[da]s ich doch mal kurz in den Zustand körperloser Folgerichtigkeit (Logik) und stellen die Frage: Wollen Sie weiterhin Körperlich sein?

Tja, da vergeht ein-Es der Hunger, auch wenn dafür noch andere Gründe dazu kommen, eines ist klar, je mehr Verstand, umso Fassungslos. Oder?

Und das schreibt ein Körper!
Ein Körper, das den Verstand, das ein-Es auch ist braucht, fördert, fordert und mindestens so gerne hat, wie die rechte Hand, die Es auch ist, oder ...

Deus ex Machina? Nein.

Aber: Mehr Vernunft in Alle Körper. Damit wäre uns Allen geholfen.

Wie bekommen Wir das hin?

------------------------------------Ende FAZ-Blog-Beitrag------------------------------

Und dabei ist mir vollständig bewusst, dass das DaSein und damit dieses Universum und darin auch Wir irdischen Lebewesen, ohne das unbewusste, völlig unlogische und total schweigende Etwas (Materie, Körper), das in das RaumSZeit steckt - und das auch (meist?) chaotische und zufällige Ereignisse, Zusammenfügungen und Richtungsänderungen produziert -, nicht wären.


Fazit: Ohne Extreme, ohne Verweigerung, ohne Zufälle, ohne Unberechenbarkeit gibt es keine Lebendigkeit, wie Wir sie sind und erleiden, sowie erleben.

Aber muss soviel davon DaSein? Soviel Un-.

Da ist dann wohl die Frage: WieViel Weitblick, Umsichtigkeit, Folgerichtigkeit und Verantwortung erträgt das DaSein?
Und wieViel Zufälligkeit, Hartnäckigkeit, Dumpfheit, Verkrampftheit, Bockigkeit, Gewalt, Hass und sonstiges Leiden -->MÜSSEN<-- Wir unbedingt beibehalten, damit das UnGleichgewicht der Lebendigkeit erhalten bleibt?

Im Zweifel für das An-/Begeklagte?

PS : Die Blog-Zahlen vom 11.10.2013.

Danke.