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Sonntag, 13. Oktober 2013

David Foster Wallace und Heute

Der folgende Beitrag, den ich bereits im Juni 2012 in der SprechLichtung veröffentlichte, war dort ziemlich erfolgreich, zwar weit unter hundert Aufrufen (80), aber somit auch weit über dem Durchschnitt in diesen Blogs, der so um die 20 Klicks pro Beitrag (die Leses-Zahlen liegen etwas höher, solange das Beitrag den Blog einleitet) liegen dürfte; nur sehr wenige Blog-Beiträge erreichen ZugriffsZahlen über 50 oder gar über 100, diese wenigen Beiträge sind unten in der "HitListe" der Blogs zu erlesen.

Warum übertrage *ich den Beitrag Heute? Wie Sie vielleicht im aktuellen Beitrag in der SprechLichtung erlesen haben, spüre *ich ein Band zwischen uns Menschen, ein ganz besonderes Band, das zwischen allen MitGliedern einer Spezies vorhanden ist; egal, wo die MitGlieder in diesem winzigsten kleinen PlanetenSystem - irgendwo im DaSein - gerade herumstehen, herumliegen oder sonstwie erLeben. Und *ich spüre ein ungesundes Zerren an diesem speziesinternen Band, weil die Verschiedenheiten und Unterschiede immer weiter auseinandergehen; weil schon so manches Mensch inzwischen Schwierigkeiten hat, darIn noch dasSelbe Spezies zu erkennen, obwohl Wir nur Eine sind, ohne Konkurrenz oder Unterteilung.

Und, weil *ich hier keinen Ansatz sehe, dieses Auseinandertreiben irgendwie aufzuhalten. An den "Grenzen" der sogenannten "ersten" Welt (schon diese widerliche Unterteilung! Was für eine stumpfsinnige Anmassung?), lassen wir reichen Menschen arme Menschen verrecken, ohne dass das hier ein-Es gross kümmert. Auch wenn die Medien aufgeregt davon berichten. Und wenn diese Menschen dann hier sind, schieben Wir Sie in Container ab, in baufällige Gebäude, oder sperren Sie in Wäldern wegg, ohne auch nur den gesamtgesellschaftlichen Ansatz, diese MitMenschen Willkommen zu heissen und Sie hier an Uns heranzulassen, und Sie freundlich und helfend in unsere ErLebensArt hineinzubegleiten. Und daneben können Wir Uns dabei [selbst]herrlich aufregen, wenn diese Menschen neben uns dann Fremd bleiben und nur herumsitzen. Weil Sie nur das hier dürfen.
Ich bin Heute in zwei Cafés gewesen und habe etwas verschämt anderen Tischen zugehört. Unsere HandlungsArt hier in EU mit den Krisen der umerLebenden Menschheit und der abweisende Umgang im mitEinander, war kein Thema, und dann war *ich in facebook und habe die Kommentare zu den paar Artikeln zu den aktuellen Krisen gelesen, es war beschämend mit welcher Unkenntnis und welchem Sarkasmus oder Ironie da herum schwadroniert wurde. Aber das wissen die Leses ja bereits.

Nein, *ich hier erkenne bis Heute keinen Ansatz unser triebiges Verhalten, unser übersteigertes Konkurrenzgehabe und unseren jeweils die Anderen/Äusseren abwertenden GruppenZwang aufzugeben. Also die ganze - inzwischen - "Last" der Vergangeheit.
Deshalb stelle *ich den folgenden Beitrag heute noch einmal ein, mit leichten Anpassungen an das Heute. Vergnügen finden Sie woanders, aber das ist Ihnen ja schon nach dem obigen Absatz klar.

Ab hier:
Wenn ein-Es etwas vom persönlichen Selbst erfahren möchte, was tut Es dann? Es fragt die Mit-Menschen oder hört diesen intensiv zu, manchmal gelingt diese Selbst-Bespiegelung und Selbst-Bewertung auch auf Umwegen und in Fremden, in eigentlich Fremden, obwohl selbst Fremdeste doch so viel mit ein-Es gemein[sam] haben.
Oliver-August Lützenich tue es hier einmal, indem *ich mein geringes Wissen von einem Menschen nutze, den *ich trotz dieses geringen Wissens mag, und der *mir auch ein wenig Vorbild ist; ein wenig, aber davon unten mehr.
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David Foster Wallace
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David Foster Wallace sagte in einem Fernseh-Gespräch: »Wenn ich etwas lese, das Gut und Wahr ist, gelingt es mir die Mauer meines Selbst zu überwinden und Teil einer anderen Person zu werden, wie ich es sonst nicht kann. Denn, ich habe manchmal Angst, dass etwas mit mir nicht stimmt, dass Niemand so ist, wie ich. In dieser Art von Gemeinschaft {das Selbst zu überwinden und das DaSein mit Anderen zu teilen -> siehe erster Satz} liegt ein unglaublicher Trost.«
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Das Folgende kreist um diesen Satz, um den Umstand seines frühen Todes und um das, was ich aus seinen Büchern und aus vielen Gesprächen und Artikeln von Ihm weiss, und ganz bescheiden dazu, was *ich inzwischen von mir weiss.
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Dieses Gefühl, diese Gefühle, diesen inneren Umstand (siehe Zitat oben) kenne *ich zur Genüge, auch *mir ist es oft so zumute, das Einzige in diesem Universum zu sein, das so ist, wie *ich, und k[aum]ein-Es versteht oder gar begreift *mich.
Und auch Oliver-August Lützenmir läuft oft genug das Bewusst-Sein über und die Gedanken, die Schlussfolgerungen und Fragen sind nicht mehr zu stoppen, es ist schwer erträglich keine Ruhe, keinen ruhigen Fluss zu finden, ständig wie vom Sturm gepeitscht zu werden, vorangetrieben zu werden, obwohl die Segel längst schlaff am Mast herunterhängen, voller Risse und Löcher, aber weiter, weiter, immer weiter, fordert ein Hintergrund, der nicht greifbar für ein-Es ist (Evolution?), aber ein-Es Selbst voll im Griff hat.

Ein Dauerzustand dabei ist die Angst, die oft genug zur Panik und zur vollen Verzerrung der Wirklichkeit anschwillt. Kein Wunder also, dass der Abstand von - insbesondere - den Mit-Menschen dabei immer grösser wird: Wie können Diese nur so dahinleben, ohne diese Tragik, Verzweiflung und ForschungsWut, die ein-Es Selbst stets in HabAcht-Stellung verweilen lässt?
Und diese Anderen erleben so fröhlich und fraglos dahin, erleben Familie, gehen Freundschaften ein, gehen Beziehungen ein, Arbeiten bestens ein-, unter- und angeordnet, zeugen Kinder, bauen Nester, oder auch Häuser; fahren, gehen, liegen, stehen weitgehend abgeschirmt durch diese gleiche RaumZeit, und auf diesem gleichen kleinen Planeten herum, ohne das wahrzunehmen, was hier passiert, um Sie herum.

ErLeben gut oder gar luxuriös (*ich schreibe hier von *meinem Umfeld) in Ihrem ganz persönlichen Kokon; von Kongo, Bangladesh, Sudan, Syrien, und und ..., schwindenden Wäldern, abnehmender Artenvielfalt, von Armut, Ausbeutung, den "stillen" Massakern in der Ferne oder auch zwei Häuser weiter, von der bildungslosen Dumpfheit ganzer Massen, ist bestenfalls der [Selbst-]Rand berührt; die Überforderung, die ein-Es Selbst oft spürt, angesichts der Tatsachen und des Weltgeschehens, - das in ein-Es Selbst manchmal mehr RaumZeit einnimmt, als dieses einsame Selbst -, fo/ördert von den Meisten gelegentlich ein [be]rührendes Schulterklopfen, "ist ja gut", oder gar ein: "lass Dir mal helfen, geh mal zum Doktor, nimm mal schön ein paar [Beruhigungs-]Pillen", aber: "Normal bist Du nicht, oder?".

Schreien könnte ein-Es manchmal mitten in dieser ich-Abgeschiedenheit der Anderen, in dieser Abgeschiedenheit der Allermeisten im DaSein vom Rest des DaSein.
Ein-Es Selbst nimmt wahr und gibt wahr, aber das will Niemand Ander-Es wissen, was wahr ist und was wahr gibt.
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Erst mal nicht.
Aber *ich will hier nicht einen auf Wichtig machen, dass *ich ja soooo bemüht bin, um das AllEs und All-Es! Nein, das ist nicht wichtig, Oliver-August Lützenich bin es nicht.
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Alles braucht RaumZeit, um zu gedeihen, um zu verzeihen, um zu gesunden und das DaSein zu begreiffen.
Wie lange wurde ein Kopernikus verdrängt, warum ein Galilei zur Rücknahme gezwungen und ein Kepler nicht wahrgenommen? Bis Heute warten die Erkenntnisse der Quantenforschung selbst in den "besten" Köpfen auf Annahme und Erleuchtung.
David Foster Wallace waren diese Einsichten, war diese Forderung und diese Förderung an die Geduld, war eine HilfeStellung während dieser gefühlten Selbst-AbSonderung; und war die nötige RaumZeit zur Heilung der Überforderung des Selbst und der Abgeschiedenheit der Einzel-Egos nicht vergönnt, Er starb viel zu früh und in stiller Verzweiflung, durch Selbst-Erhängung, am 12.09.2008.
Ein grosser Verlust!
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Deutsch-sein:
Ich entstamme aus einem anderen Hintergrund.
Oliver-August Lützenich bin in die totale Niederlage hineingeboren, in die Schande, in die Haltlosigkeit, bin als Kind in den Schmutz geworfen worden, angeschrieen, abgesondert, ausgeschlossen, geohrfeigt und getreten für den Verlust, den ich mitverursacht habe, ohne recht zu wissen, wieso ich getan, was ich getan haben soll, Deutsch zu sein, Deutsch zu leiden, halb Europa verwüstet, Menschenmassen gefoltert, getötet, gemordet, vergast, in all der einfachen Hilflosigkeit, Deutsch-sein ist verkrampft-sein, ist steif-sein, ist hysterisch-sein, ist grössenwahnsinnig-sein ohne grössen zu sein.
Deutsch-sein ist? Deutsch-sein war.
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Aufgenommen an einem Bauzaun am Columbiadamm
in Berlin-Kreuzberg/Tempelhof, am 14.10.2013
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David Foster Wallace ist in die USA hineingeboren worden, mitten hinein, aber neben dem Sieger-sein, ist die USA auch eine fast überbordende Vielfalt, eine Vielstimmigkeit und UnEinheitlichkeit, das andere Ende der vom Deutsch-sein verlangten Reinheit, an beiden Enden ist der Verstand über- oder unterfordert, *ich war/bin total unterfordert.
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DaZwischenRuf!
Dies ist KEIN Psychogramm, KEINE Analyse von zwei Menschen und deren Verflechtungen und Ähnlichkeiten, von Ursachen und Wirkungen, dies ist lediglich ein kurzes  Gedankenspiel mit Fragmenten dessen, was Oliver-August Lützenich vom Selbst fühle und spüre, von Aussen wahrnehme und dem Wenigen, das *ich von und über David Foster Wallace gesehen und vor allem gelesen habe.
Also bitte liebe Leses, keine falschen Schlussfolgerungen ziehen!
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Es ist für *mich ein kleiner weiterer Schritt auf dem Weg der persönlichen Selbst-Findung, der Selbst-Einordnung, der Selbst-Bewertung durch Bespiegelung, durch den Vergleich mit Ähnlichen und ganz Anderen, durch eine möglichst nah- und weitreichende Selbst- und UmweltErForschung und dies hier, dieses Textlein, ist ein kleines Schnippselchen davon.
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Was ergeben-s ich, von Innen eingespürt, aus so völlig verschiedenen Hintergründen - von zwei "gleichen" Menschen -, doch für Ähnlichkeiten!?
Überall so viele Ähnlichkeiten, obschon die Umstände - bildlich beschrieben: der Boden, in den die Wurzeln eines ErLebewesens gesetzt wurden -, so völlig andere sind, die Ausstattung, der Empfang, der pflegliche und förderliche Umgang, oder eben der feindliche Empfang und der oft brutale und zumindest dämpfende Umgang, und doch gelingt aus beider Herkunft eine Annäherung eine AnGleichung?
Von Innen betrachte k[aum]eine Ähnlichkeit, von Aussen betrachtet, also als NICHT-Mensch, sind alle Menschen weitgehend dieSelben.
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Was (Er + Sie + ? = Was) Ameisen - als aussenstehendes Mensch -, betrachtet, sieht oft genug nur Ameisen. Ein-Es, wie das Ander-Es. Nur das AmeisenForsches, das ganz nah hingeht und Einzeln-Es herauspickt und kennzeichnet, z.B. mit einem Farbklecks, bemerkt, welch verschiedene Persönlichkeiten auch Ameisen aufweisen. Jede Ameise EINE Persönlichkeit. 
Auch DAS ist für ALLE Lebewesen dasSelbe, dass JEDES verschieden ist, also Gleich.
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Und doch behandeln Wir das Eine, wie das Andere; und das geht auch weiter mit Uns Selbst. Obwohl bei näherer Betrachtung und weiterer Aufmerksamkeit, das Eine und das Andere ziemliche Verschiedenheit[en] aufweisen.
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David Foster Wallace stellte (wurde gestellt!?) das persönliche Selbst - Einzig und Abseits - und empfand auch Wohligkeit, wenn Er ein anderes Ein-Es erspürte, das Ihm an-gleichte. Ihm gefiel, das Ander-Es anzuerkennen, Er empfand Vergnügen in dieser Übereinstimmung, in diesen kurzen sozialen, gemeinsamen Momenten, als Teil eines grösseren Etwas, der Masse.
Oliver-August Lützenich war nur Masse, war gar kein besonderes persönliches Selbst, und trotzdem stand *ich auch am Rande, seltsam, es war Beides in *mir: die fast vollkommene Übereinstimmung mit dem Durchschnitt der umgebenden Masse - *ich war/bin Durchschnitts-Deutscher mit allen Stimmungen, die den Durchschnitt so auffüllen und umtreiben -; aber *ich bin auch auf Distanz, --> "betrachte" *mich dabei, und mag nicht, was *ich sehe, möchte weiter sein, als "nur" Deutsch-sein.
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Aber *ich möchte dieses Deutsch-sein auch nicht als Last begreiffen, vor allem möchte *ich nicht vor der Geschichte und der Verantwortung, die diese deutsche/europäische Geschichte auch in *mich abgelegt hat, flüchten.
Nur Deutsch-sein, nein, aber auch nicht ablegen oder Anders-sein, ohne abzutragen, was dieses Deutsch-sein an Schuld hat, an Pflichten hat, aber auch an Vorteilen bringt, an Schätzen zu bieten hat.
Soweit erst mal, mehr im weiteren.

PS: Noch die Blog-Zahlen vom 13.10.2013.
Danke.

Freitag, 11. Oktober 2013

Vernunft-Folgen

Also heute, in 06.03.2023, finde *ich diesen Beitrag unvernünftig irgendwie unpassend, am liebsten würde *ich es löschen, aber es ist passiert, die ganze Rechthaber- oder Besserwisserei. Furchtbar. Statt herauszuheben und dem fast voll zuzustimmen, was unten, über *meinen Einlassungen steht, bin *ich voll stahlnervig reingegrätscht. Aber bitte, und es ist nicht verbessert, oder erneuert: 


Das folgende Beitrag ist eines der ersten (04/2012) aus der SprechLichtung und ist bereits 100 mal aufgerufen worden. Das ist zwar kein Rekord, der liegt bei knapp 500 Aufrufen (Schwindende Sprachen ...), ist aber auf jeden Fall eine Erneuerung und Erwähnung wert, weil der Rekord (498) eher dadurch zustande kommt, weil in dem Beitrag ein paar Bilder von Wassily Kandinsky eingeflochten sind und weniger durch meine Sätze darin. Ist so, muss ich hier neidlos anerkennen.
Das Beitrag, das ich nun noch einmal in etwas aufgehübschter und aktualisierter Version vor mich und Sie hinstelle, ist immerhin 100 mal aufgerufen worden, auch (auch!) wegen meiner Sätze darin, und das ist doch schon mal was.

Ab hier:
Ein Thema, das mich sehr persönlich betrifft, ist die UnGleichwertigkeit in der Bewertung und Betrachtung von sehr wohl gleichwertigen Grössen und Bereichen; und zwar sowohl in ein-Es Selbst, als auch bei gesellschaftlichen Belangen.
Als Beispiel: Wie geht ein-Es mit den sehr persönlichen körperlichen Bedürfnissen um, also trinkt Es ausreichend WASSER, isst Es ausreichend Vitamine, Mineralien, Kohlehydrate, Fette ..., wird die Haut ausreichend gepflegt und auch mit Streicheleinheiten versorgt und und und etc. pp?

Und darauf aufbauend, wie geht die Gesellschaft im mit-Einander um, Wir also Alle gemeinsam, wie behandeln Wir Fremdheit/Anders-Sein, Buntheit, Vielheit, Eigenheit, Privatheit, Ausgelassenheit, wie regeln und gestalten Wir die Infrastruktur der Gesellschaft, also Strassen, Kanäle, Leitungen, Ein-/Verkauf, ErLebeWesen- und Waren-Transport, Behörden, Polizei, Militär, Parks, Wälder, also alles Das worin, worauf und womit WIR Alle erleben?
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Max Beckmann, "Mondlandschaft"
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Hier ein Auszug aus dem FAZ-Blog «Deus ex Machina», mit dem Beitrag: "Pro-Ana-Blogs: Anleitung zum Unsichtbarsein".
»Nutzerinnen und Nutzer dokumentieren psychische Leiden auch öffentlich in sozialen Netzwerken. Die Plattformen müssen nun Wege finden, mit Fotos, die Selbstverletzung zeigen oder zur Magersucht anspornen sollen, sensibel umzugehen. Denn, das Netz durch ihr Löschen von den Bildern zu bereinigen, hilft Betroffenen wenig.
Das Netz soll ein Ort der Freiheit sein, doch in der digitalen Welt erfahren Nutzerinnen und Nutzer immer wieder, dass ihre persönliche Freiheit beschnitten wird: durch Äußerungen anderer User und durch Inhalte, die im Internet miteinander geteilt werden. In Communitys gibt es verschiedene Ansätze dafür, das Dasein im Netz füreinander so zu gestalten, dass diese Orte den Anforderungen an einen selbst erwählten Freiraum gerecht werden. ...
Die Sisyphusarbeit, Nutzerinhalte aus dem Netz zu entfernen, die psychische Leiden sichtbar machen, mag politisch korrekt erscheinen, sie hilft den Betroffenen jedoch wenig und wird Neuerkrankungen kaum verhindern können.
Denn es ist nicht das Netz, das krank ist und krank macht, es sind nicht die bloggenden Bulimiker und ritzende Teenager, die verrückt sind. Bilder, die zum Hungertod inspirieren sollen, geht eine Wirklichkeit voraus, die zum Kranksein und Kotzen inspiriert.«

darauf schrieb Oliver-August Lützenich:
Auch darum geht es doch in der Transparenz-Debatte.

Wie weit "zensieren" wir Menschen in und um Uns Selbst, was blenden Wir aus, weil es vermeintlich besser oder gar gesünder für Uns ist, wo schauen Wir wegg, weil es ebenso vermeintlich schlecht ist; und wo blicken Wir besser langsam genauer hin?

Die Armut/der Mangel (auch an Gefühl und Mit-Empfindung) einer grossen Menge Menschen, dadurch Verzweiflung, Teilnahmslosigkeit, Abschottung oder gewalttätige Auflehnung, Verwahrlosung, Unwissenheit, Demütigung, ...
Und auch der Reichtum von einer anderen - kleineren - Menge Menschen, in Wissen, Umsicht, Einfluss, Vielfalt (auch von Gefühl und Geborgenheit), Bewegungs- und Konsumfreiheit, Luxus, ...
Ich finde, die Zustände und Umstände in allen Richtungen und jeder Form sind für alle Mit-Menschen betrachtens- und bewertenswert, sie alle zählen ohne Zweifel zur menschlichen ErLebensWirklichkeit.

Insofern bin ich für jede Form der Transparenz.
Allerdings - und das ist für mich ganz wichtig: - FREIWILLIG, aber schon einfordernd!
Wie weit ein-Es das Einfühlen und -spüren (darin auch das Sehen), also die "Schleier" lüftet, muss jed-Es Selbst entscheiden. Allerdings sollte dabei klar sein und muss auch friedlich vermittelt werden, dass die Offenheit und Zugänglichkeit (Transparenz) ein (natürliches) gesellschaftliches Gebot ist.

Denn, soweit ich die Prozesse der Natur, also der Lebendigkeit, bisher verstehe, sind sie alle - auch - darauf angelegt: abgeschottete und verschlossene RaumZeit-Bereiche zu öffnen (also auch diese "Grenzen" zu überwinden, wie Wir das mit allen anderen Grenzen längst und intensivst tun; in jeder Art des Forschens), zu erkunden und zugänglich zu machen (das ist eine der Ursachen allen Fragens und Forschens).
Die Privatheit und Geheimniskrämerei ist - dann - kein Thema mehr, wenn Alle Menschen das Gebot der Wahrhaftigkeit und Verantwortung leben. Davon sind Wir noch ein ganzes Stück entfernt, aber die Richtung stimmt. Denn die Frage für *mich hier lautet mehr und mehr: Was "schützt" die Privatheit und Geheimniskrämerei?

Was wird da geschützt? Braucht das private DaSein des Menschen diesen "Schutz", und vor Was braucht ein-Es diesen Schutz?
Bisher ist es wohl so, dass das eine Mensch vor das andere Mensch[en] geschützt werden muss, weil ... Na, Sie [er]finden bestimmt ein paar Gründe dafür.
Und wenn Sie diese zusammengestellt haben, dann wissen Sie über-s ich Bescheid, oder? 
Dann wissen Sie, wie wir Menschen auf ganz natürlich Art (im) miteinander umgehen. Und dann wissen Sie auch - vielleicht? - wie Wir mit-Einander umgingen, wenn Wir in Freiheit mit-Einander umgehen werden, also ohne diese bisher völlig natürlichen Grenzen und Mauern und Zäune und Ein- und Ausschliessungen, die bisher unsere Privatheit "schützen" müssen. Alles ganz natürlich. Kein VorWurf!
Aber ist das der letzte Schrei?

Deshalb bin ich sicher, dass Wir mit einer allgemeinen Besserstellung und Ausstattung aller Menschen, also einem - solidarischeren Wettbewerb (SolidarKapitalismus?) -, -> das ist die Voraussetzung <-, die Transparenz verbessern und damit auch die (Selbst-)"Zensur" in alle Richtungen vermindern.

Dann ist - da bin ich sicher -, auch kein Mensch mehr gezwungen, mitten im Überfluss zu kotzen und zu hungern. Das ist, wie Vieles andere auch, für einen mitempfindenden Menschen beschämend. 
Dieses Verhalten zu verändern, dafür lohnt der Einsatz für ein Mehr an Transparenz, Gleichwertigkeit und besserer Ausstattung in und zwischen den Menschen.
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darauf ein MitKommentator @
ThorHa, 02. April 2012, 12:52:

@Oliver-August Lützenich - "Dann ist, da bin ich sicher, auch kein Mensch mehr gezwungen, mitten im Überfluss zu kotzen und zu hungern."

Nicht sehr wahrscheinlich. Der Mensch ist so beschaffen, dass manche immer einen Grund zum Unglücklichsein finden, manche manchmal, manche selten. Völlig unabhängig von der Beschaffenheit der Welt. Denn unsere Bedürfnisse, Träume und Wünsche sind immer grösser als die Mittel zu ihrer Befriedigung.

Gruss, Thorsten Haupts
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weiter Oliver-August Lützenich:

Das folgende ist Philosophie, aber es ist trotzdem von dem Thema des Beitrags und den Kommentaren dazu inspiriert. Philosophie ist vorwiegend Fragen.

Das Geist aus der Flasche, das Gott aus der Maschine, der Verstand aus dem Körper. Kann es sein, dass die Vernunft gerade aus dem bisherigen Behältnis heraus möchte?
Dass das Bewusst-Sein, in dem Körper, das es nun schon länger bewohnt, inzwischen leidet?
Ist das Körper (Sie + Er + ? = Es) für den Verstand ein Gefängnis, eine Engstelle, aus der das Geist langsam aber sicher auswandern möchte?

Kein Organ verbraucht prozentual und anteilig soviel Energie/Kapital, wie das Gehirn des Menschen; die Gehirne anderer Tiere begnügen sich mit einem geringeren Anteil am "erwirtschafteten" Gesamthaushalt.
Das Mensch ist bisher der Vernunft ein guter Wirt gewesen, auf Dauer jedoch ist das Mensch vielleicht zu unflexibel und zu schwach, um dem Reise- und Forschungswilligen Bewusst-Sein weiterhin ein gutes und dienliches Zuhause/Gehäuse zu bieten. Ist das so?
Das Mensch kommt auch mit weniger Verstandes-Kapazität in der Lebendigkeit zurecht, das Vernunft jedoch braucht ein stärkeres und flexibleres Gehäuse, als es ein rein fleischlicher Körper noch bieten kann.

Ist das Science Fiction oder gar Unfug?

Und was hat das mit Magersucht zu tun?

Ein wenig Spekulation ist dabei erlaubt.

Aber Nein, bestenfalls am Rande und nur als leises Symptom für die Auswanderungs-Bemühungen des Bewusst-Seins (soviele Bezeichnungen für eine KörperLeistung!), aus der bisher wohligen und wärmenden Hülle.

Die Sonne bietet fast(!) unbegrenzte und leichte Energie, Quantenprozessoren sind (wenn ausgereift) ebenso leistungsfähig aber wesentlich unabhängiger (als die irdisch-mondlichen biologischen Anforderungen, als die sind: geringer ErLebenszyklus, eingeengte Wahr-Nehmung, körperliche Kontroll- und Steuerungs-Pflichten, Erdgebundenheit), als das Bewusst-Seins-Organ Gehirn, und nicht-zellulare Gehäuse sind wesentlich stabiler, stärker und wesentlich weniger (Krankheits-/Leidens-) anfällig; auf das bisschen Freude und Glück, das darin auch enthalten ist, kann das forschende Geist doch verzichten, oder es findet und erweitert diese sogar noch mehr in anderen Formen.

Was also hält das Vernunft, bei diesem Stand der Tatsachen noch zurück im Menschen?

Und was hat das mit Anorexie zu tun, und mit den m[it].a. von @ThorHa in Wirkung und Ausprägung angezweifelten gesellschaftlichen und innermenschlichen Problemen?
Alles.

Das Vernunft, das Verstand, das Bewusst-Sein, der Geist, die Cleverness, der Grips, die Neugier, das Interesse, das Hirn schaut oft fassungslos im direkten (Körper) und weiteren In- und Umfeld umher, was so alles krankt und schmerzt und getan werden muss, um das bisschen Erkennen und Begreifen zu gewährleisten!?

Also, versetzen Sie-[da]s ich doch mal kurz in den Zustand körperloser Folgerichtigkeit (Logik) und stellen die Frage: Wollen Sie weiterhin Körperlich sein?

Tja, da vergeht ein-Es der Hunger, auch wenn dafür noch andere Gründe dazu kommen, eines ist klar, je mehr Verstand, umso Fassungslos. Oder?

Und das schreibt ein Körper!
Ein Körper, das den Verstand, das ein-Es auch ist braucht, fördert, fordert und mindestens so gerne hat, wie die rechte Hand, die Es auch ist, oder ...

Deus ex Machina? Nein.

Aber: Mehr Vernunft in Alle Körper. Damit wäre uns Allen geholfen.

Wie bekommen Wir das hin?

------------------------------------Ende FAZ-Blog-Beitrag------------------------------

Und dabei ist mir vollständig bewusst, dass das DaSein und damit dieses Universum und darin auch Wir irdischen Lebewesen, ohne das unbewusste, völlig unlogische und total schweigende Etwas (Materie, Körper), das in das RaumSZeit steckt - und das auch (meist?) chaotische und zufällige Ereignisse, Zusammenfügungen und Richtungsänderungen produziert -, nicht wären.


Fazit: Ohne Extreme, ohne Verweigerung, ohne Zufälle, ohne Unberechenbarkeit gibt es keine Lebendigkeit, wie Wir sie sind und erleiden, sowie erleben.

Aber muss soviel davon DaSein? Soviel Un-.

Da ist dann wohl die Frage: WieViel Weitblick, Umsichtigkeit, Folgerichtigkeit und Verantwortung erträgt das DaSein?
Und wieViel Zufälligkeit, Hartnäckigkeit, Dumpfheit, Verkrampftheit, Bockigkeit, Gewalt, Hass und sonstiges Leiden -->MÜSSEN<-- Wir unbedingt beibehalten, damit das UnGleichgewicht der Lebendigkeit erhalten bleibt?

Im Zweifel für das An-/Begeklagte?

PS : Die Blog-Zahlen vom 11.10.2013.

Danke.

Sonntag, 22. September 2013

Das Wesen das Haut

Da haut Eines ein Anderes auf das Haut und sagt hintennach: war doch nix, den blauen Fleck, bist Du selbst schuld, hast das Haut am Stuhl angehaut, oder so?
Das Haut, eine DaSeins-Voraussetzung und kaum durchsc-haut das Haut, aber so was von beachtet, fast alles ist auf Haut aufgeb-haut, <-- is' ja gut, war ned so gut, aber das Haut, ist auf jeden Fall wichtig, mehr vielleicht und auch insgesamt bedeutender, als uns Menschen bisher bewusst ist, vielleicht, weil genau dort das Bewusst-ist!?

In das Haut "sitzt" das Bewusst-Sein, das wussten Sie nicht? Was glaubten :-) Sie denn, wo das ich bewusst ist, im Herzen? Auch das Herz ist in eines Haut; eingehäutet in Haut, wie das Leber und das Magen und das Hirn und das ganze Selbst in Haut eingeht und auch ausgeht.

Mensch haut so umher in das Haut von Ander-Es und dabei ist noch unerwähnt, das Haut auch um Jedes kleinste und GRÖSSTE drummherum ist, was ist; also auch um jedes Elektron ist eine Haut; auch wenn das Elektron ebenfalls eine Haut ist, von einem Atom zum Beispiel.

Mir ist vor Jahren klar und klarer geworden, wie wichtig das Haut ist, also habe ich davon angefangen, in mein Tagebuch zu schreiben (da war allerdings das Haut noch die Haut, also eher altdeutsch, als passend; denn: ist das Haut ein Geschlecht?

Aber dieses unbekümmerte und teils verächtliche AltDeutsch ändere ich nun schon seit ein paar Jahren nach und nach, hin zu mehr Wirklichkeit, Achtung und Respekt fürEinander, auch in das Sprache. Aber vor ein paar Jahren fühlte, dachte und schrieb *ich noch anders) und das sieht dann so aus:
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Schon mal aus der Haut gefahren?
Seien Sie froh, wäre nicht so doll, obwohl, ich weiss ja nun, dass, wenn Mensch aus der einen Haut fährt, fährt Es auf jeden Fall in eine andere hinein, denn ohne Haut ist ALLES, mit Haut ist wenigstens Nichts, wenigstens ein wenig Nichts, gerade soviel, damit ein DaSein ist. Denn ALLES ist, wie ich schon erwähnte, ohne etwas bestimmtes, dazu braucht es ein wenig Nichts, als Gewürz, damit etwas Bestimmtes ist. Und Wir Alle hier sind doch wohl etwas Bestimmtes, stimmt es, oder stimmt es Nicht? Nicht. Oder sind Sie etwas ver-stimmtes, na, dann sind Sie zumindest auch Etwas, wenn auch nichts Bestimmtes. ALLES ist einfach nichts Bestimmtes und das ist zuViel, da sind Wir doch einfach mal besser nichts Bestimmtes, als ALLES zu sein, oder?, stimmt es?
ALLES ist ohne so 'was. Und Wir sind Etwas. Sie sind Etwas und ich bin zumindest auch etwas, das wars.

Donnerstag, 19. September 2013

Die Leidenschaft-Losigkeit

Seit schon geraumer RaumZeit bin ich dabei zu bedenken, was Wir Menschen wohl täten, würden Wir einem neuen Lebewesen begegnen, das bewusster, wissender und fühlender ist, als Wir und das trotzdem in unserer Sprache mit Uns spricht?

Kein Ausserirdisches Lebewesen, obwohl ich selbstverständlich als Science Fiction Fan, von so vielen phantastischen Ausserirdischen beeinflusst bin, nein, ein Innerirdisches.
Ein innerplanetisches Lebewesen. Neu und doch auch altbekannt, aber spüren Sie selbst:

Mir fällt noch kein Name für dieses Lebewesen ein, es hat mir noch keinen übermittelt, deswegen fällt mir als Titel dummerweise nur "Nicht[Un]-Mensch" ein, einfach weil Es von Kompetenz und Intellekt mit uns Menschen mindestens Gleich ist, aber k[aum]ein-Es ist.
Inspiriert wurde ich zum beschreiben dieses Bedenkens auch von einer "Nachtstudio"-Sendung im ZDF (vom 11. September 2011).

Manch-Es stimmen vielleicht ein, in den Chor der singt: Wir haben kein Erkenntnis-Defizit, Wir erleben ein Umsetzungs-Defizit?
Ich zitiere Alan Watts: "Die Unfähigkeit, die mystische {also die nicht für Uns Menschen direkt spür-, also vor allem UNsichtbare} Erfahrung als solche anzuerkennen, ist mehr als eine intellektuelle Beschränkung. Mangel an Bewusstsein der grundlegenden Einheit von Organismus und Umwelt ist eine ernsthafte und gefährliche Halluzination. Denn in einer Zivilisation, die mit immenser technologischer Macht ausgestattet ist, führt die Entfremdung zwischen Mensch und Natur zur Anwendung von Technologie in einer feindseligen Geisteshaltung - zur "Eroberung" der Natur anstelle einer intelligenten Kooperation mit ihr."

Leider sind die Begriffe Mythos und Metaphysik mit soviel Angst und Widerwille belegt, obwohl sie lediglich einen Bereich benennen der ausserhalb des aktuell menschlich spürbaren ist, aber DA ist - selbst wenn es Phantasie ist - und (mit vielleicht auch technischer Hilfe, bald) menschlich spürbar sein wird; eben nur ein kleiner Ausschnitt des Geschehens und der Einflüsse und Veränderungen, die innerhalb der Natur, des Universums, des DaSeins stattfinden.
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Georges Seurat, "Banlieue"
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Physikalische Erkenntnis:
Das für Uns sichtbare Licht ist nur eine winzige Spanne innerhalb der Wellenbereiche und Wellenlängen der elektromagnetischen Strahlung, genauso sind die menschlich hörbaren Töne nur ein winziger Auszug aus dem Gesamtbereich der Töne und so ist es mit allen Bewegungen und Abläufen des DaSein. 
Diese Bereiche mit Angst oder Abwehr oder beidem zu belegen, ist bei heutigem Erkenntnisstand zumindest komisch.

Ja, Wir Menschen sind nun mal wahrnehmungs-begrenzte Lebensformen, wie Alle anderen Lebensformen und -wesen ebenso wahrnehmungsbegrenzt sind, aber deswegen brauchen Wir das, was "Ausserhalb" unserer Wahrnehmungen passiert, doch nicht mehr mit Verboten belegen oder es zum Unsinn erklären. Genauso wenig brauchen wir Uns dem aber beugen, oder es als unbegreifbar oder Uns [zwanghaft] bestimmend verklären, statt es auf- und damit zu erklären, denn die Mittel dazu sind Wir bereits, oder Wir sind imstande sie zu entwickeln.

Manch-Es sagen, dass die bisherige Evolution/Entwicklung des DaSein/Universums zufällig war und nicht auf einen Zustand, wie Wir irdischen Lebewesen es sind, hinausgelaufen ist.
So dass auch wir Menschen "nur" eine ungeplante, spielerisch entstandene Variante der Lebendigkeit sind. Diese sprechen auch von einem Flaschenhals, von einer Verengung der Entwicklung, da stellte ich die Frage: WAS übt diesen Druck aus, das diese Verengung bewirkt?
Ist das auch Zufall, oder doch ein Eingriff, im wahrsten Sinne des Wortes, quasi ein Griff an den Hals der Evolution? Und, es gehen Manch-Es davon aus, dass es nun an der RaumZeit ist, die Ziellosigkeit, das Chaotische dieses Prozesses zu beenden und der Entwicklung des DaSein ein Ziel zu verleihen, vielleicht sogar einen Zweck?
Zumindest für eine Besonderheit in der Entwicklung der Lebewesen darin: das Menschheit.

Ist es für Manch-Es also so, dass das DaSein einfach so, ohne Richtung, ohne Planung, ohne Sinn und ohne Zweck aufgetaucht ist, in den WEITEN des SEIN, Plopp!
Und nun taucht also in diesem einfachen Plopp ein Bewusst-Sein vom Plopp! auf, das die ganze Zufälligkeit, die ganze Sinnlosigkeit, die mäandernde Ziellosigkeit und unvorhandene Zweckhaftigkeit mit Gänze versehen möchte?
Verstehen Diese, was ich damit meine: wenn all das nicht vorhanden war im DaSein, woher nehmen Wir es dann? Oder anders, aus welchen vorhandenen Komponenten des DaSein schaffen (schöpfen) Wir irdischen Lebewesen: Sinn, Struktur, Ziel und Zweck?

Manch-Es sagen, dass das kaum oder auch gar nicht verständlich ist, dass es so ist, nämlich, dass das DaSein ohne Irgendeine Vorstellung, ohne jegliche Phantasie oder gar Bestimmung entstanden ist. Die Frage ist dann allerdings: woher nehmen Wir das (Zweck, Sinn, Phantasie. Ängste, LEID und FREUDE) dann alles?
Purer Zufall? Einfach nur so aus dem Nichts (ex-nihilo?) oder aus einer Zufälligkeit heraus entstanden?

Eine kleine Kopf[Forschungs]-Geburt:
Wenn der dorsolaterale Kortex benötigt wird, für ein solidarisches Verhalten und dieser dorsolaterale Kortex erst langsam in einem Kind durch Erfahrung heranwächst, dann ist doch davon auszugehen, dass das Urverhalten nackter Egoismus ist [war?], der pure Kampf um das Überleben des einen Selbst, das ein Lebewesen ist, ohne Rück- und Umsicht auf die anderen MitGlieder des DaSeins.
Erst im Laufe des Erlebens und Wachsens in eine Vielzahl von ander-Es Selbst hinein (Sozialisation?), entsteht soziales Verhalten. Aber - und das finde ich wichtig -, die Anlage für Solidarität und Umsicht, ist bereits vorhanden, im dorsolateralen Kortex, der aber erst diesen Entwicklungsprozess und die Einfü[h/l]lung von - möglichst guten - sozialen Erlebnissen braucht, um zu wirken. Denn, ich gehe davon aus, dass dieser dorsolaterale Kortex ziemlich unwirksam bleibt, wenn ein Wesen überwiegend schlechte Erfahrung gemacht hat: was ist z.B. mit Frau Natascha Kampusch passiert; welche Ausbildung hat ihr dorsolateraler Kortex erfahren, und wie wird Frau Kampusch auf soziale Heraus-Forderungen im Weiteren reagieren?

Eine kurze Zwischen-Erkenntnis:
Gleichgültigkeit - also Ignoranz, also Unaufmerksamkeit, also ... -> so viele Worte für einen "tauben" Gefühlszustand -, also Desinteresse des Einzeln-Es für die Mit-Welt, insbesondere auch für andere Menschen (aber auch - und das erscheint mir sehr wichtig!: - für das an ein-Es Selbst desinteressiertes Mensch: das sind m.a. jene Menschen, denen die Frage: Was bin Ich?; k[aum]eine Antwort entlockt. Entweder weil Sie nichts vom Selbst wissen wollen, oder ob fehlender Selbst-Bildung (in der Familie, in Schulen und Universitäten z.B.) gar nicht bemerken, dass diese Fragen zu stellen sind und für eine Vergrösserung der Frei-RaumZeit elementar wichtig sind), verschliesst Frei-RaumZeiten und zwingt zu allen Arten von Schmerzen und Verbrechen, von Allergien, unachtsamen Miss-Handlungen bis Amoklauf und Kriegen.

Eine beruhigende Selbst-Erkenntnis:
Vertrauen basiert auf der jeweils passenden (richtigen) Einschätzung/Bewertung von Verhältnissen, Zuständen und Bemessungen. Das können also Entfernungen genauso sein wie Gewichte, Töne, Gerüche, Geschmäcker oder - ganz wichtig - Gefühle, also auch die passende Bewertung von Beziehungen.
Habe ich eine Entfernung richtig eingeschätzt? Den Ton richtig gesetzt, ein Interesse gut beurteilt? Oder, wie haltbar oder auch zerbrechlich ist eine Bindung zu einem anderen Lebewesen? Je stimmiger und [nach]haltbarer die Bewertungen eines Lebewesens sind, umso grösser ist das Vertrauen in ein-Es.

Eine grobe Massen-Erkenntnis:
Das Vertrauen in der Masse ist noch gering, das lässt also darauf schliessen, dass die Fähigkeit passend zu bewerten noch sehr gering ausgebildet ist: wobei die Bewertung auch - vielleicht sogar vorwiegend - eine Angelegenheit des Bewusst-Seins ist, eine Vernunft-Tätigkeit, also eine auch der Sprache, der Worte.
Oder ist es eine der fehlenden Weite und Tiefe von Gefühl und Gespür in der Masse? Ja, vielleicht fehlt dem Vertrauen nicht so sehr das passende Wort, aber dafür die passenden Gefühle für ein Ander-Es Selbst, für die ander-Es Selbst, vielleicht fehlt die Tiefe, um ein Ander-Es auch noch wahrzunehmen, vielleicht fehlt ja sogar meistens die Weite und Tiefe in ein-Es, um überhaupt das Selbst, das ein-Es ist, passend zu bewerten (siehe oben).
Es fehlt also an Selbst-Bewertung, an überhaupt einer Selbst-Bewertung, passend oder unpassend, es mangelt in der Masse an Selbst-Bewertung und Selbst-Bewusst-Sein.

Eine nähere Zwischen-Erkenntnis:
Frauen bekommen während des Eisprungs doppelt so viel Trinkgeld und Komplimente und wählen andere Persönlichkeiten für einen Flirt oder gar eine Partnerschaft. Davon wissen Wir nichts, wenigstens die meisten Menschen wissen davon nichts, ausser vielleicht Professor Karl Grammer aus Wien und ein paar andere Menschen. Aber Wir spüren das voneinander, also ein Mensch spürt, ob ein ander-Es Mensch gerade im Eisprung ist, sonst würden die Ander-Es wohl kaum plötzlich mehr Trinkgeld zahlen oder eine Frau im Eisprung mit Komplimenten mehr eindecken, als DaZwischen.
Was schafft diese Verbindung zwischen Wissen und Spüren?

Von den Zilien.
Es gibt stets nur wenig-Es das Vorne sind, die herausragen, egal, um was und welchen Vor- oder auch Nachteil es geht, irgendwie ist das DaSein in jede Richtung Pyramidisch angelegt, die Spitze eines Dreiecks ragt in alle möglichen Richtungen aus der Masse heraus, das DaSein ist ein ziemlich zackiges, spitziges Etwas.
Ich möchte dabei an die Wichtigkeit der Zilien (http://de.wikipedia.org/wiki/Zilien) erinnern! Die Zilien, ohne die eine jede Zelle ohne jede weitere Orientierung ist.

Leiden --> Katharsis --> ErWeiterung

Die EinFassung des DaSein.
Wir brauchen die Begrenzung, die Beschränkung (die Haut), ohne eine EinFassung in eine Grenzschicht existierte kein DaSein, wäre "bloss" das SEIN.
Es geht nicht darum, sich dem Tod zu stellen, wie Viele Menschen fühlen, spüren und auch entsprechend formulieren.
Es geht darum die Lebendigkeit in aller Fülle und Vielheit anzunehmen und darin einen Selbst-Sinn im Mit-Einander zu formulieren und dementsprechend zu erleben. Flexibel und Mit-Spürend. Möglicherweise.
Obwohl selbstverständlich auch ein starres und/oder zerstörerisches erLeben möglich ist.

Eine zahllose Zwischen-Erkenntnis:
Nachhaltigkeit ist keine "normale", also weiter verbreitete Handlungsweise.
Die Leugnung von Taten, selbst die, die von Ander-Es mitgemacht, mitverfolgt oder auch mitge-/erlitten wurden, ist normal.
Die Ablehnung Folgekosten (einer Handlung oder Miss-Handlung) zu tragen ist normal.

Die Macht der Beharrlichkeit und der Bequemlichkeit ist überragend, schliesslich ist die Masse-Trägheit eine der Haupt"Kräfte" des DaSein.
Die Evolution ist konservativ. Die Profiteure eines jeden Systems werden somit bis zum Umfallen darum kämpfen es zu erhalten und es werden, wie bisher noch stets, viele Mit-Lebewesen (wahrscheinlich, beim "auslebendigen" von menschlichem Beharrungs-Vermögen auch etliche andere Lebewesen und Kulturen) dabei ver- oder sogar zerstört. Neben all den MitMenschen, die dabei verletzt oder getötet werden. Egal, ob es um den Erhalt von Ordnungen in Familien, Religionen, Staaten, in staatlichen Strukturen, wie den Behörden und den Schulen geht. Längst unsinnige Regeln und willkürlich gezogene Grenzen, werden mit dem Messer im Mund verteidigt oder gar mit dem Finger auf dem roten Knopf.
Argumente, so gut und befried[ig]end für Alle sie auch sein mögen, zählen dabei nicht.

Die Vergeblichkeit der guten Argumente.
Das Vernunft und dessen Hauptinhalt das Logik, zählen wenig, wenn es um Prägung, Traditionen und Gewohnheiten oder auch um mangelnde Vorstellungskraft, sowie Tiefe und Weite der Sprache geht.

Nutzt das Egoismus und die Abgrenzung von Schichten dem Überleben?
Was nützt dem EinzelWesen beste Bildung und/oder ein riesiges Vermögen? Denn, kann das Einzeln-Es oder auch einige Wenig-Es, ohne die Masse überleben?

Eine schöne Zwischen-Erkenntnis:
Schönheit ist ein Faktor der Symmetrie, also des Durchschnitts, wenn rechts und links weitgehend dasGleiche ist/sind, ist ein Lebewesen vielleicht langweilig, aber sehr erfolgreich  -> symmetrische (also "schöne") Menschen bekommen höhere Noten, leichtere Urteile, bessere Arbeit und und und ...
Und dieser Erfolg passiert unbewusst, es passiert einfach so.
Richter verurteilen stark asymmetrische Menschen härter als Jene, die in dem Bereich der "Schönheit" liegen. Lehrer geben für ähnliche Leistungen der "Schönheit" bessere Noten. Alles passiert unbewusst, es ist also ein Programm des DaSein. Denken Sie auch an den Eisprung. Die meisten Leses dieser Blogs kennen ja bereits den sehr erfolgreichen Beitrag in der SprechLichtung: "Die Grösse des Bewusst-Seins".
Was also passiert, wenn Wir das Spüren mit dem Wissen verbinden?

Der Begriff der Unmenschlichkeit ist sehr weit verbreitet.
Jed-Es Selbst bezichtigt jedes ander-Es Selbst "gerne" der Unmenschlichkeit wenn ...
Doch fragen Sie mal Irgendein-Es nach einer klaren, einigermassen eindeutigen Satz- und Verhaltensfolge, nach Regeln, die eindeutig Menschlich sind. Was ist Menschlich und was ist UnMenschlich? Wir wissen es nicht, denn das ein-Es formuliert folgendes: ... 
Und ein ander-Es Ich formuliert folgendes: ...
Und wenn Sie beides übereinanderlegen, kommen ein paar Gleichheiten heraus, die sich meist um persönliche Vorteile handeln und viele Verschiedenheiten, die ebenfalls um meist persönliche Vorteile kreisen und die Unmenschlichkeit ist meist das, was das andere Selbst wünscht oder tut oder eines schmerzt, auch wenn es wichtig ist, dass es schmerzt, weil es warnt, weil es aufmerksam macht auf eine Krankheit oder einen Missstand.

Die "Menschlichkeit" ist bisher den vielen "Kulturen" und Traditionen (Egoismen?) des Menschen ausgeliefert und damit ist, was Menschlich ist von Ort zu Ort verschieden.

Noch eine DaZwischen-Bemerkung:
Allerdings gibt es auch ein Recht auf Krankheit, auf Schmerz und langsame (Rauchen, Drogen, Zucker) oder auch schnelle Selbst-Vernichtung, denn nur der Gesundheit das Recht einzuräumen bedeutete Diktatur, bedeutete noch mehr schmerzhafte Beschränkung.
Ja, "schmerzhaft", denn auch in der Kränkung gibt es Freude, so wie es in der Gesundheit auch Leid gibt. Allerdings jeweils nur wenig, als Spur (spüren) einer Verbindung von Allem zu Allem.

Und nun zu dem Un-Mensch.
Möchte mal wissen, wie das Mensch mit einem Lebewesen umgeht, das weiter ist, mehr fühlt, mehr weiss und besser mit dem DaSein, mit der persönlichen Lebendigkeit umgeht, als das Mensch damit umgeht.

Könnte es sein, dass Eines die Menschheit nur dann zu lieben imstande ist, wenn Es KEIN Mensch ist? Oder auch zu verabscheuen.
Möchte die Menschheit geliebt werden?
Muss die Menschheit geliebt werden?

Denn, mal ganz vernünftig, also mehr oder weniger theoretisch gefragt:
Für was strampelt-s ich eine Spezies im DaSein ab:
Nur um zu bestehen, zu überleben?
Oder geht es auch um DaZwischen[-Lebewesens-]Gefühle, geht es auch darum anerkannt zu sein, als Etwas werthaltiges, besonders bedeutendes, in all der fast unüberblickbaren Vielfältigkeit der Natur?
Das Einzeln-Es, jedes DaSein-chen möchte Anerkennung und auch Lob erfahren, möchte mehr, möchte höher streben, - ähh, möchte höher sterben als Es geboren wurde? -, oder? 
Ist das Mensch davon ausgenommen?
Gibt es also auch im Menschen ein Bestreben zu gefallen, es gut und richtig zu machen? Wenn ja - was ich als gegeben annehme - WAS ist die Instanz, die Struktur, die diese Arbeiten im DaSein prüft?
Ist es vielleicht die Gesamtheit, in die auch das Mensch eingebettet ist, sind also auch Wir an der Prüfung Aller und von AllEs und All-Es, also auch von Uns Selbst beteiligt? 
Ist das DaSein Selbst-Reflexiv?
Steht die Natur (DaSein) also vor einem "Spiegel" (SEIN?) und prüft: Was bin "ich" und Wie bin "ich"? Wofür bin "ich" gut?

Schluss-Fragen:
Was halten Sie von einer neuen Spezies, die aus dem Menschen heraus entwickelt wurde, allerdings OHNE die Technik und Techniken, die das Mensch entwickelt hat, also KEIN technikverstärkter Mensch, kein Robo- oder ElektroLebewesen (Cyborg)?
Denn die Natur braucht doch wohl keine Spezies um Neues zu schaffen, oder?
Und lässt sich auch nicht von einer ihrer Schöpfungen ins Handwerk pfuschen, wo käme Es denn asonst hin?.

Nun, die Menschheit spürt (darin auch das schauen und das hören und ...) hinaus und hinauf und in das Universum, das Universum spürt längst zurück, aber Es spürt auch mit dem Inhalt Mensch mit und bewertet mit dem Mensch das Wahrgenommene mit.

Alles ist EINS und doch auch Verschieden. Innerl-ich und äusserl-ich.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Wurzel-Erfassung mit Vor-Freude

Tue ich unRecht jed-Es Mensch wichtig zu nehmen, tue ich unRecht noch mehr als das zu tun und auch die anderen Mit-Lebewesen wichtig an zu nehmen, tue ich unRecht das DaSein als Ganzes ernst zu nehmen, obschon ich nur ein so unwichtiges kleines eingestampftes WellenPaket darin bin; ist das nicht ein wenig zuviel des (- und jetzt wird es kritisch, weil, ist es Gutes oder Schlechtes, was hier im DaSein abgeht, speziell natürlich hier in dieser kleinen weiss-blau abstrahlenden Kugel, die in diesem - uns so monströsen gigantisch erscheinenden - Universum herumbewegt wird? -) Guten, für ein so unbedeutendes DaSein?

Ja, bestimmt, aber dürfen tue ich das, weil es ja nun mal geht, ich tue es ja schon seit einigen Jahr[hundert]en, viele Andere schon seit JahrHunderttausenden, die umfangreichen Fragen stellen und auch das Risiko eingehen, daran zu scheitern, ich, wie alle Ander-Es bisher.
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Früher in Berlin
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Die Meisten werden diesen Beitrag nicht mögen, weil es hier zugeht, wie auf dem Zahnarzt-Stuhl, wenn der Spachtel herausgeholt wird, um den ZahnHals freizulegen, damit die Wurzel ins Licht kommt und beschaut werden kann; die Wurzel, die ja nun mal nur freigelegt wird, wenn etwas schmerzt. Also kann ich sagen, auch *ich tue das, weil etwas schmerzt, weil etwas schief läuft, weil etwas zieht, von ganz unten her, und wenn es das tut, und nur wenn es das tut, legt ein-Es die Wurzeln frei, nur dann macht es Sinn, ansonsten wird die Wurzel nur gedüngt und gegossen; also habe ich begonnen die eigenen Wurzeln frei zu legen und Sie ahnen es bereits, dass ich sehr bald darauf gestossen bin, dass meine Wurzeln in andere Wurzeln hineinreichen und noch weiter und weiter, so merkte ich sehr bald, dass das Alles in einem Wurzelgeflecht mündet und das wiederum greift sogar soweit aus, dass mir bis Heute nicht gelungen ist auch nur annähernd zu ergründen, wie WEIT diese Wurzeln eines so kleinen Wesens, wie ich es hier bin, reichen, wenn ich den Akt der Zeugung nicht als Anfang nehme, wenn ich auch den Akt der Zeugung menschlichen DaSeins nicht als Anfang ergreife, sondern noch weiter frage: Woher stamme Ich?

Was hat M[ensch]ich gezeugt, wo ist der Anfang, denn das Ende kenne Ich bereits.

Und dieses Ende mag ein neuer Anfang sein, aber es ist es nicht für Mich, für Uns, also auch komplett unwichtig für Uns. Wir Alle hier sind zwischen diesem unbekannten Anfang und jenem bekannten Ende.
Unser DaSein findet im DaZwischen statt.

Da es Schmerzen waren, die mich dazu gebracht haben, zu forschen, weiter zu gehen, als nur zum Zahnhals, weil es vom Grund her schmerzte; könnte ich denken, ist doch gut, dass es schmerzt, sonst wäre ich doch fraglos unglücklich, jedoch, ich habe gefühlt, dass die Freude ebenso forscht, mir das aber fehlt, das Forschen aus Freude, das Fragen mit Sonnentau auf den Wangen und Flügeln an der Stirn, und das braucht es doch auch, sonst sind doch die Antworten schief oder es gibt gar keine. Und richtige Antworten sind doch wichtig.

Oder was entscheidet, was wichtig ist, was unwichtig ist, was richtig ist, was unrichtig ist, was passt und unpassend ist, was gesund und was krank ist? Sie? Und wie weit reichen diese Entscheidungen dann?

Für AllEs, für All-Es ausser ihnen Selbst, für Sie, nur für Sie, vielleicht noch für Ihre Engsten? Jed-Es entscheidet zuerst für das Selbst, allerdings gibt es nicht wenige, die entscheiden für "Alle", und sogar noch mehr, die entscheiden für sehr Viel-Es, in All-Es.

Tja, mit dem entscheiden ist das so eine Lässlichkeit im DaSein, da schwingt-s ich so Manch-Es zum Entscheidend-Es auf, was, wenn ander-Es genauer hinspürt und sogar hineinfühlt, krank ist, am Selbst-krank ist, an so vielem Mangel im Selbst leidet - so elend beieinander ist, wie das Deutsche es auch formuliert -, dass Es Entscheidungen treffen muss, statt es zu können. Aber noch wird genau das so verlangt, weil, irgendein-Es muss Entscheiden, muss dafür den Punkt auf-s ich ziehen, solange die Viel-Es diese Fertigkeit nicht sind; weil zu wenige vertraut und bewusst im DaSein sind, wählt das DaSein irgend-ein-Es aus, auf das die Entscheidung trifft, wenn Es sie auch nicht gefällt hat.
Dieses ein-Es wird Selbst-Bestimmt!

Nun, Oliver-August Lützenich bin auch so ein Elendes, also bin ich mal hingesessen, vor ein paar Jahren und habe Verbesserung gelobt und bin danach zum Tisch gegangen, mit dem Tagebuch in der einen Hand und dem Füller in der anderen und habe dem Gefühl, dem Innendruck ein wenig das Ventil geöffnet und hinaus geschrieben.

Und Sie könnten wissen, dass ich vorher täglich Nachrichten gelesen, gehört und gesehen habe und auch an so manchen Orte selbst vorbeigewesen bin und hingespürt (gerochen, getastet, gehört, gesehen und sogar geleckt), ganz selten, soweit es mir möglich war, auch mit-gefühlt bin. Selbst-los, dem Fremd-voll ausgesetzt.

Und es war viel FREUDE da, sehr viel FREUDE sogar, aber LEIDer weitgehend ungenutzt, genutzt wurde meist nur das LEID. Ein natürlicher Vorgang habe ich gemerkt, fast ALLE tun das, LEIDen tun die Menschen an einander gerne, die FREUDen bleiben meist in der Minderheit, werden nur selten bemüht und gesucht und dann auch meist nur mit Hilfe und Förderung durch Drogen (Alkohol, Nikotin, Zucker, ...) oder getrieben von der Zukunft (FortPflanzung?).

Sie haben schon meine absonderliche Wortwahl bemerkt. Sicher.
Das Sprache ist ein lockeres Instrument, das Kommunikation braucht aber Genauigkeit um zu wirken, so empfinde ich das, da das Sprache unsere menschliche Kommunikation ist, sucht das Sprache auch nach Genauigkeit, nach Präzision, nach Feinheit, nach Bedeutung in der Farbigkeit und mei, *ich bin halt nun mal ein Sonderling der spricht, der anspricht, der angesprochen ist, von das Sprache, mhh, all die schönen Töne und Geräusche, mhh, aber auch manchmal so schrill, so laut, so fad, so hässlich, so unverlässlich, so falsch herum, bäh, ihh, Sie wissen das inzwischen und fühlen bestimmt oft: nimms ned so genau, gehd doch au so ganz gut, mei, schreib doch einfach was nettes, kannst doch au, ja schon, aber manchmal fällt mich so ein SprachZug an und will auf die Gleise gesetzt werden und raus aus den Fasern, rein in die rechte und manchmal (Tastatur) auch in die linke und rein in die Maschine oder auch rauf auf das Papier:
(Da der Tagebuch-Auszug ein paar Jahre zurückliegt, ist die Schreibart noch nicht auf dem neuesten Stand. Kommt den Leses ja vielleicht sogar ein wenig entgegen.)
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Alles schon da gewesen, alles schon verspracht, alles schon hunderte male weitergegeben, bis Heute fast ohne Wirkung in Uns, vergiss es also, sag ich oft zu mir, aber kann ein-Es zu viel lesen um zu erkennen: Was ist?

Nur, wozu soll das Gut sein?

Vielleicht um das Vertrauen, die Orientierung und die Verantwortung im und für das DaSein zu erweitern, vielleicht um somit insgesamt mehr Freude und Sicherheit zu erlangen, was ja nicht schaden könnte, bei dem wie es Jetzt, also bereits seit Anbeginn läuft. Weil eins ist *mir inzwischen klar, von Freude haben Wir bisher noch keine wirkliche Ahnung.

Wir hier Alle, kennen bestenfalls die Vor-Freude, weil eben auch die Freude in das Leid hineinreicht, so wie eben ALLES im DaSein weitgehend offen ist und somit auch in Bereiche hinein"schwappt", mit denen es wenig zu tun hat. Die Freude schwappt ein wenig in das Leid, wie das Leid auch ein wenig in die Freude schwappt, so wie auch im Lachen die Trauer und in der Trauer das Lachen versteckt ist.

Wenn Wir also möchten, könnten Wir irgendwann auch einmal das Vor- vor der Freude überwinden, um die Freude zu erleben. Könnten Wir. Aber dazu müssten Wir aus dem Leid herauswachsen. Nur ein klein wenig.
Falls das nicht Ihre Wirklichkeit ist:
Vergessen Sie es einfach.