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Dienstag, 17. Dezember 2013

Null-Druck-Material

Zügeln Sie bitte ihren Ernst.
Hier reitet die Lachhaftigkeit.
Geht noch weniger als 0 (Null)?
Die Meisten werden spontan sofort verneinen. Weniger als gar nichts, werden Diese spüren ist nichts drinn. Nur die Ökonomen werden leise lächeln und wissend den Kopf neigen und insgeheim die Schulden summieren, die ihre Bilanzen zieren. Hihihi, ja klar geht weniger als da ist und ein-Es hat, genau darauf sind doch die Banken und im weiteren die inzwischen ganzen VolksWirtschaften aufgebaut, auf Miesen, auf weniger als Null, auf Schulden. Und ich kann Ihnen da DrAussen schreiben, ach, das wissen Sie ja bereits genauso wie ich, Wir haben inzwischen Schulden angesammelt, in diesem kleinen Planeten-System, die kann ein-Es alleine gar nicht mehr aufzählen, soooo viele Nullen hängen da vor dem Komma oder dem Punkt drann, das kann ein Mensch nicht mehr [er]fassen.

Also: Geht noch weniger als 0?
Klar, es geht immer was, auch wenn Nichts mehr da ist, dann erfinden Wir eben etwas, BitCoins zum Beispiel, oder auch Goldpluffs oder von mir aus auch Stiebeldruggs, zwei Stiebeldruggs, ergeben dann 1 Goldpluff und schon gehts los, aus Nichts wird ruckzuck Etwas, vielleicht sind Wir - und damit meine *ich hier das gesamte DaSein - auch so aus dem Nichts gezaubert worden, manche PhysikEs behaupten das ja bereits seit JahrZehnten, und die MathematikEs geben Diesen dann auch gleich die entsprechenden Gleichungen an die Tafeln: 0 = Irgendwas. Muss ja nichts konkretes sein, so wie die Ökonomie ja auch eigentlich nichts konkretes ist. Aber wichtig. Und: Irgendwas <= (kleiner gleich) Null; ist auch Etwas und sogar besonders wichtig.  Oder liege ich da falsch?
Ja, bestimmt; und wie komme ich jetzt auf diesen Beitrag, aus der SprechLichtung, den ich Heute hier etwas modernisiert einstelle?

Ab hier: Der Beitrag war solala erfolgreich (< 100 Ansichten), mit dem Titel: Plasmatiker.
Ein Plasma ist ein unaufgeladener, weitgehend neutraler Zustand der Materie, also z.B. ionisiertes Gas, das sind GasMoleküle, die weitgehend von den Elektronen entzweit oder auch befreit sind. Materie, die aus der Form gerät, die die Stabilität verliert, die die Haut verliert und das fliessen beginnt.
Das Quark-Gluonen-Plasma (QGP) ist dann die völlige Auflösung jeder Form und Farbigkeit, Materie wird zum wabernden unsichtbaren ?
Kann ich Brei dazu schreiben? Denn ein Brei ist ja noch etwas Konkretes, für Uns Menschen sogar essbares, aber ein Plasma ist fast ohne Konkretion und ganz und gar nicht essbar, also würde die Metapher des Breis ziemlich danebengehen, eine falsche Vorstellung erregen.
Plasma, gerade das QGP ist pure Möglichkeit, ist Potential für ...; für eigentlich fast AllEs und All-Es, was wir Menschen uns so vorstellen können. Aus einem Plasma aus Wasserstoff- und Helium-Atom-Kernen und noch einer Winzigkeit Stickstoff-Atom-Kernen, mit einer enormen Menge an freien beweglichen Elektronen[-Energie], sind Wir entstanden, soweit so bekannt und mit Wir sind das gesamte Material gemeint, welches auch wir Menschen sind, und für Uns mit unseren Händen greifbar und mit unseren Augen sichtbar und mit der Zunge schmeckbar und mit der Nase riechbar ist.

Aber da ist noch mehr, mehr als Wir bisher ersinnen und damit auch einigermassen verworten können, was Wir vielleicht erfühlen und erspüren und davon beeinflusst und bestimmt werden, was aber noch im un-bewussten ist. Vielleicht? Ich bin kein Esoteriker, oder Mystiker oder gar Phantast. Wir sind eine sehr neugierige Lebensform, wir forschen und forschen und entdecken mehr und aufdecken noch mehr, was noch Momente vorher unbekannt und unfassbar und für viele sogar unvorstellbar war.

Das Plasma hat Form angenommen, Wir Erdmondlichen sind eine Vielfalt davon, Was weiss, was noch so Alles in den enormen WEITEN des Universums herum- und herausformt?
Plasma ist eine Übergangsförmlichkeit und nicht der Grundstoff, der Grundbaustein, besser: die Grundbestandteile der Wirklichkeit, genauer: der förmlichen Wirklichkeit.
Von den Uns bisher bekannten Plasma-Zuständen ist das QGP das Vielfachste, -> das Vielfachste deshalb, weil es die meisten Möglichkeiten zur Form- und Farbannahme enthält, es ist fast pures Materie-Potential ohne Einschränkung, fast ohne - denn die Einschränkungen kennen Wir noch nicht -. Die einfachsten Plasma-Zustände sind die von Gasen, also z.B. ionisiertes Argon-Gas.
Oliver-August Lützenich bin gebändigtes Plasma. Beschränktes Plasma.

Eine ZwischenIdee, oder auch ein Konzentrationsverlust, aber ich komme auf das Thema zurück, versprochen - verschrieben? -.
Immer wieder wird mir klar, dass die EsLebendigkeit im Grunde eine permanente Einengung ist, eine, die den Beschränkten, den Eingeengten versüsst wird, aber eben eine Spanne, eine Phase, Etwas mit Anfang und Ende, Etwas mit eingehegter Form und abgeregelter Farbigkeit.
DaSein ist gebändigtes SEIN.

Wissen die Leses, dass jeweils nur ein paar zehntausend Menschen den Alltag und die Grenzen des jeweiligen DaSein verlassen dürfen, um in die Weiten und Fernen ausserhalb der Haut zu fühlen und zu spüren (z.B. auch Denken), es ist stets nur einer ganz kleinen Anzahl gestattet, die Alltäglichkeit auszudehnen. Nicht zu verlassen, das geht nicht, aber die Haut ein wenig aus dem üblichen ins unübliche, ins unbekannte auszudehnen, wobei ganz klar ist, dass das Uns Allen möglich ist: Jedes Mensch ist die Fähigkeit dazu, aber die Fertigkeit ist jeweils nur wenigen gestattet.

Von diesen Wenigen, wäre *ich gerne Eines, ich versuche es gerade, aber ich tue es noch nicht, die Leses merken das, es bleibt beim Versuch, die Tat ist mir noch verwehrt, ich stuppse die Haut noch an, ohne sie wirklich in ein Ausserhalb, ein Jenseits, ein Unfassbar oder gar ein Unvorstellbar auszudehnen, und ich würde es auch nur gerne machen, wenn Alle mir dabei folgen möchten, ich bin so ein Vorsichtiger, ein Schüchterner, aber vielleicht ist das ja genau die Grundvoraussetzung dafür, denn ein Alpha-Irgendwas wirkt ja jeweils nur auf die Innenwelt einschüchternd und einhegend, dem Alpha fehlt aber jeweils der Mut zur Neuerung, bitte, zur wirklichen ErNeuerung!, nicht einer Revolution, also einem blossen Umkrempeln der gegebenen Verhältnisse, ein Schrank, der neu eingeräumt wird, die Hemden diesmal in die rechte Schublande und die Hosen weiter nach oben, oder so ähnlich, nur als unzulängliches Kurzfilmchen.

Alpha-Irgendwas ist für mich als Beobachter: Über-mut, und Sie wissen, der tut selten gut. Mir geht es um Mut, nicht Unter-mut, also Feigheit, mir geht es um den guten Mut, der mit gesättigtem Vertrauen durch reichlich erlebtes Fühlen und umfangreiches Wissen vom DaSein und aus dem DaSein und mit gedämpfter Angst, also mit Vorsicht, einfühlt und ausspürt und spekuliert.

Dabei bin Oliver-August Lützenich gerne "nur" ein Ζήτα (Minuskel: ζ), die Kennes in(mitten von) den Leses wissen, das ist der 7. Buchstabe des griechischen Alpha(na ja, ist halt so benannt)bets. Es steht in der Mathematik als Zeichen für die Riemannsche Funktion und in der Meteorologie für die Wirbelstärke eines Systems. Mir genügt es, das Siebte (ζ) zu sein, noch, aber ist Άλφα nur immer das Stärkste, das Bestimmende, das Andere »hemmende«, was es bisher ist, wenigstens so bezeichnet wird.
Meist natürlich - oder sollte ich "Selbst-verständlich" schreiben? -, die »Männchen« einer Spezies, seltener auch die »Weibchen«, bei Spinnen zum Beispiel. Das Stärkste hemmt die Schwachen, schüchtert sie ein, marschiert voran und stirbt im Kampf oder siegt, Alpha ist kämpfen, ich bin für Mut und Achtung, ich bin für das aufmerksame und respektvolle Erforschen des Bekannten und des Vielleicht.

Wie komme ich jetzt zum Plasma zurück?

Plasma ist Möglichkeit. Noch ungestalt und alle Farben.
Kennen Sie eine bereits bekannte aber noch anfängliche Technik: die 3D-Drucker?
Aus Masse Form gewinnen, aber anders, als Uns das bisher möglich war, also aus einem Block (Erz, Stein, Holz, ...) eine Form schmelzen, fräsen oder herausmeisseln, oder wie aus einem Rasierschaum- oder Sahnespender eine Form spritzen, sondern aus einem Materi[e/-al]mix, fast in Atome zerlegt, neue Materialien oder auch bekanntes Material Punkt für Punkt, Struktur für Struktur aufzubauen. Der Anfang für ganz neue Techniken, Dinge zu fertigen und zu gestalten. Zum Beispiel auch Lebensmittel.

Noch eine ferne und unbekannte Melodie, vielleicht etwas misstönend in den Ohren oder gar kratzig im Hals, aber bestimmt bald keine phantastische Theorie mehr. Alles, was aus Materie besteht, also aus ... ?
Die Leses wissen schon, ist bald mit den weiterentwickelten Methoden der Nano (= 10−9), oder bald auch der Piko (10−12) oder gar Femto (10−15)-Technologie herstellbar, aus einer blossen Plasma-Wolke oder einem -Saft, aus den jeweils benötigten Materiebestandteilen.
Wir brauchen bald keine Mit-EsLebewesen mehr "züchten" und töten und keine grossen Flächen für Gemüse und Obst und ... zu »bebauen«, um für feinste und reichhaltigste Nahrung zu sorgen.

Kommt den Treckies das bekannt vor? Klar. Was (Er + Sie + ? = Was) hätte das gedacht, dass das nicht blosse Einbildung oder Phantasterei ist und bleibt, sondern mit den geeigneten Werkzeugen, der Technik und vor allem: dem geeigneten Wissenstand, auch umsetzbar ist.
Der Anfang ist bereits gemacht, lesen Sie dazu vielleicht auch den folgenden Artikel:

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DaZwischen der Blog-Autor
Vielleicht etwas unvorteilhaft, aber im Licht.
Lächeln Sie, aber lachen Sie nicht.
Foto vom Oktober 2012.
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Aus Der Tagesspiegel, vom 28.10.2012, von Markus Fischer
Titel: Revolution oder Humbug: Koteletts zum Ausdrucken
Untertitel: 3-D-Drucker können Alltagsgegenstände herstellen. Bald sollen sie gar Lebensmittel drucken können. Skeptiker halten das für Spinnerei. Andere hingegen glauben an eine neue industrielle Revolution.

Es ist der 3. Oktober 2032 morgens um zehn Uhr. Kaffeeduft in der Küche, man setzt sich. Dann fällt auf: Es ist Feiertag und keiner hat daran gedacht, Eier zu kaufen. Aber der Ärger währt nur kurz, denn einen Moment später erscheint auf dem Laptop die Internetseite des Supermarkts. Dann noch den Küchendrucker anschalten, der die Mikrowelle ersetzt hat. Ein Klick auf „Drucken“, und mit einem leisen Surren setzt sich der Druckkopf des Küchendruckers in Bewegung. Die Eiweißmoleküle werden herausgepresst und langsam, Schicht um Schicht, baut der Drucker die Schale, Eiweiß und Eigelb. Nach ein paar Minuten ist das Ei fertig und kann gegessen werden.

Das Frühstück ist gerettet.

So könnte die Zukunft aussehen, wenn sich das sogenannte „Bioprinting“ im Alltag durchsetzt. In den USA haben Mitarbeiter des Biotechnolgie-Start-ups Modern Meadow angeblich bereits ein Schweinekotelett ausgedruckt, gebraten und gegessen. Das künstliche Stück Fleisch besteht aus Schweinezellen aus der Petrischale, die Muskelfleisch formen, wenn sie richtig zusammengesetzt werden. Bioprinting soll die Ökobilanz der Fleischesser aufbessern: Das entstandene Kotelett hat weder Unmengen an Weidefläche verbraucht noch wurde ein Tier auf engstem Raum in Industrie-Ställen gehalten.

„Das ist ein Werbe-Gag“, sagt Zukunftsforscher Robert Glaßner vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung aus Berlin. Er ist skeptisch, ob Bioprinting den Lebensmittelbereich in der Masse revolutionieren könnte. „In einem Bioreaktor Tonnen von Tierzellen zu produzieren und zu ernähren, ist schwierig“, sagt Glaßner. Zudem fielen Unmengen von Abfallprodukten an, die entsorgt werden müssten. Glaßner hält den Ansatz in der Lebensmittelproduktion nicht für wirtschaftlich. Bioprinting sei in naher Zukunft eher in Spezialbereichen wie der Medizin relevant. Seit der japanische Mediziner Makoto Nakamura vor knapp zehn Jahren feststellte, dass die Tröpfchen von Tintenstrahldruckern dieselbe Größe wie menschliche Zellen haben, träumt die Wissenschaft davon, dass man mithilfe von Stammzellen menschliche Ersatzorgane quasi ausdrucken kann.

Während Ersatzorgane und gedrucktes Essen doch noch eher Science-Fiction sind, begeistern 3-D-Drucker immer mehr ambitionierte Hobbybastler. Sie drucken Schmuckstücke, Spielzeuge oder Modelle aus Kunststoff. Inzwischen kosten Heimdrucker, die selbst zusammengebaut werden müssen, weniger als 1000 Euro – mit ihnen kann man aber nur wenige Zentimeter große Objekte drucken.

Die 3-D-Drucker ähneln vom Prinzip her den herkömmlichen Druckern: In der günstigeren Variante werden aus Druckerpatronen Kunststofftröpfchen gepresst, ein Metallarm fährt dazu über eine Platte und druckt das Objekt mikrometergenau Schicht für Schicht aus. Der Prozess kann mehrere Stunden dauern. Teurere Varianten können mehr: Hier wird durch eine bewegliche Leiste ein Polymer-Gips, der an Mehl erinnert, von einer Wanne in eine andere geschoben. Dort verklebt dann ein weiterer Metallarm, an dem eine Druckerpatrone befestigt ist, das Material und kann es auch mit Farbe versehen. Wird statt dem Gips ein Metallpulver verwendet, braucht man ein noch teureres Gerät, dass mithilfe eines Lasers das Material in Form bringt.

Chris Anderson, Chefredakteur der amerikanischen Technologiezeitschrift „Wired Magazine“ und Autor des Buches „Makers – The New Industrial Revolution“, prognostiziert, dass 3-D-Drucker in naher Zukunft in jedem Haushalt zu finden sein werden. In Zukunft könne deshalb die Warenproduktion von Asien wieder in den Westen zurückkehren, denn man brauche kein Heer von billigen Arbeitern mehr, sondern Designer. In das gleiche Horn stößt die US-amerikanische Denkfabrik Atlantic Council – sie sieht durch 3-D-Drucker eine zweite industrielle Revolution heraufziehen.

Es werde so bald keine 3-D-Drucker für zu Hause geben, sagt dagegen Bernhard Voslamber vom Berliner 3-D-Modelle-Drucker Object-Plot, das sei noch etwas für Freaks. Mit den billigsten Druckern, die für Hobbybastler produziert würden, könne man ohnehin nichts Sinnvolles drucken. Hinzu komme, dass der Heimanwender in der Lage sein muss, mit einem 3-D-Programm am Computer eine Vorlage für den Drucker zu erstellen, die dieser dann auch ausdrucken kann. „Es ist naiv zu glauben, der 3-D-Drucker sei ein Massenprodukt“, sagt Voslamber entschieden, weder für zu Hause noch in der Wirtschaft. „Wir werden nicht erleben, dass plötzlich nur noch 3-D-Drucker zur industriellen Produktion eingesetzt werden, um Werkzeuge oder Ersatzteile herzustellen, der herkömmliche Spritzguss ist viel günstiger und schneller.“ Für den professionellen Einsatz kann das Material für den Druck einige hundert bis tausend Euro kosten. Der Hobbydrucker zahlt für ein Kilo PLA knapp 30 Euro.

Häufig verwendete Kunststoffe für den 3-D-Druck sind Polylactide (PLA), sie werden aus Milchsäure hergestellt. PLA wird auch bei Prothesen oder Verhütungsmitteln benutzt, weil sie keine giftigen Abbauprodukte enthalten. Einer ihrer Grundstoffe ist Milchsäure, die zum Beispiel durch die Vergärung von Milch oder Molke gewonnen werden kann.
Die Nachfrage nach Biokunststoffen wie PLA ist bislang gering: Knapp 1,1 Million Tonnen wurden 2011 weltweit produziert, sagt der Branchenverband European Bioplastics, gegenüber etwa einer Million im Jahr 2010. Mehr als ein Drittel der weltweiten PLA-Produktion findet in Asien statt, was an der These von der industriellen Revolution, welche die Arbeit wieder zurück in den Westen bringt, zweifeln lässt. Vielmehr bleibt alles beim Alten: Die Geräte stehen hierzulande und die Rohstoffe kommen aus Entwicklungs- und Schwellenländern.
Ende Tagesspiegel-Artikel

Seit dem ich den Beitrag: "Die Jetzt-Welle", im Oktober 2012, geschrieben hatte, bin ich verunsichert, ob die allgemeine Auffassung der RaumZeit-Richtung noch stimmt, diese allgemeine Auffassung ist, dass die RaumZeit aus einer Vergangenheit kommend oder stammend, zu einer Zukunft entwickelt, geformt wird und Wir DaSeienden stets an der Vorderfront dieser Entwicklung esLeben und esLeiden, im mitschwingenden Jetzt.
Die Vergangenheit als das Zurückliegende und die Zukunft als das VorausDaSeiende, aber ist diese Vorstellung, Einstellung passend?

Wenn das DaSein eine Projektion ist, also das Ergebnis einer bereits vorauslaufenden Entwicklung, eines bereits erzielten Ergebnisses, dann wäre die Zukunft nicht Ergebnis-offen, sondern weitgehend beschlossen und fertig, die Freifläche, die winzige veränderliche RaumZeit-Phase, läge dann in dem DaZwischen, zwischen dem Projektor und der Projektionsfläche, in den dort herumfliegenden Staubpartikeln oder der Atemluft, die ein leichtes Flirren in die Projektion einwebt. Aber wo ist dann die Richtung? Wenn die Vergangenheit und die Zukunft weitestgehend geschehen sind?

Noch einmal kurz zurück an den Anfang dieses Beitrags.
Ist es nicht phantastisch, das Wir nichts konkretes Wissen, weder woher AllEs und All-Es kommt, noch worin Wir hier Alle sind, noch wohin das AllEs und wir All-Es hin entwickeln und doch tun wir leidig bis fröhlich dahin und daher und machen aus Nicht jede Menge Etwas und hinterlassen vielleicht einen riesigen gigantischen Schulden- oder Müllberg, ohne den Hauch einer Ahnung von das ALLES. 
Also wenn das nichts ganz und gar phantastisch ist, na dann weiss ich nichts, oder?
Aber genau so isses.
....au.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Ist Wissen ein Beruhigungsmittel?

Vorwegg die Worte eines buddhistischen Weisen aus dem 7./8. Jahrhundert mit Namen Shantideva (Sanskrit 'Shanti' = "Erleuchteter", Sanskrit 'deva' = "göttlicher", und ist verwandt mit lat. 'deus' = "Gott" und dem gr. "Zeus") und dessen Gedanken zu einem Zustand Namens Bodhicitta:

Möge ich ein Arzt, eine Medizin und ein Helfer für all jene sein, die an Krankheit leiden, bis Jeder geheilt ist. Möge ich Jedem einfachen Lebewesen beweisen, dass ich Anteil nehme an seinem Schicksal. Möge ich der Beschützer sein für Alle, die ohne Schutz sind, möge ich eine Brücke sein, ein Boot, ein Schiff, für Alle Jene, die das Wasser überqueren wollen. Möge ich in Zeiten der Hungersnot Nahrung und Getränk für all die armen Leidenden sein. [...]"

Kurze Worterklärung: die Wörter 'Bodhi' und 'citta' kommen ebenfalls aus dem Sanskrit und bedeuten: 'bodhi' = „erleuchtet“ oder „erwacht“, ist also das Eigenschaftswort zu 'Shanti', 'citta' bedeutet „Geist“ oder auch „Herz“. Der ganze Ausdruck bezieht sich auf den Wunsch, Erleuchtung zum Wohle aller fühlenden Wesen zu erlangen.

Mag Oliver-August Lützenich das?

Klingt wunderbar, unzweifelhaft, aber ...

Auch nur für diese Anderen, denen ich ein Arzt, eine Brücke oder Nahrung bin, was jedoch ist für mich? Selbst-Lose Hilfe kann nicht der Weisheit letzter und auch nicht der Weisheit erster Schluss sein.

Mir ist das zu pathetisch und etwas zu passiv, auch wenn es auf einen guten Teil-Zustand hinweist, auf die Friedlichkeit und das unbedingt notwendige Mit-Empfinden, für ein gelungenes Erleben in der Vielfalt des DaSein.
Doch diese Weisheit überhebt den "Geist" (Vernunft, Verstand, Denken, Bewusst-Sein, Klugheit, fällt Ihnen noch ein weiteres Wort dafür ein?) und schwächt das "Fleisch" (Körper). Ohne zu bedenken, dass das "Geist" aus "Fleisch" ist und auf der Arbeit und der Ernährung des "Fleisches" beruht.

Buddhismus ist für *mich eine beruhigende ErlebensAnsicht, eine dämpfende ErlebensArt, ohne dass sie zugibt, oder ganz klar offen legt, dass es zu einem gelingenden und auch fröhlichen Erleben, das Leiden des Fleisches braucht (*ich habe bereits formuliert, dass für mich die Lebendigkeit aus LEID UND FREUDE (das UND ist dabei Nicht nur ein BindeWort ohne Inhalt, Nein, es ist etwas DaZwischen) ist, wobei bisher aber vielleicht - ich weiss es noch nicht so genau? -, das LEID die FREUDE überwiegt und dominiert. Wahrscheinlich ist es auch wichtig, dieses Un-Gleich-Gewicht im DaSein zu "heilen" und ein Gleichgewicht der beiden grossen GefühlsBereiche zu stabilisieren?).

Allein die geistige Überhöhung und Lösung von der irdischen Arbeit erbringt keine allgemeine Freude. Sie können dazu gerne einen Blick in die Völker richten, die den Buddhismus bereits länger erleben, auch gerne nach Bhutan, mit dem allseits diskutierten BruttoSozialGlück. Viel Fassade und erdachte "Klugheit" und jeweils nur Wenige kommen dabei wirklich gut wegg. Der grosse Rest der buddhistischen Gesellschaften ist, wie noch stets, pyramidisch (hierarchisch) geordnet, ist das "Fleisch" und muss für das "Futter" der wenigen Mönche sorgen.
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Goldener Oktober
und Herbst-Dämmerung
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Mein Blick in die Wirklichkeit ist getrübt, die Wahrnehmung der Wirklichkeit ist stark eingeschränkt. Jeder Test, egal ob beim Zauberer, vor der Glaskugel, oder in der Röhre des MRT beweisen das immer und immer wieder. W-Es behauptet, das Wirklichkeit in Gänze zu [er]kennen würde lügen, tut aber kein-Es, oder doch?

Jetzt ist aber alles verändern, forschen und bearbeiten des DaSein, z.B. fast (!) die gesamten menschlichen Techniken, auf eine Ausweitung, Verbindung und Erklärung der Erkenntnis in/aus das Wirklichkeit aus.

Egal ob es die Erhöhung der Speicherkapazitäten von Chips, schnellere Datenleitungen, stärkere Verbindungen in den Neuronen, das komplettere Ausnutzen von nahrhaften Stoffen in der Nahrung, grössere Teleskope, GPS, die Ausforschung aller, wirklich ALLER, bisherigen Entwicklungen des DaSein (Chemie, Biologie, Bionik Astronomie, ...), darin auch Wir Menschen, "denkende", vielleicht sogar fortpflanzungsfähige Maschinen sind, und so weiter und so fort ...

In Allem ist für *mich der drängende Wunsch zu erkennen, Wissen zu wollen, ja gar Wissen zu müssen! Je weiter der Blick zurück reicht - nach Vorne können Wir, wie *ich in meinen Beiträgen immer wieder bemerkt habe, noch nicht allzuweit blicken, vielleicht gerade mal ein paar Stunden; also, umso weiter der Blick zurück reicht -, umso klarer wird mir, dass es dem DaSein und seinen Geschöpfen um Erkenntnis geht, nicht nur um eine bloss zufällige Aneinander-Reihung von sinnlosen Ereignissen.

Das DaSein ist wie ein Spielfeld, so wie Kinder im Spiel das Erleben erlernen, also meist sinnvoll spielen, mit Ertrag für eine noch zu erlebende Zukunft, so spielt auch das DaSein meist (meist, weil selbstverständlich auch manches Spiel sich in den Unsinn verirrt und aufgegeben wird), auch mit und auch in Uns.
Sind Wir Menschen ein unsinniges Spiel?

DaSein ist Wissen müssen.

Wie bereits beschrieben, ist das keine persönliche Überzeugung - denn die kommt aus dem Glauben und will mit dem "Über" auch überwältigen -, sondern ist eine, durch alle gewonnenen Ergebnisse aller *mir habhaften Forschung, allen persönlichen Erlebens und Erleidens und Umschau, gewonnene Sicherheit.
DaSein möchte Wissen.
Muss es vielleicht sogar?

DaSein möchte - das weiss auch *ich inzwischen - dem Glauben, also der Unwissenheit, aus das Es entstammt, entwachsen und entwicklen, hinein in die WEITE des SEIN, "hinauf" und "hinunter" in die je verschiedenen Grössen-Ebenen der Substanz und Struktur des DaSein und damit auch des ErLebens: vom Feinsten zum Gröbsten, vom Kleinsten zum Grössten, vom Einzelsten zum Kompaktesten, vom Losesten zum Verbundensten, vom Nichts (schlechtestenfalls nur Eines!) zum ALLES und damit hinein oder hinaus in die enormen  gigantischen Weiten des RaumZeit.
Aber das Ganze nicht einfach(!) so, sondern mit Wissen und Klarheit.
Was ist und Was geht und Was noch - und:
Was tun Wir dann konkret damit?

Und Was dann? Wenn ALLES getan und nichts mehr gelassen ist?
Dann geht es von Vorne los, mit anderen Grundlagen und Bedingungen.
Was Heute noch glaubt, es gäbe nur eine Art und Weise von Voraussetzungen und Möglichkeiten für ein erLebenswertes DaSein, das irrt.
Bekanntlich beruht dieses Universum auf etwa 33 bisher bekannten Fein-Einstellungen ("NaturKonstanten", u.a., als fast wichtigsten Parametern, die Stärke der Anziehung zwischen Materie (Gravitation), das Plancksche Wirkungsquantum, die Geschwindigkeit des Lichts in der unverstellten (Vakuum) RaumZeit und noch ganze 30 Parameter mehr), die das Geschehen in diesem Universum und das ErLeben darin begrenzen, aber diese Parameter sind fein eingestellt, also alles andere als unveränderlich.

Das DaSein ist begrenzt.
In Haut.
Was für eine Erkenntnis.

Wird auch nur Eines dieser Parameter verändert, wird dieses Universum und damit Unser DaSein aufgelöst. Puff. Oder Plopp, oder auch nur einfach(!) Zisch und wegg sind Wir AllEs und All-Es.
Wieder(?) aufgelöst im SEIN.

Bereitet *mir diese Begrenztheit Angst?

Dass ich sterbe, dass AllEs und All-Es im DaSein ein Verfalls-Datum ist? Nein.
Hat es noch nie. Vielleicht, weil ich immer schon fühlte, dass das ganze Erleben auf einer RaumZeit-lichen Beschränkung gegründet ist.
Die Angst vor dem Tod wäre somit die Angst ... ja wie? Vor? Vor was?
Die Angst vor dem Tod ist unmöglich, weil das Tod, also die RaumZeit-liche Begrenzung in das ErLeben eingewebt ist, weil das Tod in Allem DaSein bereits als begründendes enthalten ist, so wie das Leben, also -> die Energie ->, die zur steten Veränderung drängt und neigt:
Leben + Tod = ErLebendigkeit.

So lautet für mich diese Gleichung.
Tod ist eine Voraussetzung der Lebendigkeit und kein Ende, aber das mag jed-Es für das Selbst anders argumentieren.
Das Tod steckt in Oliver-August Lützenich genauso drinn, wie das Leben.

Das Mensch, wie das DaSein, ist eine DaZwischen-Wesenheit.
Täglich "sterben" in mir Milliarden von Zellen, damit ich als Gesamtheit in der Lebendigkeit bestehen bleibe. So ist das geregelt, was bitte soll mir dabei Angst vor dem Sterben machen?
Vielleicht ist die Angst, die viele als Angst vor dem Tod benennen oder auch empfinden falsch benannt, es ist vielleicht vielmehr eine Angst zu früh zu sterben, also keine vor dem Sterben, dem Tod, in-s ich, sondern eine vor dem "zu früh", dem unvorbereitet?
Die Spanne der Lebendigkeit in der RaumZeit ist für die einzelne menschliche Lebendigkeit noch längst nicht ausgereizt und liegt wohl kurz vor 200 Erde-Mond Umkreisungen der Sonne. Vielleicht sogar noch mehr, Was weiss das bis Heute schon?

Die Angst, zu früh zu sterben, ist sehr begründet, so wie Wir momentan noch miteinander umgehen. Das ist der reine Raubbau an der uns Menschen möglichen ErLebendigkeits-RaumZeit. Und die liegt vielleicht bei Milliarden irdmondlichen Sonnenumkreisungen.
Wir verletzen und töten einander noch gerne, und tun das auch um Uns herum. Gerne? Aber weitgehend ohne Skrupel.
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Ed Ruscha, "The major and the minor"
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Gerne?
Na, Wir tun es auf jeden Fall täglich und öfter.
Wenn es auch meist unbeabsichtigt und unbewusst geschieht, so geschieht es alltäglich. Wenn nicht "Gerne", warum tun Wir es dann täglich und öfter, auch indirekt?
Z.B.: durch unseren Konsum werden riesige Flächen gerodet und ...
Wir tun es also meist nicht Selbst, indem wir Selbst Hand anlegen, Wir lassen es tun.

Jetzt eine Wendung zum Positiven.
Das war aber auch schon mal schlechter, heisst, dass es besser geworden ist, dass es friedlicher wird und freundlicher. Wir gehen von RaumZeit-Epoche, von gesellschaftlicher Weiterentwicklung zur nächsten aufmerksamer und achtsamer miteinander um. 
Aber noch wird, nicht nur in Spielen, fasst wahllos verletzt und getötet, verachtet, beleidigt und misshandelt.

Auch *mir kleinem Lebewesen hier, geht es darum herauszufinden, wie Wir den Prozess der Befriedung, der Erweiterung der Aufmerksamkeit für-Einander und der Achtsamkeit auf-Einander, schneller erreichen. Auch geht es mir darum, wie weit Wir die Aggression und die Gewalt beibehalten müssen, weil sie vielleicht ...
Weil das LEID das darin und dahinter steckt, wichtig ist?
Wie Wir aber diese Gewalt und die Aggression, - soweit sie für Uns "gesund" und erhaltend sind -, ausleben können, ohne damit die FREUDE, die Wir auch sind, zu dimmen?

Und jetzt komme ich wieder zur Vernunft, zum Bewusst-Sein und zum Wissen.
Der Weg der Befriedung der Gewalt, ist der Weg der Erweiterung des Wissens.

Je klarer (Wahrhaftigkeit), grösser (WortAnzahl) und weiter (Umfeld) das Bewusst-Sein in einem menschlichen Lebewesen ist, umso mehr Eines ein deutliches und klares Selbst ist, Selbst-Bewusst und Selbst-Sicher, umso weniger Gewalt und Aggression geht von diesem Menschen aus. Das korrespondiert nicht unbedingt mit der Lebendigkeits-Dauer, aber ich vermute, dass diese Menschen auch insgesamt länger erleben.

Wissen ist KEINE Macht, das ist dummes Zeug.
Wissen kann, wie AllEs und All-Es im DaSein miss-braucht werden, denn, wenn *ich die "Mächtigen" in der Menschheit bespüre, dann entdecke *ich hier sehr sehr sehr wenig Wissen in diesen "Mächtigen", aber jede Menge triebhafte DurchsetzungsKraft, Besserwisserei, GruppenZwang und Alltagsbanalität und jede Menge Überforderung.

Macht kann durch Wissen angereichert und gezielter genutzt werden, aber es braucht sie nicht: Macht kommt ohne Wissen aus und Wissen kommt und Ist auch ohne Macht Da. 
Wissen kann in die Macht eingelagert werden, aber das Wissen ist ohne Macht, ohne jegliche Macht. So erspüre *ich das hier. Aber prüfen Sie gerne mal die Entscheidungen, die täglich um Sie herum und in den weiten der Erde von das Mächtiges getroffen werden auf deren Grundlage und deren aktuellen Wissensgehalt; und *ich denke, Sie werden schnell bemerken, dass ... Ja, was? Das überlasse ich Ihnen.

Wenn ich die Nachrichten lese, höre und schaue, wird mir regelmässig schwummrig, übel, aber auch einfach mal wütend, von all dem ignorieren und verdrängen von einander und von neuesten und jederzeit überprüfbaren Ergebnissen der Forschung, egal in welchem Gebiet.
Statt zu öffnen und mit Freude zu erleben und auch zu Aller Freude zu verändern/anzupassen, wird immer noch allzugerne be-/verhindert, verschlossen und ausgeschlossen, bis zur gegenseitigen Tötung (siehe oben). Statt die aktuellen Ergebnisse zu nutzen, zumindest Allen öffentlich zu machen (DaZwischen-Netz, BILD, Tagesschau, Handzettel für jeden Haushalt, ...), sie vorzustellen, zu erklären und abzuwägen, wird verheimlicht (nur in "Fach"-Zeitschriften) und unterdrückt, wegen ökonomischer "Zwänge" und wegen Kontrollverlust (Na Super! Was wird da wohl kontrolliert? Na, die Beibehaltung des LEID, denn, die FREUDE kommt ohne Kontrolle aus. Aber weiter), bis zum Sterben von vielen Lebewesen.

Heimlichkeiten und Grüppchengetue noch und nöcher und das alles nicht zu Unser Aller Nutzen, sondern fast immer zum Schaden der Mehrheit, zum Schaden der UmWelt, denn diese beständige Verweigerung neue Erkenntnisse in das aktuelle Geschehen einzubeziehen, und die Heimlichkeiten und starken Gruppenidentitäten (Familie, Stammtisch, Geschlecht, Nationen, Religionen, Kontinente u.ä.), diese ganze Ge-/Verschlossenheit, behindern Uns jeweils Alle und sie nutzen keiner Gruppe. Die einen überfressen-s ich bis zum Platzen und die anderen verhungern in ihrer Ausschliesslichkeit.

Das nur mal kurz geschrieben, worum es mir hier geht: um glasklare, nachprüfbare und wahre Erkenntnis und um deren Umsetzung, in einem von Uns Allen verantwortlich gewählten Sinn. Uns Alle, ist zuerst mal nur das Mensch - so egoistisch bin auch *ich -, aber im weiteren, wenn Wir Wege und Möglichkeiten gefunden haben, gilt es auch die Mit-Lebewesen miteinzubeziehen, dann sind es auch ALLE MitLebenwesen.
Sie können mich ruhig für bescheuert halten, gerne.
Alles noch etwas schludrig ausformuliert und ungenau, aber das wird schon noch.

Danke und noch einen schönen Tag.

PS: Noch ein paar Blog-Zahlen vom 22./23. Oktober 2013, von 12:00 - 12:00.

Danke.

Freitag, 11. Oktober 2013

Vernunft-Folgen

Also heute, in 06.03.2023, finde *ich diesen Beitrag unvernünftig irgendwie unpassend, am liebsten würde *ich es löschen, aber es ist passiert, die ganze Rechthaber- oder Besserwisserei. Furchtbar. Statt herauszuheben und dem fast voll zuzustimmen, was unten, über *meinen Einlassungen steht, bin *ich voll stahlnervig reingegrätscht. Aber bitte, und es ist nicht verbessert, oder erneuert: 


Das folgende Beitrag ist eines der ersten (04/2012) aus der SprechLichtung und ist bereits 100 mal aufgerufen worden. Das ist zwar kein Rekord, der liegt bei knapp 500 Aufrufen (Schwindende Sprachen ...), ist aber auf jeden Fall eine Erneuerung und Erwähnung wert, weil der Rekord (498) eher dadurch zustande kommt, weil in dem Beitrag ein paar Bilder von Wassily Kandinsky eingeflochten sind und weniger durch meine Sätze darin. Ist so, muss ich hier neidlos anerkennen.
Das Beitrag, das ich nun noch einmal in etwas aufgehübschter und aktualisierter Version vor mich und Sie hinstelle, ist immerhin 100 mal aufgerufen worden, auch (auch!) wegen meiner Sätze darin, und das ist doch schon mal was.

Ab hier:
Ein Thema, das mich sehr persönlich betrifft, ist die UnGleichwertigkeit in der Bewertung und Betrachtung von sehr wohl gleichwertigen Grössen und Bereichen; und zwar sowohl in ein-Es Selbst, als auch bei gesellschaftlichen Belangen.
Als Beispiel: Wie geht ein-Es mit den sehr persönlichen körperlichen Bedürfnissen um, also trinkt Es ausreichend WASSER, isst Es ausreichend Vitamine, Mineralien, Kohlehydrate, Fette ..., wird die Haut ausreichend gepflegt und auch mit Streicheleinheiten versorgt und und und etc. pp?

Und darauf aufbauend, wie geht die Gesellschaft im mit-Einander um, Wir also Alle gemeinsam, wie behandeln Wir Fremdheit/Anders-Sein, Buntheit, Vielheit, Eigenheit, Privatheit, Ausgelassenheit, wie regeln und gestalten Wir die Infrastruktur der Gesellschaft, also Strassen, Kanäle, Leitungen, Ein-/Verkauf, ErLebeWesen- und Waren-Transport, Behörden, Polizei, Militär, Parks, Wälder, also alles Das worin, worauf und womit WIR Alle erleben?
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Max Beckmann, "Mondlandschaft"
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Hier ein Auszug aus dem FAZ-Blog «Deus ex Machina», mit dem Beitrag: "Pro-Ana-Blogs: Anleitung zum Unsichtbarsein".
»Nutzerinnen und Nutzer dokumentieren psychische Leiden auch öffentlich in sozialen Netzwerken. Die Plattformen müssen nun Wege finden, mit Fotos, die Selbstverletzung zeigen oder zur Magersucht anspornen sollen, sensibel umzugehen. Denn, das Netz durch ihr Löschen von den Bildern zu bereinigen, hilft Betroffenen wenig.
Das Netz soll ein Ort der Freiheit sein, doch in der digitalen Welt erfahren Nutzerinnen und Nutzer immer wieder, dass ihre persönliche Freiheit beschnitten wird: durch Äußerungen anderer User und durch Inhalte, die im Internet miteinander geteilt werden. In Communitys gibt es verschiedene Ansätze dafür, das Dasein im Netz füreinander so zu gestalten, dass diese Orte den Anforderungen an einen selbst erwählten Freiraum gerecht werden. ...
Die Sisyphusarbeit, Nutzerinhalte aus dem Netz zu entfernen, die psychische Leiden sichtbar machen, mag politisch korrekt erscheinen, sie hilft den Betroffenen jedoch wenig und wird Neuerkrankungen kaum verhindern können.
Denn es ist nicht das Netz, das krank ist und krank macht, es sind nicht die bloggenden Bulimiker und ritzende Teenager, die verrückt sind. Bilder, die zum Hungertod inspirieren sollen, geht eine Wirklichkeit voraus, die zum Kranksein und Kotzen inspiriert.«

darauf schrieb Oliver-August Lützenich:
Auch darum geht es doch in der Transparenz-Debatte.

Wie weit "zensieren" wir Menschen in und um Uns Selbst, was blenden Wir aus, weil es vermeintlich besser oder gar gesünder für Uns ist, wo schauen Wir wegg, weil es ebenso vermeintlich schlecht ist; und wo blicken Wir besser langsam genauer hin?

Die Armut/der Mangel (auch an Gefühl und Mit-Empfindung) einer grossen Menge Menschen, dadurch Verzweiflung, Teilnahmslosigkeit, Abschottung oder gewalttätige Auflehnung, Verwahrlosung, Unwissenheit, Demütigung, ...
Und auch der Reichtum von einer anderen - kleineren - Menge Menschen, in Wissen, Umsicht, Einfluss, Vielfalt (auch von Gefühl und Geborgenheit), Bewegungs- und Konsumfreiheit, Luxus, ...
Ich finde, die Zustände und Umstände in allen Richtungen und jeder Form sind für alle Mit-Menschen betrachtens- und bewertenswert, sie alle zählen ohne Zweifel zur menschlichen ErLebensWirklichkeit.

Insofern bin ich für jede Form der Transparenz.
Allerdings - und das ist für mich ganz wichtig: - FREIWILLIG, aber schon einfordernd!
Wie weit ein-Es das Einfühlen und -spüren (darin auch das Sehen), also die "Schleier" lüftet, muss jed-Es Selbst entscheiden. Allerdings sollte dabei klar sein und muss auch friedlich vermittelt werden, dass die Offenheit und Zugänglichkeit (Transparenz) ein (natürliches) gesellschaftliches Gebot ist.

Denn, soweit ich die Prozesse der Natur, also der Lebendigkeit, bisher verstehe, sind sie alle - auch - darauf angelegt: abgeschottete und verschlossene RaumZeit-Bereiche zu öffnen (also auch diese "Grenzen" zu überwinden, wie Wir das mit allen anderen Grenzen längst und intensivst tun; in jeder Art des Forschens), zu erkunden und zugänglich zu machen (das ist eine der Ursachen allen Fragens und Forschens).
Die Privatheit und Geheimniskrämerei ist - dann - kein Thema mehr, wenn Alle Menschen das Gebot der Wahrhaftigkeit und Verantwortung leben. Davon sind Wir noch ein ganzes Stück entfernt, aber die Richtung stimmt. Denn die Frage für *mich hier lautet mehr und mehr: Was "schützt" die Privatheit und Geheimniskrämerei?

Was wird da geschützt? Braucht das private DaSein des Menschen diesen "Schutz", und vor Was braucht ein-Es diesen Schutz?
Bisher ist es wohl so, dass das eine Mensch vor das andere Mensch[en] geschützt werden muss, weil ... Na, Sie [er]finden bestimmt ein paar Gründe dafür.
Und wenn Sie diese zusammengestellt haben, dann wissen Sie über-s ich Bescheid, oder? 
Dann wissen Sie, wie wir Menschen auf ganz natürlich Art (im) miteinander umgehen. Und dann wissen Sie auch - vielleicht? - wie Wir mit-Einander umgingen, wenn Wir in Freiheit mit-Einander umgehen werden, also ohne diese bisher völlig natürlichen Grenzen und Mauern und Zäune und Ein- und Ausschliessungen, die bisher unsere Privatheit "schützen" müssen. Alles ganz natürlich. Kein VorWurf!
Aber ist das der letzte Schrei?

Deshalb bin ich sicher, dass Wir mit einer allgemeinen Besserstellung und Ausstattung aller Menschen, also einem - solidarischeren Wettbewerb (SolidarKapitalismus?) -, -> das ist die Voraussetzung <-, die Transparenz verbessern und damit auch die (Selbst-)"Zensur" in alle Richtungen vermindern.

Dann ist - da bin ich sicher -, auch kein Mensch mehr gezwungen, mitten im Überfluss zu kotzen und zu hungern. Das ist, wie Vieles andere auch, für einen mitempfindenden Menschen beschämend. 
Dieses Verhalten zu verändern, dafür lohnt der Einsatz für ein Mehr an Transparenz, Gleichwertigkeit und besserer Ausstattung in und zwischen den Menschen.
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darauf ein MitKommentator @
ThorHa, 02. April 2012, 12:52:

@Oliver-August Lützenich - "Dann ist, da bin ich sicher, auch kein Mensch mehr gezwungen, mitten im Überfluss zu kotzen und zu hungern."

Nicht sehr wahrscheinlich. Der Mensch ist so beschaffen, dass manche immer einen Grund zum Unglücklichsein finden, manche manchmal, manche selten. Völlig unabhängig von der Beschaffenheit der Welt. Denn unsere Bedürfnisse, Träume und Wünsche sind immer grösser als die Mittel zu ihrer Befriedigung.

Gruss, Thorsten Haupts
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weiter Oliver-August Lützenich:

Das folgende ist Philosophie, aber es ist trotzdem von dem Thema des Beitrags und den Kommentaren dazu inspiriert. Philosophie ist vorwiegend Fragen.

Das Geist aus der Flasche, das Gott aus der Maschine, der Verstand aus dem Körper. Kann es sein, dass die Vernunft gerade aus dem bisherigen Behältnis heraus möchte?
Dass das Bewusst-Sein, in dem Körper, das es nun schon länger bewohnt, inzwischen leidet?
Ist das Körper (Sie + Er + ? = Es) für den Verstand ein Gefängnis, eine Engstelle, aus der das Geist langsam aber sicher auswandern möchte?

Kein Organ verbraucht prozentual und anteilig soviel Energie/Kapital, wie das Gehirn des Menschen; die Gehirne anderer Tiere begnügen sich mit einem geringeren Anteil am "erwirtschafteten" Gesamthaushalt.
Das Mensch ist bisher der Vernunft ein guter Wirt gewesen, auf Dauer jedoch ist das Mensch vielleicht zu unflexibel und zu schwach, um dem Reise- und Forschungswilligen Bewusst-Sein weiterhin ein gutes und dienliches Zuhause/Gehäuse zu bieten. Ist das so?
Das Mensch kommt auch mit weniger Verstandes-Kapazität in der Lebendigkeit zurecht, das Vernunft jedoch braucht ein stärkeres und flexibleres Gehäuse, als es ein rein fleischlicher Körper noch bieten kann.

Ist das Science Fiction oder gar Unfug?

Und was hat das mit Magersucht zu tun?

Ein wenig Spekulation ist dabei erlaubt.

Aber Nein, bestenfalls am Rande und nur als leises Symptom für die Auswanderungs-Bemühungen des Bewusst-Seins (soviele Bezeichnungen für eine KörperLeistung!), aus der bisher wohligen und wärmenden Hülle.

Die Sonne bietet fast(!) unbegrenzte und leichte Energie, Quantenprozessoren sind (wenn ausgereift) ebenso leistungsfähig aber wesentlich unabhängiger (als die irdisch-mondlichen biologischen Anforderungen, als die sind: geringer ErLebenszyklus, eingeengte Wahr-Nehmung, körperliche Kontroll- und Steuerungs-Pflichten, Erdgebundenheit), als das Bewusst-Seins-Organ Gehirn, und nicht-zellulare Gehäuse sind wesentlich stabiler, stärker und wesentlich weniger (Krankheits-/Leidens-) anfällig; auf das bisschen Freude und Glück, das darin auch enthalten ist, kann das forschende Geist doch verzichten, oder es findet und erweitert diese sogar noch mehr in anderen Formen.

Was also hält das Vernunft, bei diesem Stand der Tatsachen noch zurück im Menschen?

Und was hat das mit Anorexie zu tun, und mit den m[it].a. von @ThorHa in Wirkung und Ausprägung angezweifelten gesellschaftlichen und innermenschlichen Problemen?
Alles.

Das Vernunft, das Verstand, das Bewusst-Sein, der Geist, die Cleverness, der Grips, die Neugier, das Interesse, das Hirn schaut oft fassungslos im direkten (Körper) und weiteren In- und Umfeld umher, was so alles krankt und schmerzt und getan werden muss, um das bisschen Erkennen und Begreifen zu gewährleisten!?

Also, versetzen Sie-[da]s ich doch mal kurz in den Zustand körperloser Folgerichtigkeit (Logik) und stellen die Frage: Wollen Sie weiterhin Körperlich sein?

Tja, da vergeht ein-Es der Hunger, auch wenn dafür noch andere Gründe dazu kommen, eines ist klar, je mehr Verstand, umso Fassungslos. Oder?

Und das schreibt ein Körper!
Ein Körper, das den Verstand, das ein-Es auch ist braucht, fördert, fordert und mindestens so gerne hat, wie die rechte Hand, die Es auch ist, oder ...

Deus ex Machina? Nein.

Aber: Mehr Vernunft in Alle Körper. Damit wäre uns Allen geholfen.

Wie bekommen Wir das hin?

------------------------------------Ende FAZ-Blog-Beitrag------------------------------

Und dabei ist mir vollständig bewusst, dass das DaSein und damit dieses Universum und darin auch Wir irdischen Lebewesen, ohne das unbewusste, völlig unlogische und total schweigende Etwas (Materie, Körper), das in das RaumSZeit steckt - und das auch (meist?) chaotische und zufällige Ereignisse, Zusammenfügungen und Richtungsänderungen produziert -, nicht wären.


Fazit: Ohne Extreme, ohne Verweigerung, ohne Zufälle, ohne Unberechenbarkeit gibt es keine Lebendigkeit, wie Wir sie sind und erleiden, sowie erleben.

Aber muss soviel davon DaSein? Soviel Un-.

Da ist dann wohl die Frage: WieViel Weitblick, Umsichtigkeit, Folgerichtigkeit und Verantwortung erträgt das DaSein?
Und wieViel Zufälligkeit, Hartnäckigkeit, Dumpfheit, Verkrampftheit, Bockigkeit, Gewalt, Hass und sonstiges Leiden -->MÜSSEN<-- Wir unbedingt beibehalten, damit das UnGleichgewicht der Lebendigkeit erhalten bleibt?

Im Zweifel für das An-/Begeklagte?

PS : Die Blog-Zahlen vom 11.10.2013.

Danke.

Freitag, 6. September 2013

GrundForderung Nummer Eins

Den Beitrag unterhalb des Vorworts habe ich am 27.09.2012 in der SprechLichtung eingestellt, als Abschieds-Be- und Erkenntnis von einer regel-mässigen "Tätigkeit" in den Blogs der FAZ.

VorWorte.
Da ich ja langsam nach und nach, je nachdem, ob mir etwas neues dazu einfällt, oder wenn es gerade vom RaumZeit-Punkt passt, die Beiträge aus der Aktualität der SprechLichtung hier in meine Verantwortungs-Box einstelle, je nachdem, ob die Beiträge die Erträglichkeits- und die VerträglichkeitsPrüfung mit dem Anspruch dieses Blogs erwiesen hat und die sind ja nun relativ niedrig, eines der Kriterien lautet ganz einfach:
Vermeide Schmerzen bei jeder Bewegung. 

Und mit einer Bewegung ist vom Denken bis zum Saugen eines "schwarzen Lochs" ALLES gemeint, was von einer Position zu einer nächsten wandert oder den Inhalt seiner Position umgeändert hat.
Vermeide Schmerzen bei jeder Bewegung.

Ist eine der einfachen GrundForderungen an Oliver-August Lützemich-Selbst, und es ist ja klar, dass *ich die UmWelt in diese GrundForderung einbeziehe, denn schliesslich erLebe *ich darin, wirke *ich darin und wird daraus/darin auch auf *mich eingewirkt, schliesslich gibt es im DaSein keine abgesonderten unzugänglichen Bereiche, auch die "schwarzen Löcher" sind zugänglich und geben auch ab, wenn auch manches indirekt, und *ich bin nun weit weit weit von einem schwarzen Loch entfernt, was ich einsauge, gebe ich in vollem Umfang wieder nach DrAussen ab, *mir ist einfach nicht danach, irgendetwas für-m ich zu behalten. Nein, warum auch, solange *ich diesen Grundsatz befolge, ist das doch in Ordnung und die Leses entscheiden mit. Was Sie nicht lesen möchten, wird einfach ignoriert, ob es *mir wichtig war und ist oder nicht, das ist Autonomie, das musst-e als Schreiberling erst mal ertragen, dass diese Mit-Menschen und im kleinsten auch die Mit-Leses anders entscheiden, als *ich entscheiden würde. Da kommt schon auch immer mal - zumindest am Anfang -, die Frage auf: Wie können Die nur? Das ist doch wichtig, da müssen Die doch hinlesen? Tun Sie aber nicht, nicht immer, weil Sie Alle anders sind, und *ich da auch erst mal lange in der Kinderfalle gesteckt bin, und fühlte, was ich wünschte muss doch geschehen. Bis ich das Verantwortung entdeckt habe und auf Das stand davon nichts drauf, dass ein-Es hier das Sagen hat und alle Ander-Es müssten brav folgen, nee, auf das Verantwortung habe ich mit anderem den Satz gefunden: Vermeide Schmerzen bei jeder Bewegung.


Vermeide!
Ich dachte Anfangs auch zu dicht, zu eng und hielt das "Vermeide" für "Keine!", aber dann spürte ich genauer hin und bemerkte, dass es ohne Schmerzen oft nicht ging, denn die Überwindung der Trägheit - und die ist nun mal eine ALLEM zuGrunde liegende "Kraft" - verlangt diese Schmerzen als Tribut für jede Erhebung aus der Trägheit und jede Bewegung darin -.

Darin ist die Trägheit bis zum Äussersten beharrlich: ohne Schmerzen gibt es KEINE Bewegung. Sie brauchen nur ein wenig herumzuspüren oder auch in das Selbst hinein zu fühlen, dann vermute *ich, würden Sie vielleicht auch erkennen, was *ich [er-?]gefunden habe, in der Verantwortung drinn: Nur immer der Dauer einer Generation wird dem ErLeben das bewegen leichter gemacht, ab dann wird zurückgezahlt was vorher leicht gemacht wurde, mit Schmerzen.

Auch das Sterben wird dieser Jugend leicht gemacht, je jünger je leichter wurde gestorben, so war das bisher, aber genug davon, sonst quatsche ich noch den ganzen Beitrag zu, den ich hier eigentlich nur ganz harmlos ankündigen wollte.
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Wirklicher Mangel,
oder konstruiert?
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Ab hier nun der Beitrag vom 27.09.2012:

Am gestrigen Beitrag habe ich inzwischen so viel geändert, dass ich ihn heute noch einmal und mit neuem Titel versehen einstelle, denn auch der hat mir nach ein wenig nachdenken und einer Nacht schlafen nicht mehr behagt. Der Begriff "Zukunft" ist inzwischen so ausgeleiert, wie der Begriff Liebe und somit eigentlich für Alles zu gebrauchen. Zwar schaue ich sehr gerne Science Fiction, aber ich weiss nun schon ziemlich lange, dass dort zwar von Zukunft geredet, geschrieben und dargestellt wird, aber nur Gestern, - bestenfalls Heute und allerbestenfalls ein paar winzigste Spritzer guter Ideen von einer möglichen und besseren Veränderung, für eine noch zu erlebende und zu erleidende RaumZeit-Phase - vorhanden ist, drinnen steckt. Somit ist die Zukunft von Heute, aber meistens doch noch von Gestern. So wie dieser Beitrag von Gestern, Heute nun fast ohne Zukunft war, oder so...?

Folgendes schrieb ich Gestern und fügte einiges Heute hinzu:

Gute Gewohnheiten soll ein-Es ja möglichst nicht ändern, ausser, sie behindern noch gutere, oder? In diesem Sinne habe ich meinen fast täglichen Blick in die FAZ-Blogs Heute beendet, um mich endlich auch mit dieser nun verfügbaren RaumZeitSpanne dem Schreiben eines Theater-Stücks zu widmen. Immer wieder suchte ich dort die Ablenkung und die Flucht, um nicht schreiben zu "müssen". Müssen? Möchte ich nicht? Doch, schon, aber, die gute Gewohnheit ... einfach sterben zu lassen, sterben? Naja, gut, dann eben aufzugeben, wenn das nun mal weniger dramatisch klingt. Traditionen aufzugeben ist dramatisch, auch Oliver-August Lützenich weiss selbstverständlich, wie schwer das Neue fällt, oder auch, wie leicht das Neue wieder hinunter fällt, während das Alte noch oben steht und nicht so leicht fällt, fallen will, wie das Neue schwer fällt. Ach, was solls, irgendwann kommt der Augenblick der Kraft und das Neue wird hoch gehoben, koste es Kraft, wie es wolle und nun fällt eben das Alte leicht hinunter. Lange Sätze kurzer Sinn: Abschied fällt schwer. Zum zweiten mal nehme ich eine Auszeit von der Fremd-Bloggerei.

Da auch dieser letzte Blog-Dialog ein interessanter und anregender war, stelle ich ihn auch Hier ein. Es ging eigentlich um die Gesichtserkennung von facebook, die nun vorerst eingestellt wurde, mäanderte dann aber, auch durch mich, in eine eher zukünftige Betrachtung. Aber Sie wissen ja, dass ich das nur zu gerne mache.

Hier die Adresse des FAZ-Blog-Beitrags: 
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Welchen Weg nehmen Sie?
Aber keine Bange, da vorne ist ein Brücke,
Sie können also auch noch später um-entscheiden.
Park an der Böcklerstr. / Erkelenzdamm
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Oliver-August Lützenich, 24. September 2012, 22:10


Früher hiess es bei einem Kreditkarten-Unternehmen: Ich zahle mit meinem "guten" Namen. Was damals noch ein dummer aber eingängiger Werbespruch war, ist heute bei vielen Netz-Unternehmen Wirklichkeit geworden. Mensch zahlt mit seinem Namen, ob gut oder schlecht, ist dem Netz egal, mehr noch, Mensch zahlt mit seiner blossen Anwesenheit: Riesige Server-Farmen und jede Menge Soft-Power. Aber Mensch zahlt nicht gerne, schliesslich wachsen auch die Äpfel, ohne dass Eines dafür geleistet (eingezahlt) hat. Aber das war ganz früher. Ich fange noch mal an, Mensch zahlt nicht gerne, für eine Leistung, die Es nicht ganz überblickt, die also fast im Geheimen abläuft. Daher vielleicht die Aufregung, um die Netz-Unternehmen und nicht nur die. Ich habe früher auch jede Menge Automaten und sonstige Gerätschaften aufgeschraubt und auseinander genommen, um das "Geheime" zu ergründen: das nenne ich Lebendigkeits-Lust, Andere mögen es die natürliche Neugier nennen. Heute nehmen Wir langsam aber sicher das Netz auseinander. Die Unternehmen sind Uns zur Transparenz verpflichtet. Was nehmen Sie von Uns und was erhalten Wir dafür als Leistung?

Ich bin mit den technischen Entwicklungen einverstanden, bis hin zum "gläsernen" DaSein, also dem vollkommenen Einblick in Alles, was ich wo tue, wenn das für Alle anderen auch gilt, also für Herrn Zuckerberg, Herrn Brin, Frau Merkel und Herrn Obama und Sie und all die Anderen Milliarden Netzteilnehmer in den vernetzten ErdBereichen; denn die Nicht-Netzteilnehmer in den weniger vernetzten ErdBereichen werden Wir wohl erst langsam einbeziehen können. Aber irgendwann, kann ich dann Jedes JederRaumZeit finden und erfahren, was Es wo gerade so macht. Die Privat-Sphäre geht dann unter die Haut, in die Haut. Dort ist sie bestens aufgehoben, bis Wir auch dafür technische Gimmicks erfunden haben.

Was dies für Science Fiction hält, braucht vielleicht eine neue "Brille", vielleicht die neue von Google? PrivatSphäre und sonstige Versteckspielchen sind ein Auslaufmodell, aber Wir laufen ja öfter noch gerne in Auslaufmodellen herum, anstatt die Vorteile des Neuen zu nutzen. Aber ich gebe zu, um das nutzen und geniessen zu können, braucht es auch eine gesellschaftliche Erneuerung, also mein Rat: zieht mal langsam die Demokratie und die ganzen -ismussen aus und schickt sie durch die Bio-Entsorgungs-Anlage. Es wird zu Unser Aller Nutzen sein, jedoch ich weiss auch, da "steht" noch die Riesen-Angst davor. Aber vorerst genug des Deus ex Machina, was Wir eindeutig mehr brauchen ist Deus in Machina, wenn mit Deus die Logik und die Vernunft gemeint sind.

Marco Settembrini di Novetre, 24. September 2012, 23:03
@Oliver-August Lützenich: So ganz vermag ich Ihre Zuversicht nicht zu teilen, dass die Vorteile des Neuen überwiegen werden. Selbst dass uns Privatsphäre noch unter der Haut dauerhaft erhalten bleibt, scheint mir nicht gottgegeben, wenn ich mir die technologische und neurowissenschaftliche Entwicklung der letzten Zeit so angucke und in die nahe Zukunft extrapoliere. Auch sehe ich - bei allen Unzulänglichkeiten des bestehenden politischen Systems - nicht so recht die Alternativen, die mich dazu bringen könnten, die repräsentative Demokratie hier und heute zum Auslaufmodell zu deklarieren. Kurz gesagt: Mag sein, dass da hinten irgendwo das gelobte Land kommt, in dem die Innovationen wirklich zu aller Nutzen sind, aber es wird uns nicht in den Schoß fallen. Wir werden es womöglich erkämpfen und dann auch verteidigen müssen gegen Totalitarismen, die wir hier und heute nur bruchstückhaft erahnen können.  

ThorHa, 25. September 2012, 11:13
@OAL: Ihre positive Sicht auf den gläsernen Menschen wird die Wohlhabenden und Mächtigen freuen. Die bezahlen für ihre Scheintransparenz Imageberater und nehmen im Gegenzug das freiwillige Nackigmachen ihrer Mitbürger gerne mit - je mehr ich über Menschen weiss umso einfacher sind sie manipulierbar.
Gruss, Thorsten Haupts

salonsurfer, 25. September 2012, 14:18
@ Meister Lützenich
Der Mensch ist sich selbst der größte Feind, wenn er Macht und Herrschaft keiner Kontrolle unterwirft. Auf einen arabischen Frühling kann auch ein blutiger Herbst oder Winter folgen. Zuviel Wissen in falschen Händen birgt ein Risiko für Webnutzer, die den Verlockungen der Gratiskultur nicht widerstehen können. Schon in der Schule sollte vermittelt werden: Der PC ist nur ein weiteres Werkzeug zur Aneignung von Wissen und zum Austausch von Informationen jeglicher Art.
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@ThorHa
Stimme ihnen zu - der sogenannte mündige Bürger ist auch hier gefordert.

Oliver-August Lützenich, 25. September 2012, 14:31
@Marco...: In japanischen und US-amerikanischen Labors werden gerade Nano-Sensoren entwickelt, die so fein "geeicht" sind, dass sie auch KleinstMoleküle ermessen (erschnuppern) können, vielleicht sogar bald schon einzelne Atome. Je mehr speziell geeichte Sensoren sie in einen SpürKopf packen, umso genauer und umfangreicher ist damit das Messergebnis und der Messumfang. Und diese Spür(Mess-)Köpfe sind winzigst. Bald sind damit alle Moleküle und Molekülverbindungen in einer näheren und ferneren Umgebung zu erkennen, zu gewichten, zu bewerten und sogar zu lokalisieren (Herkunft). Und jetzt kommen die Smart-Phones ins Spiel; so einen kleinen SpürKopf aufgesteckt und Eines kann genau erkunden, was Es ausatmet und ausdünstet; Es bekommt genau angezeigt, was Es wann und wieviel getrunken und gegessen hat und, noch besser, was es gerade fühlt, in welcher Laune Es ist. Da, wie Sie wissen, auch die Gefühle über Moleküle und Molekülgruppen vermittelt werden, die natürlich auch nach Aussen transportiert werden, über den Schweiss und den Atem. Das haben Sie, @Marco ..., ja bereits angeschrieben. Selbstverständlich kann damit auch Jedes, Jedes Andere genau ermessen, in Zukunft werden sich also so nette Fragen, wie: Wie geht es dir?, wie war dein Tag? Was hast/haben Du/Sie so gemacht? und noch einige mehr, erübrigen, dazu schaut Eines nur noch kurz auf sein Display. SmallTalk ade. Macht Ihnen das Angst? Dann ist die Frage, auf was legen Sie mehr Wert, auf Misstrauen, oder auf Vertrauen? Vertrauen, welches durch die wahrhafte Erkenntnis und die Aufrichtigkeit wächst und nicht durch Versteckspiele und Heimlichkeiten. Das gilt ganz besonders erst einmal für Jedes Selbst, die alte Frage: Was und Wie bin ich? Was die nicht stellt oder stellen mag, hat freilich Angst vor und bei der Erkenntnis. Doch was ist "Menschlich"? Ein befangenes und unwissendes, fremdgesteuertes Tier zu bleiben, oder doch eher ein Lebewesen der Aufklärung, der Unbefangenheit und der Verantwortung? Unsere Forschung zeigt in die Richtung: Vertrauen, Befreiung und Verantwortung durch Erkenntnis; der Glaube zeigt zurück in Richtung Tier. Ich persönlich gehe lieber voran, wegg vom Tier-Sein, diese Richtung ist mir lieber.
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@ThorHa: Sie gehen noch davon aus, dass nur immer einige Wenige, vielleicht die sogenannten "Mächtigen", die Erkenntnisse nützen können und diese Offenheit immer den OhnMächtigen abfordern, aber Bitte schauen Sie doch, als geschichtsbewusster Mensch mal nur ganz kurz in die Vergangenheit und dann wieder in die heutigen Medien. Was wussten die Menschen früherer Epochen voneinander, auch von den "Mächtigen", und was wissen oder können Wir Heute voneinander wissen, auch von Obama, Merkel, Zuckerberg ... Selbstverständlich ist mir klar, dass diese Werkzeuge der Erkenntnis auch von und für ALLE genutzt werden und somit jegliche Fremdsteuerung und -bestimmung auflösen werden. Das ist doch längst der Weg. Aber ich bin doch nicht naiv, deshalb weiss ich, dass dies auch umfangreicher gesellschaftliche Veränderungen bedarf. Davon schrieb ich im obigen Kommentar. Um diese für mich zu formulieren, werde ich von meinen Kommentaren hier Abschied nehmen. Danke fürs hinlesen. Schön war es mit Ihnen Allen. Servus!

Marco Settembrini di Novetre, 25. September 2012, 15:34
@Oliver-August Lützenich: Mag sein, dass Medien und vor allem das Internet die die Informationsasymmetrie etwas zu unseren Gunsten abgemildert haben, aber im Großen und Ganzen ist es doch immer noch so, dass der größere Erkenntnisgewinn da zusammenkommt, wo die Datenströme tatsächlich zusammenlaufen, und gemessen an den Gewinnen, die mit der Auswertung realisiert werden, werden wir alle, die wir mit unseren Schufa-Scores, Konsumprofilen und was weiß ich noch alles dazu beitragen, mit ein paar Glasperlen abgespeist. Vertrauen, das auf totaler Kontrolle beruht, ist kein Vertrauen, das diesen Namen verdient. Sondern nichts als totalitärer Konformitätsdruck. Ohne eine Rest Unsicherheit kann es kein Vertrauen geben, sondern nur erzwungenes Funktionieren. Ich möchte Ihnen in diesem Zusammenhang den Roman "Corpus Delicti" von Juli Zeh ans Herz legen. Da wird sehr anschaulich beschrieben, wie eine an sich wohlmeinende Transparenzgesellschaft, die vor allem die Gesundheit ihrer Bürger im Sinn hat und deren Ernährung und Stoffwechsel permanent überwacht, zwecks Systemerhalt irgendwann in eine repressive Diktatur umschlägt, allein um das System zu stabilisieren, das durch einen nicht so recht vorhersehbaren Grenz- und Präzedenzfall plötzlich in Frage gestellt wird. Für mich ist dieser Roman sio ziemlich das wichtigste Buch, das mir in den letzten Jahren in die Finger kam, und es hilft Ihnen vielleicht auch zu verstehen, wo ein paar strukturelle Hindernisse liegen auf dem Weg in die schöne neue Datenwelt, in der wir alle gleichermaßen von den Rationalisierungsgewinnen und Erkenntnissen profitieren. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen beim Ausformulieren Ihrer Gedanken und würde mich freuen, wieder von Ihnen zu lesen.

Oliver-August Lützenich, 25. September 2012, 22:31
@Marco ...: Blöd gelaufen, für mich:-), ich hätte nicht mehr hier reinschauen dürfen, aber ich konnte nicht anders, dann kann ich aber auch noch auf Ihren Beitrag antworten. Das Buch von Frau Zeh habe ich gelesen. All diese Gedanken, auch die von Herrn Haupts gehen von einer Gesellschafts-Ordnung ähnlich der heutigen aus. Von einer mehr oder weniger pyramidisch strukturierten Menschheit, mit nur scheinbarer Rechts-, Stimmen- und WahlGleichheit, mit Klüngelwirtschaft (auch Korruption genannt) und völliger UnGleichheit menschlicher Lebensverhältnisse, annähernd festgefroren in sogenannten Nationalstaaten oder auch in mässig akzeptierten Staatenbünden. Davon gehe ich in meinen Betrachtungen nicht mehr aus. Diese traditionellen, auf unseren tierischen Wurzeln strukturierten Gesellschaften (Sie können das gerne bei Frans de Waal nachlesen), sind nicht mehr mit Unseren Erkenntnissen und Unseren technischen Entwicklungen zu vereinbaren. Sie sind vor allem nicht mehr mit Unserem Selbst-Verständnis und Unserer stetig wachsenden Fähigkeit des Mit-Empfindens (Empathie) und sogar des Mit-Gefühls vereinbar. Wie lange wollen Wir noch weggspüren (darin auch das sehen) während um Uns Europäer herum Millionen Mit-Menschen ausbeuten und ausgebeutet werden, terrorisieren und terrorisiert  und betrogen und belogen werden, oder gar zu Hunderttausenden verhungern? Hauptsache Uns Hier gehts gut? Nein, die wachsende Fern- und Umsicht jedes einzelnen Menschen verlangt und gebietet den Abbau der traditionellen Herrschafts-Verhältnisse mit einem winzigen "Oben" und einer riesigen Masse von "Unten" und das schöne ist, die Technik macht es möglich, Unsere Erkenntnisse ermöglichen eine bessere Bildung, schnelleren Kontakt, ganz andere Entscheidungs-Strukturen, eine völlig anders aufgebaute Versorgung mit ALLEM, was für Uns und auch für die Mit-Lebewesen nötig ist, neue Nahrungsmittel, neue Bekleidung, neue Behausungen, ohne jeglichen Verlust für Einzelne. Wenn Wir die Erkenntnisse nutzen, stehen Uns Energie und Rohstoffe im Überfluss zur Verfügung. Und nun lesen Sie diesen vorherigen Satz noch einmal und lassen ihn auf der Zunge zergehen; und? Jetzt seien Sie ganz Herrschafts-Tier und fühlen Sie in-s ich hinein. Was werden Sie fühlen, bei dem Gedanken, dass es keine Engpässe mehr gibt? Den Verlust von Macht, der Macht "über" Andere, denn Macht braucht Mangel. Und nun kommt die Kontrolle ins Spiel: Macht ist Kontrolle, Macht braucht Kontrolle. Und auch die Kontrolle von Anderen fällt wegg, wenn reichlich vorhanden ist. Wir brauchen keine Kontrolle, die ist zwanghaft, wie Sie ja erwähnten, Wir brauchen Verantwortung. Jedes erstmal für das persönliche Selbst und gleichermassen für die Mit-Lebewesen. Und um die zu erleben, müssen Wir einander von dem Mangel an Lebensnotwendigem und Lebenserfreuenden befreien. Wenn Sie die technischen und historischen Erkenntnisse auswerten, werden auch Sie bemerken, dass das die Entwicklung ist, die Wir nehmen. Pathetisch gesagt: auf diese Reise ist die Lebendigkeit geschickt worden. Noch, ist das Heute von Gestern, wollen Wir wirklich, dass das so bleibt und auch das Morgen von Gestern sein wird. Der Mangel in fast jedem Bereich ist künstlich, ist zwanghaft, bloss um Herrschaftsstrukturen zu sichern - denken Sie nur an die Millionen Tonnen Abfall, dabei fast überwiegend auch Neues und kaum gebrauchtes, egal was es ist. Die einzigen "Mängel", die ich kenne, sind die Grösse der Erde und die Länge der RaumZeit für ein Lebewesen, von der WEITE des Universums muss ich noch schweigen, obwohl auch die in diesem Sinne ein Mangel wäre;-).

Frage zum Abschluss: Warum sitzen weltweit Milliarden Menschen arbeitslos und ungefordert herum, obwohl es für ALLE genug zu tun gäbe, denken Sie nur an die fehlende Infrastruktur in Ländern wie Somalia, Kongo oder Afghanistan und und und. Und? Mangelwirtschaft. Weil angeblich kein Geld da ist, Sie zu fördern und zu bezahlen, deshalb werden Sie vom Arbeiten abgehalten. Dürfen nicht, weil Geld-Mangel. Ha ha ha! Echt, ich kann da nur noch lachen, da lassen Wir viele Mit-Menschen untätig herumhängen, oder mit einer Kalaschnikov herumlaufen oder lassen Sie verhungern, weil Geld-Mangel.
Was sagt Uns denn eigentlich, das Wir nur etwas tun dürfen - für Uns und für die Gemeinschaft -, wenn Wir dafür auch bezahlt werden? Aber gleichzeitig müssen Wir etwas tun, um versorgt zu werden: betteln, stehlen, sterben oder töten, kuschen, oder auch brav arbeiten, was die zivilere Variante ist.
Nochmal: Es gibt nur SCHEINBAR Mangel. Und dieses SCHEINBAR nützt immer nur Wenigen. Augen auf im Verkehr und beim Verkehr, aber bisher ist noch verkehrt.

Ein Eingeständnis: ich lerne das Selbst erst gerade mit und in Schmerzen. Die Vernunft ringt mit dem Gefühl (auch die Triebe) um Mit-Entscheidung während der Lebendigkeit (Verkehr), bisher hat noch jedes mal das Gefühl gewonnen, das Heute ist noch von Gestern. Danke für die Aufmerksamkeit.

Ende FAZ-Blog-Dialog
.
Kirchen"werbung" Heute.
Neben einer Kirche an der Annenstrasse.
Und, was alles so zum Götzentum zählt?
Gott, kann Mensch also nehmen?
Wie eine Ware. Ich kaufe Gott.
Vielleicht sogar umsonst?
Gott schaudert, wenn
es ein-Es gibt.
.
Kein-Es hat gefragt, wie ich darauf komme, dass der Mangel nur SCHEINBAR ist. Scheinbar stimmen dem Alle zu, oder haben keine Lust die Mangel-Tradition aufzugeben. Auch hat kein-Es beklagt, dass *ich dem Glauben die tierische Rückbesinnung anhefte. Auch da scheint es einen Konsens zu geben, oder es war nur zu aufwendig davon zu diskutieren, vielleicht auch zu abweichend vom anfänglichen Blog-Thema?

Aber irgendwie, werde ich den Verdacht nicht los, dass die meisten, eigentlich fast Alle Menschen, von den wirklich wichtigen und weitreichendsten Themen nichts wissen wollen und erst recht nichts davon diskutieren möchten. So nach dem Motto, auch von Herrn Haupts: "... bis dahin bin ich sowieso schon tot." (siehe u.a. den FAZ-Blog-Kommentar von @ThorHa vom 26. September 2012, 13:37, im obigen FAZ-Blog-Beitrag).

Deshalb werden fast alle wichtigen Themen und Entscheidungen verschleppt, verschoben (ins religiöse Jenseits? Ja, ja, das Glauben will eigentlich nichts wissen, obwohl Es vom Wissen immer mehr erhellt wird und dadurch auch wärmer wird. Das Wissen heizt dem Glauben ein!) und dadurch auch von ander-Es entschieden, u.a. vom DaSein, von der Natur als Ganzem, also Fremd und Allgemein und nicht von einer Einzelheit der Natur -> für diese Einzelheit der Natur. Aber vielleicht soll das ja auch so sein und bleiben?