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Dienstag, 17. Dezember 2013

Null-Druck-Material

Zügeln Sie bitte ihren Ernst.
Hier reitet die Lachhaftigkeit.
Geht noch weniger als 0 (Null)?
Die Meisten werden spontan sofort verneinen. Weniger als gar nichts, werden Diese spüren ist nichts drinn. Nur die Ökonomen werden leise lächeln und wissend den Kopf neigen und insgeheim die Schulden summieren, die ihre Bilanzen zieren. Hihihi, ja klar geht weniger als da ist und ein-Es hat, genau darauf sind doch die Banken und im weiteren die inzwischen ganzen VolksWirtschaften aufgebaut, auf Miesen, auf weniger als Null, auf Schulden. Und ich kann Ihnen da DrAussen schreiben, ach, das wissen Sie ja bereits genauso wie ich, Wir haben inzwischen Schulden angesammelt, in diesem kleinen Planeten-System, die kann ein-Es alleine gar nicht mehr aufzählen, soooo viele Nullen hängen da vor dem Komma oder dem Punkt drann, das kann ein Mensch nicht mehr [er]fassen.

Also: Geht noch weniger als 0?
Klar, es geht immer was, auch wenn Nichts mehr da ist, dann erfinden Wir eben etwas, BitCoins zum Beispiel, oder auch Goldpluffs oder von mir aus auch Stiebeldruggs, zwei Stiebeldruggs, ergeben dann 1 Goldpluff und schon gehts los, aus Nichts wird ruckzuck Etwas, vielleicht sind Wir - und damit meine *ich hier das gesamte DaSein - auch so aus dem Nichts gezaubert worden, manche PhysikEs behaupten das ja bereits seit JahrZehnten, und die MathematikEs geben Diesen dann auch gleich die entsprechenden Gleichungen an die Tafeln: 0 = Irgendwas. Muss ja nichts konkretes sein, so wie die Ökonomie ja auch eigentlich nichts konkretes ist. Aber wichtig. Und: Irgendwas <= (kleiner gleich) Null; ist auch Etwas und sogar besonders wichtig.  Oder liege ich da falsch?
Ja, bestimmt; und wie komme ich jetzt auf diesen Beitrag, aus der SprechLichtung, den ich Heute hier etwas modernisiert einstelle?

Ab hier: Der Beitrag war solala erfolgreich (< 100 Ansichten), mit dem Titel: Plasmatiker.
Ein Plasma ist ein unaufgeladener, weitgehend neutraler Zustand der Materie, also z.B. ionisiertes Gas, das sind GasMoleküle, die weitgehend von den Elektronen entzweit oder auch befreit sind. Materie, die aus der Form gerät, die die Stabilität verliert, die die Haut verliert und das fliessen beginnt.
Das Quark-Gluonen-Plasma (QGP) ist dann die völlige Auflösung jeder Form und Farbigkeit, Materie wird zum wabernden unsichtbaren ?
Kann ich Brei dazu schreiben? Denn ein Brei ist ja noch etwas Konkretes, für Uns Menschen sogar essbares, aber ein Plasma ist fast ohne Konkretion und ganz und gar nicht essbar, also würde die Metapher des Breis ziemlich danebengehen, eine falsche Vorstellung erregen.
Plasma, gerade das QGP ist pure Möglichkeit, ist Potential für ...; für eigentlich fast AllEs und All-Es, was wir Menschen uns so vorstellen können. Aus einem Plasma aus Wasserstoff- und Helium-Atom-Kernen und noch einer Winzigkeit Stickstoff-Atom-Kernen, mit einer enormen Menge an freien beweglichen Elektronen[-Energie], sind Wir entstanden, soweit so bekannt und mit Wir sind das gesamte Material gemeint, welches auch wir Menschen sind, und für Uns mit unseren Händen greifbar und mit unseren Augen sichtbar und mit der Zunge schmeckbar und mit der Nase riechbar ist.

Aber da ist noch mehr, mehr als Wir bisher ersinnen und damit auch einigermassen verworten können, was Wir vielleicht erfühlen und erspüren und davon beeinflusst und bestimmt werden, was aber noch im un-bewussten ist. Vielleicht? Ich bin kein Esoteriker, oder Mystiker oder gar Phantast. Wir sind eine sehr neugierige Lebensform, wir forschen und forschen und entdecken mehr und aufdecken noch mehr, was noch Momente vorher unbekannt und unfassbar und für viele sogar unvorstellbar war.

Das Plasma hat Form angenommen, Wir Erdmondlichen sind eine Vielfalt davon, Was weiss, was noch so Alles in den enormen WEITEN des Universums herum- und herausformt?
Plasma ist eine Übergangsförmlichkeit und nicht der Grundstoff, der Grundbaustein, besser: die Grundbestandteile der Wirklichkeit, genauer: der förmlichen Wirklichkeit.
Von den Uns bisher bekannten Plasma-Zuständen ist das QGP das Vielfachste, -> das Vielfachste deshalb, weil es die meisten Möglichkeiten zur Form- und Farbannahme enthält, es ist fast pures Materie-Potential ohne Einschränkung, fast ohne - denn die Einschränkungen kennen Wir noch nicht -. Die einfachsten Plasma-Zustände sind die von Gasen, also z.B. ionisiertes Argon-Gas.
Oliver-August Lützenich bin gebändigtes Plasma. Beschränktes Plasma.

Eine ZwischenIdee, oder auch ein Konzentrationsverlust, aber ich komme auf das Thema zurück, versprochen - verschrieben? -.
Immer wieder wird mir klar, dass die EsLebendigkeit im Grunde eine permanente Einengung ist, eine, die den Beschränkten, den Eingeengten versüsst wird, aber eben eine Spanne, eine Phase, Etwas mit Anfang und Ende, Etwas mit eingehegter Form und abgeregelter Farbigkeit.
DaSein ist gebändigtes SEIN.

Wissen die Leses, dass jeweils nur ein paar zehntausend Menschen den Alltag und die Grenzen des jeweiligen DaSein verlassen dürfen, um in die Weiten und Fernen ausserhalb der Haut zu fühlen und zu spüren (z.B. auch Denken), es ist stets nur einer ganz kleinen Anzahl gestattet, die Alltäglichkeit auszudehnen. Nicht zu verlassen, das geht nicht, aber die Haut ein wenig aus dem üblichen ins unübliche, ins unbekannte auszudehnen, wobei ganz klar ist, dass das Uns Allen möglich ist: Jedes Mensch ist die Fähigkeit dazu, aber die Fertigkeit ist jeweils nur wenigen gestattet.

Von diesen Wenigen, wäre *ich gerne Eines, ich versuche es gerade, aber ich tue es noch nicht, die Leses merken das, es bleibt beim Versuch, die Tat ist mir noch verwehrt, ich stuppse die Haut noch an, ohne sie wirklich in ein Ausserhalb, ein Jenseits, ein Unfassbar oder gar ein Unvorstellbar auszudehnen, und ich würde es auch nur gerne machen, wenn Alle mir dabei folgen möchten, ich bin so ein Vorsichtiger, ein Schüchterner, aber vielleicht ist das ja genau die Grundvoraussetzung dafür, denn ein Alpha-Irgendwas wirkt ja jeweils nur auf die Innenwelt einschüchternd und einhegend, dem Alpha fehlt aber jeweils der Mut zur Neuerung, bitte, zur wirklichen ErNeuerung!, nicht einer Revolution, also einem blossen Umkrempeln der gegebenen Verhältnisse, ein Schrank, der neu eingeräumt wird, die Hemden diesmal in die rechte Schublande und die Hosen weiter nach oben, oder so ähnlich, nur als unzulängliches Kurzfilmchen.

Alpha-Irgendwas ist für mich als Beobachter: Über-mut, und Sie wissen, der tut selten gut. Mir geht es um Mut, nicht Unter-mut, also Feigheit, mir geht es um den guten Mut, der mit gesättigtem Vertrauen durch reichlich erlebtes Fühlen und umfangreiches Wissen vom DaSein und aus dem DaSein und mit gedämpfter Angst, also mit Vorsicht, einfühlt und ausspürt und spekuliert.

Dabei bin Oliver-August Lützenich gerne "nur" ein Ζήτα (Minuskel: ζ), die Kennes in(mitten von) den Leses wissen, das ist der 7. Buchstabe des griechischen Alpha(na ja, ist halt so benannt)bets. Es steht in der Mathematik als Zeichen für die Riemannsche Funktion und in der Meteorologie für die Wirbelstärke eines Systems. Mir genügt es, das Siebte (ζ) zu sein, noch, aber ist Άλφα nur immer das Stärkste, das Bestimmende, das Andere »hemmende«, was es bisher ist, wenigstens so bezeichnet wird.
Meist natürlich - oder sollte ich "Selbst-verständlich" schreiben? -, die »Männchen« einer Spezies, seltener auch die »Weibchen«, bei Spinnen zum Beispiel. Das Stärkste hemmt die Schwachen, schüchtert sie ein, marschiert voran und stirbt im Kampf oder siegt, Alpha ist kämpfen, ich bin für Mut und Achtung, ich bin für das aufmerksame und respektvolle Erforschen des Bekannten und des Vielleicht.

Wie komme ich jetzt zum Plasma zurück?

Plasma ist Möglichkeit. Noch ungestalt und alle Farben.
Kennen Sie eine bereits bekannte aber noch anfängliche Technik: die 3D-Drucker?
Aus Masse Form gewinnen, aber anders, als Uns das bisher möglich war, also aus einem Block (Erz, Stein, Holz, ...) eine Form schmelzen, fräsen oder herausmeisseln, oder wie aus einem Rasierschaum- oder Sahnespender eine Form spritzen, sondern aus einem Materi[e/-al]mix, fast in Atome zerlegt, neue Materialien oder auch bekanntes Material Punkt für Punkt, Struktur für Struktur aufzubauen. Der Anfang für ganz neue Techniken, Dinge zu fertigen und zu gestalten. Zum Beispiel auch Lebensmittel.

Noch eine ferne und unbekannte Melodie, vielleicht etwas misstönend in den Ohren oder gar kratzig im Hals, aber bestimmt bald keine phantastische Theorie mehr. Alles, was aus Materie besteht, also aus ... ?
Die Leses wissen schon, ist bald mit den weiterentwickelten Methoden der Nano (= 10−9), oder bald auch der Piko (10−12) oder gar Femto (10−15)-Technologie herstellbar, aus einer blossen Plasma-Wolke oder einem -Saft, aus den jeweils benötigten Materiebestandteilen.
Wir brauchen bald keine Mit-EsLebewesen mehr "züchten" und töten und keine grossen Flächen für Gemüse und Obst und ... zu »bebauen«, um für feinste und reichhaltigste Nahrung zu sorgen.

Kommt den Treckies das bekannt vor? Klar. Was (Er + Sie + ? = Was) hätte das gedacht, dass das nicht blosse Einbildung oder Phantasterei ist und bleibt, sondern mit den geeigneten Werkzeugen, der Technik und vor allem: dem geeigneten Wissenstand, auch umsetzbar ist.
Der Anfang ist bereits gemacht, lesen Sie dazu vielleicht auch den folgenden Artikel:

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DaZwischen der Blog-Autor
Vielleicht etwas unvorteilhaft, aber im Licht.
Lächeln Sie, aber lachen Sie nicht.
Foto vom Oktober 2012.
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Aus Der Tagesspiegel, vom 28.10.2012, von Markus Fischer
Titel: Revolution oder Humbug: Koteletts zum Ausdrucken
Untertitel: 3-D-Drucker können Alltagsgegenstände herstellen. Bald sollen sie gar Lebensmittel drucken können. Skeptiker halten das für Spinnerei. Andere hingegen glauben an eine neue industrielle Revolution.

Es ist der 3. Oktober 2032 morgens um zehn Uhr. Kaffeeduft in der Küche, man setzt sich. Dann fällt auf: Es ist Feiertag und keiner hat daran gedacht, Eier zu kaufen. Aber der Ärger währt nur kurz, denn einen Moment später erscheint auf dem Laptop die Internetseite des Supermarkts. Dann noch den Küchendrucker anschalten, der die Mikrowelle ersetzt hat. Ein Klick auf „Drucken“, und mit einem leisen Surren setzt sich der Druckkopf des Küchendruckers in Bewegung. Die Eiweißmoleküle werden herausgepresst und langsam, Schicht um Schicht, baut der Drucker die Schale, Eiweiß und Eigelb. Nach ein paar Minuten ist das Ei fertig und kann gegessen werden.

Das Frühstück ist gerettet.

So könnte die Zukunft aussehen, wenn sich das sogenannte „Bioprinting“ im Alltag durchsetzt. In den USA haben Mitarbeiter des Biotechnolgie-Start-ups Modern Meadow angeblich bereits ein Schweinekotelett ausgedruckt, gebraten und gegessen. Das künstliche Stück Fleisch besteht aus Schweinezellen aus der Petrischale, die Muskelfleisch formen, wenn sie richtig zusammengesetzt werden. Bioprinting soll die Ökobilanz der Fleischesser aufbessern: Das entstandene Kotelett hat weder Unmengen an Weidefläche verbraucht noch wurde ein Tier auf engstem Raum in Industrie-Ställen gehalten.

„Das ist ein Werbe-Gag“, sagt Zukunftsforscher Robert Glaßner vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung aus Berlin. Er ist skeptisch, ob Bioprinting den Lebensmittelbereich in der Masse revolutionieren könnte. „In einem Bioreaktor Tonnen von Tierzellen zu produzieren und zu ernähren, ist schwierig“, sagt Glaßner. Zudem fielen Unmengen von Abfallprodukten an, die entsorgt werden müssten. Glaßner hält den Ansatz in der Lebensmittelproduktion nicht für wirtschaftlich. Bioprinting sei in naher Zukunft eher in Spezialbereichen wie der Medizin relevant. Seit der japanische Mediziner Makoto Nakamura vor knapp zehn Jahren feststellte, dass die Tröpfchen von Tintenstrahldruckern dieselbe Größe wie menschliche Zellen haben, träumt die Wissenschaft davon, dass man mithilfe von Stammzellen menschliche Ersatzorgane quasi ausdrucken kann.

Während Ersatzorgane und gedrucktes Essen doch noch eher Science-Fiction sind, begeistern 3-D-Drucker immer mehr ambitionierte Hobbybastler. Sie drucken Schmuckstücke, Spielzeuge oder Modelle aus Kunststoff. Inzwischen kosten Heimdrucker, die selbst zusammengebaut werden müssen, weniger als 1000 Euro – mit ihnen kann man aber nur wenige Zentimeter große Objekte drucken.

Die 3-D-Drucker ähneln vom Prinzip her den herkömmlichen Druckern: In der günstigeren Variante werden aus Druckerpatronen Kunststofftröpfchen gepresst, ein Metallarm fährt dazu über eine Platte und druckt das Objekt mikrometergenau Schicht für Schicht aus. Der Prozess kann mehrere Stunden dauern. Teurere Varianten können mehr: Hier wird durch eine bewegliche Leiste ein Polymer-Gips, der an Mehl erinnert, von einer Wanne in eine andere geschoben. Dort verklebt dann ein weiterer Metallarm, an dem eine Druckerpatrone befestigt ist, das Material und kann es auch mit Farbe versehen. Wird statt dem Gips ein Metallpulver verwendet, braucht man ein noch teureres Gerät, dass mithilfe eines Lasers das Material in Form bringt.

Chris Anderson, Chefredakteur der amerikanischen Technologiezeitschrift „Wired Magazine“ und Autor des Buches „Makers – The New Industrial Revolution“, prognostiziert, dass 3-D-Drucker in naher Zukunft in jedem Haushalt zu finden sein werden. In Zukunft könne deshalb die Warenproduktion von Asien wieder in den Westen zurückkehren, denn man brauche kein Heer von billigen Arbeitern mehr, sondern Designer. In das gleiche Horn stößt die US-amerikanische Denkfabrik Atlantic Council – sie sieht durch 3-D-Drucker eine zweite industrielle Revolution heraufziehen.

Es werde so bald keine 3-D-Drucker für zu Hause geben, sagt dagegen Bernhard Voslamber vom Berliner 3-D-Modelle-Drucker Object-Plot, das sei noch etwas für Freaks. Mit den billigsten Druckern, die für Hobbybastler produziert würden, könne man ohnehin nichts Sinnvolles drucken. Hinzu komme, dass der Heimanwender in der Lage sein muss, mit einem 3-D-Programm am Computer eine Vorlage für den Drucker zu erstellen, die dieser dann auch ausdrucken kann. „Es ist naiv zu glauben, der 3-D-Drucker sei ein Massenprodukt“, sagt Voslamber entschieden, weder für zu Hause noch in der Wirtschaft. „Wir werden nicht erleben, dass plötzlich nur noch 3-D-Drucker zur industriellen Produktion eingesetzt werden, um Werkzeuge oder Ersatzteile herzustellen, der herkömmliche Spritzguss ist viel günstiger und schneller.“ Für den professionellen Einsatz kann das Material für den Druck einige hundert bis tausend Euro kosten. Der Hobbydrucker zahlt für ein Kilo PLA knapp 30 Euro.

Häufig verwendete Kunststoffe für den 3-D-Druck sind Polylactide (PLA), sie werden aus Milchsäure hergestellt. PLA wird auch bei Prothesen oder Verhütungsmitteln benutzt, weil sie keine giftigen Abbauprodukte enthalten. Einer ihrer Grundstoffe ist Milchsäure, die zum Beispiel durch die Vergärung von Milch oder Molke gewonnen werden kann.
Die Nachfrage nach Biokunststoffen wie PLA ist bislang gering: Knapp 1,1 Million Tonnen wurden 2011 weltweit produziert, sagt der Branchenverband European Bioplastics, gegenüber etwa einer Million im Jahr 2010. Mehr als ein Drittel der weltweiten PLA-Produktion findet in Asien statt, was an der These von der industriellen Revolution, welche die Arbeit wieder zurück in den Westen bringt, zweifeln lässt. Vielmehr bleibt alles beim Alten: Die Geräte stehen hierzulande und die Rohstoffe kommen aus Entwicklungs- und Schwellenländern.
Ende Tagesspiegel-Artikel

Seit dem ich den Beitrag: "Die Jetzt-Welle", im Oktober 2012, geschrieben hatte, bin ich verunsichert, ob die allgemeine Auffassung der RaumZeit-Richtung noch stimmt, diese allgemeine Auffassung ist, dass die RaumZeit aus einer Vergangenheit kommend oder stammend, zu einer Zukunft entwickelt, geformt wird und Wir DaSeienden stets an der Vorderfront dieser Entwicklung esLeben und esLeiden, im mitschwingenden Jetzt.
Die Vergangenheit als das Zurückliegende und die Zukunft als das VorausDaSeiende, aber ist diese Vorstellung, Einstellung passend?

Wenn das DaSein eine Projektion ist, also das Ergebnis einer bereits vorauslaufenden Entwicklung, eines bereits erzielten Ergebnisses, dann wäre die Zukunft nicht Ergebnis-offen, sondern weitgehend beschlossen und fertig, die Freifläche, die winzige veränderliche RaumZeit-Phase, läge dann in dem DaZwischen, zwischen dem Projektor und der Projektionsfläche, in den dort herumfliegenden Staubpartikeln oder der Atemluft, die ein leichtes Flirren in die Projektion einwebt. Aber wo ist dann die Richtung? Wenn die Vergangenheit und die Zukunft weitestgehend geschehen sind?

Noch einmal kurz zurück an den Anfang dieses Beitrags.
Ist es nicht phantastisch, das Wir nichts konkretes Wissen, weder woher AllEs und All-Es kommt, noch worin Wir hier Alle sind, noch wohin das AllEs und wir All-Es hin entwickeln und doch tun wir leidig bis fröhlich dahin und daher und machen aus Nicht jede Menge Etwas und hinterlassen vielleicht einen riesigen gigantischen Schulden- oder Müllberg, ohne den Hauch einer Ahnung von das ALLES. 
Also wenn das nichts ganz und gar phantastisch ist, na dann weiss ich nichts, oder?
Aber genau so isses.
....au.

Samstag, 17. November 2012

Quanten-Wirklichkeit

Mein kleiner Beitrag zum Verständnis der Quantenmechanik.

Die meisten Forsch-Es, die mit der Welt der Quanten zu tun haben, können das Verhalten, mit dem Sie es da zu tun haben, ja kaum beschreiben, geschweige denn begreifen, *ich fragte, obwohl *ich damals erst davon erfuhr, von Anfang an: Warum können selbst die Forsch-Es, die täglich damit zu tun haben und sämtliche Formeln dazu aus dem ff kennen, kaum erklären, was Sie da erfahren und auch behandeln?

Was soll daran so schwer oder so unerklärlich sein?

Schliesslich ist die Tatsache ja die, dass alle Materie, also auch Wir irdischen Lebewesen, aus dieser Substanz und den Produkten daraus und dem Verhalten von diesen Quanten bestehen; Wir sind aus Quanten und aus deren Verhalten aufgebaut, also steckt dessen Verhalten doch auch in Uns drinn.

Warum also diese belegte Stimme und das belegte Bewusst-Sein, dieser Erklärungs-Notstand?

Im Vergleich mit Uns sind diese Quanten doch wohl sehr einfach, die "machen" Uns einfach, die "aufbauen" Uns und somit steckt das Quantenverhalten doch auch in Uns, was soll daran schwierig sein?

Machen wir es Uns nur mal wieder schwieriger, als es in Wirklichkeit ist?

Ja, das wird es wohl sein, ausserdem meine *ich ja inzwischen zu wissen und auch beweisen zu können, dass Wir erklecklich wenig von Uns Selbst wissen, also *ich erschrecke noch öfter, beim erfühlen und erspüren meiner Unwissenheit; aber von den Quanten weiss ich ja nun und versuche somit auch deren Verhalten, aus dem *ich ja nun bin, auch in m*ich zu integrieren und mein Verhalten auch auf diese Substanzen zurückzuführen, mein persönliches Handlungsspektrum auch damit zu erklären.

Ich versuchs mal, aber vorher eine Grossaufnahme:
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Also das sind wirklich nur ein paar,
aber schon ziemlich VIELE!
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Die Quanten verlangen ja stets eine Entscheidung, bevor sie eine Position oder einen messbaren Zustand einnehmen; vorher sind diese Winzigkeiten in einem Zustand der Unentschiedenheit, in einem Zustand der Verschwommenheit und Vielfarbigkeit.
Erst wenn Wir sie "anschauen", nehmen sie "verschämt" eine einigermassen klare Position und eine messbare Farbe, Bewegungsrichtung (Spin) und Seite ein, vorher mögen Sie das nicht.

Aber ist das für uns Menschen nicht auch vollkommen verständlich?

Hier meine Geschichte dazu:

Der Überlagerungszustand eines Elementarteilchens ist ziemlich einfach auf die MakroEbene eines Lebewesens zu heben: Wenn ich in ein neues Restaurant gehe und die Karte zum ersten mal öffne, zumindest *mir geht es so, gefallen *mir jeweils mehrere Gerichte, das könnte es sein, aber das auch und jenes klingt auch schmackhaft, hmmm?; was nehm *ich nur, *ich bin dann in einer Vor-Entscheidungsphase, mehrere Gerichte könnten es sein, aber nur eins mag *ich bestellen.
Die Überlagerung mehrerer Möglichkeiten.

Wir Makrowesen erleben Vor-Entscheidungsphasen mit wesentlich mehr Komponenten, als ein Quant, wir sind auch wesentlich komplexer aufgebaut. 
Was und Wie die Entscheidung, z.B. für welches Gericht, dann fällt, bleibt meist unklar, *ich muss schon sehr viel Interesse haben und viel Geduld, um, wenn sie gefallen ist, nachzu"rechnen", wieso es Gericht 1 geworden ist, oder warum *ich, nachdem mein Lieblingsbier aus war, das Bier 3 gewählt habe.

Oft erlebe *ich im Bekanntenkreis, dass ein-Es erst eine klare Position zu einer Frage einnimmt, wenn Es dazu befragt wurde und zu einem Umstand Stellung nehmen sollte, vorher war Es noch unentschieden und nach der Diskussion und der Frage an Es, war/ist Es entschieden. Ob das so bleibt, ist eine weitere Frage und der Beginn einer erneuten Entscheidungsphase.

So banal es klingt: ist Lebendigkeit nicht pemanentes Entscheiden - und es ist wurscht (also unwichtig), ob dabei das Bewusst-Sein "zugeschaltet" war oder nicht, wichtig ist nur, dass nach einer Auswahl aus mehreren Angeboten, eines ausgewählt, einem zugestimmt wurde. - ?
Von der Wiege bis zur Bahre und vom Quant bis zum Universum, ist doch erst etwas fix, wenn es entschieden ist?

Aber Sie wissen, wie ich, weil Entscheiden oft schwer ist, gerade wenn es bewusst ist, weichen Wir dem oft aus oder lassen Ander-Es entscheiden, das ist beim Quant genauso, wie beim Menschen.
Das geht so tief, dass *ich vermute, wenn es anders wäre, wenn also jede Entscheidung schon feststeht/stünde, dann wären Wir nicht; das heisst, dass diese Form der Lebendigkeit, die auch wir Menschen sind, die Unsicherheit und die Vielfalt der Wahlmöglichkeiten braucht, alles andere wäre vollkommene Starre.

Diese Unsicherheit vor der Wahl steckt auch in aller Wissenschaft, deshalb ist es, denke *ich, auch ziemlich sinnfrei die Mathematik, oder irgendeine andere Disziplin auf eine fixe, feste, eindeutige Basis stellen zu wollen, statt anzuerkennen, dass bis zum Ende aller RaumZeit die Lebendigkeit und alle Komponenten darin, also jedes Wissen, jeder Fakt, jede Tatsache, Jedes Wesen, auch eine klein wenig Chaos und Fixierungsverweigerung enthalten; erst wenn AllEs und All-Es entschieden ist, ist es damit vorbei.

Dann sind auch die Unendlichkeiten, denen Georg Cantor eine rechnerische Form gab, geklärt und somit die Endlichkeit von dem Un- befreit.

Aber *ich bin sicher, das dauert noch ein paar Billionen oder mehr Sonnenumkreisungen von Erde-Mond und mehr, oder kann ich da nicht sicher sein?

Donnerstag, 2. August 2012

Da Wir ein ich sind

Da mir das persönliche Selbst unbekannt war, und Sie mich nicht kennen, und Wir Uns nicht kennen, und *ich Sie nicht kennen, was kennen Wir denn überhaupt?
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Ein Symbol?
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Diese Fragen und Unsicherheiten und Verzagtheiten nagten an einem so kleinen Verstand wie mir, also fragte *ich in einer Bibliothek nach Rat für diese Leere in einem kleinen Lebewesen, und *ich hatte Glück, *ich hatte Riesenglück, *ich traf per Zufall oder Nicht auf ein Gedicht, nein, auf eine Bibliothekarin, eine wie ein Gedicht, nicht so sehr von Aussen, nicht so auf den ersten Blick aber auf den Zweiten, eine wahre Freude in der Ansicht, in der Einsicht und auch in den Aussichten, die Sie mir bot, ja das war Sie, Sie drückte mir zwei Bücher in die Hand und meinte nur trocken, danach sind Sie wieder etwas sicherer, denn *ich erzählte Ihr, dass *ich schon mal sicherer war, aber nun da *ich dachte, plötzlich nichts mehr sicher war, es war so schlimm, dass *ich neben all der hausgemachten Verzweiflung auch noch die Welt-Verzweiflung mir anmasste und das war doch für ein vereinzeltes DaSein zu viel.

Sie nickte wissend mit dem Kopf und schaute etwas an mir herab und herauf und an den Regalen herab und herauf und ging hin und her und griff dann bejahend und nickend in die Regale und holte zwei Bücher heraus und meinte obiges und *ich schaute die Bücher an und war platt, war sprachlos, musste mich setzen und hätte fast geweint, ist ja schon gut, *ich verrate Ihnen was Sie aus den Regalen für mich ausgesucht hatte, aber behalten Sie es bitte für-s ich, ach obwohl, Sie können es inzwischen auch weitererzählen, weiss ja eh schon fast jed-Es, das mich einigermassen kennt, also halten Sie-s ich fest, das erste Buch war »Es ist so einfach« von Richard P. Feynman.

Woher hätte *ich denn das wissen sollen, dass es so ist?
Hat mir doch vorher Kein-Es gesagt.

Und das zweite Buch war »Was ist Leben?« von Erwin Schrödinger.
Eine Blamage, dass *ich das nicht schon vorher wusste und erst so spät im esLeben in die Hände gelegt bekam, von einer Bibliothekarin, wie ein Gedicht, aber besser später als gar nicht, haben Sie das jetzt auf Gedicht gereimt, oder war das Gedicht schon zu weit wegg, na, wie dem auch sei, was für eine Aufregung mit den beiden Büchern in der Hand zur Strassenbahn gerannt und im Stehen schon angelesen, nachholen was nachzuholen ist, reinholen was fehlt, um das Schwanken der Gefühle aufzufangen, das die Fragen erregten.

Vom ersten Buch *zeige ich Ihnen einfach nur den Einband, was könnte einem verregneten Menschen besseres passieren als dieses Buch und den Menschen vorne drauf (dazu auch der aktuelle Beitrag auf der SprechLichtung, "Eine Instanz", vom 17.08.2012) und darin nur anzuschauen:
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Aber *ich habe es auch gelesen und wieder gelesen, die Ergebnisse des Lesens und weiter Denkens finden Sie ja auch inzwischen in diesen Blogs.

Das zweite Buch war aber das einflussreichere, das tiefere, das beruhigendere, die beiden Bücher waren genau die richtige Mischung, das obere war anregend und spritzig, das untere war beruhigend und langwirkender, vielleicht kommt das bei Richard P. Feynman noch, denn noch fällt es mir nicht so einfach, wie es ist, aber was noch nicht ist ...

Von dem anderen Buch möchte *ich Ihnen den Epilog einfach nicht vorenthalten, es ist eine wahre Fundgrube an Klugheit und der für mich noch nicht ganz zu greifenden Weisheit, ach wissen Sie, auch im obigen Buch ist davon etliches enthalten, warum ist das eine nur leichter, während mir das untere schwerer und deswegen bedeutender vorkommt?

Vielleicht weil es mir näher ist, weil mir auch das Erleben von Erwin Schrödinger näher ist, bin noch nicht dahinter gekommen, aber bevor *ich ins räsonieren komme, der für-m *ich so nachhaltige und befördernde Text, der Epilog eines grossartigen Buchs der Aufklärung.

Von diesem Menschen:
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Über Determinismus und Willensfreiheit

Als Belohnung für all die Mühe, die ich auf die Darlegung der rein wissen-schaftlichen Seite unseres Problems sine ira et studio verwandt habe, gestatte ich mir hier, meine eigene, notwendigerweise subjektive Ansicht über die philosophischen Schlüsse, zu denen es Anlass gibt, anzuführen.


Nach dem oben Vorgebrachten sind die raumzeitlichen {*ich schreibe: "RaumZeit", aber Sie wissen jetzt, und *ich auch, woher *ich diese Zusammenlegung habe, nach dem Lesen von Albert Einstein hatte *ich sie noch nicht} Abläufe im Körper eines Lebewesens, die seiner Geistestätigkeit und seinen bewusst oder sonstwie ausgeführten Handlungen entsprechen, wenn nicht strikt deterministischer, so doch statistisch-deterministischer Art (auch in Anbetracht ihrer komplexen Struktur und der allgemein anerkannten Deutung der physikalischen Chemie). Dem Physiker gegenüber möchte ich betonen, dass nach meiner Ansicht, die allerdings verschiedentlich nicht geteilt wird, die Unbestimmtheit der Quanten bei diesen Vorgängen keine biologisch wesentliche Rolle spielt, ausgenommen vielleicht durch Steigerung des Zufallscharakters von Vorgängen wie der Reifeteilung, der natürlichen und der durch Röntgenstrahlen hervorgerufenen Mutation usw. – und das ist sowieso unbestritten. 

Wir wollen diese Behauptung zunächst einmal als feststehende Tatsache betrachten, wie es wohl jeder unvoreingenommene Biologe tun würde, wenn nicht das wohlbekannte unangenehme Gefühl da wäre, das entsteht, wenn man »sich selber als bloßen Mechanismus erklären« soll. Man hat nämlich den Eindruck, dass sie der Willensfreiheit, die durch die unmittelbare innere Erfahrung verbürgt ist, widerspricht. 

Unmittelbare Erfahrungen aber, so verschieden und ungleichartig sie auch sein mögen, können sich logischerweise gar nicht widersprechen. Wir wollen daher versuchen, ob wir nicht aus den folgenden beiden Prämissen den richtigen, widerspruchslosen Schluß ziehen können: 
1. Mein Körper funktioniert als reiner Mechanismus in Übereinstimmung mit den Naturgesetzen. 
2. Doch weiss ich auf Grund unbestreitbarer unmittelbarer Erfahrung, dass ich seine Bewegungen leite und deren Folgen voraussehe, die entscheidend und höchst bedeutsam sein können; in diesem Falle empfinde und übernehme ich die volle Verantwortung für sie. {Da war und ist Herr Schrödinger aber ziemlich alleine, ohh!, verzeihen Sie diesen Ausfall eines Eindrucks, aber manchmal muss das einfach mal raus, so mitten in der Krise, ach ...}
Die einzig mögliche Folgerung aus diesen zwei Tatsachen ist die folgende: Ich – Ich im weitesten Sinne des Wortes, d.h. jedes bewusst denkende geistige Wesen, das sich als »Ich« 
bezeichnet oder empfunden hat – ist die Person, sofern es überhaupt eine gibt, welche die »Bewegung der Atome« in Übereinstimmung mit den Naturgesetzen leitet. 
Wenn man einem Kulturkreis angehört, in dem gewisse Begriffe, die bei anderen Völkern einen weiteren Sinn hatten oder haben, eingeengt und spezialisiert worden sind, ist es gewagt, diesen Schluss in so einfachen Worten auszudrücken, wie es die Sache erfordert. Es klingt gotteslästerlich und wahnsinnig, wenn man sich der christlichen Ausdrucksweise bedient und erklärt: »Also bin ich der Liebe Gott.« {Kaum hatte also Eines hier behauptet ein Selbst zu sein, einfach ein blosses nacktes kleines Selbst zu sein, schon war Es Gottgleich, so enorm eng war das Gottesbild hier, so klein war der (das?) Gott hier, deshalb konnte auch [k]einer wie Adolf Hitler das Selbst von so VIELEN sein, weil die kaum Eines waren, ein klares ich, klein aber fein, Nein, ein Wille, ein Volk, ein Führer, Gott, und für die Fremden war dieser Gott der Teufel, so ist der Teufel immer der Gott der anderen, der Fremde; kennen Sie Siegmund Freud, klar, ist also auch eine Gesellschaft therapierbar oder sind es nur Einzelne?} Setzen wir uns aber für den Augenblick darüber hinweg und überlegen wir uns, ob die obige Folgerung nicht einem biologischen Beweise Gottes und der Unsterblichkeit zugleich am nächsten kommt. 
An sich ist die Einsicht nicht neu. Die frühesten Aufzeichnungen datieren meines Wissens mindestens 2500 Jahre zurück. Seit den frühen großen Upanischaden betrachtet die indische Philosophie die Gleichsetzung Atman = Brahman (das persönliche Selbst ist dem allgegenwärtigen, alles umfassenden ewigen Selbst gleich) keineswegs als Gotteslästerung, sondern ganz im Gegenteil als die tiefste Einsicht in das Weltgeschehen. Das Streben aller Vedânta-Schüler war, kaum dass ihre Lippen Worte zu formen vermochten, darauf gerichtet, sich diesen grössten aller Gedanken wirklich einzuverleiben. 
Auch die Mystiker vieler Jahrhunderte haben unabhängig voneinander und doch in vollkommener Harmonie (den Partikeln eines Idealgases vergleichbar) die einzigartige Erfahrung ihres Lebens in Worten beschrieben, die sich zu dem Satz verdichten lassen: Deus factus sum (»Ich bin Gott geworden«). 
Dem westlichen Denken ist diese Vorstellung fremd geblieben, trotz Schopenhauer und andern, welche sie vertraten, und trotz aller wahrhaft Liebenden, die beim Anblick des geliebten Wesens gewahr werden, dass Denken und Freuen ihnen gemeinsam und nicht nur ähnlich oder gleichartig sind. Allerdings sind sie meist zu sehr mit ihrem Gefühlsüberschwang beschäftigt, um noch klar denken zu können – und darin sind sie den Mystikern recht ähnlich. 
Man erlaube mir einige weitere Bemerkungen. Bewusstsein wird nie in der Mehrzahl, stets nur in der Einzahl erlebt. Sogar in den pathologischen Fällen der Bewusstseins- oder Persönlichkeitsspaltung wechseln die zwei Personen, sie offenbaren sich nie gleichzeitig. In einem Traum spielen wir tatsächlich die Rollen verschiedener Personen zur gleichen Zeit, aber nicht ohne zu unterscheiden: Wir sind eine Person und handeln und sprechen als solche unmittelbar, während wir oft ungeduldig die Antworten oder die Reaktion einer anderen Person erwarten, ohne darauf zu achten, dass wir selbst ihr Reden und Handeln gerade so in der Hand haben wie unser eigenes. 
Wie entsteht überhaupt die (von den Verfassern der Upanischaden so nachdrücklich bestrittene) Vorstellung der Vielheit? Das Bewusstsein findet sich in engster Beziehung und Abhängigkeit vom physikalischen Zustand eines begrenzten Teiles des Stofflichen, des Körpers. (Man beachte die geistigen Veränderungen während der körperlichen Entwicklung in der Pubertät, beim Altern, beim Vergreisen usw., oder man denke an die Wirkungen von Fieber, Rausch, Narkose, Gehirnverletzungen usw.) Nun gibt es eine große Vielzahl gleicher Körper. Daher liegt es nahe, sich Bewusstsein oder Geist in der Mehrzahl zu denken. Wahrscheinlich teilen alle einfachen und unverbildeten Menschen diese Denkweise mit den meisten westlichen Philosophen. {Oha!}
Von da zum Erfinden von Seelen – von so vielen Seelen, wie es Leiber gibt – ist es kein weiter Schritt, und die Frage liegt nahe, ob sie sterblich sind wie der Leib oder ob sie unsterblich und eines Eigendaseins fähig sind. Die erste Möglichkeit will uns nicht recht eingehen, während die zweite die Tatsachen, auf welche sich die Hypothese von der Vielfalt stützt, einfach vergisst, übersieht oder verleugnet. Aber es sind schon viel einfältigere Fragen aufgeworfen worden: Haben auch die Tiere Seelen? {Ja.} Man hat sogar gefragt, ob auch die Frauen oder nur die Männer eine Seele besitzen. 
Folgerungen dieser Art erschüttern, auch wenn sie nur zögernd gezogen werden, das Vertrauen in die Vielheitshypothese, die allen offiziellen westlichen Glaubensbekenntnissen gemeinsam ist. Verfahren wir nicht noch viel unsinniger, wenn wir zwar ihren groben Aberglauben ausmerzen, aber doch ihre naive Vorstellung von der Vielheit der Seelen behalten und ihr durch die Erklärung »beikommen« wollen, dass auch die Seelen vergänglich seien und mit ihren Leibern zugrunde gingen? 
Uns bleibt nur eines übrig: wir müssen uns an die unmittelbare Erfahrung halten, dass das Bewusstsein ein Singular ist, dessen Plural wir nicht kennen; dass nur eines wirklich ist und das, was eine Mehrzahl zu sein scheint, nur eine durch Täuschung (das indische Maja) entstandene Vielfalt von verschiedenen Erscheinungsformen dieses Einen ist. Die gleiche Illusion entsteht in einer Spiegelgalerie, und in der gleichen Weise stellten sich der Gaurisankar und der Mt. Everest als ein und derselbe, aber von verschiedenen Tälern aus gesehene Gipfel heraus. Nun haben wir allerdings den Kopf voll toller Gespenstergeschichten, die uns daran hindern, eine so einfache Lösung anzuerkennen. Man sagt mir zum Beispiel, ich könne den Baum da draussen vor meinem Fenster gar nicht wirklich sehen. Durch einen listigen Trick (der erst in seinen verhältnismäßig einfachen Anfangsstadien erforscht sei) werfe der wirkliche Baum ein Bild seiner selbst auf mein Bewusstsein und meine Wahrnehmung betreffe nur dieses Bild. Wenn ein anderer an meiner Seite stehe und den gleichen Baum ansehe, so werde dieser ebenfalls sein Bild auf dessen Seele werfen. Ich sehe meinen Baum und er sieht seinen (dem meinen bemerkenswert ähnlichen Baum, und was der Baum eigentlich an sich ist, wissen wir nicht. Für diese Überspanntheit ist Kant verantwortlich. Sobald man aber das Bewusstsein als ein singulare tantum betrachtet, wird die Kantische Betrachtungsweise passenderweise durch die Feststellung ersetzt, dass offensichtlich nur ein Baum dasteht und all der Bilderzauber eine Spiegelfechterei ist. 
Und doch haben wir alle den unbestreitbaren Eindruck, dass die Gesamtheit unserer persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen eine Einheit bildet, die von derjenigen irgendeiner anderen Person durchaus verschieden ist. Wir nennen diese Einheit unser »Ich«. Was ist dieses »Ich«? 
Bei näherem Zusehen wird es sich meines Erachtens herausstellen, dass es etwas mehr ist, als nur eine Anhäufung einzelner Gegebenheiten (Erfahrungen und Erinnerungen), nämlich sozusagen die Leinwand, auf welcher diese festgehalten sind. Und man wird bei eingehender Selbstprüfung gewahr werden, dass das, was man wirklich unter dem »Ich« versteht, eben jener Grundstoff ist, auf dem sie gesamthaft aufgetragen sind. Es kann geschehen, dass man in ein fernes Land verschlagen wird und alle Freunde aus den Augen verliert und fast vergisst; man wird neue Freunde gewinnen und sein Leben mit diesen ebenso intensiv teilen wie zuvor mit den alten. Die Erinnerung an das frühere Leben verliert im neuen Leben immer mehr an Bedeutung. Man mag dazu kommen, vom »Jüngling, der ich war«, in der dritten Person zu sprechen, und wahrscheinlich steht einem der Held des Romans, den man gerade liest, näher, jedenfalls scheint er einem viel lebendiger und vertrauter. Und doch liegt kein Bruch, kein Todesfall dazwischen. Und selbst wenn es einem geschickten Hypnotiseur gelingen sollte, alle früheren Erinnerungen in einem Menschen auszulöschen, so würde man doch nicht feststellen, dass er ihn getötet hat. In keinem Fall ist hier ein Verlust persönlichen Daseins zu beklagen. 
Und das wird auch nie der Fall sein.
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Immer wieder ein Gewinn, diese beiden Bücher zu lesen und für mich auch zu erkennen, in welches Gespräch *ich eingebettet bin, in ein Gespräch, das schon so lange läuft wie das DaSein ist.

Und dass *ich bis heute vielleicht nur bereits gesprochenes wiederhole ohne etwas Neues beigetragen zu haben, aber das ist der Anspruch, auch ein neues Wort zu [er]finden, einen neuen Satz zu bauen, der Uns gefällt oder für Uns sogar bedeutend ist, aber so weit bin Oliver-August Lützenich noch nich.

Aber was noch n*ich ist kann ja noch, das ist gewiss.
Sie lesen meine Texte hoffe *ich immer auch mit einem Lächeln, auch wenn sie ernst gemeint sind, so ist in jedem Text auch immer der Schalk verborgen, dann erträgt der Ernst das besser, dass er Ernst ist, ist doch so.
Danke.

Sonntag, 6. Mai 2012

GefühlsQuanten, Klout und KünstlerGeld

Ich kann ja nie wissen, wie der Wissenstand der hier Lesenden ist, deshalb bin ich vielleicht für Manches der Lesenden zu ausführlich, Sie mögen es bitte überlesen.

Eine Reihe von Kommentaren zur winzigsten Welt der Quanten, zum Quanten-Gefühl, zum Klout-Index im FAZ-Blog "Deus ex Machina", und ein Kommentar im FAZ Medien Blog zum Thema Umgang mit Schöpfenden, mit Künstlern, in den Zeiten der Umsonst-Kultur, alles in den vergangenen beiden Wochen. Als Vor- oder auch Nachbereitung, empfehle ich Ihnen, meinen Beitrag: "Die Erregung der Schönheit II", in diesem Blog.
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Wandkunst an der Skalitzer
Strasse in Berlin-Kreuzberg.
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Entscheidungsfindung oder der Überlagerungszustand der Quanten.

Der Überlagerungszustand eines Elementarteilchens ist ziemlich einfach auf die MakroEbene eines Lebewesens zu heben: Wenn Sie in ein neues Restaurant gehen und die Karte zum ersten mal öffnen, zumindest mir geht es so, gefallen mir jeweils mehrere Gerichte, das könnte es sein, aber das auch und jenes klingt auch schmackhaft, hmmm?, was nehm ich nur, ich bin in einer Vor-Entscheidungsphase, mehrere Gerichte könnten es sein, aber nur eins mag ich bestellen.
Die Überlagerung mehrerer Möglichkeiten.
Wir Makrowesen erleben Vor-Entscheidungsphasen mit wesentlich mehr Komponenten, als ein Quant, wir sind auch wesentlich komplexer aufgebaut. Was und Wie die Entscheidung, z.B. für welches Gericht, dann fällt, bleibt meist unklar, ich muss schon sehr viel Interesse haben und viel Geduld, um, wenn sie gefallen ist, nachzu"rechnen", wieso es Gericht 1 geworden ist, oder warum ich, nachdem mein Lieblingsbier aus war, das Bier 3 gewählt habe.
Oft erlebe ich im Bekanntenkreis, dass eines erst eine klare Position zu einer Frage einnimmt, wenn Es dazu befragt wurde und zu einem Umstand Stellung nehmen sollte, vorher war Es noch unentschieden und nach der Diskussion und der Frage an Es, war/ist Es entschieden. Ob das so bleibt, ist eine weitere Frage und der Beginn einer erneuten Entscheidungsphase.
So banal es klingt: Lebendigkeit ist pemanentes Entscheiden, von der Wiege bis zur Bahre und vom Quant bis zum Universum, ist erst etwas fix, wenn es entschieden ist. Aber Sie wissen, wie ich, weil Entscheiden oft schwer ist, weichen Wir dem oft aus oder lassen Andere/s entscheiden, das ist beim Quant genauso, wie beim Menschen. Das geht so tief, dass ich vermute, wenn es anders wäre, wenn also jede Entscheidung schon feststeht, dann wären Wir nicht, das heisst, dass diese Form der Lebendigkeit, die auch Wir Menschen sind, die Unsicherheit und die Vielfalt der Wahlmöglichkeiten braucht, alles andere wäre vollkommene Starre.
Diese Unsicherheit vor der Wahl steckt auch in aller Wissenschaft, deshalb ist es, denke ich, auch ziemlich sinnfrei die Mathematik, oder irgendeine andere Disziplin auf eine fixe, feste, eindeutige Basis stellen zu wollen, statt anzuerkennen, dass bis zum Ende aller RaumZeit die Lebendigkeit und alle Komponenten darin, also jedes Wissen, jeder Fakt, jede Tatsache, Jedes Wesen, auch eine klein wenig Chaos und Fixierungsverweigerung enthalten, erst wenn ALLes entschieden ist, ist es damit vorbei. Dann sind auch die Unendlichkeiten, denen Georg Cantor eine rechnerische Form gab, geklärt und somit die Endlichkeit von dem Un- befreit.
Aber ich bin sicher, das dauert noch ein paar Billionen oder mehr Erdenumkreisungen, oder kann ich da nicht sicher sein?

Quanten-Philosophie und ein Quantum Gefühl

Die Idee vor dem Schreiben dieses Kommentars war: Binäre Technologie ist künstlich, Quanten sind natürlich, das heisst: Elektronik ist eingeschränkte/beschränkte Natürlichkeit, die Quanten jedoch sind eine der Substanzen, welche die Natur aufbauen und mit ihrem Verhalten auch gestalten.
Ist ein Lebewesen berechenbar?
Kaum Eines würde bei einem Nein widersprechen. Ja, ein Lebewesen ist unberechenbar. Wir können An- und InEinander Trends erkennen, Wiedererkennbarkeit, sowohl Äusserlich und im Verhalten, Wir nennen das auch Persönlichkeit oder Charakter, aber niemals Eindeutigkeit, oder die vollkommene Verlässlichkeit. Ein Lebewesen ohne Abweichungen, Überraschungen und Veränderlichkeit gibt es nicht.
Aber Wir wollen es. Wir wollen es so sehr, weil es Sicherheit verspricht. Also haben Wir Vorstellungen, Erwartungen und Algorithmen entwickelt, u.a. auch die Mathematik aufgebaut, mit einem Zahlen- und Rechenwerk, das Uns diese Eindeutigkeit verspricht. 
Allerdings, ohne sie Ganz zu (ent)halten, wie auch Kurt Gödel für die Mathematik und Alan Turing, mit Hilfe u.a. von John von Neumann, für die Informationstechnologie nachgewiesen haben.
Nun, das reichte Uns jedoch nicht, Wir wollen weiterhin absolute Sicherheit und Genauigkeit im DaSein und seinen Innereien, also auch in Uns Selbst.
Doch was wäre die Konsequenz davon?
Statt gelassen anzuerkennen, dass das DaSein nun mal deshalb "da ist", weil nichts darin Ganz fix ist, sondern Alles darin auch variabel ist, DaSein ebenso Zufälligkeit ist, wie es ein wenig Beständigkeit ist. Veränderung scheint dem DaSein unheimlich zu "sein"; und das, obwohl ES fast Ganz Veränderung ist?
Ist Ihnen auch manchmal unheimlich? Beim Blick in den Spiegel vielleicht?
Die schönste Frage davor, lautet: Was/Wie bin ich? Für die Meisten der absolute Stimmungskiller.
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Aber gut, hier geht es um Quanten und deren Wert als Antwortgrösse. Wie befrage ich ein Quant, damit ich eine klare Antwort erhalte? 2 und 3 ist 5. Wie bekomme ich das in ein Quant rein und "richtig" wieder raus? 2 und 3 ist? Na los, sag schon: fünf! Das Quant flattert so ein wenig herum, schwirrt hierhin und dorthin, wechselt von Rot nach Blau, aber die Fünf spuckt es nicht aus, also verwenden Wir nun die "Daumenschrauben", Wir kühlen das Quant soweit herunter, bis es nur noch im Stehen frieren kann und fragen noch einmal: 2 und 3 ist? Also wenn Du jetzt nicht gleich eine korrekte Antwort gibst, wirst Du in Helium gebadet, ist das klar!? Das DaSein und sein Drohpotential. Es ist unerschöpflich.
Aber das Quant kann keine klare Antwort geben, weil es keine eindeutige, klare darauf gibt. 2 und drei ist fünf sind nur Worte, sind nur eine Einigung von Uns Menschen, wie soll das Quant darauf eine Antwort geben? Es ist zwar auch in Uns Menschen, aber Es ist Keines, also hat Es auch von Unseren Einigungen keine Ahnung.
Ja, aber die riesigen Erfolge der Mathematik in allen Bereichen!
Ja? Was davon stimmt Ganz?
Fragen Sie ein Quant doch mal nach seinem Gefühl. Darauf erhalten Sie eine klare Antwort, aber die ist eben nicht berechenbar. Ja, da lachen die Gefühlsschwachen, ... bitteschön.
Die Mathematik ist wunderschön, sie baut grossartige Gebäude und formt aufregend schöne Strukturen, aber Sie wird scheitern, ohne Gefühl.
Darauf könnten Sie fragen: Was ist denn das, dieses Gefühl?
Eines davon sind Sie. Im aktuellen »Salon Skurril« hatte ich eine Vorahnung davon.
Ein QuantenGefühl.

Wie ist das mit dem Vorhersagen von Ereignissen und Handlungen?

@Sophia: " ... vorhersagen." Ja, aber NIEMALS Ganz, sondern nur in Wahrscheinlichkeiten, also zwischen 0 und 1. Aus oder An, Ja oder Nein und ein fast unendliches DaZwischen. Die 0 oder die 1 sind auch Ergebnisse, die sie bei fast ALLEN komplexeren Fragestellungen erst nach dem Ereignis erhalten, bis dahin ist es ein 0,...
Ein Gefühl.
Ja oder Nein sind Entscheidungen. Klar und deutlich. DaZwischen ist Gefühl.
DaSein ist somit VIEL! Gefühl und wenig Entscheidung. Ich denke, darauf wollte ich hinaus.
Das Gefühl ist Unentschiedenheit, ist Wahrscheinlichkeit. Und die Einfassung, die Umfassung des Gefühls ist die Entschiedenheit. Ich bin noch unsicher, ob ich das so formulieren kann, aber vom Gefühl her ...
Somit wären Grenzen das Ende von Gefühl, die Auflösung von Grenzen, also die Ausweitung von Gefühl? Das Zusammenwachsen der europäischen Nationen und das langsame Auflösen der Staatsgrenzen geht also mit einer Zunahme an "europäischem" mitGefühl einher.
Könnte sein?
Danke für die Inspiration.
Deshalb nannte ich die EigenBewegungen eines Quants, oben, Gefühl, da ich vermute, auch die EigenBewegungen eines Menschen sind der Inhalt des Wortes: Gefühle. Aber ich kann mich täuschen, da Jedes damit wohl etwas anderes verbindet.
Und nun zurück zu den Quanten ... hui, da ist schon wieder eins ... was für ein Gefühl ... schon wieder wegg ... Ihnen Viel Freude ... und wegg ...

Anderes Thema, anderer Beitrag ... zum neuen Service im Netz, einem Index der die Vernetztheit und Erwähntheit misst und in einer Skala bewertet, von 0 bis 100, wobei die Hundert wohl bisher nur Justin Biber erreicht.

Die Klout-Tendenz oder die Wichtigkeit der Netzbewohner

@Marco, 28.04, 13:31: Shout, shout, let it all out ... ist wohl auch der Lieblingssong von Mark Zuckerberg: lasst es raus Leute, lasst es leise fallen in unsere Dateien, Wir machen 'was Gutes damit, oder? Darüber können Wir trefflich streiten, aber hier geht es um die Cloud, äh, nein, um das Klout. Der Klout-Index.
Übrigens, Tears for Fears sind eine Spitzen Musik-Auswahl, von mir der Like-Button!
Da gehen also die US-Amerikaner wieder stramm voran. Wenn schon soviel gesammelt und verkehrt wird, sollte Mensch auch etwas damit anfangen. Also messen die Klout-Leute wie stark Eines aktiv, vernetzt und bekannt ist. Klingt logisch. Schliesslich schicken Wir hier auch Allensbacher und sonstige Institute herum, um die normalsten und seltsamsten Fragen zu stellen. Wie die das machen, klingt nach Ihrem Artikel @Marco, fast schon altbacken, mit Haustür- und Telefonbefragung, oder Fragebögen mit der Post. Wo leben die denn noch? Im 20. Jahrhundert, während die US-Amerikaner schon für Morgen proben. Wenn 'was da ist, sollte Mensch es auch benutzen und wenn es auch erst mal nur für eine Minderheit ist. Obwohl, Minderheit? facebook hat bald 1 Milliarde Nutzers, Wow! Ich vermute, bald muss auch ich meine Zurückhaltung aufgeben und mittenrein in die Cloud, um meinem Klout-Index die Raketen anzulegen, RÖÖÖHHHHRRRR!!!, von Null auf Justin Biber. Schliesslich habe ich etwas mehr zu bieten, als das Jüngelchen, oder? Nagut, besser keinen Vergleich mit JB, ... lieber eine Whisky trinken und noch etwas die Unbekanntheit geniessen. Ich bin zwar DA, aber mein Klout-Index ist verschwindend. Schade, oder?

"Dies ist der Beginn der Messung menschlicher Kommunikation", ach?

@ckappes: Ein bisschen weniger dramatisch und ich stimme Ihnen voll zu. Bei jeder Erweiterung und jedem weiteren Schritt in "Neu"(für DAS was bereits dort ist, ist es Alt)Land den Beginn von Irgendetwas auszurufen, macht unnötig Angst ("ist gefährlich") und ist unstimmig. Nein, wahrlich, Wir haben bisher, in Allem was Wir taten und tun, noch keinen wirklichen Beginn zustande gebracht. Auch dies (Klout) ist nicht der Beginn von Etwas, dies ist eine natürliche Weiter-Entwicklung; der Beginn von Etwas war bereits vor etlichen milliarden Jahren, alles Andere war und ist bisher blosse Weiterentwicklung. Was weiss, ob Wir gut im RaumZeit-Plan sind, oder vielleicht sogar etwas nachhängen in dieser Entwicklung. Der Beginn der Messung menschlichen Kommunikationsverhalten begann schon mit der Zeugung des Menschen, denn die Messung des Kommunikationsverhaltens, im MitEinander von Lebewesen, ist eine der Ursachen der Entstehung von SinnesOrganen, die die Umgebungsreize kanalisieren und für das Innen verwertbar machen. Also auch das, was die Gleichwertigen, die Mit-Lebewesen, so loswerden wollen, oder als Information brauchen. Sämtliche Technologie ist also bisher stets nur ein kleiner weiterer Schritt in der Fort-Entwicklung der Natur, deren Ursprung und Antrieb die VerÄnderung ist.
Mit all dem Angst-Geraune über diese oder jene Neuerung (die kein Anfang ist!) behindern Wir uns(er) Selbst. Glücklicherweise sind die US-Amerikaner weniger zimperlich im voranschreiten, dass sie dabei auch Fehler machen, ist aus der Draufsicht verzeihlich, als Mensch, also der Innensicht, sicherlich nicht immer; aber ich weiss inzwischen, Wir sollen vorangehen, also tun Wir es auch. 
Sorry, für die Philosophie, die ja eigentlich nicht BlogThema ist.
Ansonsten, Danke für Ihre Gedanken.

Und nun der Künstler-Kommentar zur "Ich möchte bitteschön ALLES und Ich möchte es kostenlos und sofort"-Kultur. Die ich unterstütze, aber ...

Wie wäre es mit einem Künstler-EntGeld?

Wenn Mensch etwas NICHT hat oder NICHT kann, dann ist es freilich schwer für das Mensch dafür sensibel zu sein oder gar für dieses Etwas, das Mensch nicht hat oder nicht kann zu kämpfen oder Verantwortung zu übernehmen.
Insofern ist doch völlig klar, warum so VIELE kein Interesse dafür aufbringen "geistigen Inhalt" oder auch anderen Inhalt, oder auch Patente oder Sachen zu schützen oder auch nur für sie Verantwortung zu übernehmen.
Sie sind es NICHT (kreativ) und sie haben es NICHT, also warum darum kümmern? Aber sie brauchen es. Insofern ist klar, warum eine Mehrheit froh ist, alles umsonst nehmen zu können.
Was leer ist braucht Fülle, woher die kommt und Was die erarbeitet oder ersonnen hat, ist doch erst mal egal, Hauptsache es kommt 'was rein.
Menschlich. War doch schon immer so. Wollen Wir ernsthaft diese menschliche Handlungweise "abschaffen". Wie soll das bitte gehen? Wann sieht die Gesellschaft endlich ein, das die Schöpfung von Besonderem, von Unterhaltung, von Neuem und sonstigem Aussergewöhnlichem nur Wenigen möglich ist. Es ist ein DaSein-Grundgesetz das NICHT ALLE schöpferisch sein können, sondern stets nur Wenige. 
Ist so, oder war das jemals anders? Warum drummherumreden: Die Mehrheit kann nur konsumieren, was eine Minderheit erdenkt und erarbeitet. Die Konsequenz kann nicht sein, die Mehrheit am Konsum zu hindern und die Minderheit verarmen zu lassen, sondern die Konsequenz kann, meiner Meinung nach, nur sein, die Schöpferinnen und Schöpfer von Inhalt angemessen auszustatten und zu versorgen, und zwar von der gesamten Gesellschaft. Es ist ein gesellschaftlicher Nutzen und ein gesellschaftlicher Segen. Schafft endlich ein angemessenes Grundeinkommen und eine angemessene räumliche und materielle Ausstattung für die Produzenten von Inhalt in den Gesellschaften, damit Sie in Ruhe die Leere und Bedürftigkeit der Mehrheit füllen können! Ein Erfinder- und Künstlergehalt.
Für Unsere gemeinsame Weiterentwicklung und zu Unserer gemeinsamen FREUDE.
Danke.