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Montag, 23. Dezember 2013

Glaubens-Freiheit

Zum Fest des Glaubens, ein Text der Freiheit.
Vor über einem Jahr bereits in der SprechLichtung eingestellt, mit dem Titel: "Ist denn das zu Glauben", nun also sanft hier hinein getragen und ebenso sanft aufgehübscht.

Die neueren Leses fragen jetzt vielleicht, wie ich dazu komme, das Freiheit und das Glauben aus einander zu nehmen? Denn, auch Oliver-August Lützenmir ist soweit klar, dass auch in allem Glauben Freiheit enthalten ist, so wie in aller Freiheit Glauben, weil - die längeren Leses kennen meine Neigung bereits, zu wissen, dass - Alles auch in Allem mit enthalten ist: somit auch das Leid in das Freude (Lachen), wie in das Freude eben auch das Leid (Trauer). Ganz einfach deshalb, weil das DaSein keine vollkommene Ab-Trennung von einem der Inhalte kennt. Im DaSein ist keinerlei Absolutheit / Totalität zu [er]finden, selbst in keiner Phantasie. Die Leses können das gerne überprüfen. Wenn Sie eine fi/änden, dann ... (Tja, dann ist das DaSein vorbei, schwupps ...)

Ab hier:
Die Menschen des  r e i n e n  Glaubens, der v o l l k o m m e n e n Überzeugung sollten nun ganz schnell weggklicken. Bitte.
Soviel Wahrhaftigkeit möchte sein, denn Ihnen wird nicht gefallen, was nun kommt, das sollten Sie vorher schon Wissen, so neben dem Glauben.

Und zuerst ein Gedicht.
Ketzerei ruft der Zwang!
Nieder mit den Ausbrechern aus der Unendlichkeit! Stoppt Sie!
Und die "Aus-brecher", die nicht "brechen", die in die Endlichkeit wechseln, was sagen Die zu den Rufen? Die lassen Sie erschauern. Noch in weiter Entfernung und der Entfremdung des Zwangs, stehen die Nackenhaare auf und es läuft kalt den Rücken hinab. Korsette wechseln von Familie zu Familie, von Region zu Region, von Land zu Land, aber sie bleiben eng, sie bleiben viel zu eng, wo doch das Universum im Sturmschritt wächst.
Und Uns Erdmondliche will und Uns braucht, Unser Können Unser Vermögen, die Vernunft, die Verantwortung, ein klares Bewusst-Sein im DaSein, die Anerkennung des DaSein, des DiesSeits, der einen (fast unermesslichen) Endlichkeit.

Wir sind, Wir werden nicht (eine kleine Kritik an Hegel).
Das DaSein ist. ES ist keine Vor-Form des Jenseits, wie Uns einige vor-machen, um Uns ruhig zu stellen. Verdammt! Wir sind. Oliver-August Lützenich bin, die Leses sind, Wir Erdmondlichen sind Alle hier, wie lange braucht das Glauben noch für diese Anerkennung?

Nun näheres aus dem Kapitel: Selbst-Erkenntnis.
(Und das ist vor allem und erstmal nur ein Selbst, Oliver-August Lützenich, das weiss, dass Sie mitlesen und möchte das, aber bewahren Sie Distanz und zweifeln Sie, bitte, obwohl ich, zugegeben, "Selbst"-verständlich auch gerne verallgemeinere, wie im Folgenden:)

Klar ist, das Mensch entstammt der weitestgehenden Unkenntnis, also dem Glauben, dem puren Glauben, und hat von Erkenntnis zu Erkenntnis den Glauben verkleinert, so auch *ich, aber das Glauben ist noch so Riesengross in Uns, Wir sind noch so nah an unseren erdmondlichen Verwandten, Wir blicken mit dem Staunen der Unwissenheit, aus dem Selbst-daSein in das DaSein und glauben Wir seien anders; und das Hier und Jetzt ist nicht[s] für Uns; Nein, da muss es noch ein Jenseits geben, das nur für Uns ist. Ja, genau und so verplempern die Allermeisten das persönliche daSein mit dem Warten auf ...; na ich weiss nicht, auf irgendwas halt. Halt möchte ich da rufen, statt nur zu warten und nur zu dienen, der Macht zu dienen (siehe auch bei George Lucas), flüstert das Wissen, es kann nur flüstern, es ist noch so klein, es ist noch so gering, es haucht in Uns und in Uns hinein und wird vom Glauben noch so oft niedergeschrieen, es haucht z.B.: "wartet nicht nur, geht los und handelt Selbst, seid freundlich und friedlich zueinander, anerkennt die Endlichkeit des DaSein und schafft daraus jeweils das Beste, das Euch möglich ist und noch so einiges mehr"; aber dann setzt schon wieder das Geschrei der Macht und des Glaubens ein und fordert Ignoranz, fordert Besitz, fordert Einschluss und Ausschluss, fordert Krieg, und die Menschen kaufen brav "SPIELE" in denen aus allen Rohren geballert und getötet wird!

Fordert Waffen und sie werden produziert und produziert und produziert und genutzt, ja, das Glauben über-fordert gerne, und auch Oliver-August Lützenich bin noch so gläubig, obwohl das Wissen mich beständig ruft und einfordert, nicht überfordert. Aber Selbst zu handeln ist schwerer, als zu folgen, und ich diene doch noch so gerne, bediene noch so brav. Ach ja, nur zur Kirche gehe ich nicht mehr. Das können Sie *mir glauben.

Wie lange ich schon wühle und wühle und hin- und hergerissen bin im Glauben, kann auch der Tagebuch-Auszug nicht belegen, der ist zwar schon ein paar Jahre her, aber das wühlen und ringen dauert schon seit Jahrzehnten, aber die Fertigkeit es zur Sprache zu bringen, ist erst kürzlich entstanden und davon kündet dieser Eintrag:

(Das Sprache, das Schreiben und auch das Zeichen vor dem persönl*ichen Selbst, ist etwas anders inzwischen, aber es ist von *mir. Und bedenken Sie bitte, dass das -Nichts- immer auch <Etwas> ist, wenn auch allermeistens nur wenig. Aber manchmal ist auch Alles ausser *mir Nichts, weil ..., aber meistens ist es umgekehrt. Oder?)
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Aber auch da vermute ich, folgen Wir der Entwicklung des DaSein (Natur), denn auch das DaSein weiss kaum etwas, wusste von Nichts (deshalb auch wir Erdmondlichen) und kümmerte um nichts, ausser dem Selbst, aber nun weiss Es und weiss von ES und braucht weniger Nichts und braucht mehr von Etwas; aber das Wissen die Leses bestimmt schon Alles.

Trotzdem: Schöne FestTage. Hat ja inzwischen weniger mit das Glauben zu tun, als mit das Ökonomie. Hmm, ... da ist doch die Frage: wieviel Glauben steckt in das Ökonomie?
Leben Sie wohl und bis bald.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Liebes-Druck und Selbst-Fragen

Als ein-Es, das in der Kindheit und Jugend sehr oft, fast nur, gesagt bekommen hat, dass Es geliebt ist und danach ignoriert oder gar geschlagen wurde, werden die Leses bestimmt verstehen, warum Oliver-August Lützenich mit dem Wörtchen "Liebe" so etliche Probleme habe. Liebe ist also auch eine "Unterschrift" für Ignoranz und Gewalt. Liebe ist ein Wort, das *ich Selbst sehr oft benutzt habe, in gleicher Art wie *ich es kennengelernt habe, allerdings und das ist eine ganz wichtige Verschiedenheit!: OHNE Gewalt, aber ignoriert oder sogar abgelehnt habe *ich mit diesem Wort schon.

Ich liebe dich oder das, ist also oft und öfter ohne Gefühl, ohne besondere Bedeutung, ohne interessierte Verbundenheit, ohne wirkliche Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, freundliche Hinwendung, freiwillige Hilfestellung, ohne das Bedürfnis aufrichtiger Nähe und langdauernder RaumZeit-Begleitung, von Zärtlichkeit und VorSichtigkeit im MitEinander, also ohne ein Gefühl der persönlichen Notwendigkeit Dessen, Was oder an/zu Wen ein-Es dieses Wort richtet. Die Liebe zu-/hinsagt oder schreibt oder eben auch schreit. (Diese zwei Sätze muss auch *ich zwei drei mal lesen, um den Zusammenhang zu behalten, aber *ich mochte darin hineinpacken, was das Wort "Liebe" im besten/schönsten Fall enthält.)

Mir ist vollkommen klar, dass das Literatur, das Theater, ..., allgemein also das Kunst und auch das Glauben und Hoffen meist etwas anderes transportieren wollen oder auch müsssen, jedoch für *mich hier ist die Wirklichkeit ein anderes einspüren.
Warum *ich dies hier schreibe? Es ist ein abarbeiten an diesen - nur für *mich hier vielleicht? - falschen Vorstellungen und Inhalten dieses Wortes.
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An einer Friedhofsmauer in B-Kreuzberg
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Es folgt ein leicht veränderter Beitrag aus der SprechLichtung von 10.2012.

Ein kleiner philosophischer Fluss, nein, ein Bach, der durch blühende baumbestandene Wiesen mäandert und dabei manchmal zufrieden gluckert, still geniesst, und sich an manchen Stellen auch einfach wundert. Was so alles aus den Bäumen herausfällt, oder von den Wiesen in den Bach hinein plätschert.

Der Ernst ist die Quelle, die Freude das Ziel.

Bin ich ein Freund des Bewusst-Sein?

Kann ich als ein-Es des EsLebewesen, welche mit Bewusst-Sein ausgestattet wurden - und die Leses wissen inzwischen, dass das für *mich Alle irdischen Lebewesen sind, also auch das Mensch - kann also ein EsLebewesen mit der Fähigkeit zur Bewusst-Heit, auch ein Freund des Bewusst-Sein sein? Ist also eine Freundschaft mit dem Selbst, eine ins Ich gespiegelte Freundschaft möglich? Eine Freundschaft, welche das Ich/Selbst nicht verlässt, das Selbst als Selbst-Freund, das Ich als ich-Freund?

Mir gefällt das nicht so richtig, weil Oliver-August Lützenich Probleme damit habe, die Liebe (Hin-/ZuNeigung, An-/ZuGehörigkeit, enge bis engste Verbundenheit) und damit auch die Freundschaft auf das Selbst zu beziehen.

Die Leses meines Beitrags "Hat das Mensch einen freien Willen?", hier im Verantworten-Blog, wissen, dass die Freund-schaft aus der Liebe entstammt, aus einem [über]starken, fast zwanghaften Verbundenheitsgefühl, das die Mitglieder eines Stammes, einer Sippe, oder Familie für-/zueinander empfanden.
Empfinden mussten, weil ohne diese Erregung der Liebe (Verbundenheit, auch Freund-schaft, Zuneigung, Hinwendung, Anlehnung, Hilfestellung), waren die damaligen Menschen in der Entstehungs-RaumZeit der Sprache verloren.
Ohne diese Erregung der starken Zuneigung und Hinwendung (weiteres s.o.) zu den Ander-Es der Gemeinschaft, drohte der Ausschluss und damit meist der sichere Tod.

Die neuen Leses, möchte ich auch auf einen weiteren Beitrag zu diesem Thema, hier im Verantworten-Blog hinweisen: "Die Freiheit der Liebe".

Die Liebe (ist - nur für *mich hier - mehr als das Verlangen nach Sex, wesentlich mehr als die Lust, obwohl ich immer wieder mit MitMenschen spreche, davon lese und und in Filmen bemerke, dass für sehr viele Menschen Liebe und Sex fast Deckungsgleich sind: Sex ist dort nicht mehr aber auch nicht weniger, als das auserregen der Liebe) ist für *mich eine Erregung, ein Gefühl, das immer mit einem Zwang zur Anpassung verbunden ist. Noch.

Bisher spüre und fühle *ich meist folgendes:

Für ein-Es, das aus dem starken Zwang, einer sehr [engen] Zugehörigkeit kommt, ist eine Liebe, die  w e n i g e r  Zwanghaft ist, auch schon eine Befreiung.

Kommt also stets darauf an, aus welcher Art von Verbindung und welchen Verhältnissen ein-Es entkommen ist, ob Es die Liebe [einengt] oder seltener auch b e f r e i t.

Und wie die Leses vielleicht an vielen Ereignissen in der aktuellen RaumZeit-Phase bemerken können, kann auch die Befreiung aus den Zwängen (UmKlammerung) der Liebe (Zugehörigkeiten z.B.: [Religions-/Dorf-]Gemeinschaft), so unangenehm sein, dass die Befrei-Es sogar zum Feind werden (die Leses, des Beitrags "Hat das Mensch ..." wissen wiederum, dass auch das Feind aus der Liebe entstammt) und der Zwang zur FestHaltung, Beibehaltung der Liebes-Prägung bis zur Tötung des/r Befrei-Es geht.

-Nebenbei: Verzeihen Sie mir bitte die vielen Einschübe und Klammern, aber *ich bin die Befürchtung, dass ich sonst die Hälfte nicht zu Ihnen transportiere, dass also die Informationen an einer Schranke zwischen sensorischem und Neo-Kortex (Sprach-Bewusst-Sein) und dem motorischen Kortex (Arm-Hand, des hier schreibenden Autors) irgendwie hängen bleiben, deshalb lieber ein bisschen mehr als zu wenig. Sie sind ja imstande, das Ihnen bereits geläufige zu überlesen. Danke.-

Die Liebe wird - wie alle anderen Gefühle und GefühlsKombinationen (z.B. Freundlichkeit) und alles Empfinden (also die Bewertung und Einordnung (Interpretation) des erspürten) auch  -, in ihrem er- und gelebten Umfang in den AnfangsJahren eines Lebewesens geprägt.
Und diese Prägung ist sehr mächtig, so mächtig, dass schon der leiseste Versuch der Veränderung (aktuell besonders deutlich und nahe zu beobachten auch in Russland und der Ukraine), egal ob enger oder weiter, auch zur aggressiven Ablehnung führen kann. 
Kommt ganz darauf an Was und Wie diese Veränderung angegangen und angetragen wird. Ob Wir in EU und den USA zum Beispiel die Veränderungen der EsLebensverhältnisse (Kultur) in Afrika oder auch in Mittelasien (Irak, Pakistan, Afghanistan), respekt- und achtungsvoll angehen, bezweifle ich dabei sehr.

Eine wichtige Frage:

Können die Leses vergangene und aktuelle Ereignisse eines EsLebewesens, besser: einer EsLebewesen-Form auch aus dessen Aufbau und Verhältnissen erklären, also in Unserem Fall, aus denen des Menschen?
Können die Geschehnisse einer Spezies auch aus dessen Biologie, Anatomie und den Umweltbedingungen erklärt werden, somit nicht nur aus und mit einem grossen Teil-Bereich, in Unserem Fall anhand von blossen Fakten, also auch von Regional-Ethiken (Mythen, Religionen), Regional-Prägungen (Moral, Recht) und/oder auch anhand von Gruppen-Wünschen, Ideen und Zielen?
All das weitestgehend ohne den Bereich der Gefühle (Emotionen), also den jeweils persönlichen inneren Bewegungen (z.B. auch die Triebe, wie Selbst-Erhalt, Fortpflanzung (auch von Kultur und Kunst), Stellung/Macht; Angst, aber auch EntdeckerDrang (NeuGier), sowie der Freude an der Individualität (Selbst-Bewusst-Heit)) und den ebenso persönlichen Empfindungen, also den Bewegungen zwischen den EsLebewesen; aber auch dem Spüren (Empfinden) des jeweils inneren Gefühls (im Bewusst-Sein).

In dem Beitrag "Die Erregung der Schönheit II" hier im Verantworten-Blog, bin ich näher auf die Verschiedenheit von Gefühl und Gespür eingegangen, so wie ich sie bewerte.

Können somit die biologischen und klimatischen Bedingungen eines EsLebewesens, einer EsLebensForm zur Erklärung der Entwicklung und dessen Verhaltens im MitEinander herangezoomt werden, müssen sie sogar, oder ist es unmöglich, vielleicht sogar verboten, die Verhältnismässigkeiten zwischen EsLebewesen mit deren Aufbau und Funktionen und deren Umgebungsverhältnissen zu bewerten und zu erklären?

Die Liebe ist eine körperliche Erregung und erfüllt auch im und zwischen den Menschen eine Funktion, ist eine Wirkung und ein Wirkstoff (z.B. Oxytocin und verschiedene Opioide). Sollte diese Erregung besser aus der Bewertung und Erklärung menschlichen Verhaltens excludiert werden?

Zweites Nebenbei: Es gibt die Bewegung der Transhumanisten, diese möchten den Menschen von seiner Körperlichkeit "befreien", um das Mensch vom Sterbenvom Tod zu erlösen und nebenbei auch noch zu optimieren, zu verbessern. Wenn ich diesen Menschen zulese und zuhöre, empfinde *ich Bedauern und auch Leid. Eines sagte wörtlich: "Wir müssen das Individuum von seinem fehlbaren Körper - diesem Fleischklumpen -, entkoppeln, um dem körperlichen Tod zu entkommen und ein Teil des Netzes zu werden."
In all dem erkenne ich keinerlei Individualität, keine tiefere und weitere Ahnung davon, sondern Kontrollwahn, Lebendigkeits-Einengung auf blosse maschinelle - also weder freudvolle noch leidgesättigte - Informations-Anhäufung und -Verwertbarkeit - jegliche EsLebendigkeit als Sache (WarenCharakter) - und jede Menge DaSeins- (auch Umwelt) und Selbst-Fremdheit.
Nenne ich das Selbst-Verblendung?
Im Netz ein-gegangen und von der Körperlichkeit ent-koppelt, wo bleibt da noch RaumZeit für die Verschiedenheiten jedes Einzeln-Es (Individuums).
In all den Ideen dieser Bewegung erkenne ich keine gereifte Individualität, keine Vielfalt, keine Verspieltheit, dafür aber viel Angst, also nur die gehemmte/erschreckte Form von Emotion.
Nenne ich das Selbst-Verstümmelung?

AbSchliessend:

Was wissen Wir Menschen inzwischen von Uns?
Was wissen Wir von unserer Herkunft, von den Bedingungen und auch Zwängen, in denen Wir entstanden sind, was Wissen Wir inzwischen von Unserem Aufbau, Unserer Funktions- und Wirkungsweise. Einzelne Viel, die Meisten nichts (... und Sie wissen, das "nichts" ist zumindest "wenig")?
Haben Wir inzwischen genug Mut, im (während des) DaSein genauer hinzuspüren und hineinzufühlen an und in Uns Selbst?

Es gibt noch so einige Tabus. Eines davon ist vielleicht die Liebe, als da sind auch andere Gefühle, wie Neid, Egoismus und Ignoranz, ..., ist der Sex, also die Fortpflanzung und das Geschlecht. Ist die Individualität auch so ein Tabu?
Nenne ich das Selbst-Verteidigung?

Wir wissen noch so wenig von Uns und sind schon eiffrig dabei, das wenige, das Wir wissen auf andere Materialien, die ein wenig haltbarer sind zu übertragen.
Was wird da wohl übertragen? Das ganze Selbst?
Nenne ich das Selbst-Flucht?

Ich bin das Gefühl und Empfinden, das Mensch flieht noch [etwas] vor dem Mensch-Sein in die Maschine und verkauft das dann, als die "Über-windung" des Todes und als Verbesserung und Optimierung der Lebendigkeit.
Braucht die Natur, das DaSein, die Hilfe des Menschen dazu?
Nenne ich das Selbst-Unterschätzung?

Warum flüchten so Viel-Es das Selbst, noch bevor Es wenigstens halbwegs er-/begriffen ist?

Klar, um zu funktionieren, um in Unserem aktuellen Alltag zurechtzukommen, braucht es keine weiter und näher reichenden Erkenntnisse vom Selbst. Da reicht es auch fernerhin aus, das Begreiffen des Selbst zu vermeiden.
Wir unterschätzen das Selbst noch gewaltig, wir können das Potential unserer Selbst noch gar nicht in Gänze aus"spielen", besser: ausEsleben, da Wir noch viel zu wenig von und in Uns wissen, erspüren und erfühlen, ergo: Begreiffen.
Wir sind in Allem noch ziemlich eng.
Was nenne ich Selbst-Befreiung?

Die Liebe mag eine schöne Erregung sein, aber auch die Liebe braucht Entwicklung und Erweiterung, erst wenn die Liebe wesentlich mehr RaumZeit und EntscheidungsFreiheit darin anbietet, bin *ich zur Liebe bereit, jetzt ist die [Liebe] meist ein Mittel der EinEngung, der Selbst-Zensur und sogar der Selbst-Dressur.

Jetzt bin ich vom Bewusst-Sein, von dem ich eigentlich schreiben wollte, aber völlig abgekommen und bei der Liebe gelandet, aber ich hole das Bewusst-Sein nach. Und von der Liebe gäbe es auch noch so einiges zu schreiben und zu fühlen und zu empfinden, auch das hole *ich aus dem persönlichen Selbst und vielleicht mit den Leses, aus Uns heraus und fülle es in Worte und Sätze und Geschichten, weil es wichtig und sooo wertvoll ist, weil Wir Menschen sooo wertvoll sind.
Viel zu wertvoll, als zu Metall und läppischen Bits und Bytes verhackstückt zu werden.
Nenne ich das Selbst-Vernichtung?

Warum schreit das Mensch in Ihnen nicht laut auf, bei der Vorstellung zur blossen Technik reduziert zu werden, von einem analogen zu einem binären Wesen (ich vergesse dabei die nächste Entwicklung der QuantenComputer beileibe nicht, aber auch die Eindampfung des Menschlichen in eine QuantenComputer-Materialität ist eine (derbe?) Reduzierung) umgestaltet zu werden, anstatt das riesige Potential, das Wir bereits und erst noch sind freizulegen und zu fördern?
Warum nur?

Wahrscheinlich genau deswegen, weil kaum Eines wirklich begreift, Was Wir sind, Wie Wir sind und Was aus Uns noch werden könnte, Nein, Wir machen es Uns "leicht und lassen Uns auf Chipgrösse eindampfen, weil vielleicht genau das die Grösse ist, die Wir von Uns und in Uns bisher wahrhaben und wahrnehmen?

Das meiste (im) Menschen ist scheints mit der Winzigkeit und "Un(?)-Wichtigkeit", das Es für die Masse ist und damit auch für das DaSein, zufrieden.
Oliver-August Lützenich möchte mehr, wesentlich mehr!
Nenne ich das Selbst-Bewusst-Sein?

Selbst-Erweiterung ist das nächste Ziel.
Aber jetzt Gute[n] ?

PS: Bleiben Sie mir gewogen, trotz der Kritik an der Liebe. Weil *ich daran zweifle?

Freitag, 15. November 2013

Kunst-Grenze

Diesen Beitrag trug ich seit einem Jahr in der SprechLichtung spazieren, dort wurde es auch ein paar mal aufgerufen, aber es brauchte inzwischen schon eine kleine Erweiterung in Richtung Genauigkeit und auch Selbst-Entblössung.
Denn, wenn Oliver-August Lützenich schon so DaZwischen-EndGültig urteile, muss *ich diese Kriterien auch bei *mir anlegen und dabei zugeben: Oliver-August Lützenich verfehle das Neue (noch) um Längen.
Noch sitze *ich hier bequem auf den vielen Künstl-Es und Philosoph-Es und Schreib-Es, die hinter *mir in die Vergangenheit abtauchen, während *ich hier Vorne noch nix richtig wahr-nehme; vielleicht weil *ich kurzsichtig bin?
Ausserdem möchte *ich hier in dieses Blog alle "Kunst"-Beiträge zusammenführen.

Vor ein paar Tagen wurde ein Triptychon von Francis Bacon für 142 Millionen US-$ versteigert. Eine Bestätigung. Eine Bestätigung nur für *mich und das, was *ich bereits seit Jahren ansteigend merke: die Kunst ist inzwischen insgesamt an eine Grenze gelangt, von der das Weiter nur ein Zurück ist, ein Weiter so, und, wie *ich bereits in meinem Geld-Gedicht erschrieb: das Geld ist mehr und mehr Ersatz für Fantasie und Weisheit.

Vielleicht ist es deshalb so reichlich vorhanden und wird damit auch in die Kunst gepumpt. Die davon inzwischen weitgehend frei ist. Die Fantasie wird auch aus der Kunst ins Geld gepumpt und dann daneben abgelegt. Die Bank nimmt Beides gerne. Geld-Kunst.

Diese Form der Geld-Kunst hat den Banken so einiges an phantastischen neuen Produkten beschert, die Reichen dabei reicher und die Ärmeren ärmer gemacht: Geld-Kunst ist RaubTier-Kunst. Die Fantasie, die in das Geld-Kunst enthalten ist, wird also zum fressen verwendet. Raubtiere fressen gerne. Dabei kommt allerdings selten mehr als nur Scheisse bei raus. Allerdings gibt es wiederum genug ErLebewesen, die nur Scheisse fressen können, also die Fliegen fliegen ganz froh, um die Geld-Kunst herum.

Damit ist aber auch ganz deutlich geschrieben, dass es eben gerade Jetzt hervorragende Kunst und Künstl-Es gibt - Banksy finde *ich zum Beispiel sehr aktuell, sehr wichtig und auch witzig und originell. Arcade Fire machen richtig gute Musik. Und Viel-Es mehr!


Alles selbst-verständlich mit dem Vorbehalt, dass *ich hier von allen menschlichen Künstl-Es vielleicht 0,0000... irgendkleines Promillchen kenne, also quasi k[aum]ein-Es. Und trotzdem schreibe *ich hier ein Urteil rein, schon irgendwie anmassend.

Na, und Oliver-August Lützenich hier bin auch nicht weiter, als bis zu dieser allgemeinen Grenze gekommen, *mein Weg kann also auch nur der Zurück sein. Weil *ich die Grenze zur ErNeuerung bisher nicht überschreiten konnte. Die Tür oder das Tor oder auch die Lücke, oder die Leiter oder den Spaten finde *ich bisher nicht, mit dem *ich unter oder über oder durch die Grenze hinwegg komme.

Ab hier nun der vorjährige Beitrag mit etwas Neuerem (oder schreibe *ich besser: mit etwas Älterem noch dazu? Nein, oder. Damit würde *ich die Leses nur verwirren) darein gemischt.

Immer öfter taucht beim ansehen, anhören und sonstigen bespüren von Kunst in *mir das Gefühl der Langeweile auf. Das Empfinden schon öfter - vielleicht schon dutzende male oder noch öfter -, Jenes, was da auftaucht - be- oder gespielt wird - oder erscheint, bereits erspürt und erfühlt zu haben. Und? Und weiter?

Was gibt Neues?
Dazu eine Frage:
Schon seit ziemlich langer Zeit, bin ich ein Bekannter.
Kann ich je ein Neuer[-Es] sein, gar ein ErNeuer-Es?
Ist einem (alten) Bekannten je das Neue möglich?
Ja, auf jeden Fall, irgendwie schon, denn, nur aus dem Alten kann das Neue wachsen, bisher ist das jedenfalls so.
Also ist das Neue immer schon Alt, bevor es Neu wird. Es ist also die Frage: Wie Neu ist das Alte, oder auch: Wie Alt ist das Neue?
Etwas völlig Neues, also Etwas, das ohne Altes auskommt, gibt es nicht. Banal, ich weiss.
Eine kurze Einleitung vor einer "künstlichen" Frage.

Hier zwei kleine Beispiele, von einer Erneuerung und einer angenehmen Fortführung des Alten von ein und demSelben Künstler.
.
Das ist Turner der Erneuerer:
.
William Turner, "Sunrise with Seamonsters", ca. 1845
.
und das ist Turner der Genre-Maler, fürs Geld:
(achten Sie auf die rote Boje (halbrechts unten), die gab
und gibt dem Bild das kleine UnGleichgewicht, das
das Besondere ausmacht und womit Turner bei
einem Salon vor einem Bild von John Constable
(http://www.wikipaintings.org/en/john-
constable/the-opening-of-waterloo-
bridge-seen-from-
whitehall-stairs)
gewann.)
.
William Turner, "Helvoetsluys", 1832
.
aber nun die Frage:

Wo ist die aktuelle Grenze für die Kunst?

Wie schon immer, ist die Masse der Kunst hässliche, vielleicht fehlerhafte, nette, brauchbare, bis sogar schöne und passende RaumZeit-Gestaltung. Die allermeisten Bilder sind Auflockerung von Wänden, handgemachte Tapeten und die allermeisten Skulpturen sind eine Halterung für ..., ein wenig Formung in den Kammern und auf den Plätzen der RaumZeit; das meiste Bühnengeschehen und -performen ist zur Unterhaltung und eine Gelegenheit mit Freunden oder Gleichgesinnten zusammenzukommen, und die Kunst der Mode zu zeigen; die schreibende Kunst schreibt sehr viel, auf Blätter und auf Wände und mit Licht, alles wunderbar und dann noch das Kunst-Handwerk, ganz ausgezeichnet, oder für Touristen, 99,999...% ist nett, belanglos bis überflüssig, aber für die Künstl-Es, hoffe ich, wenigstens ein Auskommen.
Für Einige - Künstl-Es wie Bekünstelt-Es -, ist die Künstlichkeit die Phase der Reifung und Erweiterung und für die Bekünstelt-Es ein wenig Freude oder auch Angeberei, so weit so bekannt. Eine weitere Binsenweisheit: die Kunst ist meist - bestenfalls - gelungene Innen-/AussenDekoration, Bei- und Schmuckwerk; aber wo ist die wenige/seltene Kunst, die aktuell aus dem Unbekannten berichtet?

Seit William Turner bot *mir kein Mal-Es mehr einen Blick aus den bekannten Grenzen hinaus und dann zurück hinein ins Licht, soweit das möglich ist, danach kam die langsame Flucht vor der Fotographie.
Es gab danach Maler, die *mich mit ihrer Kunst tief und nachhaltig beeindruckt haben, da wären Gustave Courbet (den ich hier zuHause am Arbeitsplatz direkt vor der Nase habe - als Zeitungsabdruck -, siehe unten), Georges Seurat und Francis Bacon, aber eine wirkliche Grenz-"Überschreitung" ist danach nur noch Marcel Duchamp gelungen, aber nicht als Maler, sondern als deutlicher Erweiterer der Kunst, mitten in den Alltag hinein und da auch gleich - als Zweites - zu unseren flüssigen Ausscheidungen hin. Ab dem Moment begann die Verwirrung und radikale Verbreitung und Verbreiterung der Kunst und dessen, was die Kunst ist. Hin zur Jetzt üblichen Geld-Kunst.

Marina Abramovic ist grosse Kunst, eine des Wenig-Es, die nach Innen geht, Tief hinein. Wo Jetzt  - und das bestimmt wohl die Geld-Kunst - fast AllEs und All-Es nach Aussen geht.

Und die Fotographie bietet Uns Heute die Flucht in die "Malerei", "Fotos" von Mondrian, Rothko und Klein durch Fotoshop, der ewige Aischylos und Sokrates, der dauernde Shakespeare und Kant und der besondere Brecht oder auch Nietzsche.
Der ein ErNeuerer war.

Und daneben viel Ge-Schocker, Geschrei, Nacktes, Alltägliches, Selbst-Gefälliges, Bilder-Bücher, Demos auf der Strasse und auf der Bühne, Langweiliges, austrainiertes GeHopse und jede Menge technischem Riesen-Super-Wahnsinns-Gespiele und Gedröhn, einschüchternd oder überfällig und eine fast schon unendliche Menge an bereits Währenddessen vergessenem.

Alles notwendig und ganz und gar unterstützens- und fördernswert!
Anders wäre auch ich gar nie nicht auf diesen Beitrag gekommen, wenn das alles nicht geschehen, gefordert und gefördert würde.

Oliver-August Lützenich war dumpf und eng und nur durch diese Menge an (alt-)bekannter Kunst, auch der langweiligen und bloss verschönernden und schnell vergessenen, bin *ich langsam aufgegangen und habe zaghaft entdeckt, was es Alles gibt und was Alles machbar und darstellbar ist und wie vielfältig und vielfarbig ich und das Drummherum ist, was ich alles noch kann und könnte und was Alles noch geht und ginge, wenn ..., oder auch Sie.
So, wie das Mensch zu 99,999...% Masse und nur zu einem sehr geringen Teil Klugheit und gar Weisheit ist, so ist auch die (alt-)bekannte, die aktuelle Kunst.

Die Vergangenheit ist voll von Hinausgreif-Es und Hereinhol-Es, so viele Namen, trotz der nur wenigen Promille des Ganzen, darin auch die bereits oben erwähnten, aber wo und Was (Er und Sie + Alles DaZwischen und DaNeben = Was) ist das aktuelle Mensch, das aus den Eingeweiden des Lichts - also auch eines Menschen - oder aus den Weiten, in die Unser Licht (noch) nicht reicht, berichtet oder bereits davon träumt? Und Was das Innenleben des DaSein auch nur für einige Momente zu verlassen imstande ist, um vom unentdeckten, vom gänzlich Neuen und Unerfahrenen zu schreiben, zu zeichnen, zu formen, zu benoten, zu beformeln (fx=h1+y?), zu tanzen, zuzurufen oder etwas ganz Neues vom Ganz Neuen?
Keine Phantasie, sondern neue Wirklichkeit: Voraus-Gefühlt/Gespürt.

Vielleicht bin Oliver-August Lützenich ja auch blind und taub und dumm, aber ich entdecke nur (alt-)bekanntes und wiederholtes in dem "Neuen", das mir aktuell dargeboten wird. Menschenweit.
Aber klar, ich bin nicht überall und bekomme auch nicht alles mit, was so an- und dargeboten wird, aber das, was mir so an- und dargeboten wird, ist nur Bekanntes und schon Vorhandenes, bestenfalls mal mit einem Kleckselchen hier, mit einem Zipfelchen da, mit einem Tönchen dort und ein wenig anderem Rhythmus, das etwas anders ist, als bereits vorher an- und dargeboten, aber eben doch schon Bekanntes.

Was vorher getrennt oder verschieden war, wird nun eiffrig ver- und gemischt, schön und gut; und geht auch in die Beine oder lässt den Kopf wippen. Ja, wunderbar. Mancher Text ist anrührend, viele Informationen einem Selbst unbekannt, aber alles andere als Neu. 
Inzwischen ist mir zumindest [fast?] alles bekannt, über fünf Ecken vielleicht und manches nur aus der Ferne, aber Bekanntes.
Alles Schön und Gut, ich bin wahrlich alles Andere, als ein Kunst-Kritiker in irgendeinem Bereich, aber ich urteile trotzdem, ganz öffentlich, und bemerke:

Keine aktuelle Kunst ist - *mich - überraschend, oder über das übliche hinaus spannend.

Mischmasch (Crossover), Altes, Aufgehübschtes bis schreiend überbetont oder entkleidet, und so einiges mehr kunstvoll verändert und verformt, jedoch nirgendwas Neues.

Alle Kunst ist Bekanntes.
.
Können Sie das Bild von Gustave Courbet erkennen?
"Portrait de l'artiste, dit Le Désespéré"
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Ist die Wissenschaft auch Kunst?
Ja.
Seit Einstein, Pauli, Schrödinger und Feynman keine neue Kunst mehr.
Nobelpreise für Kunst-Handwerker.
Zu 99,999...% für Kunst-Handwerker.

Primo Levi bekam keinen, Jean Améry bekam keinen. Obwohl sie mit den Fingern jenseits des Bekannten waren. Aber eben im Schmerz, im wirklich schwer verletzenden, im derben Schmerz; aber die Preise bekommen die Menschen, die im romantischen Schmerz zu Hause sind, allseits Nobel, aber eben wenig Tief.

Gut, der Nobelpreis ist ein Preis für gutes Kunst-Handwerk, geschenkt, ich vergesse stets, die 99,999...%-Regel des DaSein. Eine wichtige Regel!
Doch irgendwie, fehlt mir inzwischen der kleine aber feine Rest zu 100%.
Ich vermisse die Spitzen, das Herausragende aus der Masse, wo ich auch hinspüre und auch in mich hineinfühle, ich fühle und spüre immer Masse, nur den Rest fühle und spüre ich nicht. Vielleicht -noch- nicht, vielleicht auch in meiner RaumZeit-Spanne gar nicht.
Was weiss das schon?

Die Langeweile nimmt zu, derweil bin *ich jedoch noch zu jung für den Ausklang der ErLebendigkeit, für ein dement langweiliges, gefüttertes, sabberndes, infusionstropfend kunstvolles die Jahrzehnte-auslaufen-lassen.

Wo und Was ist die Überraschung, das UnBekannte, das erschütternd Neue aus/von einem Bereiche der Wirklichkeit, das noch UnMenschlich ist, das UnTierisch ist, das jede unserer Vorstellungen und Erwartungen und Hoffnungen und Gelübde und Wünsche und Phantasien sprengt; na, vielleicht nicht sprengt, weil das zu gewalttätig ist, nein; das brauchen Wir nicht!; also etwas, das Alles Bekannte und Befreundete und bereits Gefühlte und Gespürte mit einem mal auch als solches fühlbar und spürbar macht: als Alt eben.

Das Maschine ist Alt,
Was ist das Neue.
Das Mensch ist Alt.
Was ist das Neue.
Das Kunst ist Alt.
Was ist das Neue?
Diese Welt ist Alt,
Wo ist eine Neue?
Dieses Universum ist ALT!
Woher kommt das Neue?
Und bitte mit Vorsicht!
Wir sind sehr zerbrechliche Wesen.

Dass das klar ist, bevor hier ein-Es auf die Idee zu Gewaltaktionen, also zu Auf-Brüchen, oder gar zu Vor-Schlägen kommt, Nein!; Wir brauchen weder Erbrochenes noch gar Erschlagen[d]es; Wir brauchen Futter für eine freudige Erweiterung, für eine wohlige ErNeuerung.

Kriege und Gemetzel und Ignoranz und "mir ist alles andere egal" und ein - über die Klinge springen lassen -, und ein - nur zu meinem/unseren Vorteil - u.s.w., hatten Wir schon mehr als gut tat/tut, das hat Uns nie besonders weit gebracht.
Jede Form der Gewalt ist Ur-Alt.

Das Neue ist entweder Alle Zufriedenstellend und Freudig, oder es ist Leid-bekannt Altes und langweilig, aber das Alte Leid kauf ich kein-Es mehr ab, da sche... ich drauf, bestenfalls.
Also, ...?
Was in Ihnen ist Neu, lassen Sie es doch endlich mal raus, tut auch nicht weh.
Aber *ich hab gut reden, von Ihnen verlangen und selbst verweigern.
Nein, das geht nicht, also, vergessen Sie es.
Zuerst komm ich und dann Sie.
In diesem Sinne, bey bey ...,
obwohl, das ist auch nicht neu,
also, ok oc bü ....