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Freitag, 11. Oktober 2013

Vernunft-Folgen

Also heute, in 06.03.2023, finde *ich diesen Beitrag unvernünftig irgendwie unpassend, am liebsten würde *ich es löschen, aber es ist passiert, die ganze Rechthaber- oder Besserwisserei. Furchtbar. Statt herauszuheben und dem fast voll zuzustimmen, was unten, über *meinen Einlassungen steht, bin *ich voll stahlnervig reingegrätscht. Aber bitte, und es ist nicht verbessert, oder erneuert: 


Das folgende Beitrag ist eines der ersten (04/2012) aus der SprechLichtung und ist bereits 100 mal aufgerufen worden. Das ist zwar kein Rekord, der liegt bei knapp 500 Aufrufen (Schwindende Sprachen ...), ist aber auf jeden Fall eine Erneuerung und Erwähnung wert, weil der Rekord (498) eher dadurch zustande kommt, weil in dem Beitrag ein paar Bilder von Wassily Kandinsky eingeflochten sind und weniger durch meine Sätze darin. Ist so, muss ich hier neidlos anerkennen.
Das Beitrag, das ich nun noch einmal in etwas aufgehübschter und aktualisierter Version vor mich und Sie hinstelle, ist immerhin 100 mal aufgerufen worden, auch (auch!) wegen meiner Sätze darin, und das ist doch schon mal was.

Ab hier:
Ein Thema, das mich sehr persönlich betrifft, ist die UnGleichwertigkeit in der Bewertung und Betrachtung von sehr wohl gleichwertigen Grössen und Bereichen; und zwar sowohl in ein-Es Selbst, als auch bei gesellschaftlichen Belangen.
Als Beispiel: Wie geht ein-Es mit den sehr persönlichen körperlichen Bedürfnissen um, also trinkt Es ausreichend WASSER, isst Es ausreichend Vitamine, Mineralien, Kohlehydrate, Fette ..., wird die Haut ausreichend gepflegt und auch mit Streicheleinheiten versorgt und und und etc. pp?

Und darauf aufbauend, wie geht die Gesellschaft im mit-Einander um, Wir also Alle gemeinsam, wie behandeln Wir Fremdheit/Anders-Sein, Buntheit, Vielheit, Eigenheit, Privatheit, Ausgelassenheit, wie regeln und gestalten Wir die Infrastruktur der Gesellschaft, also Strassen, Kanäle, Leitungen, Ein-/Verkauf, ErLebeWesen- und Waren-Transport, Behörden, Polizei, Militär, Parks, Wälder, also alles Das worin, worauf und womit WIR Alle erleben?
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Max Beckmann, "Mondlandschaft"
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Hier ein Auszug aus dem FAZ-Blog «Deus ex Machina», mit dem Beitrag: "Pro-Ana-Blogs: Anleitung zum Unsichtbarsein".
»Nutzerinnen und Nutzer dokumentieren psychische Leiden auch öffentlich in sozialen Netzwerken. Die Plattformen müssen nun Wege finden, mit Fotos, die Selbstverletzung zeigen oder zur Magersucht anspornen sollen, sensibel umzugehen. Denn, das Netz durch ihr Löschen von den Bildern zu bereinigen, hilft Betroffenen wenig.
Das Netz soll ein Ort der Freiheit sein, doch in der digitalen Welt erfahren Nutzerinnen und Nutzer immer wieder, dass ihre persönliche Freiheit beschnitten wird: durch Äußerungen anderer User und durch Inhalte, die im Internet miteinander geteilt werden. In Communitys gibt es verschiedene Ansätze dafür, das Dasein im Netz füreinander so zu gestalten, dass diese Orte den Anforderungen an einen selbst erwählten Freiraum gerecht werden. ...
Die Sisyphusarbeit, Nutzerinhalte aus dem Netz zu entfernen, die psychische Leiden sichtbar machen, mag politisch korrekt erscheinen, sie hilft den Betroffenen jedoch wenig und wird Neuerkrankungen kaum verhindern können.
Denn es ist nicht das Netz, das krank ist und krank macht, es sind nicht die bloggenden Bulimiker und ritzende Teenager, die verrückt sind. Bilder, die zum Hungertod inspirieren sollen, geht eine Wirklichkeit voraus, die zum Kranksein und Kotzen inspiriert.«

darauf schrieb Oliver-August Lützenich:
Auch darum geht es doch in der Transparenz-Debatte.

Wie weit "zensieren" wir Menschen in und um Uns Selbst, was blenden Wir aus, weil es vermeintlich besser oder gar gesünder für Uns ist, wo schauen Wir wegg, weil es ebenso vermeintlich schlecht ist; und wo blicken Wir besser langsam genauer hin?

Die Armut/der Mangel (auch an Gefühl und Mit-Empfindung) einer grossen Menge Menschen, dadurch Verzweiflung, Teilnahmslosigkeit, Abschottung oder gewalttätige Auflehnung, Verwahrlosung, Unwissenheit, Demütigung, ...
Und auch der Reichtum von einer anderen - kleineren - Menge Menschen, in Wissen, Umsicht, Einfluss, Vielfalt (auch von Gefühl und Geborgenheit), Bewegungs- und Konsumfreiheit, Luxus, ...
Ich finde, die Zustände und Umstände in allen Richtungen und jeder Form sind für alle Mit-Menschen betrachtens- und bewertenswert, sie alle zählen ohne Zweifel zur menschlichen ErLebensWirklichkeit.

Insofern bin ich für jede Form der Transparenz.
Allerdings - und das ist für mich ganz wichtig: - FREIWILLIG, aber schon einfordernd!
Wie weit ein-Es das Einfühlen und -spüren (darin auch das Sehen), also die "Schleier" lüftet, muss jed-Es Selbst entscheiden. Allerdings sollte dabei klar sein und muss auch friedlich vermittelt werden, dass die Offenheit und Zugänglichkeit (Transparenz) ein (natürliches) gesellschaftliches Gebot ist.

Denn, soweit ich die Prozesse der Natur, also der Lebendigkeit, bisher verstehe, sind sie alle - auch - darauf angelegt: abgeschottete und verschlossene RaumZeit-Bereiche zu öffnen (also auch diese "Grenzen" zu überwinden, wie Wir das mit allen anderen Grenzen längst und intensivst tun; in jeder Art des Forschens), zu erkunden und zugänglich zu machen (das ist eine der Ursachen allen Fragens und Forschens).
Die Privatheit und Geheimniskrämerei ist - dann - kein Thema mehr, wenn Alle Menschen das Gebot der Wahrhaftigkeit und Verantwortung leben. Davon sind Wir noch ein ganzes Stück entfernt, aber die Richtung stimmt. Denn die Frage für *mich hier lautet mehr und mehr: Was "schützt" die Privatheit und Geheimniskrämerei?

Was wird da geschützt? Braucht das private DaSein des Menschen diesen "Schutz", und vor Was braucht ein-Es diesen Schutz?
Bisher ist es wohl so, dass das eine Mensch vor das andere Mensch[en] geschützt werden muss, weil ... Na, Sie [er]finden bestimmt ein paar Gründe dafür.
Und wenn Sie diese zusammengestellt haben, dann wissen Sie über-s ich Bescheid, oder? 
Dann wissen Sie, wie wir Menschen auf ganz natürlich Art (im) miteinander umgehen. Und dann wissen Sie auch - vielleicht? - wie Wir mit-Einander umgingen, wenn Wir in Freiheit mit-Einander umgehen werden, also ohne diese bisher völlig natürlichen Grenzen und Mauern und Zäune und Ein- und Ausschliessungen, die bisher unsere Privatheit "schützen" müssen. Alles ganz natürlich. Kein VorWurf!
Aber ist das der letzte Schrei?

Deshalb bin ich sicher, dass Wir mit einer allgemeinen Besserstellung und Ausstattung aller Menschen, also einem - solidarischeren Wettbewerb (SolidarKapitalismus?) -, -> das ist die Voraussetzung <-, die Transparenz verbessern und damit auch die (Selbst-)"Zensur" in alle Richtungen vermindern.

Dann ist - da bin ich sicher -, auch kein Mensch mehr gezwungen, mitten im Überfluss zu kotzen und zu hungern. Das ist, wie Vieles andere auch, für einen mitempfindenden Menschen beschämend. 
Dieses Verhalten zu verändern, dafür lohnt der Einsatz für ein Mehr an Transparenz, Gleichwertigkeit und besserer Ausstattung in und zwischen den Menschen.
-
darauf ein MitKommentator @
ThorHa, 02. April 2012, 12:52:

@Oliver-August Lützenich - "Dann ist, da bin ich sicher, auch kein Mensch mehr gezwungen, mitten im Überfluss zu kotzen und zu hungern."

Nicht sehr wahrscheinlich. Der Mensch ist so beschaffen, dass manche immer einen Grund zum Unglücklichsein finden, manche manchmal, manche selten. Völlig unabhängig von der Beschaffenheit der Welt. Denn unsere Bedürfnisse, Träume und Wünsche sind immer grösser als die Mittel zu ihrer Befriedigung.

Gruss, Thorsten Haupts
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weiter Oliver-August Lützenich:

Das folgende ist Philosophie, aber es ist trotzdem von dem Thema des Beitrags und den Kommentaren dazu inspiriert. Philosophie ist vorwiegend Fragen.

Das Geist aus der Flasche, das Gott aus der Maschine, der Verstand aus dem Körper. Kann es sein, dass die Vernunft gerade aus dem bisherigen Behältnis heraus möchte?
Dass das Bewusst-Sein, in dem Körper, das es nun schon länger bewohnt, inzwischen leidet?
Ist das Körper (Sie + Er + ? = Es) für den Verstand ein Gefängnis, eine Engstelle, aus der das Geist langsam aber sicher auswandern möchte?

Kein Organ verbraucht prozentual und anteilig soviel Energie/Kapital, wie das Gehirn des Menschen; die Gehirne anderer Tiere begnügen sich mit einem geringeren Anteil am "erwirtschafteten" Gesamthaushalt.
Das Mensch ist bisher der Vernunft ein guter Wirt gewesen, auf Dauer jedoch ist das Mensch vielleicht zu unflexibel und zu schwach, um dem Reise- und Forschungswilligen Bewusst-Sein weiterhin ein gutes und dienliches Zuhause/Gehäuse zu bieten. Ist das so?
Das Mensch kommt auch mit weniger Verstandes-Kapazität in der Lebendigkeit zurecht, das Vernunft jedoch braucht ein stärkeres und flexibleres Gehäuse, als es ein rein fleischlicher Körper noch bieten kann.

Ist das Science Fiction oder gar Unfug?

Und was hat das mit Magersucht zu tun?

Ein wenig Spekulation ist dabei erlaubt.

Aber Nein, bestenfalls am Rande und nur als leises Symptom für die Auswanderungs-Bemühungen des Bewusst-Seins (soviele Bezeichnungen für eine KörperLeistung!), aus der bisher wohligen und wärmenden Hülle.

Die Sonne bietet fast(!) unbegrenzte und leichte Energie, Quantenprozessoren sind (wenn ausgereift) ebenso leistungsfähig aber wesentlich unabhängiger (als die irdisch-mondlichen biologischen Anforderungen, als die sind: geringer ErLebenszyklus, eingeengte Wahr-Nehmung, körperliche Kontroll- und Steuerungs-Pflichten, Erdgebundenheit), als das Bewusst-Seins-Organ Gehirn, und nicht-zellulare Gehäuse sind wesentlich stabiler, stärker und wesentlich weniger (Krankheits-/Leidens-) anfällig; auf das bisschen Freude und Glück, das darin auch enthalten ist, kann das forschende Geist doch verzichten, oder es findet und erweitert diese sogar noch mehr in anderen Formen.

Was also hält das Vernunft, bei diesem Stand der Tatsachen noch zurück im Menschen?

Und was hat das mit Anorexie zu tun, und mit den m[it].a. von @ThorHa in Wirkung und Ausprägung angezweifelten gesellschaftlichen und innermenschlichen Problemen?
Alles.

Das Vernunft, das Verstand, das Bewusst-Sein, der Geist, die Cleverness, der Grips, die Neugier, das Interesse, das Hirn schaut oft fassungslos im direkten (Körper) und weiteren In- und Umfeld umher, was so alles krankt und schmerzt und getan werden muss, um das bisschen Erkennen und Begreifen zu gewährleisten!?

Also, versetzen Sie-[da]s ich doch mal kurz in den Zustand körperloser Folgerichtigkeit (Logik) und stellen die Frage: Wollen Sie weiterhin Körperlich sein?

Tja, da vergeht ein-Es der Hunger, auch wenn dafür noch andere Gründe dazu kommen, eines ist klar, je mehr Verstand, umso Fassungslos. Oder?

Und das schreibt ein Körper!
Ein Körper, das den Verstand, das ein-Es auch ist braucht, fördert, fordert und mindestens so gerne hat, wie die rechte Hand, die Es auch ist, oder ...

Deus ex Machina? Nein.

Aber: Mehr Vernunft in Alle Körper. Damit wäre uns Allen geholfen.

Wie bekommen Wir das hin?

------------------------------------Ende FAZ-Blog-Beitrag------------------------------

Und dabei ist mir vollständig bewusst, dass das DaSein und damit dieses Universum und darin auch Wir irdischen Lebewesen, ohne das unbewusste, völlig unlogische und total schweigende Etwas (Materie, Körper), das in das RaumSZeit steckt - und das auch (meist?) chaotische und zufällige Ereignisse, Zusammenfügungen und Richtungsänderungen produziert -, nicht wären.


Fazit: Ohne Extreme, ohne Verweigerung, ohne Zufälle, ohne Unberechenbarkeit gibt es keine Lebendigkeit, wie Wir sie sind und erleiden, sowie erleben.

Aber muss soviel davon DaSein? Soviel Un-.

Da ist dann wohl die Frage: WieViel Weitblick, Umsichtigkeit, Folgerichtigkeit und Verantwortung erträgt das DaSein?
Und wieViel Zufälligkeit, Hartnäckigkeit, Dumpfheit, Verkrampftheit, Bockigkeit, Gewalt, Hass und sonstiges Leiden -->MÜSSEN<-- Wir unbedingt beibehalten, damit das UnGleichgewicht der Lebendigkeit erhalten bleibt?

Im Zweifel für das An-/Begeklagte?

PS : Die Blog-Zahlen vom 11.10.2013.

Danke.

Samstag, 24. August 2013

Die Trauer; Kurz vor der Wahl

Dieses Beitrag hatte *ich schon vor über einem Jahr eingestellt.

Ist bald klar, warum *ich es jetzt wieder aus dem UnterGrund hervorhole, um es noch einmal ganz oben einzubringen. Weil ich überprüfen möchte, ob ich noch dazu stehe, oder ob *ich inzwischen anderer Meinung dazu bin.

Da bin ich aber mal selbst gespannt!
Das Neue, falls es etwas gibt, färbe ich so ein.
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SommerBlumen vor StadtTheater.
Hat was mit dem Beitrag zu tun.
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¡Aus-LinksMit[?]teRechts-sen!
Ein politischer Zirkelschluss.

Was die Linke auflösen möchte, muss (und das möchte ich sofort vorwegg betonen, für mich steckt im "müssen" viel mehr Freiheit, als es nach Zwang klingt, das steckt dem "muss" schon in den Wurzeln drinn - fragen Sie dazu Ihren EthnoLinguisten oder ein gutes Herkunfts-Lexikon - inzwischen haben Wir schon ziemlich viele Chancen, die in Massen im "muss" drinn waren, verspielt, geblieben ist fast nur noch das bisschen Zwang, der ja nun auch in jeder Bewegung enthalten ist, und wegen unserer Chancenverwertung und die ist nun mal überaus grosszügig und irgendwann ist jedes Wort drann, den Reiz zu verlieren und nur noch schwer über die Lippen zu entkommen, und das gelingt vorwiegend noch für) die Rechte überwinden und die Mitte ausdörren.

Was die "Extreme" ablösen möchte, muss für eine andere Aufhängung / Einhegung der Einzeln-Es in der Gesellschaft sorgen. Das einzeln-Es braucht Geborgenheit und Perspektive, aber keine Fremd-[Selbst-]Bestimmung oder eine Abgabe der Möglichkeiten des SELBST, an der "Garderobe" der Gesellschaft. 

Anarchie (Obrigkeitslosigkeit) alleine ist deshalb nicht die Lösung, sondern nur eine Verschiebung auf später (Was habe ich bei diesem Satz gedacht? Ich weiss es nicht mehr, aber ich lasse den Satz erst einmal so stehen, vielleicht fällt mir später noch etwas dazu ein, falls, werde ich es so einfärben).

Demokratie ist ein Zwischenschritt in der Entwicklung des Zusammenerlebens von Einzelwesen, diese Übertragung von Entscheidungen und der Verantwortung dafür, auf Wenige, auf Andere, auf die "Gesellschaft" ist vorübergehend.
Und die Anarchie wird ein politisches Kunstwerk bleiben: an die Wand damit. (Hmm!?)

Eine kleine politische Selbst-Erkundung:

Für was steht Links, oder fällt es gerade?
Für Soziales, für Solidarisches, für Fortschritt, für Geringbesitzer und -verdiener, für die Sorge um die HabeNichtse, für die Aufhebung von Grenzen im Inneren, wie auch im Umfeld, für die Internationalität, für das "gehobene" Mittelstandskind, das gegen die Armut und Ausbeutung kämpft, um damit die "Oberschicht" auszuheben, es ist auch gerne Grün, steht also für ein Schein-Interesse zur persönlichen Aufstiegsbefriedigung, aber auch für die bessere Aufklärung der persönlichen Herkunfts-Gruppe, ist für mehr Stadt, für mehr Kunst, für links überholen, für ein mehr an Freiheiten, besonders für die Klein- und Mittel-Bürgerlichkeit.

Für was steht Rechts, oder wankt es jetzt?
Für Besitztum, sogar für Reichtum, für das Land, für Landbesitz, kauft gerne Kunst, ist auch inzwischen gerne Grün, für stabile Unbeweglichkeit; ist für das Aufrichten, den Schutz und die Verteidigung von Grenzen nach Innen, wie nach Aussen, also für die Absonderung von Anderen, für die Zugangsbehinderung der EinRichtungen innerhalb der Grenzen und für die striktere Hemmung des Eintritts von Ausserhalb, für die Beschränkung des Aufstiegs der Anderen, für die Beschränktheit der Mehrheit, für die rechte Standspur, für alle Freiheiten für einen und ein paar wenige andere Selbst, genommen vom Freiheitskonto der Anderen.

Für was steht die Mitte?
Die nimmt, was gerade angesagt ist, aus / in der Mehrheit, dort gilt der Grundsatz: „Omnis determinatio est negatio.“ (Baruch de Spinoza, Epist. 59) = "Alle Bestimmung ist eine Negation", deshalb liegt in der Mitte die "Klarheit" in der Bestimmtheit der Verneinung und der Unbestimmtheit der BeJahung, um die Mitte ist stets Betrieb, da kommen fast Alle mal durch, meistens sind dort die grössten Ein- und Ausgänge, die Kantinen sind fast immer nahe der Mitte, auch sind dort am häufigsten die Waschräume und die Toiletten zu finden. In D sind Links wie Rechts ziemlich ausgedünnt, fast Alle stehen inzwischen in der Mitte herum, mal etwas linkser, mal etwas rechtser, mal grüner oder auch ein klein wenig unentschiedener, wie die Liberaldemokraten. Liberaldemokraten? Wo hatte ich die denn her? Falls damit die FDP gemeint war, dann war das eine falsche Einschätzung von mir, denn die FDP ist eine streng rechte Partei, die in der Mitte nur das Wort durchführt, weil sie rechts aussen, wo sie vom Gefühl her fest steht, seit Gründung, kaum mehr etwas sagen kann, bei unserer Vergangenheit, ohne Sturm zu ernten, aber das Denken ist doch noch frei, oder, denkt die FDP, ohne zu bemerken, dass das Denken (Gefühl?) auch in das Handeln einfliesst und da ist für Aufmerksame die Position im Spektrum der FDP nach ein wenig Beobachtung kenntlich. Für mich hat die FDP nur sehr wenig Mitte zu bieten, auch wenn die Mitglieder dort immer gerne durchlaufen; weil dort die Fressnäpfe stehen, vielleicht. Einen bemerke ich, der die FDP als Rechte wieder kenntlich machen könnte, Christian Lindner, aber noch ist die Stimmung nicht reif für dieses "Coming Out". Dieser Instinkt geht diesem Menschen nicht ab, ich freu mich drauf, auf diese klare Positionierung, denn Fressnäpfe und deren Abflüsse kann Mensch doch auf auf der rechten Seite anbringen, oder?

Für was steht die Liberalität? Die steht für nichts Gerade, nimmt aber von Rechts mit, was sie so kriegen kann und klopft links gerne auf Schultern, das kostet wenig, aber treibt es ansonsten lieber mit allen in der Mitte, dabei ist dann kaum Haltung nötig, da ist Anlehnung genug vorhanden, denn dort stehen im Moment eigentlich Alle und suchen Nähe und was zum Mampfen (Cash, Dienstwägen und Aufmerksamkeit, für dasJenig-Es, was mich noch missversteht), hihihi. Oder? Liberale gibt es also sowohl Links, als auch Rechts, wie in Grün, aber die Meisten treiben etwas flüchtig in der Mitte herum.

Ja, wir deutschen Menschen sind inzwischen ein ziemlich mittiges Volk geworden, Extreme sind uns, klar warum, im Augenblick eher unangenehm, die Scham fordert das von uns, wenn wir die auch mal langsam wieder loswerden wollten, aber ...
Sie wissen, dieses vermaledeite "aber", keine Festigkeit und Dauerhaftigkeit im DaSein, nicht mal für 5 Minuten, was wollte ich schreiben? Ach ja, aber die Scham werden wir erst los, wenn wir deutschen Menschen uns lückenlos zu dem Schrecken, dem Terror und der Vernichtung bekannt haben, den wir DeutschÖsterreichen vor 3 Generationen begonnen haben, wenn wir anerkannt und begriffen haben, was wir da auch mit uns und an unseren Nächsten und Mit-Bewohnern an Furcht, Elend, Gemetzel und Trauma angerichtet haben. Die Scham wird erst einer pausbäckigen fröhlichen DaSein-Freude weichen, wenn wir deutschösterreichischen Menschen und da beziehe ich auch die deutschösterreichischen Menschen ein, die ausserhalb der deutschen Sprache gezeugt und / oder geboren wurden oder deren Vorfahren ausserhalb der deutschen Grenzen geboren wurden (Wenn ich da weit genug zurückgehe, bleibt auch von dem "deutschen" bald nichts mehr übrig, da bleibt dann bloss noch das Mensch übrig, rein und klein und unbedarft, aber soweit müssen Wir erst wieder kommen, dass Wir diese überland- und spreches-Grenzen weniger wichtig nehmen können, als es Heute noch Fakt ist.), wenn also wir deutschösterreichischen Menschen endlich trauern, trauern, mit den vielen Mit-Menschen, die wir "deutschösterreichischen" Menschen verjagt, gequält und in Massen getötet haben. Trauern! Nicht fassungslos oder belämmert vor oder in Gedenkstätten herumstehen ,in schwarzen Klamotten ,und wohlfeile Bekümmerungs-Reden halten. Das ist Scham-Geklinker und -Getue, aber kein Mit-Einander trauern. Uns fehlt - und nebenbei, das gilt für fast alle europäischen Nach-Kolonial-Menschen - die Aufrichtigkeit des Mit-Empfindens, uns fehlt die Grösse im Gefühl und damit auch die Grösse im Bewusst-Sein, was wir im Dritten Reich  - oder schon weit davor - den "fremden", anderen oder auch beneideten Menschen in und um uns herum, angetan haben, bis Heute, eben, Jetzt. Aber die Trauer ist nun mal menschenweit das beängstigendste und meist unterdrückte Gefühl. Vom  LEID (nicht nur Schmerz) wird die Trauer unterdrückt, von der FREUDE wird die Trauer überspielt. Warum?
Vielleicht, weil die Trauer das innigste Gefühl der Nähe zueinander ist, das stets erregt ist, wenn diese Nähe weicht, wenn also der Abstand zueinander und voneinander weiter wird. Der Tod, ich präzisiere: der plötzliche Tod, ist dabei die extremste Form der Erregung, sowohl der von nahen Mit-Menschen, aber auch der persönliche Abschied von der einmaligen menschlichen Lebendigkeit erregt die Trauer.
Die Scham würde also, nach meiner Erkenntnis, erst dann weichen, wenn Wir den Abstand voneinander erweitern und diese Erweiterung angemessen betrauern, und eben auch genau das, was wir deutschösterreichischen Menschen gemeinsam getan und angetan haben, den "Feinden" und auch denen, die wir für nicht-deutschösterreichische Menschen gehalten haben, oder erst dazu machten.
Eins möchte ich dabei aber auch noch betonen: Mit merklicher also noch nicht einmal sehr bedeutender Freiheit, hatte das deutsche Handeln bisher recht wenig zu tun, das ist auch klar. Die "Deutschen" waren immer in die Umgebung eingebettet und davon auch stark beeinflusst - wie alle anderen Menschen und MenschenGruppen -, deshalb ist ein wichtiger Prozess bis zur aufrichtigen und wirkungsvollen Trauer des "deutschen" Menschen, sicherlich der, die Mit-Erregungen an den deutschen Miss- und Handlungen aus der nahen und ferne[re]n Umgebung mit einzubeziehen, in die Scham. Vielleicht ist das ja mit ein Grund, warum wir deutschen Menschen bisher nur bis zur äussersten Scham erregen/fühlen und mit-empfinden können, weil die Umgebung ihren Anteil an "unserem" Tun nicht anerkennt oder bestenfall halbherzig. Aber Sie, die Leses hier, wissen, es ist nun mal bis Heute so, das immer das Messer oder der Mörder schuld sein muss, alle Anderen sind stets fein raus, atmen auf und denken dabei "Gott sei Dank!" oder ähnliches, in schā'a llāh vielleicht, was weiss ich hier schon, ich Tropf, und weil Kein-Es irgendeinen Einfluss von Ander-Es spürt, obwohl das Fakt ist, oder?, spüren will und weil wir also einander so nahe sind, ohne es zu wissen, gelingt die Trauer nicht. Also schlecht, dann bleiben Wir eben in der Scham stecken, müssen Wir nicht trauern, dass Wir langsam auseinandergehen, und zwar in fast jede Richtung, dann fehlt Uns halt weiter dieses Eingeständnis. Dass Wir zwar tun und merken, jedoch einfach nicht bemerken wollen, also im Bewusst-Sein eingestehen und dann auch einfach mal losheulen. Also gut, das ist jetzt zu einfach geschrieben, ich gebe es gerne zu, da braucht es schon noch die Klärung so mancher Kleinigkeit und Grossigkeit im Mit-Einder des Menschen, bis Wir soweit sind, Unsere Erweiterung hin zu mehr Freiheit mit- und von-Einander zu betrauern. Aber das wird wohl noch sehr lange dauern, denn, wenn ich ein wenig in die Ferne blicke, so nahe an Europas Süd-Osten, dann spüre ich dort kaum ein Ein-Verständnis mit-Einander, sondern gewaltvolle FlurBereinigung, mit allem nur möglichen Eiffer und Terror, das einen europäischen Menschen doch sehr an die Bedingungen hier in Europa vor nicht ganz 400 Sonnenumkreisungen erinnert, dass die Entwicklung Dort etwas schneller hin zu der Friedlichkeit, GleichGültigkeit (Sie bemerken bitte, dass ich die GleichGültigkeit als etwas sehr GUTES und Befreiendes beAchte, Danke) und Bedachtheit ablaufen wird, weiss ich auch, Wir sind schliesslich ein Vorbild, das den europäischen Menschen damals fehlte.
Aber genug der Einfügungen, sind ja schon mehr, als der ursprüngliche Beitrag, also ...

Politik ist KEIN Witz, aber so wird sie meist beTRIEBen.
Politik ist im besten Fall die aufrichtige und umsichtige Sorge, um die Mitglieder der jeweiligen Gesellschaft und deren Fortentwicklung zu mehr Wohlergehen, bestmöglicher persönlicher Aufgeklärtheit und Souveränität; Politik schafft sich im besten Fall also auf Dauer ab, um den Einzelnen, wenn diese Aufklärung im persönlichen und allgemeinen DaSein erreicht ist, wenn Jedes Einzelne die Selbst-Entscheidung übernimmt, und Jedes MitGlied die Mit-Verantwortung für die Gemeinschaft begriffen hat. Aber das ist nur ein Ideal. Fakt ist, Politik ist, wie die Menschen und die sind von diesem Ideal noch meist weit entfernt, aber Mensch träumt ja gerne, auch grün;-) Aus der Traum! Zurück ins Hier und Jetzt und Heute.

Wie steht es mit den Extremen?
Die Extremitäten sind in alle Richtungen und Ausprägungen ziemlich Gleich, fast austauschbar. In der Ignoranz der Verhältnisse, in einer trotzigen Verweigerungshaltung, in einer total verkrampftem Ablehnung abweichender DaSein-Entwürfe und DaSein-weisen, in einer kräftigen, teils brutalen, mörderischen Abwehr jeden Versuchs der Öffnung und Erweiterung der STAND-Punkte.
Die Extremitäten sind die Klammer, die Verbindung zum Äussersten, an ihnen, zwischen ihnen, ist die Lebendigkeit aufgehängt; die Extremisten sind das jeweils Äusserste [je]der gesellschaftlichen Organisation (Politik), sie sind die Klammer zur Verhinderung der Gesellschafts-Auflösung, dazwischen hängen die verschiedenen anderen Ausgestaltungs-Modelle und Farben. Deutschland hat eines der extremsten Modelle und Farben gelebt und erlitten. Die Folgen sind bekannt und bis Heute nicht (heil-sam (ist "gesundend" besser?)) aufgearbeitet, weder für die Getöteten, die Leidenden, noch für die Mörder, oder die Profiteure dieses "deutschösterreichischen" Extremismus.

Wann sind Wir bereit das Lagerdenken zu beenden?
Wann lösen Wir die Gesellschaften innerhalb des Ganzen (der Menschheit, der Spezies) auf? Wann nehmen Wir das Ganze an? Die Frage ist dann jedoch, selbst wenn alle "Unterorganisationen" der Menschheit in einer Gesamtgesellschaft aufgehen, löst das das "Problem" des Extremismus?

Aber *ich gebe zu, das zu denken oder gar anzugehen, ist verdammt schwierig, denn im Moment sind die freien, emanzipierten, wissenden, friedlichen und egalitären Menschen von anderen Menschen umgeben, die das (freier, offener denkend und handelnd) weniger oder sogar noch weniger sind, statt Gesellschaftsformen und -Modelle inFrage zu stellen, sind sie gerade erst dabei grössere (Nationen, Staaten) zu bilden und zu festigen, mit allen Extremen, die z.B. Wir in Europa bereits getan und gelebt haben.
Wie wollen Wir damit umgehen?

Ist diese Bewertung überheblich?
Nicht von *mir. Sie ist nüchtern, da mir in / mit jeder Faser klar ist, dass *ich gleich-wertig mit allen anderen Menschen bin, ohne die nüchterne Summierung von Fakten und deren Analyse davon beeinflussen zu lassen. Ich brauche weder ein Tal noch einen Berg, zum Betrachten der MitLebeWesen, mir reicht die selbe Ebene.  

Dienstag, 23. Juli 2013

B[l]ockig-keit

Gedanken zur Vorbereitung eines theatralischen Stücks, in dem ich ganz gerne ein Lebewesen entstehen lassen möchte, das mal als Mensch gezeugt wurde, Es aber nach einer Selbst-Entscheidung und einer Selbst-Wandlung nicht mehr ist. 

Als Mensch gezeugt und geboren, als Mensch geprägt und gewachsen, und eines Jahres entschieden, weiter zu gehen, als "nur" bis zum Menschen, weil eines Jahres erkannt, dass mehr geht, als Mensch-Sein, viel mehr geht als Mensch-zu-sein. Und warum kam diese Idee in diesem ehemaligen Menschen auf, weil ... 

*ich vermute, Ihnen fallen schon im Selbst ein paar gute und sogar nach vollziehbare Gründe ein, warum es vielleicht etwas besseres noch [er]geben könnte, als ein Mensch zu sein. Oder ist das jetzt doch zu verwegen? Aber kein Roboter oder ein anderer menschen[nach]gemachter Unsinn, nein, eine wirkliche und deutliche Veränderung und Verbesserung der stabilen eingehäuteten Mensch - Lebendigkeit.
.
Fluss, Zaun, Baum, Fuss in Blättern, 
auf dunkler trockener Erde,
mit etwas Grün drinn
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Titel: Die phantastische Wandlung eines Un-Menschen. Un- = Nicht!

Die Verhandlungen mit ES.
Warum Kein-Mensch-mehr?
Nur ein paar Gründe für mich.
Hören Sie auf Argumente?

Und *ich meine gute Argumente und bewiesene Tatsachen?
Schauen Sie nur mal im neuen Umweltministerium in Berlin an der Stresemannstrasse vorbei. Ein "Umwelt"ministerium, das völlig ohne moderne Umwelttechnik auskommt. Keine Solarzellen auf dem Dach auch keine Bepflanzung, keine Gebäudehaut die "atmet" oder vor zuviel Hitze oder Kälte schützt, keine Spitzentechnik der Klimaregulierung weder im Keller, noch sonstwo und nirgendwo irgendwo etwas aktuelle Spar- und Komforttechnik zu finden; und  das Gebäude schaut aus wie eine sandgesteinte Wehrburg (ein Foto dieses Gebäudes finden Sie auch hier:
http://verantworten.blogspot.de/2012/06/pfingstspaziergang-2012-2-teil.html

Mir geht es hier aber weder um Äusserlichkeiten noch Innerlichkeiten eines Gebäudes, *mir geht es um den Aktualitätsbezug und die argumentative Zugänglichkeit der aktuellen Lebewesen und deren Verwalter und dieses Gebäude schreit nach dem Vorgestern, es wimmert in der Aktualität herum und es ist das - UMWELTMINISTERIUM - der deutschen Menschen.

Welchen Menschen, möglicherweise ausserhalb Europas, möchten Sie dieses Gebäude zeigen und Sie daran erinnern, dass Wir Menschen vielleicht noch etwas länger auf diesem Planetensystem (Erde-Mond) erleben wollen und Was (Sie + Er + als was auch immer ein-Es daSein möchte = Was) wollen Sie mit dieser technischen Nichtichkeit und baulichen Redundanz von europäischer Technik und Fortschrittlichkeit beeindrucken?

Aber als Mensch, bewirken Sie beim Menschen mit den besten Argumenten meist nur !? und ein schütteln. Ich bin sehnsüchtig nach Aufgeklärtheit und erleide nur Zurückweisung und das verbleiben in der Altertümlichkeit, in Traditionalismen, in Verstocktheit, die dauernd und lichtschnell bis zur Panik reicht, wenn es darum geht etwas zu verändern.

Noch ein schon jahrelanges weltpolitisches Beispiel mächtig verbohrter Trotzigkeit: der UN-Sicherheitsrat. Ein Gremium mit Vetorecht, das nach den Verheerungen des zweiten Weltkriegs den Siegermächten gegönnt wurde, als MachtZuckerl. Das Heute, 2013, aber sowas von VorGestern ist; für *mich zu erleiden nun schon bereits seit Beginn der "Nordwestlichen Feldzüge" um das arabische Öl, und noch verschärft seit Beginn der "Revolutionen" in Nordafrika und der Levante. Syrien schreit seit Anbeginn der inneren Revolte, um Hilfe und verständnisvolle Intervention!

Das Ergebnis aber ist sture Blockade und die politische Unfähigkeit der Menscheit, der menschliche Weltgemeinschaft, mit jeglicher Konflikt-Linderung, und der AnPassung an die aktuellen Gegebenheiten, z.B. auch in den Gremien - gerade in deren Zusammensetzung -. Das Ergebnis in Syrien sind inzwischen weit über einhunderttausend Tote und ein weitgehend verheertes Land. Die fehlerhafte Zusammensetzung dieses "Rates" ist seit fast zwei Jahrzehnten, spätestens seit Ende des "kalten Krieges" bekannt, was ist in dieser RaumZeit passiert? ...

Sie wissen, dass das nur einige winzige Beispiele für unser verkrampftes Festhalten an alten Gegebenheiten sind, was ja bei manchem auch ganz schön ist - als ex-Bayer denke *ich gerade im Sommer auch an die schöne Tradition der Biergärten -; was aber gerade in den vielen Misshandlungen zwischen Menschen enorm viel Leid verursacht.

Derweil ist es doch so einfach zu unterscheiden, zwischen Traditionen, die zur Pflege und zur Freude der Lebendigkeit beitragen und die zu bewahren ein Glück ist; und all dem Leid, was durch dumme, weil unsensitive und verständnislose Sturheit, durch Trägheit und Blockaden, wie auch die der Beibehaltung der UN-Strukturen und der Zusammensetzung des UN-Sicherheitsrates, verursacht wird.

Und, verdammt!!!, ich gebe das gerne zu: in Oliver-August Lützenmir tobt dieser Abwehr-Kampf und diese Bockigkeit genauso, schliesslich bin *ich ebenso Mensch, wie Sie.
Trägheit, KleinGeistigkeit und Feindverteidigung sind dabei die obersten Gebote.
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Und dann kommt vielleicht ein "fremdes" ErLebewesen und schaut mich an.
Schaut mich an und lacht und ist warm, fragt, ob Es mich berühren darf, und ich flüstere Ja und es fasst zu mir und ist angenehm und wärmt mich und freut mich und gleich steigt die Panik an, nur nicht loslassen, bitte!; weiter anfassen, dableiben, erhelle mich und Es bleibt und ich brauche einige Momente, um zu geniessen und zu feiern, dass es so angenehm ist, so weit ist und so warm ist, das freundliche Fremde Es. Wie heisst Es?
Braucht Es einen Namen?
Wo Es doch so angenehm ist, den Ein- und den Ausblick so weitet, das Wesen so beruhigt ohne zu lullen, wo Es weiss ohne zu gewissen, wo Es glaubt ohne zu beglaubigen, wo Es offen ist ohne leer zu sein, wo es freundlich ist ohne die Häme zu verbergen, die Es auch ist, wo Es doch die fast reine FREUDE ist, ohne beständig mit dem LEID zu drohen, das es ebenso ist.
Es ist.
Aus dem Mensch-Sein ist Es geworden, hat das Mensch-Sein abgestreift, ist ES.
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Wand-Kunst in
Berlin-Mitte
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Ja, verzeihen Sie bitte, ich kloppe hier meine ganze Verzweiflung vor dem Bildschirm in die Tastatur drüber und Sie als Leses dürfen es dann einnehmen, einfach so, .... meine Verzweiflung, aber wo soll ich sonst damit hin?
Schliesslich kommt diese Verzweiflung unter der Bockigkeit (soll ich besser Beharrlich-keit schreiben?) aus einem Menschen heraus und von anderen Menschen her.

In Oliver-August Lützenmir staunt eine Vernunft inmitten all der Altbackenheit und Verstocktheit, die ich nunmal hauptsächlich bin und schüttelt (den Kopf? Nein, nur die paar Neuronen und alles andere, was zur Vernunft zählt, also auch ein wenig in der linken kleinen Zehe) und schüttelt, aber es hat keinen Zweck, es schüttelt umsonst. Der ganze Menschen-Mann, ich, steckt immer noch in der Vergangenheit (in der DaSein-Kindheit und Jugend-RaumZeit) drinn und ist bis zum Trotz und der bornierten Wut: Vergangenheit, Gesetzestreu und Regelkonform.

Und doch ist KeinEs erfolgreich, gut versorgt und wohl-gefü[h/l]lt, wenn es den aktuellen (vergangenen) Vorgaben, Regeln und Gesetzen sklavisch folgt, kein PolitikEs, kein RichtEs, kein PolizistIn, kein ÖkonomIn, kein KünstlEs, kein ErLebens-KünstlEs; Kein-Es!

Derweil braucht es nur ein paar Regeln im Miteinander und Alle kämen unverletzt und zufrieden miteinander aus: ein wenig mehr wechselseitige Anerkennung, gegenseitige Aufmerksamkeit, selbstbestimmten Abstand und interessierte Förderung.
Vielleicht braucht der eine oder andere Punkt noch etwas Genauigkeit und Beschreibung, aber, wenn Wir in dieser Form Aufrichtig und wahrhaftig miteinander umgehen, sollte Uns eine glänzende Zukunft gelingen, vermute ich.

Nur, Oliver-August Lützenich hänge noch im persönlichen Altertum fest und komme zwar gedanklich und vernünftig weiter, aber das Gefühl, die Triebe, was auch immer, blockt ab.
Wenigstens habe ich jetzt eine Möglichkeit diese Einsichten auszuschreiben, vielleicht schaffe ich damit eine kleine Weiterung und Änderung. Mal sehen.

Aber die theatralische Idee des "nicht mehr Mensch sein", eines ganz als Mensch gezeugten, werde *ich weiter verfolgen, so im Hintergrund, während ich Vordergründig mit Menschen handle und ein-Es davon ganz und gar bin.

Und vergessen Sie dabei bitte bitte all die guten oder auch schlechten Zukunfts-Bücher oder auch -Filme, von Alien, über ..., und Species, bis Zardoz, keines davon und darin habe ich dabei im Sinn.


Danke.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Wurzel-Erfassung mit Vor-Freude

Tue ich unRecht jed-Es Mensch wichtig zu nehmen, tue ich unRecht noch mehr als das zu tun und auch die anderen Mit-Lebewesen wichtig an zu nehmen, tue ich unRecht das DaSein als Ganzes ernst zu nehmen, obschon ich nur ein so unwichtiges kleines eingestampftes WellenPaket darin bin; ist das nicht ein wenig zuviel des (- und jetzt wird es kritisch, weil, ist es Gutes oder Schlechtes, was hier im DaSein abgeht, speziell natürlich hier in dieser kleinen weiss-blau abstrahlenden Kugel, die in diesem - uns so monströsen gigantisch erscheinenden - Universum herumbewegt wird? -) Guten, für ein so unbedeutendes DaSein?

Ja, bestimmt, aber dürfen tue ich das, weil es ja nun mal geht, ich tue es ja schon seit einigen Jahr[hundert]en, viele Andere schon seit JahrHunderttausenden, die umfangreichen Fragen stellen und auch das Risiko eingehen, daran zu scheitern, ich, wie alle Ander-Es bisher.
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Früher in Berlin
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Die Meisten werden diesen Beitrag nicht mögen, weil es hier zugeht, wie auf dem Zahnarzt-Stuhl, wenn der Spachtel herausgeholt wird, um den ZahnHals freizulegen, damit die Wurzel ins Licht kommt und beschaut werden kann; die Wurzel, die ja nun mal nur freigelegt wird, wenn etwas schmerzt. Also kann ich sagen, auch *ich tue das, weil etwas schmerzt, weil etwas schief läuft, weil etwas zieht, von ganz unten her, und wenn es das tut, und nur wenn es das tut, legt ein-Es die Wurzeln frei, nur dann macht es Sinn, ansonsten wird die Wurzel nur gedüngt und gegossen; also habe ich begonnen die eigenen Wurzeln frei zu legen und Sie ahnen es bereits, dass ich sehr bald darauf gestossen bin, dass meine Wurzeln in andere Wurzeln hineinreichen und noch weiter und weiter, so merkte ich sehr bald, dass das Alles in einem Wurzelgeflecht mündet und das wiederum greift sogar soweit aus, dass mir bis Heute nicht gelungen ist auch nur annähernd zu ergründen, wie WEIT diese Wurzeln eines so kleinen Wesens, wie ich es hier bin, reichen, wenn ich den Akt der Zeugung nicht als Anfang nehme, wenn ich auch den Akt der Zeugung menschlichen DaSeins nicht als Anfang ergreife, sondern noch weiter frage: Woher stamme Ich?

Was hat M[ensch]ich gezeugt, wo ist der Anfang, denn das Ende kenne Ich bereits.

Und dieses Ende mag ein neuer Anfang sein, aber es ist es nicht für Mich, für Uns, also auch komplett unwichtig für Uns. Wir Alle hier sind zwischen diesem unbekannten Anfang und jenem bekannten Ende.
Unser DaSein findet im DaZwischen statt.

Da es Schmerzen waren, die mich dazu gebracht haben, zu forschen, weiter zu gehen, als nur zum Zahnhals, weil es vom Grund her schmerzte; könnte ich denken, ist doch gut, dass es schmerzt, sonst wäre ich doch fraglos unglücklich, jedoch, ich habe gefühlt, dass die Freude ebenso forscht, mir das aber fehlt, das Forschen aus Freude, das Fragen mit Sonnentau auf den Wangen und Flügeln an der Stirn, und das braucht es doch auch, sonst sind doch die Antworten schief oder es gibt gar keine. Und richtige Antworten sind doch wichtig.

Oder was entscheidet, was wichtig ist, was unwichtig ist, was richtig ist, was unrichtig ist, was passt und unpassend ist, was gesund und was krank ist? Sie? Und wie weit reichen diese Entscheidungen dann?

Für AllEs, für All-Es ausser ihnen Selbst, für Sie, nur für Sie, vielleicht noch für Ihre Engsten? Jed-Es entscheidet zuerst für das Selbst, allerdings gibt es nicht wenige, die entscheiden für "Alle", und sogar noch mehr, die entscheiden für sehr Viel-Es, in All-Es.

Tja, mit dem entscheiden ist das so eine Lässlichkeit im DaSein, da schwingt-s ich so Manch-Es zum Entscheidend-Es auf, was, wenn ander-Es genauer hinspürt und sogar hineinfühlt, krank ist, am Selbst-krank ist, an so vielem Mangel im Selbst leidet - so elend beieinander ist, wie das Deutsche es auch formuliert -, dass Es Entscheidungen treffen muss, statt es zu können. Aber noch wird genau das so verlangt, weil, irgendein-Es muss Entscheiden, muss dafür den Punkt auf-s ich ziehen, solange die Viel-Es diese Fertigkeit nicht sind; weil zu wenige vertraut und bewusst im DaSein sind, wählt das DaSein irgend-ein-Es aus, auf das die Entscheidung trifft, wenn Es sie auch nicht gefällt hat.
Dieses ein-Es wird Selbst-Bestimmt!

Nun, Oliver-August Lützenich bin auch so ein Elendes, also bin ich mal hingesessen, vor ein paar Jahren und habe Verbesserung gelobt und bin danach zum Tisch gegangen, mit dem Tagebuch in der einen Hand und dem Füller in der anderen und habe dem Gefühl, dem Innendruck ein wenig das Ventil geöffnet und hinaus geschrieben.

Und Sie könnten wissen, dass ich vorher täglich Nachrichten gelesen, gehört und gesehen habe und auch an so manchen Orte selbst vorbeigewesen bin und hingespürt (gerochen, getastet, gehört, gesehen und sogar geleckt), ganz selten, soweit es mir möglich war, auch mit-gefühlt bin. Selbst-los, dem Fremd-voll ausgesetzt.

Und es war viel FREUDE da, sehr viel FREUDE sogar, aber LEIDer weitgehend ungenutzt, genutzt wurde meist nur das LEID. Ein natürlicher Vorgang habe ich gemerkt, fast ALLE tun das, LEIDen tun die Menschen an einander gerne, die FREUDen bleiben meist in der Minderheit, werden nur selten bemüht und gesucht und dann auch meist nur mit Hilfe und Förderung durch Drogen (Alkohol, Nikotin, Zucker, ...) oder getrieben von der Zukunft (FortPflanzung?).

Sie haben schon meine absonderliche Wortwahl bemerkt. Sicher.
Das Sprache ist ein lockeres Instrument, das Kommunikation braucht aber Genauigkeit um zu wirken, so empfinde ich das, da das Sprache unsere menschliche Kommunikation ist, sucht das Sprache auch nach Genauigkeit, nach Präzision, nach Feinheit, nach Bedeutung in der Farbigkeit und mei, *ich bin halt nun mal ein Sonderling der spricht, der anspricht, der angesprochen ist, von das Sprache, mhh, all die schönen Töne und Geräusche, mhh, aber auch manchmal so schrill, so laut, so fad, so hässlich, so unverlässlich, so falsch herum, bäh, ihh, Sie wissen das inzwischen und fühlen bestimmt oft: nimms ned so genau, gehd doch au so ganz gut, mei, schreib doch einfach was nettes, kannst doch au, ja schon, aber manchmal fällt mich so ein SprachZug an und will auf die Gleise gesetzt werden und raus aus den Fasern, rein in die rechte und manchmal (Tastatur) auch in die linke und rein in die Maschine oder auch rauf auf das Papier:
(Da der Tagebuch-Auszug ein paar Jahre zurückliegt, ist die Schreibart noch nicht auf dem neuesten Stand. Kommt den Leses ja vielleicht sogar ein wenig entgegen.)
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Alles schon da gewesen, alles schon verspracht, alles schon hunderte male weitergegeben, bis Heute fast ohne Wirkung in Uns, vergiss es also, sag ich oft zu mir, aber kann ein-Es zu viel lesen um zu erkennen: Was ist?

Nur, wozu soll das Gut sein?

Vielleicht um das Vertrauen, die Orientierung und die Verantwortung im und für das DaSein zu erweitern, vielleicht um somit insgesamt mehr Freude und Sicherheit zu erlangen, was ja nicht schaden könnte, bei dem wie es Jetzt, also bereits seit Anbeginn läuft. Weil eins ist *mir inzwischen klar, von Freude haben Wir bisher noch keine wirkliche Ahnung.

Wir hier Alle, kennen bestenfalls die Vor-Freude, weil eben auch die Freude in das Leid hineinreicht, so wie eben ALLES im DaSein weitgehend offen ist und somit auch in Bereiche hinein"schwappt", mit denen es wenig zu tun hat. Die Freude schwappt ein wenig in das Leid, wie das Leid auch ein wenig in die Freude schwappt, so wie auch im Lachen die Trauer und in der Trauer das Lachen versteckt ist.

Wenn Wir also möchten, könnten Wir irgendwann auch einmal das Vor- vor der Freude überwinden, um die Freude zu erleben. Könnten Wir. Aber dazu müssten Wir aus dem Leid herauswachsen. Nur ein klein wenig.
Falls das nicht Ihre Wirklichkeit ist:
Vergessen Sie es einfach.

Montag, 15. Juli 2013

Neues Deutschland und die Gleichheit

Hier bringe ich zwei Beiträge zusammen, die bisher verstreut lagen. In beiden ging es um Deutschland; der europäische Bereich, in dem und in den ich gezeugt wurde und noch lebe, in dem und von dessen Ereignissen ich stark geprägt wurde.

Oliver-August Lützenich bin noch ein deutsches Mensch, auch wenn mir das längst zu eng geworden ist, bin ich es noch, da mag ich das nicht-nationale oder das nicht-regionale Mensch-Sein inzwischen vorziehen, es bleibt die Wahrheit, dass ich ein deutsches Mensch mit deutschen Befindlichkeiten bin, weil ich nun mal hier lebe. Also kümmern mich auch Befunde zum Thema Deutschland, ist wahrscheinlich wie ein Mensch mit einer bestimmten Krankheit, der dann auch alles, was Es von dieser Krankheit erliest und erhört, ganz besonders aufmerksam aufnimmt, oder sogar abheftet. Nehmen Sie den VorSatz mit der Krankheit als VerGleich auch mit einem Lächeln und lesen Sie dazu auch die Schluss-Bemerkungen dieses Beitrags von Vladimir Jankélévitch.

Der erste Abschnitt ist aus einem Beitrag, den ich im Februar 2012 hier im Verantworten-Blog eingestellt habe, der mittlere Abschnitt mit den Ergebnissen einer BBC-Umfrage zu den beliebtesten Ländern, habe ich im Mai 2013 in der SprechLichtung eingestellt. Das Ende des Beitrags mit ein paar Fremd-Zitaten und meinem Gedicht zur Gleichheit, sind wieder aus dem Beitrag vom Februar 2012.

Da ich vor ein paar Tagen in der SprechLichtung schon einen Beitrag zur unbedingten Duldung und Tolerierung des DaSein eingestellt habe, in dem es um die wechselseitige GleichWertigkeit geht, passt auch das Gedicht ganz gut dazu. Es zeigt mir die Stationen auf, die *ich nahm, um den Beitrag in der SprechLichtung zu erschreiben.

Aber jetzt erst mal die vielleicht letzten Worte zum Thema Deutschland, die ich hier einstellen werde:
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Deutsches Theater, Berlin, in Urlaub.
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Heinrich Heine: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht."
Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich auch um den Schlaf gebracht, aber es ist kein Alptraum, es ist eine Träumerei. Deutschland ist seit Heinrich Heine ein-, zwei-, dreimal ein fürchterlicher Alptraum gewesen und mehrere kleine Schlafstörungen, aber eigentlich darf ein deutsches Mensch den Zeitraum des Nationalsozialismus und darum herum nicht auf einen Alptraum verringern, auch nicht mit dem Eigenschaftswort «fürchterlich« davor, es war für die Opfer das elendste Grauen, Quälerei und Massenmord und für die "Deutschen" die totale Unterwerfung, die totale Selbst-Entwertung und der totale Krieg mit ebenfalls massiven Schädigungen und Veränderungen.

Wer *mir jetzt unterstellt, ich würde etwas aufwiegen oder gar abwiegeln wollen, der verkennt mich und das, was da oben geschrieben steht. Mir geht es in allem, was ich erforsche und schreibe, um die bestmögliche Annäherung an die Wahrheit, um die genaueste Schilderung der Wirklichkeit und nicht um Verzerrung, Verdrängung, Verlogenheit oder gar um die Erfindung, ausser, *ich erwähne das vor einem Text klar und deutlich, das ist hier nicht der Fall. Aber die Arbeit an der Ergründung der Geschehnisse, dem Warum, Wie und Was?, ist noch nicht zu Ende. Lange Rede kurzer Sinn:
Mir ist nicht Bang beim Nachdenken in Deutschland, weder bei Tag noch bei Nacht.

Und dann kam diese Meldung in fast allen deutschen Medien:


Die Süddeutsche Zeitung, vom 24.05.2013, schrieb in der Online-Ausgabe folgendes:

Das Original finden Sie hier:

26.000 Menschen hat die BBC für ihr diesjähriges Länder-Ranking befragt - jetzt steht Deutschland als "beliebtestes Land der Welt" fest, wie der britische Nachrichtensender es ausdrückt. Die Bundesrepublik legte im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte zu und schafft es mit 59 Prozent positiven Bewertungen an die Spitze. 2012 hatte Deutschland die Top-Positionierung wegen vieler negativer Bewertungen an Japan abgeben müssen.

Tatsächlich stehen in der Umfrage nicht alle Staaten zur Auswahl. Die teils persönlich, teils via Telefon Befragten konnten 16 Länder und die EU danach bewerten, ob sie einen "eher positiven" oder "eher negativen" Einfluss auf die Welt haben - darunter Großbritannien, Kanada, Russland, die USA und Frankreich. Die Interviews wurden in 25 Ländern auf sämtlichen Erdteilen geführt. Deutschland schnitt unter anderem in Ghana (84 Prozent), Frankreich (81 Prozent) und Australien (76 Prozent) sehr gut ab.

Als "große Ausnahme" beschreibt die BBC Griechenland - hier wurde der Bundesrepublik ein "eher negativer" Einfluss zugeschrieben.

Deutlich schlechter als in den vergangenen Jahren fallen die Bewertungen für China und Indien aus. Auf dem letzten Platz landet Iran. Eine Grafik mit allen zur Abstimmung stehenden Staaten und ihren Platzierungen finden Sie bei der BBC.

Bergauf geht es für die EU: Nachdem es im vergangenen Jahr so wenig positive Bewertungen für den Staatenverbund gegeben hatte wie nie zuvor, schneidet er 2013 wieder etwas besser ab. Und das, obwohl gerade die Deutschen deutlich schlechtere Noten gegeben haben als im Vorjahr.
Ende Online-Artikel SZ

Warum schätzen die befragten Menschen Deutschlands Einfluss überwiegend positiv ein? Ist doch eine Frage wert. Was geht von den hier erLebenden Menschen aus, was kommt bei den um D herum erLebenden Menschen an?

Das ist, soweit ich das erlesen habe nicht genauer hinterfragt worden. Das ist schade. Es wurde nur oberflächlich gefragt: negativ oder positiv?  Aber Warum negativ und Warum positiv ist vermieden worden. Derweil ist doch genau dieses Tieferliegende interessant, aber ich kann es mir denken, Warum. Aber, ob das so stimmt, was ich denke, wage ich anzuzweifeln?

Vielleicht, weil D ein "reiches" Land ist, mit vielen teuren und gut gebauten Maschinen, auch viele mit 4 Rädern und Ledersitzen, weil D kaum ein KolonialReich war, weil D viele Menschen (Touristen und FachMenschen) mit viel Geld oder auch viel Wissen umher schickt, um die Verhältnisse in der "Fremde" aufzubessern, vielleicht, weil D inzwischen auch ein Erinnerungs-Vorbild ist, nein, das bestimmt nicht. Ach, es bleibt alles blosse Spekulation, weil die Tiefe und Weite der Fragen fehlt, das eigentlich interessante hinter den Fragen.

Es bleibt ein Kompliment übrig.
Ein nettes Kompliment, zweifellos, was Menschen so nebenbei mit geben können, kostet ja kaum etwas, weil es fast ohne Bedeutung ist, so ohne ins "Eingemachte" zu gehen. Aber was hat das mit mir zu tun, speziell mit *mir hier in D, so ohne Tiefe und Weite ins Detail? Oder werte ich das nun schon wieder zu negativ?
Ist das auch Deutsch?

Das Original des BBC-Berichts und der Hintergründe finden Sie hier:
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Die Original-Graphik der BBC
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Was für ein Wandel! Oder etwa nicht?
Mag sein, dass dieser Vorbehalt, den ich beim Erhalt so eines Kompliments empfinde, auch Deutsch ist, vielleicht auch Belgisch - Vorfahren mütterlicherseits stammen aus Belgien, vielleicht auch Römisch, weil ..., ach egal -, oder diese Vorbehalte sind einfach angebracht, weil sie vernünftig sind, denn ich würde die Komplimentierenden schon befragen, wenn ich Sie nicht kenne, Warum? Was ist so vorteilhaft an mir / Uns und so wenig schlecht?

Aber das macht die BBC vielleicht beim nächsten mal mit, hoffentlich. Und dann kann auch ich so ein Kompliment in vollen Zügen geniessen, jetzt nicke ich nur etwas mit dem Kopf, lächle freundlich und wenn die Komplimentierenden abdrehen, zucke ich ein wenig mit den Schultern.


Und hier ein ganz aktueller Artikel zur deutschen Befindlichkeit und noch mehr:
http://www.sueddeutsche.de/leben/bertelsmann-studie-deutschland-fehlt-die-toleranz-1.1722182

Und nun zu einem ganz anderen ThemenBereich, zur GleichHeit.

Aus 'Sodom und Gomorrha' von Jean Giraudoux:

"Gott schuf Mann und Frau nicht nacheinander noch voneinander; Er schuf zwei gleiche Körper verbunden durch Fleischstreifen, die Er dann durchtrennte in einem Akt des Vertrauens.
Am Tag, als Er die Zärtlichkeit schuf.
Am Tag, als Er die Harmonie schuf, formte Er aus jedem Körper Ungleichheit und Einigkeit.
An dem Tag schliesslich, als Gott seinen Zugang zur FREUDE hatte, wollte Er sich selbst lobpreisen, Er schuf die Freiheit und übertrug dem menschlichen Paar die Macht in dieser Welt: die beiden einzigen Preise Gottes zu gründen: die Beständigkeit und die menschliche Intimität.
"

Oliver-August Lützenich: "GLEICHheit"

"Jedes von Ihnen ist in mir enthalten, so wie ich in Ihnen enthalten bin."
Und so spreche ich nun zu Ihnen:
Sie sind mir alle GLEICH, so wie ich GLEICH Ihnen bin, nämlich HIER. Da. Anwesend. Heute und auch Morgen. Da(Sein). Das ist Uns Allen GLEICH, oder?


Wir Alle sind im Moment hier. Alle sind Wir im Jetzt. In diesem Hier und Heute zuhause. Darin sind Wir Alle GLEICH, Lebend oder Tod (im Sinne von "leblos"). Auch im Sterben sind Wir Alle GLEICH, ALLES stirbt einem Ende entgegen. Oder? Darin sind Wir Alle GLEICH. Lebend oder tot (vollkommene Stille).
Auch in der VERSCHIEDENHEIT sind Wir Alle GLEICH, ALLES ist von ALLEM VERSCHIEDEN, wenn auch nur sehr wenig. Oder?
Darin sind Wir Alle GLEICH.
VERSCHIEDENHEIT ist somit eine Wirkung der GLEICHHeit, in ALLEM und um ALLES herum. ALLE sind GLEICH und etwas verschieden.

Aber auch das nur ... Oder?"


Erneut ein winziger Themenwechsel, zur AufKlärung.
Wie Sie auch hier in den Blogs erlesen können, gerade eben aktuell in einem grossen Beitrag in der SprechLichtung, ist das eines meiner wichtigsten Themen: die wechselseitige Aufklärung des (aller) Menschen, als Voraussetzung zur Nutzung des grossen Potentials des Menschen und vor allem zur Erweiterung der Freiheit [je]des Menschen.

Martin Walser (in "Angstblüte"):

 "Der höchste menschenmögliche Zustand: Unabhängigkeit."

Die Voraussetzung dafür ist auch die bestmögliche Aufklärung vom DaSein und die ebenso bestmögliche Ausstattung darin, im DaSein. Und diese sind bei fast allen Menschen leider nicht gegeben, so also bleibt uns also nur  die allgemeine Abhängigkeit. 

Dennis L. Meadows:
 "Ich habe fast mein ganzes Berufsleben (als Systemanalytiker) versucht, die Menschen mit Ergebnissen von Analysen zu Änderungen ihres Verhaltens zu bewegen. Dieses Unterfangen ist misslungen. Der Ressourcenverbrauch liegt heute um 35% über dem, was die Erde verkraftet. ... Der kurze Zeithorizont der Entscheider ist eines der wichtigsten Hindernisse zur Überwindung von Krisen; wegen der ständigen Wahlen traut sich kaum ein Politiker Massnahmen zu beschliessen, die langfristig wirkten."

Aus Süddeutsche Zeitung, 29.06.2009.
--> siehe dazu auch: Albert Schweitzer, in Zitate 09


Das ist ein Zitat, welches zeigt, wie wenig Tatsachen und AnalyseErgebnisse bewirken, wenn sie unaufgeklärten Menschen zur Entscheidung vorgelegt werden: Nichts.
Oder meist doch ziemlich nichts. Weil die unaufgeklärten Menschen mit den Tatsachen wenig anzufangen wissen, weil Ihnen das Wissen, das dafür benötigt wird, einfach fehlt. Und noch ist die Aufklärung kein Thema, weil Wir fast noch komplett ohne Aufgeklärtheit überleben. Aber eben nur überleben, meist, die meisten Menschen überleben, die wenigsten erLeben, was ja mit einigem Genuss am DaSein zu tun hat und dieser Genuss ist eben bis gerade eben, den wenigsten Menschen vorbehalten. Eine Tatsache, die, wie oben geschrieben, aber leider die allermeisten Menschen nicht verstehen, weil Ihnen die AufKlärung fehlt, deshalb wird die AufKlärung auch weiterhin kurz geschoren, in allen Budgets.
Schluss mit der Aufklärung, zurück zum Überleben.

Vladimir Jankélévitch: "Ironie will nicht geglaubt, sie will verstanden werden."

Dem zu widersprechen, wäre keine Ironie.
Danke.