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Samstag, 30. November 2013

Hierarchien-Bildung

Erstveröffentlichung im Oktober 2012 in der SprechLichtung.

Bevor es los geht hier eine kleine WortKunde (geliehen von Wikipedia. Danke!):
Als Hierarchie, - altgr. ἱεραρχίαhierarchia, zusammengesetzt aus ἱερόςhierós: „heilig“ und ἀρχήarché[in]: „Anfang, Führung, Herrschaft“, daraus ab dem 17. Jahrhundert kirchenlateinisch hierarchia: „Rangordnung der Weihen“ - bezeichnet man ein System von Elementen, die einander über- bzw. untergeordnet sind. Im Sinne der Monohierarchie ist dabei jedem Element höchstens ein anderes Element unmittelbar übergeordnet, während bei einer Polyhierarchie auch mehrere über- und untergeordnete Elemente möglich sind.
Mathematisch betrachtet bedarf eine Hierarchie einer Ordnungsrelation, die einen Baum (Monohierarchie) oder gerichteten azyklischen Graphen (Polyhierarchie) definiert.
Das Komplement ist die Heterarchie.
Ende Wikipedia.

Die Hierarchie ist also ein System zur Strukturierung einer Menge von Etwas, nach dem Zugriff oder dem Erhalt von Mehr und Weniger von Etwas Anderes. Zum Beispiel Macht, also Einfluss auf/in ..., oder Wissen, das Eine mehr, das Andere weniger, oder Sex, das Eine mehr, das Andere weniger, oder ...?

Alles Bewegliche ist hierarchisierbar, verteilbar, aufteilbar und sowohl Gefühle, wie Wissen und Dinge sind zuteilbar, also hierarchsierbar. 
Das "nur" als Vorwort zum Thema: Bildung.
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Ed Ruscha, "This was then, this is now. #1", 1989
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Alle Bildungsinteressierten (v.a. Menschen) und viele "Aufgeklärt-Es", werden vielleicht schon die Frage gestellt haben, warum aus den Mündern so Vieler (auch Politiker) die Bildung als unser wertvollstes Gut ausgesprochen (könnte ich auch gepredigt sagen, s.o.?) wird, aber danach so wenig dazu getan wird?

Nun könnte freilich Jedes von Ihnen denken, was will das Autor denn, in EU ist es doch wunderbar, die Hälfte macht einen Hochschulabschluss, und die andere Hälfte brauchen Wir zum arbeiten und zum putzen, mindestens.
Dann haben Sie schon den einen oder anderen Punkt berührt, warum mehr und bessere Bildung so oft gefordert, aber genau so oft auch genau dort gekürzt wird.

Und eines möchte Oliver-August Lützenich ganz klar einflechten, *mir geht es hier um kein Urteil, erst recht nicht um eine Verurteilung von Unseren Handlungen - ich beziehe mich da auf jeden Fall mit ein -, *mir geht es hier um eine klare Sicht auf Unsere Handlungsweise und eine ebenso klare Sicht auf die Gründe dieses Handelns, mehr noch, *mir geht es hier um die Einfühlung in Unser Handeln.

Mir ist nun mal schon seit Jahren aufgefallen, dass Politiker, Lehrer, Wissenschaftler und Verbände beständig die Erhöhung der Wertschätzung und der Aufwendungen für die Wissensvermittlung und weitere befriedende Gesellschaftstechniken fordern und sogar ankündigen:
Die Wirklichkeit an den Schulen und Hochschulen aber einen anderen Trend anzeigt. Dort wird bestenfalls ein Zustand beibehalten, aber verbessert wird nur selten. Nur dort, wo darum gekämpft wird, und wo etwas dringend, im allgemeinen Konkurrenzkampf der Gesellschaften, Nationen oder Religionen oder sonstwas, gebraucht wird, dort wird wirklich verbessert und manchmal auch geklotzt. Wenn es um den Ellenbogen geht, und um die Rangordnung innerhalb z.B. der Nationen-Hierarchie, da wird dann gegeben, aber dann ist es auch schon wieder gut.

Lange Rede, kurze Vision: Die Vergleichslatte, die *ich dabei an den heutigen Zustand anlege, ist eine Gefühls- und Wissensübertragung an Alle Menschen. An wirklich ALLE Menschen. Der Vergleichsmassstab zu Heute ist, dass Jedes Kind, Jedes Mensch von all dem Gefühl und Wissen vermittelt bekommt, das aktueller Stand ist und nicht die Einen mehr und Viele Viele Andere viel weniger, eigentlich die Meisten weniger, oder sogar nichts, wenn ich in manche Regionen Afrikas, Asiens, Südamerikas und Ost- und Südosteuropas blicke, oder auch auf die Situation von Sinti und Roma und den Einwanderern in die EU.

Dabei behalte *ich im Wissens-Hintergrund, dass sowohl die Gefühle variabel und ausbaubar sind, wie auch das Wissen wenig und ALLES ist, wobei in beiden Bereichen der geringste, wie der höchste Zustand für Lebewesen, wie Wir es sind, nicht zu erreichen ist, so empfinde ich das.
Lebewesen sind (schwingen) in einem Bereich DaZwischen.

Jede Verbindung --> und EsLebendigkeit ist doch eine Form der Verbindung? <-- braucht eine Grundmenge an Gefühl und Wissen und kann sehr viel davon aufnehmen, bis auch auf diese Weise die Verbindungen wieder gelöst werden (Da das DaSein eventuell so etwas wie ein Frequenzbereich im SEIN ist - eine Wellenfront -, verläuft diese Welle wohl bei wenig und zerbröselt bei zuViel. Und das EsLebendigkeit ist im DaZwischen? Die Physik und die Mathematik deuten so etwas an).

Wir EsLebewesen haben den Zustand der höchst-möglichen Beweglichkeit in den Gefühlen und der weitest-möglichen Füllung an Wissen noch längst nicht erreicht.
Die Frage ist somit: wollen und können Wir das überhaupt? So wie Wir jetzt aufgebaut sind und handeln?

Ein Verdacht:
Bildung ist deshalb kein gesellschaftlicher (menschlicher) Schwerpunkt, weil alle Gesellschaften - weil die gesamte EsLebendigkeit (darIn das Menschheit) -, bisher unterteilend und verschieden versorgend organisiert ist und daher auch im Bildungswesen eine Hierarchie gesellschaftlich gefördert und sogar gefordert wird.
Bildung darf bisher nicht an AllEs und All-Es in derSelben Art und Weise ausgegeben, also zur Verfügung gestellt werden.
Bildung muss in Bereichen gefördert und stark sein und in weiten Bereichen be-, ja sogar verhindert werden, sonst würde die DaSein-Hierarchie aufgelöst.

Kinder, die auf britische Internate dürfen; und wesentlich mehr Kinder, die auf Schulen müssen, die ..., na, sie wissen schon: schlechte Schulbücher, kein Sportunterricht, schimmelige Klassenräume, überforderte LehrKräfte ...
Ja, ist klar, es gibt stets auch die breite RaumZeit im DaZwischen, also mit Schulen, die einigermassen gepflegt sind, mit schönen Klassenräumen und motivierten Lehrkräften und mit guten und neuen Ansätzen in der Gefühls- und Wissensvermittlung: kein Trichterunterricht mehr, sondern die Verlockung der Vielfalt und Weite des Gefühls und der Vielheit und Nutzbarkeit des Wissens, ...
Ja, hier und dort gibt es das - Hierarchie auch dort -, die Realität ist jedoch zumeist eine der Banalität und der Ignoranz bei der WeiterVermittlung von Gefühl und Wissen.

Wie in jeder Hierarchie üblich, ist die beste Ausstattung und der schönste Ausblick nur für Wenige und der Rest wird gebraucht. Verbraucht vielleicht. So ist das bisher in der Natur geregelt. Jetzt bitte, machen sie Schluss damit, zu glauben, dass ich das schlecht finde oder verurteile, noch gar auf Uns kleine Wesen, also auch auf Oliver-August Lützemich, mit dem Finger zeige und ungeduldig fuchtle: Nein.

Es geht mir, wie oben angedeutet, in allem erforschen darum, zu verstehen; und *ich möchte dabei jede Anklage vermeiden, auch wenn das, was ich verstehen möchte und [er?]finde, weh tut; - oder es auch zu Überhöhen, wenn es gut tut.
Naja, ein wenig ungeduldig bin *ich schon, wenn ein-Es mal einen Fortschritt erkennt, möchte Es ihn am besten sogleich erfahren, auch wenn das Erkennen erst der erste Schritt ist. Von vielleicht etlichen, die noch zu tun sind (Schrittchen), bevor dieser Fortschritt erreicht ist und dann ist dieser erreichte Fortschritt möglicherweise schon wieder nicht genug und es geht weiter, immer weiter, aber genug, hier geht es um die aktuelle Bildungs-Hierarchie.

Es geht *mir um die Erkenntnis der Ein- und Aufteilungen in Hierarchien innerhalb der Natur, von der wir Menschen nur Eine sind.
Schon die Körper, die Wir sind, sind hierarchisch aufgebaut. Jeder Anatom und Physiologe wird den Leses das bestätigen, genauso die Neurologie.
Lebendigkeit ist ein hierarchisches Geschehen, ein Geschehen, das auf UnGleichheiten aufgebaut ist, auf einem Hier mehr und Dort weniger und DaZwischen genug, wobei das DaZwischen der grösste Bereich ist.

Die Meisten haben genug, deshalb ist dort so wenig Bewegung, dort - und mit diesem "genug" begründet -, ist die Beharrlichkeit des DaSein zu finden.
Was genug hat und is[s]t, braucht keine grössere Veränderung, will gar keine, jeweils nur ein bisschen, weil das die Entropie des DaSein fordert, aber mehr bitte nicht, sonst macht die Mitte (Masse?) im DaZwischen, die genug is[s]t und hat, Revolution.
Keine Evolution oder gar Provolution, sondern nur Revolution: -> da wird dann intern ein wenig umgebaut und umgestellt, und dann ist aber auch schon wieder gut und die "Propheten" des Fortschritts sind vertrieben oder ruhig gestellt. Die Hierarchie ist wieder eingesetzt. So war und ist das bis Jetzt. Siehe die aktuellen Revolutionen.
Also Alles normal und richtig.

Die Schluss-Fragen sind:
Mal angenommen, die Gefühls-, Wahrnehmungs- und Wissens-Bildung erreicht und belebt Alle Menschen, Was (Frau und Mann und was immer ein-Es DaZwischen oder auch DaNeben sein möchte oder ist: Was) macht dann die Schmutzarbeit, Was putzt dann und teert die Strassen und Was verlegt Schienen und gräbt Kanäle und wäscht Schmutzwäsche und genehmigt Anträge und fährt die Menschen nach ... und überwacht die Maschinen und programmiert und sät und erntet und hegt und pflegt und ist Prostituiert und hält zu und ist Kapitän und ist Bonze und ist Star und ist Genie und ist Berühmt und ist Präsident?
Wenn All-Es das machen könnten und vielleicht kein-Es das mehr machen möchte, weil All-Es nur noch hinaus wollen, hinüber zur nächsten Galaxie (Andromeda) oder mitten hinein in das Zentrum der "Milchstrasse" und das Schwarze Loch (aus-)lutschen - oder ist das gefährlich?

Was machen wir Menschen, ohne unsere angeborenen Hierarchien, also ohne die teils gewaltigen Verschiedenheiten in der Menge und die enormen Unterschiede, in Ausstattung und Weitblick?

Ist das Mensch dann noch Mensch, oder doch eher Maschine, oder einfach gar nicht mehr Da, weil das im DaSein, also in das Natur einfach unmöglich ist?

Ist doch mal ne Frage wert, oder?

Schönen ersten Advent.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Ist Wissen ein Beruhigungsmittel?

Vorwegg die Worte eines buddhistischen Weisen aus dem 7./8. Jahrhundert mit Namen Shantideva (Sanskrit 'Shanti' = "Erleuchteter", Sanskrit 'deva' = "göttlicher", und ist verwandt mit lat. 'deus' = "Gott" und dem gr. "Zeus") und dessen Gedanken zu einem Zustand Namens Bodhicitta:

Möge ich ein Arzt, eine Medizin und ein Helfer für all jene sein, die an Krankheit leiden, bis Jeder geheilt ist. Möge ich Jedem einfachen Lebewesen beweisen, dass ich Anteil nehme an seinem Schicksal. Möge ich der Beschützer sein für Alle, die ohne Schutz sind, möge ich eine Brücke sein, ein Boot, ein Schiff, für Alle Jene, die das Wasser überqueren wollen. Möge ich in Zeiten der Hungersnot Nahrung und Getränk für all die armen Leidenden sein. [...]"

Kurze Worterklärung: die Wörter 'Bodhi' und 'citta' kommen ebenfalls aus dem Sanskrit und bedeuten: 'bodhi' = „erleuchtet“ oder „erwacht“, ist also das Eigenschaftswort zu 'Shanti', 'citta' bedeutet „Geist“ oder auch „Herz“. Der ganze Ausdruck bezieht sich auf den Wunsch, Erleuchtung zum Wohle aller fühlenden Wesen zu erlangen.

Mag Oliver-August Lützenich das?

Klingt wunderbar, unzweifelhaft, aber ...

Auch nur für diese Anderen, denen ich ein Arzt, eine Brücke oder Nahrung bin, was jedoch ist für mich? Selbst-Lose Hilfe kann nicht der Weisheit letzter und auch nicht der Weisheit erster Schluss sein.

Mir ist das zu pathetisch und etwas zu passiv, auch wenn es auf einen guten Teil-Zustand hinweist, auf die Friedlichkeit und das unbedingt notwendige Mit-Empfinden, für ein gelungenes Erleben in der Vielfalt des DaSein.
Doch diese Weisheit überhebt den "Geist" (Vernunft, Verstand, Denken, Bewusst-Sein, Klugheit, fällt Ihnen noch ein weiteres Wort dafür ein?) und schwächt das "Fleisch" (Körper). Ohne zu bedenken, dass das "Geist" aus "Fleisch" ist und auf der Arbeit und der Ernährung des "Fleisches" beruht.

Buddhismus ist für *mich eine beruhigende ErlebensAnsicht, eine dämpfende ErlebensArt, ohne dass sie zugibt, oder ganz klar offen legt, dass es zu einem gelingenden und auch fröhlichen Erleben, das Leiden des Fleisches braucht (*ich habe bereits formuliert, dass für mich die Lebendigkeit aus LEID UND FREUDE (das UND ist dabei Nicht nur ein BindeWort ohne Inhalt, Nein, es ist etwas DaZwischen) ist, wobei bisher aber vielleicht - ich weiss es noch nicht so genau? -, das LEID die FREUDE überwiegt und dominiert. Wahrscheinlich ist es auch wichtig, dieses Un-Gleich-Gewicht im DaSein zu "heilen" und ein Gleichgewicht der beiden grossen GefühlsBereiche zu stabilisieren?).

Allein die geistige Überhöhung und Lösung von der irdischen Arbeit erbringt keine allgemeine Freude. Sie können dazu gerne einen Blick in die Völker richten, die den Buddhismus bereits länger erleben, auch gerne nach Bhutan, mit dem allseits diskutierten BruttoSozialGlück. Viel Fassade und erdachte "Klugheit" und jeweils nur Wenige kommen dabei wirklich gut wegg. Der grosse Rest der buddhistischen Gesellschaften ist, wie noch stets, pyramidisch (hierarchisch) geordnet, ist das "Fleisch" und muss für das "Futter" der wenigen Mönche sorgen.
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Goldener Oktober
und Herbst-Dämmerung
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Mein Blick in die Wirklichkeit ist getrübt, die Wahrnehmung der Wirklichkeit ist stark eingeschränkt. Jeder Test, egal ob beim Zauberer, vor der Glaskugel, oder in der Röhre des MRT beweisen das immer und immer wieder. W-Es behauptet, das Wirklichkeit in Gänze zu [er]kennen würde lügen, tut aber kein-Es, oder doch?

Jetzt ist aber alles verändern, forschen und bearbeiten des DaSein, z.B. fast (!) die gesamten menschlichen Techniken, auf eine Ausweitung, Verbindung und Erklärung der Erkenntnis in/aus das Wirklichkeit aus.

Egal ob es die Erhöhung der Speicherkapazitäten von Chips, schnellere Datenleitungen, stärkere Verbindungen in den Neuronen, das komplettere Ausnutzen von nahrhaften Stoffen in der Nahrung, grössere Teleskope, GPS, die Ausforschung aller, wirklich ALLER, bisherigen Entwicklungen des DaSein (Chemie, Biologie, Bionik Astronomie, ...), darin auch Wir Menschen, "denkende", vielleicht sogar fortpflanzungsfähige Maschinen sind, und so weiter und so fort ...

In Allem ist für *mich der drängende Wunsch zu erkennen, Wissen zu wollen, ja gar Wissen zu müssen! Je weiter der Blick zurück reicht - nach Vorne können Wir, wie *ich in meinen Beiträgen immer wieder bemerkt habe, noch nicht allzuweit blicken, vielleicht gerade mal ein paar Stunden; also, umso weiter der Blick zurück reicht -, umso klarer wird mir, dass es dem DaSein und seinen Geschöpfen um Erkenntnis geht, nicht nur um eine bloss zufällige Aneinander-Reihung von sinnlosen Ereignissen.

Das DaSein ist wie ein Spielfeld, so wie Kinder im Spiel das Erleben erlernen, also meist sinnvoll spielen, mit Ertrag für eine noch zu erlebende Zukunft, so spielt auch das DaSein meist (meist, weil selbstverständlich auch manches Spiel sich in den Unsinn verirrt und aufgegeben wird), auch mit und auch in Uns.
Sind Wir Menschen ein unsinniges Spiel?

DaSein ist Wissen müssen.

Wie bereits beschrieben, ist das keine persönliche Überzeugung - denn die kommt aus dem Glauben und will mit dem "Über" auch überwältigen -, sondern ist eine, durch alle gewonnenen Ergebnisse aller *mir habhaften Forschung, allen persönlichen Erlebens und Erleidens und Umschau, gewonnene Sicherheit.
DaSein möchte Wissen.
Muss es vielleicht sogar?

DaSein möchte - das weiss auch *ich inzwischen - dem Glauben, also der Unwissenheit, aus das Es entstammt, entwachsen und entwicklen, hinein in die WEITE des SEIN, "hinauf" und "hinunter" in die je verschiedenen Grössen-Ebenen der Substanz und Struktur des DaSein und damit auch des ErLebens: vom Feinsten zum Gröbsten, vom Kleinsten zum Grössten, vom Einzelsten zum Kompaktesten, vom Losesten zum Verbundensten, vom Nichts (schlechtestenfalls nur Eines!) zum ALLES und damit hinein oder hinaus in die enormen  gigantischen Weiten des RaumZeit.
Aber das Ganze nicht einfach(!) so, sondern mit Wissen und Klarheit.
Was ist und Was geht und Was noch - und:
Was tun Wir dann konkret damit?

Und Was dann? Wenn ALLES getan und nichts mehr gelassen ist?
Dann geht es von Vorne los, mit anderen Grundlagen und Bedingungen.
Was Heute noch glaubt, es gäbe nur eine Art und Weise von Voraussetzungen und Möglichkeiten für ein erLebenswertes DaSein, das irrt.
Bekanntlich beruht dieses Universum auf etwa 33 bisher bekannten Fein-Einstellungen ("NaturKonstanten", u.a., als fast wichtigsten Parametern, die Stärke der Anziehung zwischen Materie (Gravitation), das Plancksche Wirkungsquantum, die Geschwindigkeit des Lichts in der unverstellten (Vakuum) RaumZeit und noch ganze 30 Parameter mehr), die das Geschehen in diesem Universum und das ErLeben darin begrenzen, aber diese Parameter sind fein eingestellt, also alles andere als unveränderlich.

Das DaSein ist begrenzt.
In Haut.
Was für eine Erkenntnis.

Wird auch nur Eines dieser Parameter verändert, wird dieses Universum und damit Unser DaSein aufgelöst. Puff. Oder Plopp, oder auch nur einfach(!) Zisch und wegg sind Wir AllEs und All-Es.
Wieder(?) aufgelöst im SEIN.

Bereitet *mir diese Begrenztheit Angst?

Dass ich sterbe, dass AllEs und All-Es im DaSein ein Verfalls-Datum ist? Nein.
Hat es noch nie. Vielleicht, weil ich immer schon fühlte, dass das ganze Erleben auf einer RaumZeit-lichen Beschränkung gegründet ist.
Die Angst vor dem Tod wäre somit die Angst ... ja wie? Vor? Vor was?
Die Angst vor dem Tod ist unmöglich, weil das Tod, also die RaumZeit-liche Begrenzung in das ErLeben eingewebt ist, weil das Tod in Allem DaSein bereits als begründendes enthalten ist, so wie das Leben, also -> die Energie ->, die zur steten Veränderung drängt und neigt:
Leben + Tod = ErLebendigkeit.

So lautet für mich diese Gleichung.
Tod ist eine Voraussetzung der Lebendigkeit und kein Ende, aber das mag jed-Es für das Selbst anders argumentieren.
Das Tod steckt in Oliver-August Lützenich genauso drinn, wie das Leben.

Das Mensch, wie das DaSein, ist eine DaZwischen-Wesenheit.
Täglich "sterben" in mir Milliarden von Zellen, damit ich als Gesamtheit in der Lebendigkeit bestehen bleibe. So ist das geregelt, was bitte soll mir dabei Angst vor dem Sterben machen?
Vielleicht ist die Angst, die viele als Angst vor dem Tod benennen oder auch empfinden falsch benannt, es ist vielleicht vielmehr eine Angst zu früh zu sterben, also keine vor dem Sterben, dem Tod, in-s ich, sondern eine vor dem "zu früh", dem unvorbereitet?
Die Spanne der Lebendigkeit in der RaumZeit ist für die einzelne menschliche Lebendigkeit noch längst nicht ausgereizt und liegt wohl kurz vor 200 Erde-Mond Umkreisungen der Sonne. Vielleicht sogar noch mehr, Was weiss das bis Heute schon?

Die Angst, zu früh zu sterben, ist sehr begründet, so wie Wir momentan noch miteinander umgehen. Das ist der reine Raubbau an der uns Menschen möglichen ErLebendigkeits-RaumZeit. Und die liegt vielleicht bei Milliarden irdmondlichen Sonnenumkreisungen.
Wir verletzen und töten einander noch gerne, und tun das auch um Uns herum. Gerne? Aber weitgehend ohne Skrupel.
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Ed Ruscha, "The major and the minor"
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Gerne?
Na, Wir tun es auf jeden Fall täglich und öfter.
Wenn es auch meist unbeabsichtigt und unbewusst geschieht, so geschieht es alltäglich. Wenn nicht "Gerne", warum tun Wir es dann täglich und öfter, auch indirekt?
Z.B.: durch unseren Konsum werden riesige Flächen gerodet und ...
Wir tun es also meist nicht Selbst, indem wir Selbst Hand anlegen, Wir lassen es tun.

Jetzt eine Wendung zum Positiven.
Das war aber auch schon mal schlechter, heisst, dass es besser geworden ist, dass es friedlicher wird und freundlicher. Wir gehen von RaumZeit-Epoche, von gesellschaftlicher Weiterentwicklung zur nächsten aufmerksamer und achtsamer miteinander um. 
Aber noch wird, nicht nur in Spielen, fasst wahllos verletzt und getötet, verachtet, beleidigt und misshandelt.

Auch *mir kleinem Lebewesen hier, geht es darum herauszufinden, wie Wir den Prozess der Befriedung, der Erweiterung der Aufmerksamkeit für-Einander und der Achtsamkeit auf-Einander, schneller erreichen. Auch geht es mir darum, wie weit Wir die Aggression und die Gewalt beibehalten müssen, weil sie vielleicht ...
Weil das LEID das darin und dahinter steckt, wichtig ist?
Wie Wir aber diese Gewalt und die Aggression, - soweit sie für Uns "gesund" und erhaltend sind -, ausleben können, ohne damit die FREUDE, die Wir auch sind, zu dimmen?

Und jetzt komme ich wieder zur Vernunft, zum Bewusst-Sein und zum Wissen.
Der Weg der Befriedung der Gewalt, ist der Weg der Erweiterung des Wissens.

Je klarer (Wahrhaftigkeit), grösser (WortAnzahl) und weiter (Umfeld) das Bewusst-Sein in einem menschlichen Lebewesen ist, umso mehr Eines ein deutliches und klares Selbst ist, Selbst-Bewusst und Selbst-Sicher, umso weniger Gewalt und Aggression geht von diesem Menschen aus. Das korrespondiert nicht unbedingt mit der Lebendigkeits-Dauer, aber ich vermute, dass diese Menschen auch insgesamt länger erleben.

Wissen ist KEINE Macht, das ist dummes Zeug.
Wissen kann, wie AllEs und All-Es im DaSein miss-braucht werden, denn, wenn *ich die "Mächtigen" in der Menschheit bespüre, dann entdecke *ich hier sehr sehr sehr wenig Wissen in diesen "Mächtigen", aber jede Menge triebhafte DurchsetzungsKraft, Besserwisserei, GruppenZwang und Alltagsbanalität und jede Menge Überforderung.

Macht kann durch Wissen angereichert und gezielter genutzt werden, aber es braucht sie nicht: Macht kommt ohne Wissen aus und Wissen kommt und Ist auch ohne Macht Da. 
Wissen kann in die Macht eingelagert werden, aber das Wissen ist ohne Macht, ohne jegliche Macht. So erspüre *ich das hier. Aber prüfen Sie gerne mal die Entscheidungen, die täglich um Sie herum und in den weiten der Erde von das Mächtiges getroffen werden auf deren Grundlage und deren aktuellen Wissensgehalt; und *ich denke, Sie werden schnell bemerken, dass ... Ja, was? Das überlasse ich Ihnen.

Wenn ich die Nachrichten lese, höre und schaue, wird mir regelmässig schwummrig, übel, aber auch einfach mal wütend, von all dem ignorieren und verdrängen von einander und von neuesten und jederzeit überprüfbaren Ergebnissen der Forschung, egal in welchem Gebiet.
Statt zu öffnen und mit Freude zu erleben und auch zu Aller Freude zu verändern/anzupassen, wird immer noch allzugerne be-/verhindert, verschlossen und ausgeschlossen, bis zur gegenseitigen Tötung (siehe oben). Statt die aktuellen Ergebnisse zu nutzen, zumindest Allen öffentlich zu machen (DaZwischen-Netz, BILD, Tagesschau, Handzettel für jeden Haushalt, ...), sie vorzustellen, zu erklären und abzuwägen, wird verheimlicht (nur in "Fach"-Zeitschriften) und unterdrückt, wegen ökonomischer "Zwänge" und wegen Kontrollverlust (Na Super! Was wird da wohl kontrolliert? Na, die Beibehaltung des LEID, denn, die FREUDE kommt ohne Kontrolle aus. Aber weiter), bis zum Sterben von vielen Lebewesen.

Heimlichkeiten und Grüppchengetue noch und nöcher und das alles nicht zu Unser Aller Nutzen, sondern fast immer zum Schaden der Mehrheit, zum Schaden der UmWelt, denn diese beständige Verweigerung neue Erkenntnisse in das aktuelle Geschehen einzubeziehen, und die Heimlichkeiten und starken Gruppenidentitäten (Familie, Stammtisch, Geschlecht, Nationen, Religionen, Kontinente u.ä.), diese ganze Ge-/Verschlossenheit, behindern Uns jeweils Alle und sie nutzen keiner Gruppe. Die einen überfressen-s ich bis zum Platzen und die anderen verhungern in ihrer Ausschliesslichkeit.

Das nur mal kurz geschrieben, worum es mir hier geht: um glasklare, nachprüfbare und wahre Erkenntnis und um deren Umsetzung, in einem von Uns Allen verantwortlich gewählten Sinn. Uns Alle, ist zuerst mal nur das Mensch - so egoistisch bin auch *ich -, aber im weiteren, wenn Wir Wege und Möglichkeiten gefunden haben, gilt es auch die Mit-Lebewesen miteinzubeziehen, dann sind es auch ALLE MitLebenwesen.
Sie können mich ruhig für bescheuert halten, gerne.
Alles noch etwas schludrig ausformuliert und ungenau, aber das wird schon noch.

Danke und noch einen schönen Tag.

PS: Noch ein paar Blog-Zahlen vom 22./23. Oktober 2013, von 12:00 - 12:00.

Danke.

Samstag, 5. Oktober 2013

Links Schulter Rechts

Recht so.
Oder auch: Links = Rechts.
DaSein ist im AusGleich sein.
DaSein ist Seitenbändigung. DaSein ist die Verbindung zwischen den Extremen. Sie wussten das bereits! Na dann, aber für mich ist es besser, ich wiederhole das solange, bis ich auch im Alltag und den Wahrnehmungen und auch den längeren Eindrücken darin, diesen Grundsatz immer in die Auslegung, Bewertung und Einordnung (Interpretation) dessen, was ich da so einnehme (von den Augen bis zu den Zähnen) und auch nur aus der Nähe oder gar weitester Ferne mitbekomme, einbeziehe.
Die DaSein-Gleichung: Leben = Sterben.
Mathematisch: DaSein = Leben + Sterben.
Das irdische Lebendigkeit ist das + DaZwischen.
Ja, Sie können jetzt gerne Schmunzeln oder gar Lachen, aber so einfach ist das nun mal.
Wenn Sie bis Jetzt ein-Es waren, das die Zeichen nicht ernst oder gar nicht wahr genommen hat, dann heisst es für Sie: Aufgewacht.

Ganz gemächlich Bitte, aber Sie glaubten doch wohl nicht im Ernst, dass in die Zeichen DaZwischen (zwischen den Werten. In der Mathematik auch Zahlen benannt) jenes, was davor oder dahinter, oder daneben oder darunter, oder auch darüber steht oder liegt, ohne Wirkung ist. Dann ist Ihnen vielleicht bis Jetzt entgangen, was die Zeichen bedeuten, kann ja sein? Eins und Eins ist Zwei. Eins Eins Zwei. Was ist bedeutender?
Sie erkennen, die Bedeutung wächst durch die Zeichen DaZwischen.
Jedes Zeichen bringt Bedeutung mit, auch wenn es nur kleine Zeichen sind.

Dieses hier: + zum Beispiel wertet auf, es bringt teils viel mehr mit, als vor dem Zeichen da war und das tut es oft genug noch, ohne dass es Selbst besonders auffällt, derweil ... Und dieses Zeichen hier: »=« das weitaus bedeutendste, denn es stellt gleich-RaumZeit-ig eine stabile Verbindung her, weil Es eine eindeutige Bewertung ist, weil es eine Klärung ist, wo vorher manches Schwere und Unverständliche stand, bringt Es Erleichterung und Verständnis mit und dieses Zeichen = gleich-RaumZeit-ig für ALLES offen, ohne Scheu und Vor-Urteil, Es geht mit Jedes und Alles eine halt- und belastbare Verbindung ein, bis auf das Chaos, das immer ein wenig an diesem Zeichen nagt und manchmal mit Dingen daherkommt, die einfach unver-Gleich-lich sind, die einfach nicht abge-Gleich-en werden wollen, weil zu Diesem einfach kein Ver-Gleich vorhanden ist, da hat Selbst das Gleich-HeitsZeichen noch nichts gefunden, da geht Es keine Verbindung mit ein, da lässt es die Schmusehärchen wegg, weil Da könnt ja Jed-Es kommen und mit ein-Es Gleich sein, Nein, sagt das Chaos, ich bin einzig, zu mir fehlt Gleichung. Danke.

Oder, kurz Zusammengefasst, überspüren Sie die Zeichen nicht: Jed-Es ist bedeutend.
Wenn auch der Wert manchmal nur verschwindend gering ist, oder Ihnen sein mag, so ist das Wert, »das«, weil, hat Wert ein Geschlecht, also, das Wert von ein-Es und einEs manchmal an dieser Gleichung gering, und an einer anderen Gleichung, geht dasSelbe Wert fast bis ins unermesslich Weite! Das = lässt fast Alles zu, wenn es Gleich ist, aber kann Mensch das Chaos berechnen?
Wie soll Mensch dann aber das Chaos beGleichen, wenn Mensch dessen Wert nicht genau kennt, nur so ungefähr halt. Aber das Mensch einfach noch nicht be-Gleich-en, oder auch an-Gleich-en mag, mit irgendwas was Mensch eben nicht genau kennt.
Chaos aber kennt noch k[aum]ein Mensch, auch wenn Mensch immer daran schnuppern möchte und so tut als ob, so kennt kein Mensch wirkliches Chaos. Das ist für Uns noch unermesslich, da verweigern Wir jede Gleich-Setzung mit. Strikte Ablehnung!
Mit das Chaos wollen Wir Nichts zu tun haben, und Sie wissen, das Nichts geht jeweils von 1 bist fast unendlich, kommt immer darauf an, was gerade fehlt oder ein-Es nicht kennt oder nicht mehr kennen möchte. Wir sind weitgehendst ohne Chaos, aber Es versucht es immer wieder, irgendwas mit Uns zu verbinden und zu tun, aber das lassen wir Menschen nicht zu.

Oder, hab' ich nicht Recht?

In den vergangenen Beiträgen habe ich auch ein paar Sätze zum Recht fallen lassen, z.B. das Recht ist eine Strukturierung der UngeRechtigkeit, oder hatte ich das vergessen zu erwähnen? Sie kennen ja bestimmt die Gleichung des Glaubens:
Recht = UnRecht.

Gesprochen: die Menge des Rechts ist Gleich der Menge des UnRechts.
Dies ist kein Witz, oder gar blosse Ironie, Sie können die Lippen wieder hängen lassen, das Recht ist immer im AusGleich mit dem, was Es behandelt.  Das Recht ist eine AusGleichs-Handlung. So gilt dieser Satz auch für die andere Seite der Gleichung: Das UnRecht ist eine AusGleichshandlung des Recht.

Und da dies eine Gleichung des Glaubens ist, ist auch niemals mit Klarheit zu sagen, zu bestimmen, welcher Paragraph oder welches Wort oder gar Satz des Rechts wozu zählt, zum Recht oder zum UnRecht, richtig oder falsch ist (wobei dazu auch erst einmal zu klären ist: für Was?). Was bei den Nazis Recht war, war schon einen Tag später UnRecht und die Richtes verurteilten am Vortag noch ein-Es zum Tode, was am Folgetag ein Held war. Recht kommt von lat. 'regere' = "strecken, aufrichten, zeigen" und das taten meist die Starken, die mandelten sich auf und zeigten den Anderen, wo es ihrer Meinung nach lang ging und die Masse volkte meist brav, bis zur nächsten Revolution (was auch nur "Umkehrung" bedeutet, von lat 're' = zurück, wieder, um" und lat. 'vertere' = "kehren, wenden", das war ursprünglich die Bewegung, die ein Pflug mit der Erde vollführt) und dann galt, wie tausende male geschehen nichts mehr, als noch vor dem "kehren" galt. Aber wenn Sie dem Recht trotzdem vertrauen, dann liegen Sie auch genau richtig, denn auch das Vertrauen kommt ja aus dem Glauben, wie das Recht.
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Ed Ruscha, "Burning Standard", 1968
Stark!
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Sollten Sie RechtsAnwalt sein und Ihnen das hier geschriebene nicht passen, können Sie ja auch LinksAnwalt werden, ist sowieso seltsam, warum der gegnerische Anwalt des Rechtsanwalts Staatsanwalt genannt wird und nicht LinksAnwalt. Oder hat das Recht nichts mit dem Rechts zu tun? LinksAnwalt gegen RechtsAnwalt, DaZwischen sitzt das MittelAnwalt, Heute noch Richtes genannt, oder auch Richter, obwohl inzwischen die meisten Richte"r" Frauen sind, zumindest an den "unteren" Gerichten. Ja, "unteren", womit ich gleich auch beim aktuellen Gesellschaftsaufbau bin, bei unseren pyramidischen Gesellschaften, in denen Alles von Oben nach Unten oder auch umgekehrt (revolutionär) geregelt ist. Was hat das mit dem Aufbau der menschlichen Körper zu tun, fragen Sie vielleicht? Gute Frage. Wo sitzt Unser Steuer-, Kontroll- und Aufmerksamkeits-Organ? Welche Frage, sagen Sie? In der rechten Ferse, oder wie J. Beuys einmal flapsig meinte, im Knie. Naja, Hahaha, ich weiss, nicht witzig, es "sitzt", na gut, es befindet sich "oben" und "unten" sind die Füsse, ausser ein-Es liegt, oder hängt umgekeht, dann kann das Gehirn auch mal "unten" sein. Wo war ich ...? Ach ja, bei den pyramidischen Gesellschaften. Ja, sie sind Körpergerecht aufgebaut, dem Inneren nachempfunden, schliesslich hat Uns die Natur mit diesem Aufbau eine gute Blaupause geliefert, nach der Wir auch das Äussere strukturiert haben. Meine Güte, was hätten Wir denn sonst nehmen sollen als Strukturvorlage, als nur Uns Selbst! Oben "sitzt" die Spruchkammer, Unten wird fleissig gearbeitet oder auch mal getreten, mittendrinn heftig Scheisse produziert, etwa soviel, wie oben hineingeschoben, oder auch, für die Lateiner, konsumiert wird. Unsere Gesellschaften sind sozusagen Ganzkörperlich. Ganz Körperlich.
Aber nun kurz der Herr Hegel.

Aus: »Grundlinien der Philosophie des Rechts«, Frankfurt am Main 1972, S. 14. In der Vorrede äußert G.W.F. Hegel zum Verhältnis der Philosophen zur gesellschaftlichen Wirklichkeit folgendes:

    „…; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.

Etwas umständlich, bildschwanger und altbacken, aber so war das damals in griechisch-römisch "gebildeten" Kreisen (Nichts gegen griechisch-römische Bildung, Nein!, aber Mensch kann es auch klar und verständlich formulieren, aber vielleicht gelingt das auch erst Uns heutigen.). Kurz gesagt, es bedeutet: die Erkenntnis gesellschaftlicher Verhältnisse ist erst dann möglich, nachdem diese Verhältnisse längst wirken, gewirkt haben und sich schon fast wieder erneuern. Die Erkenntnis von/aus einer RaumZeit-Epoche schließt also diese Epoche ab und begründet sie nicht etwa. So hat auch G.F.W. Hegel gefunden (gemerkt), dass das Denken noch stets ein Nachdenken war, bis auf ganz ganz seltene Ausnahmen. Aber diese bestätigen ja bekanntlich die Regel: die Erkenntnis von Etwas folgt stets dem Geschehen nach.
Zu dem obigen halbsatz-Auzug noch kurz: Die römische Göttin Minerva (der römische Name für die griechische Göttin (Pallas) Athene) war die Hüterin des Wissens, der Kunst, des Handwerks und des Kampfes (besonders der Strategie, also der Vorbereitung und Leitung des Kampfes) und hatte als mythologisches Attribut den Vogel der Weisheit, die nachtaktive Eule. Pallas Athene, wie auch die römische Bezeichnung Minerva, galt als Göttin der Weisheit und der Hand. Laut der griechischen Mythologie ist Sie (Athene) von Hephaistos, dem Gott des Feuers und der Schmiede, mit einer Axt aus dem Kopf ihres Vaters Zeus befreit worden. Athene ist also eine "Kopfgeburt", oder wie andere Erzähler berichten, ist Sie auch aus dem Mund des Zeus hervorgekommen, könnte also auch als die Gottheit der Sprache gelten. Zeus hatte zuvor die Mutter von Pallas Athene und einem Geschwister, die Göttin Metis, verschlungen, da ihm geweissagt wurde, dass eines der gemeinsamen Kinder, die in Metis heranwuchsen, ihn stürzen würde. Nach dem "Essen" der Metis bekam Zeus heftige Kopfschmerzen, von denen ihn Hephaistos mit dem Hieb der Axt in seinen Kopf (der oberste Gott kann so einen "EinGriff/Operation" überstehen) und der "Geburt" der wehrhaften, kampfbereiten Athene, befreite. Somit war die Entstehung der Vernunft, der Klugheit, der Weisheit, des Handwerks und der Kunst eine Folge der Angst vor dem Sturz, vor der Ablösung des Alters, war aber zugleich unausweichlich, weil der Schmerz der Verhinderung der Ablösung stärker war/ist, als die Furcht vor dem Sturz, vor der Ablösung des Alten. Was für eine Erkenntnis der damaligen Griechen und was für eine schöne Geschichte um diese Erkenntnis herum.

Somit hinkt die Erkenntnis von Etwas, also auch die von den Strukturen, dem Geschehen und der Wirkung einer Gesellschaft, noch stets dem jeweiligen Etwas, dem jeweils Betrachteten hinterher.

Die Erkenntnis ist stets nur ein Zurückblicken.

Noch etwas zum Recht:
Also Oliver-August Lützenich kann nur von *mir schreiben, also *mir ist es am Liebsten, wenn Sie da DrAussen *mir Gleich sind, weil dann brauchen Wir nicht weiterhin dieSelben zu sein, die Gleichen Menschen, alle Gleich, die Einen ein bisschen reicher, die meisten kommen gerade so zu Recht, ohne dabei billig zu sein, das ist inzwischen wichtig, so weit sind Wir inzwischen, dass Wir das Recht nicht so billig daher geben, Nein, das Recht wird immer teurer, auch wenn immer weniger auch wirklich etwas davon haben, vom Recht, ja Recht haben Sie immer, das ist Ihr gutes Recht, das ist billig, -end in Kauf genommen, aber ein Recht folgt daraus noch lange nicht, nein, behalten Sie das Recht für-s ich, ich achte das, aber brauche ich es auch zu be-achten, nein, das nicht, aber so behandeln Wir das bis Jetzt, aber Es soll mir Recht sein, was kann Es auch anderes?
War auch ein Beitrag zum Gleich-HeitsZeichen.

So genug für Heute. Bitte.

Freitag, 27. September 2013

Eine EntMangel-ung des Selbst

Ein Zwie-Gespräch mit dem Inhalt des Wortes Mangel (Den Beitrag »Wissens-Mangel« gab es am 15. September hier im Verantworten-Blog) also an Zwie-, aber ...

... und damit, weniger indirekt als ich anfangs dachte, auch mit dem Wort Fülle, das für uns Menschen wohl das Gegenteil sein soll, aber wohl eher eine Ergänzung des Mangels ist, denn, wie *ich mehr und mehr vermute, ist das Mangel eine Behauptung in das Fülle.
Das Mangeln ist eine Kunst, die das DaSein bisher beHerr-scht (beFrau-t?). Das Mangeln ist eine grosse KunstForm im DaSein, weil im DaSein zwar ALLES reichlich vorhanden ist, aber dieses ALLES im DaSein eben fein  - auf grossen oder kleineren Haufen - verteilt ist. 

Sie kennen dieses Wirklichkeit ja nun zur Genüge, irgendwie ist ALLES Da, aber nie dort und dann Da, wenn ein-Es Dasjeniges (Sache) oder auch dasJenig-Es (ErLebeWesen) braucht.
Aber ich möchte nicht schon am Beginn ALLES verraten, was *ich so vermute.
Denn, noch ist es eine blosse Vermutung von ein-Es - in diesem Fall *mir -, obwohl dieses ein-Es dessen schon ziemlich sicher ist, das Es so ist.
Somit ist dies auch ein[e Ver]Zweifel[ung].
Mit einem Lachen angerichtet.
.
Kein BrückenMangel
.
Das Folgende ist die aktualisierte Version eines Beitrags in der SprechLichtung, dem noch etliches an der Sicherheit der oben beschriebenen VerteilungsProbleme fehlte, die *ich noch Heute bin.
In Oliver-August Lützenich ist bis Heute ein grosser Mangel an Freude und entspanntem Wohlbefinden, obwohl *ich weiss, dass diese Umstände und Gefühlsansätze auch in *mir zu [er]finden sind und auf Ausbau und Gestaltung warten. So konstatiere *ich also einen Mangel an Rotwangigkeit und innerer Sonnigkeit, an ... (setzen Sie gerne ein, was Ihnen an Inhalt von persönlichem Wohlbefinden und propperer Gesundheit noch so einfällt), in *mir.
Ist aber in Ansätzen ALLES vorhanden, nur ist es momentan irgendwo anders, vielleicht hüpft meine Freude und meine Anerkennung und mein persönlicher Erfolg und meine zuneigende Aufmerksamkeit, ja gerade eben irgendwo auf dem Mars herum und die "Neugier" die dort gerade - von der NASA dorthin geschickt - herumfährt, findet all das und sendet es *mir vielleicht schon heute Nacht hierher und Morgen ist dieses Mangel in ein-Es - wenigstens in ein-Es weiteres -, behoben. Und ab Morgen schreibe *ich dann nur noch vom Glück an das Freude und vom Spass an das Zweifel, oder so?

Die  Leses wissen also inzwischen, dass ich behaupte, dass das (der? männliche?) Mangel nur Scheinbar ist und Sie sind davon gar nicht begeistert, weil Sie vielleicht auf den Kontoauszug blicken und dabei Mangel erkennen, oder Sie kucken in den Kühlschrank und entdecken Mangel an ?, oder Sie denken an Freunde oder Partn-Es und spüren Mangel an?, kurz geschrieben, wo auch immer Sie vielleicht im Moment hinblicken oder auch hineinspüren, vielleicht auch in den persönlichen Magen hineinfühlen, überall ist Mangel. Und dann komme ich daher und behaupte Mangel ist Schein. Nein, nein, und nochmal Nein, Mangel ist und nicht Schein.
Ja, Mangel ist.
Ja, Fülle ist.

Aber, bevor ich auf die Verteilung des Fülle eingehe, gebe ich Ihnen selbst-verständlich recht, klar gibt und damit empfindet Jed-Es auch Mangel, aber es ist mehr ein Mangel an-s ich, ein Mangel an Organisation und Verteilung des Vorhandenen.

Klar geschrieben, das einzige Mangel, das ich gelten lasse, sind Wir und damit auch Sie.
Ja, Sie. Von Ihnen mangelt es auch. Sie sind nur Einmal in diesem DaSein vorhanden und wenn Etwas/Ein-Es nur Einmal vorhanden ist, ist von Es ein Mangel, in einer ansonsten geradezu überbordenden gewaltigen riesigen enormen gigantischen Fülle an Einzelheiten und Vielfalt. Oder etwa Nicht?

Von Uns mangelt es, es gibt soooo wenig[Es] von Uns, nur jeweils ein einziges Exemplar. Von Ein-Es. Sie ein-Es, ich ein-Es. Und das bei zig zig zig zig, ach ich weiss nicht, wie Viel-Es im DaSein?
Wir; Sie sind ein Mangel.
Eine Mangel-Erscheinung?

Von Ihnen ist Mangel im DaSein und, wenn Sie mir oben zustimmen, herrscht (?) in Ihnen auch das Mangel. Da kann ich hier machen, was ich will. Sie könnten jetzt gerne einwenden, dass Sie aber eben nicht nur "Scheinbar" sind, wie ich oben schrieb, sondern konkret Da, sonst könnte ich ja gar nicht mit Ihnen schreiben, also ist meine Anfangsbemerkung, dass Mangel nur Scheinbar sei, falsch, Sie sind das beste Beweis dafür, denn Sie sind.
Und nicht Scheinbar! Sondern Ganz konkret.
Aber Scheinbar ist ja kein anderer Begriff für "Nichts", sondern ein Begriff für Etwas, das sehr wohl ist, aber nicht so, wie Es ist, sondern nur so, wie Es scheint, so wie Es Ander-Es scheint. Das ist wichtig, denn den Schein bekommen immer nur die Anderen ab, etwas Scheinend-Es ist, strahlt ab, aber vielleicht auch nicht vollkommen das, was da ist, vielleicht nur ein wenig oder auch durcheinander und dann scheint Es für Ander-Es mehr, als das Es klar ist, was (da) ist.
Ach lassen Sie es gut sein, vielleicht ein anderes mal etwas klarer-Es dazu, mir ist das Selbst noch zu unklar, zu scheinbar.

Zurück zum Mangel und zu Uns.

Herrscht in Ihnen das Mangel?
Und diesmal können Sie das Wörtchen "herrscht" bitte mal auf die Bedeutungswaage legen. Und was wiegen Sie dabei? Wenig, ich weiss, schliesslich ist Mangel immer wenig, aber beHerrschen tut es Ein-Es fast immer. 
Sie sind leicht, weil auch in Ihnen Mangel herrscht; oder, kommen Sie, fragen Sie es:
Ist Mangel schwer?
Ja, Sie sagen es, Mangel ist schwer, fällt schwer, ist nicht leicht auszuhalten, Mangel ist einfach ... - na, lassen Sie-s ich ein ansprechendes Schimpfwort einfallen. Fallen ist schwer, oder fällt das Fallen leicht, bei das Fülle, ... ach nein, Wir waren ja beim Mangel, aber das fällt auch leicht.
Schluss jetzt mit dem Unsinn!

Mal Ernsthaft: Von Ihnen gibt es nur ein-Es, sonst gibt es Kein-Es, wie Sie, oder?
Das ist doch ein echter Mangel.
Es sollte mehr von Ihnen geben, mehr als nur ein-Es:
Sie sind Mangelhaft.
Wie, Sie schimpfen mich an: Frechheit! Wieso?
Ich bin doch auch Mangelhaft.
Sind Wir schon Zwei. Zwei mal MangelHaft im DaSein.
Und wenn ich da aus dem Fenster auf die Strasse kucke, dann sehe ich da jede Menge Mangel herumlaufen, Menschen, Hunde, Katzen, manchmal Mäuse, und auf den Dächern oder dazwischen herumfliegen, Tauben, Krähen, Elstern und vor dem Fenster schwirrt gerade eine Wespe auf und ab.
Mangelhaft.
Ein einziges Mangelfest. So kurz vor dem Winter, den Mangelmonaten, Mangel an Sonne, Wärme, Strassenkarneval, Badelatschen, Stühle vor den Cafés, ... Schrecklich. Alles irgendwie schlecht verteilt, in der Sahara die Hitze und an den Polen der Schnee.

Zurück zu Uns: Wir sind Einmalig, könnten Sie nicht zumindest zweimalig, dann wäre das Mangel von Ihnen z.B. schon etwas geringer: zufriedenstellend zumindest? Sie denken, Sie haben es versucht, aber - wie das nun mal so ist - es ist Ihnen nicht gelungen, die Nachkommen sind einfach anders geraten, wie Sie. Schade, Sie bleiben Einziglich. Von Ihnen ist Mangel und in Ihnen herrscht vielleicht Mangel.
Gut, ich gebe es zu, ich liege wahrscheinlich falsch. Fülle gibts nur im Traum[a], die Wirklichkeit ist Mangel. Sie sind das beste Beweis dafür. Nur Sie. Weil, wenn Sie wegg sind, gibt es keinen Mangel mehr, von Ihnen, und in Ihnen gibt es keinen Mangel mehr, das Sie [an-/be]herrscht. Das Sie anherrschen könnte, Sie gar beherrschen würde, wenn es Sie nicht mehr gibt, also erLeben Sie bitte lange und einzigartig.
Bleiben Sie mangelhaft!
Rufe ich Ihnen zu.
Bleiben Sie beherrscht vom Mangel, aber bleiben Sie. Ach ja, ist ja gut jetzt, sonst werde ich noch ganz traurig, aber Sie sind ja noch Da. Dann können Wir ja noch ein wenig den Mangel geniessen, das Sie sind.
Sie schimpfen schon wieder, dass es jetzt aber mal gut ist!
Gut, bin ja schon fertig.
.
Ed Ruscha, "Laugh Tomorrow", 1989
.
Mangel?
Nein, bitte keine Aufregung, ich bleibe ganz ernsthaft und gehe wegg von Ihnen, und das obwohl Sie so anziehend sind. Was, Sie wussten das nicht? Mangel ist doch anziehend.

Ehrlich!? Ja, aber so ist es, Mangel zieht magisch an, und Sie vermuteten, Reichtum zieht magisch an, so nach dem Matthäus-Prinzip: "Wer hat, dem wird gegeben".
Alles Scheinbar, sage ich Ihnen. DieJenig-Es mit dem dicksten Überfluss leiden den grössten Mangel. USA und Europa, die grössten Mangelwüsten.
Schreibt ein deutsches Mensch nun "M-ä-ngel" oder Mangels? Ach, egal! Mangelwüsten. Saugen und saugen und saugen die Erde leer, bis das Mensch fast platzt, vor lauter Mangel.

Vorlauter Mangel.
Mangel ist vorlaut?
Vor dem Laut ist Mangel, nein Mangel ist vor dem Laut, Mangel macht laut, ja so ist es: Mangel macht(!) laut. 
Hören Sie nur, wie laut hier alles ist ... Mensch ist laut, lauter Mangel.

Wussten Sie schon, dass ich auch einzig bin, ich bin mangelhaft, ich bin nur ein einziges mal da, nur ein einziges mal, nur für eine kurze RaumZeit-Spanne und die ist bis jetzt überwiegend mit LEID angefüllt, ich weiss, das wissen Sie inzwischen,  aber, wer bin ich schon, Mangel eben, so voller LEID, so ohne FREUDE; Nein, nicht ganz ohne, nur zu wenig FREUDE. Ach!? Mangel ist doch LEID? Oder kann FREUDE auch Mangel sein? Hmm, kompliziert. Jedes Einzeln-Es ist Mangel, das Gesamte ist Fülle.

Wir schöpfen nur irgendwie noch falsch, zu viel LEID noch und zu wenig FREUDE, also mir fehlt auf jeden Fall noch jede Menge von Gutem und Nahrhaftem und Energiereichen und ...
Wieso hat das ALLES, also das SEIN, einen Bereich darin aufgeteilt und somit Mangel und Fülle geschaffen und auch noch so unGleich verteilt?
Sie stöhnen, Philosophie!
Aber, haben Sie schon mal eine Frage gestellt? Vielleicht beim Obsthändler: "Wo kommen diese Früchte her?" Und gleich darauf noch eine, weil es so schön ist: "Sind die eher süss oder bitter?"; Philosophie. Und warum haben Sie gefragt?
Mangel.

Trotzdem, ich weiss, Wiederholungen langweilen, ... trotzdem: Mangel ist eine Einbildung, keine Ausbildung. So, wie Sie und ich nicht nur Mangel sind, das betrifft nur das persönliche DaSein, darin sind Alle einmalig und Einzig, so gibt es von Uns keinen Mangel, Wir sind reichlich vorhanden. Wenn Sie natürlich auf genau diesen einen HundertEuro-Schein mit genau dieser SerienNummer scharf sind, so dass Sie sogar 102 Euro dafür bezahlen würden, dann "herrscht" freilich Geldmangel, oder wenn Sie freilich genau auf dieses ..., dann ...

Es ist kein Mangel.
Weder an Dingen, noch an Gefühlen und Fragen und Antworten und und und, selbst ein-Es wie *ich (oder Wir) ist bestimmt irgendwo zu [er]finden, mit ganz kleinen Veränderungen, aber die brauchen doch nicht unbedingt ein Mangel zu sein, die können doch auch ... und vielleicht erst dann bereichern.
Öffnen Wir die Sinne und das Gefühl und fühlen Wir hin und spüren Wir hinein und hinaus, überall Fülle, manches, wie das Gefühl Verantwortung, ist nur noch nicht frei gekommen, in Uns, von und aus der Beherrschung durch das Mangel.

Schliesslich sind Wir und damit meine ich jetzt das gesamte DaSein, aus einer Engstelle herausgeplatzt in die WEITEN der RaumZeit-Phase, - soweit die Forschung das bisher herausgefunden hat -, und Enge ist immer Mangel, wenn darin auch die maximale Fülle versteckt ist.
Wir sind Fülle.
Wussten Sie das? Ja, Wir sind eine einzigartige einmalige ganz und gar besondere Form der Fülle. So empfinde ich das.
Wir füllen aus und Wir können auch einfüllen. Was, das liegt in Uns und somit auch in Ihnen.
Schönen Tag noch.

PS: NachGedacht.
Vielleicht vermute *ich das Alles, weil mir das Gefühl des Neid so wenig bedeutet. Klar kenne *ich auch Neid, aber so winzig, so kaum ausgeprägt, weil ich eher der Typ bin, der gönnt, der Jed-Es Alles gönnt, was Jen-Es so braucht und das ist mal mehr mal weniger, so wie *ich von das Eine mehr brauche und von das Andere weniger. Banal, ich weiss.

Montag, 19. August 2013

Dadadadadass Gedicht

Heute ein daSelbst-Gedicht.

Verse, die, obwohl schon länger formuliert, immer noch den Geruch des Neuen, der Neuigkeit, verströmen, also längst noch nicht gesetzt sind,  in mir drinnen, also noch etwas unschlüssig im Oliver-August Lützenich-Selbst herumstehen und darauf warten, dass Oliver-August Lützenich diesen Sätzen und Erkenntnissen einen dauerhaften Platz anbiete.

Habe ich bis Heute noch nicht klar und deutlich getan, obschon ich es möchte, aber ...

Die kontinuierlicheren Leses wissen wahrscheinlich warum (siehe auch die aktuellen Beiträge in der SprechLichtung).
Gut, dann also Heute ein nächster Schritt zur Hereinnahme.

Da ich ja nun schon so einiges weiss, weil ich auch das völlige Durcheinander kenne und die Auflösung aller Form und Förmlichkeit, möchte Oliver-August Lützenich hier schreiben:
Da ich nun auch ausgiebig vom Nichts im DaSein fühlte, spürte und somit auch weiss, ist mir das bisschen Etwas (das DaSein?) im SEIN, angenehmer.
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Da ich nun schon so einiges an Form und Farbe, an Höhe und Weite, auch an ErLebens-Formen und Lebendigkeiten erlebt und erlitten habe, möchte Oliver-August Lützenich hier schreiben:
Da ich das AllEs anerkenne, möchte ich jedoch eindeutig am liebsten als Mensch DaSein.
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Da ich ja nun schon so einiges erlitten und erlebt und dabei auch ausgiebig traumatisiert wurde und geträumt habe, möchte Oliver-August Lützenich hier inzwischen ziemlich ausgeträumt schreiben:
Da ich sooo Viele Ander-Es erspüre, möchte ich ausgerechnet als das DaSein, der *ich ist.
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Dass Oliver-August Lützenich das mal bekennen und veröffentlichen würde, ist neu.
Früher wollte ich alles mögliche sein, Supermann, Messias, Gott, Geist, Unsichtbar, Superstar, Nobelpreisträger, Oscargewinner, Galaxie, aber kaum als Das, der *ich bin.
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Oliver-August LützenIch bin.
Das ist gut.
Könnte noch besser sein, aber bis hierher ist noch nicht das Ende, es geht noch weiter.
Aber erst mal ...
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Ed Ruscha, Nr. 1, 1989
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Beste Grüsse an Sie-ich.