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Donnerstag, 5. Dezember 2013

Schwarz-Markt

Dies ist, nein, weil ab Jetzt: war ein, für meine Verhältnisse, überaus erfolgreiches Beitrag in der SprechLichtung, mit dem Titel "Die Dunkelheit auf dem Markt", vom Oktober 2012. Dort wurde es weit über einHundert mal angeklickt.
Und eine besondere Ausnahme war dieser Beitrag auch und schon deshalb, weil *ich dazu einen Kommentar erhalten habe. Den *ich selbstverständlich zusammen mit meiner Antwort unten hinzugefügt habe.
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Diesen Beitrag übertrage ich auch, weil in den nächsten Tagen ein weiterer Beitrag zum Thema Markt und Marktgeschehen und MarktBerechnung[en], also in und um das System Kapitalismus hinein und herum (Gibt es überhaupt ein Geschehen ausserhalb des Kapitalismus? Ist doch eine Frage wert, weil, irgendwie ist doch Alles im DaSein ein Handel[n], sowohl mit Bekannten / Bekanntem als auch mit enorm vielen Unbekannten und somit auch Unbekanntem. Ist das DaSein eine Handels-RaumZeit, das System des von Uns so benannten Kapitalismus also eine Zwangsläufigkeit, eine Notwendigkeit, das alle anderen System-Ideen oder -Versuche sofort frisst? Und die Leses wissen: dieses "sofort" kann in universalen Massstäben tausende vielleicht sogar Millionen Sonnenumkreisungen sein. Für das Kleinigkeit Mensch sind es Minuten oder auch Sekunden, für das DaSein sind Wir hier vielleicht sofort wieder wegg. Kaum haben wir Menschen bemerkt, dass Wir DaSind und vielleicht sogar bemerkt, was so geht, Hier, schon ist wieder ein sofort Da und Wir wegg. Blödsinn, *ich weiss, also beende ich jetzt diese fast ewig lange Klammer sofort) in die SprechLichtung hineinwandert. Wieder um einen für mich sehr interessanten F.A.Z.-Essay herum.

Ein Nebenbei vom Ernst:
Haben die Leses auch meinen heutigen Beitrag in das SprechLichtung gelesen und gelacht?
Also Oliver-August Lützenich habe während und erst richtig nach dem Schreiben von "Freud-en[t]-Zug" fast Tränen gelacht, und die Leses? Und die längeren Leses wissen, dass die Beiträge hier kein Witz sind, nicht oberflächlich, und auch nicht Gesamtinhaltlich, aber in manchen Verbindungen und so manchen Zusammen-stellungen, erkenne *ich einen Schalk und eine Komik, bei dem *ich kaum mehr das Lachen zurückhalten möchte. Und das ohne den Ernst, der ganz klar hauptsächlich darin enthalten ist, zu entwerten und damit auch das Freude. Denn davon ist reichlich auch im Ernst vorhanden, wenn das auch eher eine seltene Entdeckung von Aussen ist. Aber im Ernst, nicht zu verwechseln mit Neutralität, Nüchternheit oder Langeweile im AusDruck, ist fast nur Freude enthalten. Allerdings wartet das Freude darIn, bis Heute, Jetzt, auf Entdeckung, aber fast AllEs und All-Es schaut beim Ernst meist nur von Aussen drauff hin, und sind schon wieder wegg.
Vielleicht, weil das Leid äusserlich oft mehr Spass verspricht, mit einem Lächeln vielleicht, gezwungener-Mássen wahrscheinlich, oder?; aber das nur nebenbei.
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Ab hier:
Eigentlich geht es in dem Artikel, den ich in der Mitte eingefügt habe und der den Sätzen darumherum als Kondensationskeim diente, um den Markt, insbesondere, um die dunkle Seite des Marktes, aber genau dieses "Dunkle", dieses Unbekannte, ist doch genau der Stoff an dem das Bewusst-Sein saugt, oder?

Das ist doch genau die Füllung, die das Bewusst-Sein ersehnt, das Dunkle, der dunkle Stoff, aus dem das DaSein auch ist, das meiste DaSein ist; denn daIst ja auch noch das Licht, das das Meiste beleuchtet, was leuchtet, beleuchten könnte, das Verscheuchte, aber trotzdem ist es noch so dunkel, weil ...?

Vielleicht, weil das (Er-?)BeLeuchten soviel Energie braucht, aber die halten Wir noch lieber zurück, wollen diese fast-Unendlichkeit noch teuer verkaufen, oder haben dieses Faktum auch noch nicht entdeckt, die enormen Mengen Energie, die es gibt, die das DaSein ist und Uns auch frei geben würde, wenn ..., hmm ...?
Alles was Viel ist, kostet wenig. Und was noch viel mehr ist, hat bald gar keinen Preis mehr. Erst das fast-unendliche, wird dann wieder (richtig) teuer:
Die dunkle Energie, = massenhaft vorhanden, aber die Entdeckung ist enorm teuer, die dunkle Materie ebenfalls,  = enorm teuer, Sonnenenergie, massenhaft, = enorm teuer, Windenergie, massenhaft, = enorm teuer, Uran235, sehr selten, = enorm billig.
Oder gesellschaftlich / gemeinschaftlich wichtige Arbeiten, wie Strassenbau, Müllentsorgung, Kranken- / Kinder- / Alten-Pflege, Bildungs-Vermittlung / Wissens-Weitergabe, Transportwesen u.s.w.u.s.f. entweder Arbeitslos oder schlecht bezahlt; nebensächliches oder fast überflüssiges für das Gesellschaft oder den Betrieb und den Erhalt des Sozialwesens, "verdienen" Gehälter in Millionenhöhe pro Jahr, Hedgefonds, Personalberater, Firmenanwälte, Controling, Chefs, Präsidenten, Stars aller Bereiche. Auch da gilt also im Kapitalismus, das mehr oder weniger verzichtbare bekommt alles und mehr was -Es braucht geschenkt und zugeschoben, das sozial unverzichtbare die Brosamen, und die darf es dann auch noch vom Boden lecken. Oder?
Die Logik des allgemeinen (menschlichen) Wirtschaftssystems ist fast-unendlich und dadurch auch kaum zu fassen, wenigstens für *mich hier. Aber das nur zur Transparenz.

Kleine VorRede
Aber Sie können Jetzt auch schon unter das "Gemälde" scrollen, dort beginnt der F.A.Z.-Artikel; diese VorRede ist mir auch so aus dem Bewusst-Sein entwichen, war nicht aufzuhalten und ist mir fast etwas unangenehm, aber Es hat darauf bestanden, also ...
Wir sind ja schon länger dabei, das Bewusst-Sein zu entdecken. Das Mensch denkt und das Denken ist teuer (s.o.), es kostet wesentlich mehr Nahrung, vor allem Zucker und Sauer-Stoff (wieso eigentlich "Sauer"?), als jede andere körperliche Tätigkeit.
Das Un-Bewusste tun ist wesentlich günstiger.
Soweit die aktuellen Erkenntnisse. Also ist es eine Mär, dass das Mensch ein bewusstes Lebewesen ist? Das Mensch ist vielleicht nicht bewusster als ein Braunbär. Das Braunbär denkt: Wie komm ich an Honig und wo ist die Braunbär. Das Mensch denkt wahrscheinlich meist ähnlich;-)

Nun, die Leses dieser Blogs wissen, wie intensiv ich zur RaumZeit mit meinem (Unserem?) Bewusst-Sein beschäftigt bin, von Ihrem weiss ich jetzt nur vom Hörensagen, ist doch so;-) oder? Also, ich achte auf alle Beiträge, die mit dem Bewusst-Sein zu tun haben und stelle so einige auch hier ein, die noch frischesten sind: "Von der Tarnung der Wirklichkeit", hier im VerantwortenBlog und "Die Grösse des Bewusst-Seins", in der SprechLichtung.
Und alle künden davon, wie schwindend geringer der Anteil des Bewusst-Seins benötigt wird, für das alltägliche Handeln auch des Menschen. Die Erkenntnis lautet etwa: je näher Wir dem Bewusst-Sein kommen (dem Anteil dessen, an allem Handeln / Tun), umso kleiner wird es.
Bis es irgendwann im vielleicht Nirvana verschwunden ist ...

Nein, es wächst. Das nur zur Beruhigung.
Die Philosophie und die NeuroWissenschaften suchen nach einer Theorie des Bewusst-Seins. Einer Theorie des ... mit ... Darin enthalten gewiss auch mathematische Gleichungen, mit allen Werten, die das Bewusst-Sein ausmachen und die die einzelnen Vorgänge und Ergebnisse gestalten. Denn, die Mathematik erfasst Alles und Jedes.
Bloss, was tut die Mathematik, wenn da Nichts ist?
Also kaum etwas, weil: die Leses wissen ja, Nichts = (ist immer zumindest) > Eins, wenn Es auch gerade nicht da, nicht greifbar oder nicht wichtig ist: Nicht[s] ist!

Bewusst-Sein?
Je mehr Wir also davon wissen, umso weniger bleibt davon übrig. Puff!
Das Mensch als illusionsvoller Handlanger und bekommt als Zuckerle für seine Dienste ein wenig Freiheit ins Ohr geblasen, obwohl das Freiheit woanders und was anderes ist.
Ganz anders ist.
Und von dort lächelt Es freilich über das mehrheitlich menschliche Verhältnis zur Freiheit, vor allem über den menschlichen Glauben von der Freiheit und weiss von der menschlichen Bestimmtheit.
Bestimmt heut.
Bewusst-Heit.
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Ich weiss ja nun, es (meines auf jeden Fall) ist knapp bemessen;-) aber eines weiss ich inzwischen gewiss: Erweiterung tut auf Dauer gut, auch wenn es erst mal ziemlich aufwändig ist, die Erkenntnis lautet:
Ich glaube wesentlich mehr, als ich weiss.
Das Glauben überragt das Wissen um Vieles.
Und was Wir von der Wirklichkeit glauben, ist mehr ein vages inneres Gefühl, als dass ein-Es sonderlich viel von das Umgebung mit bekommt: Ich bin, was ich fühle.

Dazu gibt es folgendes festzuhalten: Manche sind das (vom?) Vorteil (Glück?) in wohlige Verhältnisse hineingeboren zu sein und "wohligen" nun so vorm ich hin; und halten auch das Drummherum für mehr wohlig, und Andere wurden in miese Verhältnisse hineingeboren und halten nun das Drummherum für mehr Mies, als es vielleicht ist.

Die Frage lautet für Alle: Was ist?
Und im besonderen: Was ist ich und was ist um mich herum?
Klar gibt es auch ein DaZwischen, zwischen wohlig und mies, das ist selbstverständlich auch wesentlich weiter als die wohlige und die miese Spanne; und in diesem DaZwischen stecken die Aller-Meisten von Uns drinn.


Vielleicht haben die Leses schon bemerkt, dass *ich in den miesen Bereich hinein-geboren wurde (hier im VerantwortenBlog habe ich dazu einen Beitrag eingestellt, mit dem Titel: "geschlagenes Vorgestern") und mich gerade erst daraus hervorarbeite (-schreibe). Dem Neid war das eine reine Freude, dem Verständnis eine Last, inzwischen ist es in *mir umgekehrt.
Das nur zu Ihrer Information und einer Standortbeschreibung des Autors.

Nach all der VorRede, die eigentlich mit dem Folgenden kaum etwas zu tun hatte, oder doch, ja, doch ..., komme ich zu einem Fund, der schon ein paar Monate gereift ist und dadurch fast noch besser geworden ist, einem Artikel zum Markt, der Wir inzwischen Alle sind und dem Geschehen darin und dabei, vor Allem dem Geschehen, von dem Mensch nicht so recht weiss, warum Es so und warum Es überhaupt stattfindet, also der Dunkelheit in Uns und somit auch im Markt-Geschehen, welches ja nun von Uns bevölkert und gestaltet ist.

ZwischenAbregung:

Manchmal kann ich es gar nicht fassen, mit welcher Blauäugigkeit (das kommt von den immer-blauen Augen Neugeborener und deren unwissendem "Staunen" in das Wirklichkeit, ausserhalb der Blasen, in denen Wir die ersten paar Monate anwachsen) ... mit welcher Blauäugigkeit Wir das Leben bisher meistern?
Alles ist so wunderbar organisiert, na, obwohl, ..., wunderbar?, gut, es ist einigermassen wohl organisiert, und in manchen Bereichen erreichen Wir bereits Tiefen und Weiten, die den Meisten von Uns meist noch unfassbar oder auch ungehörig erscheinen, aber Wir esLeben noch, und Wir sind dabei die deutlichste Spezies in diesem Kleinst-Planeten-System.
Weil, deutlicher als das Mensch, räumt hier kein-Es auf und um.
Wir sind Was!!!
Wir sind Spitze.
Oder?
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Schwarz-Markt?
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Aber nun auf den Markt und dem darin auch enthaltenen Dunklen:

Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 09.08.2012, von Marco Herack
Titel: Politik mit Marktbeteiligung. Der Markt hat immer recht
Untertitel: Für politische Entscheidungen gilt heute die Maxime: Bloß die Märkte nicht nervös machen. Wir leben in einer Finanzdemokratie, in der uns das Demokratische immer mehr abhandenkommt.

"Der Markt“ ist seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 zu einem gebräuchlichen Euphemismus für alles geworden. Stets muss er bewahrt werden, sei es vor zu viel oder zu wenig Rettung. In bisher nicht gekannter Ambivalenz scheint das politische Personal der Bundesrepublik Deutschland damit beschäftigt, jegliche Entscheidungen von diesem Markt abhängig zu machen. Seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte der Marktfetischismus jüngst mit der Forderung, das Bundesverfassungsgericht möge doch bitte schneller entscheiden, damit „die Märkte“ nicht in Aufruhr versetzt würden.

Die vom Volke gewählten Politiker haben durch die Existenz des Marktes scheinbar nicht nur keine Wahl mehr in ihren Handlungen, sie werden zugleich auch von jeglicher Verantwortung entlastet. Wenn Angela Merkel betont, die Kanzlerin aller Deutschen sein zu wollen und Deutschland zu dienen, dann tut sie dies mittlerweile durch die Beruhigung der Märkte, denn sie weiß: „Der Markt hat immer recht.“

Eine geläufige Antwort auf die Frage, wer dieser „ominöse“ Markt sei, lautet: wir alle. Die Theorie geht dabei davon aus, dass jede existierende Person durch ihr Handeln am Markt teilnimmt und sich auf Basis der durch den Staat geschaffenen, kontrollierten und durchgesetzten Marktregeln ein angemessener Preis bildet. Die Preisbildung ist das Zusammenführen jedweder Interessen.

Im Zweifel zahlt der Staat

Das gilt nicht für den Finanzmarkt. In diesem sammeln größere Institutionen Geld ein, indem sie Produkte zur Altersvorsorge, Versicherungen, Zinsgewinnung oder sonstiger Investitions- und Spekulationsmöglichkeiten anbieten. Mit diesen eingesammelten Geldern agieren sie am Markt und handeln die Preise unter sich aus. Der eigentliche Geldgeber wird in seiner Entscheidungsmöglichkeit auf den Auswahlprozess zwischen den Anbietern und deren angebotenen Produkten reduziert. Wie weit diese Akkumulation von Geld führen kann, ist am weltweit größten Anleihen-Investor PIMCO sichtbar. Das Unternehmen agiert mit mehr als einer Billion Dollar.

Finanzdienstleister sind Versicherungen ebenso wie der Finanzvertrieb, die Fondsgesellschaft und in letzter Konsequenz auch jede Bank. Diese Institutionen bestimmen grundsätzlich über die Ausprägung unseres Lebens. Gewähren sie einen Kredit für den Haus- oder Autokauf, ist das für die Festigung des sozialen Status eines Individuums ebenso entscheidend wie die Erwirtschaftung einer ansehnlichen Rendite für das angesparte Geld der Altersvorsorge.

Wie wir als Gesellschaft in der Finanzkrise bitter lernen mussten, können wir nicht mehr begreifen, was hinter all dem steckt. Es geht um Milliarden, wahlweise Billionen, und im Zweifel zahlt der Staat und somit der Steuerzahler. Der Finanzmarkt scheint nur noch als Entität wahrnehmbar, deren Vorhandensein nicht bestritten werden kann, deren allgegenwärtige Existenz aber nur spürbar ist, und zwar durch das vielfache Eingreifen in den Markt. Manchmal reicht bereits ein Wort, um Ängste auszulösen, die Kurse bewegen und somit Bewertung verändern.

Mannigfaltige Möglichkeiten

Auf Dauer prägender ist das direkte Handeln dieser Gebilde, das einen unmittelbaren Geldzu- oder -abfluss in Branchen und Staaten zur Folge hat. Ein wesentlicher Teil des Geschäfts besteht darin, durch politisches Engagement Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen. Dabei wird in der Zielstellung an die Renditeziele des Unternehmens gedacht.

Eine Stärkung erfuhren finanzmarktbasierte Unternehmen durch die Privatisierung der Altersvorsorge. Statt des Staates kümmert sich der Bürger zunehmend selbst um seine Rentenlücke. Der Gradmesser für seine Auswahl eines Produktes ist die zu erwartende Rendite, die sich gegebenenfalls aus der Historie herleiten lässt. Rendite steht zugleich für Risiko, das mindestens proportional, oftmals aber auch überproportional zur Rendite ansteigt. Entsprechend wird abgewogen zwischen dem Ertrag und dem vermeintlichen Risiko. Nicht thematisiert wird in diesem Prozess, was der anbietende Finanzdienstleister dafür tun muss, um diese Rendite zu erwirtschaften. Direkt oder indirekt kann durch die Zielsetzung einer hohen Rendite die Umwelt geschädigt werden, können Menschen ihr Hab und Gut verlieren oder kann wichtige Infrastruktur zu hohen Gebühren unterliegen. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig und werden genutzt.

Der Anspruch einer hohen Rendite ist die Triebfeder jeder kapitalaffinen Entscheidung. Es ist ein im Kern auf die Sache reduziertes Anliegen, dessen Umsetzung Rationalität verspricht und dabei Verantwortung auf andere auslagert. Durch die Auslagerung verlieren wir die Kontrolle über das Geschehen. Wir bekommen keine spürbare Rückkoppelung von dem, was mit unserem Geld angerichtet wird, nur einen Kontoauszug, der es uns bestenfalls ermöglicht, im Bio-Supermarkt einzukaufen.

Ein Drang nach Vereinfachung

Unser Handeln hat dadurch keine Konsequenz, die über das persönliche Verlustrisiko hinausginge. Doch neben den gesellschaftlichen Schäden wird auch finanzielle und, in der Folge, politische Macht an Finanzdienstleister ausgelagert, deren moralische Ansprüche mit der Höhe der Rendite sinken. Der Finanzmarkt erscheint als dunkle Seite unseres Ichs, bei der die Bewusstseinsebene unseres Gewissens wegrationalisiert wurde.

Die dunkle Seite, die uns innewohnt und ein Teil des Menschseins ist, konnten wir innerhalb des sichtbaren Parts der Gesellschaft mittlerweile bändigen. Ein hohes Maß an Eskalation und Schmach war notwendig, um ein Maß des Erträglichen zu erreichen. Doch funktionieren unsere Mechanismen beim Thema Geld nicht, da es nicht nur unseres ist, das an dieser Stelle wirkt. So können die Institutionen, an die wir die Betreuung unseres Kapitals auslagern, ein Vielfaches dessen als Kredit aufnehmen und mit wesentlich mehr agieren, als sie haben. Die Investmentbank Goldman Sachs fühlte sich einst berufen, das Werk Gottes zu verrichten. Das entspringt dem Schöpfungsmoment des Geldes.

Es waren die politischen Entscheidungen der Kanzlerschaft Schröders, die in Deutschland Finanzmarktprodukte ermöglichten, von denen wir mittlerweile wissen, dass nur wenige Menschen sie wirklich verstanden, aber viele mit ihnen handelten. Die Kompliziertheit der Konstrukte verschärfte den Drang nach Vereinfachung, den Blick auf das Ergebnis. Die Rendite ist der einfachste Weg in einer komplizierten Welt voller Fragen.

Die Abhängigkeit von unserer dunklen Seite

Dieser in sich reduzierte Vorgang funktionierte am Anfang sehr gut. Erstinvestoren strichen ansehnliche Gewinne ein und fungierten dann als Multiplikatoren, die weitere Investoren anzogen, ein schleichender Prozess der Geldakkumulation, in dessen Konsequenz der Bürger sein Geld umschichtet und die politische Macht der Finanzinstitutionen nährte. Die wahre politische Macht des Finanzmarktes bemerken wir erst jetzt, in Krisenzeiten. Als es wirtschaftlich noch besser lief, waren es aber dieselben Institutionen, die für eine Lockerung der Regeln und weniger Kontrolle eintraten. Sie wurden nur weniger wahrgenommen, da alles funktionierte, und wenn etwas funktioniert, dann lässt die Politik es laufen oder beschleunigt es sogar noch.

In der Krise würde sie nun gerne Maßnahmen zur Entschleunigung treffen und tut es auch. Alles, was der Bändigung der Krise dient, hat das Ziel, Zeit zu kaufen. Dafür muss Geld aufgewendet werden, und es endet in einer Alternativlosschleife – moderiert von Angela Merkel, deren Hauptaufgabe es ist, einen Interessenausgleich zwischen unserem moralischen Anspruch als Gesellschaft und unserer als Finanzmarkt agierenden, dunklen Seite zu schaffen.

Die Alternativlosigkeit der Rettungsmaßnahmen für Banken und Staaten deutet darauf hin, dass unsere dunkle Seite gewinnt und alles dafür getan wird, um das fehlgeschlagene System zu retten. Dabei bleibt der gesellschaftliche Diskurs über uns selbst auf der Strecke. Für Parteien ist dieser Ausschluss systemkongruent, denn so wird ihre Macht nicht hinterfragt. Für uns als Bürger bedeutet dies die endgültige Unterwerfung unter die uns präsentierten Tatsachen.

In einer Demokratie müssten wir darüber diskutieren, was nötig ist, um die Abhängigkeit von unserer dunklen Seite zu lösen. Wir würden uns dann fragen, was unsere Ängste in einer ausbrechenden Krise sind, und Auffangmechanismen entwickeln – nicht für Banken, sondern für Bürger: Strom, Essen, warmes Wasser, also auch Dinge, die ein Staat als gesichert zur Verfügung stellen kann und die den Begriff der „Systemrelevanz“ im Vergleich zu heute stark verändern.
Ende FAZ-Artikel

NachRede:
Die dunkle Seite?
Die dunklen Seiten bedürfen der Beschriftung oder der Beleuchtung. Die dunklen Seiten, bedürfen der Erleuchtung?
Na gut, das ist zu gläubig, Erleuchtung ist doch eher etwas für [Er]Wartende, da bin ich doch mehr für das forschen und wühlen und nutze die Fackel, die Uns der Mythologie nach von Prometheus übergeben wurde.

Wir sind also noch sehr von unbekannten Kräften und Mächten bestimmte ErLebeWesen, die zwar eine Fähigkeit zur Bewusst-Heit und damit zum Handeln mit Bewusst-Sein, in die Gene eingebracht bekommen haben, aber diese ist noch - wie die Forschungs-Ergebnisse und auch dieser F.A.Z.-Artikel erweisen - weitgehend unbenutzt.

Das Bewusst-Sein wartet auf Herein-Bildung und Heraus-Spürung, zur Ausgestaltung der Fähigkeit zur Fertigkeit im DaSein. Noch ist vieles im Dunkeln, unbekannt und unbewusst.

Und dann fangen besonders eiffrige Menschen schon an, diese noch unfertige Fähigkeit auf Maschinen übertragen zu wollen?

Transhumanisten nennen sich Viele davon. Nun, diese werden scheitern, weil Sie vom Bewusst-Sein so wenig wissen, wie das Bewusst-Sein bisher von das Wirklichkeit weiss.

Mach[t] den Mensch zur Maschine, Mach! Kennen Sie Ernst Mach?
Tja, der Ernst und der Mach. Mal. Glauben Sie nur nicht, das seien blosse Wort-Spielereien, der Ernst Mach war ein herausragender Forscher, Physiker und Philosoph; und wenn Sie ihn und seine Texte und Ideen kennen, wissen Sie, was Er mit Obigem zu tun hat.

Ein Spass?

Darf ich zum Schluss noch einmal anmerken, dass ich ein überaus gläubiger Mensch bin, wenn auch nicht religiös, so doch einer des Glaubens: wesentlich mehr, als des Wissens. Von den Religionen weiss ich jedoch viel, deshalb kann ich davon nur noch wenig Glauben, daher bin ich auf den >Glauben vom Wissen< umgestiegen: *ich glaube einfach fest daran zu Wissen.

Fazit: Ich Glaube zu Wissen.

Gute[n] ?

PS: Hier noch der Kommentar und meine Antwort.


Kommentar von "Stefan Wehmeier":

Titel: Markt oder "Moral"
"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei."

"Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut."

Der Prophet Jesus von Nazareth war das größte Genie aller Zeiten. Er entdeckte als erster Denker in der bekannten Geschichte – fast 19 Jahrhunderte vor dem Sozialphilosophen Silvio Gesell – die einzige Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft.

Wäre Jesus nur der moralisierende Wanderprediger gewesen, zu dem ihn die "heilige katholische Kirche" machte, wüssten wir heute nicht, dass es ihn jemals gegeben hat, denn die "Moral" ist eine irrelevante Größe. Solange es möglich ist, einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) zu erzielen, wäre selbst dann, wenn alle Menschen "gut" wären, der nächste Krieg unvermeidlich. Sind aber leistungslose Kapitaleinkommen in einer monopolfreien Marktwirtschaft eigendynamisch auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn der Einzelne nur das Beste für sich anstrebt (Gemeinnutz = Eigennutz). Der Moralbegriff löst sich auf."

Meine Antwort:
Hallo Herr Wehmeier, Danke für Ihren ausführlichen Kommentar.
Als erste Antwort darauf, nehme ich zwei Sätze aus den Links, die Sie eingefügt haben.
Mit diesem Satz habe ich Schwierigkeiten: "Die Arbeitsteilung erhob den Menschen über den Tierzustand, und die Qualität der makro-ökonomischen Grundordnung bestimmt den Grad der Zivilisiertheit, die der Kulturmensch erreichen kann".

Warum? Weil die Arbeitsteilung ein Grundprinzip jeder Körperlichkeit ist. Schauen Sie in-s ich hinein und Sie werden bemerken, dass die erste Zelle, die Sie am Ende des Zeugungsaktes waren, die einzige Zelle, die Sie ganz am Beginn waren --> die Zygote, inzwischen zu tausenden verschiedenen Zellen geworden ist, zu Leberzellen, zu Herzzellen, zu Blutzellen, zu Knochenzellen, ..., und all diese verschiedenen Zellen arbeiten so eng zusammen, dass daraus ein Organismus entsteht, ein Lebewesen, wie Sie und ich eines sind, oder auch eine Ameise, oder auch eine der Myxomyceten, die ich so mag.
Und wie wir Menschen, arbeiten auch fast alle anderen Spezies der irdischen Lebendigkeit in Arbeitsteilung miteinander, es ist also kein besonderes Kriterium des Menschen: "die Zusammenarbeit in Arbeitsteilung", sondern es ist schon in den Grundaufbau allen irdischen Lebens eingewebt.
Und es geht noch tiefer, oder besser winziger, schon der Aufbau der Materie, ist ein Prozess der Arbeitsteilung der einzelnen verschiedenen Strukturelemente; so werden die fruchtbaren Funktionsweisen des DaSein von Stufe zu Stufe weitergereicht.

Auch damit habe ich Probleme: "... Mängel, die den Kapitalismus schufen, der zu seiner eigenen Verteidigung wieder den Staat ausbaute, wie er heute ist ..."?
Der Kapitalismus schuf den Staat?
Ist "der Kapitalismus" eine Person, ein Lebewesen, welches etwas erschaffen kann? Ich denke, Sie werden das ebenso verneinen, wie ich.
Das Kapitalismus ist eine Handlungsart des Menschen, eine Eigenart des Menschen, eine starke unbewusste, vielleicht triebgesteuerte Verhaltens- und Verhandlungsart des menschlichen Lebendigkeit, vielleicht noch nicht mal speziell des Menschen, das zeigen Experimente mit anderen Tieren (siehe die Versuche von Frans de Waal u.a.). Das Mensch entwickelte diese "Spielart" des Miteinander - und, wie ich vermute, wenn ich zurückblicke - zusammen mit den sozialen Verbindungen, als Gruppen, als Sippen, oder viel später, als Staaten; nicht das eine schuf oder baute das andere, sondern es ist ein gemeinsamer Prozess, so spüre ich das.
Nebenbei: ich bin auch mit vielem nicht einverstanden und auch wütend, aber ich vermute, dass Wir nur mit Verständnis und viel Erkenntnis und verarbeitetem, anerkannten Wissen und dem beruhigten Gefühl und Trieben, diese alten Verhaltensweisen, die Uns von der Natur, quasi als Starthilfe und Erst-Ausstattung übertragen wurden, ... ausbauen, erweitern und in eine, von UNS Allen gewünschte Richtung lenken können.

Somit in einen Umgang - also ein mit-Einander handeln - im MitEinander (DaSein), das von Aufmerksamkeit, Gleich-Wertigkeit aller LebeWesen, Mit-Arbeit im und am DaSein, Verantwortlichkeit und dem Interesse an einer friedlichen und gemeinsamen Weiterentwicklung geprägt ist.
Also weniger von der starken Konkurrenz (Egoismus) und Ausbeutung (Ignoranz) und Verdrängung (Trägheit), wie es seit Anbeginn der Fall ist.
Die Bezeichnung ist (glaube ich): [R]Evolution.

Diese Form der Bestimmung würde *ich gerne ändern.

Montag, 4. November 2013

Glaubens-Sache

Vorwegg: Die Sprache[n] sitzt wie ein Schaum auf/in das Materie des ErLebendigen des Menschen und schäumt. Was genau beschreibt/benennt das Sprache? Ist das Sprache locker auf/in den Dingen, oder ist Es schon genau?

Sie kennen vielleicht meinen Beitrag »Sprach-Defizit« im Juli 2012 in der SprechLichtung eingestellt, dann wissen Sie, dass ich das Sprache für noch ziemlich ausbaufähig halte. Das Sprache ist so-mit im Moment eben mehr schaumig - auch Oliver-August Lützenich hier, schäume Sie gerade ein wenig ein -, die Zeiger der Worte verweisen dabei noch zu sehr ins Ungefähre, statt auf genau das Detail in das Wirklichkeit zu zeigen, das jeweils Benennung sucht.

Und suchen tun alle Details nach Benennung, nach genauer Benennung, nach konkreter Benennung, nach einem eindeutigen Namen, einem für Alles Ander-Es klaren Begriff. Von Das, das darIn enthalten ist.

Wenn die Leses das Mathematik kennen, dann ahnen Sie bereits, dass darin - in den Zahlen und auch in den Worten - genug Platz und RaumZeit enthalten ist, um AllEs und All-Es im DaSein mit einem klaren eindeutigen Namen zu kennzeichnen.
Ohne Doppeldeutigkeit, ohne Redundanz. Diese Aufgabe ist dem Bewusst-Sein aufgegeben, also auch uns erdmondlichen ErLebeWesen, die Betonung liegt dabei auf "AUCH"!, denn jede Form der ErLebendigkeit ist in dieser AufZählung enthalten und ebenfalls mit einem Teil der Forschung betraut.

So fühle *ich das und so respektiere ich das, aber *ich bin nur ein-Es.

Das ist kaum zu Glauben.

Zu einer kleinen Entdeckung der beiden vergangenen Tage (diesen Beitrag habe *ich zuerst am 10.10.2012 in der SprechLichtung eingestellt und Heute überarbeitet).
Es geht darin auch um das Glauben.
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DaZwischen geschobenDiesen Beitrag habe *ich zur Vorbereitung eines neuen Beitrags eingestellt, den *ich morgen in der SprechLichtung veröffentlichen werde. Ein Beitrag zum Thema "AberGlauben", oder besser: Magischen Denken.
Die Überarbeitung dieses Beitrags hilft mir bei der Sammlung von Worten und Fakten, die in diesen neuen Artikel einfliessen werden. Und die Leses bedenken bitte, dass Sie mitlesen, wie ich erwachse, und dass das teils harte Wiederholungs-Arbeit ist: ErLebens-Training. Das DaSein braucht und verlangt ziemlich Übung! Aber nur Übung macht eben den Meister, oder, wie ich lieber formuliere: das stete ErLernen bringt das Meisterschaft. Hihihi.
Ende DaZwischen.

Weiter mit dem überarbeiteten Beitrag.
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Das Folgende ist vor allem eine Sprach-Erkundung: Wie ernst ist das Glaube[n] (ist "der" Glaube nur männlich, zumindest in der deutschen Sprache ist "er" das, aber wir deutschen Sprech-Es könnten das ja ändern, *ich fange hier mal damit an) noch zu nehmen, wie bedroht ist das Glaube[n] in und zwischen Uns?


Ist das Glauben noch zu retten oder verfällt es?

Ich "glaube" das Glauben entlässt die Gläubigen mehr und mehr aus dem Glauben, auch wenn es, wie Sie gleich lesen können, noch einiges an Aufbegehren und Zurückhaltung bereit hält.

Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 09.10.2012, von Kerstin Holm, aus dem Feuilleton, Seite 27.
Titel: Russlands blinde Seherin
Untertitel: Die Katholiken haben Hildegard von Bingen, die orthodoxe Kirche verehrt die heilige Matrona von Moskau. Wer zu ihr pilgert, versteht erst, wie das Land funktioniert. Eine Klostervisitation.

Vor dem Auszug kurz eine Inhaltsbeschreibung des Artikels: Wie der Untertitel anklingen lässt, geht es darin um die Machtstrukturen und die Hörigkeit der meisten russischen Menschen im Glauben auf/an die Kirche und die Mächtigen aus Staats- und Militärapparat. Und diese Hörigkeit ist stark und fordert auch die entsprechenden Gesetze.

Auszug: "Im Kampf um juristischen Schutz für ihr Charisma gewinnt die Russisch Orthodoxe Kirche immer mehr an Boden. In der Duma wird derzeit an einem Gesetz gefeilt, das die Beleidigung religiöser Gefühle - nicht etwa von Personen, wie Juristen kopfschüttelnd anmerken - mit Gefängnisstrafe von drei bis fünf Jahren bedroht. Damit würde kodifiziert, was die russische Justitia im Urteil gegen Pussy Riot defacto schon anwandte, formal freilich noch mit Berufung auf den Strafparagraphen gegen das "Säen von religiösem Hass". Doch die religiösen Gefühle, die das Selbst und das eigene Schicksal mit einer Aura von Gnade umhüllen können und auch bei den "Leidtragenden" der Punk-Affäre schwer verletzt wurden, sollen, so die Expertenmeinung, tabuisiert werden, der Privat- beziehungsweise Intimsphäre vergleichbar."
Ende FAZ-Auszug.

Das Bild zum obigen Auszug:
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Können Sie die BildUnterschrift lesen?
Die Verkehrung der Wirklichkeit. Das Verbot der Vernunft.
Das Glaube merkt, dass das Wissen aufholt und lässt die Muskeln spielen.
Ich glaube, also bin ich gefährdet, ich weiss, also bin ich gefährlich.
Ist das so?
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und weiter:

Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 10.10.2012, von Alexander Grau, aus der Beilage "Wissenschaft".
Titel: Religiöse Gefühle sind nicht rational

Auszug: "Insbesondere Politikern, Kirchenvertretern und Sprechern einschlägiger Interessengruppen geht die Behauptung von der Existenz religiöser Gefühle so leicht über die Lippen, dass man vergisst, dass diese lange umstritten war - in der Theologie ebenso wie in der Psychologie. Zum anderen geht die These von der Existenz religiöser Gefühle fast immer mit der Behauptung einher, dass diese in besonderer Weise schützenswert seien.
Dabei braucht man kein besonders antiklerikaler oder antireligiöser Mensch zu sein, um darauf hin zu weisen, dass religiöse Gefühle, wenn es sie überhaupt gibt, eben subjektive emotionale Zustände darstellen wie romantische Empfindungen gegenüber einem geliebten Menschen oder ästhetische beim Genuss eines Kunstwerkes. Solche Gefühle verletzt man als wohlerzogener Mensch vielleicht aus Gründen der Höflichkeit nicht, ein genereller, gar politisch sanktionierter Schutz solcher Gefühle ist in einer pluralistischen und liberalen Gesellschaft aber obsolet. Jedem ist es freigestellt, meine romantischen oder ästhetischen Empfindungen zu kritisieren oder der Lächerlichkeit preiszugeben - damit habe ich als erwachsener Mensch umzugehen."
Ende FAZ-Auszug.

Dem letzten Satz fehlt das Religiöse, oder?
Hat der Autor den Mut verloren auch die religiösen Empfindungen der Lächerlichkeit preiszugeben, oder hat Er aus [Selbst-]Achtung darauf verzichtet?
Auf die Irrationalität der religiösen Gefühle, die im Titel behauptet werden, folgt auch keine weitere Erwähnung oder gar Begründung?
Ausser die kleine Einlassung und Einschränkung in der obigen Formulierung: "..., wenn es sie überhaupt gibt, ..." Was nun? Irrational oder gar nicht? Der Autor bleibt im Ungefähren, im persönlich ungeklärten.
Ist das Glauben vernünftig?

Das ist doch die Frage: lat. 'ratio' = "Rechnung, Berechnung, Erwägung, Überlegung, Denkvermögen (im deutschen ist das Denken immerhin ein Vermögen, wenn auch damit nicht so sehr ein Besitz als vielmehr eine Befähigung und Kenntnis gemeint ist), Vernunft". 
Die Ratio, wie die Ration und die Rate, kommen also aus dem Vermögen: - fast unsichtbar, bis auf ein paar "Denkerfalten" in der Stirn vielleicht - ein paar Dinge und Zahlen zu addieren oder auch zu substrahieren, ganz selten auch zu multiplizieren und noch gar nicht mal zu dividieren. Die Vernunft, das unsichtbare Vermögen.

Daher wahrscheinlich auch das Geist; obwohl das Geist sehr wohl aus einem sichtbaren Zustand entstammt, althochdeutsch 'geist', wie niederländisch 'geest' und englisch 'ghost' sind Weiterbildungen der indoEuropäischen Wurzel '*gheis-' = "erregt, aufgebracht sein, schaudern, erschrecken".

Sie bemerken, die Vernunft hat Uns Menschen schon sehr früh eher entgeistert, als begeistert, das Geist war ein erregtes ErSchrecken in ein-Es, das ein-Es schon früh und danach auch bis Heute aufbringt, aufregt, schaudern macht! So unsichtbar, in ein-Es drinn, schrecklich. Und das ist - für *mich - weniger spassig, wie es klingt.

Ist also das Glauben Geistig oder doch ein Gefühl?
Die Leses merken, Verwirrung aller Orten. Geistig oder UnGeistig, also Gefühl? Das Glauben huscht so herum zwischen den Zellen und ist kaum zu ergreifen, geschweige denn zu begreiffen, was ja noch viel anstrengender und länger dauert, als das eingreifen, oder war es das ergreifen. Ergriffen sein. Ich bin ergriffen vom Glauben. Geist oder Gefühl, oder Beides? Genug der pseudospassigen Wortspiele, zurück zum Ernst des Themas.

Die Behauptung der Rationalität ist, dass Etwas (AllEs und All-Es?) in Worte zu fassen ist.
Die Behauptung der Gefühle ist [noch], dass sie nicht in Worte zu fassen sind.
Stimmt das so?

Für *mich persönlich ist das Gefühl eine jeweils Innere Bewegung und Bewegtheit und das Empfinden eine Bewegung und Bewegtheit des DaZwischen - Haut? -. Das Gefühl ist und entsteht Innen in ein-Es, die Empfindung[sZellen] empfängt das Gefühl und transportiert es nach Aussen oder nach Innen, mit den Sinnen. Somit zählen die Signale von das Zunge, Nase, Augen, Haut (z.B. auch die Fingerspitzen) und den Ohren zum Empfinden.
Das Empfinden ist DaZwischen. Zwischen dem Innen, also eher nach Aussen gerichtet. So bewerte *ich das, und so schreibe ich davon. Das Gefühl ist jeweils die Bewegungen im Inneren eines eingehäuteten Selbst. Für *mich zählen dazu auch die Grundbausteine der Materie, aus der auch wir Menschen sind, die Atome, die Moleküle und alle anderen ErLebens-Formen. Alle ErLebendigkeit ist eingehäutet, ist also ein Innen (im Aussen und ist auch Selbst Aussen) und ist demnach auch Gefühl und im DaZwischen Empfindung, oder, wie ich auch schreibe: Gespür.
Gefühl ist Selbst, Selbst ist Einzigartig, Jedes Selbst ist Einzig. Einzigartigkeit ist also ein Selbst-Merkmal und darin ist ALLE ErLebendigkeit GLEICH: DasSelbe ist Einzig.
So fühle *ich das. Das wiederhole ich gerne.
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HerbstHimmel
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Ist das Glaube ein Gefühl oder eine Empfindung?
Wie Sie nach den Vorworten wissen, ist Es für mich Beides. Wenn Es Eines gepackt hat, ist Es ein Gefühl, wenn Es Andere packen möchte, ist Es eine Empfindung.
Das Glaube[n] ist in jedem Fall eine Bewegung, mal stärker, mal schwächer. Im ein-Es so, im Ander-Es so, in *mir wird das Glaube[n] immerzu etwas schwächer, je mehr das Wissen anwächst. So empfinde ich das.

Das Empfinden denkt, das Empfinden sitzt DaZwischen und bewertet, schätzt ab. Und das könnte Es in All-Es tun, aber leider ist das sehr aufwändig und deshalb lassen es die Meist-Es wohl noch (gerne?) Ander-Es tun.
Vielleicht ist das ja das Essenz des Glauben: das Glauben ist, das/die Fremd-Es tun und bestimmen zu lassen, wohin die Richtung des Selbst-Handelns führt(!).
Vielleicht könnte das Mensch das Glauben auch mit: "das Ander-Es empfinden - und *ich packe in das Begriff 'Empfindung' auch das Denken und Planen - lassen" erfassen?

"Ich empfinde selbst nicht gerne", sagt der Gläubige vielleicht: "Ich glaube eben lieber (Liebe(r)? Ist die Liebe also zu beschreiben, also in Worte zu fassen, oder ist die Liebe eine Gläubigkeit?). Jedes empfindet, das ist auch klar, aber eben meist ohne Worte.

Und das Wissen ist erst klar und bedeutend in/mit Worten.

Sonst ist das Wissen wenig mehr als Glauben und davon hat das Glauben sehr viel zu bieten. Das Glauben weiss nicht so recht; obwohl, (das) Recht hat das Glaube[n] schon, also anders formuliert, das Glaube[n] weiss meist nicht so links, was Es damit spürt, mit den Empfindungen, aber Es glaubt es zu Wissen. Manchmal.
So ein Durcheinander!?

Ist dem Glauben zu trauen?

Eindeutig, Ja! Ist dem Glauben zu Wissen?
Eindeutig; vielleicht!? Ja, gut, ist Wissen im Glauben drinn? Ja, unklar. Sie kennen all diese Formulierungen noch nicht? Unklar eben, sehr unklar, das AllEs und All-Es.
Nun, gut, so empfinde ich das. Und seien Sie gewiss, *ich bin ein Mensch des Glaubens, ganz und gar, fast nur.

Fast ganz und gar.

Haben Sie das "Rohe und das Gekochte" von Claude Lévi-Strauss gelesen?
Da schildert Claude Lévi-Strauss den Übergang vom reinen Tier zum unreinen Tier (dieses 'un' = "nicht"), Er schrieb, vom Tier zum Menschen, aber das Mensch ist ja weiterhin ein Tier geblieben, ein reines noch dazu.

Naja, das ist in Ordnung, jedoch die Formulierung "unreines Tier" ist vielleicht etwas zu negativ besetzt, aber als wir Menschen anfingen Unseren Fang zu brutzeln, egal ob Fleisch oder Gemüse, da war das schon so etwas wie ein Übergang oder auch eine Wegg-Entwicklung vom blossen Tier-Sein, oder?
Also unrein. Und 'un-' heisst ja auch "kein". So, wie *ich das verstehen könnte, hiesse das ja, dass das Mensch kein Tier mehr ist?
Nein. Unreines heisst also, dass das Mensch kein vollkommen [Selbst-]bestimmtes, also den Umständen vollständig ausgeliefertes ErLebewesen mehr ist, sondern den jeweiligen Umständen, der Umwelt, inzwischen eine kleine Distanz entgegensetzt, Aber ...

Die Leses wissen, Sie entkommen dem - aber - nicht, aber der Einwand, der nun kommt, ist nicht so einfach von der Hand zu weisen: andere Tiere haben, um den Unbilden der Umwelt etwas "entgegen" zu setzen, zum Beispiel ein Fell entwickelt (bekommen), wir Menschen haben das Feuer domestiziert, da Uns die Natur vorher das Fell (einfach so?) ab-/fortentwickelt hat. 
Frechheit! Oder?

Und die Natur hat uns Menschen auch die Eckzähne und die hornigen Fingernägel wegg-entwickelt, aber daraufhin haben dann - viel später - einig-Es von Uns den Stinkefinger in die Luft gereckt und ...vernichtungsmittel bis hin zur Wasserstoffbombe entwickelt.
Was auch immer die Natur uns Menschen "abgewöhnt hat", Wir erfanden jeweils eine Technik, die um zwei teils vielfaches weiter reichte und für die Umwelt gefährlicher ist, als das, was Uns vorher ab-entwickelte wurde. Das DaSein ist als Natur sehr anziehend, obwohl Es das Selbst lieber auszieht; von RaumZeit zu RaumZeit ent-zieht das DaSein dem Selbst die Selbst-Bestimmung, vielleicht um das Selbst entscheiden zu lassen?

Ist das Natur, also das DaSein, stolz auf Uns!

Oliver-August Lützenich vermute: Ja. Das DaSein hält Uns ab und an noch in den Armen, wie eine wärmende Amme und herzt Uns; und lässt Uns dann wieder herum laufen, zieht Uns aber vorher noch ein Kleidchen (eine -Bestimmung?) mehr aus, damit Wir schneller laufen müssen, um warm zu bleiben, so warm, wie es sonst nur in den Armen des DaSein ist. Oder?

Super!, ruft das DaSein in uns Menschen hinein und klatscht in die "Hände", oder schnalzt mit der "Zunge", und Wir rennen weiter und weiter, damit die Wärme nicht nachlässt. Weil die RaumZeit stetig wächst, muss das Inhalt stetig mehr bewegen, um das RaumZeit mit Wärme zu füllen. Und das Mensch ist doch auch ein Inhalt, oder? Bis hierhin.
ErLeben Sie wohlig.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Immerzu hernach



Immerzu hernach


In diesem Beitrag möchte *ich Sie gerne auf eine kleine sowohl phantastische als auch philosophische Reise WEIT weit hinein und hinaus mitnehmen, in dem Stoff aus dem ALLES, also auch WIR Lebewesen, insbesondere Wir Menschen, sind, satteln Sie(-ich) also ihre Pferde, oder so ...

Wahrscheinlich kennen Sie die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der Wahrnehmungs-ErForschung, wissen also, dass alles Wahr-nehmen, mithin alle inneren wie von aussen auftreffenden SinnesReize und deren Bemerken in den Neuronen-Clustern, nach dem jeweiligen Ereignis (dem Wahr-sein?) passiert. (Genaueres habe ich auch in dem Beitrag in der SprechLichtung: "Vergangenheit", im September 2013 beschrieben.)

Bisher basiert Unser Aller Wahr-nehmung und -gebung weit überwiegend (# s.u.) auf den elektro-magnetischen Wellen, die mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind, schnell zwar, im Vakuum immerhin annähernd 300.000 km/sec, aber eben mit einer endlichen Geschwindigkeit, einer also stets erfassbaren RaumZeit-Spanne und keinem instantanen (RaumZeit-losen) Transport, von Ort zu Ort.

Und das gilt selbstverständlich auch in Jedes Lebewesen drinn, wenn ein Signal in oder auf das Haut entsteht / auftrifft vergehen einige JETZT-Momente, bis die gesamte Körperlichkeit eines jeweiligen Selbst diese Wahrheit [an-/ein-]nimmt.

Was Oliver-August Lützenich dabei begreifen möchte, ist, dass das Jetzt, welches auch vom Sprach-Ursprung schon "immerzu" bedeutet, dass dieses Jetzt - immerzu - Vergangenheit ist, Wir also nie an den Moment, an dem ein Ereignis erregt ist oder erregt wird, heranreichen, weder mit dem Gespür, noch gar mit dem Bewusst-Sein (Vernunft, Verstand, Geist, ...) darIn, selbst, wenn es in Uns Selbst passiert. Dann sind Wir es zwar, die erregt sind oder erregt werden, aber bis Eines das UrEreignis als Geschehen [er]fassen kann, vergehen jeweils viele Momente, also etliche Jetzt.

Das Gefühl ist wahr-scheinlich das Erregung das an jedem Ursprung, an jedem UrErregung direkt beteilligt ist. Bis ein-Es allerdings das Gefühl in-s ich bemerkt (also dessen bewusst ist, oder es gar verwortet: "mich zwickts am linken Fussknöchel, mal schaun, was da los ist; vielleicht ein Mückenstich?") können teils Minuten vergehen

Somit ist (fast) Alles - Was ist - (DaSein) Vergangenheit.
Auch in jedes Selbst drinn ist (fast immerzu) alles Vergangenheit. Wenn ein-Es fühlt, fühlt -Es vergangenes. Wenn ein-Es wahr nimmt, nimmt -Es vergangenes wahr.

Wenn Oliver-August Lützenich sehe, sehe *ich vergangenes, wenn *ich taste, ist das ertastete bereits Vergangenheit, wenn *ich rieche, wenn *ich schmecke, wenn *ich höre, auch wenn *ich nur, ins *ich hinein fühle, ist es vergangenes.

Alles (diesmal nicht "fast", sondern alles) Wahrnehmen ist somit Vergangenheit.
Den Punkt des Jetzt hat noch kein - und jetzt kommt eine wichtige Verschiedenheit -> bemerktes Gefühl erreicht, -> den Punkt des Jetzt, hat noch keine Wahrnehmung auch noch kein [Nach!]Denken erreicht.

Erleben und Erleiden ist Vergangenheit, auch AllEs und All-Es, das auf mich zukommt (Zukunft) ist bereits Vergangenheit. Denn das erste Jetzt eines jeden "neuen" Geschehens, das RaumZeit-Ort des Anfangs aller verschiedenen Handlungen im DaSein, ist stets vorne drann, ist für die Lebendigkeit nie (da Jedes Lebendige aus enorm vielen Regungen (Jetzt-Momenten) ist [= besteht] ) greifbar.

Alles, was Wir tun ist ein nach-machen, Alles was Wir wahrnehmend erleben, ist bereits geschehen. Alles Handeln ist un-bemerkt, bemerkt ist es immer erst - nach - dem Jetzt (immerzu). Das Jetzt, das jetzt gerade, in diesem Augenblick passiert, ist noch un-bewusst. Das Bewusst-Sein ist eine Summe an Handlungen und die ist stets ein Nachlauf des Jetzt im Jetzt-Verlauf (immerzu).

Das Nachher ist vollkommen üblich.

Und Wir kommen bisher und vielleicht auch noch Unsere gesamte Erlebens-RaumZeit, gut mit dieser Tatsache zurecht: dass das Anfangs-Jetzt Uns immer (weit!) voraus ist.
Dass Wir ein Geschehen im Nach-Lauf sind. Was Wir Alle im Hier und Heute erleben und erleiden ist stete Vergangenheit, ein Nachlauf des Jetzt, das vor Uns Allen passiert, damit Wir passieren, damit Wir sind, passiert vor Uns etwas.
Was für eine Erkenntnis!

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Victoriapark in B-Kreuzberg,
um den "Kreuzberg" herum.
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Damit Wir sind, muss vor Uns etwas SEIN.

Die Jetzt-Welle.

Damit Wir stattfinden, oder auch weil Wir stattfinden, läuft vor dem aktuellen DaSein, also auch vor Uns EsLebendigen hier - auf diesem KleinstPlaneten-System Erde-Mond - damit Wir also Alle stattfinden und das DaSein ist, läuft vor Uns eine RaumZeit-Welle her, auf der Wir (quasi) Alle "surfen".

Wir "surfen" auf einer Jetzt-[Kette/]Welle, wahrscheinlich ist es eher so, dass Wir IN einer Jetzt-Welle surfen, aber eben nie an deren Front, das geht einfach nicht, sondern an deren Nachlauf. Wenn *ich es genau nehme mit meiner Phantasie, mit der steten Vergangenheit, dann sollte *ich nicht, wie *ich es in den vergangenen Sätzen getan habe, von "vor" schreiben, dass also die Ereignisse des Jetzt vor der EsLebendigkeit passieren, das wäre ja Zukunft, sondern, dass das Geschehen aus dem auch Wir entstehen "hinter" Uns abläuft, denn es hat ja bereits stattgefunden, damit Wir sind.

Wir sind also zwar Nachlauf eines VorGeschehens aber auch Nach[Vor-?]lauf in der RaumZeit, so gesehen sind wir EsLebeWesen auch Zukunft, Wir sind vielleicht die Projektion einer Jetzt-Kette (DaSein?), - einer Erregungs[Gefühls]-Kette -, inmitten des SEIN, analog mit dieser Kino-Metapher wäre das RaumZeit also das Projektor und das/im SEIN das LeinWand, auf das das DaSein als Geschehen abgespielt wird. Abläuft. Sie wissen vielleicht das Mathematik-Es und die theoretische Physik bereits Gleichungen zu diesem Geschehen formuliert haben, vielleicht sind Sie ja ein solches Physik-Es?
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Die Jetzt-Welle hat mich fast umgeworfen.
B-Kreuzberg, Columbiadamm.
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SEIN?

Worin läuft diese Welle?
Wenn *ich das DaSein aus dem SEIN heraushebe, was *ich ja nun schon in einer bereits langen philosophischen Tradition tue, wenn *ich also das DaSein als Besonderheit in das SEIN einstelle, dann [ver]läuft diese Welle irgendwo und -wann im SEIN.

Und nun ein wenig Phantasie:
Wie *ich bereits schrieb, erachte *ich das SEIN als Form(Gestalt)Lose Energie und verstreute Substanz. Wie und Was genau das ALLES (das SEIN) ist, bleibt Uns noch als Aufgabe der Erforschung. In diesem Formlosigkeit entstand (steht?) eine Welle, also eine konkrete Form, durch das Verbindung, oder auch - nur - eine "Vereinbarung" zweier oder auch mehrerer Partikel des SEIN.

Wenn die Partikel (die Substanz) des SEIN unverbunden - verstreut - einfach Da ist/sind (unverbunden), was soll dann passieren? Wenig, auf jeden Fall. Nichts konkretes. Wenn aber zwei oder mehr Partikel des SEIN eine Verbindung aufnehmen und mit-einander handeln, - vermute *ich - ist das bereits die Grundform einer Linie.

Wenig, aber bereits Etwas Konkretes, eine Form. Wenn diese Verbindung von z.B. zwei Partikeln des SEIN vielleicht Freude bereitet, binden weitere Partikel an die Beiden ersten Partikel an. Jedes Partikel ist Potential, ist pure Möglichkeit, ohne Form, ist ein variabler Energievorrat.
So empfinde ich das bisher. Das SEIN könnte die Möglichkeit zur Form und zu deren vielfältigster Gestaltung sein: Aus- und In-Gestaltung; denn das DaSein ist Form.

Wenn also die Jetzt-Welle das DaSein erst erzeugt /  formt und damit auch Uns Irdischen, dann ist Unser Handeln stets ein Nach-Handeln, Unser Fühlen stets ein Nach-Hall und Unser Empfinden nimmt noch stets das Vergangenheit wahr.

Wir sind Vergangenheit, Wir sind nach dem Jetzt, Wir sind Nach-Jetzt, Wir reiten in das "Schaumkrone" des DaSeins und ganz Vorne ist stets nur ein Einzelnes Augenblick[chen], ein Moment des Jetzt, gebildet aus dem Verbindung und dem Handlung[en] mehrerer Partikel im SEIN.

Und diese geben die Richtung vor und Wir erleben danach und folgen dieser Richtung. Bis Heute. Da bin *ich bis Jetzt (Sie wissen, wie das gemeint ist) ziemlich sicher, dass, obwohl Wir das gerne hätten und auch gerne phantasieren, Wir stets Folgende sind, dass die ErLebendigkeit immer eine Folge des Geschehens ganz Vorne ist, in das DaSeins-Welle im SEIN.

Und Wir können - meiner Meinung nach (!) - gerne folgen, denn die Aussichten sind gut.
Da Vorne wird gute Arbeit geleistet. Wir kommen langsam aber sicher aus das Enge heraus. Wir werden immer weiter und immer gescheiter und stets besser in Unserem Tun. 

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Ein Anti-Anti-Gentrifizierungs-
Plakat, nötig in B-Kreuzberg
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Aber (Sie wissen, in dieses DaSein, in diese Verbindungen mehrerer Partikel des SEIN, ist stets das Zweifel = ein Spiel (und *ich meine mit "Spiel" die Beweglichkeit und auch spontane Veränderbarkeit einer Verbindung, somit alles andere als Starre ein"gebaut") also die Auflösung, die Hinzuznahme und somit Änderlichkeit einge"rechnet", ein aber) das mit den Maschinen und der Selbst-Übertragung darauf / darein oder gar Selbst-Aufgabe in die Technik, sollten Wir Uns vielleicht noch einmal überlegen, vielleicht machen Wir es Uns damit zu leicht, oder auch zu schwer?

Wo Wir doch so ein noch fast unentdecktes und unerschlossenes Potential in Uns sind, wo wir Uns Selbst doch noch kaum kennen und schon wollen Wir das Wenige, was Wir Jetzt in Uns kennen und von Uns wissen, bereits aufgeben.

Irgendwie geht, wenigstens *mir, das zu rasch!
Warum lehnen Wir das Selbst (ich) so ab?
Es ist doch das Einzige, was Wir / ich sind
und das einzige mal, dass Wir / ich sind? 
Muss ich noch mal nach-denken!
Wenigstens das bleibt Uns doch übrig,
oder?

(#) "weit überwiegend" deshalb, weil *ich - angeregt durch die Erkenntnisse des Physik und des Astronomie - vermute, dass es noch mehr Übertragungsmittel von eines Ort, zu eines anderes Ort gibt, als nur elektromagnetische Wellen, also alle Formen von "Licht".

Dieses Universum besteht, laut den aktuellen astrophysikalischen Erkenntnissen zu fast 96% aus für Uns noch nicht erfassbaren und erklärbaren - allerdings errechenbaren! -  Substanzen und Bewegungen (Energien), die Wir deshalb als "dunkel" bezeichnen, eben, weil kein "Licht".

Da auch wir Irdischen Selbst daraus und darin sind (Dunkel), ist neben dem Licht-Wahrnehmung sicher noch ein weiteres Bemerken in und für Uns zu erwarten.
Und zwar zu etwa 96% Wahrscheinlichkeit.
Und das ist viel, oder?

Bitte.

Danke.