Posts mit dem Label SEIN werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label SEIN werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 29. Dezember 2013

Temperatur-Entwicklung

Vorsätze: Diesen und den "BruderBlog": SprechLichtung werde *ich nicht weiter beschreiben, das Warum habe ich in den letzten Beitrag der SprechLichtung eingestellt: Trauer-Arbeit. Den zufällig hier hinein geschneiten Leses, wünsche ich viel Freude beim schmökern in meinen beiden Blogs.

Die Leses werden beim folgenden lesen vielleicht bald denken, na und, was soll mich das interessieren! Das oder ähnliches, erfahre ich alltäglich im direkten Umfeld.

Und *ich gebe Ihnen fast vollkommen recht, denn wir Erdmondlichen sind bis gerade eben jetzt, komplett ohne diese Erkenntnisse mehr oder weniger gut zurecht gekommen, also wozu das ganze Wissen, von mehr, als Wir zum alltäglichen Erhalt und für ein bisschen Luxus brauchen?

Ja, genau! Aber wozu sammeln wir Erdmondlichen - uns Menschen mit ein begriffen - das Alles, wenn es für die Alltäglichkeit nicht nötig ist?
Keine Ahnung. Aber Wir tun es, und zwar immer eiffriger, also auch mit immer grösserem Aufwand.
Diese Antwort suche *ich: Warum tun wir teils wesentlich mehr, als wir zum Erhalt und der Fortsexung brauchen?

Nun also ein wenig Mehrwert.

Das Einstein-Bose-Kondensat (http://de.wikipedia.org/wiki/Bose-Einstein-Kondensat) ist auf elementarer Ebene die Aufgabe / Abgabe jeglichen erkennbaren Selbst-daSeins (Individualität), also der Verschiedenheit von Gleichen / -m.
Die Atome, also die einzelnen "Individuen" eines Elements, sind dabei in einem Zustand der - bis auf den jeweiligen RaumZeit-Ort - völligen Übereinstimmung. Alle "Beteiligten" tun dasSelbe. Ein Schwingungszustand einer Masse, in und aus der keinerlei "TeilnehmEs" mehr erkennbar für ein Äusser-Es herausragt.
Die alte Formulierung: "Alles ist EinEs", ist darin Wirklichkeit.

Die Temperatur ist dabei annähernd 0 Grad, also ist k[aum]eine Temperatur messbar. Und die Leses wissen, dass die "Temperatur" einfach die Beweglichkeit und die Bewegungen von Partikeln innerhalb eines (begrenzten) Bereichs im DaSein ist und misst. Je mehr Beweglichkeit, je heftiger die Bewegungen einer Substanz oder auch von enormen Mengen an Partikeln des DaSein, umso höher die Temperatur.

Das ist ganz einfach auch auf uns Menschen übertragbar. Wir erdmondlichen erLebeWesen sind entstanden und werden erhalten in einem sehr niedrigen Temperatur-Bereich des DaSein. Im Vergleich mit den möglichen HitzeGraden des DaSein, erLeben Wir hier fast völlig am unteren Ende der Temperaturskala.
Das erdmondliche daSein ist ein Kalt-daSein.

Der angenehme Temperatur-Bereich für uns Menschen umfasst in Etwa ganze 20 bis höchsten 25 Grad, so zwischen 300 und 320 Grad Kelvin, in Celsius zwischen 25 und 45 Grad. Darunter und darüber brauchen Wir entweder Kleidung oder Kühlung. Und die mögliche Temperatur im DaSein ist in der Höhe fast unendlich. Millionen Grad sind dabei fast Mittelwerte.

Am unteren Ende werden die Elemente also zu einer gleichschwingenden Einheit, in der sogar der RaumZeit-Ort verschwimmt und in den höchsten Höhen ist ebenso verschwommene nur noch brodelnde Einzelheit, allerdings in Form einer unfassbaren Flüssigkeit.
In der Tiefe der Skala engste Verbundenheit, in den höchsten Höhen der Skala absolute flüssige Unverbundenheit.

Worin ist mehr Freiheit zu finden, so wie die Meisten Menschen sie verstehen? 

Wir haben es schon ganz angenehm hier, hier in unserer kleinsten Schutzhülle irgendwo in den fast Unermesslichkeiten des DaSein. Und wie komme ich jetzt zu der unten eingestellten FAZ-Rezension? Das Thema ist ja die Evolution, vielleicht ist *mir deshalb die Einleitung eingefallen, so als Grundierung des Themas?
.
Eine farbenfrohe Riesigkeit nicht sehr weit entfernt in der Galaxie.
Der Orion-Nebel, im gleichnamigen Sternbild
.
Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 12.11.12, von Thomas Weber.
Eine Rezension zu Enrico Coens Buch: "Die Formel des Lebens". Von der Zelle zur Zivilisation. Aus dem Englischen von Elisabeth Ranke.
Hanser Verlag, München 2012. 383 S., geb., €24,90 

Titel: Die Evolution würfelt immer und überall
Untertitel: Am Anfang die befruchtete Zelle und zuletzt die kulturelle Evolution: Enrico Coen findet zwar nicht die Lebensformel, hat aber ein lesenswertes Buch über Entwicklungsformen von Organismen geschrieben.

Obgleich die Biologie die Physik als Leitwissenschaft weitgehend abgelöst hat, leiden die Lebenswissenschaften unter einem beharrlichen Minderwertigkeitskomplex: Sie haben eben keine allgemeingültigen Naturgesetze zu bieten. Es gab zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Versuche, eine "allgemeine Biologie" zu formulieren und in der Nachkriegszeit trat die Biologische Kybernetik mit dem Anspruch auf, Steuerung und Selbstregulation von Systemen zum leitenden Deutungsrahmen zu machen. Die Molekularbiologie und die Theorie des egoistischen Gens versprachen schließlich mit einem radikalen Reduktionismus, die Wissenschaftlichkeit der Biologie zu garantieren. All diese ehrgeizigen Versuche scheitern letztendlich an der Geschichtlichkeit des Lebens: Lebende Systeme sind in einem unheimlich komplexen historischen Zusammenspiel von Zufall und Notwendigkeit zusammengeschusterte Erscheinungen, die sich einer Unterwerfung unter eine biologische "theory of everything" bisher erfolgreich widersetzt haben.

Trotz dieser illustren, aber gescheiterten Vorläufer macht der britische Entwicklungsbiologe Enrico Coen einen neuen Versuch, eine solche allgemeine Theorie des Lebens zu entwerfen. Coen erkennt sieben Prinzipien - Variation, Beständigkeit, Verstärkung, Wettbewerb, Wiederholung, Kooperation und Vielfalt -, die Wandel auf sämtlichen Organisationsebenen des Lebens vorantreiben. Die ersten vier Prinzipien bilden die von Charles Darwin und Alfred Russel Wallace formulierte Grundlage der Evolution durch natürliche Auslese. Coen betont aber auch - wie schon andere vor ihm -, dass Wettbewerb allein nicht reicht, um evolutionären Wandel zu verstehen. Der Zusammenschluss von Genen zu Chromosomen, von Zellen zu Organismen und von Organismen zu Gesellschaften kann nur als kooperativer Prozess verstanden werden. Mit Wiederholung (Rekurrenz) beschreibt Coen das Phänomen, dass Anpassungen meist nur relativ sind und daher die Evolution nie eine Pause einlegen oder gar einen Abschluss finden kann. Der Kontext, in dem evolutionärer Wandel stattfindet, ändert sich ständig. Mit Vielfalt meint der Autor, dass der Raum der Möglichkeiten - ob nun genetisch oder kulturell - so groß ist, dass die Evolution nahezu unendlich viele Richtungen einschlagen kann. Coens "Formel des Lebens" beschreibt nun das vielschichtige Wechselspiel dieser sieben Prinzipien.

{Sieben? Da war doch kürzlich was? Erinnern Sie noch die GPC-Rezeptoren, das sind die Proteinketten, die in den Zellmembranen für den Transport aller Arten von Sinnes-Eindrücken zuständig sind (siehe auch den Beitrag "Die noble Chemie") und die dabei jeweils sieben mal gefaltet sind. Und denken Sie bitte auch an die sieben Todsünden, denen die sieben Tugenden gegenüberstehen und so einige Sieben mehr. Ein Zweifl-Es könnte jetzt schon mal die Kaumuskulatur lockern und die Mundwinkel hochheben, wobei vielleicht ein leichtes Grinsen erscheint und dabei denken: "Ja, genau, die dreizehnte Etage, die zwölf Jünger und Alle guten Dinge sind drei und wenn sie noch nicht gestorben sind, dann vielleicht Morgen, oder so, aber ... Sieben? Irgendwas bedeutet das, nur was?}

Coen macht sich an eine ausführlich Beschreibung, wie mit seiner Formel des Lebens die Entwicklung der befruchteten Eizelle zum ausgewachsenen Organismus, das individuelle Lernen und sogar die kulturelle Evolution zu fassen ist. Auf sicherem Grund bewegt sich Coen in seiner Heimatdisziplin, der evolutionären Entwicklungsbiologie. Er beschreibt fachkundig und gekonnt die Vielzahl der Prozesse, die die Individualentwicklung beeinflussen und steuern. Dabei zeigt er sich auch gegen die Gefahr gefeit, Genen zu viel Macht in diesen Prozessen einzuräumen. Gene sind neben physiko-chemischen Prozessen nur eine Ressource, die im sich entwickelnden Embryo wirksam sind. Das Zusammenspiel von genetischen und anderen Prozessen illustriert hervorragend das Prinzip der Vielfalt in der Individualentwicklung.

Ebenso gewandt und überzeugend beschreibt Coen das individuelle Lernen. Aber nur knapp und unzureichend analysiert Coen die kulturelle Evolution. So bleibt offen, ob der Begriff Evolution überhaupt geeignet ist, kulturellen Wandel zu beschreiben. Es wäre hilfreich gewesen, die denkbaren Verbindungen zwischen biologischem und kulturellem Wandel kritischer zu betrachten. Gerade Coens eigene Disziplin, die Entwicklungsbiologie, bietet Möglichkeiten, gängige Modelle der kulturellen Evolution zu kritisieren und neue Ideen zu entwickeln. So hat die evolutionäre Entwicklungsbiologie beispielsweise endlich eine befriedigende Antwort auf die Frage gefunden, was eigentlich die voneinander unabhängigen evolutiven Entwicklungslinien folgenden Merkmale eines Organismus auszeichnet.

Nahezu alle Theorien der kulturellen Evolution stellen sich nicht ernstlich der Frage, was eigentlich die entsprechenden "Merkmale" des kulturellen Wandels sind. Meme waren einst eine populäre Antwort, sie werden allerdings nur noch in der Popwissenschaft ernst genommen. Die beiden Philosophen James Griesemer und William Wimsatt haben erste wichtige Schritte unternommen, neue Konzepte für die Analyse kultureller Evolution zu entwerfen - Konzepte, die individuelles Lernen in seiner sozialen Einbettung berücksichtigen und auch erlauben, die Einheiten kultureller Evolution besser zu bestimmen. Allem Anschein nach kennt Coen weder diese noch andere wichtige Arbeiten auf diesem Terrain.

Gelingt es Coen also, eine allgemeine Theorie evolutionären Wandels zu entwickeln? Hier sind ernsthafte Zweifel angebracht, denn die Theorie bleibt zu sehr an der Oberfläche. Coen bietet eine Gruppe von Modellen an, die sich mit seinen sieben Prinzipien des Wandels auf einer rein formalen Ebene analog beschreiben lassen. Doch dies gestattet noch nicht, von einer allgemeingültigen Theorie zu reden.
Die Behauptung, partielle Differentialgleichungen seien die Theorie der Diffusion von Molekülen, der Wärmeleitung und der räumlichen Ausbreitung von Populationen, würde zu Recht als bestenfalls eigensinnig beurteilt werden. Als heuristisches Werkzeug hingegen, das Denken in neue Bahnen lenken kann, ist Coens Buch mit seinen leidenschaftlich formulierten Ideen und präzise beschriebenen Entwicklungsphänomenen durchaus lesenswert.
Ende FAZ-Rezension.

Die Formel des Lebens?
Das Streben nach Greifbarkeit und Einfachheit des DaSein. Machen Wir es Uns dabei nicht zuu Einfach? Scheuen Wir dabei vielleicht die Komplexität? Also, wenn ich Uns, also zum Beispiel *mich, so im Spiegel betrachte und dabei denke, dann fehlt mir jede Einfachheit, dann fühle ich ziemlich viel kompliziertes.
Ich bin es auf jeden Fall schon mal nicht - einfach -, oder mache *ich es nur kompliziert und die Such-Es nach der einfachen Weltformel, im bekannten Format von: "E = mc²", liegen richtig?

Noch ein paar EndeinSprengsel zur eventuell weiteren Mensch-Entwicklung


Die Leses werden es vielleicht nicht glauben, aber vielleicht ahn[t]en die Leses es auch bereits, das DaSein kennt keine Haltbarkeit, kennt keine dauerhafte Beschäftigung und kennt auch keine ewige Bestandsgarantie, ausser ein-Es nimmt diese Ewigkeit "bestenfalls" als Dauer einer Lebendigkeits-Spanne.
Also im besten Menschen-Fall, für etwa 80 oder ein paar mehr Sonnenumellipsungen. Und diese Haltbarkeits-Begrenzung gilt vom Kleinsten bis zum Grössten, ist also eine Binsenweisheit. Dieses Verhalten des DaSein steckt natürlich auch in allen Beteilligten drinn, also auch in Uns Menschen.

Auch in das Mensch steckt somit die Haltbarkeitsgrenze: die Entlassung, der Garantieverlust und der Verfall der Ewigkeit, vom Kleinsten, also Jedes Einzeln-Es, bis zur Gänze, also der Spezies. So einfach, so wahr, so umfassend, ein bisschen Gespür genügt, darin auch ein Blick. Auch alle unsere Produkte sind so gestaltet.
Alles pure Endlichkeit.

Seit ein paar Jahrzehnten gibt es eine Gruppe von Menschen, die diese Folgerichtigkeit aufgenommen haben und versuchen diese Folgerichtigkeit auszuhebeln. Diese wollen das DaSein "austricksen", dem DaSein eine Bestandsgarantie einpflanzen und die Ewigkeit als Endlichkeit abschaffen. Diese Menschen wollen einfach für immer DaSein, dauernd DaSein, unendlich festhalten am Ich.

Kann das sein im DaSein, für immer daSein?

Diese Jenigen wollen das Mensch quasi unhaltbar machen und das ausdauernd und garantiert. Ist das im DaSein enthalten, das DaSein "auszuhebeln", die Grundlegung des DaSein?

Die Eigenbezeichnung lautet: Transhumanisten (die "DarüberHinaus-Menschlichen", die "Durch-Menschlichen", die "Hindurch-Menschlichen", die "Wechsel-Menschlichen"?; keine Ahnung, wie Nicht-Lateiner das benennen könnten?).

Hier eine kleine Zusammenfassung (in Kürze) von Aussagen des Transhumanismus: 
"Ziel des Transhumanismus ist es, den Menschen, insbesondere das Individuum, von seinem fehlbaren, unvollkommenen, verfallenden Körper - diesem Fleischklumpen {hat ein-Es wirklich so formuliert.} -, zu befreien, zu entkoppeln, um die Beschränkungen der Körperlichkeit in Geschwindigkeit (z.B. der Weiterentwicklung) und Kapazität (z.B. WissensMenge) zu überwinden, und dabei ein Teil des Netzes zu werden (breitere Verbindung (gar Verschmelzung) mit den Anderen), um dem körperlichen Tod zu entkommen."

So in Etwa habe ich das aufgeschnappt, genaueres erfahren Sie, bei Interesse, auf den Seiten der Transhumanisten eben im Netz.
Ein bekannterer Mensch dieser Bewegung ist Ray Kurzweil.

Könnte Oliver-August Lützenich diese Ziel-Richtung, einer so gewünschten Selbst-Veränderung, als Selbst-Aufgabe, als Selbst-Flucht bezeichnen, oder gar als Selbst-Überwindung?
Das körperliche Mensch als Übergangs-Wesen, als blosse Entwickler-Entität für eine neue Spezies des DaSein, das körperliche Mensch also als Evolutions-Gehilfe, weniger noch, als blosses Evolutions-Werkzeug?

Bedeutet das, das Mensch gilt fast nichts im DaSein, das Mensch ist ausbaubar, aus-bau-bar, aus-tausch-bar, ein blosser WeggWerf-Artikel, wie unsere Plastik-Artikel. Das Mensch wird aus der Lebendigkeit entfernt -ausgebaut- und das "Nützliche", das in -Es enthalten war, wird in eine dauerhaftere und flexiblere Einheit eingebaut, eine "Einheit", die auch den Beschränkungen (Bedingungen) dieses Kleinst-Planeten-Systems Erde-Mond nicht mehr ausgeliefert ist, also der besonderen Schwerkraft, dem angenehm niedrigen Temperaturbereich, der Lufthülle (das Mensch ist ja auch noch ein GasWesen, das Neue ist es nicht (mehr)) und der Sonne, als Energiequelle und auch für die gute Laune.
Habe ich etwas vergessen?

Ach ja, die Vielfalt, die Gefühle und Triebe, all das Soziale und ..., die braucht das Neue dann wohl auch nicht mehr, oder nur noch eingedämmt auf das nötigste. 
Die Suche nach Perfektionierung, nach Optimierung, besserer Effizienz, höherer Effektivität, treibt diese Entwicklung voran und fordert und fördert den Transhumanismus.
Vielleicht ist ja genau diese Suche der Hintergrund der Evolution?

Denn, keine Spezies darf in der Entwicklung stehen bleiben, keine Einzelheit im Geschehen des DaSein darf auf kurze, erst recht auf lange Dauer unverändert bleiben. Um Uns herum ist beständiger Wandel, also sind auch Wir kleine Einzelheiten, in diesem Treiben, zu beständigem Wandel aufgefordert, mehr noch: gezwungen.
Denn der Wandel ist ja nicht nur UM Uns herum, sondern auch IN Uns drinn, wenn Viele das auch nicht glauben, aber die Leses wissen(!), was vom g/Glauben meist zu halten ist. Ab und zu erweist auch das g/Glaube[n] eine stimmige Wahrheit.

Dabei  bin Oliver-August Lützenich ein wahrer Gläubiger, bin ein sehr gläubiger Mensch, weil *ich sehr sehr sehr ... vieles einfach nicht weiss, deshalb glaube *ich noch fast Alles, ahne einiges und weiss wenig, aber eins weiss *ich, dass die Evolution, also die stete Entwicklung der Lebendigkeit, um Uns herum UND in Uns drinn weitergeht.

Na, wie dem auch sei: Gute/n Nacht/Tag.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Immerzu hernach



Immerzu hernach


In diesem Beitrag möchte *ich Sie gerne auf eine kleine sowohl phantastische als auch philosophische Reise WEIT weit hinein und hinaus mitnehmen, in dem Stoff aus dem ALLES, also auch WIR Lebewesen, insbesondere Wir Menschen, sind, satteln Sie(-ich) also ihre Pferde, oder so ...

Wahrscheinlich kennen Sie die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der Wahrnehmungs-ErForschung, wissen also, dass alles Wahr-nehmen, mithin alle inneren wie von aussen auftreffenden SinnesReize und deren Bemerken in den Neuronen-Clustern, nach dem jeweiligen Ereignis (dem Wahr-sein?) passiert. (Genaueres habe ich auch in dem Beitrag in der SprechLichtung: "Vergangenheit", im September 2013 beschrieben.)

Bisher basiert Unser Aller Wahr-nehmung und -gebung weit überwiegend (# s.u.) auf den elektro-magnetischen Wellen, die mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind, schnell zwar, im Vakuum immerhin annähernd 300.000 km/sec, aber eben mit einer endlichen Geschwindigkeit, einer also stets erfassbaren RaumZeit-Spanne und keinem instantanen (RaumZeit-losen) Transport, von Ort zu Ort.

Und das gilt selbstverständlich auch in Jedes Lebewesen drinn, wenn ein Signal in oder auf das Haut entsteht / auftrifft vergehen einige JETZT-Momente, bis die gesamte Körperlichkeit eines jeweiligen Selbst diese Wahrheit [an-/ein-]nimmt.

Was Oliver-August Lützenich dabei begreifen möchte, ist, dass das Jetzt, welches auch vom Sprach-Ursprung schon "immerzu" bedeutet, dass dieses Jetzt - immerzu - Vergangenheit ist, Wir also nie an den Moment, an dem ein Ereignis erregt ist oder erregt wird, heranreichen, weder mit dem Gespür, noch gar mit dem Bewusst-Sein (Vernunft, Verstand, Geist, ...) darIn, selbst, wenn es in Uns Selbst passiert. Dann sind Wir es zwar, die erregt sind oder erregt werden, aber bis Eines das UrEreignis als Geschehen [er]fassen kann, vergehen jeweils viele Momente, also etliche Jetzt.

Das Gefühl ist wahr-scheinlich das Erregung das an jedem Ursprung, an jedem UrErregung direkt beteilligt ist. Bis ein-Es allerdings das Gefühl in-s ich bemerkt (also dessen bewusst ist, oder es gar verwortet: "mich zwickts am linken Fussknöchel, mal schaun, was da los ist; vielleicht ein Mückenstich?") können teils Minuten vergehen

Somit ist (fast) Alles - Was ist - (DaSein) Vergangenheit.
Auch in jedes Selbst drinn ist (fast immerzu) alles Vergangenheit. Wenn ein-Es fühlt, fühlt -Es vergangenes. Wenn ein-Es wahr nimmt, nimmt -Es vergangenes wahr.

Wenn Oliver-August Lützenich sehe, sehe *ich vergangenes, wenn *ich taste, ist das ertastete bereits Vergangenheit, wenn *ich rieche, wenn *ich schmecke, wenn *ich höre, auch wenn *ich nur, ins *ich hinein fühle, ist es vergangenes.

Alles (diesmal nicht "fast", sondern alles) Wahrnehmen ist somit Vergangenheit.
Den Punkt des Jetzt hat noch kein - und jetzt kommt eine wichtige Verschiedenheit -> bemerktes Gefühl erreicht, -> den Punkt des Jetzt, hat noch keine Wahrnehmung auch noch kein [Nach!]Denken erreicht.

Erleben und Erleiden ist Vergangenheit, auch AllEs und All-Es, das auf mich zukommt (Zukunft) ist bereits Vergangenheit. Denn das erste Jetzt eines jeden "neuen" Geschehens, das RaumZeit-Ort des Anfangs aller verschiedenen Handlungen im DaSein, ist stets vorne drann, ist für die Lebendigkeit nie (da Jedes Lebendige aus enorm vielen Regungen (Jetzt-Momenten) ist [= besteht] ) greifbar.

Alles, was Wir tun ist ein nach-machen, Alles was Wir wahrnehmend erleben, ist bereits geschehen. Alles Handeln ist un-bemerkt, bemerkt ist es immer erst - nach - dem Jetzt (immerzu). Das Jetzt, das jetzt gerade, in diesem Augenblick passiert, ist noch un-bewusst. Das Bewusst-Sein ist eine Summe an Handlungen und die ist stets ein Nachlauf des Jetzt im Jetzt-Verlauf (immerzu).

Das Nachher ist vollkommen üblich.

Und Wir kommen bisher und vielleicht auch noch Unsere gesamte Erlebens-RaumZeit, gut mit dieser Tatsache zurecht: dass das Anfangs-Jetzt Uns immer (weit!) voraus ist.
Dass Wir ein Geschehen im Nach-Lauf sind. Was Wir Alle im Hier und Heute erleben und erleiden ist stete Vergangenheit, ein Nachlauf des Jetzt, das vor Uns Allen passiert, damit Wir passieren, damit Wir sind, passiert vor Uns etwas.
Was für eine Erkenntnis!

.
Victoriapark in B-Kreuzberg,
um den "Kreuzberg" herum.
.
Damit Wir sind, muss vor Uns etwas SEIN.

Die Jetzt-Welle.

Damit Wir stattfinden, oder auch weil Wir stattfinden, läuft vor dem aktuellen DaSein, also auch vor Uns EsLebendigen hier - auf diesem KleinstPlaneten-System Erde-Mond - damit Wir also Alle stattfinden und das DaSein ist, läuft vor Uns eine RaumZeit-Welle her, auf der Wir (quasi) Alle "surfen".

Wir "surfen" auf einer Jetzt-[Kette/]Welle, wahrscheinlich ist es eher so, dass Wir IN einer Jetzt-Welle surfen, aber eben nie an deren Front, das geht einfach nicht, sondern an deren Nachlauf. Wenn *ich es genau nehme mit meiner Phantasie, mit der steten Vergangenheit, dann sollte *ich nicht, wie *ich es in den vergangenen Sätzen getan habe, von "vor" schreiben, dass also die Ereignisse des Jetzt vor der EsLebendigkeit passieren, das wäre ja Zukunft, sondern, dass das Geschehen aus dem auch Wir entstehen "hinter" Uns abläuft, denn es hat ja bereits stattgefunden, damit Wir sind.

Wir sind also zwar Nachlauf eines VorGeschehens aber auch Nach[Vor-?]lauf in der RaumZeit, so gesehen sind wir EsLebeWesen auch Zukunft, Wir sind vielleicht die Projektion einer Jetzt-Kette (DaSein?), - einer Erregungs[Gefühls]-Kette -, inmitten des SEIN, analog mit dieser Kino-Metapher wäre das RaumZeit also das Projektor und das/im SEIN das LeinWand, auf das das DaSein als Geschehen abgespielt wird. Abläuft. Sie wissen vielleicht das Mathematik-Es und die theoretische Physik bereits Gleichungen zu diesem Geschehen formuliert haben, vielleicht sind Sie ja ein solches Physik-Es?
.
Die Jetzt-Welle hat mich fast umgeworfen.
B-Kreuzberg, Columbiadamm.
.
SEIN?

Worin läuft diese Welle?
Wenn *ich das DaSein aus dem SEIN heraushebe, was *ich ja nun schon in einer bereits langen philosophischen Tradition tue, wenn *ich also das DaSein als Besonderheit in das SEIN einstelle, dann [ver]läuft diese Welle irgendwo und -wann im SEIN.

Und nun ein wenig Phantasie:
Wie *ich bereits schrieb, erachte *ich das SEIN als Form(Gestalt)Lose Energie und verstreute Substanz. Wie und Was genau das ALLES (das SEIN) ist, bleibt Uns noch als Aufgabe der Erforschung. In diesem Formlosigkeit entstand (steht?) eine Welle, also eine konkrete Form, durch das Verbindung, oder auch - nur - eine "Vereinbarung" zweier oder auch mehrerer Partikel des SEIN.

Wenn die Partikel (die Substanz) des SEIN unverbunden - verstreut - einfach Da ist/sind (unverbunden), was soll dann passieren? Wenig, auf jeden Fall. Nichts konkretes. Wenn aber zwei oder mehr Partikel des SEIN eine Verbindung aufnehmen und mit-einander handeln, - vermute *ich - ist das bereits die Grundform einer Linie.

Wenig, aber bereits Etwas Konkretes, eine Form. Wenn diese Verbindung von z.B. zwei Partikeln des SEIN vielleicht Freude bereitet, binden weitere Partikel an die Beiden ersten Partikel an. Jedes Partikel ist Potential, ist pure Möglichkeit, ohne Form, ist ein variabler Energievorrat.
So empfinde ich das bisher. Das SEIN könnte die Möglichkeit zur Form und zu deren vielfältigster Gestaltung sein: Aus- und In-Gestaltung; denn das DaSein ist Form.

Wenn also die Jetzt-Welle das DaSein erst erzeugt /  formt und damit auch Uns Irdischen, dann ist Unser Handeln stets ein Nach-Handeln, Unser Fühlen stets ein Nach-Hall und Unser Empfinden nimmt noch stets das Vergangenheit wahr.

Wir sind Vergangenheit, Wir sind nach dem Jetzt, Wir sind Nach-Jetzt, Wir reiten in das "Schaumkrone" des DaSeins und ganz Vorne ist stets nur ein Einzelnes Augenblick[chen], ein Moment des Jetzt, gebildet aus dem Verbindung und dem Handlung[en] mehrerer Partikel im SEIN.

Und diese geben die Richtung vor und Wir erleben danach und folgen dieser Richtung. Bis Heute. Da bin *ich bis Jetzt (Sie wissen, wie das gemeint ist) ziemlich sicher, dass, obwohl Wir das gerne hätten und auch gerne phantasieren, Wir stets Folgende sind, dass die ErLebendigkeit immer eine Folge des Geschehens ganz Vorne ist, in das DaSeins-Welle im SEIN.

Und Wir können - meiner Meinung nach (!) - gerne folgen, denn die Aussichten sind gut.
Da Vorne wird gute Arbeit geleistet. Wir kommen langsam aber sicher aus das Enge heraus. Wir werden immer weiter und immer gescheiter und stets besser in Unserem Tun. 

.
Ein Anti-Anti-Gentrifizierungs-
Plakat, nötig in B-Kreuzberg
.

Aber (Sie wissen, in dieses DaSein, in diese Verbindungen mehrerer Partikel des SEIN, ist stets das Zweifel = ein Spiel (und *ich meine mit "Spiel" die Beweglichkeit und auch spontane Veränderbarkeit einer Verbindung, somit alles andere als Starre ein"gebaut") also die Auflösung, die Hinzuznahme und somit Änderlichkeit einge"rechnet", ein aber) das mit den Maschinen und der Selbst-Übertragung darauf / darein oder gar Selbst-Aufgabe in die Technik, sollten Wir Uns vielleicht noch einmal überlegen, vielleicht machen Wir es Uns damit zu leicht, oder auch zu schwer?

Wo Wir doch so ein noch fast unentdecktes und unerschlossenes Potential in Uns sind, wo wir Uns Selbst doch noch kaum kennen und schon wollen Wir das Wenige, was Wir Jetzt in Uns kennen und von Uns wissen, bereits aufgeben.

Irgendwie geht, wenigstens *mir, das zu rasch!
Warum lehnen Wir das Selbst (ich) so ab?
Es ist doch das Einzige, was Wir / ich sind
und das einzige mal, dass Wir / ich sind? 
Muss ich noch mal nach-denken!
Wenigstens das bleibt Uns doch übrig,
oder?

(#) "weit überwiegend" deshalb, weil *ich - angeregt durch die Erkenntnisse des Physik und des Astronomie - vermute, dass es noch mehr Übertragungsmittel von eines Ort, zu eines anderes Ort gibt, als nur elektromagnetische Wellen, also alle Formen von "Licht".

Dieses Universum besteht, laut den aktuellen astrophysikalischen Erkenntnissen zu fast 96% aus für Uns noch nicht erfassbaren und erklärbaren - allerdings errechenbaren! -  Substanzen und Bewegungen (Energien), die Wir deshalb als "dunkel" bezeichnen, eben, weil kein "Licht".

Da auch wir Irdischen Selbst daraus und darin sind (Dunkel), ist neben dem Licht-Wahrnehmung sicher noch ein weiteres Bemerken in und für Uns zu erwarten.
Und zwar zu etwa 96% Wahrscheinlichkeit.
Und das ist viel, oder?

Bitte.

Danke.

Freitag, 27. September 2013

Eine EntMangel-ung des Selbst

Ein Zwie-Gespräch mit dem Inhalt des Wortes Mangel (Den Beitrag »Wissens-Mangel« gab es am 15. September hier im Verantworten-Blog) also an Zwie-, aber ...

... und damit, weniger indirekt als ich anfangs dachte, auch mit dem Wort Fülle, das für uns Menschen wohl das Gegenteil sein soll, aber wohl eher eine Ergänzung des Mangels ist, denn, wie *ich mehr und mehr vermute, ist das Mangel eine Behauptung in das Fülle.
Das Mangeln ist eine Kunst, die das DaSein bisher beHerr-scht (beFrau-t?). Das Mangeln ist eine grosse KunstForm im DaSein, weil im DaSein zwar ALLES reichlich vorhanden ist, aber dieses ALLES im DaSein eben fein  - auf grossen oder kleineren Haufen - verteilt ist. 

Sie kennen dieses Wirklichkeit ja nun zur Genüge, irgendwie ist ALLES Da, aber nie dort und dann Da, wenn ein-Es Dasjeniges (Sache) oder auch dasJenig-Es (ErLebeWesen) braucht.
Aber ich möchte nicht schon am Beginn ALLES verraten, was *ich so vermute.
Denn, noch ist es eine blosse Vermutung von ein-Es - in diesem Fall *mir -, obwohl dieses ein-Es dessen schon ziemlich sicher ist, das Es so ist.
Somit ist dies auch ein[e Ver]Zweifel[ung].
Mit einem Lachen angerichtet.
.
Kein BrückenMangel
.
Das Folgende ist die aktualisierte Version eines Beitrags in der SprechLichtung, dem noch etliches an der Sicherheit der oben beschriebenen VerteilungsProbleme fehlte, die *ich noch Heute bin.
In Oliver-August Lützenich ist bis Heute ein grosser Mangel an Freude und entspanntem Wohlbefinden, obwohl *ich weiss, dass diese Umstände und Gefühlsansätze auch in *mir zu [er]finden sind und auf Ausbau und Gestaltung warten. So konstatiere *ich also einen Mangel an Rotwangigkeit und innerer Sonnigkeit, an ... (setzen Sie gerne ein, was Ihnen an Inhalt von persönlichem Wohlbefinden und propperer Gesundheit noch so einfällt), in *mir.
Ist aber in Ansätzen ALLES vorhanden, nur ist es momentan irgendwo anders, vielleicht hüpft meine Freude und meine Anerkennung und mein persönlicher Erfolg und meine zuneigende Aufmerksamkeit, ja gerade eben irgendwo auf dem Mars herum und die "Neugier" die dort gerade - von der NASA dorthin geschickt - herumfährt, findet all das und sendet es *mir vielleicht schon heute Nacht hierher und Morgen ist dieses Mangel in ein-Es - wenigstens in ein-Es weiteres -, behoben. Und ab Morgen schreibe *ich dann nur noch vom Glück an das Freude und vom Spass an das Zweifel, oder so?

Die  Leses wissen also inzwischen, dass ich behaupte, dass das (der? männliche?) Mangel nur Scheinbar ist und Sie sind davon gar nicht begeistert, weil Sie vielleicht auf den Kontoauszug blicken und dabei Mangel erkennen, oder Sie kucken in den Kühlschrank und entdecken Mangel an ?, oder Sie denken an Freunde oder Partn-Es und spüren Mangel an?, kurz geschrieben, wo auch immer Sie vielleicht im Moment hinblicken oder auch hineinspüren, vielleicht auch in den persönlichen Magen hineinfühlen, überall ist Mangel. Und dann komme ich daher und behaupte Mangel ist Schein. Nein, nein, und nochmal Nein, Mangel ist und nicht Schein.
Ja, Mangel ist.
Ja, Fülle ist.

Aber, bevor ich auf die Verteilung des Fülle eingehe, gebe ich Ihnen selbst-verständlich recht, klar gibt und damit empfindet Jed-Es auch Mangel, aber es ist mehr ein Mangel an-s ich, ein Mangel an Organisation und Verteilung des Vorhandenen.

Klar geschrieben, das einzige Mangel, das ich gelten lasse, sind Wir und damit auch Sie.
Ja, Sie. Von Ihnen mangelt es auch. Sie sind nur Einmal in diesem DaSein vorhanden und wenn Etwas/Ein-Es nur Einmal vorhanden ist, ist von Es ein Mangel, in einer ansonsten geradezu überbordenden gewaltigen riesigen enormen gigantischen Fülle an Einzelheiten und Vielfalt. Oder etwa Nicht?

Von Uns mangelt es, es gibt soooo wenig[Es] von Uns, nur jeweils ein einziges Exemplar. Von Ein-Es. Sie ein-Es, ich ein-Es. Und das bei zig zig zig zig, ach ich weiss nicht, wie Viel-Es im DaSein?
Wir; Sie sind ein Mangel.
Eine Mangel-Erscheinung?

Von Ihnen ist Mangel im DaSein und, wenn Sie mir oben zustimmen, herrscht (?) in Ihnen auch das Mangel. Da kann ich hier machen, was ich will. Sie könnten jetzt gerne einwenden, dass Sie aber eben nicht nur "Scheinbar" sind, wie ich oben schrieb, sondern konkret Da, sonst könnte ich ja gar nicht mit Ihnen schreiben, also ist meine Anfangsbemerkung, dass Mangel nur Scheinbar sei, falsch, Sie sind das beste Beweis dafür, denn Sie sind.
Und nicht Scheinbar! Sondern Ganz konkret.
Aber Scheinbar ist ja kein anderer Begriff für "Nichts", sondern ein Begriff für Etwas, das sehr wohl ist, aber nicht so, wie Es ist, sondern nur so, wie Es scheint, so wie Es Ander-Es scheint. Das ist wichtig, denn den Schein bekommen immer nur die Anderen ab, etwas Scheinend-Es ist, strahlt ab, aber vielleicht auch nicht vollkommen das, was da ist, vielleicht nur ein wenig oder auch durcheinander und dann scheint Es für Ander-Es mehr, als das Es klar ist, was (da) ist.
Ach lassen Sie es gut sein, vielleicht ein anderes mal etwas klarer-Es dazu, mir ist das Selbst noch zu unklar, zu scheinbar.

Zurück zum Mangel und zu Uns.

Herrscht in Ihnen das Mangel?
Und diesmal können Sie das Wörtchen "herrscht" bitte mal auf die Bedeutungswaage legen. Und was wiegen Sie dabei? Wenig, ich weiss, schliesslich ist Mangel immer wenig, aber beHerrschen tut es Ein-Es fast immer. 
Sie sind leicht, weil auch in Ihnen Mangel herrscht; oder, kommen Sie, fragen Sie es:
Ist Mangel schwer?
Ja, Sie sagen es, Mangel ist schwer, fällt schwer, ist nicht leicht auszuhalten, Mangel ist einfach ... - na, lassen Sie-s ich ein ansprechendes Schimpfwort einfallen. Fallen ist schwer, oder fällt das Fallen leicht, bei das Fülle, ... ach nein, Wir waren ja beim Mangel, aber das fällt auch leicht.
Schluss jetzt mit dem Unsinn!

Mal Ernsthaft: Von Ihnen gibt es nur ein-Es, sonst gibt es Kein-Es, wie Sie, oder?
Das ist doch ein echter Mangel.
Es sollte mehr von Ihnen geben, mehr als nur ein-Es:
Sie sind Mangelhaft.
Wie, Sie schimpfen mich an: Frechheit! Wieso?
Ich bin doch auch Mangelhaft.
Sind Wir schon Zwei. Zwei mal MangelHaft im DaSein.
Und wenn ich da aus dem Fenster auf die Strasse kucke, dann sehe ich da jede Menge Mangel herumlaufen, Menschen, Hunde, Katzen, manchmal Mäuse, und auf den Dächern oder dazwischen herumfliegen, Tauben, Krähen, Elstern und vor dem Fenster schwirrt gerade eine Wespe auf und ab.
Mangelhaft.
Ein einziges Mangelfest. So kurz vor dem Winter, den Mangelmonaten, Mangel an Sonne, Wärme, Strassenkarneval, Badelatschen, Stühle vor den Cafés, ... Schrecklich. Alles irgendwie schlecht verteilt, in der Sahara die Hitze und an den Polen der Schnee.

Zurück zu Uns: Wir sind Einmalig, könnten Sie nicht zumindest zweimalig, dann wäre das Mangel von Ihnen z.B. schon etwas geringer: zufriedenstellend zumindest? Sie denken, Sie haben es versucht, aber - wie das nun mal so ist - es ist Ihnen nicht gelungen, die Nachkommen sind einfach anders geraten, wie Sie. Schade, Sie bleiben Einziglich. Von Ihnen ist Mangel und in Ihnen herrscht vielleicht Mangel.
Gut, ich gebe es zu, ich liege wahrscheinlich falsch. Fülle gibts nur im Traum[a], die Wirklichkeit ist Mangel. Sie sind das beste Beweis dafür. Nur Sie. Weil, wenn Sie wegg sind, gibt es keinen Mangel mehr, von Ihnen, und in Ihnen gibt es keinen Mangel mehr, das Sie [an-/be]herrscht. Das Sie anherrschen könnte, Sie gar beherrschen würde, wenn es Sie nicht mehr gibt, also erLeben Sie bitte lange und einzigartig.
Bleiben Sie mangelhaft!
Rufe ich Ihnen zu.
Bleiben Sie beherrscht vom Mangel, aber bleiben Sie. Ach ja, ist ja gut jetzt, sonst werde ich noch ganz traurig, aber Sie sind ja noch Da. Dann können Wir ja noch ein wenig den Mangel geniessen, das Sie sind.
Sie schimpfen schon wieder, dass es jetzt aber mal gut ist!
Gut, bin ja schon fertig.
.
Ed Ruscha, "Laugh Tomorrow", 1989
.
Mangel?
Nein, bitte keine Aufregung, ich bleibe ganz ernsthaft und gehe wegg von Ihnen, und das obwohl Sie so anziehend sind. Was, Sie wussten das nicht? Mangel ist doch anziehend.

Ehrlich!? Ja, aber so ist es, Mangel zieht magisch an, und Sie vermuteten, Reichtum zieht magisch an, so nach dem Matthäus-Prinzip: "Wer hat, dem wird gegeben".
Alles Scheinbar, sage ich Ihnen. DieJenig-Es mit dem dicksten Überfluss leiden den grössten Mangel. USA und Europa, die grössten Mangelwüsten.
Schreibt ein deutsches Mensch nun "M-ä-ngel" oder Mangels? Ach, egal! Mangelwüsten. Saugen und saugen und saugen die Erde leer, bis das Mensch fast platzt, vor lauter Mangel.

Vorlauter Mangel.
Mangel ist vorlaut?
Vor dem Laut ist Mangel, nein Mangel ist vor dem Laut, Mangel macht laut, ja so ist es: Mangel macht(!) laut. 
Hören Sie nur, wie laut hier alles ist ... Mensch ist laut, lauter Mangel.

Wussten Sie schon, dass ich auch einzig bin, ich bin mangelhaft, ich bin nur ein einziges mal da, nur ein einziges mal, nur für eine kurze RaumZeit-Spanne und die ist bis jetzt überwiegend mit LEID angefüllt, ich weiss, das wissen Sie inzwischen,  aber, wer bin ich schon, Mangel eben, so voller LEID, so ohne FREUDE; Nein, nicht ganz ohne, nur zu wenig FREUDE. Ach!? Mangel ist doch LEID? Oder kann FREUDE auch Mangel sein? Hmm, kompliziert. Jedes Einzeln-Es ist Mangel, das Gesamte ist Fülle.

Wir schöpfen nur irgendwie noch falsch, zu viel LEID noch und zu wenig FREUDE, also mir fehlt auf jeden Fall noch jede Menge von Gutem und Nahrhaftem und Energiereichen und ...
Wieso hat das ALLES, also das SEIN, einen Bereich darin aufgeteilt und somit Mangel und Fülle geschaffen und auch noch so unGleich verteilt?
Sie stöhnen, Philosophie!
Aber, haben Sie schon mal eine Frage gestellt? Vielleicht beim Obsthändler: "Wo kommen diese Früchte her?" Und gleich darauf noch eine, weil es so schön ist: "Sind die eher süss oder bitter?"; Philosophie. Und warum haben Sie gefragt?
Mangel.

Trotzdem, ich weiss, Wiederholungen langweilen, ... trotzdem: Mangel ist eine Einbildung, keine Ausbildung. So, wie Sie und ich nicht nur Mangel sind, das betrifft nur das persönliche DaSein, darin sind Alle einmalig und Einzig, so gibt es von Uns keinen Mangel, Wir sind reichlich vorhanden. Wenn Sie natürlich auf genau diesen einen HundertEuro-Schein mit genau dieser SerienNummer scharf sind, so dass Sie sogar 102 Euro dafür bezahlen würden, dann "herrscht" freilich Geldmangel, oder wenn Sie freilich genau auf dieses ..., dann ...

Es ist kein Mangel.
Weder an Dingen, noch an Gefühlen und Fragen und Antworten und und und, selbst ein-Es wie *ich (oder Wir) ist bestimmt irgendwo zu [er]finden, mit ganz kleinen Veränderungen, aber die brauchen doch nicht unbedingt ein Mangel zu sein, die können doch auch ... und vielleicht erst dann bereichern.
Öffnen Wir die Sinne und das Gefühl und fühlen Wir hin und spüren Wir hinein und hinaus, überall Fülle, manches, wie das Gefühl Verantwortung, ist nur noch nicht frei gekommen, in Uns, von und aus der Beherrschung durch das Mangel.

Schliesslich sind Wir und damit meine ich jetzt das gesamte DaSein, aus einer Engstelle herausgeplatzt in die WEITEN der RaumZeit-Phase, - soweit die Forschung das bisher herausgefunden hat -, und Enge ist immer Mangel, wenn darin auch die maximale Fülle versteckt ist.
Wir sind Fülle.
Wussten Sie das? Ja, Wir sind eine einzigartige einmalige ganz und gar besondere Form der Fülle. So empfinde ich das.
Wir füllen aus und Wir können auch einfüllen. Was, das liegt in Uns und somit auch in Ihnen.
Schönen Tag noch.

PS: NachGedacht.
Vielleicht vermute *ich das Alles, weil mir das Gefühl des Neid so wenig bedeutet. Klar kenne *ich auch Neid, aber so winzig, so kaum ausgeprägt, weil ich eher der Typ bin, der gönnt, der Jed-Es Alles gönnt, was Jen-Es so braucht und das ist mal mehr mal weniger, so wie *ich von das Eine mehr brauche und von das Andere weniger. Banal, ich weiss.

Montag, 19. August 2013

Dadadadadass Gedicht

Heute ein daSelbst-Gedicht.

Verse, die, obwohl schon länger formuliert, immer noch den Geruch des Neuen, der Neuigkeit, verströmen, also längst noch nicht gesetzt sind,  in mir drinnen, also noch etwas unschlüssig im Oliver-August Lützenich-Selbst herumstehen und darauf warten, dass Oliver-August Lützenich diesen Sätzen und Erkenntnissen einen dauerhaften Platz anbiete.

Habe ich bis Heute noch nicht klar und deutlich getan, obschon ich es möchte, aber ...

Die kontinuierlicheren Leses wissen wahrscheinlich warum (siehe auch die aktuellen Beiträge in der SprechLichtung).
Gut, dann also Heute ein nächster Schritt zur Hereinnahme.

Da ich ja nun schon so einiges weiss, weil ich auch das völlige Durcheinander kenne und die Auflösung aller Form und Förmlichkeit, möchte Oliver-August Lützenich hier schreiben:
Da ich nun auch ausgiebig vom Nichts im DaSein fühlte, spürte und somit auch weiss, ist mir das bisschen Etwas (das DaSein?) im SEIN, angenehmer.
.
Da ich nun schon so einiges an Form und Farbe, an Höhe und Weite, auch an ErLebens-Formen und Lebendigkeiten erlebt und erlitten habe, möchte Oliver-August Lützenich hier schreiben:
Da ich das AllEs anerkenne, möchte ich jedoch eindeutig am liebsten als Mensch DaSein.
.
Da ich ja nun schon so einiges erlitten und erlebt und dabei auch ausgiebig traumatisiert wurde und geträumt habe, möchte Oliver-August Lützenich hier inzwischen ziemlich ausgeträumt schreiben:
Da ich sooo Viele Ander-Es erspüre, möchte ich ausgerechnet als das DaSein, der *ich ist.
.
Dass Oliver-August Lützenich das mal bekennen und veröffentlichen würde, ist neu.
Früher wollte ich alles mögliche sein, Supermann, Messias, Gott, Geist, Unsichtbar, Superstar, Nobelpreisträger, Oscargewinner, Galaxie, aber kaum als Das, der *ich bin.
.
Oliver-August LützenIch bin.
Das ist gut.
Könnte noch besser sein, aber bis hierher ist noch nicht das Ende, es geht noch weiter.
Aber erst mal ...
.
Ed Ruscha, Nr. 1, 1989
.
Beste Grüsse an Sie-ich.

Freitag, 5. Juli 2013

Die Folgen des Mangels und das Macht

Ist das DaSein das Folge eines Mangel-Erscheinung im SEIN?

Jetzt gönnen Sie *mir doch auch mal so ungewöhnliche Fragen, schliesslich wissen auch Sie nicht, ob darin vielleicht auch ein Körnchen einer nutzbringenden Wahrheit aufscheint, und denken nicht sogleich: "Unsinn!", wenn eine Frage seltsam oder sogar verschroben klingt, aber gut, Sie, liebe Dauer-Leses, sind ja vom Blog-Autor noch seltsameres gewohnt, deshalb kann *ich dieser Frage ruhig auch mal ein wenig ausführlicher nachgehen.

Hat also das SEIN, aus irgendeinem Uns selbstverständlich völlig unbekannten Grund, an irgendeinem Punkt in ES etwas abgezogen, woraufhin dann selbstverständlich Hunger entstanden ist, was wiederum dazu geführt hat, dass das DaSein im SEIN aufgespannt wurde, um den Hunger zu verwalten? Denn eines ist ja wohl inzwischen jed-Es klar: im DaSein herrscht (herrscht!) Mangel, oder etwa nicht?

Immer fehlt irgendwo irgendwas, nie ist das da, was ein-Es braucht, sei es etwas zu trinken, oder zu essen, eine Arbeit, eine Hilfe, oder ein Werkzeug, oder eine Idee, oder eine Erinnerung, oder eine liebevolle Begegnung, ein Kuss, ein Streicheln, ein wenig Verständnis, ach, was schreib ich denn da herum, es fehlt einfach stets irgendetwas, was gerade woanders ist, oder sogar noch gar nicht da ist, weil noch fern.

Da kann ein-Es, wie *ich, doch auch auf die Idee kommen, dass dieses Fehlen vielleicht sogar das Ursache von Uns ist, weil Wir brauchen ständig etwas, es gibt kaum einen auch noch so kurzen Zustand der Fülle, bestenfalls in einem Einzel-Bereich, im Magen vielleicht, nach einem üppigen Essen, aber dann fehlt bestimmt gleich irgendwo etwas anderes. Lange Rede kurzer Sinn: Das DaSein ist ein Zustand des Mangels.

Und trotzdem, und das ist doch wirklich seltsam, deswegen stimmt vielleicht die Anfangs-Frage nicht, ... und trotzdem ist Alles reichlich vorhanden. Irgendwo.
Ist das nicht seltsam?

Das DaSein ist Fülle und Mangel, in Logik: DaSein = Fülle + Nichts.

Und Sie wissen inzwischen, dass das Inhalt von Nichts ebenso füllig ist, aber eben "nicht" dort, wo es gerade gebraucht oder gefordert ist. Also stimmt das obige Logik nicht, weil in das Fülle ja Alles enthalten ist, auch das Nichts: DaSein = Fülle.
Aber irgendwas fehlt in diesem Gleichung, weil eben die Fülle nicht überall vorhanden ist, es also auch den Mangel an Etwas in das Fülle gibt.

Wie kommt das Mangel zustande? Indem aus dem Fülle Etwas heraus genommen wird. Was braucht es, damit das geschehen kann? Die RaumZeit. Eines Zerhackes von Fülle, eines Spaltes von Alles, oder einfach eine Möglichkeit (ein Gerät, eine Funktion, ein Werkzeug, eine Kraft?) die Fülle auseinander-zunehmen und zu verteilen. So fein zu verteilen, dass DaZwischen auch mal was fehlt.

Und jetzt kommt das Haut ins Spiel, also die materialisierte Ebene des DaZwischen, aus der alles ErLeben ist und in der alles ErLeben / daSein stattfindet, mithin auch Sie und ich.
Könnte das so sein, oder ist das Unfug?

Sie wissen, auch ich bin, wie alles daSein, ein Protagonist (von gr. 'prótos' = „das Erste“ und gr. 'ágo' = „ich handle, bewege, führe“, zu gr. 'protagonistés' = „Haupt-“ oder „Erst-Handelnder“) des Zweifels, wahrscheinlich auch so eine Folge des Mangels, weil W-Es (Er + Sie = W-Es) zweifelt schon, wenn -Es Alles hat / ist. Mehr noch: was "ist" schon "Da", wenn Alles ist? Zweifelt das SEIN?

Jetzt bin *ich erwischt, weil, wenn das SEIN nicht zweifelt, warum hat ES dann das DaSein geschaffen? Sie könnten jetzt selbstverständlich einwenden, dass *ich mit all dem, dem SEIN eine Persönlichkeit zudenke, ein Wollen, sogar ein Fragen. Was aber überhaupt nicht SEIN muss, weil das SEIN auch einfach aus mehr oder weniger komplexen Regeln und Kräften bestehen kann, die auch "nur" per Zufall, per einfachem Umstand dieses Universum, mit dem irdischen ErLeben darin, geschaffen hat?

Ja, könnte auch SEIN? Weiss *ich aber nicht. Und irgendwas bloss zu glauben hatten und haben wir zur genüge.

Sie mögen es vielleicht nicht glauben, aber das obige ist nur ein VorWort, also eigentlich die VorSätze, zu dem nun gleich Folgenden Thema: dem Macht.

Aber ich wollte das Macht nicht einfach nur so vor Sie hinstellen, weil das ja nun schon seit AnBeginn das gewöhnliche, das völlig normale Praxis ist, das Macht einfach so vor ein-Es hinzustellen, ja, mehr noch, das Macht einfach so vor Alle hinzustellen, und das möchte *ich nicht, *ich möchte die Macht ganz langsam kommen lassen, dann ist das Macht vielleicht nicht gar so einschüchternd?

Macht wird ja gerne genommen, und auch ins Gute gewendet, obwohl es davon eher wenig zu bieten hat, aber eben auch. Davon künden dann solche Geschichten, wie die in "Star Wars" erzählte, mit den Jedi-Rittern, den wenigen Vertretern der sogenannten guten Seite der Macht. Vielleicht steckt da aber auch ein Körnchen oder sogar mehr Wirklichkeit drinn, denn wodurch ist das Macht begründet?
Aus dem Mangel.
Und damit aus der Haut.

Sie wissen ja inzwischen, wie oft *ich die Beschränktheit des und damit auch Unseres DaSein bereits hier eingeschrieben habe: Ja, Wir irdischen Lebewesen sind, wie Alles in diesem materiellen Universum beschränkt, und zwar in alle Richtungen und in allen Sinnen.

Sie haben inzwischen wahrscheinlich erkannt, ich möchte diese Beschränktheit in Gänze begreiffen, was soviel meint, wie: Oliver-August Lützenich möchte meine Beschränktheit als Einheit, eingerollt in eine Grosse und Billionen und aberBillionen innerer Häute begreifen.

Ich bin beschränkt. In manchem mehr in anderem weniger: sehen tue ich immer schlechter, wahrscheinlich auch, weil ich zuviel und zu nah lese, im Denken werde ich jedoch immer weiter und weiter, je mehr ich weiss, bewusster mit-erLebe und dabei immer weniger nur glaube. Wo die eine Beschränktheit also abnehmen kann, nimmt dafür eine andere zu.
.
Der Selbst-Beschränkte Blog-Autor
.
Zurück zur Macht.

Macht ist gut und schlecht. Diese Erkenntnis, und viele vorher bewirken in *mir auch immer ein wenig mehr an Verzweiflung, weil *ich ja auch so gerne Klarheit und Eindeutigkeit haben möchte, aber, je mehr *ich weiss, umso weniger ist davon zu haben, denn, als *ich das unten folgende zur Etymologie und zu meiner Meinung (Doxa) zum Thema Macht geschrieben habe, war *ich fast komplett davon erfüllt davon, dass Macht einfach nur schlecht ist.

So klingt das dann auch. Nur, so einseitig schwankend das vor Jahren geschriebene, *mir inzwischen auch klingen mag, *ich mag es immer noch, weil es immer noch, je weiter *ich von Hier wegg gehe, je stimmiger wird es. Oder?

Macht!?

Etymologie, aus dem "Herkunfts-Duden":
'mögen': Das gemeingermanische Verb aus ahd. 'mugan', mhd. 'mügen', got 'magan', engl. 'may', ... geht mit verwandten Wörtern in anderen IndoEurop. Sprachen auf die Wurzel 'magh-' "können, vermögen" zurück, vgl. z.B. die slaw. Sippe von russ. 'mogn' "ich kann". Die heute übliche Bedeutung "gern wollen, gern haben" entwickelte sich in mhd. Zeit, und zwar in negativen Sätzen ("nicht können, nicht imstande sein", daher "abgeneigt sein, nicht wollen"). Von der alten Bedeutung gehen aus die Bildungen: Macht und möglich.

Inhalt, aus dem "Bedeutungs-Duden":
Macht, die: 1. (ohne Plural) die Befugnis und die Fähigkeit, über Jemanden/etwas zu bestimmen; die Macht haben, ausüben; Macht gewinnen; sinnverwandt: Einfluss, Fähigkeit, Gewalt, Stärke. Zusätze: All-, Über-, Vollmacht. 2. etwas, was über besondere Kräfte, Einfluss, Mittel verfügt; geheimnisvolle Mächte; sinnverwandt: Schaltzentrum, Staat. Zusatz: Atom-, Feindes-, Gross-, See-, Westmächte.

Ist das folgende vielleicht eine schmerzhafte Betrachtung Unserer Menschen-Selbst? Denn ich bin ein Bemächtigter und fühle grosses Unwohlsein dabei, der Macht ausgeliefert zu sein; fühle aber auch das Vermögen (Vergnügen?) selbst Macht auszuüben. Da ist die Frage: Ist ErLeben Macht, oder besteht die Möglichkeit davon frei zu kommen.

Zuerst eine Tiefen-Betrachtung und dann ein Lang-Gedicht zu der Möglichkeit: Macht

Eine erste Erkenntnis des Bemächtigten: Das Macht ist eine Reaktion des Beschränktheit. Macht ist eine beschränkte Tätlichkeit.
Macht wird von (einschliesslich) Allen Menschen gelebt und erlitten. Macht auszuüben und zu erleiden ist nur beschränkten Menschen möglich. Und das sind Jetzt noch ALLE.
Oder, welches Mensch ist frei von Macht?

Macht könnte also ein Ver-mögen sein, das ist es jedoch nur für wenige, die Meisten Macht es krank. Macht ist somit eine beschränkte Möglichkeit. Es ist eine Handlungsart der Enge, eine des Zwangs und der Furcht. Diese Zustände führen zur Macht-Ausübung. Macht herrscht überall. Menschen leiden sehr darUnter. Herr-schaft ist wenige Über, aber VIELE unter. Wir Menschen sind Mächtig beschränkt und die Beschränktheit ist Über-aus eng. Wir üben Macht aus und sind der Macht ausgeliefert. Obwohl Wir die Macht nicht bestellt haben. Die Macht ist ein Faktor in und zwischen Uns Menschen. Macht beschränkt Menschen gern. Mögen Menschen das?

Recht und Gesetz sind Macht, sie kommen stets von "Oben". Noch ist auch Sex eine Macht. Macht ist meist Zwang, ist meist LEID. Macht nur sehr wenigen Freude. Sex ist noch weit überwiegend LEID (Fortpflanzungs-Trieb. Das Treibmittel Macht? Das Machtmittel Trieb?), mit der Aussicht auf etwas FREUDE, aber nur wenig. Sex ist noch Zwang, wenn es manchmal auch zart passiert.

Macht ist die Wirkung von Beschränktheit, und die ist (einschliesslich) INNEN zu finden. AUSSEN ist WEIT! AUSSEN ist fast un-Beschränkt.

Macht ist die Herrschaft von Willkür, mässig gemildert durch Traditionen, Recht und Gesetz! Beschränktheit ist die Notwendigkeit von Herrschaft und Personal. Der Herr schafft an! Punkt. Je beschränkter in allen Richtungen und Dimensionen, umso brutaler Macht die Herrschaft. Umso vernichtender wirkt die Macht! Deutschland war sehr beschränkt in der Vergangenheit.

Das Führte RaumZeit-artig zu fast (ausschliesslich) uneingeschränkter Macht. Ausser der Macht war kaum (einschliesslich) Etwas, eigentlich nur Einer! Führer WIR folgen Dir. Ein Volk, Ein Reich, EIN FÜHRER! EIN WILLE! Einigkeit Macht stark. Macht ist einfach (und) beschränkt. Mächtige sind beschränkt. Be-Mächtig(t)e sind beschränkt. Reiche sind beschränkt, die Mitte ist beschränkt, Unten auch. Lebewesen sind beschränkt. Macht!
.
Macht auf das Tor, Macht weit die Tür, aber Macht!
.
Und nun ein Lang-Gedicht zum Thema.

Wann heben Wir Menschen diese Beschränktheit auf? Und wo heben Wir sie auf? Wann sinkt die Macht zu Boden? Wann sind Recht und Gesetz ausgeheilt? Mit-Menschen, das ist voller Ernst! Wenn Wir einander wechselseitig als gleichwertig und gleichberechtigt - ohne die Verschiedenheit jedes Einzeln-Es aufzuweichen - anerkennen und einander friedlich, wahrhaftig und interessiert begegnen, ist die Notwendigkeit von beschränkenden Traditionen, von Recht und Gesetz (die bis Jetzt zuRecht die Willkür eindämmen) ausgeheilt, aber das ist die Zukunft.

Noch gilt: Beschränktheit ist krank. Macht ist voller LEID! Wir Menschen und um Uns Unsere Mutter, Erde/Mond, unsere Welt, in der Wir Alle leben, krankt zunehmend an der AusÜbung der Macht. Was Üben Wir dabei, und was Führen Wir dabei im Schilde! Macht ist ganz Über-Wiegend Dumm; ist ebenso un-wissend wie un-beweglich und wirkt auf ALLE. 
Macht tut nur (ausschliesslich) so, als ob es führt, oder folgt. In Wirklichkeit ist Fast (einschliesslich) ALLEN das Drummherum und das Richtung, in die es führt völlig Gleich(-gültig?). Und wegen dem Beschränktheit ist da so wenig INNEN drinn.

Das Beschränktheit ist INNEN. So wenig Wissen und Gespür innen DrInnen, im INNEN; ALLE so leer. Nur voller Beschränktheit, aber die mit ALLER Macht. Also Macht man halt so weiter. Man Macht halt so dies und das. Das allerdings meistens Falsch. Macht Macht Fehler, Macht man halt, Macht so dahin, Macht man eben.

Man wird dafür bestraft. Macht straft. Macht reguliert und reklamiert, Macht kommt so nah, das kaum (einschliesslich) noch Etwas übrig bleibt. INNEN. Nun Macht mal Fertig HERRSCHAFFT! HerrGott! Sind Wir beschränkt?! Was sind die Heilmittel für die Macht?

Die Füllung des INNEN (Platz) und damit das Anwachsen von GRÖSSE.
Füllt den Platz (INNEN) und öffnet Es für die WEITE.
Wie eröffnet Mensch die WEITE?
Im erleben von WEITE.
Wo ist die WEITE zu finden?
DrAussen.
Aber etwas auch im INNEN DrInnen!
Dort ist SIE im Bewusst-SEIN, das von INNEN die Spürer in die WEITE reckt und WEITE leckt.
Jedes Selbst ist Tief im INNEN!
Dort ist noch enorm VIEL PLATZ!
DrInnen ist PLATZ, DrAussen WEITE!

Jedes ANDERE Selbst ist WEIT DrAussen, aber ebenso Tief DrInnen. Fast (einschliesslich) ALLE stecken DrInnen fest. Tief DrInnen ist noch was. Was ist? Was ist hier eigentlich los? Wer ist hier DrInnen in mir? Und wer sind die ANDEREN da DrAussen? Die ebenso Tief DrInnen fest stecken. AUSSEN ist Wahr. Innen ist Wahr-Nehmung. INNEN ist Selbst. In der Wahr-Nehmung wird das AUSSEN zum INNEN. In jedem Selbst steckt Eines DrInnen. Ein Lebewesen.

Die Sinne nehmen auf, das Selbst nimmt wahr. Wahr-nehmung. Jedes Selbst, ein Lebewesen, nimmt wahr. Aussen ist wahr. Die Haut spürt, die Ohren hören, die Augen sehen, die Nase riecht, die Zunge mit der Nase schmeckt, die Nerven (darin das Gehirn) bewertet. Das persönliche Selbst nimmt wahr, es erlebt, es erspürt, und erinnert. AUSSEN ist enorme WEITE, INNEN ist viel Platz.

Leben ist INNEN und AUSSEN und DaZwischen ist HAUT.
LEBEWESEN = HAUT + INNEN (Ist somit ein 'Quark' auch Lebewesen?)
Somit gilt: LEBEN = LEBEWESEN + AUSSEN
Lebewesen sind also im AUSSEN drinnen.
HAUT ist Vermittlung zwischen AUSSEN und INNEN. HAUT ist stets DaZwischen. INNEN ist Wahr-Nehmung. AUSSEN ist Wahr. Wann ist INNEN AUCH Wahr-Gebung? Wann ist AUSSEN AUCH Wahr-Nehmung?
Denn noch ist die Hemmung DaZwischen?
Wie WEIT ist Offenheit im DaZwischen Gesund?
Wieviel Geschlossenheit braucht ein Lebewesen?
Denn Zwischen WEIT und VIEL ist eng. Leben ist WEIT und VIEL, DaZwischen ist eng. Und eng ist wenig um VIEL und nicht WEIT. Somit ist die HAUT kaum etwas im SEIN, aber Immer und Überall DaZwischen!
Die HAUT Macht (!?) dicht damit AUSSEN und INNEN ist.
Es gilt: AUSSEN DaZwischen INNEN HAUT AUSSEN.
AUSSEN GLEICH INNEN, sowie INNEN GLEICH AUSSEN. Macht?
Macht ist die Wirkung der Un-GLEICHheit von INNEN und AUSSEN und eine Konstante der LEBENDIGKEIT. Um DrINNEN Macht HAUT im AUSSEN damit Eines/etWas ist.
Was ist? AUSSEN DaZwischen INNEN. AUSSEN enorme WEITE, DrINNEN Viel Platz. 
INNEN ist Platz, AUSSEN Weite.
Füllt auf den Platz!
Füllt AUS, In der HAUT!
Macht das INNEN GROSS, damit das AUSSEN den Platz nicht WEITEr klein macht.

Die Gesundheit ist ein Mass der AnErKennung, nicht eine des Gewichts. Gesundheit ist, den PLATZ mit einem ausgewogenen Verhältnis von INNEN und AUSSEN zu füllen. AnErKennung ist ein wechselweiser Wert. Denn das Innen ist im Aussen DrInnen und  ALLE DrInnen sind im AUSSEN und DaZwischen HAUT. Enorm VIELE Innen sind im AUSSEN mit HAUT. Die AnErKennung ist ein Faktor der Wahr-Nehmung und das ist der Um-Gang im Mit-Einander. Gesundheit ist der Massstab der AnErKennung im Um-Gang Mit-Einander. Je Höher die AnErKennung, je Gesünder sind Innen und AUSSEN. Das ist Wissen. Allein, es mangelt an Gefühl. Und damit mangelt es der Empfindung (Gespür) an Erfahrung.

Wie gehen WIR Lebewesen mit-Einander um?

WIR Töten, WIR Fressen, WIR Halten, WIR Bedrohen und WIR Miss-Achten Einander, das "mit-" ist also nur in der Frage enthalten, bleibt somit der Antwort vorenthalten. Wir Menschen sind Mit-Lebewesen, oder sind Wir Gegen-Lebewesen? WIR sind Gegen fast (ausschliesslich) ALLES, Was ist! Gegenwart ist Widerwart. Das ist, Alles gefährlich, was da ist. Mal Mehr mal weniger; VIEL Mehr! Wesentlich Mehr Gefährlich, was da so ist! So ist das im Gefühl, INNEN eng im Gefühl, AUSSEN WEIT Gefährlicher.

Was ist? Sehr VIELE INNEN im AUSSEN. Ergebnis: Sehr VIELE Enge da DrAussen! Empfindung: GEFAHR! Macht die Türen und Fenster dicht! Derweil ist INNEN noch sooooooooooooooooooooooooo VIEL PLATZ!!!! VIEL MEHR, als für Eines, für die Familie, Freunde, Volk und Vater-/Mutterland, so manchen Hund oder ANDERES GeTier und den Vorgarten oder das Apfelbäumchen bisher genutzt ist.

VIEL MEHR PLATZ!
INNEN.
Füllen WIR einander mit AUSSEN und anderINNEN auf, bis WIR ALLE ganz GROSS sind.
Füllt den Platz mit mehr Wissen und Gefühl!
Gesund ist wissentlich mit Viel Gefühl zu wachsen.
Wir wachsen Jetzt, was Immer ist, noch mit Gewicht. Das haben Wir bisher Immer so gemacht, daran halten Wir auch weiterhin fest! Oder?

Ein Angebot: Wir wachsen nun mit Wissen um Gefühl im Platz, in Richtung WEITE; von ganz tief INNEN, mit der FREUDE voran und mit-LEID aus dem Gewicht, in die je persönliche Haut hinein. Also schafft Platz ihr Lieben, aber deutlich und zwar INNEN DrInnen und füllt den Platz mit VIEL AUSSEN! Wissen ist die reine FREUDE. Das ist die Wirklichkeit. Denn wenig Wissen, wenig Gefühl. Wieviel Wissen und Gefühl sind Wir Lebewesen? Noch wenig. Wollen Wir das ändern? Ja. Denn, Dummheit und Stumpfheit sind pures LEID. Ist das die Wahrheit?

Viele Menschen sind inzwischen Bewusst zu SEIN, und dieses Bewusst-SEIN hat die erfahrungsverweigernde Spielerei der Mächtigen mit den Ohnmächtigen, hat die "Kollateralschäden" und tödlichen Folgen langsam satt. Dieses Bewusst-Sein spürt und weiss, das es noch, obzwar ganz-Körperlich, in diesem Körper etwas in der Luft hängt, in dem Körper, das es Auch ist, schwebt, quasi an dünnen Fäden mit Allem Selbst-Sein, also dem Gefühl verbunden. Dieses Bewusst-Sein spürt und weiss, das Wir ein Bereich einer Entwicklung sind und es spürt und weiss, das Wir langsam dazu heranreifen diese Entwicklung mit-zu-Gestalten. Der Entwicklung des Lebens und darin des Selbst selbst eine Richtung zu geben. Woher sind Wir, Wo sind wir, Wer sind Wir und Was ist, brauchen Wir für die Antwort auf die Frage: Wünschen Wir das Bewusst-Sein aus dem Schwebe-Zustand zu befreien und es somit in vollem Umfang in den jeweiligen Körper mit-ein-zu-beziehen, also den Verstand, das Bewusst-Sein (den Geist?), im Gefühl (die Seele?) voll einzubetten, somit die Logik in das Handeln, damit also auch VERANTWORTUNG zu leben. Wohin wünschen Wir gemeinsam zu entwickeln.
Kurz: Wie und Was ist Zukunft?

Zum guten Schluss:

Ein Idee. Wenn die Ausschliesslichkeit geklärt ist, dann wenden Wir uns der Ein-Schliesslichkeit zu. Bisher wenden Wir uns noch das ÄUSSERE zu, bald tun wir das mit dem INNEN. Noch ist alles blankgeputzte Äusserlichkeit, mit sämtlichem Operationsbesteck strecken Wir einander die HAUT und ALLES was draufpasst entgegen, bald nehmen Wir einander an und auf mit Wärme, Wissen, Nahrung und einem Schlafplatz. Dann hat auch der Führer keinen Platz mehr.

Und hier: http://verantworten.blogspot.de/2012/12/macht-transparenz.html finden Sie noch ein paar weitere Sätze zu dem Uns so bestimmenden und wichtigen Thema und Gefühls-Komplex.

Was den Mangel und die Fülle in dem RaumZeit angeht, so habe *ich bereits einiges dazu in dem SprechLichtung eingestellt, falls es Sie interessiert "googeln" sie dort einfach danach.