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Freitag, 11. Oktober 2013

Vernunft-Folgen

Also heute, in 06.03.2023, finde *ich diesen Beitrag unvernünftig irgendwie unpassend, am liebsten würde *ich es löschen, aber es ist passiert, die ganze Rechthaber- oder Besserwisserei. Furchtbar. Statt herauszuheben und dem fast voll zuzustimmen, was unten, über *meinen Einlassungen steht, bin *ich voll stahlnervig reingegrätscht. Aber bitte, und es ist nicht verbessert, oder erneuert: 


Das folgende Beitrag ist eines der ersten (04/2012) aus der SprechLichtung und ist bereits 100 mal aufgerufen worden. Das ist zwar kein Rekord, der liegt bei knapp 500 Aufrufen (Schwindende Sprachen ...), ist aber auf jeden Fall eine Erneuerung und Erwähnung wert, weil der Rekord (498) eher dadurch zustande kommt, weil in dem Beitrag ein paar Bilder von Wassily Kandinsky eingeflochten sind und weniger durch meine Sätze darin. Ist so, muss ich hier neidlos anerkennen.
Das Beitrag, das ich nun noch einmal in etwas aufgehübschter und aktualisierter Version vor mich und Sie hinstelle, ist immerhin 100 mal aufgerufen worden, auch (auch!) wegen meiner Sätze darin, und das ist doch schon mal was.

Ab hier:
Ein Thema, das mich sehr persönlich betrifft, ist die UnGleichwertigkeit in der Bewertung und Betrachtung von sehr wohl gleichwertigen Grössen und Bereichen; und zwar sowohl in ein-Es Selbst, als auch bei gesellschaftlichen Belangen.
Als Beispiel: Wie geht ein-Es mit den sehr persönlichen körperlichen Bedürfnissen um, also trinkt Es ausreichend WASSER, isst Es ausreichend Vitamine, Mineralien, Kohlehydrate, Fette ..., wird die Haut ausreichend gepflegt und auch mit Streicheleinheiten versorgt und und und etc. pp?

Und darauf aufbauend, wie geht die Gesellschaft im mit-Einander um, Wir also Alle gemeinsam, wie behandeln Wir Fremdheit/Anders-Sein, Buntheit, Vielheit, Eigenheit, Privatheit, Ausgelassenheit, wie regeln und gestalten Wir die Infrastruktur der Gesellschaft, also Strassen, Kanäle, Leitungen, Ein-/Verkauf, ErLebeWesen- und Waren-Transport, Behörden, Polizei, Militär, Parks, Wälder, also alles Das worin, worauf und womit WIR Alle erleben?
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Max Beckmann, "Mondlandschaft"
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Hier ein Auszug aus dem FAZ-Blog «Deus ex Machina», mit dem Beitrag: "Pro-Ana-Blogs: Anleitung zum Unsichtbarsein".
»Nutzerinnen und Nutzer dokumentieren psychische Leiden auch öffentlich in sozialen Netzwerken. Die Plattformen müssen nun Wege finden, mit Fotos, die Selbstverletzung zeigen oder zur Magersucht anspornen sollen, sensibel umzugehen. Denn, das Netz durch ihr Löschen von den Bildern zu bereinigen, hilft Betroffenen wenig.
Das Netz soll ein Ort der Freiheit sein, doch in der digitalen Welt erfahren Nutzerinnen und Nutzer immer wieder, dass ihre persönliche Freiheit beschnitten wird: durch Äußerungen anderer User und durch Inhalte, die im Internet miteinander geteilt werden. In Communitys gibt es verschiedene Ansätze dafür, das Dasein im Netz füreinander so zu gestalten, dass diese Orte den Anforderungen an einen selbst erwählten Freiraum gerecht werden. ...
Die Sisyphusarbeit, Nutzerinhalte aus dem Netz zu entfernen, die psychische Leiden sichtbar machen, mag politisch korrekt erscheinen, sie hilft den Betroffenen jedoch wenig und wird Neuerkrankungen kaum verhindern können.
Denn es ist nicht das Netz, das krank ist und krank macht, es sind nicht die bloggenden Bulimiker und ritzende Teenager, die verrückt sind. Bilder, die zum Hungertod inspirieren sollen, geht eine Wirklichkeit voraus, die zum Kranksein und Kotzen inspiriert.«

darauf schrieb Oliver-August Lützenich:
Auch darum geht es doch in der Transparenz-Debatte.

Wie weit "zensieren" wir Menschen in und um Uns Selbst, was blenden Wir aus, weil es vermeintlich besser oder gar gesünder für Uns ist, wo schauen Wir wegg, weil es ebenso vermeintlich schlecht ist; und wo blicken Wir besser langsam genauer hin?

Die Armut/der Mangel (auch an Gefühl und Mit-Empfindung) einer grossen Menge Menschen, dadurch Verzweiflung, Teilnahmslosigkeit, Abschottung oder gewalttätige Auflehnung, Verwahrlosung, Unwissenheit, Demütigung, ...
Und auch der Reichtum von einer anderen - kleineren - Menge Menschen, in Wissen, Umsicht, Einfluss, Vielfalt (auch von Gefühl und Geborgenheit), Bewegungs- und Konsumfreiheit, Luxus, ...
Ich finde, die Zustände und Umstände in allen Richtungen und jeder Form sind für alle Mit-Menschen betrachtens- und bewertenswert, sie alle zählen ohne Zweifel zur menschlichen ErLebensWirklichkeit.

Insofern bin ich für jede Form der Transparenz.
Allerdings - und das ist für mich ganz wichtig: - FREIWILLIG, aber schon einfordernd!
Wie weit ein-Es das Einfühlen und -spüren (darin auch das Sehen), also die "Schleier" lüftet, muss jed-Es Selbst entscheiden. Allerdings sollte dabei klar sein und muss auch friedlich vermittelt werden, dass die Offenheit und Zugänglichkeit (Transparenz) ein (natürliches) gesellschaftliches Gebot ist.

Denn, soweit ich die Prozesse der Natur, also der Lebendigkeit, bisher verstehe, sind sie alle - auch - darauf angelegt: abgeschottete und verschlossene RaumZeit-Bereiche zu öffnen (also auch diese "Grenzen" zu überwinden, wie Wir das mit allen anderen Grenzen längst und intensivst tun; in jeder Art des Forschens), zu erkunden und zugänglich zu machen (das ist eine der Ursachen allen Fragens und Forschens).
Die Privatheit und Geheimniskrämerei ist - dann - kein Thema mehr, wenn Alle Menschen das Gebot der Wahrhaftigkeit und Verantwortung leben. Davon sind Wir noch ein ganzes Stück entfernt, aber die Richtung stimmt. Denn die Frage für *mich hier lautet mehr und mehr: Was "schützt" die Privatheit und Geheimniskrämerei?

Was wird da geschützt? Braucht das private DaSein des Menschen diesen "Schutz", und vor Was braucht ein-Es diesen Schutz?
Bisher ist es wohl so, dass das eine Mensch vor das andere Mensch[en] geschützt werden muss, weil ... Na, Sie [er]finden bestimmt ein paar Gründe dafür.
Und wenn Sie diese zusammengestellt haben, dann wissen Sie über-s ich Bescheid, oder? 
Dann wissen Sie, wie wir Menschen auf ganz natürlich Art (im) miteinander umgehen. Und dann wissen Sie auch - vielleicht? - wie Wir mit-Einander umgingen, wenn Wir in Freiheit mit-Einander umgehen werden, also ohne diese bisher völlig natürlichen Grenzen und Mauern und Zäune und Ein- und Ausschliessungen, die bisher unsere Privatheit "schützen" müssen. Alles ganz natürlich. Kein VorWurf!
Aber ist das der letzte Schrei?

Deshalb bin ich sicher, dass Wir mit einer allgemeinen Besserstellung und Ausstattung aller Menschen, also einem - solidarischeren Wettbewerb (SolidarKapitalismus?) -, -> das ist die Voraussetzung <-, die Transparenz verbessern und damit auch die (Selbst-)"Zensur" in alle Richtungen vermindern.

Dann ist - da bin ich sicher -, auch kein Mensch mehr gezwungen, mitten im Überfluss zu kotzen und zu hungern. Das ist, wie Vieles andere auch, für einen mitempfindenden Menschen beschämend. 
Dieses Verhalten zu verändern, dafür lohnt der Einsatz für ein Mehr an Transparenz, Gleichwertigkeit und besserer Ausstattung in und zwischen den Menschen.
-
darauf ein MitKommentator @
ThorHa, 02. April 2012, 12:52:

@Oliver-August Lützenich - "Dann ist, da bin ich sicher, auch kein Mensch mehr gezwungen, mitten im Überfluss zu kotzen und zu hungern."

Nicht sehr wahrscheinlich. Der Mensch ist so beschaffen, dass manche immer einen Grund zum Unglücklichsein finden, manche manchmal, manche selten. Völlig unabhängig von der Beschaffenheit der Welt. Denn unsere Bedürfnisse, Träume und Wünsche sind immer grösser als die Mittel zu ihrer Befriedigung.

Gruss, Thorsten Haupts
-
weiter Oliver-August Lützenich:

Das folgende ist Philosophie, aber es ist trotzdem von dem Thema des Beitrags und den Kommentaren dazu inspiriert. Philosophie ist vorwiegend Fragen.

Das Geist aus der Flasche, das Gott aus der Maschine, der Verstand aus dem Körper. Kann es sein, dass die Vernunft gerade aus dem bisherigen Behältnis heraus möchte?
Dass das Bewusst-Sein, in dem Körper, das es nun schon länger bewohnt, inzwischen leidet?
Ist das Körper (Sie + Er + ? = Es) für den Verstand ein Gefängnis, eine Engstelle, aus der das Geist langsam aber sicher auswandern möchte?

Kein Organ verbraucht prozentual und anteilig soviel Energie/Kapital, wie das Gehirn des Menschen; die Gehirne anderer Tiere begnügen sich mit einem geringeren Anteil am "erwirtschafteten" Gesamthaushalt.
Das Mensch ist bisher der Vernunft ein guter Wirt gewesen, auf Dauer jedoch ist das Mensch vielleicht zu unflexibel und zu schwach, um dem Reise- und Forschungswilligen Bewusst-Sein weiterhin ein gutes und dienliches Zuhause/Gehäuse zu bieten. Ist das so?
Das Mensch kommt auch mit weniger Verstandes-Kapazität in der Lebendigkeit zurecht, das Vernunft jedoch braucht ein stärkeres und flexibleres Gehäuse, als es ein rein fleischlicher Körper noch bieten kann.

Ist das Science Fiction oder gar Unfug?

Und was hat das mit Magersucht zu tun?

Ein wenig Spekulation ist dabei erlaubt.

Aber Nein, bestenfalls am Rande und nur als leises Symptom für die Auswanderungs-Bemühungen des Bewusst-Seins (soviele Bezeichnungen für eine KörperLeistung!), aus der bisher wohligen und wärmenden Hülle.

Die Sonne bietet fast(!) unbegrenzte und leichte Energie, Quantenprozessoren sind (wenn ausgereift) ebenso leistungsfähig aber wesentlich unabhängiger (als die irdisch-mondlichen biologischen Anforderungen, als die sind: geringer ErLebenszyklus, eingeengte Wahr-Nehmung, körperliche Kontroll- und Steuerungs-Pflichten, Erdgebundenheit), als das Bewusst-Seins-Organ Gehirn, und nicht-zellulare Gehäuse sind wesentlich stabiler, stärker und wesentlich weniger (Krankheits-/Leidens-) anfällig; auf das bisschen Freude und Glück, das darin auch enthalten ist, kann das forschende Geist doch verzichten, oder es findet und erweitert diese sogar noch mehr in anderen Formen.

Was also hält das Vernunft, bei diesem Stand der Tatsachen noch zurück im Menschen?

Und was hat das mit Anorexie zu tun, und mit den m[it].a. von @ThorHa in Wirkung und Ausprägung angezweifelten gesellschaftlichen und innermenschlichen Problemen?
Alles.

Das Vernunft, das Verstand, das Bewusst-Sein, der Geist, die Cleverness, der Grips, die Neugier, das Interesse, das Hirn schaut oft fassungslos im direkten (Körper) und weiteren In- und Umfeld umher, was so alles krankt und schmerzt und getan werden muss, um das bisschen Erkennen und Begreifen zu gewährleisten!?

Also, versetzen Sie-[da]s ich doch mal kurz in den Zustand körperloser Folgerichtigkeit (Logik) und stellen die Frage: Wollen Sie weiterhin Körperlich sein?

Tja, da vergeht ein-Es der Hunger, auch wenn dafür noch andere Gründe dazu kommen, eines ist klar, je mehr Verstand, umso Fassungslos. Oder?

Und das schreibt ein Körper!
Ein Körper, das den Verstand, das ein-Es auch ist braucht, fördert, fordert und mindestens so gerne hat, wie die rechte Hand, die Es auch ist, oder ...

Deus ex Machina? Nein.

Aber: Mehr Vernunft in Alle Körper. Damit wäre uns Allen geholfen.

Wie bekommen Wir das hin?

------------------------------------Ende FAZ-Blog-Beitrag------------------------------

Und dabei ist mir vollständig bewusst, dass das DaSein und damit dieses Universum und darin auch Wir irdischen Lebewesen, ohne das unbewusste, völlig unlogische und total schweigende Etwas (Materie, Körper), das in das RaumSZeit steckt - und das auch (meist?) chaotische und zufällige Ereignisse, Zusammenfügungen und Richtungsänderungen produziert -, nicht wären.


Fazit: Ohne Extreme, ohne Verweigerung, ohne Zufälle, ohne Unberechenbarkeit gibt es keine Lebendigkeit, wie Wir sie sind und erleiden, sowie erleben.

Aber muss soviel davon DaSein? Soviel Un-.

Da ist dann wohl die Frage: WieViel Weitblick, Umsichtigkeit, Folgerichtigkeit und Verantwortung erträgt das DaSein?
Und wieViel Zufälligkeit, Hartnäckigkeit, Dumpfheit, Verkrampftheit, Bockigkeit, Gewalt, Hass und sonstiges Leiden -->MÜSSEN<-- Wir unbedingt beibehalten, damit das UnGleichgewicht der Lebendigkeit erhalten bleibt?

Im Zweifel für das An-/Begeklagte?

PS : Die Blog-Zahlen vom 11.10.2013.

Danke.

Montag, 7. Oktober 2013

RaumZeit-Entsorgung und Frauen in Teams

Ohne Angst vor Weiss.

Titel: Ein kleines weisses Fleck.
Da war wieder ein weisses Fleck, das mich anrief, es zu bespielen.
Es rief: Hallo Du - es wusste meinen Namen noch nicht - Hallo Du, ich bin frei, mach was mit mir! Ich war erstmal ziemlich verwirrt!? Ein Fleck, das mich rief? Ich stellte mich vor und fragte, wie ist dein Name? Es sagte: Fleck. Ich sagte: Dacht ich's mir doch fast. Es wiederholte: bespiel mich, ich bin so frei. Es war so klein, das Fleck, dass ein Mensch auf keinen Fall darauf tanzen konnte, ohne Es zu zerstören, aber gross genug, um Es zu beschreiben, was ich hiermit fast getan habe. Über dem Fleck sind zwei noch kleinere Flecken, die mit "Name" und "Ihre Webseite" vorgeschrieben sind und unter dem Fleck rechts war ein DrückFleck auf dem "Hinzufügen" stand. Und mitten drinn das Fleck, ohne besonderen Namen, das mich anrief, es zu beschreiben. Nun gut. Aber was?

Sie sehen, Wir Alle könnten diese Anrufung zwar hören, aber nur die wenigsten können damit etwas anfangen. Viele kucken hinein und denken ? oder ! oder auch "       " und klicken dann in das DrückFleck "Nach oben ^". Aber das unbesondere "Fleck" ruft! Mich.

Also gut "Fleck", dachte ich und fing an etwas hinein zu schreiben:
Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass das Fleck eine ziemlich ungewöhnliche Form für einen Fleck hat, es ist nämlich ein absolut flächiges Rechteck, sonst sind Flecken doch eigentlich immer etwas unförmiger, aber dieses; aber nun komme ich zu dem, was ich eigentlich hineinschreiben wollte:

Das Titel lautet: "Zukunft"

Ein banaler Grundsatz zur Zukunft lautet: Zukunft braucht Vergangenheit. Die Umkehrung ist ebenso gültig: Vergangenheit braucht Zukunft.
Ist logisch, aber wie ist es auch praktisch beweisbar, weil aus der Logik her, war am Anfang von ALLEM nur und gänzlich "Zukunft".
Das Wissenschaft mochte Uns weismachen, dass vor dem "Urknall" keine RaumZeit war, das Urgeknalle somit eine reine Angelegenheit das Zukunft war: Das "UrKnall" war NUR Zukunft, völlig ohne ein Vorher, ohne jegliche Vergangenheit. Ja, gibts denn das?
Naja!? Sagt das Wissenschaft inzwischen und zuckt mit den Schultern.

Hier eine Tatsachen-Beobachtung aus der Vergangenheit:

Erst ab dem Alter von etwa 5 ErLebens-Jahren begreifen Kinder den Inhalt von "Zukunft", also von eines RaumZeit-Grösse, das mehr ist, als "nur" die nächsten paar Stunden. Ich spreche von "Begreifen", also von mehr als nur reinem Nachplappern von Abgehörtem oder Vorgesagtem.
Bei MRT-Aufnahmen des Gehirns wurde festgestellt, dass die Regionen, die bei einer Erinnerung tätig sind, fast (FAST!) vollkommen übereinstimmen mit den Regionen, die bei einer Idee / Vorstellung von Zukunft tätig sind. Das meint, die "Idee" Zukunft basiert auf den Ereignissen und Erlebnissen der Vergangenheit.
Das ist doch zumindest erstaunlich!

Bedeutet das - da die Gefühle ja stets zu einem Erlebnis mitgespeichert werden, vielleicht sogar das Erlebnis sind? -, dass eine Person, oder auch eine ganze Gesellschaft (D, EU, ...), das Durchschnitts-Gefühl der Vergangenheit oder auch das Hauptgefühl der Vergangenheit, dann auch auf das "Zukunft" überträgt?
Ist wohl so, was ich so mitbekomme.

Wenn ein-Es also " ? " erlebt hat, wird -Es ähnliches auch von / in das Zukunft voraus-Fühlen / erwarten. Die Ergebnisse der Tomographien und die Erfahrungen der Vergangenheit lassen diesen Schluss ohne weiteres zu.

Und jetzt kommt das "FAST" zum tragen, denn das DaSein ist eben nicht NUR ein öder Wiederholungs-Kreislauf, sondern auch mit einer Prise Chaos, Unordnung, oder auch Vergesslichkeit gesegnet, ja, gesegnet.

Wenn Wir die Zukunft mit der Vergangenheit heute messen, ist die Zukunft bestenfalls noch etwa 13,8 Milliarden Jahre, was schon ziemlich erklecklich ist, aber falsch. Wenn ich das Erinnerungsvermögen mancher Mit-Menschen abteste, ist die Zukunft auch nur ein paar Tage oder sogar nur ein paar Stunden lang, und sie ist oft genug voller mieser Laune, ziemlich Krisenhaft. Oft. Nicht immer.

Aufräumen ist gut. Wie wäre es also, die Zukunft mit der Vergangenheit zu entsorgen und nur das bisschen UnOrdnung und Chaos und Vergesslichkeit zu behalten; und damit eine immerwährende gleiche RaumZeit zu geniessen?
Dann bräuchten Wir uns um Morgen oder gar Übermorgen, das sowieso fast wie Gestern und Vorgestern ist, keine "SORGE" mehr zu machen.
Die RaumZeit entsorgen.
Sorgen ade?
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DaZwischen etwas Entspannung
Nähe Oranienplatz in Berlin Kreuzberg


Titel: Kollektive Intelligenz
Untertitel: Die Besten sind nicht die Richtigen

Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 23.08.2012, von Melanie Mühl
Titel: Gemischt siegt über homogen:
Die psychologische Forschung hat klare Hinweise darauf, dass erfolgreiche Teams aus Frauen und Männern bestehen sollten.

Frauen erhöhen die kollektive Intelligenz einer Gruppe. Das ist der Stand der Forschung. Je mehr Frauen sich in einem Team befinden, desto besser also. Allerdings gibt es ein paar wesentliche Einschränkungen: Besteht eine Gruppe ausschließlich aus Frauen, verhalten sich diese weniger kooperativ, man könnte auch sagen, die Wahrscheinlichkeit, dass sie einander anzicken, steigt. Integriert man nur einen einzigen Mann in die Gruppe, ändert sich das Verhalten schlagartig, und die Frauen agieren wieder stereotyper, also einfühlsamer, freundlicher, ergebnisorientierter, als hätte jemand einen Schalter in ihrem Gehirn umgelegt. Kontraproduktiv für die Intelligenz einer Gruppe können außerdem besonders gut aussehende Frauen sein. Anders formuliert: Sobald das Gesicht der einen deutlich schöner ist als das der anderen, beflügelt das die Konkurrenz untereinander. „Die Forschung zeigt, dass Attraktivität Frauen zum Wetteifern verleitet“, sagt Anita Woolley von der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh. „Das kann die kollektive Intelligenz einer Gruppe vermindern.“

Gemeinsam mit Thomas Malone von der MIT Sloan School of Management in Cambridge (Mass.) veröffentlichte Anita Woolley Ende vergangenen Jahres im Magazin „Science“ eine aufsehenerregende Studie über die kollektive Intelligenz von Arbeitsgruppen. Die Probanden im Alter von achtzehn bis sechzig mussten standardisierte Intelligenztests absolvieren und wurden danach per Zufallsprinzip in Gruppen aufgeteilt, die sich in Brainstorming, Entscheidungsfindung sowie der Lösung eines komplexen Problems üben sollten. Am Ende wurden je nach Leistung Punkte für die jeweilige kollektive Intelligenz vergeben. Das Ergebnis: Ein hoher Frauenanteil erhöht die Intelligenz einer Gruppe signifikant. Gemischte Gruppen schneiden deutlich besser ab als reine Frauen- oder Männerteams.

Die Leistung des Einzelnen steht im Vordergrund

Und: Es gibt nur einen schwachen Zusammenhang zwischen individueller und Gruppenintelligenz. Der Anteil der Frauen ist auch hier ausschlaggebend. Die Intelligenz einer Gruppe, sagt Woolley, lasse sich viel leichter steigern als die individuelle Intelligenz: Man müsse nur die optimale Gruppenzusammensetzung herausfinden, indem man Teams so lange neu zusammenstelle, bis man das Gefühl habe, die Leistungsfähigkeit lasse sich nicht weiter optimieren. Woolley nennt es „dynamische DNA“. Das heißt, dass viele kluge Menschen mit hohem Intelligenzquotienten eine Gruppe nicht automatisch klüger machen, im Gegenteil. Die ideale Gruppe funktioniert ähnlich wie ein Ameisenstaat, der sich erfolgreich selbst organisiert. Sie ist ein Superorganismus, dessen Organisationsstruktur dazu führt, dass der Einzelne in der Interaktion mit anderen intelligenter handelt, als er es allein tun würde.

Wer sich nun fragt, ob diese Erkenntnis nicht schon uralt ist, muss sich nur vor Augen führen, nach welchen Kriterien im Geschäftsleben eine Arbeitsgruppe zusammengestellt wird. Im Vordergrund steht die Leistung des Einzelnen. Zuerst schaut man auf ihn, dann auf die Gruppe. Man nimmt die Besten. Aber die Besten sind nicht automatisch die Richtigen. In diesem Sinn ist der Gedanke, sich erst auf die Gruppe zu fokussieren und danach auf ihre einzelnen Mitglieder, tatsächlich revolutionär.

Chamäleonhafte Anpassung

Damit wären wir bei den Geschlechterstereotypen angelangt, den Etiketten „weiblich“ und „männlich“ Es besteht kein Zweifel, dass wir Eigenschaften wie einfühlsam, fürsorglich oder kooperativ mit Weiblichkeit assoziieren und aggressiv, machthungrig, analytisch oder dominant dem männlichen Geschlecht zuordnen. Frauen, sagt Anita Woolley, seien eher als Männer bereit, ihren Standpunkt kritisch zu hinterfragen und nachzugeben, wenn sie falschlägen. Ihr Sensorium für Zwischentöne sei stärker ausgeprägt. Die Gestik, die Mimik der anderen Gruppenmitglieder bleibt ihnen nicht unbemerkt und beeinflusst ihr Kommunikationsvorgehen. Das Verbale und Nonverbale sind im Einklang. Frauen haben, so eine beliebte Phrase, „einen anderen Zugang zur Welt“. Das alles seien wichtige Parameter für eine hohe kollektive Intelligenz.

Es wäre naiv zu glauben, hier habe die Biologie ihre Hand im Spiel gehabt. Wir alle sind soziale Wesen - und wahrscheinlich sogar in einem viel größeren Ausmaß, als uns lieb ist. Eingezwängt in ein Erwartungskorsett, passen wir unser Verhalten der jeweiligen Situation, in der wir uns befinden, chamäleonhaft an. Cordelia Fine hat über diese Mechanismen ein hervorragendes Buch geschrieben, „Die Geschlechterlüge“. Darin heißt es: „Die Art, wie eine Person auf die Welt zugeht, hängt davon ab, welche soziale Identität sie mitbringt oder welche sozialen Erwartungen jeweils formuliert werden. Das Gehirn eines Mädchens prägt weniger einen weiblichen als vielmehr einen flexiblen, kontextabhängigen Zugang zur Welt.“

Gemeinsam ein optimales Ergebnis erzielen

Fine zitiert eine Studie, in der die Wissenschaftler Nancy Eisenberg und Randy Lennon feststellten, „dass der Vorsprung der Frauen bezüglich Empathie in dem Maße schrumpft, wie die Offensichtlichkeit zurückgeht, dass das, was getestet werden soll, etwas mit Empathie zu tun hat“. Frauen und Männer unterschieden sich weniger hinsichtlich ihrer faktischen Empathiefähigkeit, sondern mehr darin, wie empathisch sie anderen gegenüber (und möglicherweise auch sich selbst gegenüber) erscheinen wollen. Ihr Ruf eilt ihnen voraus. Deshalb lässt sich das Verhalten des Einzelnen ja auch durch eine geschickte Gruppenzusammensetzung so gut steuern. Die Frage lautet also nicht: Sind Frauen die moralischeren Menschen? oder: Können Frauen besser mit Geld umgehen als Männer? Sie lautet: Wie viele Frauen und Männer benötige ich in einem Team, damit diese gemeinsam ein optimales Ergebnis erzielen?

Christian Böhmer arbeitet als Sektionschef bei der Deutschen Flugsicherung in Langen. Er ist für die Sicherheit eines bestimmten Flugraums verantwortlich; außerdem wacht er über den operativen Personaleinsatz von etwa fünfhundert Fluglotsen, unter denen ein Drittel Frauen sind. Ihre Arbeit findet auf engem Raum statt und erfordert ein Höchstmaß an Konzentration, weil bereits der kleinste Fehler Menschenleben kosten kann. Die Teams bestehen jeweils aus fünfundzwanzig bis sechzig Lotsen, je nachdem, wie stark der Luftraum durchflogen wird, für den sie zuständig sind.

Vorurteile enttarnen

In manchen Teams, sagt Böhmer, liege der Frauenanteil bei zehn Prozent, in anderen bei fünfundvierzig; bisweilen bestünden Teams auch ausschließlich aus Männern. Da Flugsicherung ein Vierundzwanzig-Stunden-Betrieb sei und immer irgendwo eine Personallücke auftauche, die geschlossen werden müsse, sei es planerisch schlicht unmöglich, bei der Teamzusammenstellung auf das Geschlechterverhältnis zu achten. Wozu auch? Jeder Einzelne habe ein anspruchsvolles Auswahlverfahren durchlaufen und sich für den Job qualifiziert. Reine Männerteams würden genauso gut „performen“ wie gemischte Teams oder Frauenteams. Für Christian Böhmer besteht in dieser Hinsicht zwischen Männern und Frauen kein Unterschied.

Karen Morley ist anderer Meinung. Ginge es nach ihr, läge der Frauenanteil innerhalb der Teams, die den Verkehr im Luftraum koordinieren, bei mindestens dreißig Prozent. „Ideal“, sagt sie, „sind vierzig.“ Karen Morley ist Mitbegründerin von „Gender Worx“, einem Beratungsunternehmen mit Sitz in Australien, dessen Ziel es ist, das vor sich hin schlummernde Frauenpotential in den unterschiedlichsten Organisationen zum Leben zu erwecken, hauptsächlich im Finanzsektor. Im Geschäftsleben nennt man das Profitsteigerung. Karen Morley sagt: „Die Dominanz der Männer, die sich meist am wohlsten in der Rolle des Alphatiers fühlen, verhindert sehr oft den Erfolg einer Gruppe.“ Die Frauen zögen sich reflexartig zurück, verfielen in Schweigen, distanzierten sich. Fühlten sie sich hingegen willkommen, blühten sie regelrecht auf. „Creating value from difference“, sagt Morley in typischer Beratersprache - einen Wert erzeugen, indem man die Unterschiede in Vorteile verwandelt.

Jeder, den Karen Morley berät, muss zuallererst einen „impliziten Assoziationstest“ zum Thema „Geschlecht und Karriere“ absolvieren, der die Unterschiede zwischen Bewusstem und Unbewusstem offenlegen und damit Vorurteile enttarnen soll, von denen wir oft selbst nicht wussten, wie fest sie in unseren Köpfen sitzen. Nicht selten, sagt Morley, seien ihre Probanden erstaunt über das Ergebnis der Testauswertung. Übrigens kann jeder diesen Harvard-Test im Internet abrufen. Über das Ergebnis sollte man sich dabei, wie gesagt, nicht wundern.
Ende FAZ-Artikel

Und da wir Menschen ganz ganz ganz langsam dabei sind, die eindeutige und nur zweifache Geschlechtlichkeit des Spezies Mensch etwas aufzulockern und auch ein wenig DaZwischen oder auch DaNeben zu entwickeln und auch zuzulassen - Sie wissen, das geht nur in kleinen Regionen und Bereichen des Menschen bisher - möchte ich dem Artikel hinzufügen: das Beste wird wohl dasein, dass Wir die Geschlechtlichkeit weniger als Kriterium nutzen, als Wir das Heute noch tun. Vielleicht sollte ich ja formulieren: ..., dass Wir das Geschlecht eines Menschen nicht mehr missbrauchen, für irgendwas, als nur für das, was es ist: eine langsam überflüssige Art der Ein[Auf-]Teilung von Spezies.
Aber das wird sich mit neuen Methoden der FortSetzungs-Sicherung (wir Menschen sind doch keine Pflanzen!) sowieso bei-RaumZeit-en ergeben. Na gut, *ich bin hier wieder mal Tage und Wochen voraus, weil im Moment wird menschenweit noch ein monströses Gewese um das Geschlecht gemacht (ge-Macht!?). Und das, obschon KEIN-Es bei der Entscheidung welches Geschlecht ein-Es ist (Zeugung und Meiose), mit-stimmen konnte. Jed-Es ist "zufällig" das, was Es ist. Aber das Gewese darum ist RIESIG.
Hat eine Wichtigkeit, die das Entscheidung nicht entspricht.

Ihnen Allen einen wunderbaren und entspannten Oktober.

PS: Noch ein paar Blog-Zahlen vom 07.10.13.

Danke.

Sonntag, 15. September 2013

Wissens-Mangel

VorWorte:

Warum schreibe Oliver-August Lützenich stets RaumZeit, statt nur Raum und nur Zeit?

Na, ich habe den Albert Einstein gelesen und den Werner Heisenberg und den Ernst Schrödinger und den Richard P. Feynman und den Stephen Hawking und den Roger Penrose und den Brian Green und den ... 

... und Alle haben *mir be- und geschrieben, dass ohne Raum[keine]Zeit UND ohne Zeit[kein]Raum, also habe ich beschlossen, die "zwei" Grössen nur noch zusammen zu schreiben und zu erwähnen, denn jedes Ich ist Raum, in der Haut - und auch drummherum - UND Zeit, durch die stete Veränderung.
Sind Sie auch ein Ich?

Eigentlich müsste *ich auch noch die dritte Grösse hinzuerwähnen, besser: hinein- oder hinzuziehen, zur RaumZeit, also die Substanz, die durch die RaumZeit erst zur Wirkung kommt - die Materie -.
Aber da bin *ich mit der Zusammensetzung, der Form und der Herkunft noch nicht so sicher, wie es auch die oben Genannten noch sind, so weit Sie noch lebendig sind.

Raue Sitten, dieses DaSein.
Was wegg muss, muss wegg, wenn es "schwach" ist. $chwach ist!
Was ist schwach?

Das Vernunft ist (noch) schwach. Kann gar nicht gegen die übermässige Kraft der Gefühle, der Triebe (Vorteil, Macht, Sex), der Gewohnheiten und Traditionen (Kultur) gewinnen, wird fast beständig unterminiert, unterschlagen.
Ja, *ich weiss, Sie kennen inzwischen meine Suaden, von der unterschätzten Kraft der Logik, also der Folgerichtigkeit, und den UnterSCHLAGungen der Vorteile der Vernunft.
Aber! Sie wissen ...

Da kämpfen die Gefühle (aktuelles daSein) und die Triebe (vergangenes daSein) mit aller Macht und Beharrlichkeit gegen die Folgerichtigkeit, aber die Vernunft, die Logik, die Aufmerksamkeit und Umsicht im Jetzt <-fürEinander wächst und wächst, obwohl so viel Trotz und Gewalt dagegen->gestellt wird.

Trotz all dieses Wissens macht das LEID in *mir weiter unerbittlich Schmerzen.
Obschon der ganzen Erkenntnisse, bleibt die FREUDE in *mir in engen Grenzen. Trotz, eben.
Können Sie es noch lesen, oder ist es schon zuviel?
Gut, anderes Thema.
.
James Ensor, "De Intocht van Christus te Brussel" (1888)
.
Hauptteil:

Das mit der Scheinbarkeit des Mangels, habe ich ja schon erwähnt.
Mensch mag es nicht glauben, aber es "herrschtkein Mangel, es herrscht der Glaube an den Mangel. Und Sie wissen, das ist etwas ganz anderes.
Aber geben Sie mal so einfach die alten Jahrtausende und aber Jahrtausende "bewährten" Stufen und Treppen der Selbst-Ermächtigung auf. Das ist wahrlich nicht einfach, obwohl die Selbst-Ermächtigung einfach ist, einfach ist. Oder?
Ja, die Selbst-ErMACHTigung braucht den Mangel.

Das Selbst bräuchte den Mangel nicht, aber die Macht braucht den Mangel, also erschafft die Macht den Mangel. Macht braucht ein Oben und ein Unten.
Pyramiden sind die einfachen natürliche Formen und das Streben nach Oben ist auch natürlich, Mensch erLebt es am Wachstum der Pflanzen und der Tiere, also auch Uns. Zur Sonne hin.

Vielleicht - weil Wir ja auch Nachts wachsen -, auch zum Universum hin, also auf jeden Fall, wegg vom Mittelpunkt der Gravitation. Wir sind Gravitations-flücht-Es. Wir wollen All-Es raus aus der Mitte, hinein in die WEITE der RaumZeit, möglichst hoch und möglichst lang. Das ist unser Grundsatz, Grundgesetz vielleicht, Was (Sie wissen: Er + Sie + @ls Was auch immer ein-Es daSein möchte = Was) weiss das schon?

Oder, wollen Wir doch Alle, in der Mitte stehen / daSein?
Hmm, wenn ich an das Wachstum der Städte denke und an manche Einkaufsstrasse oder an den Strand, dann kommen mir schon Zweifel, ob *ich da richtig liege, mit der -flüchterei? Aber vielleicht gelingt die "Flucht" auch jeweils nur der Spitze? Während die Masse zusammenrückt?

Aber eine kleine Tendenz zum Abstand von-Einander ist erkennbar, auch wenn Wir gleichzeitig auch immer mehr zusammenrücken. Bleibt Uns ja auch kaum etwas übrig, der Platz innerhalb des Erde-Mond ist schliesslich begrenzt und Wir werden immer mehr, also "herrscht" ein Zwang zum zusammenrücken, während gleichzeitig das Selbst mehr Abstand fordert.

Die Spitze strebt in die WEITE, die Masse drängt in die Enge.
Ist das eine KurzBeschreibung der Wirklichkeit?

Und das schreibt ein-Es, das weiss - nicht glaubt! -, dass jedes Selbst Beides ist, also Spitze und Masse, zumindest von den Voraussetzungen her, aber meist nur jeweils eine der Richtungen ausleben darf, weil ...?

ZwischenFrage

Das Selbst?
Was ist das Selbst? Für mich?
Das Selbst ist für mich der kleine "Funke" Besonderheit in jedes Einzelheit im DaSein.
Also auch jedes ich.
Aber auch ein Wir, eine Vielheit.

Normalerweise (!), davon gehe *ich aus, ist das einzel-Es im DaSein erst mal ohne Selbst, weitestgehend ohne Selbst, schon mit diesem Funken, also mit einer Fähigkeit dazu ausgestattet, wobei diese Fähigkeit eben meist nur vorhanden ist. Einfach so.

Glimmt vielleicht ein wenig, ansonsten ist die Einzelheit ein Masse-Wesen, schwimmt so mit, ist ja auch gut so. Selbst mit aus/fgebautem Selbst wird ein-Es mit der allgemeinen Richtung der Masse mitschwimmen, aber ...

Selbst ist für mich also ein Funke, ... Nein, jetzt wird das Bild vom Funken unstimmig, da das Selbst nicht nur aufblitzt und verglüht, wie es das noch Heute meist tut, sondern eine vorhandene Anlage in jed-Es ist, das bei Entdeckung und Pflege und Hege ganz schön wachsen kann, in jedes einzeln-Es (auch mehrteiliges zusammen-gehöriges -> z.B. ein Mensch) daSein. Das bisher jedoch nur glimmt.

Noch lodert da wenig, es scheint nur so.
Die Sonne, wenn sie scheint, aber wenig Selbst.
Na gut, Sie können sagen: Was will der denn, ICH lodere doch, so vor dem Spiegel; wenn ICH die Zähne putze, strahle ICH sogar und erst richtig, wenn ICH gewonnen habe, - vielleicht beim Kreuzworträtsel, beim Skat, Schach, oder einen Auftrag eingeholt habe, oder ... (setzen Sie einen ICH-Erfolg ein) -, dann strahle ICH heller als der Vollmond. Also? Was hat der denn?

Na gut, Sie Glücklich-Es, Sie strahlen also. Schön. Ich nich. Und *ich kenne und spüre (incl. sehen und hören) auch kein-Es sonst, das besonders mehr als glimmt.
.

James Ensor (1860 - 1949), aus Ostende, Belgien.
Titel: "The Untrigue"
.
Aber zurück zum Mangel.
Bitte, Bitte, Bitte, tun Sie mir den Gefallen und teilen Sie mir mit, woran es mangelt im DaSein. Und schreiben Sie bitte nicht an Erdöl, oder Gold, oder sonst einem "RohStoff", bitte nicht, denn die sind alle ersetzbar oder auch aus "Altem", aus verbrauchtem Material wiedergewinnbar. Diese Techniken sind längst vorhanden und werden auch schon eingesetzt.

Gefühle vielleicht, insbesondere wohlige freundliche Gefühle?

Gut, Sie brauchen nichts zu schreiben, ist klar, Sie wissen auch, dass Mangel ein Gefühl ist, das Wir ganz natürlich mitbekommen haben. So, wie das Misstrauen oder die Angst (von der FREUDE - neben dem LEID -, schweige ich hier erst einmal).

Schliesslich sollen Wir ja auch etwas tun und nicht bloss aufsaugen und platzen, aufsaugen und platzen, aufsaugen und platzen, aufsaugen und platzen, aufsau...

Mangel muss sein, auch wenn es in Wirklichkeit keinen gibt, sonst gäbe es keinen Wandel, sonst entstünde keine Weiterentwicklung, um das also zu Gewährleisten, hat das SEIN einem Bereich im SEIN den vollen Zugriff auf ALLES entzogen und somit den Mangel erschaffen: das DaSein.

Glauben Sie nicht?
Ich auch nicht.
Aber weiss Mensch es?

Irgendwo da, hinter dieser Mauer ist die Fülle. Spüren Sie es?
Das volle Programm!
Aber gut, bleiben Wir eben im Mangel.
Macht ja nix, herrscht halt Mangel, was solls.
Ist vielleicht Recht. Recht? Ist Recht Mangel?
Recht ist Mangelverwaltung.
Wussten Sie nicht?

Baruch de Spinoza wusste es, deswegen wurde Er mehrmals vertrieben. Hegel wusste es auch, hat es aber nicht verraten wollen, weil einen Vorteil vor Feuerbach wollte Er behalten, für-s ich behalten, ansonsten war Feuerbach besser. Aber gut, nur meine Meinung.

Beim Thema Mangel geht es auch um die Versorgung der einzelnen Körperbereiche mit Nahrung und Information. Und beim Thema Mangel geht es auch um die VERNUNFT, darum, wie bauen Wir Menschen eine den aktuellen oder auch jeweiligen Umständen und unseren Fähigkeiten und Erkenntnissen gerecht werdende Selbsthandlungs- und Gesellschafts-Handlungsweise auf? Und bei der Vernunft geht es überwiegend um das Gehirn. Und, da das Gehirn sehr viel Nahrung und Informationen braucht und verarbeitet, proportional mehr, als alle anderen einzelnen Körperstrukturen (Organe, Muskeln, Knochen, Sehnen, Häute), geht es beim Thema Mangel auch um die Versorgung der Vernunft, des Bewusst-Seins drummherum; aber besonders der Vernunft (Geist, Verstand, Logik ... wie Sie wünschen). In erster Linie um die Versorgung mit Nahrung und Information, und im weiteren auch um die Einbindung in ... und Nutzung für das gesamte Selbst, denn, die sind nötig um das Potential der Vernunft aufzu-/auszubauen und zu nutzen, pathetisch: zu erschaffen. Zuerst die Erinnerung an sich, dann die Verbindung der Erinnerungen, den Vergleich, die Bewertung und die Projektion(en), also den Ausblick. Aber noch werden Menschen mit Visionen (von lat. 'visio, visionis' = "das Sehen, der Anblick, die (äussere) Erscheinung") meist verlacht oder von den sogenannten (fremd-gesteuerten?) Pragmatikern verachtet.
Warum nur?

À propos: Mangel.
Kratzen Sie bloss nicht daran, sonst sinkt noch die Macht zu Boden und das Selbst steigt auf und das will die Natur nicht, das will das SEIN noch nicht, Wir sind noch nicht so weit, Wir sind noch nicht so WEIT. Erst wenn Wir sooooooo WEIT sind, können Wir mit dem Mangel umgehen, können Wir den Mangel umgehen und Uns der Fülle widmen.

Aber he!, behalten Sie das Bitte im ich, psst, nicht weitersagen, sonst fällt die Masse gnadenlos über Sie her, weil Sie ein Verräter der Haut sind und die Masse Haut Sie, die Masse die Haut sie in die Fülle hinein und Sie platzen.

Blödsinn sagen Sie. Ja, wird wohl so sein, blosse Phantasie, schmunzeln Sie.
Na, wenigstens habe ich Sie zum Schmunzeln angeregt.
Ist doch auch schon was.

Was für ein Ritt war denn dieser Text?
Du liebes bisschen, *ich kann es kaum fassen, was *ich da schon wieder zusammen-geschrie[b]en habe, Wahnsinn!
Wie soll *ich das nur einigermassen gemässigt und normal beenden?
Hhmm!?

Guten Tag. 

Mittwoch, 4. September 2013

Sinn-lichKeit

Neben den UnSinn rückt immer näher der Sinn.

Je weiter Wir (und in diesem "Wir" ist das gesamte DaSein enthalten) Uns vom Beginn (des RaumZeit) entfernen, umso schwerer wird das Sinn, umso näher rückt das Sinn auch vom Gewicht dem UnSinn näher.

Das ist so, als formuliere ich: die Vergangenheit ist UnSinn, das Zukunft jedoch ist Sinnvoll. Das ist selbstverständlich UnSinn, weil, ohne Sinn schon im Anfang, würde keine Erregung und auch keine Bewegung im Sinn enden, oder, weniger dramatisch: landen.

Der Ansatz ist voller Sinn, und der Schluss ist die Erfüllung dieses Sinnes.
Aber DaZwischen ist jede [Un-]Menge Platz für ?

Die Bewegung dorthin könnte also auch einiges an Unsinn enthalten, wie, wenn ich Morgens entscheide zum Bäcker zu gehen, dann ist der zweite Gedanke, wieviele Semmeln (hier in B sind es Schrippen) hole ich, brauche ich, esse ich, vielleicht entscheide ich für 2. Und daraufhin gehe ich also los, und schon zwei Stockwerke tiefer treffe ich auf eine Nachbarin und schon gehen die Gedanken in eine ganz andere Richtung; und dann wird vielleicht über die Hausverwaltung geschimpft, weil ... na irgendwas fällt Uns immer ein was die HV vergessen hat oder einfach nicht gebacken bekommt, a propos backen, jetzt muss ich aber weiter, wir sehen uns, tschüss, und dann bin ich auf der Strasse und fast fährt mich ein Fahrrad fahrendes Mensch über den Haufen, wie viele Semmeln wollte ich noch kaufen?, einfach die Frage, um wider den Schrecken zu vertreiben, so ..., weiter zum Bäcker, aber da ist doch ?, Das kenne ich doch, das Mensch da, ach ja ... wie gehts, ach, jetzt sag, wirklich?, das ist ja super, ja genau, ich auch, ... und wenn ich dann beim Bäcker ankomme, brauche ich nur noch eine Semmel, nehme aber noch zwei Brezen dazu, weil ich irgendwie so unterwegs plötzlich den Geschmack aufgenommen hatte. Und dann komme ich zu Hause an und habe eine Semmel und zwei Brezen dabei und dann bemerke ich, dass eigentlich eine Breze genug wäre, aber ich kann doch die zweite Breze nicht ..., also esse ich die Breze auch noch mit eine wenig süssem Senf zum tunken und einem Stückchen Käse dazu.
So ist das mit dem Sinn und dem UnSinn DaZwischen, oder?

Das Sinn steckt oft in das Idee.
Das Weg zur Erreichung der Idee ist dann der Unsinn, der so DaZwischen ist.
Obschon auch das DaZwischen Sinnvoll ist, weil das Gespräch mit den Nachbars ist wichtig, das Gespräch mit das Bekanntes ist auch wichtig, nur das fast-Fahrrad-Unfall ist es nicht, oder? Aber eben nicht sinnvoll für die Anfangsidee der Bewegung.

Das AnfangsGrund der Bewegung war ein Hungerchen, das Idee war der Bäcker mit den prallen Semmeln und das DaZwischen, da kommt ein-Es halt so vorbei, bis es das Idee erfüllt hat.

Was ist das Idee des DaSein?
Besser, weil wahrscheinlich genauer:
Was ist das Idee zur Begründung des DaSein?
Das DaSein ist das DaZwischen, bildlich der Weg zum Bäcker.
Das DaZwischen sind Wir also hier Alle.
Ist wahrscheinlich ein Quatsch.
.
Das da oben kommt auch DaZwischen.
Bärwaldstr., Nähe Urbanhafen.
Geregeltes DaSein.
.
Immer wieder die Sinn-Frage, immer wieder die Sinn-Suche, immer wieder also die [Un-?]Heimlichkeit, ob in und hinter All dem DaSein und dem kleinen persönlichen daSein eine Aufgabe, ein Ziel steckt?

Ist dieses Universum dienlich?
Ist das einzelne MitGlied dieses DaSeins, ist eine Einzelheit, Sie dort, also eine winzigste Lebendigkeit, auf dem Weg zu einem Ziel?

Wissen Sie, für mich lautet das Frage (und jetzt folgt eine Tautologie): Ist das Grund für das Lebendigkeit - für das DaSein -, eine FRAGE auf der Suche, auf dem Weg, zu einer ANTWORT?

Eins ist für *mich klar, dass es einen Sinn gibt, sonst wäre kein DaSein und sonst würden nicht so Viele danach suchen.
Wenn die Allermeisten auch keinen Sinn in ihrem persönlichen daSein sehen, oder (Achtung!) glauben, dass es keinen gäbe / hätte.
Doch. Doch. Doch.

Und noch einmal: doch! Jedes Fusselchen, das durch das DaSein schwebt, ist sinnvoll, ist Sinn. Und jetzt formulieren Sie in-s ich, in Gedanken nur nicht, dass ich davon "überzeugt" sei.
Nein, ich bin Nicht überzeugt, das ist zu wenig, *ich weiss es.
Zweifeln Sie nur, ist gesund.

Jedes kleine Wissenspäckchen, das ich bisher erhaschen konnte, zeugte von Sinn, also davon, dass das Ganze Geschehen auf einem Weg ist, eine Entwicklung geht, eine einzige beständige Veränderung ist, die auf Etwas aus ist und nicht irgendein zufälliges Gewürfel ist, ein vielleicht besseres Chaos ist, einfach nur so, eine blosse Kinderspielerei ist.

Halt, Sie wenden ein, dass kein Kinderspiel einfach nur so passiert, dass jedes Kind übt und übt, übt für eine professionelle Lebendigkeits-Bewältigung.
Ja, genau.

Die Evolution ist Übung, ist Kenntnisgewinnung und Professionalisierung für ?
Ist dazu ein Gott nötig, braucht es dazu eine Schöpfung, ob Einzelwesen oder Gruppe?
Hhmm? Noch keine Ahnung.

Das SEIN ist.
Aus dem SEIN ist das DaSein.
Im SEIN wurde das DaSein geformt.
Das sind meine Grundprämissen.
Für *mich ist das SEIN formlos.
Das DaSein ist die Form,
in der Formlosigkeit.
Was = dazu nötig?
Grenzen. Also:
Häute.

Also eine innere Trennung, eine interne Verschiedenheit.
Das bedeutet, dass das SEIN Grenzenlos ist, ohne spürbare Verschiedenheit, formlose Masse.
Aber warum hat ES diese Formlosigkeit gebrochen?
Warum hat das SEIN ein Da zugelassen?
Woher kam das Zeigefinger, das auf einen Punkt im SEIN gedeutet hat und bedeutete Da? Passt Was hinein. Und dann EtWas hineinbewegte in Da.
Ist was. 
Was ist da?
Und wie oft geschah das bereits, ohne dass daraus eine Antwort hervorging?

Das DaSein ist die Bewegung -> von der Frage zur Antwort.
Für mich ist das ganz klar.
Zweifelsfrei.
Es ist das einzige Punkt im SEIN, das für-m Oliver-August Lützenich ohne Zweifel ist. Ansonsten bin ich ein einziger Zweifel, Alles ist zweifelhaft, *ich, Sie, das Mensch, das Erde-Mond, das "MilchStrasse", das Universum. Was es ist, wie es ist, wofür es ist, wohin es geht und warum es so ist, nur Eins ist klar:
ES ist sinnvoll.

Lebendigkeit ist Sinn, ist voll davon und ist mit all diesem Sinn auf dem Weg zur Erfüllung, zur Erfüllung einer Frage.
Doch wie lautet die?
Was könnte eine formlose grenzenlose ALLES SEIENDE Masse fragen?
Was?

Und wenn ES fühlt, dass ES ist.
Was ist?
Die Frage, die ich dabei stelle ist: Woher kam die[se] Frage?

-> Wie ich bereits schrieb, ist für mOliver-August Lützenich die Antwort Voraussetzung für eine Frage. Die Antwort ist die Grundlage um überhaupt Fragen zu können. Die Antwort ist also da und darauf folgt die Frage.

Das bedeutet, dass alles Fragen rückbezüglich ist.
Die Frage ist nach hinten gerichtet, innerhalb des RaumZeit gesehen, Gravitativ gesehen zum Mittelpunkt, also für Uns Menschen, zuerst nach unten und nach Innen (Selbst), und erst im WEITEren nach Aussen.

Ist das ALLES, ist also das SEIN auf Etwas gestossen, ist da Etwas im SEIN aufgestossen?
Ein spontaner (kurzweiliger) Wirbel in der RaumZeit-losen Langeweile.
SssssssssssssssssssLEBENplussssssssssssssssssTOTssssssssssssssssssssschwappsss...!
Ungeklärt.
Ist die Ursache von Sinn Unsinn?
Ein Lachen?
Hahaha?
Oder ist die Ursache von Sinn Schmerz?
Aua?
Zweifel.
Ist Sinnvoll.
Danke.