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Samstag, 30. November 2013

Hierarchien-Bildung

Erstveröffentlichung im Oktober 2012 in der SprechLichtung.

Bevor es los geht hier eine kleine WortKunde (geliehen von Wikipedia. Danke!):
Als Hierarchie, - altgr. ἱεραρχίαhierarchia, zusammengesetzt aus ἱερόςhierós: „heilig“ und ἀρχήarché[in]: „Anfang, Führung, Herrschaft“, daraus ab dem 17. Jahrhundert kirchenlateinisch hierarchia: „Rangordnung der Weihen“ - bezeichnet man ein System von Elementen, die einander über- bzw. untergeordnet sind. Im Sinne der Monohierarchie ist dabei jedem Element höchstens ein anderes Element unmittelbar übergeordnet, während bei einer Polyhierarchie auch mehrere über- und untergeordnete Elemente möglich sind.
Mathematisch betrachtet bedarf eine Hierarchie einer Ordnungsrelation, die einen Baum (Monohierarchie) oder gerichteten azyklischen Graphen (Polyhierarchie) definiert.
Das Komplement ist die Heterarchie.
Ende Wikipedia.

Die Hierarchie ist also ein System zur Strukturierung einer Menge von Etwas, nach dem Zugriff oder dem Erhalt von Mehr und Weniger von Etwas Anderes. Zum Beispiel Macht, also Einfluss auf/in ..., oder Wissen, das Eine mehr, das Andere weniger, oder Sex, das Eine mehr, das Andere weniger, oder ...?

Alles Bewegliche ist hierarchisierbar, verteilbar, aufteilbar und sowohl Gefühle, wie Wissen und Dinge sind zuteilbar, also hierarchsierbar. 
Das "nur" als Vorwort zum Thema: Bildung.
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Ed Ruscha, "This was then, this is now. #1", 1989
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Alle Bildungsinteressierten (v.a. Menschen) und viele "Aufgeklärt-Es", werden vielleicht schon die Frage gestellt haben, warum aus den Mündern so Vieler (auch Politiker) die Bildung als unser wertvollstes Gut ausgesprochen (könnte ich auch gepredigt sagen, s.o.?) wird, aber danach so wenig dazu getan wird?

Nun könnte freilich Jedes von Ihnen denken, was will das Autor denn, in EU ist es doch wunderbar, die Hälfte macht einen Hochschulabschluss, und die andere Hälfte brauchen Wir zum arbeiten und zum putzen, mindestens.
Dann haben Sie schon den einen oder anderen Punkt berührt, warum mehr und bessere Bildung so oft gefordert, aber genau so oft auch genau dort gekürzt wird.

Und eines möchte Oliver-August Lützenich ganz klar einflechten, *mir geht es hier um kein Urteil, erst recht nicht um eine Verurteilung von Unseren Handlungen - ich beziehe mich da auf jeden Fall mit ein -, *mir geht es hier um eine klare Sicht auf Unsere Handlungsweise und eine ebenso klare Sicht auf die Gründe dieses Handelns, mehr noch, *mir geht es hier um die Einfühlung in Unser Handeln.

Mir ist nun mal schon seit Jahren aufgefallen, dass Politiker, Lehrer, Wissenschaftler und Verbände beständig die Erhöhung der Wertschätzung und der Aufwendungen für die Wissensvermittlung und weitere befriedende Gesellschaftstechniken fordern und sogar ankündigen:
Die Wirklichkeit an den Schulen und Hochschulen aber einen anderen Trend anzeigt. Dort wird bestenfalls ein Zustand beibehalten, aber verbessert wird nur selten. Nur dort, wo darum gekämpft wird, und wo etwas dringend, im allgemeinen Konkurrenzkampf der Gesellschaften, Nationen oder Religionen oder sonstwas, gebraucht wird, dort wird wirklich verbessert und manchmal auch geklotzt. Wenn es um den Ellenbogen geht, und um die Rangordnung innerhalb z.B. der Nationen-Hierarchie, da wird dann gegeben, aber dann ist es auch schon wieder gut.

Lange Rede, kurze Vision: Die Vergleichslatte, die *ich dabei an den heutigen Zustand anlege, ist eine Gefühls- und Wissensübertragung an Alle Menschen. An wirklich ALLE Menschen. Der Vergleichsmassstab zu Heute ist, dass Jedes Kind, Jedes Mensch von all dem Gefühl und Wissen vermittelt bekommt, das aktueller Stand ist und nicht die Einen mehr und Viele Viele Andere viel weniger, eigentlich die Meisten weniger, oder sogar nichts, wenn ich in manche Regionen Afrikas, Asiens, Südamerikas und Ost- und Südosteuropas blicke, oder auch auf die Situation von Sinti und Roma und den Einwanderern in die EU.

Dabei behalte *ich im Wissens-Hintergrund, dass sowohl die Gefühle variabel und ausbaubar sind, wie auch das Wissen wenig und ALLES ist, wobei in beiden Bereichen der geringste, wie der höchste Zustand für Lebewesen, wie Wir es sind, nicht zu erreichen ist, so empfinde ich das.
Lebewesen sind (schwingen) in einem Bereich DaZwischen.

Jede Verbindung --> und EsLebendigkeit ist doch eine Form der Verbindung? <-- braucht eine Grundmenge an Gefühl und Wissen und kann sehr viel davon aufnehmen, bis auch auf diese Weise die Verbindungen wieder gelöst werden (Da das DaSein eventuell so etwas wie ein Frequenzbereich im SEIN ist - eine Wellenfront -, verläuft diese Welle wohl bei wenig und zerbröselt bei zuViel. Und das EsLebendigkeit ist im DaZwischen? Die Physik und die Mathematik deuten so etwas an).

Wir EsLebewesen haben den Zustand der höchst-möglichen Beweglichkeit in den Gefühlen und der weitest-möglichen Füllung an Wissen noch längst nicht erreicht.
Die Frage ist somit: wollen und können Wir das überhaupt? So wie Wir jetzt aufgebaut sind und handeln?

Ein Verdacht:
Bildung ist deshalb kein gesellschaftlicher (menschlicher) Schwerpunkt, weil alle Gesellschaften - weil die gesamte EsLebendigkeit (darIn das Menschheit) -, bisher unterteilend und verschieden versorgend organisiert ist und daher auch im Bildungswesen eine Hierarchie gesellschaftlich gefördert und sogar gefordert wird.
Bildung darf bisher nicht an AllEs und All-Es in derSelben Art und Weise ausgegeben, also zur Verfügung gestellt werden.
Bildung muss in Bereichen gefördert und stark sein und in weiten Bereichen be-, ja sogar verhindert werden, sonst würde die DaSein-Hierarchie aufgelöst.

Kinder, die auf britische Internate dürfen; und wesentlich mehr Kinder, die auf Schulen müssen, die ..., na, sie wissen schon: schlechte Schulbücher, kein Sportunterricht, schimmelige Klassenräume, überforderte LehrKräfte ...
Ja, ist klar, es gibt stets auch die breite RaumZeit im DaZwischen, also mit Schulen, die einigermassen gepflegt sind, mit schönen Klassenräumen und motivierten Lehrkräften und mit guten und neuen Ansätzen in der Gefühls- und Wissensvermittlung: kein Trichterunterricht mehr, sondern die Verlockung der Vielfalt und Weite des Gefühls und der Vielheit und Nutzbarkeit des Wissens, ...
Ja, hier und dort gibt es das - Hierarchie auch dort -, die Realität ist jedoch zumeist eine der Banalität und der Ignoranz bei der WeiterVermittlung von Gefühl und Wissen.

Wie in jeder Hierarchie üblich, ist die beste Ausstattung und der schönste Ausblick nur für Wenige und der Rest wird gebraucht. Verbraucht vielleicht. So ist das bisher in der Natur geregelt. Jetzt bitte, machen sie Schluss damit, zu glauben, dass ich das schlecht finde oder verurteile, noch gar auf Uns kleine Wesen, also auch auf Oliver-August Lützemich, mit dem Finger zeige und ungeduldig fuchtle: Nein.

Es geht mir, wie oben angedeutet, in allem erforschen darum, zu verstehen; und *ich möchte dabei jede Anklage vermeiden, auch wenn das, was ich verstehen möchte und [er?]finde, weh tut; - oder es auch zu Überhöhen, wenn es gut tut.
Naja, ein wenig ungeduldig bin *ich schon, wenn ein-Es mal einen Fortschritt erkennt, möchte Es ihn am besten sogleich erfahren, auch wenn das Erkennen erst der erste Schritt ist. Von vielleicht etlichen, die noch zu tun sind (Schrittchen), bevor dieser Fortschritt erreicht ist und dann ist dieser erreichte Fortschritt möglicherweise schon wieder nicht genug und es geht weiter, immer weiter, aber genug, hier geht es um die aktuelle Bildungs-Hierarchie.

Es geht *mir um die Erkenntnis der Ein- und Aufteilungen in Hierarchien innerhalb der Natur, von der wir Menschen nur Eine sind.
Schon die Körper, die Wir sind, sind hierarchisch aufgebaut. Jeder Anatom und Physiologe wird den Leses das bestätigen, genauso die Neurologie.
Lebendigkeit ist ein hierarchisches Geschehen, ein Geschehen, das auf UnGleichheiten aufgebaut ist, auf einem Hier mehr und Dort weniger und DaZwischen genug, wobei das DaZwischen der grösste Bereich ist.

Die Meisten haben genug, deshalb ist dort so wenig Bewegung, dort - und mit diesem "genug" begründet -, ist die Beharrlichkeit des DaSein zu finden.
Was genug hat und is[s]t, braucht keine grössere Veränderung, will gar keine, jeweils nur ein bisschen, weil das die Entropie des DaSein fordert, aber mehr bitte nicht, sonst macht die Mitte (Masse?) im DaZwischen, die genug is[s]t und hat, Revolution.
Keine Evolution oder gar Provolution, sondern nur Revolution: -> da wird dann intern ein wenig umgebaut und umgestellt, und dann ist aber auch schon wieder gut und die "Propheten" des Fortschritts sind vertrieben oder ruhig gestellt. Die Hierarchie ist wieder eingesetzt. So war und ist das bis Jetzt. Siehe die aktuellen Revolutionen.
Also Alles normal und richtig.

Die Schluss-Fragen sind:
Mal angenommen, die Gefühls-, Wahrnehmungs- und Wissens-Bildung erreicht und belebt Alle Menschen, Was (Frau und Mann und was immer ein-Es DaZwischen oder auch DaNeben sein möchte oder ist: Was) macht dann die Schmutzarbeit, Was putzt dann und teert die Strassen und Was verlegt Schienen und gräbt Kanäle und wäscht Schmutzwäsche und genehmigt Anträge und fährt die Menschen nach ... und überwacht die Maschinen und programmiert und sät und erntet und hegt und pflegt und ist Prostituiert und hält zu und ist Kapitän und ist Bonze und ist Star und ist Genie und ist Berühmt und ist Präsident?
Wenn All-Es das machen könnten und vielleicht kein-Es das mehr machen möchte, weil All-Es nur noch hinaus wollen, hinüber zur nächsten Galaxie (Andromeda) oder mitten hinein in das Zentrum der "Milchstrasse" und das Schwarze Loch (aus-)lutschen - oder ist das gefährlich?

Was machen wir Menschen, ohne unsere angeborenen Hierarchien, also ohne die teils gewaltigen Verschiedenheiten in der Menge und die enormen Unterschiede, in Ausstattung und Weitblick?

Ist das Mensch dann noch Mensch, oder doch eher Maschine, oder einfach gar nicht mehr Da, weil das im DaSein, also in das Natur einfach unmöglich ist?

Ist doch mal ne Frage wert, oder?

Schönen ersten Advent.

Montag, 18. November 2013

Das Kopf Schütteln

Die Leses bitte Oliver-August Lützenich um etwas Gnade. Es ist klar, dass *ich hier in diesen Blogs und den Beiträgen, die teils gleichen Themen und Phrasen oft wiederhole und durcharbeite; *ich denke Selbst beim wieder durchlesen meiner Beiträge: "Mann!; wie oft denn noch, wann habe *ich Dieses oder Jenes endlich abgehakt und begriffen, und brauche es nicht noch einmal erwähnen oder betrachten?

Aber *ich tue es konsequent, und so lange, wie das Thema und das Detail des DaSein *mich beschäftigt. Wenn E[twa]s begriffen ist und passend eingeordnet, dann verschwindet Es sowieso von der Themenliste. Aber manches ist einfach in *mir noch immer Kopfschütteln und solange es *mich schüttelt, schüttle *ich es auch über die Tastatur hier hinein.

Nach Google. Weil das Google alles abspeichert, was Es so findet, im DaZwischen-Netz, und *ich auch noch so freundlich bin, es direkt nach Google (Blogger/Blogspot ist ein Dienst von Google) zu schreiben, nach *mir muss Google also gar nicht suchen. Denn, *ich habe Google gefunden.
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Berlin, U6, Station Alt-Tempelhof
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Ab hier die Neu-, vielleicht besser Nach-Bearbeitung eines Beitrags von 10.2012, aus der SprechLichtung.
Sie wissen ja inzwischen, dass hier ein-Es die Wirklichkeit erkundet und dabei vor k[aum]einem Zerrbild zurückschreckt und auch nicht vor einem Süsswarenverkäufer, einer der ALLES befragt und wenn möglich daneben und dahinter spüren (= hören, tasten, sehen, riechen, schmecken; fehlt noch was?) möchte, wenn es ein DaNeben und ein DaHinter gibt; manchmal endet die Fragerei ja auch an einer Wand und da ist dann oft einfach nichts mehr DaHinter. Oder etwa doch? Gut, Wand passt nicht so gut, also eine wirkliche Grenze.

Ein Nein, liegt mir einfach nicht so.
Und das Wirklichkeit ist oft ziemlich beklommen und nicht einfach, deshalb habe ich auch hier so viele Leses;-) Hihi. Und dann verschrecke ich die Wenig-Es auch noch mit direkter Ansprache, so aus der Fremdheit heraus und hinein, und da macht Natur ja einfach erst mal dicht, bei sowas, oder?
Oder sind Sie nicht Natur?

Gut, Natur kann auch auf machen, wenn es unangenehm oder auch angenehm wird, aber das erkennt das Natur oft erst mal nicht, ach ja, *ich gleite schon wieder etwas ab, möchte Sie aber mit diesem Abgleiten auf den eigentlichen Grund dieses Beitrags einstimmen und der ist wieder mal nicht einfach zu ertragen, ausser, Sie wissen das schon längst, und bei den wenigen Leses, die hier sind, hier geblieben sind, ist fast anzunehmen, dass Sie inzwischen keines meiner persönl*ichen Befunde mehr scheuen und erst recht nicht schockiert.
Mich leider erst mal schon noch.

Manchmal bin ich einfach noch fassungslos, beim einholen von Antworten und Befunden des Wirklichkeit, mein Hals tut vom Schütteln schon ziemlich weh, Muskelkater im Hals, hatten Sie sowas schon mal?; also wissen Sie, es ist schon seltsam, da fragt Mensch-s ich manchmal wirklich, aber am besten lässt Mensch es an gewissen Tagen sein und schaltet einfach auf einfach und über-liesst, was so nach Selbst-Erkenntnis und Tiefen- sowie Breitenschürfung von und um ein-Es aussieht, oder überhört, wenn ein-Es von Ergebnissen aus das Wirklichkeits-Forschung erzählt, ... ausser, Es lächelt dabei, aber selbst das läutet oft eine niederschmetternde Facette ein.

Ach wissen Sie, wenn Sie gute Laune behalten wollen, oder nicht noch tiefer einzutauchen wünschen in einen herbstlichen DaSein-Frust, dann klicken Sie nun woanders hin, *ich habe ja auch hübsches und lustiges geschrieben, oder Sie klicken ganz woanders hin.
Tschö.
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Brunnen-"Installation", am Engelbecken in B-Kreuzberg
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Noch da? Es geht, wie so oft um die Frage: Wie gehen Wir Menschen miteinander um?

Diese Frage berührt, so weit ich diese Frage und das RaumZeit darin verstehe,  jedes Selbst im Inneren genauso, wie im Aussen. Die Antwort sagt also genauso viel über den jeweils persönlichen Umgang im Selbst, als auch den Umgang des Selbst im mitEinander.

Die Erkenntnis, die ich aus meinen Reisen und aus den Berichten aus aller Welt gewonnen habe, ist, dass Wir hier in MittelEuropa, genauer im westlichen MittelEuropa, schon ziemlich gut miteinander umgehen. Dachte ich.
Was ist für mich guter Umgang?

Zum guten Umgang (mit Fremden genauso, wie mit engsten Familien und Freunden) zählt: wechselseitige Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Aufmerksamkeit für-Einander, also anschauen, zuhören, mit empfinden, aufeinander eingehen, auch das Gefühl des oder der  Andere-Es mitFühlen - den Ort und dessen Schwingungen mitgehen (Das geht nicht immer, aber wenn es geht, dann auch darauf einlassen.) -,  weder Übergriffe noch Übervorteilung, freundliche Nähe und respektvolle Distanz.

Vielleicht fällt Ihnen noch mehr ein, *ich werde das noch mal genauer in einen extra-Beitrag, oder auch auf mehrere verteilt, einfü[l/h]len.

Ja, und das machen Wir hier in MittelEuropa in Ansätzen schon ganz gut, wie ich das so empfinde, aber dann lese ich folgendes und lese die Einschätzung der Autorin, sowie des Anwalts und wache aus meinem kleinen Umkreis und aus meiner Betriebsblindheit auf:

Aus Süddeutsche Zeitung, Seite 3, vom 05.10.2012, von Annette Ramelsberger.
Titel: Die Zerstörung
Untertitel: Ein Lehrer wird von seiner Kollegin beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben. Der Mann geht für Jahre ins Gefängnis. Dabei war alles frei erfunden.

Wenige Auszüge: "Die zuständige Strafkammer des Landgerichts Darmstadt ist nie am Tatort in der Schule gewesen, die Richter haben nie die Tat nachstellen lassen, es gibt keine DNA-Spuren. ... Das Urteil beruhte alleine auf den Aussagen der Lehrerin. ... Die Pause dauerte nur 15 Minuten, vier Minuten brauchte die Lehrerin alleine vom Ort der angeblichen Vergewaltigung bis zu ihrem Klassenzimmer. In elf Minute soll ein Gespräch, ein Kampf eine Vergewaltigung und eine Flucht stattgefunden haben. In diesen 11 Minuten will sich die Lehrerin auch noch im Hof erbrochen und im Gebüsch versteckt haben. Erbrochenes wurde nie gefunden. Und in der Klasse erschien sie rechtzeitig und makellos - keine roten Flecken im Gesicht, kein derangierter Rock. Danach hielt sie noch zwei Stunden Unterricht. Zwei Tage später musste sie zur Amtsärztin, wegen der anstehenden Verbeamtung und gab an völlig beschwerdefrei zu sein.
[...]
Mindestens drei Jahre dauert ein Wiederaufnahmeverfahren. Im Fall Arnold dauerte es 4 Jahre - alleine die Staatsanwaltschaft Darmstadt sass neun Monate auf den Akten, ohne sie an das zuständige Gericht weiterzuleiten. Und dann die Zeugen: Lierow {der Anwalt von Horst Arnold} musste die Lehrer überzeugen, dass es ihnen keine Nachteile bringt, wenn sie vor Gericht aussagen. Er musste lästig sein, immer wieder anrufen, dass sie sich endlich eine Aussagegenehmigung besorgen.
Und er wunderte sich, wie viel stärker als Logik und Anstand die Behäbigkeit derer ist, die einfach keinen Ärger haben wollen. Egal, ob ein Mensch unschuldig verurteilt wurde."
Ende SZ-Auszug.

In dem SZ-Artikel wird auch noch geschildert, dass Herr Arnold "selbstverständlich" nach seiner Entlassung aus der Haft, auch nach seiner vollständigen Rehabilitierung, keine Anstellung als Lehrer mehr gefunden hatte und wenige Jahre später, mit 50, in 2011, an Herzversagen verstorben ist. Die Lehrerin ist suspendiert und lebt mit halben Bezügen weiter in "Freiheit".
Die gesamten Umstände, aller Beteiligten, - die Vertrauenslehrerin, die die Lügen der Lehrerin aufgedeckt hat, den Anwalt und Herrn Arnold mal ausgenommen -, ist erschreckend. Desinteressierte Staatsanwaltschaften und Gerichte, eine Lehrerschaft die lieber weggschaut und schweigt, als zu helfen, lieber einen MitMenschen "über die Klinge springen lässt", als die eigene Bequemlichkeit zu überwinden.
Mich macht sowas fertig.

Soweit *ich das mitbekommen habe, ist die Lehrerin inzwischen auch vor Gericht gestanden, aber *ich habe den Prozess und den Ausgang nicht richtig verfolgt. Des weiteren ist ja auch der NSU-Prozess im Gange, auch das ein Indiz für die Wahrnehmungs-Schwäche oder Verzerrung beim EsLeben des DaSein. Auch von Oliver-August Lützenich. Darum geht es *mir ja in allen Texten, um möglichst genaue und stimmig eingeordnete WahrNehmung dessen, was so in und um *mich herum geschieht, also um Selbst-Erkenntnis.
Aber zurück zu dem obigen Geschehen.

Was mich dabei vor allem fertig macht, ist, dass dieses Verhalten völlig normal ist.
Warum möchte ich das nicht einfach akzeptieren, dass das Natur so ist, wie Es ist.
Dass Mensch ist eben so.
Und dass es nunmal nur sehr sehr wenige Ausnahmen von dieser Regel gibt.
Regel ist: Wurschtigkeit für das persönliche DaSein und ebenso für das Mit-Welt.
Und diese Wurschtigkeit ist angefüllt mit Dumpfheit und Unwissenheit und Grobheiten. Daher ist wohl auch die übliche Bezeichnung eines solchen Verhaltens passend: Gleich-Gültigkeit. Dem DesInteresse in das Selbst, entspricht dabei genau das DesInteresse in das Darum Herum. Alles mehr oder weniger Wurscht, oder auch egal. Fast Immer.
Darin sind Wir in das Masse wirklich alle GLEICH gültig.
Verdammt schade, das. Verdammt schade!

Ein weiteres Beispiel aus der heutigen, 06.10.2012, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Beilage: Bilder und Zeiten, einem Gespräch von Marco Schmidt mit Salma Hayek.

Ein kurzer Auszug: "FAZ: Sie engagieren sich seit langem für diverse humanitäre Zwecke - etwa als UNICEF-Botschafterin oder als Aktivistin gegen häusliche Gewalt. Glauben Sie, dass Prominente eine besondere Verantwortung haben?


Salma Hayek: Nein, ich wollte schon immer die Welt verbessern. Als Kind versorgte ich Obdachlose mit Essen und Kleidung und Spielzeug, mit sechzehn arbeitete ich als Freiwillige im Kinderkrankenhaus. Meine Mutter hatte mir vorgelebt, dass kleine Gesten Grosses bewirken können. Als ich meine Tochter noch gestillt habe und im Zuge einer Kampagne für die Tetanus-Impfung in Sierra Leone auf ein Baby traf, das vor Hunger schrie, weil seine Mutter keine Milch mehr hatte, da gab ich ihm kurzerhand meine Brust. Das löste in den USA einen Skandal aus und bescherte mir eine Flut von Hassbriefen. Aber für mich war das ganz selbstverständlich. Wenn ich helfen kann, dann tue ich das auch."
Ende FAZ-Auszug.


Klar, könnte Mensch Salma Hayek für diese Handlung Publicity-Getue unterstellen, oder Pornographie; oder Faschisten schreien auf, beim Anblick von Verschiedenheit, oder ..., oder ein Mensch sagt einfach: Grossartig!


Da ist ein Mensch, das ohne Umschweife und ohne falsche Hemmungen hilft, einfach mit dem aushilft, was gerade gebraucht wird und ein-Es (in diesem Fall: eine-Frau) gerade auch anzubieten hat und was folgt darauf: Hassbriefe.

Ein [Selbst-]ErklärungsVersuch:

So ist das Natur. Das irdische Natur läuft nur so durch in das RaumZeit, ohne auf die Einzelheiten, also auch die einzelnen EsLebewesen zu achten und darum besorgt zu sein.
Was zählt, ist nur und weit weit überwiegend die Masse, die Art.
Und da die meisten Menschen eben einfachste Natur sind und auch nur so mitlaufen, in aller Gleichgültigkeit, passieren diese Dinge andauernd: Bürgerkriege, Drogenkriege, Schlepperbanden, Diktaturen, [Massen]Arbeitslosigkeit, Mobbing, Menschenhandel, Terror, Stalking, Vergewaltigungen, oder eben auch Prozessverschleppung oder RechtsBlindheit, Falschfahrer, ... aber ich möchte Sie jetzt nicht mit einer dutzende Seiten langen Ansammlung an alltäglichen Selbst-Verletzungen und Grausamkeiten quälen.

Was tut dieses Wissen und dieses Geschehen einem Menschen an, das weiss, dass wir Menschen auch anders im mitEinander umgehen könnten, das weiss, dass die gesamte Organisation der Menge/Masse Mensch und des irdischen Es[Tod]Leben, in das Wir eingebunden sind, wesentlich freundlicher, aufmerksamer, achtsamer, gesünder und witziger ablaufen könnte, wenn Wir diese natürliche Gleichgültigkeit und natürlich eingeprägte Trieb-Steuerung und dadurch Selbst-Bestimmung aufgeben?

Also weitestgehend ohne Angst, ohne Lügen, ohne Selbst- und ander-Es-Betrug, ohne KleinTierHaltung und gegenseitige Bedrohung, Ausbeutung und die so natürliche Abscheu und das Misstrauen im vorEinander.
Es tut ander-Es noch viel mehr weh, als Es mir persönl*ich schon weh getan hat, dieses gleichgültiges Natur und dieses darIn ebenso gleichgültig ablaufende natürliche Geschehen.

Die Frage, die ein informiertes Mensch, ein schmerzempfindliches und einigermassen aufgeklärtes (auch logisches) Mensch, bei all dem WeltGeschehen des Menschen stellt, ist:
Möchte *ich so weiterhin Mensch sein?

SchlussFolgerungen:

Aber gleich darauf kommt die Einsicht: Mensch-Sein = Natur-Sein.
Genau darum kreisen fast alle meine Beiträge hier, dass ich ganz klar erkennen möchte, was Mensch-Sein ist und wie weit Mensch Natur ist, also in all die natürlichen Prozesse eingewebt und eingebunden ist - auch wenn einige Menschen seit ein paar tausend Jahren, oder auch länger, behaupten, wir Menschen seien so etwas wie eine Sonder- oder auch Spezial-Schöpfung. Sie und *ich wissen, dass kein einziges der umfangreichen Forschungen auch nur einen Hauch von Sonderanfertigung gezeigt hat, nicht den geringsten, sondern nur die natürlichen Verschiedenheiten von Spezies zu Spezies, also von Rose zu Tulpe oder eben von Pan Troglodytes zu Homo Sapiens, die ungefähr ein (1) Prozent im ansonsten für ALLE irdischen Es[Tod]Lebewesen gleichen GrundBauSystem ausmacht.
Und diese geringe Verschiedenheit besteht auch zwischen einem Frosch und einer Kröte.

Die Frage: Möchte *ich weiterhin Mensch sein, würde also darauf hinauslaufen, auf die erweiterte Frage: Und welches DNAchen hätten's denn gerne?
Und wieder landet das Mensch in das Natur.
Ändert also nix.

Dann bleibt ein-Es halt Mensch und spürt diesem Unsinn, dieser raubbauenden Schizophrenie und dieser paranoiden Gewalt- und Schmerzensorgie weiterhin zu; und hofft weiter auf eine langsame Besserung, die ja schon läuft, aber ..., dass diese eben noch zu seinen EsLebe-RaumZeit-en wenigstens eine kleine Veränderung zu mehr FREUDE bringt, statt so vergangenheitsversessen überwiegend dem LEID ausgeliefert zu bleiben.

PS: Noch die Blog-Zahlen vom 18./19. Oktober 2013, 01:00 bis 01:00. Danke.
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Samstag, 26. Oktober 2013

Kinder-Glück

Die Selbst-Erkenntnis ist ja ganz mein Ding - nicht so sehr die des Mensch-Sein, die auch, wie die Leses ja ausgiebigst wissen -, die persönliche Selbst-Erkenntnis. Warum?
Habe Oliver-August Lützenich wahrscheinlich bereits geschildert, weil *mir nach mehr ist, als *ich bisher bin, aber daran massiv durch PrägeKräfte behindert bin, mehr in dem persönlichen DaSein zu schaffen und zu erreichen, als es *mir bisher möglich ist. Dabei ist *mir Selbst-verständlich auch daran gelegen zu erkennen, wie die Behinderungen in *mich kamen oder welche inneren Zwänge gef(o/ö)rdert wurden, wie die Zwänge wirken und wie *ich sie aus dem Weg räumen kann. Wenn dabei auch eine allgemeine menschliche Erkenntnis dabei rausspringt, ist das umso weiter, als nur *ich.
Dummerweise merke *ich immer wieder auch, wie zäh und hartnäckig die ersten paar gemeinsamen Sonnenumkreisungen wirken und wie wenig daran bewusst willentlich zu verändern ist. Das Vernunft hat keine weitergehende Macht im umgebenden Selbst; Macht als Einfluss und sowohl als Selbst-Erregungs- als auch BewegungsMittel verstanden. Oder aber, *ich verwende das "Geist" im Bewusst-Sein bisher falsch, kann ja auch sein.
So, aber für's erste genug davon.
Zu einem Artikel, den ich bereits vor knapp mehr als einem Jahr in der SprechLichtung platziert habe, und den ich nun etwas aufgehübscht und entzerrt hier hinüber platziere.

Ab hier:
"Selbst-Erkenntnis ist der beste Weg zur Besserung", so geht ein bekannter Spruch. Hat Irgend-ein-Es geahnt, wie kraftaufwändig dieser Weg ist und hat Irgend-ein-Es je formuliert, was diese Besserung ist, die diesem Wunsch und Weg als Ziel dient?

Ja, bestimmt, daran haben-s ich schon Einige versucht; aber ist es Denen auch gelungen, sowohl den Weg kraftvoll zu gehen, zu überstehen, als auch das Ziel zu schaffen?
Nein. Sie glauben mir nicht, na, dann lesen Sie folgendes:

Aus Süddeutsche Zeitung, 08.10.2012, von Sebastian Herrmann
Titel der gedruckten Ausgabe: Kleine Menschen, grosse Sorgen
Untertitel: Eltern unterschätzen chronisch das Ausmass der Ängste ihrer Kinder und projizieren ihre eigene Gefühlswelt auf den Nachwuchs

Man kennt das von Spielplätzen und Elternabenden: Die meisten Mütter und Väter sind von ihren Kindern entzückt. Der rosige Blick auf den Nachwuchs hat jedoch eine tragische Seite: Eltern unterschätzen die Ängste und Sorgen ihrer Kinder. 

Eltern leben einfach auf einem anderen Planeten als ihre Kinder. Anders lässt sich der meist penetrant rosige Blick, den Menschen auf ihren Nachwuchs haben, gewiss nicht erklären. Irgendwie sind alle Eltern überzeugt, ihre Tochter oder ihr Sohn seien besonders begabt, besonders hübsch und besonders umgänglich. Psychologen um Kristin Lagattuta von der University of California in Davis haben nun einen weiteren Hinweis für diesen positiv verzerrten elterlichen Blick gefunden (Journal of Experimental Child Psychology, Bd. 113, S. 211, 2012).

Ihr Befund lässt sich allerdings nicht einfach als weitere Anekdote über nervige Eltern abtun, die ihre Kinder überhöhen. Vielmehr liegt in den Ergebnissen eine tragische Note: Eltern unterschätzen demnach chronisch den Grad jener Ängste und Sorgen, unter denen die eigenen Kinder leiden. Positive Emotionen ihrer Kleinen überschätzen sie hingegen. Und noch dazu gelingt es Müttern und Vätern demnach nicht, den Gemütszustand ihrer Kinder unabhängig von ihrem jeweils eigenen emotionalen Zustand zu bewerten.

Lagattuta und ihre Kollegen testeten das Einfühlungsvermögen von Eltern in drei verschiedenen Versuchen, an denen mehr als 500 Kinder im Alter zwischen vier und elf Jahren teilnahmen. Doch können Kinder im Alter von vier Jahren überhaupt Auskunft geben, wenn sie nach dem Grad ihrer Sorgen oder Angst gefragt werden? Das war "das große Hindernis, das wir überwinden mussten", sagt Lagattuta, denn für Kinder in diesem Alter existieren kaum wissenschaftlich validierte Abfragemöglichkeiten. Die Forscher behalfen sich, indem sie den Kindern verschiedene Symbole vorlegten - Dreiecke, die mit verschiedenen Farben ausgefüllt waren -, die für verschiedene emotionale Zustände stehen sollten. Außerdem trainierten die Forscher so lange mit den jungen Probanden, bis diese die Aufgabe offensichtlich verstanden hatten.

Dann fragten die Psychologen in zwei Versuchen ab, wie sehr soziale Ängste, die Furcht allein zu sein, panische Zustände, schlechte Träume sowie andere Ängste oder Sorgen die Kinder plagten. Anschließend baten sie die Eltern - in den meisten Fällen die Mutter - einzuschätzen, wie stark ihr Kind von derlei negativen Emotionen verfolgt werde.

Die Einschätzungen lagen weit auseinander, die Kinder äußerten sehr viel mehr Sorgen, als die Eltern für möglich hielten. Das gleiche Ergebnis erzielten Lagattuta und ihre Kollegen, wenn sie die Eltern aufforderten, ebenfalls mithilfe der Symbole das Gefühlsleben der Kinder einzuschätzen. Um ihre Ergebnisse abzusichern, testeten die Psychologen mit umgekehrten Vorzeichen: Diesmal galt es, den Grad des empfundenen Optimismus einzuschätzen. Dabei schrieben die Eltern ihrem Nachwuchs ein sonnigeres Gemüt zu, als die Kleinen selbst angaben.

Die Psychologen werten ihre Ergebnisse als weiteren Hinweis auf den sogenannten "positivity bias" (positive Verzerrung), der den Blick von Eltern auf ihre eigenen Kinder beeinträchtige. Belege für diese Eigenschaft von Müttern und Vätern lassen sich nicht nur täglich auf Spielplätzen und Elternabenden sammeln. Auch die Forschung hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Hinweise darauf geliefert.

So berichteten Psychologen um Jerome Sattler im Fachmagazin Psychology in the Schools, dass Eltern die Lese- und Sprachfähigkeit ihrer Kinder systematisch überschätzen. Ähnliche Ergebnisse haben Forscher zu mathetischen Fähigkeiten publiziert. Und die Geschwindigkeit, mit der Kinder markante Entwicklungsstufen erreichen, überschätzen Eltern sowieso. Scott Miller fasst das Probleme schon in den 1980er-Jahren im Fachblatt Child Development zusammen: Mütter und Väter setzten das generelle kognitive Vermögen ihrer Kleinen zu hoch an.

Lagattuta und ihre Kollegen berichten in ihrer aktuellen Studie aber zusätzlich von einem Effekt, der sie besonders aufhorchen ließ: Eltern schließen offenbar stark von sich auf ihre Kinder. Die Mütter und Väter, die an der Untersuchung teilnahmen, wurden zusätzlich aufgefordert, ihre eigenen Gemütszustände zu dokumentieren. Diese stimmten auffällig häufig mit denen überein, die sie ihren Kindern zuschrieben. Platt gesagt, wenn die Eltern gut gelaunt sind, gehen sie davon aus, dass ihre Kinder ebenfalls fröhlich und sorglos sein müssen.

"Unsere Daten legen nahe, dass selbst Eltern in intakten Familien ohne psychische Auffälligkeiten nicht in der Lage sind, ihre emotionale Perspektive von der ihrer Kinder zu trennen", schreiben die Autoren. Der Blick von Eltern sei nicht nur von einer positiven, sondern auch von einer egozentrischen Verzerrung getrübt, argumentiert Lagattuta.

Auch dieser Befund steht auf einem Fundament früherer Studien. So berichteten unter anderem Forscher um Kathryn Lester von der britischen Universität Sussex 2008 im Fachmagazin Behaviour Research and Therapy, dass der Blick von Eltern mit Angststörungen auf die eigenen Kinder negativ getrübt ist. So bewerteten depressive Mütter oder Väter das Seelenleben und das Verhalten ihrer Kinder schwärzer und schlechter als neutrale Beobachter.

Womöglich spielt aber auch ein weiterer Effekt eine Rolle: Menschen neigen dazu, komplexe Fragen durch einfache zu ersetzen. Und es ist viel einfacher zu erklären, wie es einem selber geht, als stattdessen die Gemütslage des Sohnes oder der Tochter zu erläutern. Zumal wenn die Antwort auf der Hand liegt: Den Kindern muss es prächtig gehen, da sie doch so großartige, ausgeglichene und gut gelaunte Eltern haben - oder?
Ende SZ-Artikel.

Frage: Nehmen Sie diese Ergebnisse ernst und als einigermassen wahr an?
Oder fühlen und denken Sie, das ist Unfug! Das stimmt so nicht, die ForschEs haben da irgendeine Grösse vergessen oder haben falsch gemessen oder die falschen Fragen gestellt. 
Nein, meine Eltern haben mich stets passend eingeschätzt und ich tat, tue es bei meinen Kindern auch, da gibt es überhaupt keinen Zweifel. Punkt!
Sie glückliches. Na, dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag, dann lohnt es für Sie wohl nicht mehr weiter zu lesen.
Servus.
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Schul-Hintereingang mit Pflanze
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Wenn die Leses ebenfalls - wie ich - diese Ergebnisse begrüssen, weil auch in Ihnen die Erkenntnis über die Jahre, oder sogar schon in der Kindheit gereift ist, dass Wir einander weniger verstehen und gar begreiffen, als es Uns scheint, dann wünsche ich Ihnen noch etwas mehr Kraft, als Sie wahrscheinlich sowieso schon benötigten, um diese vergangenen und anhaltenden Enttäuschung zu ertragen.

Denn vielleicht kommt es für Sie noch klarer und deutlicher im Folgenden und das kann ja öfter erst mal etwas niederdrücken im Gefühl. Die Watte der schönen Vorstellungen, die Anforderungen und die kleinen und grossen Fluchten, die der Alltag reichlich bieten, trägt so Manches einigermassen lächelnd durch die Lebendigkeit, aber meist erstirbt dieses Lächeln viel zu früh,  - ich vermute Dirk Bach (der Tod dieses Menschen war vor einem Jahr gerade geschehen) war ein-Es, dem das (Dauer-)Lächeln die Kraft für eine lange Lebendigkeit geraubt hat, aber das ist nur eine Vermutung eines Menschen, der von Herrn Dirk Bach weit weit entfernt ist, Ihn nur aus den Medien kannte.

Von der Vermutung zurück zu den Ergebnissen der Sozial-Forschung.
Wie geschrieben, mir ist dieses Ergebnis Bestätigung einer Vermutung, fast noch mehr, einer Gewissheit.
Wenn ich an meine Kindheit und mein Verhältnis zu den Eltern erinnere, ist das noch viel klarer und krasser, als die Ergebnisse es aussagen. Je mehr ich Menschen beim Umgang mit Kindern beobachte, egal ob Eltern, Verwandte, "Erziehes" (Er-zieher, ziehen, Ziehung, Erziehung, ziehen, zeihen; Verzeihung, aber warum ziehen die Deutschen die Kinder und woran? An den Ohren vielleicht, oder an den Haaren? Warum nicht einfach aufwachsen und lernen lassen, Sie, die jeweils kleinen und sehr jungen Menschen wollen doch und das sogar freiwillig, weil eingebaut; aber die deutschen Menschen [er]ziehen noch, die anderen Menschen leider auch, nur wohin?), oder LehrEs, umso mehr ist in mir die Gewissheit gewachsen, dass die Missverständnisse teils enorm sind.
Von gering, was ich nur äusserst selten erspürte, bis zu krassestem Missbrauch, ja sogar der Verweigerung allen Mit-Empfindens, bis zur Verletzung und Tötung, aber meistens ist es Selbst-verständlich der Bereich DaZwischen, in dem Wir Menschen einander begegnen und miteinander umgehen.
Gleichgültig. Und dieses Gleich-... ist bis gerade Jetzt ziemlich unaufmerksam und ..., aber das hatte *ich ja schon des öfteren. Schön und Zukunftsweisend wäre, wenn in diesem "Gleich-..." die freundlich zugeneigte Aufmerksamkeit, die wechselseitige Hilfsbereitschaft, die erlebens-lang gewährte Versorgung und der friedliche Umgang in einem Me[e]hr von  Fremdheit und Verschiedenheit (DaSein) enthalten ist.
Das ist als Mensch alles bereits erlebbar und vermittelbar, aber eben weit von Mehrheiten oder gar von Standard entfernt. Leider, für fast All-Es von uns Menschen.

Zurück zu dem SZ-Artikel.
Mutter und Vater glauben also, wie es den Kindern geht, ohne es zu wissen.
Die Kinder wachsen also mit der - allerdings meist nur gefühlten und NICHT verworteten - Prägung/Erkenntnis auf, dass die nächsten Menschen, denen Sie anfänglich vollständig ausgeliefert sind, - von deren Annahme, Wohlwollen und Aufmerksamkeit das Selbst-[Lebendigkeits-]Gefühl, das -Vertrauen und die weitgehende Innen- und Aussen-Ausstattung abhängt -, Sie falsch wahrnehmen, Sie falsch einschätzen, Ihre Bedürfnisse verkennen. Und das ist ja nicht bloss eine reine Erkenntnis, also eine oberflächliche Wahrnehmung, sondern diese Missachtung und somit Fehlbeurteilung, wird sehr bald zum Grundgefühl. Zur alltäglichen Handlungsart.
Bitte bedenken Sie, dass weder die Eltern noch gar die Kinder dieses Missverstehen und diese wissenschaftlich nun nachgewiesene Selbst-Distanz bewusst erkennen oder erfahren. Es passiert[e] einfach. Das DaSein hat es so geprägt.
Wir sind ja nun erst seit sehr sehr kurzer RaumZeit-Spanne imstande, uns Selbst so detailliert und wirkungsvoll zu kritisieren (+ und -).

Noch gehen wir Menschen so mit Kindern um, wie Wir auch sonst mit Gleichaltrigen oder auch Älteren umgehen. Sie ahnen vielleicht, dass ich Sie damit auf die jüngsten Beiträge hinweise.
Aber Miss-Verständnisse und Fehlbeurteilungen sind Normal, Sie kennzeichnen Unseren Umgang im MitEinander, warum sollten Wir mit den Kindern und seien Wir auch die Eltern, die Sie erzeugt und als Frauen auch ausgetragen haben, auch anders umgehen, das ändert aber erst mal wenig an den bestehenden Verhältnissen.

Ja, Wir erkennen noch wenig Verschiedenheit an und in Uns und zwischen Uns. Wir geben dieses Verhältnis/Verhalten, das Uns kennzeichnet, also fast(! Weil, die Fehlerhaftigkeit, die Ungenauigkeit, das Zweifeln und das Chaos sind nun mal in AllEs und All-Es eingebaut, weil Stillstand oder gar Perfektion verträgt dieses DaSein einfach nicht, oder?) ungebremst an die Nachkommen weiter, auch die Nachkommen werden im Missverstanden-Sein empfangen und werden damit und davon geprägt.

Da ich nun diese Erkenntnis bin, gebe ich gerne zu, dass sehr wohl eine Verbesserung dieser Verhältnisse erkennbar ist, sonst hätte ich diese Sätze nie formulieren können, wenn Wir einander weiter konsequent auf Gefühls-Abstand halten würden.
Nein, Wir rücken langsam auch im Gefühl näher, Wir werden "wärmer" miteinander, die Miss-Verständnisse werden geringer, die Gefühle werden dabei geWahrer und werden so auch vermittelt, und auch Unser Gespür fürEinander steigt ebenfalls an, das ist es, was *ich spüre und fühle. Aber ...

Sie wissen, die Lebendigkeit hält stets ein ABER bereit, sonst wäre ES nicht, also, aber noch ist es Normal, dass Wir einander falsch einschätzen und auch Uns Selbst damit falsch beurteilen: von katastrophal falsch, bis nahe drann, ist die Spanne. Die Meisten sind wohl so Mittendrinn und liegen nur ziemlich daneben in der Selbst-Einschätzung, aber nicht ganz und gar. Liege ich damit falsch?

Sie könnten jetzt selbstverständlich fragen, warum habe ich nicht gefragt: Liege ich damit richtig? Die eine Frage läuft auf Negativ hinaus, die andere auf ein Positiv, oder ist es umgekehrt. Das beurteilen Sie.

Mir ist fast vollkommen bewusst und klar gefühlt, dass diese Form der Selbst-Erkenntnis, die einen Schatten oder auch einen blinden Fleck bei der DaSein-, oder auch Wirklichkeits-Wahrnehmung aufzeigt, im ersten Moment schwer fällt.

Was weiss ich von *mir, von dem Selbst, welches *ich bin, was fühle *ich?
Schätze *ich das richtig ein, ist das Alles, was ich zu fühlen imstande bin, ist das Alles, was ich zu spüren in der Lage bin, nehme ich das Umfeld in vollem Umfang und in allen Einzelheiten wahr, geht das überhaupt?
Was geht dort noch, und was geht noch im Inneren, was sind dort noch für Gefühle und Höhen sowie Tiefen zu erleben und auch zu erleiden?

Der Druck auf das Einzelne in der Masse ist gross und die Erkenntnis ist die, dass auch *ich ja nur ein Masseteilchen bin, also auch ich Druck zur Anpassung und Einengung auf die Mit-Lebewesen ausübe. Ich werde gedrückt und ich drücke, ich zwinge und werde gezwungen und es gibt nur wenige, die dem Druck und dem Zwang der Masse ausweichen dürfen, jeweils nur wenige.
Und Oliver-August Lützenich zähle noch nicht dazu.
Schönen Sonntag.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Ist Wissen ein Beruhigungsmittel?

Vorwegg die Worte eines buddhistischen Weisen aus dem 7./8. Jahrhundert mit Namen Shantideva (Sanskrit 'Shanti' = "Erleuchteter", Sanskrit 'deva' = "göttlicher", und ist verwandt mit lat. 'deus' = "Gott" und dem gr. "Zeus") und dessen Gedanken zu einem Zustand Namens Bodhicitta:

Möge ich ein Arzt, eine Medizin und ein Helfer für all jene sein, die an Krankheit leiden, bis Jeder geheilt ist. Möge ich Jedem einfachen Lebewesen beweisen, dass ich Anteil nehme an seinem Schicksal. Möge ich der Beschützer sein für Alle, die ohne Schutz sind, möge ich eine Brücke sein, ein Boot, ein Schiff, für Alle Jene, die das Wasser überqueren wollen. Möge ich in Zeiten der Hungersnot Nahrung und Getränk für all die armen Leidenden sein. [...]"

Kurze Worterklärung: die Wörter 'Bodhi' und 'citta' kommen ebenfalls aus dem Sanskrit und bedeuten: 'bodhi' = „erleuchtet“ oder „erwacht“, ist also das Eigenschaftswort zu 'Shanti', 'citta' bedeutet „Geist“ oder auch „Herz“. Der ganze Ausdruck bezieht sich auf den Wunsch, Erleuchtung zum Wohle aller fühlenden Wesen zu erlangen.

Mag Oliver-August Lützenich das?

Klingt wunderbar, unzweifelhaft, aber ...

Auch nur für diese Anderen, denen ich ein Arzt, eine Brücke oder Nahrung bin, was jedoch ist für mich? Selbst-Lose Hilfe kann nicht der Weisheit letzter und auch nicht der Weisheit erster Schluss sein.

Mir ist das zu pathetisch und etwas zu passiv, auch wenn es auf einen guten Teil-Zustand hinweist, auf die Friedlichkeit und das unbedingt notwendige Mit-Empfinden, für ein gelungenes Erleben in der Vielfalt des DaSein.
Doch diese Weisheit überhebt den "Geist" (Vernunft, Verstand, Denken, Bewusst-Sein, Klugheit, fällt Ihnen noch ein weiteres Wort dafür ein?) und schwächt das "Fleisch" (Körper). Ohne zu bedenken, dass das "Geist" aus "Fleisch" ist und auf der Arbeit und der Ernährung des "Fleisches" beruht.

Buddhismus ist für *mich eine beruhigende ErlebensAnsicht, eine dämpfende ErlebensArt, ohne dass sie zugibt, oder ganz klar offen legt, dass es zu einem gelingenden und auch fröhlichen Erleben, das Leiden des Fleisches braucht (*ich habe bereits formuliert, dass für mich die Lebendigkeit aus LEID UND FREUDE (das UND ist dabei Nicht nur ein BindeWort ohne Inhalt, Nein, es ist etwas DaZwischen) ist, wobei bisher aber vielleicht - ich weiss es noch nicht so genau? -, das LEID die FREUDE überwiegt und dominiert. Wahrscheinlich ist es auch wichtig, dieses Un-Gleich-Gewicht im DaSein zu "heilen" und ein Gleichgewicht der beiden grossen GefühlsBereiche zu stabilisieren?).

Allein die geistige Überhöhung und Lösung von der irdischen Arbeit erbringt keine allgemeine Freude. Sie können dazu gerne einen Blick in die Völker richten, die den Buddhismus bereits länger erleben, auch gerne nach Bhutan, mit dem allseits diskutierten BruttoSozialGlück. Viel Fassade und erdachte "Klugheit" und jeweils nur Wenige kommen dabei wirklich gut wegg. Der grosse Rest der buddhistischen Gesellschaften ist, wie noch stets, pyramidisch (hierarchisch) geordnet, ist das "Fleisch" und muss für das "Futter" der wenigen Mönche sorgen.
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Goldener Oktober
und Herbst-Dämmerung
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Mein Blick in die Wirklichkeit ist getrübt, die Wahrnehmung der Wirklichkeit ist stark eingeschränkt. Jeder Test, egal ob beim Zauberer, vor der Glaskugel, oder in der Röhre des MRT beweisen das immer und immer wieder. W-Es behauptet, das Wirklichkeit in Gänze zu [er]kennen würde lügen, tut aber kein-Es, oder doch?

Jetzt ist aber alles verändern, forschen und bearbeiten des DaSein, z.B. fast (!) die gesamten menschlichen Techniken, auf eine Ausweitung, Verbindung und Erklärung der Erkenntnis in/aus das Wirklichkeit aus.

Egal ob es die Erhöhung der Speicherkapazitäten von Chips, schnellere Datenleitungen, stärkere Verbindungen in den Neuronen, das komplettere Ausnutzen von nahrhaften Stoffen in der Nahrung, grössere Teleskope, GPS, die Ausforschung aller, wirklich ALLER, bisherigen Entwicklungen des DaSein (Chemie, Biologie, Bionik Astronomie, ...), darin auch Wir Menschen, "denkende", vielleicht sogar fortpflanzungsfähige Maschinen sind, und so weiter und so fort ...

In Allem ist für *mich der drängende Wunsch zu erkennen, Wissen zu wollen, ja gar Wissen zu müssen! Je weiter der Blick zurück reicht - nach Vorne können Wir, wie *ich in meinen Beiträgen immer wieder bemerkt habe, noch nicht allzuweit blicken, vielleicht gerade mal ein paar Stunden; also, umso weiter der Blick zurück reicht -, umso klarer wird mir, dass es dem DaSein und seinen Geschöpfen um Erkenntnis geht, nicht nur um eine bloss zufällige Aneinander-Reihung von sinnlosen Ereignissen.

Das DaSein ist wie ein Spielfeld, so wie Kinder im Spiel das Erleben erlernen, also meist sinnvoll spielen, mit Ertrag für eine noch zu erlebende Zukunft, so spielt auch das DaSein meist (meist, weil selbstverständlich auch manches Spiel sich in den Unsinn verirrt und aufgegeben wird), auch mit und auch in Uns.
Sind Wir Menschen ein unsinniges Spiel?

DaSein ist Wissen müssen.

Wie bereits beschrieben, ist das keine persönliche Überzeugung - denn die kommt aus dem Glauben und will mit dem "Über" auch überwältigen -, sondern ist eine, durch alle gewonnenen Ergebnisse aller *mir habhaften Forschung, allen persönlichen Erlebens und Erleidens und Umschau, gewonnene Sicherheit.
DaSein möchte Wissen.
Muss es vielleicht sogar?

DaSein möchte - das weiss auch *ich inzwischen - dem Glauben, also der Unwissenheit, aus das Es entstammt, entwachsen und entwicklen, hinein in die WEITE des SEIN, "hinauf" und "hinunter" in die je verschiedenen Grössen-Ebenen der Substanz und Struktur des DaSein und damit auch des ErLebens: vom Feinsten zum Gröbsten, vom Kleinsten zum Grössten, vom Einzelsten zum Kompaktesten, vom Losesten zum Verbundensten, vom Nichts (schlechtestenfalls nur Eines!) zum ALLES und damit hinein oder hinaus in die enormen  gigantischen Weiten des RaumZeit.
Aber das Ganze nicht einfach(!) so, sondern mit Wissen und Klarheit.
Was ist und Was geht und Was noch - und:
Was tun Wir dann konkret damit?

Und Was dann? Wenn ALLES getan und nichts mehr gelassen ist?
Dann geht es von Vorne los, mit anderen Grundlagen und Bedingungen.
Was Heute noch glaubt, es gäbe nur eine Art und Weise von Voraussetzungen und Möglichkeiten für ein erLebenswertes DaSein, das irrt.
Bekanntlich beruht dieses Universum auf etwa 33 bisher bekannten Fein-Einstellungen ("NaturKonstanten", u.a., als fast wichtigsten Parametern, die Stärke der Anziehung zwischen Materie (Gravitation), das Plancksche Wirkungsquantum, die Geschwindigkeit des Lichts in der unverstellten (Vakuum) RaumZeit und noch ganze 30 Parameter mehr), die das Geschehen in diesem Universum und das ErLeben darin begrenzen, aber diese Parameter sind fein eingestellt, also alles andere als unveränderlich.

Das DaSein ist begrenzt.
In Haut.
Was für eine Erkenntnis.

Wird auch nur Eines dieser Parameter verändert, wird dieses Universum und damit Unser DaSein aufgelöst. Puff. Oder Plopp, oder auch nur einfach(!) Zisch und wegg sind Wir AllEs und All-Es.
Wieder(?) aufgelöst im SEIN.

Bereitet *mir diese Begrenztheit Angst?

Dass ich sterbe, dass AllEs und All-Es im DaSein ein Verfalls-Datum ist? Nein.
Hat es noch nie. Vielleicht, weil ich immer schon fühlte, dass das ganze Erleben auf einer RaumZeit-lichen Beschränkung gegründet ist.
Die Angst vor dem Tod wäre somit die Angst ... ja wie? Vor? Vor was?
Die Angst vor dem Tod ist unmöglich, weil das Tod, also die RaumZeit-liche Begrenzung in das ErLeben eingewebt ist, weil das Tod in Allem DaSein bereits als begründendes enthalten ist, so wie das Leben, also -> die Energie ->, die zur steten Veränderung drängt und neigt:
Leben + Tod = ErLebendigkeit.

So lautet für mich diese Gleichung.
Tod ist eine Voraussetzung der Lebendigkeit und kein Ende, aber das mag jed-Es für das Selbst anders argumentieren.
Das Tod steckt in Oliver-August Lützenich genauso drinn, wie das Leben.

Das Mensch, wie das DaSein, ist eine DaZwischen-Wesenheit.
Täglich "sterben" in mir Milliarden von Zellen, damit ich als Gesamtheit in der Lebendigkeit bestehen bleibe. So ist das geregelt, was bitte soll mir dabei Angst vor dem Sterben machen?
Vielleicht ist die Angst, die viele als Angst vor dem Tod benennen oder auch empfinden falsch benannt, es ist vielleicht vielmehr eine Angst zu früh zu sterben, also keine vor dem Sterben, dem Tod, in-s ich, sondern eine vor dem "zu früh", dem unvorbereitet?
Die Spanne der Lebendigkeit in der RaumZeit ist für die einzelne menschliche Lebendigkeit noch längst nicht ausgereizt und liegt wohl kurz vor 200 Erde-Mond Umkreisungen der Sonne. Vielleicht sogar noch mehr, Was weiss das bis Heute schon?

Die Angst, zu früh zu sterben, ist sehr begründet, so wie Wir momentan noch miteinander umgehen. Das ist der reine Raubbau an der uns Menschen möglichen ErLebendigkeits-RaumZeit. Und die liegt vielleicht bei Milliarden irdmondlichen Sonnenumkreisungen.
Wir verletzen und töten einander noch gerne, und tun das auch um Uns herum. Gerne? Aber weitgehend ohne Skrupel.
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Ed Ruscha, "The major and the minor"
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Gerne?
Na, Wir tun es auf jeden Fall täglich und öfter.
Wenn es auch meist unbeabsichtigt und unbewusst geschieht, so geschieht es alltäglich. Wenn nicht "Gerne", warum tun Wir es dann täglich und öfter, auch indirekt?
Z.B.: durch unseren Konsum werden riesige Flächen gerodet und ...
Wir tun es also meist nicht Selbst, indem wir Selbst Hand anlegen, Wir lassen es tun.

Jetzt eine Wendung zum Positiven.
Das war aber auch schon mal schlechter, heisst, dass es besser geworden ist, dass es friedlicher wird und freundlicher. Wir gehen von RaumZeit-Epoche, von gesellschaftlicher Weiterentwicklung zur nächsten aufmerksamer und achtsamer miteinander um. 
Aber noch wird, nicht nur in Spielen, fasst wahllos verletzt und getötet, verachtet, beleidigt und misshandelt.

Auch *mir kleinem Lebewesen hier, geht es darum herauszufinden, wie Wir den Prozess der Befriedung, der Erweiterung der Aufmerksamkeit für-Einander und der Achtsamkeit auf-Einander, schneller erreichen. Auch geht es mir darum, wie weit Wir die Aggression und die Gewalt beibehalten müssen, weil sie vielleicht ...
Weil das LEID das darin und dahinter steckt, wichtig ist?
Wie Wir aber diese Gewalt und die Aggression, - soweit sie für Uns "gesund" und erhaltend sind -, ausleben können, ohne damit die FREUDE, die Wir auch sind, zu dimmen?

Und jetzt komme ich wieder zur Vernunft, zum Bewusst-Sein und zum Wissen.
Der Weg der Befriedung der Gewalt, ist der Weg der Erweiterung des Wissens.

Je klarer (Wahrhaftigkeit), grösser (WortAnzahl) und weiter (Umfeld) das Bewusst-Sein in einem menschlichen Lebewesen ist, umso mehr Eines ein deutliches und klares Selbst ist, Selbst-Bewusst und Selbst-Sicher, umso weniger Gewalt und Aggression geht von diesem Menschen aus. Das korrespondiert nicht unbedingt mit der Lebendigkeits-Dauer, aber ich vermute, dass diese Menschen auch insgesamt länger erleben.

Wissen ist KEINE Macht, das ist dummes Zeug.
Wissen kann, wie AllEs und All-Es im DaSein miss-braucht werden, denn, wenn *ich die "Mächtigen" in der Menschheit bespüre, dann entdecke *ich hier sehr sehr sehr wenig Wissen in diesen "Mächtigen", aber jede Menge triebhafte DurchsetzungsKraft, Besserwisserei, GruppenZwang und Alltagsbanalität und jede Menge Überforderung.

Macht kann durch Wissen angereichert und gezielter genutzt werden, aber es braucht sie nicht: Macht kommt ohne Wissen aus und Wissen kommt und Ist auch ohne Macht Da. 
Wissen kann in die Macht eingelagert werden, aber das Wissen ist ohne Macht, ohne jegliche Macht. So erspüre *ich das hier. Aber prüfen Sie gerne mal die Entscheidungen, die täglich um Sie herum und in den weiten der Erde von das Mächtiges getroffen werden auf deren Grundlage und deren aktuellen Wissensgehalt; und *ich denke, Sie werden schnell bemerken, dass ... Ja, was? Das überlasse ich Ihnen.

Wenn ich die Nachrichten lese, höre und schaue, wird mir regelmässig schwummrig, übel, aber auch einfach mal wütend, von all dem ignorieren und verdrängen von einander und von neuesten und jederzeit überprüfbaren Ergebnissen der Forschung, egal in welchem Gebiet.
Statt zu öffnen und mit Freude zu erleben und auch zu Aller Freude zu verändern/anzupassen, wird immer noch allzugerne be-/verhindert, verschlossen und ausgeschlossen, bis zur gegenseitigen Tötung (siehe oben). Statt die aktuellen Ergebnisse zu nutzen, zumindest Allen öffentlich zu machen (DaZwischen-Netz, BILD, Tagesschau, Handzettel für jeden Haushalt, ...), sie vorzustellen, zu erklären und abzuwägen, wird verheimlicht (nur in "Fach"-Zeitschriften) und unterdrückt, wegen ökonomischer "Zwänge" und wegen Kontrollverlust (Na Super! Was wird da wohl kontrolliert? Na, die Beibehaltung des LEID, denn, die FREUDE kommt ohne Kontrolle aus. Aber weiter), bis zum Sterben von vielen Lebewesen.

Heimlichkeiten und Grüppchengetue noch und nöcher und das alles nicht zu Unser Aller Nutzen, sondern fast immer zum Schaden der Mehrheit, zum Schaden der UmWelt, denn diese beständige Verweigerung neue Erkenntnisse in das aktuelle Geschehen einzubeziehen, und die Heimlichkeiten und starken Gruppenidentitäten (Familie, Stammtisch, Geschlecht, Nationen, Religionen, Kontinente u.ä.), diese ganze Ge-/Verschlossenheit, behindern Uns jeweils Alle und sie nutzen keiner Gruppe. Die einen überfressen-s ich bis zum Platzen und die anderen verhungern in ihrer Ausschliesslichkeit.

Das nur mal kurz geschrieben, worum es mir hier geht: um glasklare, nachprüfbare und wahre Erkenntnis und um deren Umsetzung, in einem von Uns Allen verantwortlich gewählten Sinn. Uns Alle, ist zuerst mal nur das Mensch - so egoistisch bin auch *ich -, aber im weiteren, wenn Wir Wege und Möglichkeiten gefunden haben, gilt es auch die Mit-Lebewesen miteinzubeziehen, dann sind es auch ALLE MitLebenwesen.
Sie können mich ruhig für bescheuert halten, gerne.
Alles noch etwas schludrig ausformuliert und ungenau, aber das wird schon noch.

Danke und noch einen schönen Tag.

PS: Noch ein paar Blog-Zahlen vom 22./23. Oktober 2013, von 12:00 - 12:00.

Danke.