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Montag, 23. Dezember 2013

Glaubens-Freiheit

Zum Fest des Glaubens, ein Text der Freiheit.
Vor über einem Jahr bereits in der SprechLichtung eingestellt, mit dem Titel: "Ist denn das zu Glauben", nun also sanft hier hinein getragen und ebenso sanft aufgehübscht.

Die neueren Leses fragen jetzt vielleicht, wie ich dazu komme, das Freiheit und das Glauben aus einander zu nehmen? Denn, auch Oliver-August Lützenmir ist soweit klar, dass auch in allem Glauben Freiheit enthalten ist, so wie in aller Freiheit Glauben, weil - die längeren Leses kennen meine Neigung bereits, zu wissen, dass - Alles auch in Allem mit enthalten ist: somit auch das Leid in das Freude (Lachen), wie in das Freude eben auch das Leid (Trauer). Ganz einfach deshalb, weil das DaSein keine vollkommene Ab-Trennung von einem der Inhalte kennt. Im DaSein ist keinerlei Absolutheit / Totalität zu [er]finden, selbst in keiner Phantasie. Die Leses können das gerne überprüfen. Wenn Sie eine fi/änden, dann ... (Tja, dann ist das DaSein vorbei, schwupps ...)

Ab hier:
Die Menschen des  r e i n e n  Glaubens, der v o l l k o m m e n e n Überzeugung sollten nun ganz schnell weggklicken. Bitte.
Soviel Wahrhaftigkeit möchte sein, denn Ihnen wird nicht gefallen, was nun kommt, das sollten Sie vorher schon Wissen, so neben dem Glauben.

Und zuerst ein Gedicht.
Ketzerei ruft der Zwang!
Nieder mit den Ausbrechern aus der Unendlichkeit! Stoppt Sie!
Und die "Aus-brecher", die nicht "brechen", die in die Endlichkeit wechseln, was sagen Die zu den Rufen? Die lassen Sie erschauern. Noch in weiter Entfernung und der Entfremdung des Zwangs, stehen die Nackenhaare auf und es läuft kalt den Rücken hinab. Korsette wechseln von Familie zu Familie, von Region zu Region, von Land zu Land, aber sie bleiben eng, sie bleiben viel zu eng, wo doch das Universum im Sturmschritt wächst.
Und Uns Erdmondliche will und Uns braucht, Unser Können Unser Vermögen, die Vernunft, die Verantwortung, ein klares Bewusst-Sein im DaSein, die Anerkennung des DaSein, des DiesSeits, der einen (fast unermesslichen) Endlichkeit.

Wir sind, Wir werden nicht (eine kleine Kritik an Hegel).
Das DaSein ist. ES ist keine Vor-Form des Jenseits, wie Uns einige vor-machen, um Uns ruhig zu stellen. Verdammt! Wir sind. Oliver-August Lützenich bin, die Leses sind, Wir Erdmondlichen sind Alle hier, wie lange braucht das Glauben noch für diese Anerkennung?

Nun näheres aus dem Kapitel: Selbst-Erkenntnis.
(Und das ist vor allem und erstmal nur ein Selbst, Oliver-August Lützenich, das weiss, dass Sie mitlesen und möchte das, aber bewahren Sie Distanz und zweifeln Sie, bitte, obwohl ich, zugegeben, "Selbst"-verständlich auch gerne verallgemeinere, wie im Folgenden:)

Klar ist, das Mensch entstammt der weitestgehenden Unkenntnis, also dem Glauben, dem puren Glauben, und hat von Erkenntnis zu Erkenntnis den Glauben verkleinert, so auch *ich, aber das Glauben ist noch so Riesengross in Uns, Wir sind noch so nah an unseren erdmondlichen Verwandten, Wir blicken mit dem Staunen der Unwissenheit, aus dem Selbst-daSein in das DaSein und glauben Wir seien anders; und das Hier und Jetzt ist nicht[s] für Uns; Nein, da muss es noch ein Jenseits geben, das nur für Uns ist. Ja, genau und so verplempern die Allermeisten das persönliche daSein mit dem Warten auf ...; na ich weiss nicht, auf irgendwas halt. Halt möchte ich da rufen, statt nur zu warten und nur zu dienen, der Macht zu dienen (siehe auch bei George Lucas), flüstert das Wissen, es kann nur flüstern, es ist noch so klein, es ist noch so gering, es haucht in Uns und in Uns hinein und wird vom Glauben noch so oft niedergeschrieen, es haucht z.B.: "wartet nicht nur, geht los und handelt Selbst, seid freundlich und friedlich zueinander, anerkennt die Endlichkeit des DaSein und schafft daraus jeweils das Beste, das Euch möglich ist und noch so einiges mehr"; aber dann setzt schon wieder das Geschrei der Macht und des Glaubens ein und fordert Ignoranz, fordert Besitz, fordert Einschluss und Ausschluss, fordert Krieg, und die Menschen kaufen brav "SPIELE" in denen aus allen Rohren geballert und getötet wird!

Fordert Waffen und sie werden produziert und produziert und produziert und genutzt, ja, das Glauben über-fordert gerne, und auch Oliver-August Lützenich bin noch so gläubig, obwohl das Wissen mich beständig ruft und einfordert, nicht überfordert. Aber Selbst zu handeln ist schwerer, als zu folgen, und ich diene doch noch so gerne, bediene noch so brav. Ach ja, nur zur Kirche gehe ich nicht mehr. Das können Sie *mir glauben.

Wie lange ich schon wühle und wühle und hin- und hergerissen bin im Glauben, kann auch der Tagebuch-Auszug nicht belegen, der ist zwar schon ein paar Jahre her, aber das wühlen und ringen dauert schon seit Jahrzehnten, aber die Fertigkeit es zur Sprache zu bringen, ist erst kürzlich entstanden und davon kündet dieser Eintrag:

(Das Sprache, das Schreiben und auch das Zeichen vor dem persönl*ichen Selbst, ist etwas anders inzwischen, aber es ist von *mir. Und bedenken Sie bitte, dass das -Nichts- immer auch <Etwas> ist, wenn auch allermeistens nur wenig. Aber manchmal ist auch Alles ausser *mir Nichts, weil ..., aber meistens ist es umgekehrt. Oder?)
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Aber auch da vermute ich, folgen Wir der Entwicklung des DaSein (Natur), denn auch das DaSein weiss kaum etwas, wusste von Nichts (deshalb auch wir Erdmondlichen) und kümmerte um nichts, ausser dem Selbst, aber nun weiss Es und weiss von ES und braucht weniger Nichts und braucht mehr von Etwas; aber das Wissen die Leses bestimmt schon Alles.

Trotzdem: Schöne FestTage. Hat ja inzwischen weniger mit das Glauben zu tun, als mit das Ökonomie. Hmm, ... da ist doch die Frage: wieviel Glauben steckt in das Ökonomie?
Leben Sie wohl und bis bald.

Freitag, 13. Dezember 2013

Das Übel der Gewöhnlichkeit?

Achtung! Dies ist eine übliche Überführung. Es besteht also keine Rutschgefahr.

Wahrscheinlich brauche ich für die Leses nicht mehr erwähnen, dass es für mich hier in diesen Blogs und auch im ausserbloggigen Drummherum, darum geht, der Üblichkeit zu entkommen, der Gewöhnlichkeit ein Schnippchen zu schlagen, wie es etwas aggressiver heisst. Die Gewöhnlichkeit, die ein-Es so schön einlullen kann, weil dieses Tun so sparsam ist, weil dieses Handeln so wenig Denken und Bewusst-Sein [ein]fordert und erst recht keines davon fördert: Mensch macht halt. Mensch tut halt, was Mensch immer so tut.
Und eines ist den Leses klar: Oliver-August Lützenich bin das Gewöhnl*ichste schlechthin.

Was würde das Mensch-sein, wenn Es mehr AusserGewöhnlichkeit wagt? 

Ab hier das Beitrag von 10/2012 aus der SprechLichtung
Das Übliche ist das Gewöhnliche, ist das Meiste, ist das Dauerrauschen, das überhört wird. 
Das Übliche bitte.
Die gewöhnliche Mitte, in die fast AllEs und All-Es drängt (drängen muss! --> Gravitation), die allgemeine Sitte, das normale Handeln. Bin ein wenig unsicher: Aber habe ich genug Beispiele zur Einführung erwähnt?

Das Übliche ist, dass ein Apfel fällt, das Übliche ist, dabei gewöhnlich und bestenfalls nur dem Fallen zuzusehen.
Das Un-Übliche ist, zu fragen: Warum fällt der Apfel nach "unten"?
Könnte ja auch davonfliegen.

Das Übliche ist, dass die Sonne jeden Tag im Osten aufgeht und es dann hell und heller wird, das übliche dabei ist, es gewöhnlich einfach hinzunehmen.
Das Un-Übliche ist, zu fragen: Warum geht die Sonne jeden Tag im Osten auf und noch un-üblicher ist die Frage: Warum ist dieses rundliche Etwas Da überhaupt am "Himmel" und warum ist das kugelige Etwas Da oben eigentlich so un-gewöhnlich hell!?

Ein bekannterer Philosoph hat dieses Phänomen einst in folgende Worte gefasst:
Ludwig Wittgenstein in "Philosophische Untersuchungen", PU 129: »Die für uns wichtigsten Aspekte der Dinge sind durch ihre Einfachheit und Alltäglichkeit verborgen. (Man kann es nicht bemerken, - weil man es immer vor Augen hat.) Die eigentlichen Grundlagen seiner Forschung fallen dem Menschen gar nicht auf. Es sei denn, dass ihm dies einmal aufgefallen ist. - Und das heißt: das, was, einmal gesehen, das Auffallendste und Stärkste ist, fällt uns nicht auf.«

Das Übliche ist ein tägliches Verlangen, welches Wir jedoch fast ALLE überspüren und auch noch überfühlen. Es verlangt Uns, aber Wir fühlen Es nicht, Wir spüren es nicht, nur eine winzig kleine Anzahl fühlt und spürt Es irgendwann und fragt: Was ist da und Warum?
Menschen kommen mit dieser Frage ins DaSein hinein, aber meist wird diesen jungen Menschen das Fragen ausgetrieben, ausgetrieben, ausgetrieben, weil *ich dabei auf  Kein-Es mit dem Finger zeige und schuldig rufe, sondern in *mich spüre und herausfinde, dass auch *ich vor lauter Alltagsbewältigung und Einordnung in die normale (übliche?) Menschlichkeit, das Fragen fast schon vergessen habe. Es braucht Arbeit und Genuss, um diese, im Vergleich mit der Gewöhnlichkeit, kleine Lust aufrecht zu erhalten.

Fast Alles ist üblich.
Üblich ist fast Alles.
Gewöhnlichkeit ist.
Ohne Üblich nichts.

Klar ist, dass ohne Gewöhnlichkeit Alles vorbei ist, weil das DaSein einfach üblich ist, weil die Lebendigkeit ohne Üblichkeit nicht ist, weil Natur einfach üblich ist.
Schwirrt Ihnen die Gedanken-RaumZeit vor lauter Üblichkeit? Auch mir schwirrt die Wort-RaumZeit, vor so häufiger Üblichkeits-WortBildung, und dabei noch die Nähe zur Übelkeit, da wird die Üblichkeit schnell zur Übelkeit, so nah wie die "beiden Lautfolgen" beieinander stehen.

Ist das DaSein entstanden aus Üblichkeit, oder doch aus Übelkeit? Nein.
Etymologie: Die Üblichkeit entstammt aus der Übung, also dem wiederholten Tun, um eine Fähigkeit zur Fertigkeit auszubauen; und die Übelkeit entstammt aus dem "über", dem mehr als genug, dem mehr als gut, dem mehr als üblich oder gewöhnlich erhältlich oder bekömmlich ist. Ist das "Über" inzwischen zur Gewöhnlichkeit geworden?
Verschmilzt gerade die Übelkeit mit der Üblichkeit zur Gewöhnlichkeit?

Genug der Fragen, die sind nicht üblich!
Hätte Isaac Newton doch nicht den Apfel befragt, oder war es die Erde, die Er befragte?
Hätte, wäre, könnte, wollte, sollte, würde nur die Gewöhnlichkeit DaSein, käme Nichts besonderes dabei heraus, stets nur das Übliche.
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Das ist üblich, oder? Noch?
(Ein Motto der Berliner Schaubühne
am Lehniner Platz, im Jahr 2012 .)
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Kleine Provokation (lat. 'pro-vocare' = "heraus-rufen"): Sind Sie üblich?
Bin Oliver-August Lützenich üblich? Ja, sehr, mir schaut kein-Es besonders nach, *ich errege keinerlei Aufsehen, wenn ich vor die Tür gehe, auch nicht bei Bekannnten, Freunden, Nachbarn, ich bin ein gewöhnliches Mensch.
Die Tatsache ist jedoch, dass *ich es gerne wäre: Ungewöhnlich. UnÜblich.

Aber bei dem Gedanken wird *mir etwas übel. Kein Wortspiel, Wirklichkeit. Daher lebe *ich die Un-Üblichkeit nur in Worten aus und da auch nur zart und vorsichtig, um ja nicht zu sehr anzuecken, ich bin wahrlich noch kein Jandl, oder ein Kafka, oder Beuys, oder gar ein Schlingensief.
Nein, Oliver-August Lützenich bin die Üblichkeit.

Aber wollen Wir nicht alle auch Un-Üblich sein, etwas abweichen von der Gewöhnlichkeit? 
Dabei ist anzumerken, dass die Üblichkeit keine vollkommene Uniformität bedeutet, wie Wir DeutschÖsterreichen das ja bereit ausprobiert hatten; NEIN!
Die Üblichkeit ist, wie alles im DaSein ein flexibler Bereich, kein Punkt oder Strich, die Üblichkeit ist eine Spanne von ..., bis ..., die der Masse erlaubt ist und von der Masse auch eingehalten wird, bis auf eben immer mal wieder ein paar Ausnahmen.
Bis auf ein paar Ausreisser, bis auf jeweils stets nur ein Paar, in unserem Fall, wenige Menschen, die in diese UnÜblichkeit geschickt werden, um mal etwas Neues auszuprobieren, und zwar etwas wirklich Neues, nicht bloss ein "neues" Leckerli, eine "neue" Maschine, oder auch einen bisher ungewöhnlichen Käse oder Rotwein.
Nein. Die etwas ausprobieren oder entwickeln, das bisher nicht gegeben war, und jetzt denken Sie bitte Nicht an Apple und diese iSachen, schauen Sie mal Star Treck und Sie werden den Designern und Phantasten dort danken, für all die iSachen, die es dort schon im "23. Jahrhundert" gab, so kleine Mobiltelefone und Tablet-PCs und 3D-Plotter/Drucker, das war ungewöhnlich. Apple, Google, facebook, Siemens, BMW, ... sind purer Konformismus, sind Sie jetzt enttäuscht, ich nicht, Irgendwas musste diese Ideen doch Strassentauglich machen, warum also nicht z.B. Apple.

Die Üblichkeit ist - wie ALLES innerhalb des RaumZeit - auch im Wandel, was Gestern üblich war, ist Heute ungewöhnlich, was Heute gewöhnlich ist, wird bereits über-Morgen unüblich sein.
Wir wachsen aus dem 2D-Dasein in ein 3D-Dasein hinein, das ist üblich, so ist das DaSein beschaffen, das muss Es tun: Wandeln, Wachsen, Wundern, aber meist "weiter so".
Das 3W-Dasein.

Und Wir erweitern dabei auch stets den Bereich des UnÜblichen aus, besser: das DaSein fordert in Uns Allen (LebeWesen) die Ungewöhnlichkeit auszubauen, so empfinde ich das, das Natur fordert auch uns Menschen zur UnÜblichkeit auf.

Für die Philosophen in(mitten von) Ihnen eine Spekulation: Für das SEIN ist das DaSein eine UnGewöhnlichkeit, eine - vielleicht - ErScheinung der Unüblichkeit, nämlich eine Form (FliessHindernis?), in der Formlosigkeit, im Wandel.
Aber bitte mit einem Tempo, das das SEIN diesem unüblichen Geschehen Da (in seiner Mitte?), folgen kann, also nur langsam die Einförmigkeit verlassen und zur VielFörmigkeit werden.

Ganz langsam, bitte, weil sonst platzt das ALLES (das SEIN) vielleicht auseinander, vielleicht, weil, wenn Etwas platzt, dann wohl nur in Etwas anderes hinein; und gibt es Etwas anderes, als das SEIN? Nein, also platzt DAS auch nicht, auch wenn ES schneller wandelt, oder?; oder gibt es einen anderen Faktor, der schnelles Wandeln nicht erträgt?

Irgendeinen muss es geben, sonst wäre nicht alles so behäbig, sonst wären die Kräfte der Beharrlichkeit im DaSein nicht so stark.
Oliver-August Lützenich wäre nicht so behäbig, so gewöhnlich, so beharrlich vergangen, so hartnäckig der frischen Luft, dem klaren Wasser, dem GrauBrot und den Weisswürsten und Ihnen und der Üblichkeit zugeneigt, und das bin ich. Punkt.
Ende der Spekulationen.

Bisher liegt die Ungewöhnlichkeit fast nur auf der Oberfläche, an den Rändern, ist auf die groben Einheiten des Ganzen verteilt, aber nur wenig in der Einzelheit - des Selbst - zu finden, es gibt Menschen mit hellerer Haut, mit dunklerer Haut, nur Menschen mit zwei Augen und diese auch nur mit derselben Formung, es gibt einheitliche Geschlechter, Sprachen, Religionen und Nationalitäten, aber es gibt so wenige oder noch gar keine Menschen mit brauner Nase und orangenen Ohren und einem grünen und einem roten Auge und einer runden Augeform links und einer mandelförmigen rechts und mit 5 Zehen links und sieben rechts und dem Herzen auf der Zunge und dem Magen in den Knien und Menschen, die mit dem Hintern denken, ohne dabei das UmSein aus den Augen zu verlieren.
Ganz selten vielleicht.

Unüblichkeit.
Warum gibt es die Üblichkeit, Sie haben es vielleicht gerade beim Lesen erfühlt, oder auch gespürt, vielleicht ein wenig Verwirrung, eine kleine Unsicherheit, wenn Sie näher in die Vorstellungen eingestiegen sind, fühlten Sie gewiss auch Angst, beim überfliegen ein wenig Spass, aber was wäre, es begegnete Ihnen ein Mensch ohne fixe Geschlecht(szugehörigkeit), ohne fixe Hautfärbung, ohne fixe Ausformung, na, was wäre dann?
Es wäre einfach noch ein Mensch, das spricht und fühlt und spürt und Wärme braucht und gibt, lernt (übt -> üblich) und tätig sein möchte für das Ganze, aber Jetzt unüblich?
Schwer zu ertragen, erstmal, fällt aus dem Rahmen, schwebt ausserhalb des Bereichs der gestatteten Unüblichkeit, den Wir meistens - gewöhnlich - einhalten.

Leicht gesagt: Lebe lieber ungewöhnlich, wenn diese Ungewöhnlichkeit bestenfalls eine Nettigkeit, ein überraschendes Entgegenkommen, oder auch ein brutaler Ausfall ist, alles im Rahmen der gelassenen Gewöhnlichkeit, aber wann wird es wirklich UnGewöhnlich?
Jetzt vielleicht?

Na, lieber noch nicht, besser noch eine Nacht drüber schlafen.
Oliver-August Lützenich hadere mit diesem zugestandenen Bereich.
Dieses Text ist ein weiterer Versuch den Bereich für *mich auszuweiten, nicht nur im Denken, also im versteckten und Minimal-Handeln, sondern auch im öffentlich einsehbaren und von Ihnen wahrnehmbaren Handeln.
Mal - ohne Kunststoffaufsatz - mit grüner Nase ausgehen und in den Augen so ein Blinken wenn ein interessantes Mensch auftritt, statt nur immer blau und beige; Scheisse Mensch beweg deinen Arsch und fliege aus der Üblichkeit hinein in Etwas voller FREUDE, statt noch ewig in diesem kleinen LEID festzuhängen.
Ohne Kommas und Ausrufezeichen.

Aber ich weiss, die Angst drückt mich noch ins Übliche zurück. LEIDer wird es momentan noch nichts mit der FREUDE, die muss noch warten, aber das ist ja nun auch völlig üblich für mich.

Wie ist es bei Ihnen gewöhnlich?
Nein, bestimmt nicht, nicht bestimmt, Nein.
Bleiben Sie mir ungewöhnlich treu(herzig).
Also, mit dem üblichen Gruss: von Tsch... bis ...üss.

Montag, 9. Dezember 2013

Markt und Vielfalt

Was inszeniert das Handeln zwischen den einzelnen Teilnehmern einer Spezies?
(Den neueren Leses möchte ich schreiben, dass ich in diesen Blogs bemüht bin, die kleinen und grösseren Schritte in der Selbst-Erkenntnis des Geschehens in und um mich ein zu bringen und zu bewahren, im DaZwischen-Netz, weil ich so vergesslich bin. Und das ist voll kommen ernst gemeint, denn ich habe hier schon die selben Beiträge zwei mal kurz hintereinander eingestellt, weil ... siehe VorSatz. Da hilft auch keine Scham.)

DaSind also Milliarden von EsLebeWesen, in unserem Fall wir Menschen, und diese enorm vielen einzelnen Wesen leiden Alle Mangel. Die erdmondlichen EsLebeWesen brauchen fast alle Sauerstoff, auch in Verbindung mit 2 mal Wasserstoff und so etliche anderen Elemente und ElementGruppen (Moleküle) auch Nahrung genannt, um im DaSein zu wachsen und dieses je persönliche DaSein zu erhalten. Und das sind nur die nötigsten Grund-Zutaten, denn daneben braucht jedes EsLebeWesen auch noch jede Menge "Gefühls-Nahrung", also Geborgenheit, Anleitung, Teilhabe und so einiges an Aufmerksamkeit und Forderungen, HerausForderungen und Anerkennung mehr.
Ist den Leses das zu Technisch oder zu Faktisch?

Na, aber so ist es doch, mal ganz nüchtern betrachtet. Und einige Wissenschaftler wissen, es geht noch viel technischer und nüchterner, wenn ein-Es ohne den ganzen Glaubens-Kram das Geschehen im Selbst und das im Drummherum bewertet.

Die meisten Menschen und die VIELEN anderen EsLebeWesen brauchen das nicht zu wissen, können ruhig weiter Glauben, weil, Es (das DaSein) ist bisher ohne grosses Wissen geschehen und das wird es auch weiterhin. Oder? Oder war das "Zeugen" des DaSein (Natur) ein Vorgang des Wissens? Wenigstens Oliver-August-Lützenich habe keinerlei Ahnung, ob das Natur-Geschehen das Ergebnis einer bewussten Entscheidung und Tätigkeit war, oder blosser Zufall oder die AbArbeitung von Wahrscheinlichkeiten?

Aber zurück zum Markt, mehr noch, zu allem Handeln von eingehäuteten Einzelheiten im DaSein im MitEinander. Was gestaltet dieses DaZwischen? Was gestaltet dieses Umgehen in der gemeinsamen RaumZeit-Phase? Da ist Mangel in Allen und Allem und somit ist auch AllEs und All-Es bemüht den inneren Mangel zu stillen. Dabei, die Leses kennen das ja aus dem ff, kommen die Wenigsten wirklich gut bei wegg, die Meisten kommen einigermassen gut aus, und ein paar weniger als die Meisten, also auf jeden Fall viel mehr als die Wenigen die bestens versorgt sind, kommen schlecht wegg. So ist das bis Jetzt geregelt.
So hat das DaSein das bisher eingerichtet. Das Mensch folgt dem bisher brav. Pyramidisch. Wie gestalte *ich jetzt den Übergang zu dem unten beginnenden etwas weniger neuen Beitrag aus der SprechLichtung?

Klar ist *mir nur, dass dieser Beitrag irgendwas mit dem DaZwischen-Geschehen, in dem auch der Markt enthalten ist, zu tun hat. Nun gut, dann bringe *ich diesen Beitrag erst mal sprachlich und erkenntlich auf den aktuellen Stand.
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Ma^kt.
Noch 5 Monate!
Bis zu diesem Erblühen
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Ab hier:

Fast Alle haben wir, vermute *ich, Schwierigkeiten damit, die enorme Vielfalt des DaSein zu realisieren, was alles an Vielfalt darin steckt, auch in Uns, und Uns im Umfeld geboten wird. Also *mich überfordert oder sogar überwältigt schon die versuchte Vorstellung, von der Vielfalt der Formen und Farben des DaSein (Natur) und der darin möglichen EsLebens-Konzepte und EsLebens-Modelle.
Gibt es für die Vielfalt schon eine Zahl?

Und diese Vielfalt ist in Allen Einzelbereichen (Besonderheiten), die das DaSein ausmachen und "bevölkern" drinn, sie ist in AllEs und All-Es enthalten, auch in so einem Einzelbereich, wie es das Spezies Mensch ist.

In das Menschheit ist enorme Vielfalt enthalten und möglich.
Auch die Vorstellung davon überfordert mich noch.

Zum Beispiel der Besitz: manche Menschen haben nur das, was sie am Leib haben, manche Menschen haben ..., weiss nicht?, aber auf jeden Fall enorm VIEL! Die Bandbreite in und zwischen den einzelnen Menschen ist fast ungeheuer gross, sowohl im Inneren, wie auch im Äusseren, und das, obwohl Uns nur ein paar Promille(!) im gemeinsamen Erbgut unterscheiden. Und dieses - haben - ist ja nur eine Form der Vielfalt, innerhalb des DaSein-Bereichs Mensch. Die enorme Bandbreite gilt auch für die Beweglichkeit in und auf der Form (z.B. Farben und Gerüche) und auf dem UnterGrund (z.B. Reisen), somit in der Ausbreitung in der RaumZeit (Form, Fläche und Alter), gilt auch für das Wissen und auch für die Gefühle. Jeweils eine für Uns noch kaum überblickbare Vielfalt.
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Auch das Sterben ist enorme Vielfalt.
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Eine Grund-Frage einer Vision von Annäherung und AnGleichung der Menschheit an einen hohen und Jed-Es bestversorgenden EsLebens-Stand --> somit einer Annäherung der EsLebens-Verhältnisse und der EsLebens-Möglichkeiten, somit der Verringerung der gigantischen Bandbreite innerhalb der Spezies, die das DaSein in Uns eingebracht hat, und auch in Uns fordert und fördert -, ist:

Wohin lagern Wir die natürliche Vielfalt aus, wenn Wir sie in und zwischen Uns entfernen möchten?

Können Sie mir folgen?

DaSein ist Vielfalt. Binsenweisheit. Und zwar enorme gigantische Vielfalt. Banal. Darauf können Wir einander, denke ich, aus dem Stand einigen.
Diese Vielfalt ist in einer Spezies, wie in den von mir so gemochten Myxomyceten, genauso wenig oder viel eingeschränkt, wie sie es innerhalb der Spezies Mensch ist. Das Mensch ist also zwar ein wenig beschränkt, da Es - wie auch die Spezies der Hautflügler (Hymenoptera, z.B. die Biene) - etwas besonderes im DaSein ist, aber die enorme Vielfalt des DaSein ist trotzdem in allen Besonderheiten erhalten, selbst der Grundaufbau allen DaSeins, die Energie und deren Substanzen sind Vielfältig.

Wenn also auch in *mir die Idee aufkommt, die EsLebens-Bedingungen der Menschheit anzuheben und Alle Menschen bestmöglich mit allem Notwendigen und Verfügbaren, z.B. an sauberer Luft, reinem Wasser, gesunder Nahrung, geborgener sozialer Einbindung und Anerkennung, allem verfügbaren Wissen, freier Entscheidung, der MitArbeit im und am Ganzen und dem Profit (Luxus), auszustatten, dann muss auch die Frage beantwortet werden:

Wohin lagern Wir die Vielfalt, die das Natur auch in Uns angelegt hat, und die das DaSein auch von und zwischen Uns, in allen Handlungen fördert und fordert, aus?

Wohin mit der Vielfalt, wenn Wir, zumindest Einige von Uns, die Einheitlichkeit, die AnGleichung der EsLebens-Wirklichkeit und EsLebens-Verhältnisse, wünschen?

Wohinein oder -hinaus verlagern Wir die Vielfalt, um das für Uns Alle zu erreichen?

Dass das möglich ist, ist auch *mir klar.
Nur wohin also mit der Vielfalt, die Wir nicht "ausschalten" können, ohne daran zuGrunde zu gehen (also ebenfalls "ausgeschaltet" zu werden), die Wir auch gar nicht ausschalten brauchen.
Wir brauchen sie, diese  g i g a n t i s c h e  Bandbreite, doch "nur" in einen anderen Bereich in oder zwischen Uns zu "verlagern".
Dann könnte es klappen.
In die Maschinen vielleicht? In das DaZwischen-Netz womöglich?

Und dann erreichen Wir gemeinsam ein besseres Niveau in der EsLebendigkeit.
Und das ist doch wohl AllEs und All-Es zu wünschen, oder?
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Ein Gemälde von Helene Schjerfbeck
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Jedoch, *ich gebe zu bedenken:

Mit diesem besonderen Gemälde, würde *ich am liebsten alle meine Beiträge abschliessen, unterzeichnen, aber das geht nicht, weil es dann bald die Besonderheit verliert, oder?
Doch, *ich mag das zweifeln.

PS: Vor-Frage: Was tun junge oder auch ältere Menschen, wenn Sie erwach[s]en?
Rebellieren. Nicht vor Regeln knien, sondern hinter Regeln blicken: Hinter-Fragen. Banal, *ich weiss. Sind wir Menschen inzwischen erwacht genug, um auch die Regeln des Handelns im DaSein (Physik, Chemie, Biologie, Ökonomie) zu hinterfragen? Eine Natur-Rebellion.
Nein, wir wissen noch nicht genug. Oder?
Solange Wir noch brauchen und zögern, schreibe *ich weiter Kunst.

Samstag, 30. November 2013

Hierarchien-Bildung

Erstveröffentlichung im Oktober 2012 in der SprechLichtung.

Bevor es los geht hier eine kleine WortKunde (geliehen von Wikipedia. Danke!):
Als Hierarchie, - altgr. ἱεραρχίαhierarchia, zusammengesetzt aus ἱερόςhierós: „heilig“ und ἀρχήarché[in]: „Anfang, Führung, Herrschaft“, daraus ab dem 17. Jahrhundert kirchenlateinisch hierarchia: „Rangordnung der Weihen“ - bezeichnet man ein System von Elementen, die einander über- bzw. untergeordnet sind. Im Sinne der Monohierarchie ist dabei jedem Element höchstens ein anderes Element unmittelbar übergeordnet, während bei einer Polyhierarchie auch mehrere über- und untergeordnete Elemente möglich sind.
Mathematisch betrachtet bedarf eine Hierarchie einer Ordnungsrelation, die einen Baum (Monohierarchie) oder gerichteten azyklischen Graphen (Polyhierarchie) definiert.
Das Komplement ist die Heterarchie.
Ende Wikipedia.

Die Hierarchie ist also ein System zur Strukturierung einer Menge von Etwas, nach dem Zugriff oder dem Erhalt von Mehr und Weniger von Etwas Anderes. Zum Beispiel Macht, also Einfluss auf/in ..., oder Wissen, das Eine mehr, das Andere weniger, oder Sex, das Eine mehr, das Andere weniger, oder ...?

Alles Bewegliche ist hierarchisierbar, verteilbar, aufteilbar und sowohl Gefühle, wie Wissen und Dinge sind zuteilbar, also hierarchsierbar. 
Das "nur" als Vorwort zum Thema: Bildung.
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Ed Ruscha, "This was then, this is now. #1", 1989
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Alle Bildungsinteressierten (v.a. Menschen) und viele "Aufgeklärt-Es", werden vielleicht schon die Frage gestellt haben, warum aus den Mündern so Vieler (auch Politiker) die Bildung als unser wertvollstes Gut ausgesprochen (könnte ich auch gepredigt sagen, s.o.?) wird, aber danach so wenig dazu getan wird?

Nun könnte freilich Jedes von Ihnen denken, was will das Autor denn, in EU ist es doch wunderbar, die Hälfte macht einen Hochschulabschluss, und die andere Hälfte brauchen Wir zum arbeiten und zum putzen, mindestens.
Dann haben Sie schon den einen oder anderen Punkt berührt, warum mehr und bessere Bildung so oft gefordert, aber genau so oft auch genau dort gekürzt wird.

Und eines möchte Oliver-August Lützenich ganz klar einflechten, *mir geht es hier um kein Urteil, erst recht nicht um eine Verurteilung von Unseren Handlungen - ich beziehe mich da auf jeden Fall mit ein -, *mir geht es hier um eine klare Sicht auf Unsere Handlungsweise und eine ebenso klare Sicht auf die Gründe dieses Handelns, mehr noch, *mir geht es hier um die Einfühlung in Unser Handeln.

Mir ist nun mal schon seit Jahren aufgefallen, dass Politiker, Lehrer, Wissenschaftler und Verbände beständig die Erhöhung der Wertschätzung und der Aufwendungen für die Wissensvermittlung und weitere befriedende Gesellschaftstechniken fordern und sogar ankündigen:
Die Wirklichkeit an den Schulen und Hochschulen aber einen anderen Trend anzeigt. Dort wird bestenfalls ein Zustand beibehalten, aber verbessert wird nur selten. Nur dort, wo darum gekämpft wird, und wo etwas dringend, im allgemeinen Konkurrenzkampf der Gesellschaften, Nationen oder Religionen oder sonstwas, gebraucht wird, dort wird wirklich verbessert und manchmal auch geklotzt. Wenn es um den Ellenbogen geht, und um die Rangordnung innerhalb z.B. der Nationen-Hierarchie, da wird dann gegeben, aber dann ist es auch schon wieder gut.

Lange Rede, kurze Vision: Die Vergleichslatte, die *ich dabei an den heutigen Zustand anlege, ist eine Gefühls- und Wissensübertragung an Alle Menschen. An wirklich ALLE Menschen. Der Vergleichsmassstab zu Heute ist, dass Jedes Kind, Jedes Mensch von all dem Gefühl und Wissen vermittelt bekommt, das aktueller Stand ist und nicht die Einen mehr und Viele Viele Andere viel weniger, eigentlich die Meisten weniger, oder sogar nichts, wenn ich in manche Regionen Afrikas, Asiens, Südamerikas und Ost- und Südosteuropas blicke, oder auch auf die Situation von Sinti und Roma und den Einwanderern in die EU.

Dabei behalte *ich im Wissens-Hintergrund, dass sowohl die Gefühle variabel und ausbaubar sind, wie auch das Wissen wenig und ALLES ist, wobei in beiden Bereichen der geringste, wie der höchste Zustand für Lebewesen, wie Wir es sind, nicht zu erreichen ist, so empfinde ich das.
Lebewesen sind (schwingen) in einem Bereich DaZwischen.

Jede Verbindung --> und EsLebendigkeit ist doch eine Form der Verbindung? <-- braucht eine Grundmenge an Gefühl und Wissen und kann sehr viel davon aufnehmen, bis auch auf diese Weise die Verbindungen wieder gelöst werden (Da das DaSein eventuell so etwas wie ein Frequenzbereich im SEIN ist - eine Wellenfront -, verläuft diese Welle wohl bei wenig und zerbröselt bei zuViel. Und das EsLebendigkeit ist im DaZwischen? Die Physik und die Mathematik deuten so etwas an).

Wir EsLebewesen haben den Zustand der höchst-möglichen Beweglichkeit in den Gefühlen und der weitest-möglichen Füllung an Wissen noch längst nicht erreicht.
Die Frage ist somit: wollen und können Wir das überhaupt? So wie Wir jetzt aufgebaut sind und handeln?

Ein Verdacht:
Bildung ist deshalb kein gesellschaftlicher (menschlicher) Schwerpunkt, weil alle Gesellschaften - weil die gesamte EsLebendigkeit (darIn das Menschheit) -, bisher unterteilend und verschieden versorgend organisiert ist und daher auch im Bildungswesen eine Hierarchie gesellschaftlich gefördert und sogar gefordert wird.
Bildung darf bisher nicht an AllEs und All-Es in derSelben Art und Weise ausgegeben, also zur Verfügung gestellt werden.
Bildung muss in Bereichen gefördert und stark sein und in weiten Bereichen be-, ja sogar verhindert werden, sonst würde die DaSein-Hierarchie aufgelöst.

Kinder, die auf britische Internate dürfen; und wesentlich mehr Kinder, die auf Schulen müssen, die ..., na, sie wissen schon: schlechte Schulbücher, kein Sportunterricht, schimmelige Klassenräume, überforderte LehrKräfte ...
Ja, ist klar, es gibt stets auch die breite RaumZeit im DaZwischen, also mit Schulen, die einigermassen gepflegt sind, mit schönen Klassenräumen und motivierten Lehrkräften und mit guten und neuen Ansätzen in der Gefühls- und Wissensvermittlung: kein Trichterunterricht mehr, sondern die Verlockung der Vielfalt und Weite des Gefühls und der Vielheit und Nutzbarkeit des Wissens, ...
Ja, hier und dort gibt es das - Hierarchie auch dort -, die Realität ist jedoch zumeist eine der Banalität und der Ignoranz bei der WeiterVermittlung von Gefühl und Wissen.

Wie in jeder Hierarchie üblich, ist die beste Ausstattung und der schönste Ausblick nur für Wenige und der Rest wird gebraucht. Verbraucht vielleicht. So ist das bisher in der Natur geregelt. Jetzt bitte, machen sie Schluss damit, zu glauben, dass ich das schlecht finde oder verurteile, noch gar auf Uns kleine Wesen, also auch auf Oliver-August Lützemich, mit dem Finger zeige und ungeduldig fuchtle: Nein.

Es geht mir, wie oben angedeutet, in allem erforschen darum, zu verstehen; und *ich möchte dabei jede Anklage vermeiden, auch wenn das, was ich verstehen möchte und [er?]finde, weh tut; - oder es auch zu Überhöhen, wenn es gut tut.
Naja, ein wenig ungeduldig bin *ich schon, wenn ein-Es mal einen Fortschritt erkennt, möchte Es ihn am besten sogleich erfahren, auch wenn das Erkennen erst der erste Schritt ist. Von vielleicht etlichen, die noch zu tun sind (Schrittchen), bevor dieser Fortschritt erreicht ist und dann ist dieser erreichte Fortschritt möglicherweise schon wieder nicht genug und es geht weiter, immer weiter, aber genug, hier geht es um die aktuelle Bildungs-Hierarchie.

Es geht *mir um die Erkenntnis der Ein- und Aufteilungen in Hierarchien innerhalb der Natur, von der wir Menschen nur Eine sind.
Schon die Körper, die Wir sind, sind hierarchisch aufgebaut. Jeder Anatom und Physiologe wird den Leses das bestätigen, genauso die Neurologie.
Lebendigkeit ist ein hierarchisches Geschehen, ein Geschehen, das auf UnGleichheiten aufgebaut ist, auf einem Hier mehr und Dort weniger und DaZwischen genug, wobei das DaZwischen der grösste Bereich ist.

Die Meisten haben genug, deshalb ist dort so wenig Bewegung, dort - und mit diesem "genug" begründet -, ist die Beharrlichkeit des DaSein zu finden.
Was genug hat und is[s]t, braucht keine grössere Veränderung, will gar keine, jeweils nur ein bisschen, weil das die Entropie des DaSein fordert, aber mehr bitte nicht, sonst macht die Mitte (Masse?) im DaZwischen, die genug is[s]t und hat, Revolution.
Keine Evolution oder gar Provolution, sondern nur Revolution: -> da wird dann intern ein wenig umgebaut und umgestellt, und dann ist aber auch schon wieder gut und die "Propheten" des Fortschritts sind vertrieben oder ruhig gestellt. Die Hierarchie ist wieder eingesetzt. So war und ist das bis Jetzt. Siehe die aktuellen Revolutionen.
Also Alles normal und richtig.

Die Schluss-Fragen sind:
Mal angenommen, die Gefühls-, Wahrnehmungs- und Wissens-Bildung erreicht und belebt Alle Menschen, Was (Frau und Mann und was immer ein-Es DaZwischen oder auch DaNeben sein möchte oder ist: Was) macht dann die Schmutzarbeit, Was putzt dann und teert die Strassen und Was verlegt Schienen und gräbt Kanäle und wäscht Schmutzwäsche und genehmigt Anträge und fährt die Menschen nach ... und überwacht die Maschinen und programmiert und sät und erntet und hegt und pflegt und ist Prostituiert und hält zu und ist Kapitän und ist Bonze und ist Star und ist Genie und ist Berühmt und ist Präsident?
Wenn All-Es das machen könnten und vielleicht kein-Es das mehr machen möchte, weil All-Es nur noch hinaus wollen, hinüber zur nächsten Galaxie (Andromeda) oder mitten hinein in das Zentrum der "Milchstrasse" und das Schwarze Loch (aus-)lutschen - oder ist das gefährlich?

Was machen wir Menschen, ohne unsere angeborenen Hierarchien, also ohne die teils gewaltigen Verschiedenheiten in der Menge und die enormen Unterschiede, in Ausstattung und Weitblick?

Ist das Mensch dann noch Mensch, oder doch eher Maschine, oder einfach gar nicht mehr Da, weil das im DaSein, also in das Natur einfach unmöglich ist?

Ist doch mal ne Frage wert, oder?

Schönen ersten Advent.

Donnerstag, 21. November 2013

David Gelernter Glaube Ich

Auch dieser etwas über ein Jahr alte Beitrag hat nun einen Umzug und ein wenig Herbst-Putz verdient. Wenn mir das Thema auch schon ein wenig Gestrig erscheint, so ist das eben nur *mir so scheinend, neben mir sitzt vielleicht gerade ein-Es, Das das ganz und gar wichtig ist, so ist das mit der Wichtigkeit eben, auch wenn *ich das manchmal gar nicht fassen mag, was ander-Es wichtig ist, so wichtig oft, dass Diese gar dafür sterben möchten, oder es sogar in glücklicherweise seltenen Fällen auch tun.

Ab hier:
Noch kurz, bevor es los geht: ich weiss, Oliver-August Lützenich reite hier unablässig auf etwas herum, nämlich auf der Benutzung von Wörtern und Bildern, die, vermute ich, wichtig für unser menschliches Selbst-Verständnis sind.
Tut Ihnen das gut?
Tut Uns das, von mir angenommene, Miss-Brauch von Wörtern und Bilder gut, oder verführt es Uns noch stets in die falsche Richtung: zurück?, oder hält es Uns in einem zu engen, zu kleinen Bereich gefangen? Sie werden diese Fragen später auch noch in meinen Kommentaren wiederfinden, ich habe sie hier vorangestellt, weil Sie als Hintergrund für meine Arbeit hier in diesen Blogs wichtig sind.
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Seit Monaten geht es auch in diesen Blogs immer wieder um eine auch von mir bemerkte Selbst-Verweigerung des Menschen und die Folge davon, also den Übertrag eines nur gedachten Ich auf Maschinen oder ins "Netz", in den Gedanken von David Gelernter und Anderen wird aus der Maschine sogar bloss eine Festplatte oder ein Chip.

Wobei ich gleich anmerken möchte, dass *ich das Selbst wesentlich weiter fasse, als es viele Ander-Es tun, die "bloss" das Bewusst-Sein oder einen kleinen Neuronen-Cluster darumherum, als das eigentliche Selbst eines DaSein, das "ich", begreifen können.
Für mich ist das Selbst, somit auch Jedes von Ihnen, das gesamte Organismus innerhalb einer fassbaren Aussen-Haut, somit das ganze Körper, und nicht bloss dessen Gedanken, wo auch immer diese in dem jeweiligen Körper ge-form[ulier]t werden. Diese Ansicht vermisse ich bei so vielen, die zu diesem Thema etwas äussern, deren "ich" ist oft so klein, so beschränkt, so eng und klein innerhalb der Haut.
Die Jedes "ich" für mich als Ganzes ausmacht.
RaumZeit-Rauschen.
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Bergmann Ecke Zossener, in der Dämmerung
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Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 19.10.2012, von David Gelernter

Titel: Das religiöse Ich Seelen-Sharing geht nur analog
Untertitel: Verschiedene Theorien wollen uns einreden, man könne uns klonen oder auf eine Festplatte laden - mitsamt unserem Bewusstsein. Das ist Unsinn. Ein Plädoyer für mehr Spiritualität.

Die Bedeutung des Ich steht derzeit im Mittelpunkt von drei verwandten, meiner Ansicht nach irrigen futuristischen Ideen. Manche Theoretiker glauben, der Mensch könne ewig leben, wenn sein „Gehirn-“ beziehungsweise „Bewusstseinsstatus“ oder eine Art umfassender digitaler Schnappschuss ins Internet hochgeladen und anschließend, wie jede beliebige Software, in Betrieb genommen würde. Andere glauben, wir könnten als Klone, als exakte biologische Kopien unserer selbst, nach dem Tod weiterleben.

{Bin ja mal gespannt, wann Wir einander als GANZE Personen anerkennen, statt stets nur das "Gehirn" als "eigentliches" Selbst herauszunehmen, das Selbst somit auf eine kleine Fähigkeit und eine Struktur, die diese Fähigkeit erregt, zu verengen. Ja, Wir sind in Masse noch sehr sehr Engstirnig, die Vernunft ist noch stark beschränkt im Gehirn, statt dass Sie den gesamten Körper als Verursachendes, Versorgendes und Schützenswertes erfühlt und erspürt, also begreift. Ohne dass ich verkennen würde, dass das Selbst (Jedes einzelne "ich") sterblich ist, aber die Ideen, Erkenntnisse, Erlebnisse und Vorstellungen (dabei auch die Phantasien) dieses Selbst in einer anderen Form (z.B. der Sprache, als Bilder, als Gegenstand (Maschine) oder auch als Skulptur) darüber-hinaus bestehen bleiben können; wenn sie es denn Wert sind, was jeweils Wir Alle entscheiden. Und da Wir, somit auch Jedes ich sterblich ist, besteht auch daraus eine Un-Lust, das ich un-sterblich zu machen, zu machen, zu machen, und wenn es als Maschine ist, was kein ich mehr ist, aber das ist noch egal, weil kaum ein ich bisher anscheinend begreift, was ich ist: Einmal-ich und Sterbl-ich. Für mich kann daraus nicht folgen das einmalige körperliche ich in oder auf Maschinen zu übertragen, sondern dieses "Einmal-ich" und "Sterbl-ich" so Erkenntnis-weit und so Erlebnis-reich und so Gefühl-voll wie es diese Einmal-ich-keit und Sterbl-ich-keit zulässt.}

Die dritte Idee ist komplizierter. Einige Physiker vermuten, dass es in unendlich vielen anderen Universen (oder besser „Multiversen“) unendlich viele exakte Kopien unserer Welt gibt, in denen jeweils eine exakte Kopie von uns existiert. Wenn es, wie manche Physiker sagen, viele Kopien von uns in vielen unterschiedlichen Universen gibt, so ist das „Ich“ mehr als nur eine Person. Diese Kopien sind ebenfalls Ich. Sie sind alle gleichermaßen authentisch und identisch.

All diesen Diskussionen liegt eine grundsätzliche Annahme über das Wesen des Ich zugrunde. Für viele Wissenschaftler ist das Ich etwas Beobachtbares und Messbares. Indem ich über meine Beobachtungen nachdenke, erfahre ich etwas über das Ich anderer Personen. Das ist das „objektive Ich“. Für viele Nichtwissenschaftler (und auch einige Forscher) steht fest, dass das Ich nur von innen heraus und auch nur von einer einzigen Person erkannt werden kann. Nur ich selbst weiß, was in meinem Inneren vorgeht - was ich denke, mir vorstelle, woran ich mich erinnere, was ich noch einmal durchlebe. Jeder von uns ist in seinem eigenen Ich eingeschlossen, jeder beobachtet das Universum aus seinem eigenen Ich heraus. Das ist das „subjektive Ich“.

{"... in seinem eigenen Ich eingeschlossen, ..." Die Schloss-Metapher, Schloss, Schlüssel, oder als Homonym auch das Schloss (Palast) in das ein-Es eingesperrt ist, oder wie Manche es wohl eher empfinden "eingekerkert" ist, dann ist das Schloss nicht eins an das Aussen-Tür, sondern das Schloss ist ein Kerker im Keller im Dunkel der Verliesse ... Dann wird es aber mal RaumZeit, die Verliesse und Kerker in die das Ich wegggesperrt ist, an die AussenWände des "ICH" heranzuführen und auch den
noch Klein-Geistern und Kerker-Meistern zu fühlen und zu spüren zu erlauben, wieviel Wind durch die Haut kommt, also wie [Ergebnis]Offen und Weit[reichend] das Schloss ..., ach Schluss mit dieser öden, ängstlichen und egozentrischen Metapher des Schlosses!
Ja, Jedes Ich ist einmalig und davon gab und gibt es schon SEHR Viele und beständig wird nach"produziert", weil das DaSein aus den Ich besteht, ohne Ich kein DaSein, ohne Selbst kein DaSein. So empfinde ich das. DaSein ist Selbst-Sein. Selbst-Sein ist ich. Wie Sie gelesen haben (in "Willkommen bei einem fremden Selbst") habe ich, weil so Viele ich existieren, für-m ich in mir einen einmaligen Namen gewählt, einfach um die Tatsache an zu erkennen, dass ich zwar ALLE sind, aber Jedes ich auch einmalig also besonders ist, da verdient es doch auch eine kleine Einmal-ich-keit in-s ich, oder?
Und behalten Sie das "Subjekt-Sein" im HinterGedanken, dazu komme ich gleich noch.}

Das große Schweigen

Ich glaube an das subjektive Ich. Das subjektive Ich ist gewissermaßen ein Strahl in der Raumzeit, der bei der Geburt beginnt und mit dem Tod endet, der sich so lange ausdehnt, wie man ununterbrochen durch die Zeit fällt, bis man am Ende stirbt. Das Ich befindet sich im Innern dieses Strahls, es existiert nur, weil es diesen Innenraum gibt - wie der Raum einer hohlen Kugel, der nur existiert, weil die Kugel existiert. Man kommt nie heraus, und andere kommen nie hinein. Daher die oft beschriebene existentielle Einsamkeit des Menschen. Die meisten Menschen sprechen nie und können vielleicht auch nie über das sprechen, was für sie am wichtigsten ist. Diese Dinge, Fakten und Gedanken verlassen nie das große Schweigen des Ich.

{"Ich glaube an das subjektive Ich." Was
Oliver-August Lützenich vom "g/Glauben" halte, habe ich schon öfter hier erschrieben, so könnte Mensch auch formulieren: ich weiss vom subjektiven Ich; aber dann bliebe noch das "subjektiv" und viele von den Leses werden wahrscheinlich noch wissen, was "sub-jektiv" vom Ursprung her bedeutet: lat. 'sub' = "unter", lat. 'i[a]cere' = (die Grundform des Verbs) "werfen", ist somit das [Dar]unter-geworfene, oder als sprachlicher Term ein: "Grundbegriff oder Satzgegenstand".
Da ich damit grosse Schwierigkeiten bin (nicht: habe, weil kein Ding, sondern ein Gefühl), Sie oder auch mich als "Unterworfenes" oder "Satzgegenstand", wenn auch für die Meisten unkenntlich gemacht: als "Subjekt", zu bezeichnen, bleibt nach diesem Satz ein schlechter Geschmack hängen.

Ich weiss, dass
*ich bin, dazu fehlt mir inZwischen jeglicher Glaube.
Und das auch Sie sind, weiss ich ebenso, dazu brauche ich nicht das g/Glauben bemühen.

Obschon ich sehr wohl weiss, dass ich g/Glaube, dass ich noch wesentlich mehr glaube, als ich je wissen werde, denn, was weiss ich schon, von dem, was zu Wissen ist? Sehr sehr wenig, weiss ich, im Vergleich zum Beispiel mit einem so grossen Wisser, wie Umberto Eco, aber auch dieser Mensch ist Einer des Glaubens, denn auch Er weiss wenig im Vergleich mit dem, was zu Wissen ist: ALLES.

Und ALLES können Wir nicht Wissen, denn dann wäre: EINES = ALLES; und das geht wohl nicht, oder? Nein. 
Klar bin ich voller g/Glauben, denn Alles UnWissen ist g/Glauben; also g/Glaube auch ich überwiegend, aber eben nicht: dass Oliver-August Lützenich bin, oder dass Sie sind, das weiss ich. Punkt. So einfach ist das. Und vom Strahl und der Kugel als Metaphern für die einzelne Lebendigkeit in/und der RaumZeit halte ich wenig, vergessen Sie's.
Wenn überhaupt bebildert, dann ist die Lebendigkeit ein mit-wandernder, beweglicher Bereich innerhalb der RaumZeit, ein Ort, aber auch diese Analogie finde ich problematisch, weil zu eng. Wir sind viel weiter und vernetzter, als es so ein Bild kenntlich macht.}

Der Blick auf die Außenwelt wird immer durch die eigene Persönlichkeit verzerrt. Aber viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Wände des Ich grundsätzlich durchsichtig sind. Das ist ein elementarer, fundamentaler Irrtum in unserem Bild vom Menschen. Wer so denkt, verkennt die Dynamik des Ich.

{"verzerrt"? Ja, aber die Verzerrungen werden immer weniger, genau dazu betreiben Wir Wissenschaft in alle Richtungen des DaSein im SEIN, um die Verzerrungen des kleinen Lebewesens Mensch und mit Uns der Lebendigkeit zu entzerren, aufzuklären.

Verkenne Oliver-August Lützenich die "Dynamik des Ich", indem ich die AussenHaut eines Lebewesens für sehr durchlässig achte, die Strahlen des Lichts durch die Augen, die Töne der Lebendigkeit durch die Ohren, die Düfte der Verbindlichkeit durch die Nase und dann erst die AussenHaut von jedes Selbst, Wow!, so voller Gespür, verkenne ich?}

Die Einzigartigkeit des Ich

Jedes Kind weiß, dass die kristallklaren Wände des Ich im Laufe des Tages - man wird müde, man geht bald schlafen - allmählich trüber werden. Und wenn man schließlich eingeschlafen ist, kann man überhaupt nicht mehr durch die Wände sehen. Man ist sich der Außenwelt nur vage bewusst. Wenn man träumt, bewohnt man eine halluzinatorische Welt, die nur aus Erinnerungen besteht. Wer schläft und träumt, bewohnt nicht die Welt, sondern das eigene Ich.

{Da haben Sie das Beispiel für die »Verengung« des Selbst und damit des "ich", auf das Bewusst-Sein, auf den Bereiche der Aufmerksamkeit und Achtsamkeit in eines Jedes Selbst. Als sei das "ich" nur im "
wachen Zustand" wesenhaft und im Schlaf unwesentlich, oder was bedeutet: "... bewohnt nicht die Welt"? Empfinde ich das zu str-eng?
Dazu sage Oliver-August Lützenich ganz deutlich: "ich" ist auch im Schlaf, oder im Rausch "ich" UND in der Welt, so lange und so da, wie auch das Körper, welches "ich" ist, da ist. Was ist das für ein "ver-/entrückter" Glaube, das Selbst, das "ich-Sein" auf das "Wach-sein" zu beschränken oder auch nur auf die Fertigkeit des Bewusst-Sein? Als gälte die Körperlichkeit nichts, als gälte das TrägerMaterie des ich als WeggwerfArtikel (als Objekt, von lat 'ob' = "gegen, entgegen, nach, hin-" und s.o., also dt. "entgegen-werfen, hin-werfen" oder substantiviert: Hingeworfenes. Betrachten Wir einander so?).
Aber, Sie werden vielleicht Jetzt weinen, doch genau so gehen Wir miteinander um. So gehen Wir ineinander um, das Selbst zählt nur als und in Gedanken, das Trägermaterie, das Körper zählt wenig. Das zeigt auch dieser Artikel von Herrn David Gelernter, denn die Körperlichkeit ist wohl kaum in einen Chip zu pressen oder auf eine Festplatte zu "verBITten", oder doch? Aber vielleicht tue ich da den Bemühungen von David Gelernter, um eine Erhöhung der Bedeutung des Ich auch unrecht?}

Im Zusammenhang mit Energie und Aufmerksamkeit sprechen wir wie selbstverständlich von „Konzentration“. Wenn wir müde sind, lässt unsere Konzentrationsfähigkeit nach. So ergibt sich ein treffendes Bild: Der scharf fokussierte Strahl eines kraftvollen, wachen Geistes dringt durch die Wände des Ich und beleuchtet die Außenwelt. Je unschärfer dieser Lichtstrahl wird, desto weniger ist er in der Lage, die Wände zu durchdringen; und wenn wir schlafen, beleuchtet das unfokussierte Licht nur die Innenwelt.

Was im Außen passiert, ändert nichts an der Existenz und Einzigartigkeit des Ich. Man weiß, wer man ist, wo man sich im Raum-Zeit-Kontinuum befindet. Ein anderer Mensch oder ein anderes Ding kann sich für mich ausgeben. Ein Schauspieler kann behaupten, er wäre ich. Aber noch so viele Schauspieler, die vorgeben, ich zu sein, ändern nichts daran: Man weiß, wer man ist und wo man ist, selbst wenn sich alle anderen von einem Schauspieler täuschen lassen.

{"man ist" solange "man isst", ich darf doch wohl auch mal etwas Spass haben, so mittendrinnn;-), aber ernsthaft, könnte ein Schauspieler Sie->"ich" auch nur im Ansatz ersetzen? Ersitzen? Die Erkenntnis vom "ich" ist die, dass Jedes "ich" ein eindeutiges Ort, ein klar erkenntliches Bereich in der RaumZeit ist, eben ein
Selbst.
Und diese Selbst "h a b e n" zwar viele Gleiche[n], aber es ist stets nur EIN Selbst. Aber ich entnehme den Worten und der Dringlichkeit darin, dass es noch an Uns ist, an Jedes von Uns ist, das persönliche Selbst ganz klar zu erkennen und zu verorten, Was (Er + Sie = Was) und Wo Eines ist. Überlassen Wir das Bitte nicht Maschinen! Das ist Aufgabe von und Arbeit in jedes Unserer Selbst.}

“Simulant“ ist kein Lob

Kehren wir jetzt zu den eingangs erwähnten Theorien zurück. Die Sache mit der Unsterblichkeit per Internet ist ganz besonders dürftig, aber hochintelligente Leute glauben daran. Warum? Angenommen, John Piffl muss sich einer Operation unterziehen. Er wird in Narkose versetzt und liegt, sagen wir, eine Stunde bewusstlos da. Nach der Operation wacht er auf. Eine Stunde ist aus seinem Leben verschwunden. Aber er ist derselbe, der er vor der Operation war. Wir machen nun eine exakte digitale Kopie von Piffls Gehirn. Unmittelbar, nachdem wir dieses „Gehirnbild“ angefertigt haben, stirbt er. Wir laden das Foto auf einen Computer, auf dem bereits Gehirnsimulator-Software installiert ist. Der Simulator nimmt das Foto als Input und entwickelt daraus immer neue Gehirnaktivitäten.

{"Eine Stunde ist aus seinem Leben verschwunden." Wohin? Wenn das
wache Bewusst-Sein das "Leben" ist und die Bewusstlosigkeit "verschwundenes Leben" ist, was ist dann mit den vielen Stunden und Tagen und Jahren des Schlafes und des Rausches? Wie alt ist dann Eines, wenn Es mit 80 stirbt und davon vielleicht 30 oder mehr Jahre geschlafen hat und zwei oder auch drei Jahre im Rausch verbracht hat, mehr oder weniger bewusst-los? Hmm, mal rechnen? Bitte! Selbstverständlich ist mir klar, was Herr David Gelernter aussagen möchte, aber warum in so verschrobenen Worten und Bildern? Warum wird die Wesenheit eines Wesens, von Vielen von Uns, bloss auf eine Wahrnehmungs-Leistung reduziert? Warum ist ein Schlafendes, ein Träumendes, ein Unbewusstes (ein Selbst) in den Worten so Vieler un-wesen-tlich? Wir haben wahrscheinlich echte und tiefe Probleme mit der Körperlichkeit der An-Wesen-heit, der materiellen Form des DaSein. Also mit dessen Verletzlich- und der Sterblichkeit, denn, sind Ideen, sind Gedanken, - ist also der Stoff der im Bewusst-Sein entsteht -, verletzlich und sterblich?}

Zu Piffls Gehirnbild gehört jede seiner Erinnerungen, die Gesamtheit des Lebens, wie er es erfahren hat. Wird der heraufgeladene Gehirnstatus nicht in dem Moment „aufwachen“, in dem wir den Gehirnsimulator einschalten? Und das Gehirn wird sich, kaum erwacht, für Piffls Gehirn halten (so wie Piffl wusste, wer er war, als er aus der Narkose erwachte). Unser neuer „Cyber-Piffl“ wird feststellen, dass er keinen Körper mehr hat, wird aber als körperloser Geist weiterleben, die Außenwelt beobachten, kommunizieren und denken, genau wie der reale Piffl, wenn der noch am Leben wäre.

Ist Piffl also nicht unsterblich geworden? Was unterscheidet den realen, lebenden Piffl von dem Cyber-Piffl? Der erste Unterschied liegt auf der Hand. Unser Cyber-Piffl wacht nie auf. Forscher behaupten, Software könne menschliches Denken simulieren. Bislang ist aber noch nicht schlüssig belegt worden, dass Software Bewusstsein entwickelt. Das kann, soweit uns bekannt, nur ein organisches menschliches Gehirn in einem menschlichen Körper. Simuliertes Bewusstsein erzeugt genauso wenig Bewusstsein, wie eine simulierte Explosion eine Explosion erzeugt.

{Ich leiste Abbitte, denn das Körper kommt ins Spiel.}


Klonen ohne Lohn

Kommen wir nun zur zweiten Idee, der mit dem identischen Klon. Nehmen wir einmal an, dieser Klon ist genauso alt wie man selbst und hat genau dieselben Erinnerungen. Kurz nachdem man gestorben ist, wird dieser Klon lebendig gemacht, und er führt dann das Leben weiter, das man selbst bis dahin geführt hat. Niemand weiß, dass man gestorben ist. Für alle anderen ist man der, der man schon immer war.

Aber die wichtigste Person in dieser Geschichte sind wir selbst. Jeder von uns weiß, wer er ist, und wenn jemand etwas anderes sagt, irrt er sich, und man weiß es. Die Wahrheit ist ja nicht weniger wahr, nur weil andere Menschen sie für unwahr halten (nicht einmal, wenn alle sie für unwahr halten). Wenn man stirbt, verschwindet der Bewusstseinsstrahl des Ich wie ein Loch im Wasser, die Leere der Raumzeit schließt sich, und das ist das Ende. Beziehungsweise, falls es tatsächlich weitergeht, dann in Form eines Lebens im Jenseits, wie es das Christentum in Aussicht stellt oder, nicht ganz so eindeutig, das Judentum.

{"die Leere der Raumzeit schliesst sich, und das ist das Ende." Die RaumZeit leer? Sind Wir hier alle Leere, wie Wir ja ALLE auch RaumZeit sind? Mir ist von Anfang an klar, worauf Herr David 
Gelernter hinaus will, aber die Worte und Bilder, die Er verwendet, führen wenigstens mOliver-August Lützenich hier eher in die Irre.}

Gleiches gilt für die dritte Idee. Vielleicht gibt es in anderen Universen unendlich viele exakte Kopien von uns allen, die genauso leben wie wir. Das ändert aber nichts an der Realität des einen Bewusstseinsstrahls, der nur einem selbst gehört - und der allein das Ich ist. Wenn unendlich viele andere Personen in anderen Universen behaupten, sie seien man selbst, ist das nichts anderes, als wenn viele Schauspieler sich als unser Ich ausgeben. Die wachsende Neigung von Wissenschaftlern, sich auf das objektive Ich zu konzentrieren und dem fühlenden inneren Ich nur eine untergeordnete Bedeutung beizumessen, ist für viele Menschen irritierend.

{"... des einen Bewusstseinsstrahls, der nur einem selbst gehört - und der allein das Ich ist."  Ich weiss, ich reite hier unablässig auf etwas herum, auf der Benutzung von Wörtern und Bildern, die, vermute ich, wichtig für Unser Selbst-Verständnis sind. Tut Ihnen das gut?

Tut Uns der von mir angenommene Miss-Brauch von Wörtern und Bilder gut, oder verführt es Uns noch stets in die falsche Richtung, oder hält es Uns in einem zu engen, zu kleinen Bereich gefangen? Vermutlich werden Wir erst das Ganze ansprechen und bebildern, wenn Wir das Ganze fühlen.
Das Ganze Selbst ist jeweils sehr viel mehr, als die Meisten glauben und Glauben, als die Meisten annehmen: an-nehmen.
Zumindest mir ist bewusst, dass die Zehen, die Oliver-August Lützenich auch bin, an jedem Handeln und somit auch Denken mit-beteiligt sind, und das ich, egal was ich gerade tue oder lasse, anwesend bin, wach oder versunken, und das ich kein Strahl bin und kein nur Bewusst-Sein bin, das alleine Ich ist.
Da taucht die Frage auf - da auch Wir Menschen ja noch weitgehend von den Prägungen, den  Geschehnissen, Gesetzlichkeiten und Bedürfnissen des DaSein bestimmt sind -, ob dem DaSein die Körperlichkeit unwichtig ist, das Körper ein WeggwerfArtikel ist und nur die Ideen zählen, wie Plato schon formulierte, oder auch erkannte, oder ob auch die einzelnen zufälligen Verbindungen, die Jedes einzelne von Uns ist, zählen? Und wertvoll sind. Was ist wichtig für das DaSein im SEIN: das Wort oder DAS, was es spricht?}

Nichts schafft die menschliche Verantwortung ab

Wie falsch eine intellektualisierte, szientistische Auffassung vom Ich und seinem Innenleben ist, zeigt Cynthia Ozick in ihrem jüngsten Roman „Foreign Bodies“: „Wenn Introspektion Nachdenken ist, dann war Marvin kein introspektiver Mensch.“ Nachdenken in einem analytischen, rationalen Sinn war nicht seine Sache. „Die Verachtung, die ihm entgegenschlug, erlebte er als unmittelbare Empfindung, als Hitze - Hitze in den Ohren, hinter den Augen . . .“ Unmittelbare Empfindung: Ein Bewusstseinszustand kann nur von innen heraus erfahren werden.

Wir können nicht wissen, wie ein anderer empfindet. Anderswo arbeitet eine Figur an einem „Wörterbuch der Empfindungen. Stimmungen. Gerüche. Gefühle, die jeder einmal registriert hat, für die es aber keine Bezeichnung gibt.“ Das Empfinden - Bewusstsein, Wahrnehmung - ist der Angelpunkt des Ich. Aber viele Wissenschaftler und Neurophilosophen haben die zentrale, unhintergehbare Realität von Empfinden und Erleben nicht verstanden.

Dass ich diese Ideen für falsch halte, hängt natürlich mit meinem Glauben an ein nichtobjektives Ich zusammen. Diese subjektive Sehweise ist letztlich religiös. Aus Sicht der jüdischen und der christlichen Religion ist jeder Mensch einzigartig, das unverwechselbare Geschöpf Gottes. Was immer irgendwo passieren mag, es ändert nichts an der Verantwortung des Menschen gegenüber seinen Mitmenschen und Gott. „Wähle das Leben“, heißt es in der Bibel (5. Mose 30,19), also: Ehre und schütze den fragilen kristallinen Bewusstseinsstrahl, den die Seele ex nihilo erschafft.

{Verantwortung ist ein wichtiges Thema in und von mir, hier im
Verantworten-Blog habe ich dazu einiges für mich grundlegendes verfasst.
"Wir können nicht wissen, wie ein anderer empfindet." Wissen können Wir es, indem das Andere davon spricht, davon künden Milliarden Erzählungen und Berichte, aber erspüren können Wir es nur schwerlich. Zur RaumZeit bin Oliver-August Lützenich Schmerzen in der linken Schulter, ziemlich heftig manchmal, aber wenn ich so an den Mit-Menschen vorbei laufe oder auch ganz in der Nähe von Anderen sitze, spüren Die meine Schmerzen nicht, wenigstens mir geht es so, dass ich die Schmerzen von Anderen erst "spüre", wenn Sie mir davon berichten und dann auch nur in einem gedämpften Ausmass.
Wenn Wir das Ganze begreifen möchten, dann ist auch diese Fertigkeit wichtig, das ErFühlen des Ganzen, als Auszug daraus vielleicht erst mal das Erfühlen nur Eines Anderes im DaSein,  - so oft schon angedacht und in Worte gefasst, aber bisher nur von sehr Wenigen ansatzweise geschafft. Wann kann ich die Schmerzen der Gicht einer Nachbarin fühlen und wann spüren Sie meinen Schulterschmerz? Was das für schöne Folgen hätte, wäre Stoff für ein dickes oder mehrere dicke Bücher. Ja!: "schöne Folgen", denn würden Wir noch weiterhin so grob miteinander umgehen, wenn Wir das Andere im Selbst er-fühlten? Können tun Wir es.
Zur Bibelstelle: "Wenn du aber dein Herz abwendest und nicht hörst, wenn du dich verführen lässt, dich vor anderen Göttern niederwirfst und ihnen dienst - heute erkläre ich euch: Dann werdet ihr ausgetilgt werden; ihr werdet nicht lange in dem Land leben, in das du jetzt über den Jordan hinüberziehst, um hineinzuziehen und es in Besitz zu nehmen. Den Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen gegen euch an. Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen. Liebe den Herrn, deinen Gott, hör auf seine Stimme und halte dich an ihm fest; denn er ist dein Leben" AT, 5. Mose, 30,17 ff.
Kann ich da von: "aus dem Zusammenhang gerissen", schreiben? Sind BibelZitate für dieses Thema noch RaumZeit-gemäss? Ist es nicht genau das Festhalten am g/Glauben, das solche seltsamen Ideen hervorbringt, wie die, dass das Mensch den Menschen oder das, was Es dafür hält, auf Maschinen oder gar nur Maschinenteile übertragen könnte? Ist es das "Neid-Gefühl" das Wünsche, Ideen, und Vorstellungen noch Jedes Erfindes oder Entdeckes weit überlebt haben, das Uns zu solchen Blüten treibt?}

Der Glaube ans Leben

Viele Menschen, die weder an die Seele noch an Gott glauben, akzeptieren trotzdem die subjektive Vorstellung vom Ich. Heutzutage spielen die Naturwissenschaften eine überragende Rolle, und mangels Alternative scharen sich die meisten denkenden Menschen im Westen (in Europa mehr als in Amerika) um sie. Sie können nicht das Banner der Religion hochhalten, weil sie keine Gläubigen sind.

{"
Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von allem, was du gemacht hast, denn hättest du etwas gehasst, so hättest du es nicht geschaffen." AT, Weisheit, 11,24.
Dieser Satz bedeutet nicht, das keine Veränderung möglich oder gewünscht ist, es bedeutet zu [be]achten, was ist. Und daraus etwas zu machen, was möglicherweise besser ist. Und ist das Maschine besser als "ich", nur weil Es haltbarer ist?}

Und so kommen sie zu einem Weltbild, in dessen Mittelpunkt die menschliche Maschine steht und nicht die menschliche Kreatur, die Maschine und nicht der Mensch mit absoluten moralischen Verpflichtungen gegenüber dem Mitmenschen. Die Vertreter dieser Anschauung tun die Größe und Tragik der menschlichen Existenz mit einem Schulterzucken ab. In den vergangenen Jahren hat die Wissenschaft eine Verachtung gegenüber den Religionen gezeigt, die sich deutlich unterscheidet von dem Respekt und der Aufgeschlossenheit älterer Generationen.

{Dem stimme ich fast vollkommen zu.}

Aber die meisten Menschen, auch wenn sie an die Wissenschaft glauben und von wissenschaftlichem Denken überzeugt sind, verachten die Religion keineswegs. Sie akzeptieren durchaus das Prophetenwort: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott“ (Micha 6,8). Vor allem glauben sie an das Leben, an die Heiligkeit und spirituelle Bedeutung des subjektiven Ichs, des eigenen und desjenigen der Mitmenschen. Und an die Notwendigkeit, um fast jeden Preis den fragilen Strahl von Raumzeit zu schützen, der das menschliche Leben ist.

{Sie wissen inzwischen was mir an den Religionen missfällt -
auch wenn ich deren Wert und deren Wichtigkeit für Uns und unsere Entwicklung hoch achte -, die Unterwerfung. Die Religionen, besonders die monotheistischen Religionen, verlangen die Unterwerfung unter. Daher auch das "Sub-jekt". Alles eine Folge der Hierarchien des DaSein (Natur). Wir unter-werfen gerne, das steckt im DaSein drinn, aber die Heterarchie ist im Kommen, es ist die Ablösung der Unter-Ordnungen.} 

Wie bezeichnen wir solche Menschen? Sie glauben nicht an Gott und sind keine praktizierenden Christen oder Juden. Aber das spirituelle Licht der Religion begleitet sie auf ihrem (unvollkommenen) Weg durch gefährliche moralische Leere und Gleichgültigkeit. Statt solche Menschen mangels Alternative in das szientistische Lager zu zwingen, brauchen wir ein neues Banner auf dem intellektuellen Feld, die Fahne der atheistischen Gläubigen, die mit ihrer Skepsis und ihrem spirituellen Ernst von großer Bedeutung für die Zukunft der westlichen Gesellschaften sind.

{Eine weitere Bibelstelle: "
Töricht waren von Natur alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können. Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht, sondern hielten das Feuer, den Wind, die flüchtige Luft oder die Himmelsleuchten (also Götzen) für die weltbeherrschenden Götter ..., denn von der Grösse und Schönheit der Geschöpfe lässt sich auf ihren Schöpfer schliessen." AT, Weisheit, 13,1 ff.
Wir haben die Vollkommenheit nicht bloss "vor Augen", Wir sind jeweils ein Bereich dieser Vollkommenheit, mit Aller FREUDE und Allem LEID (Jedem Spass/Glück und Jedem Schmerz/Grausamkeit), einer raumzeitlichen Jetzt-Vollkommenheit, Jetzt gerade in diesem Augenblick sind Wir Vollkommen, das gilt jedoch nur für Jetzt, nicht für das nächste Jetzt, das nächste Jetzt ist Veränderung und damit eine neue Vollkommenheit. Die Schönheit dieser Erkenntnis ist vollkommen und sie wahr. Wenn mir nach Ironie oder Witz zumute ist, mache Oliver-August Lützenich das deutlich.}

Warum überdauert religiöses Denken die Begründung, der sie entspringt, den Gottesglauben, der an stürmischen Tagen unser Briefbeschwerer war, der verhinderte, dass unsere Moral und unsere spirituellen Anschauungen durcheinanderwirbelten, wenn wir das Fenster öffneten? Wenn Gott tot ist, wie kann die Religion noch immer so viel Licht und Energie ausstrahlen? Sind das die letzten Momente eines verlöschenden Sterns? Oder ist es die leuchtende Korona einer kurzzeitig verdeckten Sonne? So oder so - wenn atheistische Gläubige sich ihrer Existenz bewusst werden, muss das zu einem Wandel in der westlichen Welt führen.

{Religiöses Denken überdauert, vermute ich, deshalb, weil die meisten Sprachen voll von alltäglichen Sätzen sind, die aus den jeweiligen religiösen Schriften stammen, und die die meisten Menschen wenig oder sogar unhinterfragt nutzen. Worte und ganze Wortkaskaden, die früh eingeübt stets leicht aus dem Sprachbereich purzeln, allseits bekannt und immer gerne genommen, weil es leicht und unkompliziert verfügbar ist. Wahr oder Falsch ist kein Nutzungskriterium, Inhalt und Bedeutung kaum wichtig. Meist. Sokrates war es wichtig, Kafka war es wichtig, Proust auch, Nietzsche auch, und ... auch.

Mir n-ich-t?}

Ende FAZ-Artikel


Oben schrieb ich, dass zur Vollkommenheit [je]des Jetzt (
also jedes einzelnen Augenblicks) im DaSein Alle Gefühlsbereiche zählen, hier zur Grundierung ein kleiner Erkenntnis-Artikel aus der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 07.10.2012, aus der Beilage "Wissenschaft", Seite 71.

Titel:
Insekten-Theodizee
Ein kleines Detail zu der grossen Frage, warum die Welt ihre unschönen Seiten hat, liefern Biologen um Anurag Agrawal von der Cornell University in der neuesten Ausgabe von Science. Die Präsenz lästiger Insekten kann demnach unabdingbar sein, damit Pflanzen Stoffe produzieren, die für Kerbtiere schädlich, aber für Menschen nützlich sind. In entsprechenden Experimenten verloren Nachtkerzen deren Umgebung insektenfrei gehalten wurde, innerhalb von nur drei bis vier Generationen die Fähigkeit, Verbindungen ihres medizinisch wirksamen Öls zu produzieren.
Ende Artikel.

Es scheint fast so zu sein, als sei all das LEID, das im DaSein enthalten ist, das dem DaSein mitgegeben wurde, ein wichtiges Treibmittel zur Entwicklung des FREUDE ist. Nicht nur, dass das LEID ein Verschiedenheits-Merkmal ist, eine blosse gegenüber-Stellung, nötig, um überhaupt erst Distanz zu schaffen, sondern auch noch ein "Treib"-Mittel, notwendig zur vollen Entfaltung der FREUDE ist.

Schmerz als unabdingbare Grundlage zur Heilung?
Irgendwie kann *ich dem zwar zustimmen, mag aber nicht so richtig!

Dies ist die bereits dritte Beschäftigung mit diesem Text, die erste in der SprechLichtung, habe ich inzwischen gelöscht, die zweite steht hier im Blog und ist mit Sss-ich betitelt, in 10.2013. Ist das Ich noch Thema?

PS: Noch die Blog-Zahlen vom 21. November 2013, bis 22:30.
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