Samstag, 7. Januar 2012

Adolf Hitler bräunt in Sibirien. Anarchie am Ende?

Danke.
Bis Heute hiess der Beitrag dann: "Durch Adolf Hitler zur Anarchie", aber irgendwie klang das so, als ob Mensch so eine Zwangslage / Engstelle, wie das Dritte Reich bräuchte, um zum Anarchisten zu werden, aber das ist Unfug. Deshalb habe ich den Beitrag nun zum dritten mal umbenannt. Ja, da gärt sichtlich etwas in Oliver-August Lützenich und wird es wohl noch etwas länger, obwohl ich ein "SpäterGeborener" bin und fröhlich sagen könnte: Was gehen mich der Adi und die Nazi an! Na, Nichts.

Die Verdammtheit ist aber die, dass *ich weiss und schon ausführlich beschrieben habe, dass dieses Nichts nichts Nichts ist, sondern Nichts schlechtestenfalls ein-Es ist und bestenfalls ALLES bis auf ein-Es, also immer ETWAS ist. Kurze Rede, langer Sinn: Klar, geht auch mich der Adi und die Nazi ETWAS an. Aber das trifft entfernt auch auf einen Sonnenbankpfleger in Irkutsk zu, weil der Adi ein Mensch war und weil Nazi eine Mensch-Erscheinung war / ist, mal mehr mal weniger.

Aber selbstverständlich besonders, für ein deutsches Mensch und gar für ein-Es, das so kurz nach dem Dritten Reich gezeugt und geboren wurde, von Eltern, die darin fast vollständig geprägt wurden, von Grosseltern, die von Kaiser, Volk und Vaterland vor / im 1. Weltkrieg geprägt wurden, und das steckt irgendwie alles auch in Oliver-August Lützenich drinn. Irgendwie. Ziemlich. Und gärt.

Wie wäre *mir wohl, wenn es gar ist, und wenn es dann gegessen ist? Sehr wohl. Daran arbeite Oliver-August Lützenich, davon sprechen meine Blogs.
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Piet Mondrian: "Komposition mit Grau
und hellem Braun"

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Zur Entwicklung dieses Beitrags:

Nachtrag vom 22.12.11:
Der Beitrag hiess zuerst: "Sex mit Adolf Hitler", aber ich gebe zu, das passte nicht zusammen und es ist zu reisserisch, das passt eher zu Adolf Hitler, als zu mir, deshalb habe ich den Titel leicht abgeändert, aber sonst alles unverändert gelassen, also lockern Sie die entsprechenden Muskel- und HirnZell-Gruppen, denn Adolf Hitler war auch lächerlich, oder?
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Nachtrag vom 24.12.11:
Dann habe ich dem Beitrag den Titel: "Lachen ohne Adolf Hitler" gegeben. Der nunmehr dritte Titel wird dem Text wohl am besten gerecht, denn am Ende ist die braune Herrschaft durch den Darm abgeführt und landet in der Anarchie. Daran ermesse ich, dass das "Dritte Reich" in mir immer noch gärt, immer noch ungeklärtes bereithält.

Meine Eltern waren Kinder und Jugendliche in diesen Jahren, geprägt durch deren Eltern aus der Kaiserzeit und dem ersten Weltkrieg, und wurden dann geprägt in Hitlerjugend und BDM, dann kam der Schock und dann irgendwann Oliver-August Lützenich. Grosseltern also 1. Wk, Eltern im 2. Wk, *ich durch den "Kalten" 3. Krieg. Was für einen Schaden habe *
ich davon mitbekommen und Heute noch zu verarbeiten?
Wow!
Abarbeitung und Ab-Führung ist gefragt. Mehr und mehr.

Davon mehr in diesen Blogs.

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Mark Rothko: "Braun und Grau"
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Aber hier nun der Beitrag, um den es geht und der Anfangs, wie erwähnt, den Titel trug: "Sex mit Adolf Hitler". Anal-Sex vielleicht, aber wurscht, es geht auf jeden Fall um etwas Braunes.
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20.12.11:
Ich vermute, dass dieser Beitrag sehr bald den WillkommensGruss an der Spitze der meistgelesenen Beiträge dieses Blogs (Der WillkommensGruss im WortWahl-Blog wurde immerhin 150 mal aufgerufen!) ablösen wird. Es ist einfach ein extremer Titel (Da war es noch der erste, s.o.). Und ich halte die Leses dieser Blogs für zumindestens klug, denn auch ich würde bei einem solchen Titel sofort klicken, verbindet er doch zwei eigentlich weit auseinanderliegende Erfahrungen, oder auch Erwartungen: den Orgasmus und den Geruch von etwas Braunem. Und das, obwohl die Ein- beziehungsweise Ausgänge der Beiden, sehr nah beieinanderliegen. Oder zusammenstehen? Mensch nennt den kurzen Hautabschnitt zwischen Vagina/Penis und After »Steg
«. Eine Brücke verbindet also die Zeugung (und die flüssige Abfallentsorgung) mit der braunen Abfallentsorgung. Aber was hat nun Herr Hitler mit Scheisse zu tun, ausser, dass seine Bewegung etwa gleich braun war? Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Herr Hitler entweder Dünnschiss austropfte oder steinharte Kötteln auswarf, härter als die eines Kaninchens, woran Mensch wieder einmal bestätigt wird, dass dieser Mensch nur Extreme lebte, auch in den Exkrementen; und womit Wir fast wieder beim Sex wären, denn, Was verbindet nicht, zumindest in der Jugend, den Sex mit Karnickeln, oder Hunden, oder auch gerne- wer unbedingt Grösse braucht - mit Pferden; immer ein Schocker für die Einen und ein Prusten für die Anderen. Herr Hitler hat es nie getrieben, weder wie ein Kaninchen, noch wie ein Pferd, auch das einfache Mensch-daSein, war ihm stets fremd geblieben, er hielt es eher mit Hunden. Blondie hiessen die Seinen. Aber selbst denen jagte er Angst ein. Wenn Mensch genau hinsieht (ich denke da an die Aufnahmen aus der Wolfschanze und dem Berghof), spürt Mensch Blondies Angst vor diesem Herr-chen. Nicht, weil der zu gross war, beileibe nein, sondern, weil er so laut stank. Herr Hitler roch aus allen Poren eher unangenehm. Aber Frau Braun war, wie die gleichnamige Bewegung, schon vom Namen her, diesen Geruch gewöhnt. Herr Hitler war gerne Braun, Innen und Aussen, nur mit der Konsistenz hatte er erhebliche Probleme, es gab für Ihn nur entweder oder, ein DaZwischen kannte er fast nicht, Kötteln oder Heissgetränk, - darüber konnte er nicht lachen, dazu fehlte ihm LEIDer der Verstand -. Frau Braun war das r/Recht, er fehlte ihr nicht, ihr fehlte er nicht, sie kam fast ohne ihn aus, sie hatte nur einen Berghof zu führen, er immerhin mehrere Bunker. Braune Bewegungen brauchen Extreme: manisch Himmelhoch jauchzend, ger-manisch zu Tode betrübt. DaZwischen rauschen sie nur Durch, ohne Anzuhalten, werden (stumm!)schreiend hindurchgeführt in Windungen, bis zum Ausfall. Eva und Adolf, Adolf und Eva, warum konnte Frau Schickelgruber den Sohn nicht Adam nennen, dann hätten Wir DeutschÖsterreichen auch Unser UrPaar gehabt, allerdings in einem umgekehrten Paradies. Adam und Eva wurden aus Erde vom Ackerboden geformt (1. Buch Mose, Genesis,2,7), vom Einfachen zum Komplexen. Adolf und Eva gingen den umgekehrten Weg und mit ihnen die DeutschÖsterreichen, von der Farbigkeit zur Bräune, von der Vielfalt zur ... Na gut, seis d[r]umm, dann heisst Unser Urpaar eben Adolf und Eva, die Braunen, zu Erde haben sie Uns gemacht und Uns durch Vieler Tod! ins Paradies? entlassen. Aus der Einfalt in die Vielfalt, aus einem deutschen Reich ins Himmelreich? Wir haben es immerhin schon zum Mond geschafft! Sie denken jetzt, nein, das waren die US-Amerikaner, aber Sie vergessen eins: Wer hat die Raketen gebaut? Kommen Sie, denken Sie es laut: Wernher von ...; Na, sehen Sie, das Braune liegt Uns DeutschÖstereichen einfach. Der Titel dieses Beitrages hätte also auch Braun-Au lauten können, aber das wäre dann doch zu platt gewesen, zu derb, zu braun, oder? Des DeutschÖsterreichen Seele ist also braun. Braun, wie die Ackerkrume, aus der Gott, oder Was auch immer, Uns geformt hat und aus der Wir nun in/nach immer mehr Farbigkeit durchstarten. Also ich bin heute Beige ausgegangen. Noch ziemlich gewagt, angesichts der Nähe zu Braun, allerdings war mein Grün noch in der Wäsche und das Blau war, zumindest heute Morgen am Himmel zu finden, das hat mir gereicht. Reicht so, Recht so. Wenn Mensch bedenkt, wo Es herkommt, dann ist das schon erstaunlich! Aus der Erde in die Bäume und zurück, dann wieder in die Erde und dann zum Mond, zumindest ein paar von Uns, und wieder zurück, Und wo solls als nächstes hingehen, weil führen lassen, wollen Wir uns ja nicht mehr? Vielleicht ein wenig Anarchie gefällig?; Sie wissen: Herrschaftslosigkeit!, oder ist das zu anstrengend, denn die wirkliche Anarchie, verlangt von Jedes die volle Vernunft und die ist bisher nur weit oberhalb der Bräune zu erfinden, ohne die Bräune zu verleugnen, die es kostet, den Verstand in Gang zu halten; die Frage ist nur, was leitet Unsere Schritte in die Zukunft, die Öffnungen zwischen unseren Beinen, oder die Erfahrungen und Erkenntnisse zwischen unseren Ohren? Und Eins ist mir inzwischen klar, mit der engen, beziehungsweise: dichten Führung des UnterBauchs, landen Wir bald im Graben oder auch in der Erde. Sie mögen jetzt denken, da landen Wir sowieso Alle irgendwann, richtig, aber wie lange ist die Spanne zwischen Zeugung und Tod? Ihnen mögen ja 80 Jahre genügen, mir nicht. Ich nehme gerne das Doppelte.
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Eine Seitengalerie des Flughafen
Tempelhof im Abendlicht
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Da ich gerade bei Herrn Adolf Hitler bin, fällt mir auch die "Macht" ein, also macht ich doch noch ein Gedicht d'raus:

Titel: UnterwerfungsGeist:

Ich höre da so ein flüstern: Wir holen uns von den "Mächtigen" zurück, was unser ist - die Selbst-Entscheidungs-Fertigkeit. Und wir tun es geschickt, weil wir inzwischen wissen, was Sache ist. Und wir machen es langsam, mit Geduld. Wir holen es uns EINZELN, zuerst in kleinen Paketen, aber die werden von Alleine grösSER, das ist so. Weil, so wie Früher, mit Aufmarsch und Gebrüll, ist bei den "Mächtigen" inzwischen ja nur noch ein Knopfdruck, z.B. auch mit Pfeffer. Das ist GEMEIN, dabei hätten Wir es doch oft noch so gerne, so wie Früher!

Auf Sie mit GEBRÜLL! Mit Viel GeKlirr, so wie Führer eben, ... ohh!?, da ist mir doch das "r" verrutscht. Ganz der Führer eben, dem ist das auch immer passiert. Immer hat Adolf Hitler dabei beim "r" den Platz vertauscht , statt: "Früher war es schön", hiess es bei Adolf Hitler: "FÜHRER sein ist Schön", denn der Früher, ähh, der Führer, war noch stets mindestens tausend Jahre neben der Zeit. Präsens war ihm Perfekt und Perfekt eben Präsens. Mit zusammengekniffenen Arschbacken und tausend Jahre entfernt von jedem Wohlwollen an der Wirklichkeit, nach allen Richtungen, pfiff Adolf Hitler: "Führer sein ist Schön!" Er fühlte das im totalen unerbittlichen Imperativ, es musste unbarmherzig so sein!; denn der unerschütterliche Imperativ war Herrn Hitler ein Genus, oder war es ein Genuss?
Und Wir deutschen Christen und Atheisten machten dabei eiffrig mit. Dazu musste er aber UNSER FÜHRER sein, Führer Wir Glauben Dir, Führer Wir volken Dir, anders wäre das Nicht gegangen, dass Adolf Hitler das fühlen durfte: den totalen UNTERWERFUNGsgeist, bis zum Untergang für VIELE! Und Adolf Hitler fühlte es, diesen totalen, unverbrüchlichen, felsenfesten UNTERWERFUNGsgeist, und Wir deutschen Christen fühlten mit ihm. UNTERWERFUNGsgeist, denn der Geist kommt bei jeglicher Unterwerfung noch stets zu kurz.

Und der Geist war bei Adolf Hitler viel zu klein geraten, aber die Meisten von Uns waren ihm führer selbst darin noch unterlegen: UNTERWERFUNGsGEIST. Wir standen einfach drunter, es ist so. Es war so. Mit einer Blindwütigkeit wurde (wird?) dieses Enge-Gefühl ausgelebt, in der Masse Mensch, die totale Unterwerfung der Mehrheit unter eine "verantwortliche" Minderheit.

Wann ist dieses Miss-Verhalten durch die (frei-willige?) AbGabe von Selbst-Verantwortung ausgeheilt?
Wenn die Unterwerfung den Geist freigibt?
Wenn der Geist von der Unterwerfung frei kommt: UNTERWERFUNGS Geist?

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Dazu und als braunen Nachgeschmack noch zwei deutsche Briefe an das braune Haus:

"An den Führer, Adolf Hitler.
Ein Waldmann bin ich, aus grüner Mark, zog oft und gern zu Holze, schoss manchen Hirschen, edel und stark, voll Freude und männlichem Stolze.

Mein Führer, der Mann aus grünem Land, der hat kein Gold zu vergeben, nur diesen Schmuck im braunen Gewand, möchte er Dir zu Füssen legen. (Brief als Beilage zu einem Paket mit einem kapitalen Zwölfender. Für die vielleicht braune Wand im Berghof?)
Von Treue soll er Dir künden, vom Volk, das in Knechtschaft und Nacht, in Wäldern und Bergen, in Schluchten und Schründen, mit der Hakenkreuzfahne hält Wacht."
Von Robert Pfisterer, Forstmeister, Mark Brandenburg, 1936

Und:

"Mein lieber Führer Adolf Hitler,
weil Sie nun auch im Krieg sind, wünsche ich Ihnen einen recht frohen Sonntag und schicke Ihnen diese (braune?) Schokolade. Mutti hat sie mir geschenkt, aber ich denke, Sie werden sich sehr freuen und darum will ich sie Ihnen so gern geben. Als ich hörte, Sie müssten nach Polen gehen, musste ich so weinen, weil ich Angst hatte, dass Sie totgeschossen werden. Aber Mutti sagt, der liebe Gott wird Sie schützen, wenn ich jeden Abend für Sie bete und das will ich immer tun, weil ich Sie lieb habe. Bleiben Sie bitte schön gesund und seien Sie bitte sehr vorsichtig."
Von Ilse Braun, 12 Jahre, aus Memel, 18.09.1939

Am Schluss bleibt mir nur ein laut gerufenes: "Braun-schweig!"
Bitte.

Freitag, 6. Januar 2012

Sprach-Erkenntnis

Von was spreche ich?

Als MitLeses, beantworten Sie bitte vor dem Lesen in Gedanken folgende Frage:
Ist Selbst-Erkenntnis gut?

Und dazu noch ein paar weitere Ja/Nein-AntwortFragen:
Kann sie zu einem Um-Denken führen? Ist sie für ein WEITer-Denken nötig? Braucht ein Lebewesen überhaupt so etwas wie Selbst-Erkenntnis? er-Lebt Mensch besser mit? Ist sie oft erstmal erschütternd? Braucht Selbst-Erkenntnis auch die Geschichte vor und um ein Selbst herum? 
Bei mehr "ja", ist ein weiterlesen fruchtbar, bei mehr "nein" ist zumindest Unverständnis gewiss. Danke.
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Am Lehniner Platz.
Forderung oder Ein-Forderung oder Auf-Forderung?
Was will die Kunst bloss von so einfachen Wesen, wie Uns!?
Aber nix zu fressen anbieten, nur Bilder und Worte.
NEIN!
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Aus dem Duden:

sprechen: Das westgermanische starke Verb, zu dem als Substantive 'Sprache, Spruch' und die Zusammensetzung 'Sprichwort' gehören, lautet ahd. 'sprehhan', mhd. 'sprechen', niederl. 'spreken', altengl. 'sprecan'. Es ist nicht sicher geklärt; möglicherweise besteht Verwandtschaft mit altisl. und schwed. 'spraka' "knistern, prasseln", sodas 'sprechen' ursprünglich vielleicht ein lautmalerisches Wort war. Unklar bleibt auch das Verhältnis zu den r-losen Verben ahd. 'spehhan', altengl. 'specan' und engl. 'to speak' "sprechen".
Ende Duden

Meine Interpretation:

Knistern und/oder Prasseln war also der Anfang von Bedeutung? Vor der Befüllung und der Gestaltung der Laute mit dem Mehr (Inhalt und Bedeutung), waren sie Geräuschkulisse, vielleicht Malerei oder doch eher (Begleit-)Musik? Das vor-Sprechen war bunter Wandbehang, war ein auflockernder, vielleicht sogar beruhigender Klang, war aber sicher manchmal auch Warnung oder gar Strafe? Ohne weiteres Vorstellbar. Wieviel Prasseln und Knistern, wieviel Kulisse, Lautmalerei und Gebrabbel ist die Sprache bis Heute?

Grundsätzliches:

Sprache ist Bedeutend. Bedeutend ist eine Wirkung. Jede Bewegung ist bedeutend, weil jede Bewegung wirkt. Jede. Was? Gleichgültig, ob die Bewegungen winzig sind, wie die einer Ladungsverschiebung innerhalb eines Neurons in einem Gehirn: das durchleiten eines Potentials; oder so enorm GIGANTISCH!, wie die letzten Bewegungen eines Riesensterns: die Explosion als Supernova. Die Ladungsverschiebung vielleicht als zündende Idee für Hamlet und die Supernova als Zeugung unseres Sonnensystems. Was ist bedeutender?
Was entscheidet das? Grundsätzlich gilt also : Wirkung = Bedeutung. Aber sowohl die Wirkung, als auch die Bedeutung sind Ergebnisse, die innerhalb einer grossen Spannbreite messbar sind. Wirkung und Bedeutung sind meist klein und manchmal auch gross, sehr wenige Wirkung ist ENORM! Selten bewirkt eine Ladungsverschiebung die Frage: "Sein oder Nicht-Sein?" und noch seltener bedeutet eine Supernova die Begründung der Lebendigkeit, aber es könnte häufiger geschehen, wenn, ja wenn ...

Erlauben Sie ein wenig persönl-ich-es Klagen?

Sprache ist auch Bewegung, somit erzielt auch sie Wirkung, die ist allerdings meist nur ungehemmt durch-fliessend, weil weitgehend unbedeutend, oft nebensächlich, ist Verschleierung, ist Einschläfernd, weil nur erneut eine Wiederholung, falsch benutzt oder einfach banal, neigt allzuhäufig zur grundlos masslosen Übertreibung, oder ist ärgerlich und abweisend, weil un- und/oder missverständlich. Die Verschleierung beinhaltet jede Lüge, jeden Betrug, jede Verdrängung und Verzerrung von Handlungen, die wirklich geschehen, oder stattgefunden haben! Oft bleibt von einer vielschichtigen Handlung(-sKette) nur das falsche Wort übrig.
Seltsam, aber die Handlung ist geschehen, hat also gewirkt, wird dennoch durch falsche Begleitung und Kommentierung in den Sprachen teilweise ins Absurde verzerrt, so dass die Wirkung fast aufgehoben ist, oder sogar in eine völlig andere Richtung führt? Die Sprachen schaffen es also einen Schritt annähernd rückgängig zu machen, welcher passiert ist, oder der Wirkung eine völlig andere Position (Ort und Ereignis in der RaumZeit) aufzuzwingen. Die Sprachen sind bisher mehr Irrlicht und Verfälschung, als sie Beleuchtung oder gar Klarheit sind.
Statt die Erforschung der Grundlagen der Lebendigkeit, und damit eines (wichtigen?) Bereichs im SEIN, mit Hingabe, mit Achtung und Offenheit zu begleiten und zu bezeichnen, somit die Szenerie der Lebendigkeit zu erhellen und sie so, für die Mitglieder im SEIN, darin auch Wir Menschen, zu klären, irrlichtert sie noch schwach und bezugslos, weil fast beständig neben der Wirklichkeit, entweder unter- oder übertreibend, also ab- oder anmassend und egozentrisch umher. Die Sprachen sind so daneben und so selbstbezogen, wie die Spreches. Nur sehr wenige Sprech-Es treffen mit dem Ton auch den Inhalt und sind, egal, ob von Schmerz oder Glück sprechend, eine Wohltat für die Höres. Die Sprachen mäandern in der Masse noch stets neben der Spur, so die Sprech-Es.
(Auch Oliver-August Lützenich! Noch oft genug) 

Vorwurf oder Tatsache?

Tatsache, denn Schuld braucht einen Willensakt und der steht Uns erst noch bevor und wenn der falsch läuft, dann erst trifft ein Vorwurf. Wir wanken zwar noch ziemlich, aber es ist ein Hineinwanken, ein Einschwingen in die Stabilität als bewusste/logische/fühlende sprechende Lebewesen. Es gilt also, die Homöostase (Gleichgewicht und Stabilisierung der Körperfunktionen) in der Lebendigkeit zu finden.
Ausgleich und Vielheit, wechselseitige Achtung und Rücksicht in Freiheit.
Das gelingt erst, wenn Wir die gegenseitige Bedrohung eingestellt haben, wenn wir einander friedlich und wahrhaftig behandeln. Wenn Alle, die eine Handlung, eine Bewegung betrifft mitentscheiden und zwar vor der eigentlichen Handlung.
Ist das denn überhaupt möglich? Ja, dazu, und für einiges mehr (siehe unten und in weiteren Einträgen), entwerfen und gestalten Wir Menschen seit vielen Jahrtausenden das geeignete Instrumentarium, die Sprache, denn der Sprache ist auch eine Handlungs-Weise (kommt zu selten von Weisheit) möglich, die in reduzierter Form und Wirkung eine Handlung andeutet, und dabei alle Betroffenen antastet, damit anspüren und ein bisschen einfühlen lässt und befragt, ob die angedeutete Handlung empfangen oder mitgetragen werden möchte, oder abgelehnt wird (Wir benötigen noch mehr technische und gesellschaftliche Voraussetzungen, für so eine Handlungs-Weise, dazu mehr in "Mensch2.0"). Die Sprache ist auch ein Tastsinn über grosse Distanzen, eine mehr als deutliche Erweiterung der Wahrgebung und -nehmung; Weit hinaus in die RaumZeit und zurück hinein in die Enge der Lebendigkeit.

Ist bei soviel tasten, hineinfühlen und hinausspüren, bei soviel Vorsicht der Handlungsweise eine Neuerung, eine raumgreifende Veränderung, ist somit Fortschritt überhaupt noch möglich; weil der doch so oft radikale Ein- und vielleicht auch brutale Durchgriffe brauchte?
Ja, ich vermute sogar viel "radikalere" (von lat. 'radix' = "Wurzel", also: grundsätzlichere) Veränderungen, als Uns bis Jetzt gelungen und auch misslungen sind. Denn wirkliche Neuerungen und Änderungen,  --> gemeint sind dabei sowohl die Richtung, das Tempo, als auch die Schrittlänge -->, sind erst in der Einbindung und der Zustimmung ALLER Mit-Glieder in der Lebendigkeit, welche auch Wir Menschen sind, möglich.
Ist das der Weg?

Bis Jetzt ist alle Veränderung sehr langsam, zwanghaft und verwirrend oder sprunghaft, den Meisten ungeheuer und unerwünscht. Auch diese Tatsache ist ohne jeglichen Vorwurf, denn die Lebendigkeit hat das so eingerichtet. Noch.
Der Gedanke an Veränderung ist meist Überforderung, durch ein übergrosses Angebot an Richtungen und die fehlende Erfahrung mit dieser Vielfalt umzugehen. Es fehlt noch an Sicherheit für jedes Einzelne Selbst und an der Klarheit, in der Bewertung all der VIELEN Signale, die in Eines sind/entstehen und die auf Eines einwirken.
Die Entwicklung in die Wir eingebettet sind, ist die von fast völligen Gemeinschaftswesen (überwiegende Fremdbestimmung), zum in der Gemeinschaft ALLER aufgehobenen Einzelwesen (gleichwiegende Mit- und Selbst-Entscheidung).

Wo die Sprache bis Heute hauptsächlich zur An- oder Abmache, zur Gängelung, für etwas Information und zum Nebelwerfen tätig ist, blosse Mundbeschäftigung zwischen den Mahlzeiten, wird sie nun mehr und mehr zum schöpferischen Instrument. Zum gestaltenden Werkzeug auch in den Menschen, das Selbst ist Selbst-Museum und Wir verleihen Uns wechselweise Unsere Sprach-Bilder, Sprech-Werke, hängen sie in ein anderes Selbst hinein, vielleicht für eine warme Mahlzeit oder für einen Kuss, verschenken sie vielleicht für eine zärtliche Nacht oder auch eine Theaterkarte?
Früher war die Sprache nur für wenige und dabei auch noch sehr all-gemein und oberflächlich. War! Die Allermeisten Menschen brauchten vielleicht ein paar Laute und allenfalls ein wenig Sprech, um das Leben zu erledigen: Anwachsen, hineinwachsen, hindurch, aufwachsen, atmen, trinken, essen, kämpfen, werben, abspritzen oder empfangen, abarbeiten, rumsitzen und raus. Erledigt.
War?

Die Sprache war Anfangs eine Entdeckung in den Lauten, ohne einen Wert für die Einzelnen. Sie kitzelte allerdings beständig, weil diese bald bekannten Laute nach Bedeutung in den Einzelnen suchten. Die Laute sind Handlungen im ErLeben, die Andere berühren. Laute sind Forderungen im ErLeben, sind sowohl Auf-, als Auch Einforderung, sind Herein-, sowie Herausforderung. Laute treffen Andere. Treffen lauter und fordernder, als Blicke.
Sprache ist also auch ein Treffpunkt im SEIN.
Wirkung bisher fast ausschliesslich auf Andere, statt in. Sprache schwirrte also zwischen den Anderen herum, ohne die Einzelnen wirklich zu treffen. Die Sprache wurde zwar  w e i t g e h e n d  verstanden, war jedoch vom ergreifen und begriffen sein weit entfernt, weil noch neben der Spur.
Die Sprache machte bisher betroffen, was weitgehend wirkungslos ist. Annähernd ohne Wirkung bleibt. Betroffen ist irgendwie Jedes, nur die Wirkung davon ist ganz gering, weil drunter oder drüber, rechts oder links vorbei.
Die Sprache war/ist bisher ein blosses Betroffenheitsmittel.
Um Wirkung zu erleben, braucht sie die treff-sichere und friedliche Verankerung in ALLEN Einzelnen. Sprache war bisher fast nur um das Selbst, möchten Wir, dass sie wirkt, braucht sie Auch die Einbettung im in.
Innen ist Gefühl. Gefühl ist in Jedes und Allen im Leben. Gefühl bleibt DrInnen, Sprache bleibt DrAussen, so ist es bisher. Deshalb wird Sprache nur empfunden ("Empfindungen" sind eine Funktion des Nervennetzes. Die Nerven "empfinden" die Signale und Gefühle von Innen und von Aussen, erzeugen sie aber meist nicht, das tut fast nur das Drummherum, oder?), mal als lästig, meistens Geräusch, selten als hilfreich und noch seltener an- oder aufregend. Trifft also von Aussen/Innen auf oder geht von dort ab, Empfindungen treffen auf und ein.
Sprache wird empfangen, meist ist sie fremd, manchmal ist sie auch freundlich, aber nur Wenige nehmen sie ernst und bitten sie herzlich herein, bieten ihr einen warmen Platz an, vielleicht sogar zum bleiben, und ganz ganz wenige fühlen an die Empfindungen, die Sprache ist, hin und erfühlen, wie schön sie ist, wieviel Erfahrung, wieviel Erlebtes, wieviel Weite und Reichtum sie bietet.
Die Meisten gewährten ihr nur eine dunkle kleine kahle enge Ecke, vielleicht noch ein Glas abgestandenes Wasser und einen trockenen Keks, das wars, aber hingefühlt ..., wo kommen wir denn da hin!?

Sprech-Körper: Von der FREUDE am Mehr!

Was Wunder, dass die Sprache das übel nimmt und in diese Enge nur das hässliche quetscht, und das ist wenig in der Sprache, hat aber in den Meisten gerade genug Platz. Derweil ist sie soooooo schön und bietet soooooo viel!

Ein Hohe-Lied:

Die Sprache ist das schöpferischste Werkzeug im SEIN, sie ist der Samen und Spiegel der Schöpfung im SEIN, mit ihr wurde die Schöpfung erschaffen (da ist die Bibel "nur" eine Zeugin) und mit ihr wird daraus Neues entstehen.
Die Sprache bietet Uns an, in dem riesigen Handlungsraum, der die Lebendigkeit ist, mit Vorsicht, Rücksicht, Umsicht, mit Allem Gefühl, Jedem Gespür und Jeder Erfahrung, mit blühender Phantasie und lachendem Spass und aller gewünschten Absicherung jeden weiteren Schritt zu erkunden.
Freiwillig geht die Sprache voran und herum, erkundet für Uns und mit Uns die gigantischen Weiten und ungeheuer vielen Schritte der RaumZeit und erspart Uns und ALLEN Mit-Lebendigen dabei Jedes zerstörerische LEID!
Und das tut die Sprache, indem Wir Sprechenden und Verstehenden, Sie Ernst nehmen und vor allem, indem Wir Sie annehmen, heisst, hereinnehmen ins Mit-Gefühl und verbinden mit der Folgerichtigkeit (Logik). Von Aussen durch DaZwischen nach Innen.
Vom Zwischenspiel und Betroffenheitsmittel, zu einem wirkungsvollen Erkundungs- und Gestaltungsinstrument.
Für JEDES von Uns! Ist Uns das eigentlich ALLEN klar?

Mehr Aufwand und Hingabe für die Sprachbildung: BITTE!