Freitag, 20. April 2012

Sprachblasen

Die Sprache braucht Veränderung.
Sie braucht Veränderung ebenso, wie ALLES Andere ebenso in Veränderung ist.
Eine platte "Weisheit": DaSein ist stetes AndersSein. Was ich eben war, bin ich Jetzt nicht mehr, oder wie Franz Beckenbauer mal gesagt hat (und er hat es auch nur übernommen): "Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern". Klar, die Sprache ist in Veränderung, Heute gibt es Wörter und Wortzusammenstellungen, die vor/in ? Jahren kaum Eines verstehen würde, aber ... Es gibt immer ein Aber.
Aber, ist das die richtige Richtung? Immer mehr Bedeutungen und Farben in ein und dasSelbe Wort zu packen (siehe dazu auch den Beitrag: "Die Freiheit der Liebe", vom 02. März 2012)? Und somit, wie ich meine, die Worte zu entsozialisieren. Ein Wort wie: Wahrheit, hat bald keinen allgemein verständlichen Sinn und Inhalt. Jedes verwendet das Wort mit einem anderen Inhalt, einer anderen Aussage und einer anderen Färbung, wenn es dann beim Anderes ankommt, füllt Das wiederum eine ganz eigene Bedeutung ein und somit sprechen und schreiben Zwei dasSelbe Wort, meinen aber etwas völlig verschiedenes.
Heute lass ich beim Spaziergang durch die Berliner Glinkastrasse folgendes Schild an einem Zaun: "Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea". Nun, was bedeutet zumindest für die Nord-Koreaner das Wort: Demokratie?: »EinFamilienDynastie«Für Nordkorea ist in dem Wort "Demokratie" nur die Familie Kim enthalten und viel Militär, Hunger und unerschütterliche Folgsamkeit.
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Was bedeutet Ihnen das Wort "Demokratie"?
Ich denke, Wir sind von der ursprünglichen Bedeutung der Demokratie, nämlich, dass Alle Bürger/MitGlieder einer Gesellschaft gemeinsam entscheiden und abstimmen, was in und mit der Gesellschaft passiert, noch ein gutes Stück entfernt. Das waren auch die Griechen, die dieses Wort gebildet haben. Dort galten nur Männer und nur aus wenigen Familien als Volk, der Rest der Menschen sollte Schweigen und Folgen, also eher das Nordkoreanische Modell. Vielleicht geht es also bei der Weiterentwicklung der Sprache eher um Entschlackung, um Reduzierung, um Verdeutlichung von Begriffen, die mehr oder weniger Alles um einen kleinen Kern herum bedeuten können. So, wie in dem Begriff Demokratie auch die EinFamilienHerrschaft steckt, als sei das Volk nur eine Familie und der Rest sind "Sklaven" und "Frauen", also nicht-stimmberechtigte Menschen.
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Das die Beschäftigung mit der Genauigkeit und dem Inhalt von Sprache, schon mit dem Aufflammen der Sprache begonnen hat, zeigt mit anderem der Platonische Dialog "Kratylos"; ich möchte aber eine neuere Auseinandersetzung damit wieder vor Sie und mich hinstellen, eine von einem meiner Vorbilder, aber zuerst ein passendes Gemälde:
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Mark Rothko, "Entombment II"
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Signifikant: Das Bewusst-Sein spricht. Das Bewusst-Sein spricht in Worten. Sprache. Welch ein Wunder!? Einfach so entstanden? Ein so mächtiges Werkzeug! Das ist doch eine Frage wert. Seit Wir Menschen sprechen, ist die Entwicklungsgeschwindigkeit sowohl der gesellschaftlichen Verhältnisse, als auch der Technik exponentiell abgehoben. Abgeflogen, oder auch Aufgeflogen! Das Körper kommt dabei kaum mehr mit. Und bremmst.
Was verständlich ist. Denn, was versteht das Körper von Sprache? Nun, Es spricht und versteht Sprache, aber wie weit reicht das, in das Körper hinein? Lesen Sie der linken Hand, wahlweise auch dem linken Knie, das Sie auch sind, einmal folgende Zeilen vor:
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"Also ist der Poet wahrhaftig ein Dieb des Feuers. Er ist beladen mit der ganzen Menschheit, sogar mit den Tieren. Er muss, was er erdichtet entdeckt, fühlbar machen, tastbar, hörbar, und wenn das, was er von da unten heraufholt, Form besitzt, so gibt er es als Form; ist es formlos, dann gibt er das Formlose. - Eine Sprache finden - und wenn schliesslich jedes Wort ein Gedanke ist, dann kommt auch die Zeit einer Universalsprache! Man muss schon Akademie-Mitglied sein - mehr tot als ein Fossil -, um ein Wörterbuch zu verfassen, in welcher Sprache auch immer. Wenn Schwächlinge anfangen, über den ersten Buchstaben des Alphabets nachzudenken, können sie ganz schnell dem Wahnsinn verfallen! Diese Sprache wird von der Seele kommen und zur Seele gehen und alles zusammenfassen: Düfte, Töne, Farben und den Gedanken, der dem Gedanken folgt und ihn weiterführt. Der Poet bestimmt dann das Ausmass des Unbekannten, das zu seiner Zeit in der Allseele erwacht: er gäbe mehr - als die Formel seines Gedankens, als die Aufzeichnung seines Weges zum Fortschritt! Indem er das Ungewöhnliche zum Gewöhnlichen macht und alle es aufnehmen in sich, würde er in der Tat zu einem Vervielfacher des Fortschritts!".
Arthur Rimbaud in einem Brief an Paul Demeny, vom 15.Mai 1871. 

Nun kommt ein ganz persönlicher "Shitstorm", eine Verzweiflungstat, die das Selbst genauso beklagt und das Andere anklagt, wie es hilflos ist, die passenden, weil verständnisvollen und hilfreichen Worte zu finden, aber es musste mal raus, egal, ob es mir oder Ihnen gefällt:

Signifikat: Hat die Hand diese Gedanken ergriffen, hat sie sie gar begriffen, oder sind nur Regionen im Gehirn damit befeuert worden? Was weiss der Magen von der Welt, (von) ausser was Es isst? Wo bleibt da das Bewusst-Sein? DaDa! Das Mensch denkt, aber die Gedanken reichen meist wenig weit, nur nah und sind ebenso schnell oft genug vergessen. Den besten Wünschen mangelt es fast zu 100% an Übersetzung in Körperkraft. Was weiss das mehr zu würdigen? Das Leben oder mehr das Tod? Beide leuchtet die Sprache aus. Beide schätzen das bisher wenig. Der Funktionsraum (lat. "fungi" = 'verrichten, vollbringen') der Sprache, das Denken, wird an der sehr kurzen Leine gehalten.
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Ein Klärungsversuch: "Unser Gehirn scheut das Denken, weil es eine wahnsinnig energieraubende Tätigkeit ist. Wer nachdenkt dessen Grosshirnrinde verbraucht ungeheuer viel Zucker und Sauerstoff. Deshalb versucht unser Hirn, möglichst wenig nachzudenken und alles Mögliche zu automatisieren. Das ist billiger."
Prof. Dr. Gerhard Roth, in 'Der Spiegel', 2/11 (Titel: "Die zerhackte Zeit").
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"Unser" Gehirn scheut also das Denken?
Was sagt "Unser" Magen dazu? Was "unsere" rechte Arschbacke? "Unser" GeHirn unterliegt also der geringen Versuchung wenigstens zu denken, weil das eine wahnsinnig ungeheuer raubende Tätigkeit ist, das ist billiger. Geiz ist Geil. Weniger ist mehr. Jetzt ist alles klar, oder? Warum beschneiden Wir Menschen zuerst immer die Kunst- und Bildungsausgaben? Es ist billiger.
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Und es läuft einfach alles besser (voll-)automatisch. Die Wissenschaft hat also endlich bewiesen, was den Politikern und Potentaten schon lange Recht ist, oder? Nein. Keine Schelte der Po's, Wir Menschen sind Alle schnell dabei,
!Einschränkung!: fast Alle, schnell dabei, jegliche physischen Ausgaben für den Wissenserwerb, die Fremdenerfahrung, eine Erlebniseinordnung und die Verantwortungserweiterung zu begrenzen oder zurückzunehmen, wenn gespart werden muss. Bisher kommt der Eigennutz weitgehend ohne das Fremde aus. Und gespart werden muss dauernd, oder? Es lebe die Ignoranz! Die Frage der Bewertung stellt sich dann nicht. Und die Huldigung der Intuition ist vergesslich, sie vergisst, dass die Intuition zwar im Augenblick des intuitiven Handelns ohne den Verstand auskommt, das Denken aber, in der Vorbereitung des "Handelns ohne Worte", sehr wohl braucht, ohne zu Vergessen, das in der Intuition auch mehrere Millionen/Milliarden Jahre der Erfahrung stecken.
Intuition ohne Verstand schlägt zu.

Sonntag, 15. April 2012

Liebes-Mathematik auf der Welle

Passen Gefühl und Mathematik zusammen?
Viele meinen: Nein. Die Annäherung von Gefühl an die Mathematik ist vielleicht etwas schwierig, aber die Annäherung von der Mathematik ist ziemlich einfach, denn für einen Mathematiker ist auch das Gefühl "nur" eine besonders komplexe Form einer (stehenden) Welle und insofern, mit den passenden Ingredienzien in einem Gleichungssystem berechenbar.

Nur, die passenden Ingredienzien sind eben noch nicht vorhanden, aber die Mathematik ist unbeirrbar, sie wird sie finden, die passenden Parameter und dann ... (das ist keine Drohung, sondern die Hoffnung auf grosse FREUDE, Verlässlichkeit und Beruhigung in ALL der Vielfalt des DaSein, aber dazu in diesen Blogs mehr und mehr, bleiben Sie drann.)

VorWort: "Nun erkenne ich, wie herrlich und nützlich die Wissenschaft von den Zahlen ist, wenn Eines sie des Wissens und nicht des Gewinns wegen betreibt."
Von Platon, aus: »Der Staat«.

Eines meiner Vorbilder, in meiner Zuneigung zur Mathematik, ist ein genialer Ingenieur und auch Militär, aber auch Landschaftsgestalter und -pfleger des 17. Jahrhunderts, in Frankreich reicht meist sein Nachname um Anerkennung zu erwecken: Vauban.
Als Vorworte zu diesem, noch kurzen Beitrag zur Mathematik, die Nachworte einer anderen grossen Persönlichkeit:
Von Bernard le Bovier de Fontenelle (1657 - 1757, ein Gelehrter, Schriftsteller und Sekretär der französischen Akademie der Wissenschaften) an und über:
Marschall Sébastien le Prestre de Vauban (1633 - 1707) nach dessen Tod:

"Sein oberstes Ziel war es den Menschen das Leben zu bewahren. Seine natürliche Menschlichkeit machte sie ihm teuer. Niemand verstand es besser als er, die Mathematik in den Dienst der Bedürfnisse der Menschen zu stellen. In seinen Händen nahm sie eine Natürlichkeit an, die an Ruhm vielleicht ihrer höchsten Erhabenheit gleich kam."
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Piet Mondrian, Komposition mit Grid IX"
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Die Philosophie der Mathematik ist ein fast ebenso weites Feld, wie die allgemeine Philosophie, die sie umfasst und ist ebenso Farbenreich und Schillernd und ebenso wenig schon zu greifen, gar zu begreifen, aber eine Versuchung ist es stets wert.
Los gehts:

Die Worte der Mathematik sind Zahlen. Zahlen sind eindeutiger als Worte, von dieser teils gewaltigen Differenz ist in meinen Blogs und Beiträgen öfter die Sprache. In die Mathematik flüchten gerne Menschen, die von der Vielfalt und Vieldeutigkeit der Wirklichkeit überfordert sind. Zwar ist auch oder gerade die Mathematik voller Farben und voller Musik, aber geordneter und schärfer abgegrenzt, als das die Lebendigkeit in ihrer Fülle anbietet.
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Ein weiteres Zitat:
"Aber was sind denn am Ende die ganzen Zahlen? Jeder glaubt zu wissen, was die Zahl Drei ist - bis er oder sie versucht, sie zu definieren oder zu erklären."
Carl B. Boyer

Was haben die Mathematik, also der RaumZeit-Bereich der Formen und Zahlen und deren (Rechen-)Operationen (von IndoEuropäisch '*op-' = "verrichten, erwerben, zustande bringen", über: lat 'operari' = "werktätig sein, arbeiten, beschäftigt sein"; und: lat. 'opera' = "Arbeit, Werk", zu: 'Oper/Opus' = "Werk", bis zur --> Operation) mit der Wirklichkeit zu tun?
Einige behaupten: Alles!, Alles ist Mathematik.

Das würde bedeuten: Alles ist berechenbar. Wenn das gesamte DaSein, - also das Bereich des SEIN, das Wir Menschen als Lebendigkeit, als Natur bezeichnen und das aus den Komponenten, den Grundeinheiten: Vielheit, Beweglichkeit, Verbindlichkeit in AllEs Gleichheit besteht -, komplett berechenbar ist, bedeutet das dann, dass Alles, darin auch Wir Menschen und Unsere Entwicklung, bereits errechnet ist und das Ergebnis schon feststeht?

Das DaSein als Gleichung lautet: DaSein = Viel-Es + BewegendEs

Nein. Berechenbarkeit ist eine Fähigkeit - und erst ausgebaut eine Fertigkeit - innerhalb des DaSein, aber sie liegt weder dem DaSein zuGrunde, noch bestimmt sie den Verlauf (Schicksal) des DaSein.
Da bin Oliver-August Lützenich gewiss.

Die Mathematik klebt auf ALLES und JEDES, welches IST, eine Zahl drauf und macht dieses ALLES und damit auch JEDES berechenbar. Sie sind Eins, Oliver-August Lützenich bin Eins, so ist JEDES und ALLES Eins, wenigstens darin sind Wir ALLE Eins, also dieSelben:
Alles ist Eins. Klingt nach Buddha, ist aber deswegen auch richtig, vielleicht etwas umgestellt: Jedes Einzelne in Allem ist eine Einheit und somit auch mit einer Eins bezählbar. Ich weiss, klingt alles etwas ungewöhnlich, ist aber erst der Anfang;-) Und wenn Sie nun mit mir in die absolut kleinsten und feinsten Details des SEIN gehen, werden Sie, wie ich, merken, das JEDES winzigste Teilchen (Partikel) aus dem das SEIN aufgebaut ist eine Eins verdient.

0.
Die »0« Null als Platzhalter für Etwas, das fehlt, das war sie für die indischen Mathematiker des 6. Jahrhunderts, die sie zuerst einführten. Die Null steht für einen Fehler, für Etwas, das gerade woanders ist, auch für Alles Andere ausser eines Selbst, wenn Eines Alleine ist, dann sind Null Andere da, obwohl es davon sooooViieelee gibt. Die Null steht aber NIEMALS für LEERE, für die Leere, also das völlige Fehlen von Etwas, gibt es kein Zahl-Wort. Warum? Diese Leere, die völlige Abwesenheit von Etwas gibt es im SEIN nicht. Das SEIN ist! Es ist immer Etwas anwesend, wenn auch vielleicht versteckt, unspürbar (z.B. unsichtbar), aber stets fühlbar, denn im Gefühl ist klar, dass stets Etwas DA ist, in Unserem Fall das DaSein, also die Lebendigkeit. So empfinde ich das, und die Mathematik und die Physik geben mir Recht.

Aber Sie können gerne einen Beweis führen, dass es die vollkommene Leere eines Bereichs im SEIN gibt, oder gar die völlige Abwesenheit von Etwas im DaSein, dann ist Ihnen der Nobel-Preis sicher. 
Somit kann ich schliessen mit der Gleichung: Null = Nichts.

Womit auch bewiesen ist, das Nichts (0) immer Etwas ist.
Diese Gleichung lautet: Nichts = 1 + (Etwas), und Sie können Sicher sein, das ist kein Witz, aber Mensch kann es ja mal damit versuchen.
Die Null ist auch die einzige Zahl, die bei allen Rechenoperationen mit dem Selbst, dasSelbe Ergebnis einbringt: 0 + 0 = 0, 0 * 0 = 0, 0 - 0 = 0, 0 : 0 = 0, 0 hoch 0 = 0, ...
Deshalb bin ich auch sicher, dass die Rechnung 1 + 0 NICHT 1 ergibt sondern mehr als 1, allerdings nur ETWAS mehr, aber das sind Wir Menschen bisher nicht in der Lage einzuSEHEN, deshalb sind auch die Mathematiker bisher daran gescheitert, die Mathematik auf eine sichere Basis zu stellen.
Fragen Sie nach bei Georg Cantor, Kurt Gödel oder auch bei Alan Turing.
Ich bin gewiss, dass die Null eine andere Bewertung braucht, als sie sie bis Heute erfährt, um die Mathematik und viele Berechnungen und Gleichungssysteme sicherer zu machen. Das mag für eines Mathematikes, erst recht für eines Nicht-Mathematikes verschroben klingen, aber irgendwann werde ich den Beweis für diese Ahnung führen.

1
Die 1 ist die einzige Zahl, deren Vervielfältigung (Multiplikation) mit dem Selbst-Wert keine andere Zahl (Wert) ergibt. Anders verwortet: das Selbst, also eine wahrnehmbare, von Anderem verschiedene Einheit, bleibt, mit dem Selbst[-Wert] vervielfältigt, als dieSelbe Einheit erhalten: 1 mal 1 bleibt 1. Diese Rechenoperation bewirkt also bei einer Einzelheit keine Veränderung.
Wenn Oliver-August Lützenich, das Selbst, mit Oliver-August Lützenich vervielfältige, erziele Oliver-August Lützenich keine Veränderung: -ich * -ich = -ich, oder auch: Sie mal Sie = Sie. Erstmal!
Aber dann kommt auch die RaumZeit ins Spiel. Das zum Thema des Klonens.

2
Die 2 ist die einzige Zahl, deren Vervielfältigung und Aufzählung (Addition), mit dem Selbst-Wert dasSelbe Ergebnis ergibt. Wenn die 2 etwas erzeugt, ist das Ergebnis stets dasSelbe (Wort), oder auch dieSelbe (Zahl). Im Unterschied zu: wenn 1+1=2 etwas zeugt ist das Ergebnis stets dasGleiche, bedenken Sie die RaumZeit. Schauen Sie die Ergebnisse der menschlichen Zeugungen an: In der Zusammensetzung besteht kaum eine Verschiedenheit (die genetische Variabilität aller Menschen schwankt um 1 Promille herum), aber genau dieses "kaum" ergibt eben NICHT dasSelbe, sondern dasGleiche; bedenken Sie die RaumZeit.

Darauf stelle *ich also die Frage: Ist die RaumZeit das unberechenbare Element im DaSein, wenn es ansonsten Berechenbar ist?
RaumZeit?
Für mich die Verschränkung "AnteilNahme" und "MitTeilung".

AnteilNahme? "MitTeilung"?
Ich muss hier abbrechen, denn die Beschreibung des SEIN und dessen, was ES für mich ausmacht und ausfüllt, wird ein eigener Beitrag und ist für diesen kurzen Anfang einer Betrachtung zur Philosophie der Mathematik, viel zu umfangreich. Nur kurz:
Als AnteilNahme bezeichne ich die Fertigkeit einer Grundsubstanz Verbindungen im mit-einander einzugehen und diese selbstverständlich auch wieder zu lösen, obwohl! "selbstverständlich"?, na gut, es ist auf jeden Fall so.
Als MitTeilung bezeichne ich die Fertigkeit der Substanz, verschiedene Zustände der Substanzen in/mit einer Verbindung weiterzugeben, oder weitergegebene anzunehmen, aber eben auch wieder ab-zugeben, also zu lernen, zu verlernen, etwas Fremdes einzuverleiben und es auch wieder ab- und weiterzugeben (Schwangerschaft?).
Die AnteilNahme und die MitTeilungen "bespielen" diesen Bereich im DaSein und erschaffen somit die RaumZeit.
Zuneigung, Abneigung, Übertragung, Ablehnung und ErZeugung von Informationen erregen die Materie, weiten und engen das "Spielfeld" des DaSein auf/ein und bewirken die steten Veränderungen. Durch die VielZahl der "Spieler" und deren wechselnden "Einsatz" ist die RaumZeit unberechenbar. 
Ein vorläufiger Befund!

Die RaumZeit bringt also JEDE Rechnung durcheinander! Ohne RaumZeit wäre die 1 nach der Vervielfältigung dieSelbe 1, ohne die geringste Abweichung, durch die RaumZeit aber, wird auch das IDENTISCHSTE im Verlauf der RaumZeit bestenfalls ein -fast- dasSelbe, also dasGleiche. Ohne die RaumZeit verschwindet die Gleichheit und es bleibt die ununterscheidbare Einheit. Die RaumZeit vertreibt somit die Langeweile und bastelt aus dem Einerlei das Vielerlei, aus der Statik die Statistik, oder so. Ist doch so.

1 mal 1 = 1, 2 mal 2 = 4; 2 + 2 = 4. Die Zahlen sind dieSelben, in der Wirklichkeit aber sind die Zahlen dieGleichen, weil die 4 <-hier, eine andere ist, als die hier -> 4. Was, Sie sehen keinen Unterschied darin, dann nehmen Sie mal die Augenbewegungen wahr, die Sie brauchen, um von der linken 4 zur rechten 4 zu gelangen. Was bedeuten die Augen-Bewegungen: Abstand. Die rechte 4 ist von der Form her dieSelbe, wie die linke, aber sie IST woanders. Die RaumZeit ist eine VerGleicherin der Ein(s)heit. Eins und Eins mögen dieSelben sein, wenn Ein(e)s näher geht ununterscheidbar von Jedes andere Eins, aber eben doch wo-anders. Ist die Lebendigkeit eine Veranstaltung von Selben in das RaumZeit? Und dadurch nur dieGleichen. Geht in der RaumZeit die Einzigartigkeit verloren?

Prim.
Die Primzahlen sind Zahlen deren Teilungen durch andere Zahlen, stets nur Un-Ganze andere Zahlen ergeben, also Zahlen mit Nachkommastellen, sogenannte Dezimalzahlen.
Ausser Mensch teilt die Primzahlen durch Eins oder durch das Selbst (diese Primzahl), aber dann ergeben die Teilungen stets nur dieses Selbst: 
1 : 1 = 1, 2 : 1 = 2, 3 : 1 = 3, ... 11 : 1 = 11, 649 : 1 =649, ... 
oder die Eins: 7 : 7 = 1, 13 : 13 = 1, 2387 : 2387 = 1, ...,
aber so ergeht es eben jeder Zahl, das braucht Mensch also gar nicht besonders erwähnen.
Ist dieses Verhalten der Primzahlen also so besonders erwähnenswert und erforschenswert, wie es geschieht? Manche Mathematiker widmen die gesamte  Lebensarbeitszeit der Berechnung neuer Primzahlen. Inzwischen wurden Primzahlen konstruiert (entdeckt), die Millionen EinzelZahlen lang sind: 10 hoch 10 hoch 10 hoch 10 ... und es geht immer so weiter ... Die Frage ist: Wie wichtig sind diese Zahlen, die als Quotient, bis auf die Teilung mit Eins und dem Selbst, stets nur Nachkommastellen ergeben? Sind sie, wie behauptet, die Säulen der Mathematik, die Kerne aller natürlichen Zahlen, aus denen alle anderen Zahlen konstruiert werden können (/sind!); oder sind sie einfach eine Gegebenheit, gerne auch eine Besonderheit der Zahlenwelt, so wie Bäume eine einfache Besonderheit der Pflanzenwelt sind, ohne das die Bäume dadurch einen speziellen Hinweis auf den Ursprung oder einen Sinn der Flora liefern würden, den nicht auch andere Pflanzen oder die Zellen, aus denen Pflanzen aufgebaut sind, liefern könnten? Mehr Verschleierung als Hinweis also?

Im folgenden geht es um Wellen und deren Länge, auch um Ihre.
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Frequenz
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Sie sind berechenbar? Nicht jenes was Sie tun oder tun werden, zumindest nicht mit den heutigen Werkzeugen, aber Was weiss, was die Entwicklung bringt. Aber Sie sind berechenbar und zwar unter anderem in Form einer WellenGleichung. Diese Gleichung, gefunden 1925 von Louis-Victor de Broglie, lautet: Masse (in Gramm) mal Geschwindigkeit (in cm pro Sekunde) geteilt durch h (das Plancksche Wirkungsquantum =) 6,626069 mal 10 hoch minus 27 (Quadrilliardstel) ergibt die Wellenlänge in Millimeter. Eine geradezu irrwitzig kleine Menge, aber eine sehr lange Zahl, mit 25 Nullen hinter einem Komma, vor dem ebenfalls eine 0 steht, aber so ist das mit den Bewegungen der Masse, sie folgen in winzigsten RaumZeit-Abschnitten hintereinander. Die Gleichung ausgeschrieben, mit meinen Daten eingefügt lautet: (Ausgehend von 75kg oberirdischem Gewicht [etwa auf Meereshöhe], das sitzend durch die RaumZeit gleitet, also mit dem Mindestmass von 1 cm pro 1 Sekunde)

75000g × 1 (1cm/1sec) / 0,0000000000000000000000000006626069 = 0,0000000000000000000001131888218945213011466...mm

Also ist meine Frequenz in etwa 1,131888 mal 10 hoch minus 22, in mm. Ich schwinge also so dermassen schnell und kurz, dass absolut keine Wahrnehmung eines Grosslebewesens davon etwas mitbekommt.
Wenn Sie einen leistungsfähigen Taschenrechner besitzen, ist also Ihre Wellenlänge schnell berechnet und sie ist einmalig, nur Sie sind diese Wellenlänge in der RaumZeit, das ist eine der Einzigartigkeiten, die ein Selbst kennzeichnen. Dabei sollte ich nicht unerwähnt lassen, dass AUCH die Masse einer EinzelHeit im DaSein einmalig ist! Die Masse einer EinHeit im Ablauf des RaumZeit ist jeweils AUCH Einmalig. Nur diese Masse ist diese Eins, und das DaSein ist viel[e] Masse[n]. Jedes Partikel davon - das diese Masse ausfüllt - ist OHNE Zweifel, also Eins. VielE Eins = DaSein. Sie sind Viele Eins und Oliver-August Lützenich AUCH. So einfach ist das DaSein. Oder etwa nicht? Damit ist auch dem Zweifel genüge getan.

Zum Vergleich, ein Proton, also ein "entkleidetes" Wasserstoff-Atom, hat bei einer Geschwindigkeit von 1 Meter pro Sekunde etwa folgende Wellenlänge:
1,67252 mal 10 hoch minus 24g × 100cm/sec / 6,62559 mal 10 hoch minus 27 = 0,7274 in mm
Je geringer das Gewicht und je höher die Geschwindigkeit, umso grösser und damit spürbarer ist also die Wellenlänge.

Warum ist mir das so wichtig? Weil ich Eins(sic!) bemerke,  dass die Mathematik ebenfalls in den Veränderungsprozess des DaSein eingebunden ist, sie ist ebenso wenig statisch, wie alles lebendige, es ist faszinierend! 

Eine Idee, die ich noch ausschreiben werde:
Das Mensch als Erbauer einer Entität (Maschine?), die die Erfahrung nicht nur speichert in Form von akkumulierten Gefühlswerten ohne Einzelbeurteilung und Einbettung in ein UmFeldPanorama, sondern auch in organisierter und fein beurteilter und bewerteter Form, so dass die gesamten Erfahrungen auf wechselnde und verschiedene aktuelle Umstände angewendet werden können und dort zu angemesseneren Bewertungen und Entscheidungen führen, als es die unstrukturierten und generalisierenden Erfahrungen eines Menschen erlauben.