Dienstag, 8. Mai 2012

Die Almosen-Gesellschaft

Je mehr ich die vergangenen Tage über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) nachgedacht und vorausgedacht habe, umso mehr ist es mir zuwider.
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Ich möchte kein System, das weiterhin ungestört den Reichtum zu Wenigen anhäuft und, um das weiterhin tun zu können, an die VIELEN vielfach Armen - auch im Wissen - ein Sedativ in Form eines KleinstEinkommens verteilt.
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Eine Ursache, dass die wenigen so eine Idee haben und die VIELEN damit abzuspeisen sind, ist vielleicht ein natürlicher Umstand, der immer stärker in Jedes einzeln-Es wirkt, aber dort immer schon gewirkt hat: Die Erkenntnis eine Einzelheit zu sein.
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Das begann langsam - und bitte verwechseln Sie das nicht mit EgoIsmus, oder gar der ÜbertreibungsForm der EgoZentrik. Jedes Selbst ist: Wieviel gilt ein-Es, in Bezug zu der Gemeinschaft in die es hineingezeugt wird und: wieviel Gemeinschaft ist für Jedes einzeln-Es gesund, also wichtig und absolut notwendig?
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Das für mich seltsame ist - ich gebe zu, auch ich habe Jahrzehnte gebraucht, es zu erkennen und zu begreifen! - ist, dass das Staat, die Gesellschaft, von dessen Substanz, also von den einzelnen Mitgliedern (dem Egoismus?) als (feindlicher) Gegensatz betrachtet wird?
Das mag eine natürliche (richtige?) Einstellung sein, dass das einzelne MitGlied die Masse der einzeln-Es (Familie, Region, Gesellschaft, Staat), in der -Es existiert, auf Distanz hält, da sonst keine Verschiedenheit und kein Unterschied fühlbar / spürbar wäre. Wir sind jedoch aufeinander angewiesen, Wir brauchen einander, genauso, wie das einzeln-Es eine genügend umfangreiche Frei-RaumZeit braucht!
Diese Einsicht in die Wirklichkeit kommt in allen Ideologien zu kurz.
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Das bedeutet, dass die Distanz von einzeln-Es und Gesellschaft mal zu klein (Faschismus) und mal zu gross ist, dass also diese Distanz mit Gewalt auf Abstand getrieben wird. Bei zu grossem Abstand, das sind dann wohl die Menschen, welche genug Kapital und/oder Zuge--hörigkeit--s-Distanz sind, dass Sie dem von Ihnen so empfundenen Klein-Klein der Staaten / Nationen wenig abgewinnen können und dort erleben, wo Ihnen Umfeld und Klima - beide Bedeutungen! - passt. Diese Menschen lehnen die Nationen nicht ab, die sind ihnen egal. Und diese Menschen sind selbstverständlich nicht in einer politischen Partei organisiert, noch nicht.
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Die Vergrösserung des Abstands von-Einander, ist wohl ein natürlicher Vorgang während der Emanzipation des einzeln-Es, von der Selbst-[Fremd]Bestimmung durch die Gruppe. Wir befinden Uns also in der Phase, den passenden Abstand von- und zuEinander zu empfinden, so dass die einzeln-Es in und mit der Gesellschaft, ohne die Zwänge und Vorgaben der Natur sowie der Geburtsgesellschaft, erLeben können.
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Das DaSein ist auch ein soziales Experiment:
Wieviel Enge (Schicksal) und Zwang (jed-Es muss einen besonderen Platz in der Lebendigkeit haben) braucht eine Gruppe? Und wieviel Frei-RaumZeit ist darin enthalten, bevor keine Gruppe, sondern nur noch Einzel-"Teile" existieren?
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WilliamTurner, "The Fighting Téméraire
 tugged to her last Berth to be broken"
Ein aufregend schönes Bild,  aber hat
 es etwas mit diesem Thema zu tun?;-)
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Aber nun zu den Kommentaren, die ich zu dem Thema BGE und Gesellschaft in den FAZ-Blogs veröffentlicht habe: {In diesen Klammer sind meine Hinzufügungen eingepflegt}
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So wenig Traum war selten, ja, ich stimme Ihnen zu, das BGE ist eine kapitalistische Idee, der Zehnt der Habenden, also eher ein Versuch die anstehenden Veränderungen der Gesellschaft aufzuhalten, also die überkommenen Verhältnisse zu bewahren. Damit wollen die Konservativen weitergehende Veränderungen und soziales Aufbegehren verhindern, allein, es wird ihnen nicht gelingen. Aber dieses Aufbegehren wird friedlich; ich bin gewiss, Wir haben aus den vergangenen Umwälzungen gelernt und wollen weder Verletzte noch gar Tote auf dem Weg in eine gleichwertige und friedliche Gesellschaft, in der ALLE dazu angehalten werden >für> diese Gesellschaft einen Beitrag zu leisten, denn Niemand möchte in verdreckte Leitungen scheissen und jed-Es möchte auch die Versorgung mit allem Bedarf aufrecht erhalten.
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Das Geraune von der dahinfaulenden trägen Gesellschaft, die alles verkommen lässt, ist, wie alle Ideologien, unaufrichtige AngstWare. In Europa ist in Spanien gerade die Perversion des Kapitalismus zu beobachten, dort ist fast eine halbe Generation von der Teilhabe an gesellschaftlichem Tun ausgeschlossen, Millionen kräftiger, arbeitswilliger und gut ausgebildeter junger Menschen sind aufGrund des Kapitalismus, das ein auf allen Ebenen "beschränkendes" System ist, zur Untätigkeit verdammt. Am trotzdem friedlichen Handeln dieser Menschen merke ich, dass die Veränderungen, die nötig sind, um wieder alle Menschen am gesellschaftlichen Geschehen zu beteiligen, also ohne Ideologien und übertriebene Hierarchien, auch gewaltlos geschehen werden. Die Zäune werden von Innen geöffnet werden. Zeichen dafür, gibt es für Aufmerksame von allen Seiten. 
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Dass die Gesellschaft einen neuen un-ideologischen Umgang miteinander braucht, also einen, der nicht auf wechselseitige Beschränkung auch des gesellschaftlichen Kapitals (weit mehr als Geld!) aufgebaut ist, sondern auf unbeschränkte Teilhabe an allen Aufgaben und Pflichten (!), ist seit langem klar.
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Ein Beispiel, wie dies im kleinen und von Innen heraus bereits seit Jahrzehnten passiert, war Gestern - 07.05.2012 - in der Kulturzeit (3Sat) zu sehen.
Ein kleiner Auszug daraus: "Immer werden wir gehalten, die Menschen in der Gesellschaft einzusortieren und in Schubläden zu stecken", sagte Hildegard Schooß (Begründerin eines Mehr-Generationen-Hauses). "Professionell reden wir dann von einem versäulten System. Es gibt die Säule {Ein- und AusGrenzung} für die Kinder, für die Jugendlichen, Gymnasiasten, Hauptschüler, für die Alten, die Gesunden, die Kranken {die Armen, die Reichen}. Und wir haben die Philosophie: Wer zur Tür hereinkommt, ist ein Mensch. Er wird auch als Mensch wahrgenommen {und nicht als Beschränkter einer Säule} - ob er ein Mann ist, eine Frau, ob gesund oder krank. Das stellt sich vielleicht hinterher heraus. Deshalb ist das Angebot, das wir machen: Kommt zusammen und äußert eure Bedürfnisse. ...
Ich hatte damals die Idee: Wir brauchen einen Raum, der zentral liegt, wo alle zu Fuß hingehen können, wo man schnell sein kann, wo man aber auch immer sein kann, der also von morgens bis abends offen ist und wo jeder Mensch, der mitmachen wollte, zu jeder Zeit auch dabei sein konnte."
Bis heute kann dort jed-Es zu jeder Zeit dabei sein. Inzwischen ist das offene Haus Vorbild für 500 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland. Gefördert wird es von der Bundesregierung. Das Erfolgsgeheimnis heisst: keine starren Öffnungszeiten, kein fester Stundenplan. Das schafft Raum für Begegnungen, denn Verantwortung entsteht durch Beziehung.
Ende Auszug aus der Kulturzeit.
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"... denn Verantwortung entsteht durch Beziehungen." Wunderbar.
Dieses Modell auf die Gesellschaft ausgedehnt --- und damit die Selbst-Beschränkung der Ideologien, wie auch die Geld-Wirtschaft, abgeschafft ---, dann sind Wir einen wichtigen Schritt in Unserer Selbst-Evolution zum Vernunft-Wesen weiter.
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Falls das noch ein-Es nicht erkannt hat: Das Geld ist eine junge Erfindung, es war nutzbringend und wertvoll, wird aber wieder verschwinden, wie Briefmarken oder Dampflokomotiven. Also entspannt Euch und lasst Uns endlich zusammen die Lebendigkeit geniessen, Wir haben es verdient, ohne die ganze Selbst-Beschränkerei der Vergangenheit, wofür haben Wir das Vernunft und das Technik, nicht dass Wir einander weiter beschränken, sondern damit Wir es gemeinsam entspannter und gesünder haben.
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Es wächst die Erkenntnis, dass eine Gesellschaft, welche die Fortpflanzungstätigkeit (Evolutions-Zwang) der Mitglieder dieser Gesellschaft, NICHT reglementieren kann oder will, auch für diese neuen Mitglieder zu sorgen hat.
Und zwar von der Zeugung bis zum Verfall, und zwar genauso regellos, wie diese Tätigkeit ein- und ausgeführt wird. Diese langsam erwachende Erkenntnis und das Verantwortung, das daraus für die Nachkommen erwächst, ist eine der Ursachen für diese schon länger schwelende Idee, ALLE Menschen einer Gesellschaft dementsprechend auch ohne Regeln oder Bedingungen zu versorgen.
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Ein Bedenken teile ich, denn, wenn Wir in D diese lebenslange Ausstattung einführen, und sie nicht auf noch zu klärende Mitglied-Es beschränken, wandern nach D ruckzuck Millionen Menschen aus aller Welt ein, und das würde Uns völlig überfordern; so gerne ich es ALLEN Menschen gönne und wünsche, dass Sie ebenfalls lebenslang bestens versorgt sind!
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Und schon bin *ich wieder bei der gegenseitigen Beschränktheit, leider, aber Eine Gesellschaft geht doch immer voran und ist dabei Vorbild für Andere. So wie auch einzelne Menschen für Andere Vorbild sein können und sind.
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Also lassen Sie Uns etwas weniger 'gegen'seitig beschränken, sondern übergehen zum geniessen der Vorzüge der Technik und der durchdachten Organisation. Teilen Wir diesen kurzen Genuss als Mensch da[zu]Sein bedingungslos mit Anderen.
Gehen Wir mit guten Vorbild voran, ohne Andere beim Aufholen und Nachbauen zu beschränken. Bauen Wir aktiv an einer angenehmeren Wirklichkeit, also ohne jegliche Einbussen. Also anstatt das Wirklichkeit, wie bisher üblich, mehr zu erleiden, diese Wirklichkeit Selbst zu gestalten.
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Was denken Sie, wie schnell dann Krisen und Drogen und viele Krankheiten verschwunden sind?
Leben Sie wohl.

Überarbeitet am 23.07.2017

Sonntag, 6. Mai 2012

GefühlsQuanten, Klout und KünstlerGeld

Ich kann ja nie wissen, wie der Wissenstand der hier Lesenden ist, deshalb bin ich vielleicht für Manches der Lesenden zu ausführlich, Sie mögen es bitte überlesen.

Eine Reihe von Kommentaren zur winzigsten Welt der Quanten, zum Quanten-Gefühl, zum Klout-Index im FAZ-Blog "Deus ex Machina", und ein Kommentar im FAZ Medien Blog zum Thema Umgang mit Schöpfenden, mit Künstlern, in den Zeiten der Umsonst-Kultur, alles in den vergangenen beiden Wochen. Als Vor- oder auch Nachbereitung, empfehle ich Ihnen, meinen Beitrag: "Die Erregung der Schönheit II", in diesem Blog.
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Wandkunst an der Skalitzer
Strasse in Berlin-Kreuzberg.
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Entscheidungsfindung oder der Überlagerungszustand der Quanten.

Der Überlagerungszustand eines Elementarteilchens ist ziemlich einfach auf die MakroEbene eines Lebewesens zu heben: Wenn Sie in ein neues Restaurant gehen und die Karte zum ersten mal öffnen, zumindest mir geht es so, gefallen mir jeweils mehrere Gerichte, das könnte es sein, aber das auch und jenes klingt auch schmackhaft, hmmm?, was nehm ich nur, ich bin in einer Vor-Entscheidungsphase, mehrere Gerichte könnten es sein, aber nur eins mag ich bestellen.
Die Überlagerung mehrerer Möglichkeiten.
Wir Makrowesen erleben Vor-Entscheidungsphasen mit wesentlich mehr Komponenten, als ein Quant, wir sind auch wesentlich komplexer aufgebaut. Was und Wie die Entscheidung, z.B. für welches Gericht, dann fällt, bleibt meist unklar, ich muss schon sehr viel Interesse haben und viel Geduld, um, wenn sie gefallen ist, nachzu"rechnen", wieso es Gericht 1 geworden ist, oder warum ich, nachdem mein Lieblingsbier aus war, das Bier 3 gewählt habe.
Oft erlebe ich im Bekanntenkreis, dass eines erst eine klare Position zu einer Frage einnimmt, wenn Es dazu befragt wurde und zu einem Umstand Stellung nehmen sollte, vorher war Es noch unentschieden und nach der Diskussion und der Frage an Es, war/ist Es entschieden. Ob das so bleibt, ist eine weitere Frage und der Beginn einer erneuten Entscheidungsphase.
So banal es klingt: Lebendigkeit ist pemanentes Entscheiden, von der Wiege bis zur Bahre und vom Quant bis zum Universum, ist erst etwas fix, wenn es entschieden ist. Aber Sie wissen, wie ich, weil Entscheiden oft schwer ist, weichen Wir dem oft aus oder lassen Andere/s entscheiden, das ist beim Quant genauso, wie beim Menschen. Das geht so tief, dass ich vermute, wenn es anders wäre, wenn also jede Entscheidung schon feststeht, dann wären Wir nicht, das heisst, dass diese Form der Lebendigkeit, die auch Wir Menschen sind, die Unsicherheit und die Vielfalt der Wahlmöglichkeiten braucht, alles andere wäre vollkommene Starre.
Diese Unsicherheit vor der Wahl steckt auch in aller Wissenschaft, deshalb ist es, denke ich, auch ziemlich sinnfrei die Mathematik, oder irgendeine andere Disziplin auf eine fixe, feste, eindeutige Basis stellen zu wollen, statt anzuerkennen, dass bis zum Ende aller RaumZeit die Lebendigkeit und alle Komponenten darin, also jedes Wissen, jeder Fakt, jede Tatsache, Jedes Wesen, auch eine klein wenig Chaos und Fixierungsverweigerung enthalten, erst wenn ALLes entschieden ist, ist es damit vorbei. Dann sind auch die Unendlichkeiten, denen Georg Cantor eine rechnerische Form gab, geklärt und somit die Endlichkeit von dem Un- befreit.
Aber ich bin sicher, das dauert noch ein paar Billionen oder mehr Erdenumkreisungen, oder kann ich da nicht sicher sein?

Quanten-Philosophie und ein Quantum Gefühl

Die Idee vor dem Schreiben dieses Kommentars war: Binäre Technologie ist künstlich, Quanten sind natürlich, das heisst: Elektronik ist eingeschränkte/beschränkte Natürlichkeit, die Quanten jedoch sind eine der Substanzen, welche die Natur aufbauen und mit ihrem Verhalten auch gestalten.
Ist ein Lebewesen berechenbar?
Kaum Eines würde bei einem Nein widersprechen. Ja, ein Lebewesen ist unberechenbar. Wir können An- und InEinander Trends erkennen, Wiedererkennbarkeit, sowohl Äusserlich und im Verhalten, Wir nennen das auch Persönlichkeit oder Charakter, aber niemals Eindeutigkeit, oder die vollkommene Verlässlichkeit. Ein Lebewesen ohne Abweichungen, Überraschungen und Veränderlichkeit gibt es nicht.
Aber Wir wollen es. Wir wollen es so sehr, weil es Sicherheit verspricht. Also haben Wir Vorstellungen, Erwartungen und Algorithmen entwickelt, u.a. auch die Mathematik aufgebaut, mit einem Zahlen- und Rechenwerk, das Uns diese Eindeutigkeit verspricht. 
Allerdings, ohne sie Ganz zu (ent)halten, wie auch Kurt Gödel für die Mathematik und Alan Turing, mit Hilfe u.a. von John von Neumann, für die Informationstechnologie nachgewiesen haben.
Nun, das reichte Uns jedoch nicht, Wir wollen weiterhin absolute Sicherheit und Genauigkeit im DaSein und seinen Innereien, also auch in Uns Selbst.
Doch was wäre die Konsequenz davon?
Statt gelassen anzuerkennen, dass das DaSein nun mal deshalb "da ist", weil nichts darin Ganz fix ist, sondern Alles darin auch variabel ist, DaSein ebenso Zufälligkeit ist, wie es ein wenig Beständigkeit ist. Veränderung scheint dem DaSein unheimlich zu "sein"; und das, obwohl ES fast Ganz Veränderung ist?
Ist Ihnen auch manchmal unheimlich? Beim Blick in den Spiegel vielleicht?
Die schönste Frage davor, lautet: Was/Wie bin ich? Für die Meisten der absolute Stimmungskiller.
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Aber gut, hier geht es um Quanten und deren Wert als Antwortgrösse. Wie befrage ich ein Quant, damit ich eine klare Antwort erhalte? 2 und 3 ist 5. Wie bekomme ich das in ein Quant rein und "richtig" wieder raus? 2 und 3 ist? Na los, sag schon: fünf! Das Quant flattert so ein wenig herum, schwirrt hierhin und dorthin, wechselt von Rot nach Blau, aber die Fünf spuckt es nicht aus, also verwenden Wir nun die "Daumenschrauben", Wir kühlen das Quant soweit herunter, bis es nur noch im Stehen frieren kann und fragen noch einmal: 2 und 3 ist? Also wenn Du jetzt nicht gleich eine korrekte Antwort gibst, wirst Du in Helium gebadet, ist das klar!? Das DaSein und sein Drohpotential. Es ist unerschöpflich.
Aber das Quant kann keine klare Antwort geben, weil es keine eindeutige, klare darauf gibt. 2 und drei ist fünf sind nur Worte, sind nur eine Einigung von Uns Menschen, wie soll das Quant darauf eine Antwort geben? Es ist zwar auch in Uns Menschen, aber Es ist Keines, also hat Es auch von Unseren Einigungen keine Ahnung.
Ja, aber die riesigen Erfolge der Mathematik in allen Bereichen!
Ja? Was davon stimmt Ganz?
Fragen Sie ein Quant doch mal nach seinem Gefühl. Darauf erhalten Sie eine klare Antwort, aber die ist eben nicht berechenbar. Ja, da lachen die Gefühlsschwachen, ... bitteschön.
Die Mathematik ist wunderschön, sie baut grossartige Gebäude und formt aufregend schöne Strukturen, aber Sie wird scheitern, ohne Gefühl.
Darauf könnten Sie fragen: Was ist denn das, dieses Gefühl?
Eines davon sind Sie. Im aktuellen »Salon Skurril« hatte ich eine Vorahnung davon.
Ein QuantenGefühl.

Wie ist das mit dem Vorhersagen von Ereignissen und Handlungen?

@Sophia: " ... vorhersagen." Ja, aber NIEMALS Ganz, sondern nur in Wahrscheinlichkeiten, also zwischen 0 und 1. Aus oder An, Ja oder Nein und ein fast unendliches DaZwischen. Die 0 oder die 1 sind auch Ergebnisse, die sie bei fast ALLEN komplexeren Fragestellungen erst nach dem Ereignis erhalten, bis dahin ist es ein 0,...
Ein Gefühl.
Ja oder Nein sind Entscheidungen. Klar und deutlich. DaZwischen ist Gefühl.
DaSein ist somit VIEL! Gefühl und wenig Entscheidung. Ich denke, darauf wollte ich hinaus.
Das Gefühl ist Unentschiedenheit, ist Wahrscheinlichkeit. Und die Einfassung, die Umfassung des Gefühls ist die Entschiedenheit. Ich bin noch unsicher, ob ich das so formulieren kann, aber vom Gefühl her ...
Somit wären Grenzen das Ende von Gefühl, die Auflösung von Grenzen, also die Ausweitung von Gefühl? Das Zusammenwachsen der europäischen Nationen und das langsame Auflösen der Staatsgrenzen geht also mit einer Zunahme an "europäischem" mitGefühl einher.
Könnte sein?
Danke für die Inspiration.
Deshalb nannte ich die EigenBewegungen eines Quants, oben, Gefühl, da ich vermute, auch die EigenBewegungen eines Menschen sind der Inhalt des Wortes: Gefühle. Aber ich kann mich täuschen, da Jedes damit wohl etwas anderes verbindet.
Und nun zurück zu den Quanten ... hui, da ist schon wieder eins ... was für ein Gefühl ... schon wieder wegg ... Ihnen Viel Freude ... und wegg ...

Anderes Thema, anderer Beitrag ... zum neuen Service im Netz, einem Index der die Vernetztheit und Erwähntheit misst und in einer Skala bewertet, von 0 bis 100, wobei die Hundert wohl bisher nur Justin Biber erreicht.

Die Klout-Tendenz oder die Wichtigkeit der Netzbewohner

@Marco, 28.04, 13:31: Shout, shout, let it all out ... ist wohl auch der Lieblingssong von Mark Zuckerberg: lasst es raus Leute, lasst es leise fallen in unsere Dateien, Wir machen 'was Gutes damit, oder? Darüber können Wir trefflich streiten, aber hier geht es um die Cloud, äh, nein, um das Klout. Der Klout-Index.
Übrigens, Tears for Fears sind eine Spitzen Musik-Auswahl, von mir der Like-Button!
Da gehen also die US-Amerikaner wieder stramm voran. Wenn schon soviel gesammelt und verkehrt wird, sollte Mensch auch etwas damit anfangen. Also messen die Klout-Leute wie stark Eines aktiv, vernetzt und bekannt ist. Klingt logisch. Schliesslich schicken Wir hier auch Allensbacher und sonstige Institute herum, um die normalsten und seltsamsten Fragen zu stellen. Wie die das machen, klingt nach Ihrem Artikel @Marco, fast schon altbacken, mit Haustür- und Telefonbefragung, oder Fragebögen mit der Post. Wo leben die denn noch? Im 20. Jahrhundert, während die US-Amerikaner schon für Morgen proben. Wenn 'was da ist, sollte Mensch es auch benutzen und wenn es auch erst mal nur für eine Minderheit ist. Obwohl, Minderheit? facebook hat bald 1 Milliarde Nutzers, Wow! Ich vermute, bald muss auch ich meine Zurückhaltung aufgeben und mittenrein in die Cloud, um meinem Klout-Index die Raketen anzulegen, RÖÖÖHHHHRRRR!!!, von Null auf Justin Biber. Schliesslich habe ich etwas mehr zu bieten, als das Jüngelchen, oder? Nagut, besser keinen Vergleich mit JB, ... lieber eine Whisky trinken und noch etwas die Unbekanntheit geniessen. Ich bin zwar DA, aber mein Klout-Index ist verschwindend. Schade, oder?

"Dies ist der Beginn der Messung menschlicher Kommunikation", ach?

@ckappes: Ein bisschen weniger dramatisch und ich stimme Ihnen voll zu. Bei jeder Erweiterung und jedem weiteren Schritt in "Neu"(für DAS was bereits dort ist, ist es Alt)Land den Beginn von Irgendetwas auszurufen, macht unnötig Angst ("ist gefährlich") und ist unstimmig. Nein, wahrlich, Wir haben bisher, in Allem was Wir taten und tun, noch keinen wirklichen Beginn zustande gebracht. Auch dies (Klout) ist nicht der Beginn von Etwas, dies ist eine natürliche Weiter-Entwicklung; der Beginn von Etwas war bereits vor etlichen milliarden Jahren, alles Andere war und ist bisher blosse Weiterentwicklung. Was weiss, ob Wir gut im RaumZeit-Plan sind, oder vielleicht sogar etwas nachhängen in dieser Entwicklung. Der Beginn der Messung menschlichen Kommunikationsverhalten begann schon mit der Zeugung des Menschen, denn die Messung des Kommunikationsverhaltens, im MitEinander von Lebewesen, ist eine der Ursachen der Entstehung von SinnesOrganen, die die Umgebungsreize kanalisieren und für das Innen verwertbar machen. Also auch das, was die Gleichwertigen, die Mit-Lebewesen, so loswerden wollen, oder als Information brauchen. Sämtliche Technologie ist also bisher stets nur ein kleiner weiterer Schritt in der Fort-Entwicklung der Natur, deren Ursprung und Antrieb die VerÄnderung ist.
Mit all dem Angst-Geraune über diese oder jene Neuerung (die kein Anfang ist!) behindern Wir uns(er) Selbst. Glücklicherweise sind die US-Amerikaner weniger zimperlich im voranschreiten, dass sie dabei auch Fehler machen, ist aus der Draufsicht verzeihlich, als Mensch, also der Innensicht, sicherlich nicht immer; aber ich weiss inzwischen, Wir sollen vorangehen, also tun Wir es auch. 
Sorry, für die Philosophie, die ja eigentlich nicht BlogThema ist.
Ansonsten, Danke für Ihre Gedanken.

Und nun der Künstler-Kommentar zur "Ich möchte bitteschön ALLES und Ich möchte es kostenlos und sofort"-Kultur. Die ich unterstütze, aber ...

Wie wäre es mit einem Künstler-EntGeld?

Wenn Mensch etwas NICHT hat oder NICHT kann, dann ist es freilich schwer für das Mensch dafür sensibel zu sein oder gar für dieses Etwas, das Mensch nicht hat oder nicht kann zu kämpfen oder Verantwortung zu übernehmen.
Insofern ist doch völlig klar, warum so VIELE kein Interesse dafür aufbringen "geistigen Inhalt" oder auch anderen Inhalt, oder auch Patente oder Sachen zu schützen oder auch nur für sie Verantwortung zu übernehmen.
Sie sind es NICHT (kreativ) und sie haben es NICHT, also warum darum kümmern? Aber sie brauchen es. Insofern ist klar, warum eine Mehrheit froh ist, alles umsonst nehmen zu können.
Was leer ist braucht Fülle, woher die kommt und Was die erarbeitet oder ersonnen hat, ist doch erst mal egal, Hauptsache es kommt 'was rein.
Menschlich. War doch schon immer so. Wollen Wir ernsthaft diese menschliche Handlungweise "abschaffen". Wie soll das bitte gehen? Wann sieht die Gesellschaft endlich ein, das die Schöpfung von Besonderem, von Unterhaltung, von Neuem und sonstigem Aussergewöhnlichem nur Wenigen möglich ist. Es ist ein DaSein-Grundgesetz das NICHT ALLE schöpferisch sein können, sondern stets nur Wenige. 
Ist so, oder war das jemals anders? Warum drummherumreden: Die Mehrheit kann nur konsumieren, was eine Minderheit erdenkt und erarbeitet. Die Konsequenz kann nicht sein, die Mehrheit am Konsum zu hindern und die Minderheit verarmen zu lassen, sondern die Konsequenz kann, meiner Meinung nach, nur sein, die Schöpferinnen und Schöpfer von Inhalt angemessen auszustatten und zu versorgen, und zwar von der gesamten Gesellschaft. Es ist ein gesellschaftlicher Nutzen und ein gesellschaftlicher Segen. Schafft endlich ein angemessenes Grundeinkommen und eine angemessene räumliche und materielle Ausstattung für die Produzenten von Inhalt in den Gesellschaften, damit Sie in Ruhe die Leere und Bedürftigkeit der Mehrheit füllen können! Ein Erfinder- und Künstlergehalt.
Für Unsere gemeinsame Weiterentwicklung und zu Unserer gemeinsamen FREUDE.
Danke.