Samstag, 15. Dezember 2012

Schadefudakapitralismuúsohweh...

Ein Vortrag zum Abgesang auf einen -ismus.
Die Frage jedoch, die diesen Beitrag im Hintergrund begleitet ist, erleben Wir das noch, geht das mit Uns überhaupt und braucht es Uns dann noch, weil das DaSein kommt auch ohne Uns aus, bei der und für die Einbeziehung der Selbst-Erkenntnis und der Selbst-Vorausschau, aber gut ... erstmal hier geblieben und ganz klein gemacht, denn ...

Es geht *mir um eine zügige Weiterentwicklung der Mit-Entscheidung Aller, an den Entscheidungen/Wirkungen, die auch Alle betreffen, also um die Überwindung der "Demokratie", der Delegations-Herrschaft.

Die Demokratie ist allenfalls eine Brückentechnologie.

Sie ist und war die beste Möglichkeit, dem Menschen wenigstens eine geringe Mit-Entscheidung in gesellschaftlichen Fragen zu gewähren, solange die technischen Möglichkeiten so beschränkt waren, wie sie es bisher waren. Die Technik wird aber in kurzer Spanne, hoffe Oliver-August Lützenich, die Verbindungen und die Zufriffsgeschwindigkeit Aller, so weit erhöhen, dass wirkliche Mit-Entscheidung zu allen gemeinschaftlich relevanten/wichtigen Fragen und Handlungsalternativen gewährleistet ist. Und sie wird auch alle Erläuterungen und nötigen Hinter- und Vordergrund-Informationen zu allen Fragen, in aller gewünschten Breite und Tiefe zur Verfügung stellen.

Jedes erhält eine Stimme.

Keine Entscheidung wird mehr "über" eines getroffen, sondern IN Eines und mit Eines.
Das ist die Zukunft.

Was braucht es dazu im Menschen, neben der geeigneten Technik zwischen den Menschen?
Bessere Ausbildung, beste Schulen, beste Förderung aller FERTIGKEITEN, die zur Findung und zum Treffen einer Entscheidung nötig sind!
Alle wichtigen, auch andere Menschen betreffenden Entscheidungen, brauchen Vorbereitung.

Brauchen die Schulung und Gewöhnung der internen Fähigkeiten (also besonders des Aufmerksamkeits/Wahrnehmungs-Bereichs in jedem DaSein, im Deutschen "Bewusst-Sein" benannt, daneben auch die Füllung der RIESIGEN Wissenspeicher, die Jedes Mensch auch ist und die auch in Oliver-August Lützenmir noch ziemlich leer sind, *ich gebs ja zu) zur Wirklichkeits-Erkundung und Wirklichkeits-Erkenntnis und deren Ausbau und Ausgestaltung zu nachhaltigen Fertigkeiten der Bewertung und Richtungsfindung im DaSein.
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Hmm? Ja, irgendwie ...? Oder vielleicht ... mhh?
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Klarheit: Dies ist meine Abrechnung mit dem Kapitalismus und ein Aufruf an Sie, ebenfalls zu bedenken und Ideen zu entwickeln, wie Wir eine Gesellschaft aufbauen, die darauf baut, dass Wir gemeinsam handeln und das Nötige zum Bestand der Menschen-Gesellschaft[en] beitragen, ohne einander auszubeuten oder zu behindern.

Oder haben Sie noch nicht bemerkt, dass der Kapitalismus eine Behinderungs-Ideologie für die Mehrheit ist, eine Kultur der VorEnthaltung von Leistungen? Statt der Förderung von MitEinander, von wechselseitiger Hilfe, statt einem Gemeinsinn, der Alle einbindet und auffordert zum Aufbau, Erhalt und der WeiterEntwicklung der Gesellschaft beizutragen, wird im Kapitalismus der Eigensinn, die Übervorteilung, die Ausbeutung und vor allem die Kurz- und Knapphaltung der Mehrheit gelebt.
Menschlichkeit eben.

Was bis Heute Menschlichkeit in ihrer überwiegenden Form ist.
Aber, ich gebe zu, dass diese Form des Umgangs miteinander und des wirtschaftens zwischen Uns, eine wichtige Phase Unserer Entwicklung war/ist und Uns auch eine NeuAusrichtung und Verbesserungen der Lebensumstände erst ermöglicht hat. Es ist eine natürliche Form des Umgangs miteinander, sie erwächst aus Unserer Ausstattung an Bedürfnissen und Ängsten heraus, deshalb ist mir jeder Vorwurf, an welche Adresse auch immer völlig fremd, aber ich finde, es ist nötig, diese Form des Umgangs zwischen Uns und mit der Umwelt, in die Wir eingebettet sind, weiterzuentwickeln.

Da der Kapitalismus nun also als Übergangs-Ideologie, als Übergangs-HandlungsRahmen erkannt ist, wird die Frage immer deutlicher: was ist anschliessend?
Was kommt am anderen Ende der Brücken-Technologie "Kapitalismus"?
Was wartet da auf Uns kleine Lebendigkeits-Wesen, was machen Wir aus all dem Wissen, all der Erkenntnis, all der Erfahrung, die Wir vor dem Kapitalismus gemacht haben; kann sich überhaupt noch Eines daran erinnern, an die Tausch-Handel-Gesellschaft, und noch früher, an die "Was da ist, fress ich Gesellschaft" und wenn nix mehr da war, an die "jetzt krepier ich Gesellschaft"?
Niemand? Wir leben im Kapitalismus, und der war gut zu Uns, bisher, und was kommt dann, was machen Wir daraus?

Für dieJenigen, die mit Kapitalismus als Wortschwall erst mal wenig anfangen können, eine klitzekleine Einführung in den Inhalt, kopiert aus WikiPedia:

Kapitalismus bezeichnet zum einen eine spezifische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, zum anderen eine Epoche der Wirtschaftsgeschichte. Die zentralen Merkmale sind in Anbetracht des historischen Wandels und der zahlreichen Kapitalismusdefinitionen sowie weltanschaulicher Unterschiede umstritten. Allgemein begreift man Kapitalismus als eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt beruht. Als weitere Merkmale werden genannt: die Akkumulation und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen Betrieb“.
Als Epoche der Wirtschaftsgeschichte versteht man unter Kapitalismus eine wirtschaftsgeschichtliche Periode, die auf die Epochen des Feudalismus und des Merkantilismus folgte. In historischer Betrachtung wird auch die Epoche des Kapitalismus in unterschiedliche Phasen oder Entwicklungsformen eingeteilt.

Ausgehend von diesem Wortstock werden Worte wie „Kapital“ und „kapitalistisch“ bereits im 18. und 19. Jahrhundert gebraucht, jedoch mit vagem und unspezifischem Sinn. Das Wort „capitaliste“ ist erstmals 1753 in Frankreich belegt und meint hier Person, die Güter besitzt. Julius von Soden verwendet in National-Oekonomie (1805) „kapitalistisch“, um einen „Überschuss an Genußstoff, ein[en] Vorrat“ zu bezeichnen. Theodor Mommsen verwendet „Kapital“ in seiner Römischen Geschichte (1854–1856).
In seinem heutigen Sinn wird es erstmals von Richard de Radonvilliers 1842 verwandt. Weitere Belege für sein Auftreten finden sich bei Pierre Leroux 1848 und im Englischen erstmals bei William Thackeray 1854. Im Englischen geht seine weitere Verwendung wesentlich von David Ricardo aus. Zur Beschreibung einer Klassengesellschaft wird er vor Marx bereits 1840 in Louis Blancs Organisation du travail gebraucht; bereits dort ist er negativ wertend. Karl Marx und Friedrich Engels sprechen zunächst von „kapitalistischer Produktionsweise“, später im ersten Bande von "Das Kapital" (1867) von „Kapitalist“. Das Wort „Kapitalismus“ wird dagegen nur einmal in dem 1885 von Friedrich Engels herausgegebenen zweiten Band von "Das Kapital" genannt. Häufiger findet sich das Wort Kapitalismus in seiner Korrespondenz und in den späteren Schriften von Friedrich Engels.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts häuft sich seine Verwendung und erlangt Bekanntheit insbesondere durch Werner Sombarts Der moderne Kapitalismus (1902) sowie durch Max Webers Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (1904).

DANKE! WikiPedia

Und hier geht es in erster Linie überhaupt nicht um -ismen!
Dieser ganze oberflächliche Ideologiekram hat doch sowieso bald ausgedient. Schauen Sie doch in die aktuelle Literatur, ein stets lauter werdendes ich, Ich, ICh. ICH. ICH!
Was will das Einzelne?, da spielt das, was eine vermeintliche "Gesellschaft" will, in den ganzen alten Idealen und Ideologien doch keine Rolle mehr:
Kapitalismus, Sozialdemokratismus, Konformitismus, Konservatismus, DiktaTyrranismus, AnarchieKrawallismus, SchlussDamitismus!

Was Wir zum Abschütteln und Überwinden des ganzen Ideologie- und Manipulations-krams, wie der Macht und ihren selten dummen Spielarten brauchen, ist ein voll anerkanntes, ein umfassend wissendes und vor allem ein sehr, sehr einfühlsames Selbst, in Jedes Mensch.
Die wechselseitige Anerkennung, als Gleiche und vor allem GleichWertige, als sensitive, leidende, wie freudvolle und gedankenvolle Wesen, mit jeweils ein klein wenig oder auch ein gross wenig Verschiedenheit, die geachtet wird. Jedes von Uns braucht diese volle Anerkennung der Einzigartigkeit in der Abhängigkeit der Gemeinschaft, also die volle Geborgenheit:
Menschen, das ist die Zukunft, und kein egozentrischer Ideologie(Macht)-Überbau, oder sonst eine GEGEN-seitige Instrumentalisierung.

Die Frage ist:
Wie bringen Wir das, in jedes Mensch [hin]ein und zwar «FRIEDLICH» und «FREIWILLIG»?

Wir brauchen ein Erwachsenes, ein Aufgewachtes, SelbstBewusstes und Umsichtiges Ego, das wünscht, im mitEinander friedlich und freundlich zu leben, dann brauchen Wir keine allumfassenden oder auch nur Gruppenumfassenden Ideole mehr. Das heisst, dass Wir schnellstens dafür sorgen sollten, Uns und den Nachwuchs innerlich aufzuhellen und äusserlich zu befrieden, dann schaffen Wir schon eine Welt, die für Uns Alle lebens- und lesenswert ist.

WICHTIG: Damit erkenne *ich nicht die Aggression und Gewalt ab, die Wir ebenfalls sind, oder verdränge sie gar, Nein, aber ich bin sicher, Wir schaffen Arbeiten, Spiele, Sport und Wettbewerbe, in denen diese Kraft und Unbändigkeit der Triebe und Gefühle ausgelebt und genützt werden, FÜR Uns, statt, wie bisher GEGENeinander.

Auf gehts! 

Und schüttelt endlich diese dumme Zeitrechnung ab!

Es ist das Jahr 14,700001. Was haben Wir denn mit diesem Mann aus Nazareth heute noch zu tun, ausser, dass er auch ein Mensch war. War!
Aber der hat doch nichts begründet, noch nicht mal die Religion, die in seinem Namen predigt und erst recht nicht dieses Sonnensystem, mit diesem kleinen wunderbaren Planetensystem Erde-Mond, am genau richtigen Platz. Oder?

Also, fröhliche Verantwortung.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

ZuKunst und die Strenge der Bewertung

In *mir ist ein-Es unterwegs, das ziemlich str-eng in der Bewertung ist, das dabei wenig Spiel-RaumZeit für abweichende Meinungen lässt, das genau auf den Punkt deuten möchte und nur wenig daneben, aber ist das im Folgenden überhaupt möglich?

[M]eine These: Das Kunst hält im besten Fall der Aktualität den Spiegel vor. Den Spiegel hält Mensch Etwas oder ein-Es von Vorne vor; von Aussen Vorne vor. So auch der Aktualität. Das Kunst, der Aktualität den Spiegel vorzuhalten, heisst also, in der Zukunft zu sein. Bereits Zukunft zu Sein. Einen Schritt weiter zu Sein, als Jetzt. Nur einen.
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Tja, so isses. Was ist Kunst Uns wert?
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Die These zur Kunst baut auf der Erkenntnis auf, dass Etwas nur entweder Etwas ist, oder Etwas ein anderes Etwas erkennt, aus der Distanz. Entweder Etwas ist eine Skulptur, oder Etwas beurteilt die Skulptur. Beides zusammen in Eins, geht nicht. Ging nicht.
Wie ist das als Mensch?

Ist das Mensch zu beidem imstande?
Nicht, etwas Anderes zu sein, als das Mensch, das ein-Es ist, aber in das Gleiche=RaumZeit Etwas (Mensch) zu sein - u n d - das Mensch, das ein-Es ist, zu beurteilen.
Ist ein ein-Es/Etwas zur Selbst-Bewertung in der Lage und zwar so, wie Es ein anderes ein-Es - k ö n n t e -, also frei von Es Selbst, frei von Falschheit und Wunsch?

Überzogen, Überspannt? Warum nicht?

Da taucht selbst-verständlich sofort die Frage auf, ob überhaupt ein-Es zur wirklich freien und selbst-losen Bewertung, von Etwas (anderem) fähig oder gar in der Lage, also fertig ist.
Ist ein-Es fähig zur unabhängigen, vollkommen freien Einschätzung eines anderen Etwas, gleichgültig, ob Lebewesen, Artefakt oder Material?

Und schon geht die Frage weiter:
Was ist die vollkommen unabhängige Freiheit?

Ist das in diesem Universum, in dieser Form des DaSein überhaupt möglich? Denn, soweit Wir das inzwischen erkannt und erfahren haben, hängt über kurz oder lang, Alles mit Allem zusammen. Selbst mit den entferntesten Bereichen des Universums, sind Wir über Strahlung und den Ursprung miteinander verbunden, also kann die grösstmögliche Freiheit nicht bedeuten ohne jede Verbindung zu sein, frei von jeglicher Abhängigkeit zu sein, sondern ist bestenfalls eine Unabhängigkeit von VorUrteilen, von Auslieferung und Wünschen, (also) von Das, was bewertet wird. Freiheit ist unbeschwerte und weitestgehend richtungsfreie Abhängigkeit, in einem Mit-Einander aus mehr oder weniger Beziehungen und der gesunden Bedürftigkeit Von-Einander.

Ist das Mensch zur einigermassen stimmigen Selbst-Einschätzung fähig, so ohne Selbst-Distanz?

Und nun kommt die str-enge Bewertung endgültig ins Spiel (Spiel? Ist das DaSein ein Spiel und wie lange noch?). Denn ...

Dazu braucht Es auf jeden Fall eine Menge Geduld, Disziplin und klare Kriterien in der Selbst-Beobachtung und der Bewertung des Beobachteten, dazu noch eine umfangreiche Basis an Wissen, vom Aufbau, von der Funktion und den Beweggründen des menschlichen Körpers und der zumindest nächsten Anverwandten, dazu noch ein fundiertes Wissen von allen wichtigen Vorgängen im Umfeld und der Lebendigkeit, als Ganzem.

Um also ein gültige, eine stimmige Selbst-Einschätzung vornehmen zu können, der andere Selbst voll zustimmen, braucht ein-Es ziemlich viel Wissen, Selbst-Erfahrung, Fremd-Erfahrung und klare Gefühle Innen, sowie klare Sicht (Wahrnehmung) im Umfeld und in die Ferne.
Das ist noch keinem Mensch bisher gegeben.

Bisher verurteilen Wir Einander; und das mehr schlecht, als annähernd stimmig. Sind Wir vom Beurteilen noch etwas entfernt, auch wenn Wir ständig davon sprechen, aber sprechen tun Wir ja gerne und viel, aber wieviel ist davon wahr?
Mei, so is Es halt.