Dienstag, 5. Februar 2013

My Inning for a' Outing

Titelüberschrift könnte auch sein: Selbst-Erkenntnis.
Mehr dazu finden Sie in zahlreichen Beiträgen dieser Blogs, zum Beispiel auch in dem Beitrag: "Willkommen bei einem fremden Selbst", den Sie gleich links aufrufen könnten.
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Eingangstor zum Sowjetischen Ehrenmal
im Treptower Park in Berlin,
mit Fotografierendem
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Isn't it me either or isn't I mieser, that's the question feeser? Was ist ich, oder n-ich-t; ein W-ich-t wer-s ich d-ich-t macht, wenn die S-ich-t mal klar ist; wer zust-ich-t damit Andere und-ich-t sind, weil Die Eines gle-ich-gült-ich sind, n-ich-t?
Ohh, ich mag den hintersinnigen Humor dieses "stümpernden" Briten: Isch fühl misch da erkannt und aufg'scheuscht und des is gut so. Danke.
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David Shrigley,
"The Human body"
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Wobei ich dazu ganz klar erwähnen möchte, dass in obiger Zeichnung nur knapp eine Hälfte of "The Human body"s abgebildet ist, darIn (in dieser nur knapp einen Hälfte) bin eben auch Oliver-August Lützenich zu [er]finden, aber das nur zu dem einen Wort und dessen Verallgemeinerung, aber das soll Uns den Spass nicht verderben, also weiter ...
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David Shrigley, "is an Explorer", isn't it?
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Besser könnte vielleicht nur noch ich *Selbst es bebildern und erst recht es so formulieren, oder;-) auch nicht?

Samstag, 2. Februar 2013

Was fragt die Norm!

Ein ziemlich häufig angeklickter Beitrag aus der SprechLichtung. Ein weiterer Beitrag aus dem Hintergrund der Selbst-Provokation, der Herauslockung, der Hinausrufung des Selbst aus der Ignoranz und Unaufmerksamkeit. In erster Linie und ganz zuallererst des Selbst, das hier die Blogs befüllt.

Oliver-August Lützenich war ein ziemlich dummer, unaufmerksamer und Selbst-Loser Mensch, also zum allergrössten Teil Fremd-Bestimmt, irgendwie, habe *ich das inzwischen geändert, weswegen weiss *ich noch nicht? 
Auf jeden Fall möchte ich diesen Prozess der Selbst-Findung und vor allem - weil, zu finden war da ja wenig! -, der Selbst-Gestaltung weiter voranbringen und eins habe *ich gemerkt, dazu braucht es die Beantwortung so einiger Fragen und die Klärung so einigen Geschehens im Selbst und auch, - vielleicht sogar vor allem -, aussen herum: Hey, was geht hier so ab?; ist die flappsig gestellte Frage dazu, die *ich hier und auch sonst beantworten tue.

Dazu dienen die meisten Beiträge in diesen Blogs:
Oliver-August Lützenich beantwortet Fragen zum Selbst und zum Drumm-herum, und dieses Drumm-herum kann sehr sehr sehr WEIT hinaus gehen, wie im aktuellen Beitrag in der SprechLichtung, mit dem Titel: "SternenFlug". Mein Radius der Selbst-Findung ist inzwischen vom Kleinsten bis zum GRÖSSTEN um dutzende von Zehnerpotenzen in alle Richtungen gewachsen, das ist phantastisch. Für mich noch gar nicht ganz begreiflich, aber das wird schon noch.
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Dieser Beitrag geht aber weder weit hinein, noch besonders weit hinaus, er bleibt mit ein paar Fragen eher in der Umgebung und versucht auch das Selbst noch etwas weiter aufzurütteln und die ganze Fragerei auch mal wieder auf die näheren Geschehnisse zu richten, denn das Kleinste und das Grösste können auch eine Selbst-Flucht sein und das möchte ich ja gerade vermeiden, also hier zu einer immer noch aktuellen Frage.

Aus der «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung», vom 04.03.2012.
Einem Gespräch von Johanna Adorján mit Carolin Emcke, zu deren Buch "Wie wir begehren", in dem es um die sprachlich erfasste persönliche Sexualität geht, im besonderen um die Homosexualität.
Frau Adorján stellte dabei folgende Frage: 
"Also sagen wir so: Sie begehren Frauen. Sonst hätten Sie das Buch wahrscheinlich nicht geschrieben, oder? {Jetzt folgt die Passage derentwegen ich diesen Beitrag schreibe} Heterosexuelle würden sich nie die Fragen stellen, die Sie sich stellen, denn sie {die Heterosexuellen} sind ja sozusagen die Norm, da gibt es nicht so viel zu hinterfragen."
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Mark Rothko, "The seduction of light"
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Aha?
Ist das so?

Bedeutet es also, und das scheint allgemein anerkannt zu sein, wie Frau Adorján anmerkt, dass die "Normalität" kaum (nicht viel!) Hinter-Fragen stellt.

Fragen schon, aber keine Hinter-.
Norm fragt vielleicht nach einem Taxi, oder einer Zigarette, oder nach einer Strasse, die es nicht findet, aber alles was weiter reicht, was mehr als ein wenig ist, oder tiefer sitzt/ist, als das Normalität ein-sieht, [hinter-/be-]fragt Es nicht.
Warum tut "Normalität" das nicht und ist diese "Normalität" mit der Masse gleichzusetzen?

Masse = Normalität.
Zumindest ist die "Normalität" der Sexualität, die Heterosexualität, die weitaus grösste Menge aller Menschen. Und Die Hinterfragen diese Anlage/Ausrichtung nicht, weil es eben Normal ist.
Normal ist, nur wenige Fragen zu stellen. 
Normal ist, keine weiteren Fragen zu stellen.
Normal ist, keine tieferen Fragen zu stellen.
Die Meisten machen es auf jeden Fall noch nicht; also stimmt die Einschätzung von Frau Adorján wohl.
Muss das so bleiben?
Ist das gut so?
Für Was?

Für das, Was ist, ist es gut. Für das, Was kommt, ist es Behinderung.
Oder?