Mittwoch, 29. Mai 2013

Selbst-Extremismus

Da kam mir eine Freundin mit der Bemerkung, dass die Vergangenheit doch eigentlich nur etwas wegggedrängt - nur ein klein wenig unter die Oberfläche - des Hier und Jetzt.
Ja, wofür erLeben Wir hier so herum, immer ganz Gegenwärtig, aber das konnte Sie mir auch nicht sagen, aber Sie begründete ihre These mit dem unterschwelligen Fremden-Hass, der, vermeintlich vergangen, immer noch allerorten zu spüren ist.

Ich wollte Ihr da nicht zustimmen, nicht bei dem Gefühl des Hasses, das ist mir zu viel, weil der Hass für mich nach der intensiven Annahme und Zustimmung und nach einer enttäuschten engen Nähe kommt und nicht schon davor; aber bei einer sehr wohl zu spürenden Feindschaft könnte *ich Ihr zustimmen. Einer Ablehnung von Zuneigung, einer Abwehr von Annäherung, einer Verachtung der Gleichwertigkeit also.

Ja, bei dieser Bewertung könnte ich zustimmen. Fremden-Feindlichkeit ist normal. Da braucht es schon eine höhere Selbst-Bewertung und Selbst-Einordnung ins aktuelle DaSein und Geschehen, damit ein-Es diesem Reflex nur noch vorsichtig nachgibt, je einfacher ein-Es ist, umso unbehauster im Selbst, je Fremder das Selbst und die anderen Selbst, umso unangenehmer ist das Alles. Vermute ich so. Aber *ich kann mich ja auch täuschen.

Dann erwähnte Sie noch den allseits gärenden AntiSemitismus, der ja nun auch schon längst geklärt sein sollte, spätestens nach der Shoah, aber immer noch alltäglich ist, so sehr auch klar ist, dass jüdische Menschen mit allen anderen Menschen Gleich sind, aber eben auch ein wenig verschieden, wie das mit der Gleichheit eben so ist.

Oliver-August Lützenich bin mit jedem anderen Menschen Gleich, aber eben auch verschieden, aber *ich mache keinen Kult daraus.

Aber vielleicht sollte *ich das machen? Was die jüdischen Menschen angeht und die Feindschaft, weiss ich nur halbwegs folgendes:
Da war zuerst der Gott, der Sie erwählte, vielleicht als Spielzeug, oder so, auf jeden Fall schob der Gott Sie hierhin und dorthin und versprach Ihnen dies und das, aber immer nur unter geradezu unerfüllbaren Bedingungen, weil dieser Gott wohl die menschliche Natur kaum kannte, konnte Mensch auch dessen Bedingungen kaum erfüllen, also wurden Sie, die jüdischen Menschen, von dem Gott, der Sie erwählte - und den Sie bis Heute nicht los geworden sind - bestraft, und zwar ständig und bedroht, dauernd, und vertrieben und dezimiert und unterworfen und ..., wie sollten das Menschen ohne wirr zu werden überhaupt aushalten, so einen [Ver-]Führer, wie dieser Gott - der die jüdischen Menschen erwählte, oder Sie auch ihn, so genau ist das nicht geklärt -, einer war, aber eben auch verführerisch, weil sonst hätten ihn doch fast all die Anderen MitMenschen nicht auch noch übernommen, die sogenannten Christen zum Beispiel oder auch der Islam, nahmen diesen Gott ebenfalls an, als Einzigen, denn dieser Gott war ein wahrer Egoist, er duldete Keinen Anderen neben-s ich, was wiederum ganz menschlich ist, weil, Was dulden Wir schon mehr als das Selbst, das Jedes Einzelne ist: Nichts.

Oder zumindest relativ wenig, weil, wie Sie ja auch wissen: Nichts ist immer zumindest ein-Es / Etwas, was vielleicht gerade fehlt oder von mir gerade nicht zu haben ist.

Also kam uns Menschen diese$ Gott doch auch ganz gelegen, E$ war wie Wir, fast wie Wir, aber das verschiedene ist eigentlich nur, dass diese$ Gott nicht stirbt und Uns ständig mit irgendwelchen Strafen bedroht und das ist ja wohl die höchste Form der Anmassung, weil Alles im DaSein stirbt, also auch diese$ Gott, E$ mag es nur nicht zugeben, und weil E$ das nicht zugeben will, beharrt diese$ Gott auch auf einer Unmenge an Regeln und Gesetzen und Ausschliessungen, dass Mensch darin kaum Bewegung und somit auch Veränderung findet, sondern fast nur Strafe, bis auf Wenige, Denen das scheinbare nichts ausmacht, und DieJenig-Es werden immer mehr, die wandern vermehrt ins Nationale ab, aber inzwischen gibt es sogar Welche, denen selbst das noch zuviel Einengung ist, Die brauchen inzwischen noch mehr Frei-RaumZeit und auch das werden immer mehr, aber davon ist hier keine Rede ...
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"Fahrräder abstellen verboten"
So sind Wir; ständig Verbote aufstellen,
Uns aber genauso beständig nicht daran halten.
Dieses und das dritte Foto in diesem Beitrag, habe
ich in Berlin-Kreuzberg fotografiert, an der Lilienthalstr.
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Denn die Meisten sind noch dabei zu denken, diese$ Gott kann Uns mal gern haben, Wir tun das ja auch, deshalb sehen Wir das nun mal nicht ganz so eng, wie diese$ Gott und haben inzwischen auch Abstand von E$ genommen, was Uns ganz gut bekommen ist, weil Anfangs waren da wirklich fast immer nur Feinde, die Mesopotamier und Ägypter waren die Ersten und dann kamen die Perser (Nebukadnezar) und dann schon bald die Römer, ich kann nur sagen, dass vor allem die jüdischen Menschen immer für Abwechslung gesorgt haben (müssen?) in der Auswahl ihrer Feinde, da haben es später die sogenannten christlichen Menschen einfacher gemacht, die betreiben dieses "Geschäft" überwiegend im Inneren, sind also mehr oder weniger in-Einander spinnefeind, aber Beide "Kulturen" haben es bisher weit gebracht, also wenn es um die Findigkeit, um Problemlösungen, sowohl vernünftig (Mathematik, Logik, Planung und Kontrolle), als auch praktisch (Physik, Architektur, Maschinenbau, Kunst) geht, sind diese beiden Menschen-Kulturen mit einigem Abstand führend, zugegebener-massen auch im Rauben, Erpressen und im Dreck machen, aber zumindest die konfuzianische Menschheit holt die beiden "vorne" liegenden Kulturen bald ein, die islamische Kultur liegt noch ziemlich weit hinten, hat aber inzwischen immerhin das "ineinander-spinnefeind-sein" der Christlichen übernommem, was die wiederum ganz gerne los geworden sind, von Ausnahmen abgesehen, aber die bestätigen ja nur die Regel, und von den afrikanischen ganz zu schweigen, aber das liegt nicht an diesen Menschen, es liegt wohl fast eindeutig an den jeweiligen Klima- und Landschafts-verhältnissen, und um die für Uns Alle anzugleichen, schaffen Wir gerade die Bedingungen, ein Lob also für den Klima-Wandel, oder?; aber genug jetzt.
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Berlin-Wilmersdorf, Hohenzollernplatz.
Ein Kirchturm im Frühling, eingerahmt.
Der eindrucksvolle Fingerzeig Gottes,
doch inzwischen sind Unsere Häuser
höher und weiter, als jede Kirche,
einen Gott brauchen Wir darin
nicht mehr, das haben Wir
inzwischen fast Selbst
übernommen.
Übernommen,
Selbst Da zu Sein, ohne
eine Erlaubnis dafür,
von Anderen-ich,
oder von einem
Gott-ich, nur
einfach
Ich
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Kurze Pause
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Bei all dem Obigen, taucht doch - vielleicht - die Frage auf?

Bin *ich ein Extremist? Und, mag *ich ein-Es sein?

Was ist das überhaupt und ist das Extreme-daSein überhaupt nötig?

Vorher aber noch eine ganz subjektive Selbst-Erkenntnis, die vielleicht vor der Beschäftigung mit dem Extremem vorne drann wichtig ist.

Eins ist *mir und vielleicht Ihnen schon länger klar: Ich bin Hier ein Selbst-Erklärer. Wenn Sie mir zulesen, hören Sie also meinen *Selbst-Erkenntnissen, *Selbst-Bekenntnissen und somit *Selbst-Erklärungen zu und hin.

Ich merke, und Sie mit dabei, da wo lange RaumZeit wenig Selbst war, weil Anfangs wenig Selbst zugelassen wurde, von allzu widrigen Umständen, entsteht Jetzt und Hier, vor Ihren werten Augen, ein ganz wirkliches und auch langsam ganz persönlich handelndes Selbst.

Die Philosoph-Es schreiben gerne von einem Subjekt, aber wissen Sie wo dieses "Subjekt" herkommt, woraus Es gebildet wurde? Nein. Dann ein kurzer Ausflug in die Etymologie. 
Das Wort Subjekt besteht aus der lateinischen Vorsilbe 'sub', also "unter" und dem lateinischen Verb 'i[a]cere', also "werfen"; so wie das Objekt aus der lat. Vorsilbe 'ob' = "hin, hinzu" und ebenfalls dem lat. Verb 'iacere', also "hin[zu]werfen" entstanden ist.
Nach diesem Wissen, stelle ich die Frage: Bin / Ist Ich ein Unterworfen-Es?

Irgendwie schon.
Unter die Gewalt der Natur, den - noch - heimlichen Abläufen des DaSein in der RaumZeit, unter die erdmondlichen, die menschlichen und die familiären Bedingungen, also schlichtwegg ziemlich Unterwürfig.

Aber gut, das muss wohl so sein, sonst wäre ich nicht, wenn ich dem Allem nicht Unterworfen wäre, also wird dieser Begriff der Philosophie wohl zurecht so gebildet sein. Die Philosophen wussten ja wohl, von was Sie sprachen, oder?

Aber gut, hier geht es um das Selbst und das ist mir lieber.
.
Was hält da Was?
.
Wo war *ich stehengeblieben?

Genau, es entsteht langsam ein fühlendes, wahrnehmendes, ein bewusstes und ebenso handelndes Selbst. Im Netz und davor, hinter meinen und vor Ihren Augen. Was für eine Köstlichkeit, aber gut, es ist nur ein Selbst, aber was für ein Selbst?
Das ist Ihre Frage?

Dann könnten Sie zum Einstieg meine Beitrag: "Willkommen bei einem fremden Selbst", hier in diesem Blog lesen. 

Oder auch einfach hier bleiben.

Gestern las *ich einen Bericht über Extremsportler, dazu fiel mir ein:
Die Extremsportl-Es, egal ob Es Tieftauch-Es, Muskelvergrösser-Es, Endlosläuf-Es, Multi-Sportl-Es, Hoch- und WeitSpring-Es, Berg[ohne jede Hilfe]Steig-Es, oder HochFlieg-Es sind, Sie Alle testen Grenzen der Spezies aus. Es sind Randständige, so wie auch VielDenk-Es, StändigLes-Es, EntRückt-Es, VerRückt-Es, NägelLieg-Es, SuperReligiös-Es, AntiReligiös-Es oder auch besessene Forsch-Es, die alle am Rande der gemeinsamen und einsamen Existenz unterwegs sind. Meist Männ-Es, das ist so.

Es gibt extreme Passivität, wie extreme Aktivität, extreme Verbindlichkeit, wie extreme Flüchtigkeit, extremen Sex, wie extreme Enthaltsamkeit, auch das in alle Richtungen, es gibt extreme Friedlichkeit, wie extreme und hysterische Gewalt - die schon aber-Millionen Verletzte und Tote gefordert hat, *ich denke da auch und gerade an die Deutsche Geschichte -, es gibt extreme Dummheit, wie extreme Informiertheit (*ich denke da an manche Autisten, sogenannte Savants, die ganze Regalmeter an Wissen gespeichert haben), es gibt extreme Aufmerksamkeitsverweigerung, wie extreme Wachheit und Weitblick, extreme Beliebigkeit, wie auch extreme Verantwortlichkeit (Nein, das kann nicht sein, oder? Verantwortung ist niemals ein Extrem, wie ist extreme Verantwortung auch darstellbar? Nein, Verantwortung ist eine HandlungsWeise, die zwischen Extremen angesiedelt ist. Ja, das ist es.) ...

Jetzt ist ja auch klar, dass es Extremismus in fast alle Richtungen gibt, ob ein-Es das gefällt oder nicht, Mensch trägt es in-s ich, aber eben nur am Rande, also meistens unbeachtet und unausgelebt.

Möchte Oliver-August Lützenich ein Extremist sein?
In manchem ja, aber meistens NEIN, *ich neige eher nicht zum Extremisten.
Irgendwie wäre mir eine Lebenswelt, eine Lebensform lieber, die Extreme hemmt, die diese teils sehr schmerzhaften Auswüchse und Erweiterungen behindert, wenn nicht dabei auch die Auswüchse in die Freude und ins Glück, in die Gesundung verhindert würden.

Müssen Wir also, um den Erhalt der FREUDE,
die Beibehaltung des LEID ertragen?
Extrem-Sein.
Müssen Wir das tun, ist Uns das ohne Ausweg mitgegeben?

Ja, ein wenig: Extremitäten sind in Uns und sind auch Unser Auftrag.
Aber zwischen den Extremitäten ist viel Materie enthalten, die die Extremitäten erst möglich macht, dadurch, dass Sie einfach daIst, weil, Sie wissen, ohne Mitte keine Ränder, denn, wo Nichts ist, gibt es auch nichts extremes.
So ist also die Bedingung von Extremitäten und Extremem, ein unExtremes DaSein.

Für mich stellt-s ich nun die Frage: Wage *ich die RandExistenz und damit das Extreme, oder bleibe *ich lieber in der ruhigen, gesättigten, einfachen Mitte, dort, wo *ich bisher dahoam bin. Tja?

Soll *ich also meine Haut, meine persönliche Randständigkeit, ernst nehmen und meinen Extremitäten, die *ich ja auch bin, mehr RaumZeit Platz lassen?
Schon kompliziert, das Alles, aber irgendwie auch machbar, wenn ... Ja, wenn Mensch will, will *ich?

Bist Du nicht will-ich, dann brauch ich Gewalt, sprach der Extremist?
Nee, mit Drohungen will ich nich, dann bleib ich eben mitt-ich.
Und was ist mit Terrorismus und mit anderen Gewaltexzessen, also mit den üblen Formen des Extremismus, sind Wir aufGrund des "Extrems" daSein dazu gezwungen, diese Opfer, diesen Schmerz auszuhalten, hinzunehmen, oder sogar zu verüben?

Also entweder Selbst das Opfer von Extremismus zu sein,
oder Extremist zu sein?

Ich als Mitt-ich-er Mensch fürchte mich vor der Antwort.
Und denke lieber noch mal drüber nach,
ob denn das wirklich so zu bleiben hat,
in der Wirklichkeit, in diesem DaSein,
das zwar auch auf Extremen beruht,
aber vielleicht auch davon geheilt,
davon befreit werden könnte.
Oder?

Montag, 27. Mai 2013

Merk-Sätze

In den vergangenen Tagen habe *ich ein paar Sätze aufgeschrieben in meine Kladde, die *mir beim Lesen von Artikeln oder beim schauen der Nachrichten so ins Bewusst-Sein schlenderten. Um sie zu bewahren, und sie im weiteren zu überprüfen oder sogar auf Widerspruch zu stossen, stelle *ich sie nun auch vor Sie hin.

Sie fordern Freiheit, können sie aber noch nicht leben.
Weiterhin sind sie in Abhängigkeiten und in Auslieferung.
Denn Freiheit macht Einsam.
Zugehörigkeit ist Mehrsam.
Ist der Preis der Freiheit die Einsamkeit, die mangelnde Nähe, ein FremdVertrauen und -Verlässlichkeit?

Wir Menschen sind so wenige, dass Wir für die normalen AnZahlen und Mengen des DaSeins kaum eine Vorstellung entwickelt haben. Mit den Trillionen und Dezilliarden dieses Universums, in dem auch Wir paar Milliarden sind. Alleine schon die 100 Billionen aus denen Jedes von Uns aufgebaut ist, überfordern Uns noch. Wie können Wir ohne das Gefühl für die Riesenhaftigkeit, die Mannigfaltigkeit und die VielAnZahligkeit des DaSein jemals darin Vertrauen dafür entwickeln?

Als Lebewesen empfinde ich inzwischen eine Verpflichtung zu wachsen und zu wissen. Und das Wissen ist der Bereich der am wenigsten gefüllt ist, ist das, was am wenigsten vorhanden ist.
Ich empfinde eine Verpflichtung, die Mittel und Möglichkeiten zur Innen- und AussenWahrnehmung auch zu nutzen, sie intensiv zu nutzen, sie sind doch nicht nur vorhanden und nicht in dem Maasse in Uns angelegt, um bloss für den Selbst-Erhalt und die FortSexung zu sorgen, oder. Ist das schon genug? 

Bei den folgenden Sätzen hat auch die Frage im Hintergrund gewirkt, die ich *Selbst seit Jahren stelle, während *ich arbeite und träume: Was ist an oder in mir *Selbst Besonderes?

Was also macht mich in der Masse erkenntlich, besonders erkenntlich, ausser der speziellen Form und Färbung, die aber eben auch für Uns alle dieSelbe ist, weil Wir alle speziell geformt und gefärbt sind, das also absolut Nichts besonderes ist, was also ist das Besondere von Oliver-August Lützenich?

Viele Menschen wissen noch nicht einmal, dass schon die Haut eine Verkleidung ist, ein Sichtschutz. Dass sie also weder Kleidung noch eine Maske bräuchten / brauchen, um das Selbst, das ich, das sie sind, zu verbergen. Sie schauen in den Spiegel und sehen Wenig, sie fragen Mit-Menschen oder auch Mit-Lebewesen und erfahren Wenig. Viele sehen sogar Nichts oder erfahren Nichts, aber das sind die Meisten, leider, noch.

Die Erkenntnis daraus ist, dass die Natur, dass das DaSein, kein Selbst, kein erfahrenes Selbst-Bewusstes »ich« braucht, um für den Erhalt und die FortSexung zu sorgen, das Programm des DaSein läuft auch ohne Selbst-Erkenntnis sehr erfolgreich ab, dazu braucht es die der Geschöpfe überhaupt nicht.

Für Was ist(?) dann aber in den irdischen Lebewesen, auch in Uns Menschen, die Grundlage dafür bereitgestellt worden? Für ein reflektiertes, wissendes und gestaltendes Selbst, das eben nicht bloss einem Programm (Evolution) und grundlegenden Gesetzen und Regeln folgen könnte, sondern diese auch in Frage stellt oder sogar ändert?
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Helene Schjerfbeck, "Selbst Portrait"
Einfach schön!
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Thema: Transparenz und Privatheit

Passwörter, kryptische Sicherheitssysteme und sonstige Methoden, um persönliche Daten und Eigentum zu schützen, sind freilich noch nötig, aber Wir, die jeweils Anderen werden immer auch einen Weg finden, diese "Mauern", diese Abwehr, zu überwinden. In diesem Universum herrscht zwischen Verstecken und Entdecken stets GleichStand, es gibt immer einen Weg Hindernisse zu überwinden. Immer.

Dieses Wissen ist bereits vorhanden, wird aber noch nicht genutzt um einen Ausweg aus diesem Hase und Igel Rennen, - das ja nun schon seit MenschenGedenken als solches bekannt ist, wie auch die Vergeblichkeit des ständigen Ein- / Ausmauerns und Davonlaufens -, zu gestalten.

Die Überwindung dieses Versteckspiels ist meiner bescheidenen Meinung nach einfach. Einfach die vorhandenen Güter, - und das sind soooo Viele, dass für ALLE mehr als genug vorhanden ist (siehe auch den Beitrag mit dem "Geld-Gedicht" in der SprechLichtung) -, gleichmässiger verteilen und vor allem eins: indem Wir Menschen aufrichtig, wahrhaftig und in Achtung miteinander umgehen.

Glauben Sie im Ernst, dann hat noch Irgendein-Es Lust ein anderes ich zu betrügen, zu hintergehen zu beklauen oder sogar zu foltern und zu töten. Warum also ändern Wir nicht unser VerhaltensProgramm, Unser HandlungsRepertoire?

Dass das auch andere LebensVerhältnisse voraussetzt, ist ja klar, und habe *ich ja schon in den Anfangssätzen angeschrieben. Aber, Wir "müssen" nicht zu- und miteinander unaufrichtig, verhemmt, verlogen, betrügerisch oder sogar mörderisch umgehen, wie Wir es bis Jetzt gerade weltweit und auch hier tun, oder?

Das Natur, das DaSein hat auch Uns die Möglichkeit zur Veränderung, in fast jede gewünschte Richtung eingebaut, eingeräumt - wie Sie wollen -, warum also noch dem bisherigen, nicht von Uns entwickelten Vorgaben und Verhaltensweisen(?) folgen?

Sind Wir denn blind und taub, dass Wir nicht spüren, wohin das "führt"?