Dienstag, 23. Juli 2013

B[l]ockig-keit

Gedanken zur Vorbereitung eines theatralischen Stücks, in dem ich ganz gerne ein Lebewesen entstehen lassen möchte, das mal als Mensch gezeugt wurde, Es aber nach einer Selbst-Entscheidung und einer Selbst-Wandlung nicht mehr ist. 

Als Mensch gezeugt und geboren, als Mensch geprägt und gewachsen, und eines Jahres entschieden, weiter zu gehen, als "nur" bis zum Menschen, weil eines Jahres erkannt, dass mehr geht, als Mensch-Sein, viel mehr geht als Mensch-zu-sein. Und warum kam diese Idee in diesem ehemaligen Menschen auf, weil ... 

*ich vermute, Ihnen fallen schon im Selbst ein paar gute und sogar nach vollziehbare Gründe ein, warum es vielleicht etwas besseres noch [er]geben könnte, als ein Mensch zu sein. Oder ist das jetzt doch zu verwegen? Aber kein Roboter oder ein anderer menschen[nach]gemachter Unsinn, nein, eine wirkliche und deutliche Veränderung und Verbesserung der stabilen eingehäuteten Mensch - Lebendigkeit.
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Fluss, Zaun, Baum, Fuss in Blättern, 
auf dunkler trockener Erde,
mit etwas Grün drinn
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Titel: Die phantastische Wandlung eines Un-Menschen. Un- = Nicht!

Die Verhandlungen mit ES.
Warum Kein-Mensch-mehr?
Nur ein paar Gründe für mich.
Hören Sie auf Argumente?

Und *ich meine gute Argumente und bewiesene Tatsachen?
Schauen Sie nur mal im neuen Umweltministerium in Berlin an der Stresemannstrasse vorbei. Ein "Umwelt"ministerium, das völlig ohne moderne Umwelttechnik auskommt. Keine Solarzellen auf dem Dach auch keine Bepflanzung, keine Gebäudehaut die "atmet" oder vor zuviel Hitze oder Kälte schützt, keine Spitzentechnik der Klimaregulierung weder im Keller, noch sonstwo und nirgendwo irgendwo etwas aktuelle Spar- und Komforttechnik zu finden; und  das Gebäude schaut aus wie eine sandgesteinte Wehrburg (ein Foto dieses Gebäudes finden Sie auch hier:
http://verantworten.blogspot.de/2012/06/pfingstspaziergang-2012-2-teil.html

Mir geht es hier aber weder um Äusserlichkeiten noch Innerlichkeiten eines Gebäudes, *mir geht es um den Aktualitätsbezug und die argumentative Zugänglichkeit der aktuellen Lebewesen und deren Verwalter und dieses Gebäude schreit nach dem Vorgestern, es wimmert in der Aktualität herum und es ist das - UMWELTMINISTERIUM - der deutschen Menschen.

Welchen Menschen, möglicherweise ausserhalb Europas, möchten Sie dieses Gebäude zeigen und Sie daran erinnern, dass Wir Menschen vielleicht noch etwas länger auf diesem Planetensystem (Erde-Mond) erleben wollen und Was (Sie + Er + als was auch immer ein-Es daSein möchte = Was) wollen Sie mit dieser technischen Nichtichkeit und baulichen Redundanz von europäischer Technik und Fortschrittlichkeit beeindrucken?

Aber als Mensch, bewirken Sie beim Menschen mit den besten Argumenten meist nur !? und ein schütteln. Ich bin sehnsüchtig nach Aufgeklärtheit und erleide nur Zurückweisung und das verbleiben in der Altertümlichkeit, in Traditionalismen, in Verstocktheit, die dauernd und lichtschnell bis zur Panik reicht, wenn es darum geht etwas zu verändern.

Noch ein schon jahrelanges weltpolitisches Beispiel mächtig verbohrter Trotzigkeit: der UN-Sicherheitsrat. Ein Gremium mit Vetorecht, das nach den Verheerungen des zweiten Weltkriegs den Siegermächten gegönnt wurde, als MachtZuckerl. Das Heute, 2013, aber sowas von VorGestern ist; für *mich zu erleiden nun schon bereits seit Beginn der "Nordwestlichen Feldzüge" um das arabische Öl, und noch verschärft seit Beginn der "Revolutionen" in Nordafrika und der Levante. Syrien schreit seit Anbeginn der inneren Revolte, um Hilfe und verständnisvolle Intervention!

Das Ergebnis aber ist sture Blockade und die politische Unfähigkeit der Menscheit, der menschliche Weltgemeinschaft, mit jeglicher Konflikt-Linderung, und der AnPassung an die aktuellen Gegebenheiten, z.B. auch in den Gremien - gerade in deren Zusammensetzung -. Das Ergebnis in Syrien sind inzwischen weit über einhunderttausend Tote und ein weitgehend verheertes Land. Die fehlerhafte Zusammensetzung dieses "Rates" ist seit fast zwei Jahrzehnten, spätestens seit Ende des "kalten Krieges" bekannt, was ist in dieser RaumZeit passiert? ...

Sie wissen, dass das nur einige winzige Beispiele für unser verkrampftes Festhalten an alten Gegebenheiten sind, was ja bei manchem auch ganz schön ist - als ex-Bayer denke *ich gerade im Sommer auch an die schöne Tradition der Biergärten -; was aber gerade in den vielen Misshandlungen zwischen Menschen enorm viel Leid verursacht.

Derweil ist es doch so einfach zu unterscheiden, zwischen Traditionen, die zur Pflege und zur Freude der Lebendigkeit beitragen und die zu bewahren ein Glück ist; und all dem Leid, was durch dumme, weil unsensitive und verständnislose Sturheit, durch Trägheit und Blockaden, wie auch die der Beibehaltung der UN-Strukturen und der Zusammensetzung des UN-Sicherheitsrates, verursacht wird.

Und, verdammt!!!, ich gebe das gerne zu: in Oliver-August Lützenmir tobt dieser Abwehr-Kampf und diese Bockigkeit genauso, schliesslich bin *ich ebenso Mensch, wie Sie.
Trägheit, KleinGeistigkeit und Feindverteidigung sind dabei die obersten Gebote.
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Und dann kommt vielleicht ein "fremdes" ErLebewesen und schaut mich an.
Schaut mich an und lacht und ist warm, fragt, ob Es mich berühren darf, und ich flüstere Ja und es fasst zu mir und ist angenehm und wärmt mich und freut mich und gleich steigt die Panik an, nur nicht loslassen, bitte!; weiter anfassen, dableiben, erhelle mich und Es bleibt und ich brauche einige Momente, um zu geniessen und zu feiern, dass es so angenehm ist, so weit ist und so warm ist, das freundliche Fremde Es. Wie heisst Es?
Braucht Es einen Namen?
Wo Es doch so angenehm ist, den Ein- und den Ausblick so weitet, das Wesen so beruhigt ohne zu lullen, wo Es weiss ohne zu gewissen, wo Es glaubt ohne zu beglaubigen, wo Es offen ist ohne leer zu sein, wo es freundlich ist ohne die Häme zu verbergen, die Es auch ist, wo Es doch die fast reine FREUDE ist, ohne beständig mit dem LEID zu drohen, das es ebenso ist.
Es ist.
Aus dem Mensch-Sein ist Es geworden, hat das Mensch-Sein abgestreift, ist ES.
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Wand-Kunst in
Berlin-Mitte
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Ja, verzeihen Sie bitte, ich kloppe hier meine ganze Verzweiflung vor dem Bildschirm in die Tastatur drüber und Sie als Leses dürfen es dann einnehmen, einfach so, .... meine Verzweiflung, aber wo soll ich sonst damit hin?
Schliesslich kommt diese Verzweiflung unter der Bockigkeit (soll ich besser Beharrlich-keit schreiben?) aus einem Menschen heraus und von anderen Menschen her.

In Oliver-August Lützenmir staunt eine Vernunft inmitten all der Altbackenheit und Verstocktheit, die ich nunmal hauptsächlich bin und schüttelt (den Kopf? Nein, nur die paar Neuronen und alles andere, was zur Vernunft zählt, also auch ein wenig in der linken kleinen Zehe) und schüttelt, aber es hat keinen Zweck, es schüttelt umsonst. Der ganze Menschen-Mann, ich, steckt immer noch in der Vergangenheit (in der DaSein-Kindheit und Jugend-RaumZeit) drinn und ist bis zum Trotz und der bornierten Wut: Vergangenheit, Gesetzestreu und Regelkonform.

Und doch ist KeinEs erfolgreich, gut versorgt und wohl-gefü[h/l]lt, wenn es den aktuellen (vergangenen) Vorgaben, Regeln und Gesetzen sklavisch folgt, kein PolitikEs, kein RichtEs, kein PolizistIn, kein ÖkonomIn, kein KünstlEs, kein ErLebens-KünstlEs; Kein-Es!

Derweil braucht es nur ein paar Regeln im Miteinander und Alle kämen unverletzt und zufrieden miteinander aus: ein wenig mehr wechselseitige Anerkennung, gegenseitige Aufmerksamkeit, selbstbestimmten Abstand und interessierte Förderung.
Vielleicht braucht der eine oder andere Punkt noch etwas Genauigkeit und Beschreibung, aber, wenn Wir in dieser Form Aufrichtig und wahrhaftig miteinander umgehen, sollte Uns eine glänzende Zukunft gelingen, vermute ich.

Nur, Oliver-August Lützenich hänge noch im persönlichen Altertum fest und komme zwar gedanklich und vernünftig weiter, aber das Gefühl, die Triebe, was auch immer, blockt ab.
Wenigstens habe ich jetzt eine Möglichkeit diese Einsichten auszuschreiben, vielleicht schaffe ich damit eine kleine Weiterung und Änderung. Mal sehen.

Aber die theatralische Idee des "nicht mehr Mensch sein", eines ganz als Mensch gezeugten, werde *ich weiter verfolgen, so im Hintergrund, während ich Vordergründig mit Menschen handle und ein-Es davon ganz und gar bin.

Und vergessen Sie dabei bitte bitte all die guten oder auch schlechten Zukunfts-Bücher oder auch -Filme, von Alien, über ..., und Species, bis Zardoz, keines davon und darin habe ich dabei im Sinn.


Danke.

Freitag, 19. Juli 2013

Nächsten-Liebe

An dem Lang-Gedicht, das *ich nun wieder einstelle, arbeitete *ich schon ein paar Jahre, es ist wie alle Klar-Stellungen im Selbst eine Arbeit im Fortschreiten des Handelns (darein auch des Denkens) zur Erkennung von der Ursache bis zur Wirkung, also eine Arbeit der Deduktion. Eine Arbeit an der Selbst-[Er]Findung der Besonderheit, das ein einzelnes Selbst ja nun einmal ist, auch ist!, neben all der MassenHaftigkeit, die ein Selbst nun mal haupt[über?]gewichtig ist. Ein besonderes Selbst ist ja nun mal nur dann auch wirklich besonders, wenn Es ein Besonderes ist. Soweit, so das platt.

Und nun kommt die Liebe ins Spiel, die ja eine der Masse ist. Die Liebe ist Massenhaft. Die Liebe will zu Neigung zu Ander-Es, die Liebe beugt ein-Es zu eines ander-Es hin, oder auch, zu mehreres Ander-Es hin. Die Liebe ist eine HinBeugung des Selbst zu anderen Selbst, die wiederum ebenfalls, wenn sie lieben, zu ander-Es hinneigen. Oder so.

Es, ander-Es, ich werd hier noch ganz Es-sich, oder auch sich-Es?
Aber nun das Werk in Progress, das ein-Es des Liebe-ns ist.
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Und immer wühlt die Frage:
Ja, wie funktioniert denn das?
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"Du sollst deinen Nächsten lieben, wie Dich selbst", NT Markus 12,31

Das kann nicht gut gehen, denn ist die Liebe auch für ein[Es] Selbst?
Die Liebe ist doch wohl nur ein Gefühl, das nach Aussen gerichtet ist.
Ich liebe andere Menschen, andere Lebewesen, oder auch ein Objekt.
Die Liebe ist starke Hinwendung und Zuneigung in einem Lebewesen,
zu einem anderen Lebewesen, oder eben auch zu einem Objekt.
Die Liebe entsteht im Inneren und ist nach Aussen gerichtet.
Liebe dich selbst? Wie? Im Umweg über einen Spiegel? Oder durch
ander-Es hindurch oder hinwegg, also doch nur FremdEmpfindung?
Liebe das Selbst? Liebe ist schon im Ursprung Begierde und Lust,
wenn die auch meist ausserhalb direkter Partnerschaft versteckt wird.
Begierde für das Selbst, Lust auf das Selbst? Schon die Griechen 
haben Adonis ertränkt, weil sie die Selbst-"Liebe" als Kränkung der
Lebendigkeit achteten, die fast unweigerlich zum Selbst-Tod führt.
Dieser Vergleich hinkt also nicht nur, er ist schon im Ansatz falsch.
Tut mir leid, sehr geehrter Herr von Nazareth, aber da haben Sie etwas
falsch verstanden, oder es wurde Uns falsch übermittelt, aber die Liebe
ist ein Gefühl, welches in einem LebeWesen entsteht und nach Aussen
gerichtet ist. Partner schafft, Freunde schafft, Bekannt schafft, oder auch
Gewinn bringt, Freude bereitet, die gern berührt, gesehen, gehört, und
geschmeckt oder gerochen wird. Die Jedes Selbst als Fähigkeit im Ich
trägt und die ein Mensch, Lebewesen oder auch Objekte zur Entfaltung
braucht, so wie ein Same, die Erde, Wasser und Sonne zum wachsen.
Und was gilt einem Selbst das Nächste, wenn Es am Selbst leidet, oder
sogar besser tot wäre?: "Verleide das Nächste das Selbst, so wie das
Selbst verleidet ist; wünsche das Nächste den Tod, so wie das Selbst 
es wünscht"? So Viele Lebewesen leiden am Selbst, so Viele töten Es.
Für mich ist die Liebe ein Lernprozess, Liebe braucht volle Vorbilder.
Liebe ist das Mehr an Gefühl. Liebe ist um Lust und Begierde herum.
Liebe ist wenig Lust, kommt ohne Sex aus, und braucht viel Zuwendung.
Liebe ist anhaltendes Interesse am Nächsten, ist das Hineinspüren in
die Nächsten, ist das Wohlgefühl der Nähe, ist Wahrhaftigkeit, ist die
Einbeziehung der geliebten Nächsten in das Selbst, ist Zuwendung
und Hingabe zu den Nächsten, ist Ausgleich im Nehmen und Geben.
Was ist das Gefühl, das ein Selbst braucht, um den Grad an Liebe zu
eines ander-Es zu ermessen, um überhaupt erst Liebe zu entwickeln?
Wohlgefühl im Selbst, Zufriedenheit am erLeben, also erst einmal einen
guten Einstand in das ErLeben oder eine gelungene Heilung, falls ein-Es
dieses Liebe-volle Willkommen und Heranwachsen vorenthalten wurde.
Das Volumen des persönlichen Wohlgefühls und der Zufriedenheit mit
dem Lebendig-Sein, ist der Raum der Liebe für Lebewesen und Objekte.
Je grösser dieses Volumen im Selbst, um so mehr Raum für die Liebe.
Und wenn das Volumen das gesamte Selbst ausfüllt, wenn das Selbst
bis über die Haarwurzeln mit Wohlgefühl und Zufriedenheit voll ist, was
ist dann? Wundervoll!? Was für eine Vorstellung!
Aber LEIDer Unsinn.
Das LEID ist an der Gründung der Lebendigkeit mit beteiligt, somit ist
ES auch in Jed-Es erLebeWesen ein angemessenes Platz eingeräumt.
Aber FREUDE und LEID konkurrieren in Jed-Es erLebewesen, also ist
es an Jed-Es erLebewesen Selbst, die Konkurrenz und somit auch einen
Vorsprung ent- für das LEID, -weder für die FREUDE zu erreichen.
Bisher entscheiden das die Geschichte, die Familie und Zufälle, also
vom Selbst Unbeeinflussbares und Fremde, ob die FREUDE vorne ist.
Aber, und jetzt bitte genau mitlesen, Wir sind ganz kurz davor, dass
JED-ES Selbst diese Konkurrenz von FREUDE und LEID mitbeeinflusst
und damit auch ein gewichtiges Mass an der Verteilung im Selbst mitprägt.
Liebe braucht zur vollen Entfaltung zumindest einen kleinen Vorsprung 
der FREUDE am und im Leben des jeweiligen Selbst, ansonsten ist
das Selbst nur zum Mit-LEID imstande, und das kommt mit nur wenig
FREUDE aus. Aber Immerhin, Mit-LEID braucht die FREUDE, ein wenig.
also ist, Was Mit-LEID fühlt und von Anderen mit-empfindet, wenigstens
ein Stück weit vorangekommen in der Fütterung der FREUDE,
in der Anfeuerung der FREUDE, mit dem LEID
zumindest GLEICH zu ziehen. Weiter so!
Aber vor FREUDE nie das LEID vergessen, das hat schlimme Folgen!
Die Lebendigkeit zerbricht daran, denn Sie ist von BEIDEN erschaffen.
Oder?

Liebe braucht das / die Ander-Es. Ein Selbst allein braucht keine Liebe, für das Selbst alleine kommt ein-Es mit Neugier, mit Hunger am erLeben und mit Sorge um den Selbst-Erhalt gut aus, aber ..., das ist eben nur ein-Es, und das steht alleine ziemlich schief herum, da fehlen dann die Ander-Es zum Aus-Gleich. So ist die Liebe, für mich, das "Bindestrich" oder das PlusZeichen, das von ein-Es zu Ander-Es hinüberreicht und die Schräge in der ein-Es alleine hängt ausGleicht.
ein-Es + All-Es + AllEs = DaSein.
All-ein-Es = DaSein.
Könnte ja so-Sein?
Liebe ich Sie Alle?
Na, ich weiss noch nicht?
Ich glaube schon.
Hihihi.
...üss.