Sonntag, 15. September 2013

Wissens-Mangel

VorWorte:

Warum schreibe Oliver-August Lützenich stets RaumZeit, statt nur Raum und nur Zeit?

Na, ich habe den Albert Einstein gelesen und den Werner Heisenberg und den Ernst Schrödinger und den Richard P. Feynman und den Stephen Hawking und den Roger Penrose und den Brian Green und den ... 

... und Alle haben *mir be- und geschrieben, dass ohne Raum[keine]Zeit UND ohne Zeit[kein]Raum, also habe ich beschlossen, die "zwei" Grössen nur noch zusammen zu schreiben und zu erwähnen, denn jedes Ich ist Raum, in der Haut - und auch drummherum - UND Zeit, durch die stete Veränderung.
Sind Sie auch ein Ich?

Eigentlich müsste *ich auch noch die dritte Grösse hinzuerwähnen, besser: hinein- oder hinzuziehen, zur RaumZeit, also die Substanz, die durch die RaumZeit erst zur Wirkung kommt - die Materie -.
Aber da bin *ich mit der Zusammensetzung, der Form und der Herkunft noch nicht so sicher, wie es auch die oben Genannten noch sind, so weit Sie noch lebendig sind.

Raue Sitten, dieses DaSein.
Was wegg muss, muss wegg, wenn es "schwach" ist. $chwach ist!
Was ist schwach?

Das Vernunft ist (noch) schwach. Kann gar nicht gegen die übermässige Kraft der Gefühle, der Triebe (Vorteil, Macht, Sex), der Gewohnheiten und Traditionen (Kultur) gewinnen, wird fast beständig unterminiert, unterschlagen.
Ja, *ich weiss, Sie kennen inzwischen meine Suaden, von der unterschätzten Kraft der Logik, also der Folgerichtigkeit, und den UnterSCHLAGungen der Vorteile der Vernunft.
Aber! Sie wissen ...

Da kämpfen die Gefühle (aktuelles daSein) und die Triebe (vergangenes daSein) mit aller Macht und Beharrlichkeit gegen die Folgerichtigkeit, aber die Vernunft, die Logik, die Aufmerksamkeit und Umsicht im Jetzt <-fürEinander wächst und wächst, obwohl so viel Trotz und Gewalt dagegen->gestellt wird.

Trotz all dieses Wissens macht das LEID in *mir weiter unerbittlich Schmerzen.
Obschon der ganzen Erkenntnisse, bleibt die FREUDE in *mir in engen Grenzen. Trotz, eben.
Können Sie es noch lesen, oder ist es schon zuviel?
Gut, anderes Thema.
.
James Ensor, "De Intocht van Christus te Brussel" (1888)
.
Hauptteil:

Das mit der Scheinbarkeit des Mangels, habe ich ja schon erwähnt.
Mensch mag es nicht glauben, aber es "herrschtkein Mangel, es herrscht der Glaube an den Mangel. Und Sie wissen, das ist etwas ganz anderes.
Aber geben Sie mal so einfach die alten Jahrtausende und aber Jahrtausende "bewährten" Stufen und Treppen der Selbst-Ermächtigung auf. Das ist wahrlich nicht einfach, obwohl die Selbst-Ermächtigung einfach ist, einfach ist. Oder?
Ja, die Selbst-ErMACHTigung braucht den Mangel.

Das Selbst bräuchte den Mangel nicht, aber die Macht braucht den Mangel, also erschafft die Macht den Mangel. Macht braucht ein Oben und ein Unten.
Pyramiden sind die einfachen natürliche Formen und das Streben nach Oben ist auch natürlich, Mensch erLebt es am Wachstum der Pflanzen und der Tiere, also auch Uns. Zur Sonne hin.

Vielleicht - weil Wir ja auch Nachts wachsen -, auch zum Universum hin, also auf jeden Fall, wegg vom Mittelpunkt der Gravitation. Wir sind Gravitations-flücht-Es. Wir wollen All-Es raus aus der Mitte, hinein in die WEITE der RaumZeit, möglichst hoch und möglichst lang. Das ist unser Grundsatz, Grundgesetz vielleicht, Was (Sie wissen: Er + Sie + @ls Was auch immer ein-Es daSein möchte = Was) weiss das schon?

Oder, wollen Wir doch Alle, in der Mitte stehen / daSein?
Hmm, wenn ich an das Wachstum der Städte denke und an manche Einkaufsstrasse oder an den Strand, dann kommen mir schon Zweifel, ob *ich da richtig liege, mit der -flüchterei? Aber vielleicht gelingt die "Flucht" auch jeweils nur der Spitze? Während die Masse zusammenrückt?

Aber eine kleine Tendenz zum Abstand von-Einander ist erkennbar, auch wenn Wir gleichzeitig auch immer mehr zusammenrücken. Bleibt Uns ja auch kaum etwas übrig, der Platz innerhalb des Erde-Mond ist schliesslich begrenzt und Wir werden immer mehr, also "herrscht" ein Zwang zum zusammenrücken, während gleichzeitig das Selbst mehr Abstand fordert.

Die Spitze strebt in die WEITE, die Masse drängt in die Enge.
Ist das eine KurzBeschreibung der Wirklichkeit?

Und das schreibt ein-Es, das weiss - nicht glaubt! -, dass jedes Selbst Beides ist, also Spitze und Masse, zumindest von den Voraussetzungen her, aber meist nur jeweils eine der Richtungen ausleben darf, weil ...?

ZwischenFrage

Das Selbst?
Was ist das Selbst? Für mich?
Das Selbst ist für mich der kleine "Funke" Besonderheit in jedes Einzelheit im DaSein.
Also auch jedes ich.
Aber auch ein Wir, eine Vielheit.

Normalerweise (!), davon gehe *ich aus, ist das einzel-Es im DaSein erst mal ohne Selbst, weitestgehend ohne Selbst, schon mit diesem Funken, also mit einer Fähigkeit dazu ausgestattet, wobei diese Fähigkeit eben meist nur vorhanden ist. Einfach so.

Glimmt vielleicht ein wenig, ansonsten ist die Einzelheit ein Masse-Wesen, schwimmt so mit, ist ja auch gut so. Selbst mit aus/fgebautem Selbst wird ein-Es mit der allgemeinen Richtung der Masse mitschwimmen, aber ...

Selbst ist für mich also ein Funke, ... Nein, jetzt wird das Bild vom Funken unstimmig, da das Selbst nicht nur aufblitzt und verglüht, wie es das noch Heute meist tut, sondern eine vorhandene Anlage in jed-Es ist, das bei Entdeckung und Pflege und Hege ganz schön wachsen kann, in jedes einzeln-Es (auch mehrteiliges zusammen-gehöriges -> z.B. ein Mensch) daSein. Das bisher jedoch nur glimmt.

Noch lodert da wenig, es scheint nur so.
Die Sonne, wenn sie scheint, aber wenig Selbst.
Na gut, Sie können sagen: Was will der denn, ICH lodere doch, so vor dem Spiegel; wenn ICH die Zähne putze, strahle ICH sogar und erst richtig, wenn ICH gewonnen habe, - vielleicht beim Kreuzworträtsel, beim Skat, Schach, oder einen Auftrag eingeholt habe, oder ... (setzen Sie einen ICH-Erfolg ein) -, dann strahle ICH heller als der Vollmond. Also? Was hat der denn?

Na gut, Sie Glücklich-Es, Sie strahlen also. Schön. Ich nich. Und *ich kenne und spüre (incl. sehen und hören) auch kein-Es sonst, das besonders mehr als glimmt.
.

James Ensor (1860 - 1949), aus Ostende, Belgien.
Titel: "The Untrigue"
.
Aber zurück zum Mangel.
Bitte, Bitte, Bitte, tun Sie mir den Gefallen und teilen Sie mir mit, woran es mangelt im DaSein. Und schreiben Sie bitte nicht an Erdöl, oder Gold, oder sonst einem "RohStoff", bitte nicht, denn die sind alle ersetzbar oder auch aus "Altem", aus verbrauchtem Material wiedergewinnbar. Diese Techniken sind längst vorhanden und werden auch schon eingesetzt.

Gefühle vielleicht, insbesondere wohlige freundliche Gefühle?

Gut, Sie brauchen nichts zu schreiben, ist klar, Sie wissen auch, dass Mangel ein Gefühl ist, das Wir ganz natürlich mitbekommen haben. So, wie das Misstrauen oder die Angst (von der FREUDE - neben dem LEID -, schweige ich hier erst einmal).

Schliesslich sollen Wir ja auch etwas tun und nicht bloss aufsaugen und platzen, aufsaugen und platzen, aufsaugen und platzen, aufsaugen und platzen, aufsau...

Mangel muss sein, auch wenn es in Wirklichkeit keinen gibt, sonst gäbe es keinen Wandel, sonst entstünde keine Weiterentwicklung, um das also zu Gewährleisten, hat das SEIN einem Bereich im SEIN den vollen Zugriff auf ALLES entzogen und somit den Mangel erschaffen: das DaSein.

Glauben Sie nicht?
Ich auch nicht.
Aber weiss Mensch es?

Irgendwo da, hinter dieser Mauer ist die Fülle. Spüren Sie es?
Das volle Programm!
Aber gut, bleiben Wir eben im Mangel.
Macht ja nix, herrscht halt Mangel, was solls.
Ist vielleicht Recht. Recht? Ist Recht Mangel?
Recht ist Mangelverwaltung.
Wussten Sie nicht?

Baruch de Spinoza wusste es, deswegen wurde Er mehrmals vertrieben. Hegel wusste es auch, hat es aber nicht verraten wollen, weil einen Vorteil vor Feuerbach wollte Er behalten, für-s ich behalten, ansonsten war Feuerbach besser. Aber gut, nur meine Meinung.

Beim Thema Mangel geht es auch um die Versorgung der einzelnen Körperbereiche mit Nahrung und Information. Und beim Thema Mangel geht es auch um die VERNUNFT, darum, wie bauen Wir Menschen eine den aktuellen oder auch jeweiligen Umständen und unseren Fähigkeiten und Erkenntnissen gerecht werdende Selbsthandlungs- und Gesellschafts-Handlungsweise auf? Und bei der Vernunft geht es überwiegend um das Gehirn. Und, da das Gehirn sehr viel Nahrung und Informationen braucht und verarbeitet, proportional mehr, als alle anderen einzelnen Körperstrukturen (Organe, Muskeln, Knochen, Sehnen, Häute), geht es beim Thema Mangel auch um die Versorgung der Vernunft, des Bewusst-Seins drummherum; aber besonders der Vernunft (Geist, Verstand, Logik ... wie Sie wünschen). In erster Linie um die Versorgung mit Nahrung und Information, und im weiteren auch um die Einbindung in ... und Nutzung für das gesamte Selbst, denn, die sind nötig um das Potential der Vernunft aufzu-/auszubauen und zu nutzen, pathetisch: zu erschaffen. Zuerst die Erinnerung an sich, dann die Verbindung der Erinnerungen, den Vergleich, die Bewertung und die Projektion(en), also den Ausblick. Aber noch werden Menschen mit Visionen (von lat. 'visio, visionis' = "das Sehen, der Anblick, die (äussere) Erscheinung") meist verlacht oder von den sogenannten (fremd-gesteuerten?) Pragmatikern verachtet.
Warum nur?

À propos: Mangel.
Kratzen Sie bloss nicht daran, sonst sinkt noch die Macht zu Boden und das Selbst steigt auf und das will die Natur nicht, das will das SEIN noch nicht, Wir sind noch nicht so weit, Wir sind noch nicht so WEIT. Erst wenn Wir sooooooo WEIT sind, können Wir mit dem Mangel umgehen, können Wir den Mangel umgehen und Uns der Fülle widmen.

Aber he!, behalten Sie das Bitte im ich, psst, nicht weitersagen, sonst fällt die Masse gnadenlos über Sie her, weil Sie ein Verräter der Haut sind und die Masse Haut Sie, die Masse die Haut sie in die Fülle hinein und Sie platzen.

Blödsinn sagen Sie. Ja, wird wohl so sein, blosse Phantasie, schmunzeln Sie.
Na, wenigstens habe ich Sie zum Schmunzeln angeregt.
Ist doch auch schon was.

Was für ein Ritt war denn dieser Text?
Du liebes bisschen, *ich kann es kaum fassen, was *ich da schon wieder zusammen-geschrie[b]en habe, Wahnsinn!
Wie soll *ich das nur einigermassen gemässigt und normal beenden?
Hhmm!?

Guten Tag. 

Dienstag, 10. September 2013

Ein-Schenken

Vor fast zwei Jahre ist das nun unten wieder vor Sie hingestellte bereits geschrieben worden (um Weihnachten 2011), hat aber an Aktualität wenig bis nichts verloren. Schon liegen wieder die ersten Berge von Marzipan und Lebkuchen und Printen und Spekulatius in den Geschäften und wollen Uns hier im Norden das Abdrehen der Sonne in den Süden versüssen, das Ausbleiben der warmen Tage und wärmeren Nächte im Garten, im Strassencafé, Biergarten oder auf dem Balkon, bald blühen nur noch die Eisblumen auf schlecht isolierten Fenstern und die RaumZeit naht, in der die Meisten etwas planen und erstellen oder auch kaufen: Geschenke.

Wenn die Sonne uns hier am fernsten ist, dann müssen Wir für einen AusGleich sorgen, sonst könnten Wir doch die trübe RaumZeit-Phase kaum mit guter Laune überstehen, also beschenken wir Einander. Der Anlass ist zwar meist ein ganz anderer, aber das ist dem Tun egal.

Schockiere ich Sie hier mit meinen weihnachtlichen Vor-Gedanken ein klein wenig, wo es doch gerade erst einmal Anfang September ist?; aber ich habe hier schon die erste Packung Lebkuchen genossen, ein [vor]Weihnachts-Gebäck, und ich dachte dabei, wenn schon die Bräune in der Haut langsam in Richtung [hell]Beige weicht, brauche ich als kleinen AusGleich etwas Braunes in den Mund, Braun rein, braun raus, so ist der Fluss des Weihnachts-Gebäcks und der Weihnachts-Schokolade, wobei "rein" jeweils besser schmeckt als "raus", aber das ist ja nun fast Jed-Es schon von klein auf klar.

Also, die ersten von Uns hier, denken schon längst daran, was sie in ein paar Monaten, den jeweils Liebsten um den Hals hängen, um die Hüften legen, über die Schulter schmiegen, in die Hand geben, ... oder ganz klassisch unter oder an den Weihnachts-Baum legen/hängen dürfen. Das ist doch wichtig, weil genau dann ist doch die Sonne am weitesten von Hier entfernt, da brauchen Wir doch umso mehr Wärme und Aufmerksamkeit von-Einander, also Menschen kauft und baut und bastelt und plant, die "Tage" werden kürzer und die Nächte länger, oder bin ich jetzt hier ein Spassverderber? Jetzt brauch ich erst mal einen Lebkuchen, mampf.

Vielleicht bin ich ja ein Winter-Mensch, einer, der die kurze Helligkeit als angenehm empfindet und die äussere Kälte gerne mit glühendem Wein ausgleicht, der gerne dicke Socken und dicke Jacken und lange Schals erträgt, Hauptsache keine 30 Grad im Schatten, oder den heissen Wind der Sahara Nachts im Park.
Nein.
.
Ich vermute, Sie wissen, was das ist.
.
Hier geht es um das Schenken {Muss Oliver-August Lützenich eigentlich zu Allem irgendwas zu schreiben haben? Betonung liegt auf "muss". Manchmal kommt es mir so vor, als sei das fast schon so ein Zwang, zu allem irgendetwas beitragen zu müssen, statt einfach mal die Hand oder vorher die Nerven still zu halten, aber ...}.

Womit ich auf einen Beitrag im FAZ-Blog "Deus ex Machina" reagiert habe, in dem die Blog-Autorin @Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia mit anderem folgendes schrieb: "... Und die schönsten und besten Geschenke im Leben liegen ohnehin nicht unterm Baum."

worauf Oliver-August Lützenich etwas verunsichert zurückschrieb:
Ein Geschenk ist somit Alles, wofür Mensch nicht selbst bezahlt hat?

Somit kann auch die Lebendigkeit (DaSein) als Geschenk bezeichnet werden.
Das ist wohl die Aussage des letzten Satzes Ihres Beitrages? Manchmal liegen sie unter einem Baum, manchmal sitzen Sie auch neben ein-Es im Café oder halten ein-Es das Taschentuch an die Nase oder unter die Augen. Ist das so?

Dann ist, wenn ich dem letzten Satz weiter folge, auch das persönliche Lebendigkeit ein Geschenk, denn das Lebendigkeit hat weder etwas dafür getan, noch hat ES etwas dafür bezahlt, das ES ist.

Mensch z.B. ist da, ohne Vor-Leistung. Ist einfach da.
Seltsam, aber so ist es doch, denn ich habe meine Eltern nicht dafür bezahlt, dass Sie mich gezeugt haben, vielleicht hatten Sie ihren Spass dabei, vielleicht auch nicht, ich hatte Sie nie danach gefragt; Was tut das schon. Haben Sie gefragt, ob die Eltern Spass bei Ihrer Zeugung hatten?

Manche würden, ganz Ökonomen, von Produktion schreiben und fragen: Hatten Sie Spass bei der Produktion von Nachwuchs?

Aber sei es, wie es sei, das lebendig sein, ist für jedes Lebendiges ohne eigene Arbeit und ohne zu bezahlen, geschehen. Lebendig sein ist ein (verschenktes) Geschehnis, erst während der Lebendigkeit, egal ob als Archaea, Qualle, als Baum, oder als Mensch, wird Arbeit mit und ohne Gegenleistung verlangt. Die Ursache davon, mag eine Freude gewesen sein, das was daraus folgt, ist es für die Meisten weniger. Leider.

Und dann bezahlen Wir das ganze Leben hindurch dafür, dass Wir Es sein dürfen: Lebendig. Das ist kein Spass, oder? Warum ist das so geregelt, was haben sich die Götter, der Gott, das Karma, oder Was auch immer, dabei gedacht?

Gedacht?
Ging das vor Unserem Auftauchen überhaupt, oder machte Etwas da einfach nur so dahin? Tja, die Philosophie, jetzt muss ich aber etwas für den Abend vorbereiten, vielleicht später noch etwas mehr. Schönen Tag noch.

darauf @Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia: Oliver-August Lützenich, sehr nachdenklich, sehr wahr. Aber mit materiellen Geschenken hat es nicht sehr viel zu tun, nein?

Nun wieder Oliver-August Lützenich: @Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia: Sie fragen: "Aber mit materiellen Geschenken hat es nicht sehr viel zu tun, nein?"
Worauf zielt Ihre Frage genau? Wenn Sie die Lebewesen oder die Lebendigkeit im Allgemeinen meinen (schöner Reim: 'meinen meinen, einen einen, inen inen, Sie sind drann), wo war ich, ach ja, meinen, dann ist das ALLES Materie, oder zumindest 99,99% davon, denn, wo dieses Chaos herkommt, das ja bekanntlich auch in ALLEN/M drinnsteckt, weiss kein-Es, und ob das materiell ist, wage ich zu bezweifeln.

Aber das Thema waren ja die Geschenke.
Bis auf gewisse Ausnahmen, Sie beschreiben die auch, sind Geschenke eine Freude, steigern das Wohlbefinden und sind auch ein beliebtes Schmiermittel, ein Zuckerl für jede Wirtschaftsordnung; ich tue beides gerne: schenken und auspacken.

Mensch kann irgendwie in Alles auch doppeldeutiges hineinlegen, haben Sie es gemerkt, oder wurde nur mir das plötzlich bewusst. Na egal, das Schenken ist auf jeden Fall schon in der Ursache von Uns Selbst enthalten. Und, wie ebenfalls in Allem, ist, wie Sie erwähnten, auch im Schenken das Leid enthalten, im bayrischen "schenkt" das Eine im Streit gerne auch das Anderes eine ein und - Sie wissen das, Sie waren dort -, auf der Wiesn, wird auch sehr oft "falsch" eingeschenkt.

Das ist also die negative Seite des Schenkens, so gut es Manch-Es tut, so weh tut es Ander-Es. So gesehen, steckt auch im Schenken, die gesamte Breite des ErLebens drinn. Aber gut, es ist {bald} Weihnachten und das Wetter ist schon grau genug, da blenden Wir gerne mal das bayrische aus, oder, und haben Uns lieb, geh weida!

Aber falls Sie das Geschenk der Lebendigkeit, in Ihrer Frage meinten, so bleibt Uns die Frage zu klären, ob die Schöpfung/Schöpfer dabei Spass hatten, oder mindestens Freude empfunden hatten, oder ob Wir in einem Akt des Aua! wegggeworfen wurden und jetzt sehen können, wo Wir bleiben?

Ist doch eine Betrachtung wert, so vor der stillen Nacht und vollen Schenkeln, ähh, Mägen, die Schenkel schön knusprig, ich merke, ich bekomme langsam Hunger. Auch so eine Ausgeburt der Lebendigkeit: der Hunger, der Mangel.

Die Schöpfung war unwohl eine Horde Spartaner, kein Wunder das König Leonidas noch Heute im Gespräch ist, anstatt längst vergessen! Aber nun wirds zu weitschweifig, und ich hatte meinen Spass, Sie hoffentlich auch, Mensch kann ja inzwischen beides koppeln, Spass und Inhalt, Frage und Antwort, oder war Ihre Antwort noch gar nicht dabei?