Freitag, 13. Dezember 2013

Das Übel der Gewöhnlichkeit?

Achtung! Dies ist eine übliche Überführung. Es besteht also keine Rutschgefahr.

Wahrscheinlich brauche ich für die Leses nicht mehr erwähnen, dass es für mich hier in diesen Blogs und auch im ausserbloggigen Drummherum, darum geht, der Üblichkeit zu entkommen, der Gewöhnlichkeit ein Schnippchen zu schlagen, wie es etwas aggressiver heisst. Die Gewöhnlichkeit, die ein-Es so schön einlullen kann, weil dieses Tun so sparsam ist, weil dieses Handeln so wenig Denken und Bewusst-Sein [ein]fordert und erst recht keines davon fördert: Mensch macht halt. Mensch tut halt, was Mensch immer so tut.
Und eines ist den Leses klar: Oliver-August Lützenich bin das Gewöhnl*ichste schlechthin.

Was würde das Mensch-sein, wenn Es mehr AusserGewöhnlichkeit wagt? 

Ab hier das Beitrag von 10/2012 aus der SprechLichtung
Das Übliche ist das Gewöhnliche, ist das Meiste, ist das Dauerrauschen, das überhört wird. 
Das Übliche bitte.
Die gewöhnliche Mitte, in die fast AllEs und All-Es drängt (drängen muss! --> Gravitation), die allgemeine Sitte, das normale Handeln. Bin ein wenig unsicher: Aber habe ich genug Beispiele zur Einführung erwähnt?

Das Übliche ist, dass ein Apfel fällt, das Übliche ist, dabei gewöhnlich und bestenfalls nur dem Fallen zuzusehen.
Das Un-Übliche ist, zu fragen: Warum fällt der Apfel nach "unten"?
Könnte ja auch davonfliegen.

Das Übliche ist, dass die Sonne jeden Tag im Osten aufgeht und es dann hell und heller wird, das übliche dabei ist, es gewöhnlich einfach hinzunehmen.
Das Un-Übliche ist, zu fragen: Warum geht die Sonne jeden Tag im Osten auf und noch un-üblicher ist die Frage: Warum ist dieses rundliche Etwas Da überhaupt am "Himmel" und warum ist das kugelige Etwas Da oben eigentlich so un-gewöhnlich hell!?

Ein bekannterer Philosoph hat dieses Phänomen einst in folgende Worte gefasst:
Ludwig Wittgenstein in "Philosophische Untersuchungen", PU 129: »Die für uns wichtigsten Aspekte der Dinge sind durch ihre Einfachheit und Alltäglichkeit verborgen. (Man kann es nicht bemerken, - weil man es immer vor Augen hat.) Die eigentlichen Grundlagen seiner Forschung fallen dem Menschen gar nicht auf. Es sei denn, dass ihm dies einmal aufgefallen ist. - Und das heißt: das, was, einmal gesehen, das Auffallendste und Stärkste ist, fällt uns nicht auf.«

Das Übliche ist ein tägliches Verlangen, welches Wir jedoch fast ALLE überspüren und auch noch überfühlen. Es verlangt Uns, aber Wir fühlen Es nicht, Wir spüren es nicht, nur eine winzig kleine Anzahl fühlt und spürt Es irgendwann und fragt: Was ist da und Warum?
Menschen kommen mit dieser Frage ins DaSein hinein, aber meist wird diesen jungen Menschen das Fragen ausgetrieben, ausgetrieben, ausgetrieben, weil *ich dabei auf  Kein-Es mit dem Finger zeige und schuldig rufe, sondern in *mich spüre und herausfinde, dass auch *ich vor lauter Alltagsbewältigung und Einordnung in die normale (übliche?) Menschlichkeit, das Fragen fast schon vergessen habe. Es braucht Arbeit und Genuss, um diese, im Vergleich mit der Gewöhnlichkeit, kleine Lust aufrecht zu erhalten.

Fast Alles ist üblich.
Üblich ist fast Alles.
Gewöhnlichkeit ist.
Ohne Üblich nichts.

Klar ist, dass ohne Gewöhnlichkeit Alles vorbei ist, weil das DaSein einfach üblich ist, weil die Lebendigkeit ohne Üblichkeit nicht ist, weil Natur einfach üblich ist.
Schwirrt Ihnen die Gedanken-RaumZeit vor lauter Üblichkeit? Auch mir schwirrt die Wort-RaumZeit, vor so häufiger Üblichkeits-WortBildung, und dabei noch die Nähe zur Übelkeit, da wird die Üblichkeit schnell zur Übelkeit, so nah wie die "beiden Lautfolgen" beieinander stehen.

Ist das DaSein entstanden aus Üblichkeit, oder doch aus Übelkeit? Nein.
Etymologie: Die Üblichkeit entstammt aus der Übung, also dem wiederholten Tun, um eine Fähigkeit zur Fertigkeit auszubauen; und die Übelkeit entstammt aus dem "über", dem mehr als genug, dem mehr als gut, dem mehr als üblich oder gewöhnlich erhältlich oder bekömmlich ist. Ist das "Über" inzwischen zur Gewöhnlichkeit geworden?
Verschmilzt gerade die Übelkeit mit der Üblichkeit zur Gewöhnlichkeit?

Genug der Fragen, die sind nicht üblich!
Hätte Isaac Newton doch nicht den Apfel befragt, oder war es die Erde, die Er befragte?
Hätte, wäre, könnte, wollte, sollte, würde nur die Gewöhnlichkeit DaSein, käme Nichts besonderes dabei heraus, stets nur das Übliche.
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Das ist üblich, oder? Noch?
(Ein Motto der Berliner Schaubühne
am Lehniner Platz, im Jahr 2012 .)
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Kleine Provokation (lat. 'pro-vocare' = "heraus-rufen"): Sind Sie üblich?
Bin Oliver-August Lützenich üblich? Ja, sehr, mir schaut kein-Es besonders nach, *ich errege keinerlei Aufsehen, wenn ich vor die Tür gehe, auch nicht bei Bekannnten, Freunden, Nachbarn, ich bin ein gewöhnliches Mensch.
Die Tatsache ist jedoch, dass *ich es gerne wäre: Ungewöhnlich. UnÜblich.

Aber bei dem Gedanken wird *mir etwas übel. Kein Wortspiel, Wirklichkeit. Daher lebe *ich die Un-Üblichkeit nur in Worten aus und da auch nur zart und vorsichtig, um ja nicht zu sehr anzuecken, ich bin wahrlich noch kein Jandl, oder ein Kafka, oder Beuys, oder gar ein Schlingensief.
Nein, Oliver-August Lützenich bin die Üblichkeit.

Aber wollen Wir nicht alle auch Un-Üblich sein, etwas abweichen von der Gewöhnlichkeit? 
Dabei ist anzumerken, dass die Üblichkeit keine vollkommene Uniformität bedeutet, wie Wir DeutschÖsterreichen das ja bereit ausprobiert hatten; NEIN!
Die Üblichkeit ist, wie alles im DaSein ein flexibler Bereich, kein Punkt oder Strich, die Üblichkeit ist eine Spanne von ..., bis ..., die der Masse erlaubt ist und von der Masse auch eingehalten wird, bis auf eben immer mal wieder ein paar Ausnahmen.
Bis auf ein paar Ausreisser, bis auf jeweils stets nur ein Paar, in unserem Fall, wenige Menschen, die in diese UnÜblichkeit geschickt werden, um mal etwas Neues auszuprobieren, und zwar etwas wirklich Neues, nicht bloss ein "neues" Leckerli, eine "neue" Maschine, oder auch einen bisher ungewöhnlichen Käse oder Rotwein.
Nein. Die etwas ausprobieren oder entwickeln, das bisher nicht gegeben war, und jetzt denken Sie bitte Nicht an Apple und diese iSachen, schauen Sie mal Star Treck und Sie werden den Designern und Phantasten dort danken, für all die iSachen, die es dort schon im "23. Jahrhundert" gab, so kleine Mobiltelefone und Tablet-PCs und 3D-Plotter/Drucker, das war ungewöhnlich. Apple, Google, facebook, Siemens, BMW, ... sind purer Konformismus, sind Sie jetzt enttäuscht, ich nicht, Irgendwas musste diese Ideen doch Strassentauglich machen, warum also nicht z.B. Apple.

Die Üblichkeit ist - wie ALLES innerhalb des RaumZeit - auch im Wandel, was Gestern üblich war, ist Heute ungewöhnlich, was Heute gewöhnlich ist, wird bereits über-Morgen unüblich sein.
Wir wachsen aus dem 2D-Dasein in ein 3D-Dasein hinein, das ist üblich, so ist das DaSein beschaffen, das muss Es tun: Wandeln, Wachsen, Wundern, aber meist "weiter so".
Das 3W-Dasein.

Und Wir erweitern dabei auch stets den Bereich des UnÜblichen aus, besser: das DaSein fordert in Uns Allen (LebeWesen) die Ungewöhnlichkeit auszubauen, so empfinde ich das, das Natur fordert auch uns Menschen zur UnÜblichkeit auf.

Für die Philosophen in(mitten von) Ihnen eine Spekulation: Für das SEIN ist das DaSein eine UnGewöhnlichkeit, eine - vielleicht - ErScheinung der Unüblichkeit, nämlich eine Form (FliessHindernis?), in der Formlosigkeit, im Wandel.
Aber bitte mit einem Tempo, das das SEIN diesem unüblichen Geschehen Da (in seiner Mitte?), folgen kann, also nur langsam die Einförmigkeit verlassen und zur VielFörmigkeit werden.

Ganz langsam, bitte, weil sonst platzt das ALLES (das SEIN) vielleicht auseinander, vielleicht, weil, wenn Etwas platzt, dann wohl nur in Etwas anderes hinein; und gibt es Etwas anderes, als das SEIN? Nein, also platzt DAS auch nicht, auch wenn ES schneller wandelt, oder?; oder gibt es einen anderen Faktor, der schnelles Wandeln nicht erträgt?

Irgendeinen muss es geben, sonst wäre nicht alles so behäbig, sonst wären die Kräfte der Beharrlichkeit im DaSein nicht so stark.
Oliver-August Lützenich wäre nicht so behäbig, so gewöhnlich, so beharrlich vergangen, so hartnäckig der frischen Luft, dem klaren Wasser, dem GrauBrot und den Weisswürsten und Ihnen und der Üblichkeit zugeneigt, und das bin ich. Punkt.
Ende der Spekulationen.

Bisher liegt die Ungewöhnlichkeit fast nur auf der Oberfläche, an den Rändern, ist auf die groben Einheiten des Ganzen verteilt, aber nur wenig in der Einzelheit - des Selbst - zu finden, es gibt Menschen mit hellerer Haut, mit dunklerer Haut, nur Menschen mit zwei Augen und diese auch nur mit derselben Formung, es gibt einheitliche Geschlechter, Sprachen, Religionen und Nationalitäten, aber es gibt so wenige oder noch gar keine Menschen mit brauner Nase und orangenen Ohren und einem grünen und einem roten Auge und einer runden Augeform links und einer mandelförmigen rechts und mit 5 Zehen links und sieben rechts und dem Herzen auf der Zunge und dem Magen in den Knien und Menschen, die mit dem Hintern denken, ohne dabei das UmSein aus den Augen zu verlieren.
Ganz selten vielleicht.

Unüblichkeit.
Warum gibt es die Üblichkeit, Sie haben es vielleicht gerade beim Lesen erfühlt, oder auch gespürt, vielleicht ein wenig Verwirrung, eine kleine Unsicherheit, wenn Sie näher in die Vorstellungen eingestiegen sind, fühlten Sie gewiss auch Angst, beim überfliegen ein wenig Spass, aber was wäre, es begegnete Ihnen ein Mensch ohne fixe Geschlecht(szugehörigkeit), ohne fixe Hautfärbung, ohne fixe Ausformung, na, was wäre dann?
Es wäre einfach noch ein Mensch, das spricht und fühlt und spürt und Wärme braucht und gibt, lernt (übt -> üblich) und tätig sein möchte für das Ganze, aber Jetzt unüblich?
Schwer zu ertragen, erstmal, fällt aus dem Rahmen, schwebt ausserhalb des Bereichs der gestatteten Unüblichkeit, den Wir meistens - gewöhnlich - einhalten.

Leicht gesagt: Lebe lieber ungewöhnlich, wenn diese Ungewöhnlichkeit bestenfalls eine Nettigkeit, ein überraschendes Entgegenkommen, oder auch ein brutaler Ausfall ist, alles im Rahmen der gelassenen Gewöhnlichkeit, aber wann wird es wirklich UnGewöhnlich?
Jetzt vielleicht?

Na, lieber noch nicht, besser noch eine Nacht drüber schlafen.
Oliver-August Lützenich hadere mit diesem zugestandenen Bereich.
Dieses Text ist ein weiterer Versuch den Bereich für *mich auszuweiten, nicht nur im Denken, also im versteckten und Minimal-Handeln, sondern auch im öffentlich einsehbaren und von Ihnen wahrnehmbaren Handeln.
Mal - ohne Kunststoffaufsatz - mit grüner Nase ausgehen und in den Augen so ein Blinken wenn ein interessantes Mensch auftritt, statt nur immer blau und beige; Scheisse Mensch beweg deinen Arsch und fliege aus der Üblichkeit hinein in Etwas voller FREUDE, statt noch ewig in diesem kleinen LEID festzuhängen.
Ohne Kommas und Ausrufezeichen.

Aber ich weiss, die Angst drückt mich noch ins Übliche zurück. LEIDer wird es momentan noch nichts mit der FREUDE, die muss noch warten, aber das ist ja nun auch völlig üblich für mich.

Wie ist es bei Ihnen gewöhnlich?
Nein, bestimmt nicht, nicht bestimmt, Nein.
Bleiben Sie mir ungewöhnlich treu(herzig).
Also, mit dem üblichen Gruss: von Tsch... bis ...üss.

Montag, 9. Dezember 2013

Markt und Vielfalt

Was inszeniert das Handeln zwischen den einzelnen Teilnehmern einer Spezies?
(Den neueren Leses möchte ich schreiben, dass ich in diesen Blogs bemüht bin, die kleinen und grösseren Schritte in der Selbst-Erkenntnis des Geschehens in und um mich ein zu bringen und zu bewahren, im DaZwischen-Netz, weil ich so vergesslich bin. Und das ist voll kommen ernst gemeint, denn ich habe hier schon die selben Beiträge zwei mal kurz hintereinander eingestellt, weil ... siehe VorSatz. Da hilft auch keine Scham.)

DaSind also Milliarden von EsLebeWesen, in unserem Fall wir Menschen, und diese enorm vielen einzelnen Wesen leiden Alle Mangel. Die erdmondlichen EsLebeWesen brauchen fast alle Sauerstoff, auch in Verbindung mit 2 mal Wasserstoff und so etliche anderen Elemente und ElementGruppen (Moleküle) auch Nahrung genannt, um im DaSein zu wachsen und dieses je persönliche DaSein zu erhalten. Und das sind nur die nötigsten Grund-Zutaten, denn daneben braucht jedes EsLebeWesen auch noch jede Menge "Gefühls-Nahrung", also Geborgenheit, Anleitung, Teilhabe und so einiges an Aufmerksamkeit und Forderungen, HerausForderungen und Anerkennung mehr.
Ist den Leses das zu Technisch oder zu Faktisch?

Na, aber so ist es doch, mal ganz nüchtern betrachtet. Und einige Wissenschaftler wissen, es geht noch viel technischer und nüchterner, wenn ein-Es ohne den ganzen Glaubens-Kram das Geschehen im Selbst und das im Drummherum bewertet.

Die meisten Menschen und die VIELEN anderen EsLebeWesen brauchen das nicht zu wissen, können ruhig weiter Glauben, weil, Es (das DaSein) ist bisher ohne grosses Wissen geschehen und das wird es auch weiterhin. Oder? Oder war das "Zeugen" des DaSein (Natur) ein Vorgang des Wissens? Wenigstens Oliver-August-Lützenich habe keinerlei Ahnung, ob das Natur-Geschehen das Ergebnis einer bewussten Entscheidung und Tätigkeit war, oder blosser Zufall oder die AbArbeitung von Wahrscheinlichkeiten?

Aber zurück zum Markt, mehr noch, zu allem Handeln von eingehäuteten Einzelheiten im DaSein im MitEinander. Was gestaltet dieses DaZwischen? Was gestaltet dieses Umgehen in der gemeinsamen RaumZeit-Phase? Da ist Mangel in Allen und Allem und somit ist auch AllEs und All-Es bemüht den inneren Mangel zu stillen. Dabei, die Leses kennen das ja aus dem ff, kommen die Wenigsten wirklich gut bei wegg, die Meisten kommen einigermassen gut aus, und ein paar weniger als die Meisten, also auf jeden Fall viel mehr als die Wenigen die bestens versorgt sind, kommen schlecht wegg. So ist das bis Jetzt geregelt.
So hat das DaSein das bisher eingerichtet. Das Mensch folgt dem bisher brav. Pyramidisch. Wie gestalte *ich jetzt den Übergang zu dem unten beginnenden etwas weniger neuen Beitrag aus der SprechLichtung?

Klar ist *mir nur, dass dieser Beitrag irgendwas mit dem DaZwischen-Geschehen, in dem auch der Markt enthalten ist, zu tun hat. Nun gut, dann bringe *ich diesen Beitrag erst mal sprachlich und erkenntlich auf den aktuellen Stand.
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Ma^kt.
Noch 5 Monate!
Bis zu diesem Erblühen
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Ab hier:

Fast Alle haben wir, vermute *ich, Schwierigkeiten damit, die enorme Vielfalt des DaSein zu realisieren, was alles an Vielfalt darin steckt, auch in Uns, und Uns im Umfeld geboten wird. Also *mich überfordert oder sogar überwältigt schon die versuchte Vorstellung, von der Vielfalt der Formen und Farben des DaSein (Natur) und der darin möglichen EsLebens-Konzepte und EsLebens-Modelle.
Gibt es für die Vielfalt schon eine Zahl?

Und diese Vielfalt ist in Allen Einzelbereichen (Besonderheiten), die das DaSein ausmachen und "bevölkern" drinn, sie ist in AllEs und All-Es enthalten, auch in so einem Einzelbereich, wie es das Spezies Mensch ist.

In das Menschheit ist enorme Vielfalt enthalten und möglich.
Auch die Vorstellung davon überfordert mich noch.

Zum Beispiel der Besitz: manche Menschen haben nur das, was sie am Leib haben, manche Menschen haben ..., weiss nicht?, aber auf jeden Fall enorm VIEL! Die Bandbreite in und zwischen den einzelnen Menschen ist fast ungeheuer gross, sowohl im Inneren, wie auch im Äusseren, und das, obwohl Uns nur ein paar Promille(!) im gemeinsamen Erbgut unterscheiden. Und dieses - haben - ist ja nur eine Form der Vielfalt, innerhalb des DaSein-Bereichs Mensch. Die enorme Bandbreite gilt auch für die Beweglichkeit in und auf der Form (z.B. Farben und Gerüche) und auf dem UnterGrund (z.B. Reisen), somit in der Ausbreitung in der RaumZeit (Form, Fläche und Alter), gilt auch für das Wissen und auch für die Gefühle. Jeweils eine für Uns noch kaum überblickbare Vielfalt.
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Auch das Sterben ist enorme Vielfalt.
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Eine Grund-Frage einer Vision von Annäherung und AnGleichung der Menschheit an einen hohen und Jed-Es bestversorgenden EsLebens-Stand --> somit einer Annäherung der EsLebens-Verhältnisse und der EsLebens-Möglichkeiten, somit der Verringerung der gigantischen Bandbreite innerhalb der Spezies, die das DaSein in Uns eingebracht hat, und auch in Uns fordert und fördert -, ist:

Wohin lagern Wir die natürliche Vielfalt aus, wenn Wir sie in und zwischen Uns entfernen möchten?

Können Sie mir folgen?

DaSein ist Vielfalt. Binsenweisheit. Und zwar enorme gigantische Vielfalt. Banal. Darauf können Wir einander, denke ich, aus dem Stand einigen.
Diese Vielfalt ist in einer Spezies, wie in den von mir so gemochten Myxomyceten, genauso wenig oder viel eingeschränkt, wie sie es innerhalb der Spezies Mensch ist. Das Mensch ist also zwar ein wenig beschränkt, da Es - wie auch die Spezies der Hautflügler (Hymenoptera, z.B. die Biene) - etwas besonderes im DaSein ist, aber die enorme Vielfalt des DaSein ist trotzdem in allen Besonderheiten erhalten, selbst der Grundaufbau allen DaSeins, die Energie und deren Substanzen sind Vielfältig.

Wenn also auch in *mir die Idee aufkommt, die EsLebens-Bedingungen der Menschheit anzuheben und Alle Menschen bestmöglich mit allem Notwendigen und Verfügbaren, z.B. an sauberer Luft, reinem Wasser, gesunder Nahrung, geborgener sozialer Einbindung und Anerkennung, allem verfügbaren Wissen, freier Entscheidung, der MitArbeit im und am Ganzen und dem Profit (Luxus), auszustatten, dann muss auch die Frage beantwortet werden:

Wohin lagern Wir die Vielfalt, die das Natur auch in Uns angelegt hat, und die das DaSein auch von und zwischen Uns, in allen Handlungen fördert und fordert, aus?

Wohin mit der Vielfalt, wenn Wir, zumindest Einige von Uns, die Einheitlichkeit, die AnGleichung der EsLebens-Wirklichkeit und EsLebens-Verhältnisse, wünschen?

Wohinein oder -hinaus verlagern Wir die Vielfalt, um das für Uns Alle zu erreichen?

Dass das möglich ist, ist auch *mir klar.
Nur wohin also mit der Vielfalt, die Wir nicht "ausschalten" können, ohne daran zuGrunde zu gehen (also ebenfalls "ausgeschaltet" zu werden), die Wir auch gar nicht ausschalten brauchen.
Wir brauchen sie, diese  g i g a n t i s c h e  Bandbreite, doch "nur" in einen anderen Bereich in oder zwischen Uns zu "verlagern".
Dann könnte es klappen.
In die Maschinen vielleicht? In das DaZwischen-Netz womöglich?

Und dann erreichen Wir gemeinsam ein besseres Niveau in der EsLebendigkeit.
Und das ist doch wohl AllEs und All-Es zu wünschen, oder?
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Ein Gemälde von Helene Schjerfbeck
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Jedoch, *ich gebe zu bedenken:

Mit diesem besonderen Gemälde, würde *ich am liebsten alle meine Beiträge abschliessen, unterzeichnen, aber das geht nicht, weil es dann bald die Besonderheit verliert, oder?
Doch, *ich mag das zweifeln.

PS: Vor-Frage: Was tun junge oder auch ältere Menschen, wenn Sie erwach[s]en?
Rebellieren. Nicht vor Regeln knien, sondern hinter Regeln blicken: Hinter-Fragen. Banal, *ich weiss. Sind wir Menschen inzwischen erwacht genug, um auch die Regeln des Handelns im DaSein (Physik, Chemie, Biologie, Ökonomie) zu hinterfragen? Eine Natur-Rebellion.
Nein, wir wissen noch nicht genug. Oder?
Solange Wir noch brauchen und zögern, schreibe *ich weiter Kunst.